4. Rette sich wer kann

Nun haben wir es also schwarz auf weiß – der Vorstand bleibt uns treu – also leider auch erhalten – wir haben es wieder einmal nicht vermocht – den Mann zu kippen – der uns sämtlich eingelocht – der uns wieder einmal stoisch – vielleicht gar angetrunken? – vorgemacht – wie man in Cuxhaven einen Verein vergeigt – hat er uns doch wieder mal gezeigt, was sich ein Funktionär gänzlich ungeniert – so alles erlauben kann!

Die Gegensätzlichkeiten zwischen Vorstand und den von ihm verwalteten Segler-Schafen, könnten kaum größer sein!

6000 Mitglieder – die genaue Zahl scheint man in Cuxendorf nicht zu kennen – benennt der Kassenbericht – hingegen aus Beitragseinnahmen von EUR 145.000.–, errechnen wir messerschaft nur 4800 Mitglieder.

Kommt man in Cuxhaven mit dem Addieren der Austritte nicht mehr nach?

Was läuft hier Wrong im Pappkarton der Kartei-Karten-Leichen – das man nicht mehr zählen kann?

Also 5000 Mitglieder – charmant geschönt – werden von einem Vorstand verwöhnt, der es mitnichten zu bereuen scheint, was er aus unserem Verein gemacht! Hingegen haben wir vielfach den Verdacht, daß es nur noch um die Kasse geht, die man in Cuxhaven sich zum Untertan gemacht! Von der jährliche Plaketten Parade vor Fotografen abgesehen, leistet der TO für seine Mitglieder jedenfalls nur spärlich wenig.

Wenn 80% der Beitragseinnahmen für die Selbstverwaltung aufgewendet werden – scheint dies den Mannen in Cuxhaven offenbar total normal – man erfrecht sich gar, uns Ausgaben Berichte in aufgerundeten EUR 500.- Scheinen vorzulegen – geringere Beträge sind den Herren wohl zu lächerlich! Wenn Kassenprüfer dies akzeptieren, entsteht hingegen der Verdacht, daß sie korrumpiert, oder anderweitig kolossal erblindet sind!

Peanuts hätte Helmut Kohl das wohl benannt – aber viele Erdnüsse bringen einen Hamster an der Wasserkante auch über einen langen kalten Winter!

Zumal im Fort Knox am Bahnhofsplatz ein Gold Schatz vergraben liegt, der nun – da sichtbar fokussiert – zum „Notfall Fond“ mutiert und deklariert, hingegen dort seit Jahren weiter selig schlummert.

Ist das der finale Rettungsschirm, mit dem der Vorstand am Ende gern das Schiff fliegend verlassen möchte? Oder hat dies „Vermögen“, das der Vorsitzende lt. YACHT Interview wohl nur versehentlich als solches auch benannt: „nicht aus der Hand zu geben gedenkt“ – in seinem Kopf bereits virtuell den Besitzer gewechselt?

Wer hat hier wohl was verwechselt?

Vermutungen bleiben solange Vermutungen, bis sie von den Tatsachen recht und links überholt werden! Der Bauer würde sagen: mit vollen Hosen ist gut stinken! In der Politik hieße es eleganter: das Geld ist da – geben wir es aus!

Tatsachen sind einfacher zu erfassen:

Auf der HV saßen ungefähr 50 Stimmen auf den Stühlen, meist akkurat mit Schlips und Kragen, vertraten damit geschätzte 1% der trans-oceanischen kosmopolitischen Mitglieder-Massen, den gesamten Verein, der ihnen im Wortsinne auf Gedeih und Verderben ausgeliefert gewesen ist!

Seit Jahren – oder gar Jahrzehnten? – das immer gleiche Bild:

Fernab der Realität werden in Cuxendorf traditionell nicht anwesende Mitglieder als Nestbeschmutzer stigmatisiert – in Sippenhaft genommen – mit Rausschmiß oder Tritt bedroht – und in Abwesenheit dann zur Höchststrafe verurteilt: dem weiteren Verbleib des Vorstandes auf seinen warmen, wenngleich angestaubten knarrenden morschen Stühlen – nicht zu vergessen, mit soliden Balken auf Augenhöhe!

