Einhandsegeln

Menschen sind kommunikative Wesen, meist voller Emphase und lebenslang auf der Suche nach dem wahren Glück. Synthese, Synergie oder Symbiose sind die Bausteine menschlicher Gegensätzlichkeiten, aus denen – wenn alles glatt läuft – neues Leben entspringen kann – naja knapp gefaßt!

Zunehmende Lebenserfahrung wird gejagt vom Schatten der Enttäuschungen, ein Sieger, wer sich nicht überholen lässt!

Die alte Regel, nach der Gestrauchelte im Lebensverlauf immer neue Anläufe für monotone Wiederversuche gleicher Niederlagen versuchen – funzt solange, bis der Kopf an der Wand der Lebenserfahrungen eine Beule bekommen hat – und in der Birne Weisheit und Erkenntnis zaghaft die Steuerung im weiteren Leben übernehmen – ggf. der Sex überstimmt wird – um weitere Lebens Klippen fortan schneidig, bestenfalls eleganter zu umschiffen!

Wenn die Lebens Ziele an Strahlkraft gewinnen, statt – eins nach dem anderen – am Horizont immer kleiner zu geraten – sich am Ende gar vollends zu verflüchtigen – dann wachsen Glückspilze zu voller Pracht – an fröhlichen Gesichtern unschwer zu erkennen. Denn Hoffnung ist eine dauergrüne Pflanze – sie stirbt erst hinter der letzten Tür – wenn die Sack eine Sarggasse gewesen ist.

In einer Zeit sich überschlagender Ereignisse leben wir Segler vergleichsweise in einer retardierten Welt. Vielleicht der Grund, warum segelnde Menschen in stillschweigender Übereinstimmung viele Dinge anders sehen und einander eher zugewandt sein können, als in der bösen weiten Welt der Nichtsegler. Ein Segler hat seine Grenzen selbst zu definieren oder zu erfahren – und im Hafen hat Segeln auch seine Reize – denn Träumen – unser Lebens Klebstoff – ist machbar überall – ein Bildschirmschoner kann der Anfang sein!

Segeln verbindet oder trennt – beide Alternativen werden gründlich erledigt!
Träume zu füttern und umzusetzen, dafür sind wir in unserem Leben unterwegs und versuchen, vielfältige Herausforderungen unter einen immer zu kleinen Hut zu bringen. Eine Gratwanderung voller Stolpersteine und Gletscherspalten – viele davon haben weibliche Tentakeln dran!

Womit wir uns spielerisch dem Auge des Hurrikans annähern: den wabernden Nordlichtern und Spannungbögen zwischen den Geschlechtern.

Es ist mein Credo, daß eine funktionierende Partnerschaft die Idealform – den Olymp – für seglerische Unternehmungen darstellt, von dem Menschen Paare breit grinsend, in sich ruhend, fröhlich einen Sport ausüben, bei dem dann keiner zu kurz gerät oder unverstanden bleibt, oder aus falsch verstandener Liebe einem Partner folgt – dem diese Gefühle lästig gewesen, weil sie gar keine Liebe war, stattdessen nur eine Vorschiff oder Kojen Hand vonnöten gewesen ist.

Authentizität im partnerschaftlichen Umgang hilft, die Grenzen der Erlebniswilligkeit herauszufinden – ob es die große Runde um den Spielball werden soll, der Sprung über den Tümpelhorizont, oder ob gemeinsame Hafenzeiten mit Geranien im Topf und Kopf, bereits der Gipfel träumerischer Erlebnis Willigkeit werden soll. Hauptsache vereint – statt gemeinsam einsam!

Dumm nur, dass es selten so harmonisch funzt, Spannungen eine Partnerschaft in Schieflage und ein Lebensschiff seglerisch auf Legerwall geraten lassen.

Für gestandene Männerkerle wird´s dann schwierig, denn die Alternativen erfordern Entscheidungen, deren Richtigkeit sich erst auf See erweisen – aber dann kommt ein Umdenken meist zu spät – bleibt allerdings auch meist in den Seelen einsamer Segel Helden versteckt – weil die Wahrheit kontrapunktiv zu eigenen Entscheidungen, die pralle Sonne nicht unbedingt verträgt.

Warum wohl nicht? Gehen wir ein wenig spazieren!

