Amateurfunk

Cartoon Pacific Island Net by Inga Beitz SV Olgalou

Günter Hamacher - Panama

Einmal losgefahren – losgebunden von der Heimat – werden Verbindungen wichtig – die man an Land mit leichter Hand – immer und stets verfügbar hatte. Telefone jede Menge – das Auto vor der Tür – Kneipen, Vereine, Häfen, jede Art von Menschen Haufen – sind verfügbar – man muss selten sehr weit Laufen – wenn man Kontakte haben will.

Der Unterschied zum Leben auf See könnte verschiedener nicht sein – auch wenn Segler in Häfen liegen oder Runden um den Anker schieben – die Heimat ist weit – und die Zeit verschieden.

Was früher die Post als Schnecke machte – ist heute elektronisch enorm beschleunigt – wir sind vernetzt – bis in die hinterste Koje – deren jede alternativ von Besatzung oder Schlepptop bewohnt – weil sich heute bereits ein Computer pro Kopf schon lohnt. Elektronisch sind Segler heute sämtlich auf eigenen Füssen unterwegs.

Netzwerke wollen individuell gepampert werden – vielen genügt dabei der Facebook Finger – aber auf See werden die Botschaften besser – weil man von unerhörten Erlebnissen auf See ja zu hause berichten will.

Pacific Island Net

Wie oft wird dabei vergessen, dass die Verbindungen eines Schiffes von Land zu Land nicht nur durch Wassermassen gegeben sind – es sind hingegen die unsichtbaren Wellen – die Seglers Botschaften transportieren – die fliegen sollen zu entfernten Masten – die unterwegs dabei nicht verloren gehen – bevor sie der Empfänger zu hause gesehen.

Es sind die Funkwellen – die uns überall umgeben – die von Mast zu Mast auf Dächern oder Bauern Feldern – strategisch wichtig – jede Verbindung möglich machen – deren Transportwege weltweit arrangiert – über oder unterirdisch – gar im Wasser – unseren Erdball schrumpfen lassen.

Auf See hingegen sieht die Sache anders aus – dort gibt es andere Notwendigkeiten – die Verbindung zwischen Schiff und Land zu arrangieren – weil große Entfernungen nur in besonderer Weise – für Botschaften zu überbrücken sind.

Im Gegensatz zu Donauwellen – die zum Walzern einzuladen scheinen – sind Funkwellen in besonderer Weise die Pferde, die es für Seefahrer zu satteln gilt.

Günters private beach

Trotz aller Tricks durch die Jahrzehnte – hat man Funkwellen hingegen – ebenso wenig wie ihre wasserhaltigen Geschwister – nicht verändert – sie bremsen oder beschleunigen können – man musste sich anpassen – so das Geheimnis – weil man ansonsten allein gelassen – mit den Funkwellen und Wassermassen!

Eine ganze Industrie forscht und entwickelt rund um unsichtbare Wellen – wir Segler können kaufen – was das Herz begehrt – bis sich Konto und Tasche vollends entleert.

War´s das wert?

SV Janila at sea

Das merken Segler dann erst später auf See – wenn der Horizont eine glatte Linie – und sie versuchen – den Kontakt zu halten – dabei merken – dass die Botschaften verzerrt – oder sogar unhörbar – auch wenn man´s beschwört.

Fachleute sind gut – aber nicht jeder Rat geeignet – Probleme zu beheben – so mal eben – die man erst später in ganzer Breite erkennt – und sieht, wo es brennt – weil die Funke pennt.

Im Atlantik sind die Distanzen noch angemessen – die Probleme mit Reichweiten sind moderat.

Im Pacific dagegen wird es hart – denn dort ist das Element gewaltig – das zu überwinden für Funkwellen zur Herausforderung geraten – hier trennt sich die Spreu vom Weizen – hier zeigt sich – wie gut das Instrumenten Investment gewesen ist – weil man ansonsten – funkwellen-mäßig – im Dunkeln sitzen bleibt – ganz alleine mit Frau und Maus – auf einem Schiff – weit weg von zu Haus – ohne Verbindung allein gelassen – in den Wassermassen.

