Die verlorene Ehre

Fiji, Nabouwalu Bay, Insel Ono, Position : 18°53.2 Süd, 178°27,8 Ost, Mittwoch 26.09.2012

Arnold und Coby Lelijveld, SY Drifter zu Gast auf der SY Kira von Celle

Detlev: Wir haben über Euch in den letzten Jahren immer mal wieder etwas gehört. Stets ging es um Cobys Krankheit und Eure Not. Was ist in Panama geschehen?

Arnold: Ich möchte das Gespräch mit Dir führen, Coby ist dazu nicht in der Lage. Wir hatten gerade den Panamakanal passiert und lagen vor Anker in La Plaita. Coby joggte täglich über den Damm nach Panama City und zurück, wir waren glücklich den Pacific vor uns zu haben. Dann klagte Coby über Schmerzen in der Brust und Magengegend und die Schmerzen nahmen zu. Eines Abends war es so schlimm, dass wir in ein Krankenhaus fuhren. Coby wurde als Notfall aufgenommen.

Die Diagnose: Gallensteine. Nähere Untersuchungen ergeben, das Coby Wasser in der Lunge hatte und eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Eine Operation der Gallenblase war in diesem Zustand nicht zu verantworten. Coby ging es immer schlechter, sie wurde auf die Intensivstation verlegt. Ich blieb praktisch Tag und Nacht bei ihr.

Detlev: Gute medizinische Versorgung gibt es in Panama nur in Privatkliniken, bei wem wart ihr Krankenversichert?

Arnold: Wir sind 2003 in den TO eingetreten und waren dort in einem Gruppenvertrag ab 2004 krankenversichert. 2006 erfuhren wir von einem Wechsel des Versicherers und erhielten eine Police der „Würtembergischen“. Die Zahlungen haben wir jährlich im Voraus an den TO geleistet, so wie es auf der Internetseite gestanden hat. Wir haben sogar immer zeitgleich mit der Zahlung ein mail an die Geschäftsstelle in Cuxhaven geschickt. Ich habe sofort nach Cobys Einweisung Unterstützung von guten österreichischen Seglerfreunden erhalten, die sich auch sofort mit der Würtembergischen in Verbindung gesetzt haben.

Das Ergebnis war ein S c h o c k. Die Würtembergische teilte telefonisch mit, dass der Gruppenvertrag längst aufgelöst sei und wir nicht bei ihnen versichert seien. Unsere Freunde waren nun tagelang auf Achse, am PC und am Telefon. Würtembergische, TO, wieder Würtembergische, wieder TO. Dann war Herr Luetgebrune am Telefon. Meine Freunde erklärten, dass wir doch auch für 2008 die Prämie an den TO überwiesen haben und nicht informiert worden sind über die Auflösung unserer Krankenversicherung. Herr Luetgebrune betitelte uns in dem Gespräch nun als Lügner. Ich möchte noch dazu sagen, dass wir nun auch erfuhren, das eine uns bislang unbekannte Gesellschaft als Versicherungsvermittler auftrat, eine Fa. Cux Enterprises, Frau Kluth. Der Sitz der Gesellschaft war im Haus der Geschäftsstelle des TO.

Detlev: Hast Du Coby davon erzählt?

Arnold: Nein, nein, das hätte sie wohl umgebracht, es ging Ihr immer schlechter, das Wasser in der Lunge, die Apparate, die sie am Leben hielten. Ich war, wenn ich nicht bei ihr war, mit der Geldbeschaffung ausgelastet. Die Verwaltung des Krankenhauses war behilflich, ich musste alles im Voraus zahlen. Die Überweisungen gingen von unserer Bank in Holland nach New York, von da zu einer Bank in Panama und dann an das Krankenhaus. Ich konnte gar nicht schnell genug Geld herbeischaffen, am Ende waren es über 100.000,– US Dollar. Es wurde auch immer teurer, weil die Ärzte Coby in ein künstliches Koma versetzen mussten. Unsere Kinder aus Holland flogen ein um Abschied von ihrer Mutter zu nehmen. Coby lag im Sterben. Doch das künstliche Koma sollte ja auch der Vorbereitung auf die Operation dienen und so haben die Ärzte es gewagt. Coby ist eine Kämpfernatur sie hat überlebt, die Gallenblase soll vor Steinen regelrecht explodiert sein.

Detlev: Wie lange war Coby im Krankenhaus?

Arnold: 6 Wochen insgesamt und etliche Nachuntersuchungen. Erst im Juli konnten wir weiter segeln nach Ecuador. Ein Jahr verging bis Coby genesen war. Ab August waren wir in Holland und fanden eine holländische Rechtsanwältin in Deutschland, die für uns tätig wurde. In dieser Zeit hat der TO die für 2007 und 2008 entrichteten Versicherungsprämien zurückgezahlt. Die Anwältin machte uns darauf aufmerksam, dass es ein Prozessrisiko gäbe. Wir waren nicht mehr in der Lage ihre Rechnungen zu bezahlen, geschweige denn einen Prozess womöglich in mehreren Instanzen finanziell durchzustehen.

Detlev: Wie hattet ihr eure Segelreise finanziell abgesichert?

Arnold: Coby und ich waren Sozialarbeiter von Beruf. Da wird man nicht reich. Wir haben in Holland alles verkauft um das Schiff zu bezahlen und hatten Ersparnisse in der Höhe der Krankenhauskosten, das wars. Heute leben wir von einer vorgezogenen Rente, die dafür erheblich geringer ausfällt. Unsere Ersparnisse sollten bis zum 65zigsten Lebensjahr reichen, dann sollte die reguläre Rente einsetzen. Wir waren seriös finanziert, heute sind wir low Budget Segler, können uns nichts mehr leisten, müssen Anschaffungen zum Erhalt des Schiffes zurückstellen, bzw. darauf verzichten. Wir halten uns nur noch in Ländern auf, die billig sind.

