1. Vorstand

Cheers from SV Nadir, Antarctica

Danke ANDREAS HUELSENBERG, für Ihre Stellungnahme, die hier zu lesen ist

Wir sind EINER Meinung, wenn es um die Dynamik einer Vereinsversammlung geht, aus deren Mitte die Impulse erwachsen, die einen Verein mit Leben erfüllen können – besser: sollten! Zu einfach hingegen, hier die Mitglieder zu loben, ihnen Erfolg oder Mißerfolg anschliessend dann aufzubürden!

Dabei ist der TO diesbezüglich in privilegierter Lage, weil er sich an Menschen richtet, die in ihrem Leben etwas erreicht, die sich zielstrebig und bewusst für einen besonderen Sport entschieden, der sie in einer Form verbindet – in der Kommunikation lebendig und lebenswichtig – der Netzwerke fördert – gleichwohl auf See ein Jeder auf sich selbst gestellt – seinem eigenen Horizont dann allein entgegen segelt.

EIGENTLICH EINE PERLE VON VEREIN, dessen Schatz die Individualität und Dynamik seiner Mitglieder ist – besser: sein könnte – denn im Moment ist er das nicht!
Der Vorstand steht auf der Bremse!

Ich denke, das haben auch Sie erkannt! Und es ist der Grund, warum ich hier an den Tasten sitze – ein wenig schwitze – und mir Gedanken mache, wie man den Verein aus der Hand von Funktionären befreien könnte – die ihre zahlende Klientel in Geiselhaft genommen – anstatt ihnen etwas anzubieten – Ihnen Vorschläge zu unterbreiten – ihnen Perspektiven auszumalen – wie man den Verein gestalten – statt ihn immer wieder nur weiter zu verwalten!

Ich vermisse in Ihrer Replik Anmerkungen, wie denn wohl die Antwort des Vorstandes auf ringsum erhobene Vorwürfe ist!? Vielleicht gar Bemerkungen, wie der Vorstand sich selber reflektiert!

Ich halte das Potential des TO Vereins für gewaltig – ein Riese – der sich allerdings seit Jahren im Winterschlaf befindet!

Ganz und gar nicht hingegen, ist der TO ein Warte Häuschen und Unterschlupf für pensionierte, leicht ergraute

DAUERSEGLER, DIE ES NICHT EILIG HABEN

Dauersegler - what´s that?

Das wäre Perlen vor die Säue! Dafür ist der Verein zu schade!

So gesehen, war das YACHT INTERVIEW verräterisch – wahrscheinlich sogar authorisiert, weil man als Politiker sich seiner Sache ja so gern versichert – belegt der Bericht somit überaus eindrucksvoll, wie der Vorstand „seinen Verein“ betrachtet – den er schlicht verwaltet – anstatt ihn für die Zukunft zu gestalten!

Ein Schuss ins eigene Knie vielleicht? Das immerhin, haben wir nun registriert!
Die Dynamik des TO ist unverkennbar – Aktivitäten, Initiativen und Wünsche nach Veränderungen – kriechen bereits um alle Ecken – der Vorstand hingegen ist nur schwer zu wecken – gegen Kritik zeigte er sich stets affin – noch hält der Deckel auf dem Topf – fast könnte man denken, dass der gesammelte Vorstand auf dem Deckel zum Schlafen beisammen sitzt!

Hilft aber nix – denn die Welt dreht sich heiter – immer weiter!

VORSTAND IM RÜCKSTAND

so lautet die Kurzdiagnose – Cuxhaven im Kreisverkehr der Politik – zwar dicht am Meer – aber fernab der Herde – die man zu vertreten einst versprochen – die den Braten aber gerochen – dem Vorstand auf der Spur – der, wie ich hoffe – nun dauerhaft aufgewacht!