DER EINHANDSEGLER IM VOLKSMUND
Im Volksmund stehen Einhandsegler synonym als Inbegriff kerniger Segler, die sich – allein mit ihrem Schiff – den Herausforderungen der grausamen See – ihren Tücken und Versuchungen – begeben. Wir zollen Ihnen – still oder offen – unseren Respekt – vergleichen eigene Fähigkeiten – unseren Mut – um die Heroen am Ende dauerhaft noch weiter zu erhöhen – oder eben nicht!

Einhandsegler geraten leicht zu Mythen, deren geschriebenes Wort – wenig hinterfragt – in Stein in unsere Köpfe gehauen wird – ganz ideal geeignet, Ideale vorzugaukeln, denen wir dann leicht erlegen sind, weil bebilderte Träume in unserem Leben Dynamik entwickeln – stark genug, am Ende ein Schiff aus dem Hafen treiben zu können – mit uns selbst als Kapitän.

Einhandsegler geraten manchmal zu Menschen mit besonderen Aura – lohnenswert, dies ein wenig näher zu untersuchen – meint

EINHANDSEGELN – BERUF ODER BERUFUNG
Der Wunsch zum Einhand Segeln gewährt tiefe Einblicke in die Bereitschaft, sich mit anderen Menschen einzulassen und vielleicht daran zu wachsen! Investitionen in funktionierende Partnerschaft sind lebenslange Herausforderung und manchmal besser als z.B. eine Psychotherapie, weil zeitliches Zusammensein länger dauert, Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis, ja Liebe, meist vorhanden ist und Therapie Erfolge als Belohnung dabei von alleine um die Ecke schlendern. Partnerschaftliche Symbiose kann das Ergebnis und zugleich dann Paradies sein. Wir alle träumen davon, wenige haben die Anforderungen begriffen,viele laufen bei Gefahr immer wieder zum Notausgang, zum Arzt – oder gehen Einhand segeln!

Lange Einleitung, kurzer Sinn!

Vom Segler Traum gemeinsamer Blauwasser Reisen, geraten wir unversehends in die seichten Fahrwasser zwischenmenschlicher Lebens Imponderabilien.

Solo Segler wider Willen, also Segler, die nicht das Glück hatten, die richtige Partnerin zu finden, zu halten und zu pflegen – oder den Mumm, die falsche Partnerin zeitig zu verlassen – befinden sich wahrscheinlich in einer latent wachsenden Männergesellschaft. Trösten tut das nicht!
Plötzlich – oder langsam – alleingelassen – das Bordleben und langgehegte Träume zu begraben, oder sich zu entscheiden, einmal Geplantes allein zu meistern – das ist ein schwerer Schlag ins Lebenskontor. Es ist ein Schlag, der zur Leere führt, nicht nur in der Nebenkoje. Segler, die sich entscheiden, dies Vakuum durch Inserate aufzufüllen, geraten schnell in die nächste Venus Falle. Desperate House Wifes treffen dann ihr Spiegelbild unter Segelmännern!

Unvergessen der Lonely Rider mit Yacht und Hammond Orgel in Puerto de Mogan, der die Zeit bis zur realen Ankunft seiner virtuellen Traumfrau, die er im Netz gefischt – damit verbrachte, die Hafenrunde mit wummernder Orgel zu beglücken. Sie kam dann – mit Rollenkoffer – längs die Pier – am Tag darauf – war er wieder ohne ihr.

Meistens entscheidet sich im Laufe langer Lebensjahre, ob die Partnerschaft auch für ein Bordleben geeignet und belastbar ist – Würfelhusten auf See hält auf Dauer keine Dame aus – auch wenn die Liebe ansonsten groß – rückwärts Essen ist nie ein Los!

In unzähligen Partnerschaften gerät das Zusammenleben schleichend außer Rand und Band, wenn Versprechungs Wechsel an der Lebenskasse klar erkannt – deren Einlösung man lieber verschoben hätte – oder durch andere Gründe ersetzt – wäre der Partner darüber nicht so entsetzt.

Versprechungen folgen der Einfach Logik: Erst die Arbeit – dann das Vergnügen!

Männer müssen gehorsam sein – ohne Dollares keine Dolores!
Erst die Karriere, Haus am Pool, danach die Aufzucht einer – so die Hoffnung – später treu sorgenden Erbengemeinschaft – und dann geht´s los – versprochen! Dumm, daß die Halbwertzeit derartiger Versprechungen, sich manchmal schleichend verdünnisieren. Die Zentrifugalkraft kann dann ungeheuer sein!

