Pacific Island Net

Pacific Island Net, Guenter S.Hamacher, Contador, Panama

Danke Dir Peter,

wenn man Dein Blog liest, dann erscheint der Eindruck, dass verschiedene Segler noch immer nicht begriffen haben, was der TO in Jahrzehnten mit ihnen gemacht hat!

Für viele gerät der TO unwichtig, sie beklagen sich nie, sie segeln einfach weiter. Andere, wenige, die sich beklagen oder an die Öffentlichkeit gehen, werden nicht beachtet oder im TO-Forum gelöscht, da ist HvS schon immer in seinem Element gewesen.

Zu einem Ehrenamt lässt man sich normalerweise aus eigener Überzeugung wählen. Wer im TO Vorstand ein Amt bekleidet, der geht gegenüber ein paar Tausend Mitgliedern eine moralische Verpflichtung ein, sollte sich anschließend dann nicht hinter seinem Amt verstecken, weil man das ja ehrenamtlich macht.

TO Vorstände waren dieser Aufgabe seit Jahrzehnten nicht gewachsen, und wie es scheint, hat sich daran auch heute nichts geändert, sie machen einfach weiter.

Ein Vorstand benennt einen Segler hier in Panama Lügner, aber das hat bis heute keine Konsequenzen.

Armes Deutschland! Dazu würde es im Kölner Rosenmontagszug zu einem Festwagen reichen.

Anbei noch mein Brief an Günter Winter, Costa Rica, der auch meine Meinung zum TO reflektiert.

Das war es aus Panama.

Fehler sind zu entschuldigen, Du darfst sie behalten!

Gruß aus Panama.

Günter S.Hamacher, Contadora, Panama

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Pacific Island Net – Guenter S.Hamacher, Contadora, Panama

Guten Tag aus Panama.

Dieses Schreiben ist an Günter Winter in Costa Rica gerichtet, es ist aber im gleichen Masse an alle Segler gerichtet, die ich in den 23 Jahren meiner Tätigkeit als Netzoperator mit dem Pacific Island Net betreut habe – viele TO Mitglieder darunter, auch einige, die heute noch auf den Trans Ocean zu schwören scheinen – was mir unverständlich ist.

Das Pacific Island Net wird ab sofort von Günter Winter in Costa Rica übernommen und ganz in meinem Sinne weitergeführt. Sein Rufzeichen: TI7WGI

Die Netz Arbeit beginnt im Gleichschritt mit der saisonalen Reiseaktivität der Segler, die im November von der Karibik kommend, durch den Panama Kanal ihre Reise in Richtung fortsetzen wollen.

Mit 81 Jahren habe ich mich entschlossen, meine Tätigkeit für die Segler schweren Herzen aufzugeben. In meinem Alter ist das Leben auf einer abgeschiedenen Insel, so paradiesisch wunderschön es hier in Contadora gewesen ist, fernab jeder ärztlichen Versorgung, auf Dauer nicht weiter zu verantworten. Das ist der Gang der Zeit, dem habe ich mich zu beugen!

Gemeinsam mit meiner lieben Frau Susanne und meinen vierbeinigen Gesellen, Prinz und Dora Ozelot, sowie Pumi, einem schwarzen Puma, haben wir uns entschlossen, ein Haus mit wunderschönem großen Garten In PUNTA BARCO, auf dem Festland von Panama zu erwerben. Wir sind nun emsig dabei, unsere Habe in Container zu verpacken, sind selbst überrascht wie viele liebgewonnene Habseligkeiten wir in 23 Jahren Panama hier angesammelt haben! Am 15.Dezember verlassen wir gemeinsam unsere schöne Insel, um in Costa Rica dann alles wieder auszupacken. Post und Telefon wird sich verändern, unsere email Adresse hingegen bleibt unverändert: contadora@gmx.de

Es sei mir an dieser Stelle erlaubt, ein paar Bemerkungen zum TRANS OCEAN zu machen. Seit Beginn meiner Tätigkeit als Netz Operator für das PACIFIC ISLAND NET, habe ich unzählige Yachten unter TO-Stander betreut, nette Menschen in meinem Haus als Gäste eingeladen und viele Freundschaften geschlossen. Vielen Segler habe ich ganz praktisch helfen können, ihren Funkanlagen „zum Fliegen“ zu bekommen, und war immer wieder entsetzt über die fehlerhafte Installation vieler Funkanlagen. Unweigerlich bin ich mit den Seglern ins Gespräch gekommen, habe erfahren, wer sie in Bezug auf die Funkanlagen beraten hat, habe Fehlerquellen analysieren und am Ende meist dafür sorgen können, dass die Funkanlagen fortan besser haben fliegen können, denn mit vielen dieser Segler war ich anschließend noch über tausende von Meilen auf der anderen Pacifik Seite in Funkkontakt.