Scheinbar vergessen, dass ein Grossteil der Arbeit weltweit von Individualisten ehrenamtlich und freiwillig erledigt wird! Diese Menschen sollte man hofieren, Ihnen helfen, sie beachten, ihnen die Arbeit erleichtern, wo es geht – denn sie sind die solide Basis – wie ein warmes Kissen – auf dem man sich mit gutem Gewissen – niederlassen kann, wenn man als Segler weltweit unterwegs.

Neben dem Potential seiner Mitglieder sind ehrenamtliche Mitarbeiter die Säulen in diesem Verein – man sollte sie hegen und pflegen – sie in Watte betten – egal ob draussen in der Welt oder an den zu Stammtischen aufgesägten heimischen Eichen.

Der Vorstand hat wenig vorteilhaft agiert – hat Menschen verärgert – sie düpiert – manche degradiert – hat Ratschläge gegeben, die vergiftet – und Unfrieden gestreut – was er bis heute nicht bereut.

Kann es sein, dass der Vorstand zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist?

Fragen über Fragen! Von Antworten ist weit und breit nicht viel zu merken.

Kritik ist einfach? Sie möchten Verbesserungs Vorschläge hören?

EIN SPAZIERGANG INS TRANS OCEANische WOLKEN SCHLOSS

Ein NEUBEGINN wäre die Alternative, statt alte Zöpfe mühsam weiter zu verflechten. Denn es hat sich gezeigt, dass das herkömmliche System aus Funktionären Entwicklungen behindert und bekämpft, anstatt sich selbst an die Spitze von Neuerungen zu setzen. Denn das System ernährt seine Kinder auch ohne viel Klimbim – unzählige Vereinigungen in Deutschland haben nix andres im Sinn!
Das ist die bekannte Fratze der Politik – die Demokratie heimlich vertauscht mit autokratischen Herrschafts Strukturen – die unser täglicher Lebens Ballast geworden sind! Mitglieder und Wähler als Souverän – Papperlapapp, das ist ein Fake – hier wie dort! – Demokratie ist auf Engels Flügeln schon lange aus dem Dorf entflogen.

Es hilft wohl nur der harte Schnitt. Hoffentlich kommen am Ende genügend Segler mit! Immerhin wäre das einen Versuch wohl wert – selbst um den Preis, dass man am Ende dann schlauer – und hinter die Mauer gesehen – dann festgestellt, dass man einem Phantom unter den Rock geschaut.
In einer Zeit, in der das Internet unser täglicher Begleiter – wo GOOGLE EARTH sogar in CUXHAVEN unterwegs gewesen – DSL bis ins Bürgermeister Schloss gegraben – agiert unser Vorstand wie im Barock – widersetzt sich einfachsten Normalitäten – kämpft hingegen auf verlorenem Posten – und sträubt sich mit aller Kraft – gegen einen Sturm – der ihnen zubrüllt, dass sie sich verflogen haben in einer Höhe – dass sie auf keiner Frequenz mehr zu erreichen sind.

Und alles nur, weil der Vorstand die Werkzeuge und Möglichkeiten unserer Zeit nicht kennt? Muss man denn Funktionäre immer zu den Tatsachen tragen?

Fast könnte man denken, dass MS.DOS und Commodore noch immer in den Köpfen ihr Unheil treiben, so sehr veraltet sind die Cuxhavener Strukturen – wo Briefe und Mails an einen Vorsitzenden wochenlang staubend auf Antwort warten – Bürokräfte von Entscheidungen abgekoppelt – um einen Deckel auf dem Topf zu halten, dem schon lange die Flügel gewachsen – nur Starten darf er nicht?

Ein paar Gedankenspiele:

Ich führe seit 36 Jahren einen Betrieb mit modernen Strukturen – Organisation ist mein Lebens Hobby. Ich führe eine Datenbank mit 20.000 Segler Adressen mit hunderten spezifischer Informationen sowie tausender Schiffstypen jeglicher Kriterien – verwalte Buchhaltung und Produktions Planung elektronisch – betreibe eine ausgefeilte Produktion mit CNC Maschinen – verarbeite täglich zwischen 50 – 150 einkommender Mails – und vertreibe meine Produkte weltweit im Direktvertrieb.