Contador - La Perla - Panama

Strategisch günstig – direkt hinter Panama – da wohnt seit 30 Jahren regelmässig – der PANAMA GÜNTER auf CONTADOR / LAS PERLAS – in seinem Haus.

Tausende Segler kennen ihn als THE VOICE – als FRANK SINATRA des Pacific – weil er funkwellenmässig – den gesamten Pacific zu erreichen in der Lage ist. PACIFIC ISLAND NET

Es hat sich hingegen seit 22 Jahren gezeigt, was Installationen von vielen professionellen Männern – in der Praxis auf See am Ende wert gewesen – denn bei Günter kommen sämtliche PACIFIC SEGLER zwangsläufig vorbei – weil seine Insel auf dem Weg nach GALAPAGOS stets im Wege liegt. Man muß da hin!.

Günters yacht ready for beaching

Mit Quad und Beiboot geschultert ist Günter bei Tausenden Yachten an Bord gewesen – hat dort sein Handwerk erledigt – das die Funkwellen wieder zum Fliegen – und Yachten ihn hören lässt noch auf der anderen Pacific Seite. Sein Sachverstand war stets hochwillkommen – zumal es die kleinen Dinge – die den Unterschied für Funkwellen zwischen Porsche und Goggo Mobil – gewesen sind.

Ganze Flotten von WORLD ARC und anderen Regatten haben bei ihm vor der Beach gelegen – haben Drinks auf der Terrasse genossen – während die Kids mit Flossen an der Beach gespielt – seinen Vortrag in Wellen Sachen angehört – und HAND-ON – unter Günters Anleitung in die Praxis umgesetzt – haben Kabel gewetzt und Pole geschliffen – bis die Funkwellen wieder tanzen konnten – von Schiff zu Schiff – und bei Günter im Ohr wieder fanden Gehör – für Inschenöre ist eben nix zu schwör!

Ich kenne Günter elektronisch nun seit vielen Jahren – und habe ihn neulich gefragt – ob wir seinen Rat – nicht anderen Seglern zugängig machen wollen – nicht nur denen, die ohnehin bei ihm vor der Terrasse – dann erst erfahren, dass ihre Funke keineswegs klasse gewesen ist.

Günter - climbing his mast

Schließlich ist Günter bereits 80 – hingegen immer noch in der Lage – seinen Funkmast im Garten zu erklimmen – ganz ohne zu Wimmern – aber es wäre schon schön – wenn sein Wissen zu den Seglern gelangte – damit sie ihre Funke zum Fliegen bringen – bevor sie in Panama um die Ecke biegen.

Günter ist nun hier dabei – in lockerer Folge seine Ratschläge zu verbreiten – und ich bin darüber hoch erfreut – denn HANDS-ON Ratschläge sind für die Segler die Besten – weil sie von Praktikern kommen – und nicht Verkäufern, bei denen man von Fach-Chinesisch unter Umständen benommen – vielleicht sogar besser beraten – ohne das man dafür an die Kasse gezwungen wird.

Guenter S.Hamacher, Pacific Island Net, Contadora, Las Perlas, Panama

Darum wird es ab sofort in der Menüleiste oben den LINK:

AMATEUERFUNK

geben, das verspricht gerne

Peter Foerthmann

3 Kommentare zu Amateurfunk

  1. …leider noch kein eigenes Schiff…aber ein eigener Blog!

  2. Das ist wahr ich kann es vertreten, jeden Abend so sagt er es den Seglern, putzt die Antenne und kuesst nicht nur die Fraun sondern auch euer Microfon damit die Aplitude tanzt und ihr euch nicht verfranzt.
    vz 73 de Guenter TI7WGI

  3. Heather sagt:

    Great article, informative. Hope many others will learn from this. ZS6YE

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