Er ergab sich wie von selbst, dass ich auf den TRANS OCEAN Verein aufmerksam geworden bin.

Ohne hier eine unnötig lange Geschichte zu berichten, habe ich die Verhaltensweise des TO in Cuxhaven von Anfang an, niemals verstanden. Praxisferne Verhaltensweise von Funktionären, die von ihren Seglern Mitgliedern meilenweit entfernt gewesen sind, unmögliche Reaktionen auf berechtigte Kritik, freche Lügen auch angesichts offenbarer Tatsachen, vor allem aber eine völlige Mißachtung der Arbeit eines Mannes, der als Amateur aus Lust an seinem Hobby, einer großen Anzahl durchreisender TO Yachten regelmäßig geholfen hat. Aus Cuxhaven habe ich für meine Arbeit niemals Anerkennung erfahren – 23 lange Jahre lang! Zudem hat es unmögliche Bemerkungen über das PACIFIC ISLAND NET gegeben, die niemals zurück genommen wurden. Ganz offenbar betrachtete man mich als Konkurrenz für Funktionäre, die sich mit Intermar verbunden hatten. Der „grossartige“ Webmaster H v Straelen hat lustig mitgemacht. Ein toller Webmaster, ich habe den Mann nie wirklich verstanden. Negieren, Löschen, Bestreiten, Tatsachen verdrehen, aber immer mit den Wölfen heulen, da war H v Straelen immer in seinem Metier! Das hat sich wohl bis heute nicht geändert, denn was im TO nicht gefällt, wird gestrichen oder gelöscht!

Auch mein Nachfolger Günter Winter, Costa Rica hat seine ganz speziellen Erfahrungen mit dem TO machen können und ich überlasse es ihm vollständig, wie er sich zukünftigen TO Seglern gegenüber verhalten wird – oder nicht! Ich wünsche ihm jedenfalls viel Erfolg, sollte er das Pacific Island Net im meinem Sinne weiterführen und werde ihm jede Hilfe anbieten, falls er mich braucht.

Allen Seglern wünsche ich das Beste auf See und das Beste in ihren Heimathäfen.

Von meinen guten Wünschen ausgenommen ist der TRANS OCEAN, jedenfalls wenn er seine Mitglieder weiter so behandelt wie er das in den 23 Jahren meiner Tätigkeit für die Segler, praktiziert hat. Jawohl, sie lesen richtig, seit 23 Jahren wurde ich und das PACIFIC ISLAND NET vom TO belästigt, mißachtet und nicht Ernst genommen. Leider haben die meisten TO-Mitglieder mit schlechten Erfahrungen, dies mit sich machen lassen, weil man Warnungen niemals hören wollte, von denen es reichlich gegeben hatte. Ich denke da an die vielen Segler, die von der unglaublichen Geschichte mit der Yacht Drifter gehört haben, in Cuxhaven nachgefragt, Mahnbriefe geschrieben haben. Alle sind in Cuxhaven ins Leere gelaufen, keiner wurde jemals ernst genommen, Anrufe, Mails, Faxe, Briefe wurden sämtlich nicht beantwortet. So ein Verhalten galt in Cuxhaven als die Regel!

Last but not least, das dauerhaft heldenhafte Bemühen von Peter dem Windpilot, in Cuxhaven die Verhältnisse endlich einmal zu verändern, wird bis heute ignoriert, ihm wurde sogar vereinzelt angelastet, der Verursacher der TO Krise zu sein! Welch eine Idiotie! Hat man denn immer noch nichts verstanden? Das Stillschweigen tausender Segler, die seit Jahrzehnten etwas hätten ändern können, scheint zu belegen, dass die TO Segler auch korrupte Vorstände hinzunehmen bereit sind. Ist Korruption in Deutschland bereits so normal, dass sich heute keiner mehr darüber aufregt?