Wir betreiben und verwalten eine 6 sprachige Website mit 2 Gigabyte Inhalten – tausenden von Fotos und hunderten von Videos – seit 13 Monaten zudem ein BLOG – und sind regelmässig zu neuen Ideen unterwegs – oder warum schreibe ich diese Zeilen?

Meine Frau und ich erledigen diese Arbeit als Zwei Personen Betrieb – haben noch Zeit zum Segeln – für unsere Gärten – sind gleichwohl in unserem Marktsegment zum MIKROWELTMARKTFÜHRER avanciert.

Vielleicht ein Beispiel für Effektivität, denn schlanker geht es nicht!

Ganz offenbar hat der Vorstand es versäumt, den TO-Bürobetrieb schlagkräftig zu organisieren, Strukturen zu schaffen, die Abläufe erleichtern, Mitarbeiter entlasten um die Verwaltung von 6000 Mitgliedern effektiv zu gestalten! Eine gute Datenbank erledigt das im Schlaf!

Kollateral könnte eine Datenbank dann noch Zauber Kunst Stücke verwirklichen:

Ganz offenbar ist in Cuxhaven noch nicht aufgefallen, dass in der aktuellen Liste heutiger Stützpunkte – 21 Email Leichen enthalten sind? Eine gute Datenbank erledigt Updates in eine Website – bei Bedarf täglich – mit nur EINEM KLICK!

Wie mag es wohl aussehen mit den aktuellen Mitglieder Listen? Ich vermute ein Durcheinander von erster Güte – dem man auch mit noch mehr Mitarbeitern nicht Paroli wird bieten können – solange hier keiner die Weichen stellt, für bessere Strukturen. Das ist wie der Polizist, der noch mit dem Analog Telefon zu telefonieren versucht und artig seine Notizen ins Vokabelheft notiert.

Digital? – Ohlala!

WEBSITE und VEREINSZEITUNG

Hat denn niemand erkannt, welch funkelnder Diamant für Segler jeder Couleur, die TO WEBSITE und die VEREINSZEITUNG für diesen Verein sein kann? Print und Online Magazine rund ums Segeln leiden allesamt unter dem Manko eines Spagats, der zu spreitzen ist, um möglichst viele Segler-Leser-Besucher zu erreichen. Jede Gruppe bekommt dabei artig ein paar Lollies – Breit aufgestellt nennt man das im Presse Jargon – Einzel Interessen kommen dabei regelmässig zu kurz.

Eine professionelle TO ZEITUNG dagegen ist nicht zum Spagat verpflichtet – sie kann einer klaren Maxime folgen – immer in gerader Furche – muss nicht in anderen Segmenten nach Opfern fischen.

Warum befreit man die TO Zeitung nicht vom Muff der Segler-Schreber-Gärtner – warum veröffentlicht man unkorrigiert, teils verquaste Beiträge – und unlesbare Begrüssungen eines Vorsitzenden – der informieren will – nur nicht weiß, worüber – oder sich versteigt in Selbstveliebtheit – wenn man ihm ein Schiff zur Überführung anvertraut – und er dann glaubt, dies seinem Amt zu verdanken – wie er stolz geschwellt berichtet?

Dies Blatt in der Hand von Profis mit guter Technik – könnte ein Selbstgänger sein – das andere Magazine mit Links in Lee überholen kann. Freelancer, Fachleute, Substanz, Informationen, Geschichten, Verbreitung, Inserate – ALLES DA – das Potenzial liegt auf der Strasse!

EIN PRESTIGE DAMPFER ALLERERSTER GÜTE!

Sie möchten Beweise?

Der PRACTICAL SAILOR in den USA macht seit Jahrzehnten vor, wie man seriös die Segler informiert – macht dies gar gänzlich ohne advertising – tausende Abonnenten zahlen gern für STRAIGHT INFORMATION ohne Firlefanz.

Kollateral würden Webauftritt und Vereinszeitung neue Mitglieder erreichen – denn der Vereinsbeitrag ist – immer noch – ein Sonderangebot!