Detlev: Habt ihr noch einmal etwas vom TO gehört?

Arnold: Das letzte Schreiben war sehr aufschlussreich! Es ist vom 25.6. 2008, unterzeichnet von Herrn Luetgebrune. Darin steht, das bereits der Versicherungsbeitrag für das Jahr 2007, das Jahr, in dem die Versicherung noch bestand, sie wurde ja erst zum 31.12.2007 gekündigt, von der Fa. Cux-Enterprises, sie wird jetzt als Agentur Kluth bezeichnet, n i c h t an die Würtembergische weitergeleitet worden ist. Weiter schreibt Herr Luetgebrune, ich zitiere wörtlich:“ Die Probleme ergeben sich letztlich aus dem offensichtlich unprofessionellen Handling durch die Agentur Kluth, was uns nicht sofort aufgefallen ist. Dass das Konto über „Trans-Ocean“ lief, bedeutet lediglich, dass die Agentur Kluth hinsichtlich der Zahlungsabwicklung kontrolliert werden sollte, nicht, dass Trans – Ocean selbst die Versicherungsmeldung vornehmen musste.“ Zitat Ende. Wir haben uns die Internetseite genau angesehen, sie ist sehr unübersichtlich. Die Startseite war noch am 19.04 2008 unverändert, wir haben einen Ausdruck gemacht am 19.04 2008. Immer noch wurde auf die Zahlungspflicht an den TO aufmerksam gemacht, obwohl es Ende 2007 eine Mitteilung auf der Internetseite gegeben haben soll, in der die Kündigung des Vertrages von Seiten der Würtembergischen bekannt gegeben wurde. Nur bekommen wir das auf See doch nicht mit. Und wir haben weder einen Anruf zu Hause bei meinem Bruder, noch ein Schreiben an unsere Adresse in Holland, noch eine e-mail auf pactor bekommen.

Erst als wir beim TO diesbezüglich anfragten, war am nächsten Tag die gesamte Seite gelöscht.

Detlev: Daraus ergeben sich Fragen, wer ist die Cux Enterprises, wer die Agentur Kluth , war das überhaupt mit der Würtembergischen noch ein Gruppenvertrag. Konnte der TO die Informationspflicht delegieren und wenn ja, hätte er dann nicht trotzdem weiter in der Verantwortung zu seinen Versicherten gestanden? Die von Herrn Luetgebrune zugegebene Tatsache, das bereits die Versicherungsprämie für 2007 nicht weitergeleitet wurde von der „Agentur Kluth“ stellt nichts anderes als eine Unterschlagung dar. Wer ist diese Frau Kluth, wer steht hinter Ihr, W E R ? Wie seid Ihr damit umgegangen?

Arnold: Wir haben das Buch zugeschlagen. Ohne Geld, ohne Freunde in Cuxhaven, was hätten wir machen sollen, und nervlich wäre es für Coby ohnehin nicht durchzuhalten gewesen. Aber vom TO haben wir vor ein paar Monaten etwas gehört. Herr Uwe Röttgering will unseren Fall im November auf der Hauptversammlung vortragen. Er hat von Verjährungsfristen geschrieben und das wir diese Frau Kluth hätten verklagen sollen. Für uns war und ist es immer der TO, mit dem wir zu tun hatten und wenn wir heute erfahren, das wir keine Rechte gegen den TO haben, na schön wir haben sowieso kein Geld um zu klagen. Aber Herr Röttgering hat auch von Moral gesprochen, einer moralischen Verpflichtung des TO. Ich denke, er meint damit, dass die Sache aufgeklärt wird und unser Leben wieder leichter wird.

Nie sind wir ein Vertragsverhältnis mit Cux Enterprises oder einer Agentur Kluth eingegangen. Wir sind wehrlose Segler und deshalb fanden wir den TO gut. Wir sind nie aus dem TO ausgetreten, wir haben den Verein einfach ignoriert und keine Beiträge mehr bezahlt. Wir wollte nur in Ruhe gelassen werden. Am 17.2.2010 wurden wir von dem 2. Vorsitzenden, Herrn Andreas Huelsenberg aufgefordert unsere Beiträge zu bezahlen. Wir haben einen Monat später zurückgeschrieben und Herrn Andreas Huelsenberg unsere Geschichte erzählt, womit wenigstens ein weiterer Offizieller des TO informiert war.

Beate: Coby, wie kommst Du mit der Sache heute zurecht?

Coby: Ich wünsche mir vor Allem, das so etwas nie wieder passiert, nie wieder sollen Menschen im TO in Ihren schwersten Stunden so im Stich gelassen werden und nie wieder sollen solche Machenschaften mit uns Seglern aus diesem Verein heraus passieren. Weiter wünsche ich mir, dass die Menschen, die das angerichtet haben zur Rechenschaft gezogen werden, damit es nicht wieder vorkommt. Wir führen jetzt ein anderes Leben als vor meiner Krankheit, meine Krankheit konnte ich besiegen und bin gestärkt daraus hervorgegangen. Die Ungerechtigkeit die uns widerfahren ist habe ich nicht abgearbeitet. Jedes mal wenn wir daran denken, ist alles so, als wenn es erst gestern geschehen wäre, ist es so, als wenn wir unsere Ersparnisse erneut verloren hätten, das ist für mich bis heute unerträglich.

Beate: Coby hat nicht viel gesagt, in den letzten drei Stunden, sie hat nur viel geweint.

