Konrad Delius #2

Brief an Konrad Delius 2.4.2012

Sehr geehrter Konrad Delius,

am 8.7.2011 hatte ich Ihnen einen Brief / Mail geschrieben, der nun seit neun Monate ohne Antwort geblieben ist!

Zur Erinnerung hier der Inhalt

Ich war der Meinung, dass es einen Verleger interessieren würde, was seine Hamburger Repräsentanten der „selbsternannten größten Yachtzeitung“ in Europa hier treiben, bzw. in welcher Art und Weise Ihr Verlag hier repräsentiert wird, einer Form, die einer anspruchsvollen Leserschaft angemessen und würdig ist – oder eben nicht!

Meine Kritik an der YACHT CHEFREDAKTION ist im Verlauf der vergangenen neun Monate nicht geringer geworden – hingegen stetig gewachsen!

Darum dieser Brief nun in offener Form!

Der WORT UNFALL Ihres stellvertretenden Chefredakteurs UWE JANSSEN vom 9.1.2012 ist Ihnen bekannt! Eine gleichermaßen derart diffamierende und unangemessene Kritik hat es in Ihrem Blatt bislang nicht gegeben! Einem Mann gegenüber wohlgemerkt, der seit Jahrzehnten ein seriöses Geschäft mit internationaler Anerkennung betreibt!

Offenbar hat sich sogar der DEUTSCHE PRESSERAT mit dieser Angelegenheit beschäftigt!

Kann man das so stehen lassen? Was raten Sie mir?

Haben Ihre Mitarbeiter hier gar die Zustimmung ihres Verlegers?

Die Aussagen meiner Anwälte waren jedenfalls deutlich. Ich habe dies gleichwohl nicht weiter verfolgt, weil sich ein Teilnehmer ( ANSGAR SCHOELLGEN ) des TRANS OCEAN RUNDEN TISCHES in Düsseldorf im Januar bereit erklärt hatte, mit JOCHEN RIEKER eine MEDIATION herbeizuführen, die meine Interessen berücksichtigt – und die Wogen glättet! Dies Gespräch wurde auf der BOOT zwischen Ansgar Schoellgen und Jochen Rieker erstmals geführt – später folgten weitere Gespräche – so wurde mir berichtet!

Demnach sicherte JOCHEN RIEKER eine Korrektur des verheerenden Berichtes von UWE JANSSEN zu – sowie einen umfangreichen Bericht über die Vorgänge in Cuxhaven.

Gleichwohl ist bis heute nichts passiert – abgesehen vom Rat eines Insiders, die Zusammenhänge einmal offen zu benennen – was ich ohnehin für den besten Weg halte!

Der Schlagabtausch hatte seinen Niederschlag im YACHT FORUM

HEUTE IST FESTZUSTELLEN:

Die Vorgänge um den früheren TRANS OCEAN VORSTAND in Cuxhaven waren justitiabel – UWE JANSSEN´s Aussage war demnach sachlich unrichtig und in Bezug auf meine Person erkennbar unzutreffend – denn mein Ziel, einen grundlegenden Wandel im TO herbeizuführen – wurde durch meine Aktivitäten erreicht – mein Mitwirken zum NEUEN TO sogar in Ihrem Blatt gewürdigt.

Es hätte der YACHT gut zu Gesicht gestanden, zu diesem brisanten Thema einen sauberen journalistischen Bericht abzugeben! Darauf allerdings warten die YACHT Leser bis heute vergeblich!

Nicht nur nach meiner Auffassung wäre es Pflicht und Kür für ein „führendes Segelmagazin“ gewesen, über die Vorgänge in Deutschland´s renommiertestem Segelverein zu berichten, der Ihrem Blatt und Verlag stetig neue Autoren, Reportagen und Berichte gebiert, denn nahezu sämtliche Ihrer Blauwasser Autoren sind im TO zu hause.

Stattdessen lassen Sie zu, einen Mann an den Pranger zu stellen, der seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Werbung oder Inserate – seine Produkte durch Mund-zu-Mund-Propaganda seriös weltweit verkauft – dessen Reputation Grundstein gegenseitigen Vertrauens in der weltweiten Blauwasser Community geworden ist!

Soll ich über ein derartiges Verhalten Ihrer Mitarbeiter nun Lachen oder Weinen?