Zu häufig verfliegt Gesagtes Richtung Horizont, verklären Sehnsüchte und mutieren in Vorwürfe des Unverstandensein´s – wachsen im Crescendo der Wort und Verständnislosigkeit. Gone with the wind! Gemeinsam einsam auf See lässt ein Schiff zur Mausefalle schrumpfen – in der sogar ein Stück Käse explodieren kann!

Zu gern wird vergessen und verdrängt, dass es diese Versprechungen gewesen sind, die ein Familien Oberhaupt – mitunter lebenslang – das Hamsterrad – atemlos – haben weiter drehen lassen!

Mißverständnisse? Mitnichten! Ausreden!

THEORIE UND PRAXIS
Wenn Tatsachen einen Skipper rechts und links zu überholen beginnen – sich am Ende herausstellt, dass es nur Versprechungs Hülsen gewesen sind, wie sie unter Menschen so leicht dahin versprochen, um Zeit zu gewinnen für vielleicht geheime andere eigene Pläne, gerät ein Lebenskonzept schnell aus der Balance. Dumm dann für den Häuptling, der hier falsch vertraut, der sein Lebensgebäude verkehrt gebaut und der am Ende im Wortsinn ohne Hemd und Hose – ohne Weib, seine Lebens Rose – das Schiff und die Träume nun alleine leben soll.

Eine Tatsache, daß die Verlust Rate von Seglerfrauen kurz vor dem Tage X besonders steil und Segler Kerle über Nacht zu unfreiwilligen Solo Seglern sich gerieren – was einige dann – nolens volens – zum Programm modulieren.

Der Traum vom Einhandsegeln ist ein Männertraum, der zweitbeste, den Männer träumen können!
Wilfried Erdmann benennt auf seiner Website humorvoll listig und auch schlau, männliche Vorgehensweisen für die Methamorphose eines „unbesegelten Mädels“ zur bordtauglichen Frau.
Wilfried Erdmann – Segeln mit Partnerin

Allein das Ungleichgewicht der Segelbegeisterung zwischen Frau und Mann, erzeugt einen Spannungbogen, der die Problematik trennend offen legt: Will Sie – oder will Sie nicht? Oder besser: sagt sie – was sie denkt – oder hat man nur nicht genau hingehört? Der Vorwurf ist stets die Mutter aller Mißverständnisse!

Kein Zufall, dass Blauwasser Segler Pärchen sich häufig erst in ihrem „zweiten Leben“ treffen – einige Jahre den gemeinsamen Sport im Kopf – eine große Reise dann mit Kraft zusammen planen.
Auch kein Zufall, daß in vielen Häfen ein Hütchen Spiel wechselnder Bordgemeinschaften Customs Officer beim Ausklarieren zum Grinsen und Bordnachbarn zum Lästern bringt! Wer übrig bleibt fliegt – One Way – weg nach Haus – aus die Maus – und weg das Schiff – der Kerl gleich mit!

Unvergessen die schöne Geschichte einer burschikosen Eva aus Mainz, die vor Dekaden in Spanien traurig auf der Pier um vier, samt Koffer und ihrem Idefix, einem Jollenkreuzer entwichen und auf der Hafen Mauer sitzt. Dicht daneben ein Metzger Meister aus dem gleichen Städtchen, der seine Einhand Idee vertauschte – gegen dieses Mädchen. Jedenfalls hat Horst dann schnell erkannt, welchen Schatz er gehoben und zu sich an Bord verbannt, denn sie segeln seit 30 Jahren Hand in Hand – nun gemeinsam – nie mehr einsam – mit der Yacht Nele – die ihr solides Zuhause ist.

Segelleben zu Zweit kann das Himmelreich sein!

Viel häufiger sind Einhandsegler anzutreffen, die diesen Sport zu eigener Überhöhung als Hoffnungs Baustein zur Vermarktung, strategisch aktiv betreiben. Der Abstand ihrer Abenteuer zu den normalen Hamster Männern wird dabei – überspitzt – vergrößert – um eigene Erlebnisse als Ware Abenteuer – den Landmännern – dann besser zu verkaufen.

Wenn´s gut geht, haben beide Seiten was davon!