30 Kommentare zu Die verlorene Ehre

  1. Hallo!

    Ich finde erschütternd, was euch passiert ist, und es bestätigt nur das Bild, das ich von diesen Schreibtischseglern habe.
    Wir haben den weltweit ersten absolut autarken Hochsee-Kat gebaut – kein Diesel, er funktioniert nur mit Solarenergie.
    Wir sind bereits seit Jahren als Segler zufriedene TO Mitglieder gewesen, aber als wir beschlossen hatten unseren Dieselmotor weniger zu verwenden und deshalb das Segel durch Solarpaneele ersetzten. Wir hatten uns Begeisterung für dieses Umweltprojekt durch unseren Verein erwartet, aber dem Herrn Anwalt Luetgebrune war das ein Dorn im Auge und er hat uns per Mail sinngemäß mitgeteilt, dass auf der nächsten Vorstandssitzung darüber beraten werden würde, ob wir“überhaupt Mitglieder des TO bleiben können, weil die Solarwave ja kein Segelboot ist und ohne Segel fahren kann“! Aber mit dem Dieselmotor um die Welt zu motoren ist schon satzungskonform!
    Das nur zur Erklärung meines Frusten diesem Herrn Luetgebrune gegenüber – aber hier geht es um Wichtigeres, um finanziellen Schaden und Vertrauensschaden der angerichtet wurde.
    Diese Schreibtischsegler haben ihre Meilen nur mit dem Finger auf der Landkarte gemacht und verbringen die Tage mit Elbsegler am Kopp fest vertäut in der Marina.
    Keine Ahnung von den Sorgen und Ängsten der Weltumsegler. Ich bin der Meinung, dass der jetzige Vorstand die Konsequenz für so ein Fehlverhalten (leider) mittragen muss und Arnold und Coby so stellen müßte, wie sich bei korrekter Abwicklung durch TO jetzt stehen würden = 100.000 DOLLAR ZUM DAMALIGEN KURS SAMT ZINSEN BIS HEUTE .
    Vielleicht könnte man den damals Verantwortlichen zur Zahlung heranziehen – wird aber wohl wegen Verjährung nicht einfach werden.
    Sollte sich keine für Arnold und Coby befriedigende Einigung erzielen lassen, überlege ich mir, aus diesem Verein auszutreten. Ich würde mich auch mit einer Spende beteiligen. Das ist eine Frage der Menschlichkeit und hoffe dass das viele andere auch tun.

    Mit besten Grüßen, Michael Köhler, SY Solarwave http://www.solarwave.at

  2. Egon Ganahl sagt:

    Es ist sehr traurig wenn man von dem Schicksalsschlag liest und warum sich die TO nicht sofort hinter ihr treues Mitglied gestellt hat. TO selbst hätte doch sofort die Vermittlungsagentur verklagen müssen und sich nicht hinter vagen Ausreden verstecken sollen. Das ist das Mindeste was man von solch einem Verein erwartet. Nach dem ich diesem Bericht gelesen habe bin ich sehr enttäuscht vom TO!

    Gruß
    Egon

  3. Rene Hertel sagt:

    Ich bin schon erschüttert, was alles in einem Verein möglich ist und wie weit der Kommunikations – und Informationsrückstand gedeihen konnte. Als langjähriges TO-Mitglied hatte ich in erster Linie von den Veröffentlichungen in den verschiedenen TO-Heften gelebt, da ich als Berufs-Skipper auf Privatyachten tätig war. Im früheren Leben hatte ich auch einmal über 8 Jahre den Vorstand eines Tauchclubs inne aber in sorgfältiger Vereinsarbeit hätte uns niemals etwas derartiges unterlaufen können. Auch größere Schadensfälle wurden anstandslos über den Gerling-Konzern abgewickelt. Nicht zuletzt aus diesem Grunde möchte ich mich entgegen einiger Äußerungen für eine Unterstützung des neuen Vorstandes aussprechen, der diese Situation in sein Pflichtenheft aufgenommen hat. Ich lebe seit 13 Jahren in der Türkei und musste glücklicherweise bisher noch keine größere medizinische Dienstleistung in Anspruch nehmen. Da ich jetzt als Rentner mit eigenem Boot unterwegs sein werde, wäre ich dankbar, wenn mir der Verein TO ein interessantes Versicherungsangebot
    vorlegen kann und ich bin sicher, das würden noch mehr Mitglieder nutzen. Es nützt uns allen nichts, wenn wir auf die neue Vorstandschaft einprügeln,- wir sind der Verein, WIR müssen den Vorstand unterstützen.

  4. peter sagt:

    Pruegel keinesfalls, Herr Hertel, aber wenn hier keine Vergangenheits Aufarbeitung erledigt wird, kann ein sogenannter Neuanfang kaum moeglich sein, insbesondere angesichts
    – der Schwere des Vergehens,
    – der Fehlerhaftigkeit der Vorstandsarbeit
    – und der Vorgehensweise zu Verschleierung
    – und einem Schaden, der zur Regulierung ansteht, fuer die wir alle gemeinsam einzustehen haben – also auch das Recht beanspruchen, informiert zu werden, bevor es zur Kasse geht!