Ein Jammer, dass dies keiner erkennt! Stattdessen weiter pennt – auf der Strasse nach Cuxendorf – auf der man langsam fahren muss – stets auf der Hut vor den Portrait Foto Apparaten – die den Funktionären – egal in welchem Städtchen – die Kassen von hinten füllen – um uns weiter zu entnerven.

AUSBILDUNG, BLAUWASSER SEMINARE

Der TO besitzt die Lufthoheit über nahezu alle Fachbereiche des Segelsports – keineswegs nur über das leidige Thema von den geheimnisvollen Wellen in der Luft!

Warum betreibt der TO keine BLAUWASSER SEMINARE – vielleicht gemeinsam und aktiv mit den Messe Gesellschaften – als Fach Seminare ohne Eintritts Gebühr? Auch für Messen wäre dies ein schicker Ausweg aus der Besucher und Aussteller Misere – die sie derzeit mit Go Cart Rennen und anderen Volksbelustigungen versuchen, aufzufangen. Hier die Lektüre zum Thema:

CUXHAVEN – BIOTOP für FUNKTIONÄRE

Ein Blick über den Tellerrand hat in Cuxhaven offenbar noch keiner gewagt – vielleicht, weil man die Sprache nicht flüssig beherrscht? Spezial Vereine für die Blauwassersegler gibt es weltweit in jeder Güte – warum ist Deutschland hier die Rotlichtlaterne – völlig ohne Grund? SSCA, STW, FTLF um nur ein paar zu benennen, die haben anderes im Sinn, als immer nur weiter zu pennen. Hat mit dem Führungs Personal zu tun!

Mannheim – Düsseldorf – Stuttgart – Hamburg – München? Alles möglich – nur bitte Cuxhaven nicht – denn die isolierte Lage erschwert das Funktionieren eines international operierenden Vereins in eklatanter Weise.
Obgleich anders herum:
Satzung § 5 Absatz 4

Bei Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder

…. ist eine Backstags Brise für Funktionärs Beschlüsse, da die Abgeschiedenheit der Randlage in Cuxhaven, eine Teilhabe der weltweiten Mitgliederschaft, an den Beschlüssen unmöglich macht. Man ist unter sich! Eine Satzungsänderung, nach der Stimmen an bevollmächtigte Mitglieder übertragen werden können – würde einem trans oceanischem Verein gut zu Gesicht stehen – und Mehrheitsverhältnisse verschieben. Ich nenne das Demokratie!

Wo wir gerade dabei sind:
– wo in der Satzung steht geschrieben, dass Anträge zur HV auf den 31.8. des Jahres befristet sind?
– warum werden Bilanzen, Kostenbelege, Kassenberichte und Vermögens Aufstellung nicht offen publiziert?
Müssen wir da wirklich noch raten?
Ein Büro in strategisch gut erreichbarer Lage mit kompetentem Personal. Einen Journalisten oder Redakteur, der sein Handwerk versteht, das wären die Bausteine, die man benötigte für einen Neuanfang.

Das wäre mein Traum, der so nahe liegt, das ich ihn greifen könnte, wenn ich hier ein wenig weiter räsonierte.

Aber: mit der Brechstange funktioniert das alles nicht! Denn dies ist eine Frage von langsamen Prozessen – keineswegs von Leuten, die nur besessen – hingegen von klaren Köpfen, die besonnen und klug agieren – und sich auf allen Vieren – gemeinsam und zusammen – einer Festung am Bahnhofsplatz – scheinbar angelegentlich – gleichwohl stetig nähern – um sich eines Vereins zu bemächtigen, der ihnen eigentlich bereits gehört.

Trans Ocean – WIR sind das Volk – das ist UNSER Verein!

