TO-Treffen in Fiji

Sonntag 16.06.2013 Savusavu, FIJI
Wir haben uns auf dem Katamaran „Mariposa“, der segelnden Zahnklinik, zusammengesetzt, um über unseren Verein zu sprechen. Informationen aus unterschiedlichen Quellen standen uns zur Verfügung. Gemeinschaftlich haben wir festgestellt:
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Unsere Feststellungen:
– Wir sind empört über das Schicksal der Familie Lelijveld (SY Drifter), das unser Verein zu verantworten hat.
– Wir sind ebenso empört über den Umgang mit diesem Vorfall durch den amtierenden Vorstand.
– Nachdem fast das ganze Jahr 2012 nicht genutzt wurde, um eine Regelung zu finden, ist es nun mehr als sieben Monate her, dass der Vorstand von der Mitgliederversammlung den Auftrag erhielt, ein sogenanntes Rechtsgutachten erstellen zu lassen. Es war dann für Anfang Juni in Aussicht gestellt worden, aber in der neuesten Verlautbarung des Vorstands auf der TO Website heißt es jetzt, der Termin sei auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Gründe wurden nicht angegeben.

Eine Ohrfeige für unsere Segelkameraden auf Drifter, eine Ohrfeige für uns alle!!

Wir fragen uns inzwischen, was wir überhaupt von einem “Gutachten“ des Rechtsanwaltes und Notars J. Orgelmann halten sollen und stellen dazu folgende Fragen:
– Ist es richtig, dass Herr Orgelmann mit dem ehemaligen Vorsitzenden des TO, Herrn B. Luetgebrune, gut bekannt ist?
– Ist es richtig, dass Herr Orgelmann Vorsitzender der „Segelkameradschaft das Wappen von Bremen“ ist und als solcher in den vergangenen Jahren über 10,000,– Euro ( in Worten: zehntausend) als Spenden vom TO für seinen Verein erhalten hat und dass diese Spenden zu keinem Zeitpunkt von einer Mitgliederversammlung beschlossen wurden, sondern in der Regie des Herrn Luetgebrune verfügt wurden?
– Ist es richtig zu behaupten, dass die „Rechtsabteilung“ des TO durch den ersten Vorsitzenden eines anderen, ähnlichen Segelvereins repräsentiert wird?
– Ist es richtig, dass der Vorstand des TO über diese Zusammenhänge informiert war, als er das Mandat für das Gutachten und andere Rechtsangelegenheiten an Herrn Dr. jur. J. Orgelmann vergab?

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Nicht erst jetzt haben Sie das Vertrauen der hier anwesenden Segler verloren. Sie haben uns mit ihrem Verhalten zu der beschlossenen Satzung klar gemacht, dass Ihre Versprechen, mehr Transparenz und Mitbestimmung zu schaffen, nie ernst gemeint waren. Auch ohne die Annahme der Satzung hätten Sie Ihren guten Willen zeigen können und eine Meinungsumfrage im Verein initiieren können. Sie haben es nicht getan und damit den Beweis angetreten, dass Sie weder an Mitbestimmung noch an unserer Meinung interessiert sind. Wir betrachten Ihr Verhalten zu den genannten Punkten als schamlos, unangemessen, undemokratisch, unkameradschaftlich und vereinsschädigend. Sie alle dort, die Sie im Vorstand tätig sind und oder sich mit diesem identifizieren, haben zutiefst nicht begriffen.

SY Victoria, Heike und Kai Böhme sowie unsere Söhne Hannes und Niklas
Kat Mariposa, Dr. Michael Leppert
SY Anni Nad, Ulfried und Rita Pusch
SY Momo, Bruno und Yvonne Wittwer
SY Kira von Celle, Beate und Detlev Schmandt
SY Imagine, Albert Stöcker
SY Elan, Dörte und Frank von dem Bottlenberg