    Moral ist erst erfuellt, wenn der volle Schaden erstattet wird, etwas anderes macht keinen Sinn!

    gruss
    Peter Foerthmann

  5. Herr Foerthmann,
    seit 1993 sind mein Mann Uwe Höft und ich Blauwassersegler und ca. 23 Jahre Mitglied im TO. Unser Boot liegt zurzeit in Guaymas, Mexico.
    Ich bin absolut geschockt über diese Veröffentlichung und mein Mann ebenso.
    Seit wann werden denn die Versicherungsbeiträge an den TO gezahlt????
    So habe ich es aus dem Schriftkram entnommen?????
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Der Verein hat doch sicherlich so um die 300.000 Euro Rücklagen.!???
    Wie sieht es eigentlich aus mit dem Pott?????
    Ich plädiere dafür, dass die Eheleute Coby und Arnold mit sofortiger Wirkung den Betrag von ca. 100.000 US erhalten und
    der Vorstand des TO – alt oder neu – muss sich wegen strafrechtlichen Vergehens vor Gericht verantworten. Später kann ja nach Urteilsfindung der Verantwortliche den Betrag wieder in den sog. Pott des TO zurückführen?
    Was nützt in dem Fall vieles Reden um den HEISSen BREI….
    Machen wir kurzen Prozeß.
    Alle Mitglieder des TO müssten allerdings wohl mit diesem Vorschlag einverstanden sein?!

    Ihre Elke Höft (noch bis zum 7.11. d.J. in Deutschland Tel. 04522 808 999 1)

  6. Dr. Wolf Müller-Fabian sagt:

    Falls der TO nicht allen Mitgliedern, die durch ihn einen Gruppenvertrag abgeschlossen hatten, schriftlich – und zwar per Brief als auch per E-Mail – die Beendigung des Gruppenvertrages mitgeteilt hatte, sollte er zu seiner Verantwortung stehen und die Familie ihre vorverauslagten $ 100.000 erstatten! Allerdings stellt sich mir auch die Frage, warum die Württembergische nicht alle Versicherten vom Ende ihres Versicherungsvertrages benachrichtigt hat? Aber auch das wäre Sache des TO, gegebenfalls per Prozeß zu klären.
    Ich war Fahrtensegler auf der CHINTA 1974-76 von Auckland, Neuseeland nach San Franzisko und auf der CHINTA II 1999 – 2006 von Travemünde nach Sydney und hatte das Glück, mich mit solchen dramatischen und würdelosen Geschichten nicht herumschlagen zu müssen. Wolf Müller-Fabian

  7. Hartwig Carstensen/ SY "Rüm Hart" sagt:

    Hallo Peter,
    wenn man das liest, fällt es einem doch sehr schwer, alte und neue Emotionen zu unterdrücken, zumal wir 1999 in vergleichbarer Lage waren und in Willemstadt/ Curacau auf der Stelle 50000 Dollar für eine Intensivbehandlung aufbringen mussten bis die Creditkarten glühten. Wenn ich das jetzt lese, kann ich kaum glauben, was für ein Glück wir hatten, dass wir jeden Cent ersetzt bekommen haben von der heute nicht mehr existenten Viktoria- Versicherung (heute Ergo), deren Agentin, Frau Masson, sich sehr für uns eingesetzt hat. Was aber viel wichtiger ist, Gitte hat überlebt.
    Ich bin in vorigen Jahr aus dem TO ausgetreten, weil ich die Nase voll hatte von diesen Küstenadmirälen und Commodores, die Leute ausgezeichnet haben, die so viele seemännische Fehler und unnötige Materialverluste in ihrer Ahnungslosigkeit auch noch stolz berichteten, dass ich mich geschämt habe und mich nicht mehr zugehörig fühlte.
    Was dieser Verein ungedingt tun muss, ist doch den Geschädigten und Betrogenen kostenfreien Rechtsbeistand zu gewähren, damit nicht noch mehr Verjährungsfristen verstreichen, Anzeige zu erstatten wo kriminelles Handeln vermutet werden muss, herauszufinden wo es noch mehr Geschädigte gibt und dann natürlich auch, sobald der Gesamtschaden feststeht, zu helfen aus Spenden und Vereinsvermögen. Hartwig Carstensen

  8. stefan sagt:

    deshalb bin ich in keinem Verein! man hat nur ärger damit und relativ wenig nutzen.
    gibts denn zum klagen nicht sowas wie eine prozesskostenhilfe? ich würde ja sowas auch mal der YACHT stecken, sollen die doch mal sich damit an eine breitere öffentlichkeit wenden.
    den segelkameraden natürlich von hier aus hamburg die allerbesten genesungswünsche und dass ihre reise in zukunft glücklicher verläuft.

    handbreit

    stefan

  9. Renate Prinz sagt:

    Ja, da gibt es wohl einiges zu klären. Ich bin als TO-Mitfrau damit einverstanden, dass die Eheleute Coby und Arnold aus den Rücklagen des Vereins entschädigt werden, wie es Elke Höft vorgeschlagen hat und zwar sofort. Aber dann sollten die Verantwortlichen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Ich traue dem neuen Vorstand durchaus zu, dass er eine menschliche Lösung findet.
    Renate Prinz

  10. Chris sagt:

    Aus der Ferne schwer zu beurteilen aber ich denke mal irgendwer hat sich bestimmt schadenersatzpflichtig gemacht. Hätte nicht die Möglichkeit bestanden PKH (Prozesskostenhilfe) zu bekommen? Normalerweise bekommt man die recht problemlos und der Staat trägt dann die eigenen Anwalts- und Gerichtskosten…

  11. Thomas Lauer sagt:

    Es sollte durch einen Juristen zunächst geklärt werden, welche straf- und zivilrechtlichen Handlungsmöglichkeiten noch bestehen; die Kosten dafür wird der TO noch tragen können.
    Auch der Vorstand muss Verantwortung übernehmen, d.h. den Sachverhalt aufklären und den Mitgliedern Bericht erstatten. Er sollte künftig (auf Kosten des TO) eine Rechtsschutzversicherung abschließen dürfen (weil Fehler nunmal nicht auszuschließen sind).
    Unabhängig davon sollten die Lelijvelds finanziell unterstützt werden. Falls das den TO überfordert, würde ich mich an einer Umlage auf Spendenbasis beteiligen.