Beispielhaft seit Jahren, der Umgang mit der Stimme der Kritik, die durch Uwe Röttgering zum wiederholten Male würdig vertreten und vorgetragen wurde. Als Fachmann im rechtlichen Unterholz hat dieser Mann in der Vergangenheit 18 – ACHTZEHN ! – Anträge zur HV gestellt! Sie wurden nahezu sämtlich stoisch abgeledert, in diesem Jahr recht offenbar unter zu Hilfenahme eines falsch aufgesetzten Protokolls. Hier haben beim Vorstand wohl die Nerven blank gelegen, denn eine Fälschung des Protokolls wäre eigentlich bereits strafrechtlich relevant!

Aber dies „Versehen“, dieser kleine Hopser, wird sicherlich in der nächsten TO-Postille korrigiert – also begradigt und zurück gebogen, ohne das hier einer muckst. Fast schon egal, wie man die Balken biegt!

Ich nenne es Häme, wie der Vorstand mit Kritik umgeht – ein Bauer würde sagen: der Vorstand zeigt dem Vieh den nackten Arsch!

Zu billig die stets gern erhobene Forderung, Kritiker mögen ihr Anliegen gefälligst persönlich am „Richtertisch“ vorzutragen haben! Wird ernsthaft erwartet, dass Mitglieder sich hier unter einer Latte hindurch zwingen, die seit Jahrzehnten bereits schon flach auf dem Boden liegt?

Welche Ehre oder Respekt erweist der Vorstand seinen Mitgliedern, wenn er seit Jahren kritische Briefe und Vorschlägen nach Verbesserungen, ja, nach lauten Rufen – in immer gleicher Art sich widersetzt? Den Begriff des Nestbeschmutzers würde ich entgegengesetzt verwenden, denn hier widersetzt sich ein Vorstand dem Willen seines Volkes, das er qua Vereins Verfassung in Sippenhaft sich unterwirft.

Es ist die Art des Umgangs, die nicht nur mich entsetzt! Wird ernsthaft im Fort Knox geglaubt, dass wir unser pralles Leben zu unterbrechen haben, um etwas zu bewegen, das bereits durch alle Ritzen quillt? Sollen wir aus aller Welt uns in Flugzeuge setzen, um den Damen und Herren persönlich von Angesicht zu Angesicht einmal zu vermitteln, dass wir ihr Tun verachten, uns mit Ihnen nicht auf Augenhöhe unterhalten wollen – schlicht, weil wir wissen, dass wir die Barlach Affen uns gegenüber stehen und sitzen haben, die Hören, Sehen, sogar das Reden verlernt, hingegen mit List und Tücke, notfalls mit Gewalt und unter Ausnutzung eines Protokolls, ihre Sicht der Dinge verbreiten – um an Ende sich die Macht dann dennoch zu erhalten?

Meine Meinung: das wäre zu viel der Ehre! Insbesondere weil Art und Umgang unseres Gegenübers jeglichen Respekt vor uns vermissen lässt! Denn die Geschichte spricht hier Bände!

Sie wollen ein Beispiel?

Ich habe an dieser Stelle viel Zeit damit verbracht, offensiv und direkt Mängel zu benennen, mit oder ohne Humor und in manchmal frivoler frecher Sprache – mit Spitzfindigkeiten und Ironie – mit dem einzigen Ziel, hier ein wenig Öffentlichkeit zu erreichen, was offenbar gelungen ist, denn ich habe zumindest polarisieren können!

Polarisieren – das war der Zweck!

Ich habe Fachleute herangezogen, um meine Argumente auf solide Fundamente zu stellen, habe ein Netzwerk entworfen, diesem Verein ein wenig praktische Lebenshilfe zu verpassen, einem Vereins Vorstand, der den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen will. Mehr kann man eigentlich nicht leisten!

Was dabei herausgekommen ist? Wollen wir gemeinsam EINMAL raten?