CrewFür uns alleine möchten wir zusätzlich bemerken:
Das Vereinsjahr ist schon zur Hälfte vorbei. Die Vetternwirtschaft setzt sich fort, Schmutz wird weiterhin unter den Tisch gefegt, Geschädigte werden hingehalten und die Meinung der Mitglieder ist nicht gefragt. Wir waren früher stolz darauf, dem Verein zur Förderung des Hochseesegelns anzugehören, nun sehen wir diesen Zweck nicht mehr erfüllt und denken darüber nach auszutreten.
Ulfried und Rita Pusch, SY Anni Nad

211_P1150110Geehrter (aktueller) TO-Vorstand,
knappe 20 Jahre lang waren meine Frau und ich stolze Mitglieder des TO. Nach all den unglaublichen Vorkommnissen der letzten Jahre und der, weit mehr als unschönen Verschleppungstaktik des aktuellen Vorstandes, haben wir schon vor einigen Monaten den TO-Stander entsorgt. Unser offizielles Austrittschreiben werden sie noch mit separater Post erhalten.
Yvonne und Bruno Wittwer, SY Momo

Die_Fidschi_Ba_renIch bin seit über 20 Jahren treues Mitglied beim TO, mein Mann seit Kauf unseres Schiffes in 2007. Auch wir sind sehr betroffen vom Schicksal der Lelijfelds, die wir hier in Savusavu während unserer Übersommerung in Fiji persönlich kennengelernt haben. Die Hinhaltetaktik des neuen Vorstandes im Hinblick auf eine angemessene Entschädigung befremdet uns zutiefst. Es kann doch nicht wahr sein, dass ein Verein seine Mitglieder so im Stich lässt, zumal es wohl ganz offensichtlich ist, dass der Fehler in der internen Verwaltung des TO zu suchen ist. Dieser Umstand und auch die schleppende und bislang unzulängliche Aufarbeitung der Fehltritte des vorherigen Vorstandes veranlassen uns dazu, jetzt aus dem TO auszutreten. Sollte sich die Sachlage zu unserer Zufriedenheit ändern, treten wir gerne wieder ein, weil wir die Grundidee des TO nach wie vor gut finden und die Notwendigkeit seines Bestehens nie in Frage gestellt haben. Nur muss der Verein auch demokratisch und transparent für alle, die segelnden und nichtsegelnden Mitglieder, geführt sein! Und vor allem klüngelfrei!!!
Dörte und Frank von dem Bottlenberg, SY Elan

Hiermit trete ich aus dem TO aus. Meine bereits zweimalig erfolgte Kündigung per email blieb ohne Bestätigung.
Albert Stöcker, SY Imagine

13-023.JPG KopieHiermit erkläre ich meinen Austritt aus dem Trans-Ocean e.V.
Dr. Michael Leppert, Kat Mariposa

4 Kommentare zu TO-Treffen in Fiji

  1. Klaus-Dieter Schneider sagt:

    S/Y CHEZ NOUS z.Z. in Langkawi Malaysia
    Liebe Seglerfreunde!
    Ich bin Eurer Meinung ,dass die Zustaende des Vorstandes angeprangert werden muessen. Aber mit einem Austritt aendert man nichts. Also , es gibt nur den einen demokratischen Weg und der waere, den Vorstand abzuwaehlen und bei der naechsten Hauptversammlung den Vorstand nicht zu entlasten. Fuer mich ergibt sich das Problem , dass ich permanent auf dem Schiff lebe und so zur Hauptversammlung nicht erscheinen kann .
    Viele Gruesse
    Klaus-Dieter