  12. Klaus Krüger sagt:

    Moin,
    ich bin nicht im TO. Weil ich es nicht schaffen werde um die Welt zu segeln, dafür sind die Küsten Skandinaviens zu weitläufig. Aber ich habe immer ein Auge auf die Fahrtensegler und den TO gehabt.
    Thomas Lauer hat recht. Wenn der TO ein Zusammenschluss ist, der für die Mitglieder da ist und ihnen Zusammenhalt, Information und Absicherung bieten will, dann muss hier unkompliziert gehandelt werden.
    Und auch wenn ich kein Mitglied bin: falls es zu einer Spendenaktion kommen muss, weil man sich nicht traut die Rücklagen einzusetzen, bitte ich um eine Nachricht, damit ich mich beteiligen kann.

    ebenfalls handbreit
    Klaus Krüger

  13. Peter Paris sagt:

    Ich finde es sehr wichtig, daß diese Geschichte, die in der Versicherungsbranche eine von vielen Dramen ist, nicht in Vergessenheit geraten darf.

    Dank Peter Förthmanns berechtigten Bemühungen, den Mitgliedern des TO vor Augen zu führen, daß der TO durchaus kritikwürdige Makel hatte, die mittlerweile vermutlich noch immer nicht beseitigt worden sind, kommt hoffentlich ein Prozess in Gang, der im TO für eine Neubesetzung und Neuordnung zur Folge haben muß.

    Meine Meinung zum Fall „Arnold und Coby Lelijveld“ ist, daß wegen des bürokratischen Fehlers, den der TO beging, die beiden Segler ohne Verschulden einen erheblichen Nachteil aus dem Versicherungsverhältnis zu erleiden hatten. Um Wiedergutmachung wird aus dem Kreis der meisten aktiven Segler gebeten, die den Fall kennen. Der TO sollte den beiden niederländischen Seglern ohne Einschränkung die entstandenen Krankenhauskosten ersetzen. Das wäre das Mindeste, was der TO leisten könnte und wozu diese Institution allein schon aus moralischen Gründen verpflichtet wäre. Schließlich wurde der Versicherungsvertrag erstens nicht verantwortungsbewußt verwaltet vom TO und zweitens fehlte die Kündigung, die die beiden Segler RECHTZEITIG und FRISTGERECHT hätten erhalten müssen. Im Gegenteil: Arnold und Coby Lelijveld gingen davon aus, sie hätten einen gültigen Versicherungsschutz und hatten ihre Versicherungsraten pflichtgemäß entrichtet. An sich ein Skandal, daß der TO durch Löschung der Webseiten-Inhalte versucht hatte, Spuren zu beseitigen. Ich werte das als Schuldeingeständnis und als Versuch, keine Angriffsfläche zu bieten.

    Mich beeindruckt Peter Förthmanns Unnachgiebigkeit und Durchhaltevermögen, dem TO den Spiegel vor Augen zu halten.

    Weiter so!

    Peter Paris
    SV Shimaguni

  14. Digger sagt:

    Es ist kaum zu glauben, was sich die Herren im Vorstand des TO hier geleistet haben!
    Soetwas darf man nicht durchgehen lassen. Hier haben alle Mitglieder des TO die Pflicht tätig zu werden und bei der nächsten Hauptversammlung für Aufklärung
    zu sorgen! Einen finanziellen Ausgleich für die Betroffenen zu schaffen ist das mindeste,was hier erwartet werden kann!

  15. Harry Horak sagt:

    Ich möchte die TO Homepage zitieren und die Ziele des TO anführen, hier steht folgendes:

    „Wer wir sind> Ein Zusammenschluss von Menschen, die sich dem Sport des Hochsee- Segelns verschrieben haben. Weltumsegler finden hier ein Zuhause. Zur Zeit haben wir ca. 5.000 Mitglieder. Wir sind offen für alle Nationen. Die Zentrale in Cuxhaven besteht aus einem Büro mit zwei Mitarbeiterinnen. Unsere Segler auf grosser Fahrt werden von 196 Stützpunkten in aller Welt unterstützt.“

    und : …..

    „Was wir wollen> Den Fahrten- und Regatta Segler bei allen Aktivitäten unterstützen und allen Seglern eine Hilfe sein.“

    Mein R e s ü m e e :
    Wenn Hilfe und Unterstützung so wie bei Familie Lelijvield aussieht, dann frage ich mich was 5000 Mitglieder hier erwarten, bzw. für was hier ein Mitglied bezahlt? Eine der wichtigsten Unterstützungen ist wohl eine Krankenversicherung, so wie das abgelaufen ist, sollte einmal geprüft werden, ob die Vorgehensweise den Vereinsregeln gemäß abgelaufen ist. Um für die Zukunft vorzubeugen sollten die Vereinsstatuten geändert werden und deren Einhaltung auch entsprechend kontrolliert werden. Auf jeden Fall sollte hier vom TO eine Lösung, bzw. eine Entschädigung für die geneppten Mitglieder angestrebt werden. Nur die Betiräge nach langer Zeit zurückerstatten ist eine nicht akzeptable Vorgehensweise.
    Alle Mitglieder sollten hier eine entsprechende Untersuchung und Entschädigung bei Vehlverhalten verlangen!