Wie man so hört, hat der Vorstand auf klare Fragen nach einem rückwärts datierten Aufnahmeantrag einer jungen Seglerin recht offenbar sein Publikum glatt belogen. Wenn dabei Fördermittel hätten verschoben werden sollen – was wäre denn wohl der Preis gewesen, den man sich dabei erhofft? Hätte dies vielleicht mit den üblichen Verdächtigen zu tun – mit den bösen bösen Testosteronen, denen Männer in gewissen Positionen immer wieder – und überall wie in der Politik – willenlos ergeben sind?

Für mich zeigt sich wiederholt, dass man in Cuxhaven längst alle Schranken beiseite geräumt und sich in einem Luftraum schwebend findet, in dem man gänzlich ungeniert, sich als Rampensau geriert, weil man sich seiner umgebenden Vorstands Truppe, die zur Ja-Sager-Runde als Putzerfisch Kolonne degeneriert – so entsetzlich fürchterlich sicher ist!

Halt Stopp!

In der verständnislosen Vorstandstruppe gibt es einen Pilz, der als Spalt Pilz vielleicht bestens geeignet ist, der nichts unversucht gelassen hat, die TO Flagge am Flattern zu erhalten, der es hingegen bislang nicht vermocht, sich mit seiner kritischen Sicht der Dinge gegen eine geschlossen Phalanx der Vorstand Männerriege durchzusetzen! Recht offensichtlich aber ist auch er bislang zur Erfolglosigkeit verdammt!

Wenn also nicht einmal ein stellvertretender Vorsitzender in der Lage ist, hier mit Stimme und Gewicht – unter Ausnutzung seiner internen Aktenkenntnisse sowie dem nun passenden Schlüssel zum Büro – sich gegen unser aller Feinde zur Wehr zu setzen, dann stellt sich doch für uns alle die bange Frage, ob wir nicht vielleicht das rotte TO Schiff sämtlich verlassen sollten, um damit den Sumpf ein wenig trocken zu legen – den Herren in Cuxhaven den Lebenssaft zu entziehen, die Finanzen, nach denen sie offenbar tanzen!

Denn es handelt sich hier um UNSER Geld!

Apropos Finanzen
– warum ist in der Mitgliederschaft nicht öffentlich bekannt, dass der Vorsitzende hier seit ca 17 Jahren eine Miete privatisiert, weil er als Vermieter für unseren Verein fungiert?
– warum werden für ein Büro mit nur 2 Mitarbeitern 130 qm Fläche vermietet?
– warum wird eine überhöhte Miete abgerechnet?
– warum wird uns die Vereinszeitung mit EUR 1.00 / Stück berechnet, wo doch die tatsächlichen Druckkosten erheblich geringer sind, wie wir nun zuverlässig wissen?
– warum werden Werbe Einnahmen – immerhin geschätzte EUR 16.000 – 20.000 / p.A. nicht in der Bilanz ausgewiesen? wer privatisiert dieses Geld seit Jahrzehnten, wo ist das Geld geblieben?
– warum wird für die Teilnahme an der BOOT EUR 9500.– an Kosten aufgewendet, wo doch der Stand, wie gemeinhin bei Vereinen üblich, von der Messegesellschaft kostenlos zur Verfügung gestellt wird? Was wurde hier tatsächlich von unserem Geld bezahlt? Sind hier Spesenritter mit Damen unterwegs, die wir alimentieren müssen?
– warum werden EUR 17.000 für eine Website ausgegeben, explizit gegen jeden fachlichen Rat, wie man es besser und vor allem für unsere Kasse erheblich preiswerter hätte machen können? Sind da die Blinden unter Blinden unterwegs?
– warum Kassenprüfer, die nur nicken und unterzeichnen, statt die Chance zu ergreifen, hier mal durchzulüften und ihre Aufgabe im Interesse der Mitglieder zu begreifen?

Transparenz wäre die richtige Antwort – statt immer wieder ein Rennen zwischen Igel und dem Hasen!

Merke: wer etwas zu verbergen hat, dem ist nicht zu trauen!

Warum müssen wir den Vorstand stets wieder zu den Fragen tragen, derweil er sich im Nebel windet und Antworten seit Jahren nicht mehr gibt?

Jeder Verein hat den Vorstand, den er verdient? Richtig – aber falsch!