Bobby Schenk zum Bücherschreiben:
„Auf ein einziges Buch über eine Weltumsegelung kommen so an die zwanzig bis dreißig diesbezügliche Angebote an die Verlage. Und nur eines, höchstens zwei, hat pro Jahr die Chance, in Deutschland publiziert zu werden. Dann hat man es geschafft! Denkste! Auch hierzu die Fakten: Ein Buch über eine Weltumsegelung findet zwischen 2000 und 5000 Käufer…. Das Autorenhonorar beträgt – auch im Internet nachzulesen – zwischen 2 und 10 Prozent des Ladenpreises. Das ergibt für ein Buch über eine mehrjährige Weltumsegelung eine Einnahme, wenn es hoch kommt, von ein paar tausend Euro, also den Gegenwert eines preiswerten Jacht-Radars.“ Zitat Ende!

Natürlich sollte man nicht übersehen, dass die Segel Heroen zwar alle am gleichen Tisch sitzen, hingegen nur virtuell die Suppe gemeinsam löffeln, denn jeder ist sich selbst der Nächste, gilt es doch, einen Claim zu verteidigen gegen unsichtbare – oder potentielle neue – Neben Götter. Und da gerät ein Messestand schnell zum heiss umkämpften Territorium – gut, dass es dort Einzelkabinen gibt, in denen man seine Ziele ungestörter entwickeln und besser taktieren kann. Verleger und Ihre Adjutanten geraten auf Messen zum gejagten Edelwild, das möglichst elegant zu bepirschen – zu überzeugen – oder gar vor Ort – zu erlegen ist.

DIE BRANCHE LEBT VON SCHREIBERLINGEN
Immerhin lebt eine ganze Branche von Schreiberlingen, Helden zu spotten, sie zu formen, zu pflegen und zu überhöhen, um der verehrten Leserschaft hernach dann spannend und unterhaltsam – gegen Geld – das Erlebte zu berichten. Die Palme im Kopf normaler Schreibtisch Segler braucht stetig Wasser – und Präsente zu Geburtstag und Weihnachten verlangen Nachschub und neues Träume Futter.
Verlockend, Einhand Segler bezüglich kommerzieller Hintergedanken zu differenzieren. Denn hier werden wir fündig, auch wenn Klappentexte und Epiloge Sehnsüchte nach Selbst und Grenzerfahrung versprechen, die sich nur zu oft als scheinheilig – am Ende meist selbst entlarven.

Kein Ziel ist zu abwegig, es einem andächtig gierigem und willigem Publikum nicht als Wurst vor die virtuelle Nase zu halten. Jeder Rekord kann Ansporn für weitere Absurditäten sein. Das Buch der Bücher hat seinen magischen Reiz noch immer nicht verloren – obwohl die GUINESS getränkte Wiese schon einem Flickenteppich gleicht, dessen leere Flecken, Ratio kaum noch erkennen kann – so seicht.

MEDIA ATTENTION
heißt das Zauberwort, dem sich fast willenlos erwachsene Männer – weibliche Gegenpole – oder Eltern der eigenen Kinder – dienstbeflissen und artig unterordnen. Marketing Wissen kann hier hilfreich sein!

Ein Rechenspiel mit vielerlei Nuancen, ein Investment, das sich lohnen soll, denn um der Selbsterfahrung wegen, zu investieren, wäre der Widerspruch schlechthin!

Segeln als Investition? Das schmerzt, weil wir Segeln und Gefühle sublimieren – und kalte Zahlen die sich um die Ecke schleichen – uns nicht erwischen, weil wir gedanklich flink und flott – schon um die nächste Ecke sind. Wutsch – sind wir weg!

Hilft aber nix!

Es ist und bleibt ein Widerspruch, der groß genug ist, daraus ein perfektes Investment zu arrangieren.

Segel Träume als Ware – Sternstunde für Marketing Profis – gleich hinter Dolores.
Je größer die Distanz zwischen Helden und dem gemeinen Volk, desto besser lässt sich daraus ein Investment formen. Diese Regel gilt für Fussball, Rennautos, Bergsteiger – und Segler – bei denen sich – national verschieden – bei uns hingegen nur wenig Volk aus den Sesseln hebeln lässt.

Investoren sind schlaue Füchse – ROI ( Return of Investment ) ist ihr erklärtes und kühl verfolgtes Ziel.