  2. Claus Lehner sagt:

    Meine Frau und ich sind schon seit Jahren augetreten. Wenn der Verein jetzt um seine Existenz bangen muss, sollten Sie sich einmal über Ihre bzw. die Praktiken Ihrer Mitglieder nachdenken. Unsere Erfahrungen und Gründe für den Austritt sind:
    • Bei unserem 1. Besuch eines TO Treffens in München wurden wir schlicht ignoriert. Man gab uns weder Gelegenheit, uns als neue Mitglieder vorzustellen, noch kam ein Gespräch oder Erfahrungsaustausch zustande. Wir hatten den Eindruck, dass wir nur stören und haben nach mehrfachen vergeblichen Versuchen, Kontakt mit den Anwesenden zu finden, die Veranstaltung nach einer halben Stunde verlassen. Ähnliche Erfahrungen haben wir auch bei Stützpunkt-Treffen im Ausland gemacht gemacht. TO-Mitglieder scheinen sich als elitäre, eingeschworene Clique zu verstehen, Neulinge sind nicht willkommen.
    • Unser Schiff gehört uns beiden zu gleichen Teilen mit der Folge, dass wir 2 x Beiträge zahlen mussten.
    • Vergünstigungen aufgrund TO Mitgliedschaft (z.B. Rabatt auf Liegegebühren u.a.) werden immer seltener. Immer mehr Marinas lehnen dies ab.
    • Nach Ablauf des TO Scheins haben wir einen neuen oder Verlängerung des alten beantragt. Obwohl wir jahrelang doppelte Beiträge bezahlt haben, wären dabei wieder Zahlungen fällig gewesen.
    Wir sind daraufhin ausgetreten.

  3. Robert sagt:

    Ich habe vorgestern eine konstruktive, aber auch kritische Meinung hier sowie im Beitrag „TO als Beute“ gepostet. Beides wurde bislang nicht veröffentlich. Wird also selbst bei geringster Kritik wird dieser Blog zensiert? Genau das gleiche Verhalten , das der Betreiber dem TO-Vorstand vorwirft.
    Ich versuche es also noch mal. Es ist gut, dass „no goes“ wie Spendengelder vergeben, Satzungen verändern ohne Mitglieder zu befragen ggf. aufgedeckt werden. Es wäre besser, wenn dies kurz und knapp und vor allem sachlich statt polemisch und dämagigisch geschehen würde, wenn klar und deutlich Vorteilnahme des jetzigen Vorstandes oder Veruntreuungen aufgezeigt und bewiesen würden, statt seitenlange Possen zu schreiben, für die kaum Jemand Zeit hat. Ich möchte dafür nicht weiter meine TO-Adresse dafür missbraucht sehen. Ich bin Stützpunktleiter für Ost-Kanada, gerade mit meiner Frau vom Mittelmeer aus ins wunderschönen Nova Scotia gesegelt, beantworte zeitnah alle Anfragen an meine TO-email, die auf mein SATphone weitergeleitet werden, habe aber keine Lust, auch noch auf Hochsee emails von Intigranten zu erhalten, die vielleicht lange nicht mehr erfahren haben, wie gut noch viele Stützpunkte ihre Ratschläge geben und den Mitgliedern helfen. Ich habe auf den Kanaren, in der Karibik bis rauf nach Kanada sehr erfreuliche Erlebnisse gehabt von TO-lern, z.B. in St. Martin, wo Mike (Shrimpy’s) jeden morgen selbstlos eine informative Funkrunde leitet, um nur ein Beispiel zu nennen. Warum wird das von Peter F. alles in den Dreck gezogen, um aus dem Scherbenhaufen sein New Trans Ocean aufbauen zu wollen. Er kann doch einen eigenen Verein gründen, ohne das Bestehende kaputt zu schlagen. Ich stehe unvoreingenommen auf keiner Seite, gebe und bekomme unter dem aktuellen Vereins-Namen meine Revier-Informationen, sehe auch die Schwächen und Mitgliederverluste unter der momentanen Führung, die aber mittlerweile nicht mehr nur der Vorstand allein zu verantworten hat, bin aber nach allem was ich gelesen habe der Meinung, dass Herr Förthmann sich so nicht mit einer sprachlich zweifelhaften Schlammschlacht qualifizieren kann. Wie soll der „Neue“ TO denn konkret aussehen. Wo finde ich zusammengefasst, was besser gemacht werden müsste. Kann ich sicher sein, das Peter F. alias windpilot die Publicity auf seinem Blog nicht für sein Produkt Pacific nutzt, das für die Zielgruppe Langfahrtsegler hergestellt wird. Es gibt überall Begehrlichkeiten und es ist eine Frage der Zeit, wann sie persönlich genutzt werden. Ich finde es nicht gut, wenn 5000 Mitgliederadressen für eigene Aktionen verwendet werden, die sogar gegen den Verein gerichtet sind.