Unglaublich – wäre für mich die treffendere Vokabel!

Interessant übrigens, dass dieser Angriff von dem gleichen Mann kommt, der wenige Monaten zuvor bei mir auf dem Sofa gesessen hat, um von mir neueste Informationen über LAURA DEKKER zu erhalten! Ein Mann, der später im EDITORIAL verkündete, dass die YACHT über dieses Mädchen fortan nicht weiter berichten werde!

Wie wir ja nun alle wissen, musste dies Versprechen zwischenzeitlich korrigiert werden – denn auch LAURA ist nun in Ihrem Autoren Stall angekommen – und die YACHT hat wieder groß berichtet!

Besitzen Journalisten bei Ihnen Narrenfreiheit – haben sie die Bodenhaftung verloren?

Gibt es niemanden, der die Herren einmal zur Rechenschaft zieht? Nach meinem Verständnis wäre es die Aufgabe eines Verlegers, hier regulierend einzugreifen – wie es früher Jahrzehntelang durch Ihren Vater freundlich aber nachdrücklich gehandhabt wurde!

Der Bericht über LEHRSTUNDEN des TO ist hier zu lesen

oder bei SEGELREPORTER.com

Die Resonanz auf den polemisierenden Bericht von UWE JANSSEN war erstaunlich. Mir liegen Kommentare von Seglern vor, die den Stil Ihrer Blattmacher kaum glauben können! Zudem zeigt ein Schriftwechsel zwischen einem aufgebrachten YACHT LESER mit UWE JANSSEN – der Ihnen in Kopie vorliegt – dass Ihr Mitarbeiter recht offenbar auf seinem Standpunkt verharrt. Nicht nur diesen Leser haben Sie als Abonnenten zwischenzeitlich verloren!

Spätestens bei Kündigung von Abonnenten klingelte früher in Bielefeld zuverlässig der Wecker!

Wollen wir hier gemeinsam Vermutungen über die Gründe anstellen, warum ein Journalist seine journalistischen Grundsätze „vergisst“ und sich zu einem derart misslichen – gleichwohl unpassendem – Bericht hat hin reißen lassen?

Befinden wir uns hier in einem Kameraden Klüngel, in dem gemeinsam – und vermeintlich solidarisch – gegen Kritiker vorgegangen wird – weil man mit der hier geäußerten Kritik – aus welchen nahe liegendem Grund auch immer – nicht umzugehen bereit oder in der Lage ist? Der Kreis der möglichen Personen lässt sich an wenigen Fingern abzählen! Soll ich Ihnen helfen?

Merkwürdig, dass hier die gleichen Personen agieren, die auch im Fall Lüchtenborg Ihren YACHT LESERN bis heute eine abschließende Erklärung schuldig geblieben sind!

In Cuxhaven jedenfalls ist deutlich geworden, dass meine Kritik am TO eher noch zu weich gespült gewesen ist. Nach meinem Verständnis hat sich ein Chefredakteur angesichts eines derartigen Fauxpas selbst in den Schuh geschossen!

So gesehen ein Bermuda Dreieck, in dem ein TO Vorstand samt Labskaus Klüngel, auch die Chefredaktion einer auf ihren Ruf bedachten YACHT Zeitung, gemeinsam Baden gegangen ist!

Seriöser Journalismus sieht – ich entschuldige mich hier nicht – anders aus!

Gern hätte ich Ihre Stellungnahme zu den Vorgängen im Tollhaus Raboisen #8

Peter Foerthmann

2 Kommentare zu Konrad Delius #2

  1. heiner haass sagt:

    sehr geehrter herr foerthmann,
    probleme mit den wassersportmagazin des verlages scheinen sich zu häufen. ich musste heute unser abo boote kündigen, da mich der chef ,herr torsten moench ,in beleidigender form und sarkastisch auf eine gut gemeinte anfrage diffamiert hat. so geht man nicht mit der leserschaft un , vor allen dingen nicht , wenn sie auch noch vom selben fach ist.

  2. Ploner sagt:

    Schauen Sie sich meine zwei gleichen Homepages an die über die Betrügerein von Hr. Leers und Fountaine – Pajot berichten. Auch anders Personen haben im Internet über die betrügerein von Fountaine – Pajot berichtet. Fountaine – Pajot, cruiser forum.com

    Michael Ploner
    michael.ploner@hotmail.com

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