Schon vor 20 Jahren hätte eine Revolte stattfinden sollen, aber Kommodore Bellmer hat alle eingeschüchtert, ihnen das Reden bei der Jahres Versammlung verboten, ihnen das Wort abgeschnitten oder ihre Reiseberichte zensiert und gelöscht. bzw. dann natürlich nicht honoriert. Commodore Bellmer hatte damals mit der MS Europa eine Karibik Rundreise gemacht, „seine“ Stützpunkte wie ein Fürst mit seinem Besuch beehrt, und ich habe mich immer gefragt, ob wohl die TO Mitglieder diese Reise zu bezahlen hatten? Eine Antwort habe ich niemals erhalten. Ich glaube H.Bellmer hat den TO als sein Eigentum betrachtet.

Günter S. Hamacher

GSH HP1XX, noch von der Insel Contadora im Golf von Panama

5 Kommentare zu Pacific Island Net

  1. Björn Steiner, SV Seahorse sagt:

    Hallo Günter und Günter,

    ich vernehme ein unselig Echo bereits vielfach Gehörtem aus den Schreiben und habe eigentlich nur zwei Fragenkomplexe auf den Fingerkuppen.

    1. LESSONS LEARNED ?
    Wie hat ein solches Konstrukt wie der TO so lange in der heutigen Zeit überleben können, gab es zu viele Duckmäuser, haben die willfährigen „ich hab ja nie was gewusst“ Schergen nur persönliche Vorteile aus den mafiös anmutenden Strukturen erhofft, wie korrupt ist das lenkende Grüppchen in CUX innerlich tatsächlich und warum hat niemand etwas erfolgreich dagegen gemacht?

    2. ALTERNATIVE ?
    Gibt es überhaupt noch eine ausreichende Anzahl „Anderer“, menschlich integrer Seglern, die eine Alternative zu der Nichtalternative heutiger TO bilden, tragen und stützen könnten? Der TO jedenfalls erscheint komplett unfähig sich von der inneren Verfaultheit befreien zu können.

    Open for discussion.

  2. Playa Corona, 23.1.2013

    Hallo Guenter,

    April 2001 war es und auch wir haben von Deinem Wissen lernen dürfen – hierfür nochmals vielen Dank. Ich muss es einfach nochmals erwähnen, für mich war es ein Erlebnis Dich und Deine Station auch noch von Tahiti aus zu erreichen.

    Ganz besonders wünschen wir Dir Gesundheit und Freude am Leben. Contadora und den Ankerplatz vor Deinem Haus haben wir nie vergessen. 2007 haben wir uns aus dem Seglerleben verabschiedet und heute haben wir ein Haus in Panama, Playa Corona und verbringen jeweils 6 Monate in Deutschland und 6 Monate in Panama.

    Lass es Dir gut gehen und vor allem denk nur an die schönen Dinge des Lebens und vergiss den TO.

    Liebe Grüße von einem der tausend Segler die Dich besucht haben

    Bernd und Christine

  3. peter sagt:

    Liebe Christine, lieber Bernd,

    im Namen von Guenter bedanke ich mich fuer die netten Gruesse. Es wird Euch vielleicht interessieren, dass Guenter im Dezember 2012 nach Panama umgezogen ist. Seine PIN Station hat er an Guenter Winter / Costa Rica uebergeben, sein Wohnort ist heute Punta Barco, Jan Jose / Panama, mail adresse unveraendert: contadora@gmx.de

    beste GRuesse aus Hamburg

    Peter Foerthmann

  4. Richard und Gisela Hompesch, 52385 Nideggen-Schmidt, Vogtstr.12 sagt:

    Lieber Günter, ich suchte und fand heute Deine umfangreichen Infos aus Deinem Leben.Gisela und ich senden Dir herzliche Geburtstagsgrüße aus der Eifel zu Denem 83 jährigen! Gisela ist auch am 20.Juni 1935 geboren und wie Du Zwilling -ein abend-
    füllendes Programm – dieses Sternbild. Wir würden uns sehr freuen von Dir zu hören!
    Ein Wiedersehen würde uns freuen und hoffen darauf alte Erinnerungen zu wecken.
    Herzlichst Richard und Gisela 15.6.2014

  5. peter sagt:

    Guten Morgen Gisela und Richard,
    leider ist Günter verstorben. Hier ist mein Nachruf auf eine unvergleichliche Seele:

    http://windpilot.com/blog/de/links/deutsch-gunter-s-hamacher-panama-nachruf/

    herzlich aus Hamburg
    Peter Foerthmann

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