    Harry Horak
    SY Teleia

  16. mussi1975 sagt:

    Na ja. Ich denke die TO macht es sich da etwas zu leicht. Wenn nachgewiesen werden kann das bis 2006 die Prämien erst an TO und dann weiter an die Krankenversicherung überwiesen wurden, hätte TO ende 2006 sämtliche Mitglieder über die Änderungen in 2007 informieren müssen. Ausserdem ist es dem Verein ja wohl aufgefallen das ein Beitrag in 2007 überwiesen wurde. Ich denke als Verwendungszweck wurde nicht „Spende“ angegeben. Hier wäre es natürlich interessant zu wissen wie Arnold an die Höhe der Prämie gekommen ist. Wurde hier sogar noch eine Rechnung von TO verschickt? Falls nicht war es vielleicht schon etwas naiv einfach den Vorjahresbetrag erneut anzuweisen. Aber auch hier hätte die TO bei Arnold nachfragen müssen, wofür das Geld ist bzw. es aus dem Verwendungszweck erkennen und reagieren müssen. Zusätzlich gibt es eigentlich für jeden Verein eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, um genau solche Vorfälle abzudecken. Vielleicht mal nachfragen ob so eine Versicherung seitens des TO besteht.

    LG und viel Glück

    Maik

  17. Hartmut Eggert sagt:

    2.-ter Teil
    Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Förthmann, da Sie mich angemailt haben, ein Spendenkonto für die Familie Lelijveld zu eröffnen und mir Bank und Kontonummer mitzuteilen.
    Mit freundlichem Gruß Hartmut Eggert

    Alle Mitglieder, die nicht spenden, sollten sich zu Tode schämen!

  18. peter sagt:

    Sehr geehrter Hartmut Eggert,

    leider ist der erste Teil Ihres Kommentars hier nicht angekommen – bitte nochmals senden!

    Ich bin – wie übrigens sehr andere viele Segler rund um den Globus auch – fest entschlossen, dass wir die LELIJVELDS keineswegs alleine lassen werden, ganz unabhängig vom TO. Es gibt bereits erstaunliche Geschichten, die schon geschehen sind. BEVOR wir hier allerdings ein internationales FUND RAISING / SPENDEN AKTION für die Familie starten, sollte der TRANS OCEAN einmal deutlich Farbe – sich zu seiner Schuld – bekennen! Hier sollte Ross und Reiter einmal beim Namen genannt werden, damit allseits klar werden kann, in welcher Form der TO mit einer langjährig treuen Mitglieds Familie seit Jahren umgegangen ist – bzw. wie sehr er sie hat hängen lassen ! Dies ist das mindeste an REFERENZ, was der TO den Fahrtenseglern schuldet – da stehe ich mit meiner Meinung keineswegs alleine da.

    beste Gruesse

    Peter Foerthmann

  19. Columbus488 sagt:

    Hallo !

    Wenn ihr alte Informationen auf Webseiten benötigt, dann schaut mal unter „WWW.archive.org“. In die „Wayback-Machine“ die Internetseitenase eingeben und mit etwas Glück könnte ihr die alten Seiten aufrufen.

    Viel Glück

    C488

  20. Klaus sagt:

    Ich finde es eine Schande, was der TO sich hier erlaubt. Habe diese Gutsherrenhafte Regierung schon vor Jahren nicht gemocht und bin deshalb ausgetreten. Die Gruppenversicherung war wohl das schlechteste was lief. Kann mich noch an die ständigen Aufrufe in der Zeitung und im Forum erinnern wo Mitglieder aufgefordert wurden sich zu melden, weil ihr Versicherungsschutz nicht mehr existiert. Hat der TO tatsächlich nicht gewussst, wer versichert ist. Wenn ja, ist dies eine bürokratische Unfähigkeitserklärung. Vielleicht sollte dieser „Verein“ mal weniger Labskaus essen und sich mehr um die Mitglieder kümmern.
    Eine Frage noch, wer hat eigentlich in der TO Zeitung einen Rechenschaftsbericht gesehen. Ich kann mich an keinen erinnern. Aber vielleicht bin ich inzwischen senil.

    MuS

    Klaus

  21. johannes knulp sagt:

    Nun …ich muss mal einfach von s.o. Kopieren:

    Anfang:

    Meine Meinung zum Fall “Arnold und Coby Lelijveld” ist, daß wegen des bürokratischen Fehlers, den der TO beging, die beiden Segler ohne Verschulden einen erheblichen Nachteil aus dem Versicherungsverhältnis zu erleiden hatten. Um Wiedergutmachung wird aus dem Kreis der meisten aktiven Segler gebeten, die den Fall kennen. Der TO sollte den beiden niederländischen Seglern ohne Einschränkung die entstandenen Krankenhauskosten ersetzen. Das wäre das Mindeste, was der TO leisten könnte und wozu diese Institution allein schon aus moralischen Gründen verpflichtet wäre. Schließlich wurde der Versicherungsvertrag erstens nicht verantwortungsbewußt verwaltet vom TO und zweitens fehlte die Kündigung, die die beiden Segler RECHTZEITIG und FRISTGERECHT hätten erhalten müssen. Im Gegenteil: Arnold und Coby Lelijveld gingen davon aus, sie hätten einen gültigen Versicherungsschutz und hatten ihre Versicherungsraten pflichtgemäß entrichtet. An sich ein Skandal, daß der TO durch Löschung der Webseiten-Inhalte versucht hatte, Spuren zu beseitigen. Ich werte das als Schuldeingeständnis und als Versuch, keine Angriffsfläche zu bieten.

    Mich beeindruckt Peter Förthmanns Unnachgiebigkeit und Durchhaltevermögen, dem TO den Spiegel vor Augen zu halten.

    Weiter so!