Wir müssen ihn nur haben wollen – DAS ist hier die einzig interessante Frage – gesteht humorvoll und keineswegs suggestiv – hingegen hellwach

Peter Foerthmann

3 Kommentare zu 1. Vorstand

  1. Günter S. Hamacher sagt:

    Peter Foerthmann, ein moderner Mann mit modernen Ansichten, schreibt einen für alle Segler gut verständlichen Bericht über den Vorstand des TO.

    Alle nicken und geben ihm Recht – aber kein einziger Segler und Mitglied des TO ändert etwas daran.

    Viele erinnern sich sicher, in welcher Form Kritiker des Vorstandes bei einer HV des TO, herabgekanzelt und der Lächerlichkeit preigegeben wurden.

    Das war unter dem Commodore Bellmer so und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Ist es vielleicht sogar schlimmer geworden?

    Kein Segler macht sich gerne Lächerlich, selbst wenn er mit den gleichen Argumenten aufwartet, wie Peter Foerthmann, der in eindrucksvoller Weise beschrieben hat, wie es um den Vorstand eines 6000 Mitglieder Vereins, heute noch bestellt ist.

    Seine gutgemeinten Ratschläge erreichen zwar die Segler, aber stoßen in Cuxhaven wahrscheinlich wie gewohnt auf taube Ohren.

    Wie gerne würde ich mich täuschen!

    Günter Hamacher, Contadora / Panama
    Pacific Island Net HP1XX.

  2. Susanne Huber-Curphey sagt:

    Susane Huber-Curphey

    01.10.2011

    Lieber Peter,

    Ich war von Deinen ploetzlichen und fuer mich ganz unerwarteten, langatmigen Beschwerden ueber den Trans-Ozean Verein ziemlich ueberrascht. Deshalb habe ich ueber meine Antwort auch ein paar Tage ‘gebruetet’.

    Ich habe eine eher defensive und ruhige Natur und bin nicht gut dabei, in ‘irgendwelche Kerben zu hauen’. Ich sehe auch keinen Grund dafuer, dass der ‘Vereinsladen vor die Hunde geht’.

    Dass ich Deine Vorwuerfe nicht nachvollziehen kann, liegt wohl an meiner Unwissenheit und an meiner Treue zum Verein. Ich habe in den 22 Jahren meiner Mitgliedschaft persoenlich keine Beschwerden und bin ueber viele Deiner Punkte nicht informiert. Meine Erfahrungen mit den weltweiten Stuetzpunkten und auch mit jeglicher Kommunikation nach Cuxhaven war in all den Jahren durchweg positiv und sehr herzlich.

    Viele Deiner Anklagen kann ich bei Deinen langen Texten nur zwischen den Zeilen herauslesen, da waere eine klare Liste fuer mich anschaulicher gewesen. Es mangelt mir also an Information und vielleicht auch an Interesse, von welchen ‘verpassten Moeglichen’ da eigentlich die Rede ist. Ich denke mir, dass sich dabei viel im Cyberspace abspielt, der fuer mich persoenlich weit im Hintergrund laeuft. Ich habe mich bisher erfolgreich von ‘blogs’, ‘chatpages’, ‘facebook’ oder ‘u-tube’ und vielen aehnlichen sites ferngehalten.

    Ich lege mein Vertrauen in die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit der Vereinsfinanzen. Weil ich bisher noch nie die Gelegenheit hatte bei einer Jahresversammlung teilzunehmen, kann ich auch ueber dortiges ‘Einschleimen’ und vom ‘Verbotenen Blick hinter die Kulissen’ kein Urteil abgeben und kann nur meine ernsten Zweifel bekunden.

    Ob der Verein nun ‘Plastikknete’ oder Ueberweisungen nur von einer deutsche Bank fordert war mir fremd und ist mir eigentlich auch egal. Die wenigen Auslandsueberweisungen in meiner persoenlichen Erfahrung waren oft mit Fehlern, zeit- und gebuehrenaufwendigen Umstaenden verbunden und ich kann die Vereinsleitung verstehen, nicht staendig auf der Jagd nach den weltweit verlorengegangenen Zahlungen sein zu wollen. Wer Intersse an einem deutschspachigen Verein hat, sollte solch eine Ueberweisung wohl zustandebringen (bei mir laufen schon seit vielen Jahren genau diese und auch nur diese zwei Dauerauftraege: Der TO-Beitrag und meine Bootshaftpflichtversicherung).