Also sollte die Segel Idee schon was Besonderes sein – möglichst einzigartig – der Druck ist hoch – der Spagat gewaltig.

Bobby Schenk zum Sponsoring: „Es ist kinderleicht, einen Sponsor zu finden, wenn man ihn überzeugen kann, dass es ein profitables Geschäft ist – für den Sponsor.“ Zitat Ende.

Gleichwohl werden beim Publikum Träume erzeugt, die den kommerziellen Maschinenraum und seine Gerüche, gern und schnell vergessen lassen.
Oder warum segeln alte Japaner Männer mit Mini Schiffchen zum Golden Gate – wo Fotografen für die richtigen Bilder sorgen – um in TV Spots dann lautstark zu beweisen – wie kraftvoll ein Bier ist – auch wenn schon man altes Eisen!
Oder die Geschichte von Kazuo Murata, der mit seine Yokohama 22 als Neuling von 70 Jahren, den Pacific meisterte – ohne zu versagen. Seine Verse und Gedichte von der Geschichte – dem Leben auf See als einsamer Japanerwurden als Buch veröffentlicht – ist für unsere Augen leider nicht zu lesen.

Oder die verrückte Geschichte von MASAYUKI KIKUCHI, SY Beam – ebenfalls aus Nipponland – der die große Runde in Etappen machen wollte, deren jede hingegen anders endete, als gedacht. Für Bootswerften in Hawaii, New Zealand, Argentinien, Kapstadt und Durban geriet er zum Konjunkturprogramm, weil veritable Schäden überall behoben werden mußten. Er fuhr hingegen unbeirrt und tapfer – immer weiter – Japaner können schon stoisch sein! Der Mann ist am Ende an sich selbst zerbrochen, sein Abenteuer wurde im südindischen Ozean nach Kenterungen spektakulär final beendet. Beide Arme gebrochen, konnte er noch telefonieren – es half am Ende der Privatjet eines australischen Milliardärs – den Havaristen zu spotten – ihn per Frachter abzuholen – und an Land zu entlassen. Ein Media Spektakel für Erste Seiten.

A solo Japanese yachtsman was plucked from wild seas in the remote southern Indian Ocean yesterday with the help of a jet owned by Australia’s second-richest person, Richard Pratt:

Der wohl älteste Hase im Geschäft der Solo Segler, ist KENICHI HORIE, der seit 1962 im 4 Jahres Rhythmus einen Rekord nach dem anderen geplant, dann realisiert und wie duftende Blumen gepflückt
Oder dem SchweizJapaner SEIKO NAKAJIMA, der sich sitzend liegend mit der winzigen gelben „Seiko da Grindelwald“ Banane mit 2,5 PS Tohatsu von Europa nach MIAMI quirlte – dort von der COAST GUARD Downtown angebunden wurde – nachts entwischte und später in NEW YORK – dauerhaft an die Kette mußte. Das berühmte Schiffchen steht heute im Schweizer Museum – Seiko – Erfinder einer plietschen Masttreppe aus der Bergsteigerei – ist heute Hotelier.
Oder Englishman Tom McNally 65,aus Liverpool, dessen „Vera Hugh II of Jersey“ 100 cm lang gewesen ist. Mit Rahsegel versehen und einem Ruder als Extension, hatte er den Plan, in 18 Monaten den Atlantik zweimal sitzend abzusitzen. Hat aber nicht ganz geklappt.

Beispiele für schlaue Vermarktung gibt es in Fülle, solange die Geschichte stimmig ist – und der Plan nicht zu sehr verlogen – oder die Balken zu stark gebogen – weil die Leser ja generell zum Glauben willig – auch wenn die Story manchmal billig – man liebend gern Geschichten hört – wenn ein Heroe sie nur recht eindringlich beschwört.

Die Einhand Segler Vermarktung in Deutschland sieht vergleichsweise rührend aus, auch wenn hier der Abstand zwischen den Kandidaten – und dem Wasser – meistens grösser gewesen ist. Bei Rüdiger Nehberg war der Abstand vergleichsweise allerdings unter Null – weil er mit dem Hintern direkt durchs Wasser gefahren ist.

Die Geschichte geht also weiter – wie gewohnt auch heiter – verspricht

Peter Foerthmann

Fortsetzung folgt

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