    Peter Paris
    SV Shimaguni

    Ende der Kopie…

    Und >>>>>>>>> sooo will ich das unterschreiben
    ##################################################
    Mich beeindruckt Peter Förthmanns Unnachgiebigkeit und Durchhaltevermögen, dem TO den Spiegel vor Augen zu halten.

    ###################################################

    Und dem „Gerechtigkeits-Kämpfer Peter Förthmanns“ >>> einen OSKAR !!!

    johannes knulp

  22. peter sagt:

    Danke schön Johannes Knulp,

    die Praxis im TO sieht wahrscheinlich noch erheblich dunkler aus und es wundert mich, dass hier offenbar ein Vorstand angetreten ist, der einen NEUANFANG nur verbal hat erklären wollen – sich hingegen bis heute scheut, Wahrheiten zu benennen, die zwischen allen Ritzen bereits an die Sonne kriechen. Zu verhindern sind Wahrheiten hingegen am Ende nicht, dies ist mein lebenslanges Credo von Gerechtigkeit…..

    Allerdings ist Opposition im TO nur im Kettenhemd zu ertragen, weil einem der Wind vierkant ins Gesicht bläst, weil es zuviele Mitglieder gibt, die Wahrheiten gar nicht zu interessieren scheinen – und nun sogar den offiziellen Antrag gestellt haben, Peter Foerthmann aus dem TO zu eliminieren……

    Nach 25 Jahren Vereinszugehörigkeit bin ich in der vergangenen Woche ausgetreten – bin also noch schnell genug zur Tür heraus, bevor man mir einen Fusstritt hätte geben können….

    Dies wird mich hingegen nicht hindern, den LELIJVELDs bis zur Klärung aller Fakten und hoffentlich der Einsicht des TO Vorstands, hier einen Turnaround in ihrer Meinung zu vollziehen – denn SO, wie man es vorhat – so geht das nicht!

    beste Gruesse
    Peter Foerthmann

  23. johannes knulp sagt:

    Oh Oh … ich lese das ALLES hier zum ERSTEN mal ….

    Kurzfassung:
    >> das war… arglistige Täuschung … inTatvollendung…
    >> sooowas verjährt n i c h t nach XY Jahren
    >> das noch als Gruppe …

    Der TO wäre recht gut beraten die volle Summe direkt mit HV Beschluss
    an die Geschädigten auszukehren …. und über Abstottern der Zinsen dann zu reden …

    Weil:
    > offensichtlich auch die ANDREN k e i n e schr. Meldung zum
    Vertragsänderung bekommen haben
    > Das Beitragsgeld aber an TO ging und die SUBBI Adresse auch TO
    ist ….

    >>> ist der TO hier keinesfalls aus der Pflicht …

    Frage: http://www.yacht.de > ist “ES” da schon als Beitrag mit dabei ???

    Danke den Windfahnen Peter …. mfg von Johannes

    PS :ich beherrsche das hier alles nicht soo gut …. und kopeire mal das rein …was ich im anderen Blog oder demgleiche hier geschrieben habe…

    UND >>> über Prozesskostenhilfe ist bestimmr ein RA zu bekommen …der auch
    echt die Mühe nicht scheut in den Schlamm bis zum Grund zu tauchen …

    Überschlag: wenn ein TO Mitglied an diesen Gruppenvertrag den der TO über seine
    Konten eingnommen hat z.b. 350 € Mon x12 = 4.200 €/a
    Bei 100 Leuten = 420.000,00€ /a
    Bei 500 leuten = 2.100.000,00 €/a

    Wenn k e i n richtiger Erlebnisfall eintritt …. merkt das draussen keiner was da
    an Geld beim „nichtweiterleiten“ in Summe abfallen kann…
    Aber – im Zeugenstand dann … wenn die eigne Haut gerettet werden soll – fliegen da eh die Fetzen …

    Erst wenn das richtig schon fett im Raum steht –
    a) Rechtsbeistand über Prozeskostenbeihilfe
    b) Dazu einen RA des Vertrauens …den sich die Geschädigten tatsächlich s e l b e r
    frei aussuchen sollen ….
    c) dann wird ev.auch bei TO der Realitätssinn wach werden >>> und MAN wird
    fix alles zu 100% aussergerichtlich machen wollen…

    Soo ich drück die Daumen …

    Beste Segler grüße von Johannes

  24. Lieber Peter,
    danke fuer Deine mail.
    Wir kannten diesen Fall bisher noch nicht.
    Dieser Sachverhalt ist unglaublich und bedarf der Aufklaerung.
    Ist der Krankenkassenbeitrag tatsaechlich von TO unterschlagen worden, fragen wir uns, ob nicht eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eine Klaerung herbei fuehern koennte!
    Koenntest Du bitte diese mail mit unserer Frage an TO weiterleiten:

    Sehr geehrter TO Vorstand,
    wir moechten Sie dringend auffordern den Fall des SV Drifter oeffentlich vollstaendig aufzuklaeren und allen Mitgliedern die Gelegenheit zugeben fristgerecht Antraege zur naechsten MV einzubringen.

    Sollten Sie tatsaechlich versaeumt haben, die gezahlten krankenkassenbeitraege weiterzuleiten, ist in unseren Augen der Verein dafuer verantwortlich die entstandenen Kosten zu uebernehmen.
    Und natuerlich muesste der Vorstand dann persoenliche Konsequenzen ziehen….
    Reinhart Bein
    Katrin Hennings
    SV Grete

    P.S. es innert uns uebrigens sehr an die Tatsache, dass ich erst durch einen Segler darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich auf Grund von Vertragsaenderungen mit Erreichen des 65. Lebensjahres aus der Viktoria Krankenversicherung (TO Gruppenversicherung)ausgeschlossen wurde. Zu keiner Zeit erfolgte hierueber eine Information mir gegenueber durch TO.