  4. peter sagt:

    Guten Tag Bob Miller,

    zunächst, wie schon an anderer Stelle geäußert: hier wird nicht zensiert. Wahrscheinlich hat Ihr Posting keine Mail absender adresse enthalten, weshalb sie dann im Spam verschwunden ist.!

    Sie wollen Vorschläge, wie man es besser machen könnte? Sie sind hier zu lesen:

    http://windpilot.com/blog/de/trans-ocean-news/deutsch-zum-neuen-to/deutsch-zum-neuen-to-bitte-anschnallen/

    Sie möchten Sicherheit, dass Peter Foerthmann keine kommerziellen Begehrlichkeiten hat?
    Machte es dann Sinn Uwe Röttgering als Kandidaten vorzuschlagen?

    Wenn Sie meine Bemühungen um Aufklärung und Verbesserung der Verhältnisse im TO als die Aktion eines „Intigranten“ – Sie meinen wahrscheinlich eher Intriganten – bezeichnen, dann würde ich Sie bitten, sich einmal mit den Inhalten des erweiterten Kassenprüfberichtes zu befassen, der im INTERNEN BEREICH als pdf zur Lektüre bereit steht. Die dort benannten Beträge, die zumindest im Verlauf von 10 Jahren den Mitgliedern niemals offenbart wurden, sind vielleicht gehalten, Ihren Standpunkt ins Wanken zu bringen. Zudem empfehle ich dies Interview:

    http://windpilot.com/blog/de/trans-ocean-news/deutsch-die-verlorene-ehre-des-trans-ocean-e-v/

    Der Verein, den Sie so stolz vertreten, ist der gleicher Verein, der langjährige treue Mitglieder seit 5 Jahren ins Unglück gestürzt…. und bislang nichts unternommen hat, die Ehre seiner Mitgliederschaft – die sich hier verantwortlich empfindet – wieder herzustellen.

    Beinhaltet Ihr Vorwurf „in den Dreck ziehen auch“ wenn ich eine SPENDEN AKTION für die betroffene Familie Lelijveld gemeinsam initiiere?

    Herr Miller, es wäre weiss Gott einfacher, einen neuen Verein auf die Beine zu stellen und ihn einer qualifizierten Seglerschaft anzubieten, als im Verlauf einer nun 2 Jahre langen Initiative, zu versuchen, den Mitgliedern von Deutschland größtem Segelverein…. zu einem adäquaten Vorstand zu verhelfen. Einem Verein, dem ich 25 Jahre als Mitglied angehört habe. Ich bin ausgetreten, nachdem jegliche Kritik von meiner Seite, die Misstände aufzudecken oder zu benennen, aus dem TO Forum gelöscht oder zensiert worden sind.

    Ein Trugschluss Ihrerseits, zu denken, dass Kritik und Dialog in Ihrem Verein möglich ist.

    Kaputtschlagen? Richten Sie diesen Vorwurf vorzugsweise an einen Vorstand, der sich dauerhaft über die Interessen und Forderungen – und ein Wahlergebnis seiner Mitglieder – hinwegsetzt und den Interessen der Mitglieder zuwiderhandelt.

    Wenn Sie statt dessen die Vorgehensweise Ihres Vorstandes – wahrscheinlich vergleichsweise ungeprüft – gutheissen… dann in der Tat hoffe ich, dass Ihr Interesse zumindest nach eingehender Lektüre der hier benannten Quellen geweckt wurde.

    Nein Herr Miller, Begehrlichkeiten sind hier nicht vorhanden … aber ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden eines unverbesserlichen Idealisten, der nicht glauben kann, was eine handvoll von Funktionären aus einer grandiosen Vereinsidee hat machen können.

    Ich werde weitere Fragen sehr gern beantworten – Sie können versichert sein, dass Zensur bei mir niemals zu finden ist.

    mit freundlichem Gruss
    Peter Foerthmann

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