Denn die allermeisten Mitglieder sind guten Mutes und Willens unserem Verein beigetreten, in der Hoffnung auf positive Aufnahme und noch besserem Gelingen ihrer geplanten Hochsee oder Suppentassen Reise. Viele Segler sind wider besseren Wissens in unseren Verein hineingestolpert, schlicht, weil sie erhofft, dass ihnen für ihre weitere Segelkarriere ein wenig Backstagsbrise gegeben werde. Viel zu viele dieser freundlichen Segler stellen zwischenzeitlich erschrocken fest, dass es im TO zugeht, wie in einem ganz normalen Schrebergarten Verein. Vom erklärten Ziel des Vereins, der „Förderung des Hochseesegeln“ ist nichts zu erkennen, denn derzeit handelt es sich recht offenbar eher nur um das Füllen der eigenen Taschen.

Zumindest kann nun keiner mehr sagen, er hätte von diesen Widersprüchen nichts gewusst!

Die Fakten liegen wie ein Fisch – stinkend auf dem Tisch!

Vergleichbar sitzt der Vorstand in einem Paperboat auf hoher See – hingegen in kleiner Biotopen Flasche – und hat dabei nicht einmal bemerkt, dass die Flasche schon bei den Fischen gelandet ist – wo man sie weder hören noch sehen kann. Jedenfalls hat man die Bodenhaftung vollständig verloren – der Stecker zu den Mitgliedern ist vom Netz – und man treibt ohne Landverbindung – hoffentlich mit ablaufender Tide – auf die grausame See… und kommen nicht, wie der böse Fluch, mit der Flut wieder zurück an Land! Leider ist diese Metapher seit Jahren gelebte Realität, das Murmeltier lässt grüßen!

Meine Damen und Herren in Cuxhaven, wir haben Ihr System erkannt und werden beobachten, wie es nun weitergeht! Vielleicht bewahrheitet sich am Ende, dass wir besseres verdient haben, als die Suppe, die wir für EUR 30.00 / p.A. seit Jahren zu löffeln haben.

Ein Blick über den Gartenzaun würde genügen, zu erkennen, wie rückständig der TO und seine Strukturen im Vergleich zu den europäischen Nachbarn seit Jahren ist! Allerdings müsste man dann zumindest ein wenig Sprache beherrschen – aber bereits das ist in Cuxhaven ja schon ein Problem, weil man ja noch nicht einmal im eigenen Sprachraum elegant zu Hause ist – denn, nicht wahr, dann würde man ja wenigstens mit den eigenen Mitgliedern kommunizieren können!

Trans Ocean als Anspruch – im Kern nicht einmal eine Gartenlaube!

Man bekommt Schluckauf, wenn man das alles auf der Zunge zergehen lässt!

Unsere Hoffnung jedoch ist unerschütterlich, weil wir als weltoffene Segler eigentlich recht gerne von Seglern repräsentiert würden, die unsere Sprache verstehen, denen wir vertrauen, anstatt regelmäßig Ohrfeigen zu erhalten, wie wir die Missachtung unserer Interessen empfinden!

Das Vertrauen in Sie ist uns gründlich verloren gegangen – das immerhin haben Sie famos geschafft!

Eigentlich haben Sie sich bereits selbst abgeschafft – vielleicht ahnen Sie dies bereits! Die Satzung als Vehikel ist Ihre wackelige Seifenkiste mit der Sie aber immer noch tapfer über Stock und Stein unterwegs – bis Sie eines Tages auf der abschüssigen Strasse in den Elbschlick geraten – und keiner holt Sie dann dort wieder raus!

Aber vielleicht ist das auch nur ein weihnachtlicher Wunsch Gedanke eines Mannes, der seit Jahrzehnten in der aktiven Blauwasser Szene aktiv unterwegs gewesen ist!

Zeit zum Nachdenken – vielleicht ein Erkenntnis Funke?

Dann wäre ein Anfang gemacht, für einen neuen Trans Ocean, der endlich beginnt, sich auf seine Aufgaben zu besinnen

denkt träumerisch

Peter Foerthmann

Ein Kommentar zu 4. Rette sich wer kann

  1. hallo peter,

    praegnant und sehr deutlich. mach weiter so, sonst muessen wir wirklich alle gehen und uns einen neuen verein suchen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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