  25. johannes knulp sagt:

    Anfang Zitat von s.o.

    Arnold: Das letzte Schreiben war sehr aufschlussreich! Es ist vom 25.6. 2008, unterzeichnet von Herrn Luetgebrune. Darin steht, das bereits der Versicherungsbeitrag für das Jahr 2007, das Jahr, in dem die Versicherung noch bestand, sie wurde ja erst zum 31.12.2007 gekündigt, von der Fa. Cux-Enterprises, sie wird jetzt als Agentur Kluth bezeichnet, n i c h t an die Würtembergische weitergeleitet worden ist. Weiter schreibt Herr Luetgebrune, ich zitiere wörtlich:” Die Probleme ergeben sich letztlich aus dem offensichtlich unprofessionellen Handling durch die Agentur Kluth, was uns nicht sofort aufgefallen ist. Dass das Konto über “Trans-Ocean” lief, bedeutet lediglich, dass die Agentur Kluth hinsichtlich der Zahlungsabwicklung kontrolliert werden sollte, nicht, dass Trans – Ocean selbst die Versicherungsmeldung vornehmen musste.” Zitat Ende. Wir haben uns die Internetseite genau angesehen, sie ist sehr unübersichtlich. Die Startseite war noch am 19.04 2008 unverändert, wir haben einen Ausdruck gemacht am 19.04 2008. Immer noch wurde auf die Zahlungspflicht an den TO aufmerksam gemacht, obwohl es Ende 2007 eine Mitteilung auf der Internetseite gegeben haben soll, in der die Kündigung des Vertrages von Seiten der Würtembergischen bekannt gegeben wurde. Nur bekommen wir das auf See doch nicht mit. Und wir haben weder einen Anruf zu Hause bei meinem Bruder, noch ein Schreiben an unsere Adresse in Holland, noch eine e-mail auf pactor bekommen.
    Ende Zitat von s.o.

    Oh Oh …
    Ich als NEULIG hier … das s.o. nun mal richtig „inhaliert“ …
    Es ist doch rein garnix weiter zu verlieren als es schon ist …
    Und -also genau daaa schreibt doch einer WOOO

    der

    s c h l i c h t e k r i m i n el l e

    A n s a t z liegt …

    Nur zu – genau DAS ist die erst Richtung wo
    a) AKZ der Polizie
    b) dann Anzeige bei Staatsanwaltschft greifen

    Zu verlieren – isss nix ….
    Und das die Verursacher sich selber auch schon“ knietief in der Schuld sehen“
    ist durch das 10% Angebot belegt…

    Kurzfassung: Ihr seid auf der Zielgraden !!! Müsst nur noch an den richtigen
    Schaltern knipsen …

    Beste Segler Grüße von Johannes

  26. Horst Neschen sagt:

    Ja ja, da hat sich nichts geändert seit “ Admiral“ Bellmers Zeiten!

    Schon damals reiste der Vorstand mit Familie per MS Europa zu verschiedenen Stützpunkten in der Karibik, um guten Tag zu sagen! Ende des Besuches!

    Als ich als damaliger Stützpunktleiter ( GRENADA) Anliegen hatte, die man kurzfrisig mündlich hätte erledigen können, war dem “ Vorstand “ eine Inselrundfahrt wichtiger.

    Horst Nischen ehemaliger Stützpunkteiter Grenada

  27. Timm Garde sagt:

    Moin Zusammen,

    Wenn die geschilderte Geschichte so stimmen sollte, dann, so meine ich als langjähriges Mitglied, ist der TO dran, volle Entschädigung zu leisten und Verantwortliche in Haftung zu nehmen – und das konsequent!

    Guten Abend!

    Timm

  28. Klaus sagt:

    Hallo Peter,

    ich bin dem Rat von Columbus488 mal gefolgt und habe etwas in http://WWW.archive.org”. In die “Wayback-Machine geschmökert. Interessant und aufschlussreich sind die Monate Ende 2003 – Anfang 2004, zeigen sie doch was für ein Chaos damals geherrscht haben muss. Da ich seinerzeit gerade neu im TO war und ebenfalls dieser Versicherung beitreten wollte bin ich nunmehr heilfroh dies nie getan und den TO letztendlich wieder verlassen zu haben.

    Ich hoffe, Deine Bemühungen sind erfolgreich.

    MuS

    Klaus

  29. Die Antwort kann sein: lass uns einen Verein gründen, einen, der von Segler für Segler mit Solidarität (Solidari’tät [So·li·da·ri’tät]
    die; -, kMz.1 Zusammenhalt, Zusammenstehen, gemeinsames Eintreten für Interessen od. gegen Ungerechtigkeiten, gegenseitige Hilfe 2 Gemeinsinn, Übereinstimmung ) und mit Moral betrieben wird.
    Einer muss anfangen.
    Peter F.?
    Werner Z.

  30. Elke Höft sagt:

    Herr Förthmann, noch einmal versuche ich, diese Frage an Sie zu stellen. Ich bin in Mexico und alles läuft per internet nicht so glatt.
    Wie ist die Gesichte Leijveld gediehen?
    Ich weiss vom Hörensagen anderer Mitglieder, dass die Sitzungen im TO mit dem ganzen GEHABE nicht freundlich ablaufen….. immer noch nicht und war auch wohl in den letzen Jahren nicht bestens.
    Ich bin nun 25 Jahre TO-Mitglied … wie auch Sie mal waren…..
    Bitte eine Info an mich
    sonnige , mexi Grüsse Elke Höft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.