    Ich persoenlich bin an den sonst in Vereinen ueblichen Aktivitaeten und an sonst gebraeuchlichem Clubleben nicht interessiert und kann deshalb keine ‘verpassten Moeglichkeiten’ erkennen. Vielleicht bin ich als Einhandsegler aber auch generell zu sehr mit den eigenen Aktionen und der eigenen Sicherheit beschaeftigt, und vielleicht fehlt mir auch die Phantasie wie solche Moeglichkeiten aussehen koennten. Konstuktive Vorschlaege waeren sinnvoller als langatmige Kritik.

    Die Herausgabe der Vereinszeitung ist ein nicht abzuwertendes Projekt, da kann ich kein ‘im Koma liegen’ erkennen. Ob ich nun persoenlich manche Meinungen in den Artikeln nicht teile und oder Berichte als langatmig und nebensaechlich empfinde, ist unvermeidlich und fuer mich nicht relevant.
    Ich bin z.B. auch nicht an der Szene von Rallies und Regatten und Rekorden interessiert, respektiere aber die Meinung anderer und lasse jeden seine Blauwasserpassagen auf die einene Weise machen – und auch darueber berichten.

    Es waere bestimmt langweilig, wenn alle so selbstkraemerisch wie Tony und ich ueber die Meere schippern wuerden und von allen Seglern haetten wir wohl den besten Grund, jeglichen Verein generell zu meiden. Dennoch kann ich diesen herbstlichem Sturm im Wasserglas nur aus der Distanz verfolgen und denke gar nicht daran, vom ‘Verein zur Foerderung des Hochseesegelns’ auszutreten.

    Ich wuensche Dir ein baldiges Ende der Sturmwarnung,
    fair winds

    Susanne Huber-Curphey (SV ‘So Long’)

  3. peter sagt:

    Liebe Susanne, dear Tony,

    Der Sturm passt schon lange nicht mehr in ein Wasserglas, denn es handelt sich hier nicht um Kindergarten-Vereins-Kram – der hätte dort Platz gehabt!

    Hier handelt es sich um Verhaltensweisen einer Vorstands Gemeinschaft, die
    – seit Jahren von der Mitgliederschaft kritisiert werden
    – die sich jedem Wunsch nach Veränderungen aus der Mitgliederschaft erfolgreich widersetzt haben, oder soll ich sagen, mit der DampfWalze?
    – die nicht im Interesse der Mitglieder handeln, hingegen nach Gutherrenart agieren
    – die dauerhaft zu Austritten führt

    Klar könnte ich mich auf den Beobachtungs Posten wieder zurückziehen – und meine Zeit in anderer Form verbringen!

    Aber: bisher hat mich noch kein Segler überzeugen können, dass hier nicht dereinst eine Besserung zu erzielen sei!

    Zumindest der Vorwurf – Meckern ist so einfach – Besser machen, eine andere Sache – gleitet solange an mir ab, wie ich hier ein wenig Zeit und graue Zellen investiere, um den Druck auf die morsche Burg in Cuxhaven aufrechtzuerhalten.

    Vielleicht gelingt es mir ja, noch ein paar weitere Segler dazu zu bringen, Ihre Meinung einmal unüberhörbar zu äussern, sodass am Ende auf der Hauptversammlung dann vielleicht ein anderer Wind weht, als der laue Wind einer Versammlung, auf der Türen und Fenster fest geschlossen gehalten werden, damit um Gottes Willen keine Veränderungen eintreten!

    Mal schaun, wie es weitergeht! Die Zeit heilt Wunden, oder reisst sie auf….

    meint
    Peter Foerthmann

    In meinem Leben ist genügend Dampf im Kessel, der die Lebensjahre vor sich her treibt und sie im Fluge vergehen lässt.

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