New-Trans-Ocean

Initiative zur Rettung des Trans-Ocean e.V
Fiji, Hamburg den 25.6.2013

Liebe Freunde, liebe Unterstützer von Lelijveld SY Drifter

Im November 2012 gab die Mitgliederversammlung dem Vorstand den Auftrag ein „Rechtsgutachten“ im Fall Drifter erstellen zu lassen. Seit dem ist in dieser Sache nichts Nennenswertes geschehen. Wurde das Gutachten vom Vorstand noch für Mai angekündigt, ist es nun ohne die Nennung eines neuen Termins und ohne Angabe von Gründen verschoben worden (Siehe Mitteilung des Vorstand z.Fall Drifter im Forum).

NTO Titel

Um die Stimmung vieler Mitglieder zu beschreiben, hier ein post aus dem TO Forum vom 18.Juni 2013

Nimmt man dann noch zur Kenntnis, dass die im November beschlossene neue Satzung, die mehr Mitbestimmung für die Mitglieder gebracht hätte, entgegen vereinsrechtlicher Bestimmungen als „nicht angenommen“ gewertet wurde – beobachtet man die tägliche Zensur im Forum, wo ganze Postings spurlos verschwunden sind – erinnert man sich an das Protokoll der Versammlung, das ebenfalls entgegen rechtlicher Bestimmungen erst nach sechs Wochen veröffentlicht wurde und Teile des Versammlungsgeschehens, nach der Meinung etlicher Zeugen, entstellt wiedergibt, ja dann wird deutlich:

Lighthouse01
Von der versprochenen Transparenz und Mitbestimmung ist aber auch gar nichts realisiert worden!

Nicht einmal das Vereinsrecht findet ausreichend Beachtung. Jeder Tagesordnungspunkt muss auf einem fristgerecht eingereichten Antrag beruhen. Für die Wahl eines neuen Beiratsvorsitzenden gab es aber einen solchen Antrag nicht. So ist der „neue“ Beiratsvorsitzende Bert Frisch wahrscheinlich heute illegal im Amt.

Da muss man sich die Frage stellen, warum ein Vorstand so und nicht anders agiert? Wir haben Mitglieder gehört, die von Überforderung sprechen! Sicherlich, es gibt viel zu tun, aber es gibt auch viele Berater, auf die man nur einmal hören müsste. Uwe Röttgering hat uns dazu im Forum eine erschütternde Erklärung im Zusammenhang mit seinem Rücktritt/Austritt gegeben. Und nun die Wahl des Gutachters, die Kommunikationsverweigerung, die gestelzt daherkommenden auskunftsleeren Newsletter, viel zu knapp um Meinungsbildung zu ermöglichen, die totale Ausklammerung der Vereinszeitung aus dem Vereinsgeschehen. Dort hat es niemals eine Beschreibung des Falles Drifter gegeben, keine Analyse zum Krankenkassenskandal, keine Erklärung zu den schwarzen Konten des Herrn Luetgebrune. Informierte Mitglieder scheint man als potentielle Feinde einzustufen.

P1050103DAS SYSTEM CHEFE
Aber auch eine ganz andere Erklärung wäre denkbar:
Wir haben es mit einem „Chefe“ System ( Kein Schreibfehler, Küstenslang ) zu tun. Es wäre nicht das erste Mal, das Menschen, fast überraschend in Ämter gewählt und ohne Erfahrung, schnell den Überblick verlieren, gerade auch über die Rechte und Pflichten, die sie eingegangen sind. Persönliche Verletztheit führt zu Sturheit, die allgemeinen Regeln des Umgangs, des Vereinsrechts, das Gefühl der Verantwortlichkeit wird im Chefe System ersetzt durch den Einsatz der gegebenen Macht, auch wenn diese nur auf Zeit verliehen und dem Vereinszweck verpflichtet ist.

Ob es dies oder das oder von allem ein wenig ist – ob alle Vorstände glücklich in ihren Ämtern verharren oder mancher von Zweifeln geplagt ausharrt und auf bessere Zeiten hofft:

Bessere Zeiten kommen nicht von alleine. Die Hoffnung, dass dieser Vorstand noch die Kurve kriegt, diese Hoffnung hat uns vollständig verlassen.

Ganz langsam, stetig und unaufhaltsam erreicht die Aufklärung nun immer mehr Mitglieder.
Auch diese Initiative mag ein Teil davon sein, aber wir wollen mehr. Es ist an der Zeit, über die Zukunft des TO nachzudenken. Ob ein TO nun überhaupt gebraucht wird oder nicht, wie er aussehen müsste, um den Ansprüchen auch kommender Generationen von Seglern zu entsprechen, das ist ein weites und schönes Diskussionsfeld. Wir sehen unseren Beitrag darin, eine Diskussion überhaupt erst zu ermöglichen.

Das TO Forum wäre prädestiniert dafür, doch herrscht dort ungezügelte Zensur – Zensur ohne Rechtsgrundlage – die Zensur des Chefe Systems. An der Meinung der Mitglieder ist man dort nicht interessiert, sonst hätte man längst eine Mitgliederbefragung im TO Heft durchgeführt.

KoreaManGreen lowDER KÖNIGSWEG
Wir sind heute überzeugt, dass eine Befriedung des Vereins nur unter der Regie eines Neuen Vorstands möglich ist.

Schlüsselpunkt ist die Suche nach einer geeigneten Persönlichkeit, die dem Bild eines modernen Vorsitzenden eines Großvereins ( der besonderen Art ) entspricht. Diese Suche führt geradewegs nach Berlin. Der dort ansässige Rechtsanwalt Uwe Röttgering bringt alles mit, was der TO heute braucht. Er ist ein erfolgreicher Segler mit bester Vernetzung in der Yachtszene, kennt die Problematik des TO und seine Historie, wie kein Zweiter. Bieten wir ihm mit einem vergrößerten Kreis an Vorständen alle Unterstützung an, die er benötigt und hoffen, dass wir ihn für den TO gewinnen können.

Uwe ist ausgetreten, seine Mitgliedschaft endet im September 2013, kein Problem, denn Vorstände müssen bei ihrer Wahl nicht Mitglied des Vereins sein, solange die Satzung dies nicht verbietet, wie es hier gegeben. Die Wahl eines neuen Vorstands ist auf jeder Mitgliederversammlung nach der vorhandenen Satzung möglich, geeignete Anträge sollten Fachleute stellen, über die unser Verein reichlich verfügt.

Aber wie können wir Uwe überzeugen?

Hier unser Vorschlag: wir sollten uns zusammen schließen – mit unseren Stimmen melden – gemeinsam einen Aufruf unterstützen, um im Namen der Initiative New-Trans-Ocean einen Brief an Uwe Röttgering zu richten – und ihn um seine Kandidatur bitten!

Unser, Euer aller Aufruf zur Unterstützung kann namentlich per Mail ( siehe unten ) oder als Blog Kommentar unten erfolgen, wir werden die Ergebnisse laufend aktualisieren, womit dann offenkundig wird, dass im TO noch Leben ist und viele Segler ihre Hoffnung noch nicht verloren haben.

Dann haben wir im November nur noch gemeinsam nach Cuxhaven zu fahren, um mit Wort und Stimme der ALTEN DAME TO zu neuen Kräften zu verhelfen.

Der Ball liegt bei uns im Feld, vielleicht zum letzten Mal.
Dieser Aufruf richtet sich ausdrücklich auch an ehemalige TO Mitglieder.

Beate und Detlev Schmandt, b.schmandt@online.de
Peter Förthmann peter@windpilot.com

55 Kommentare zu New-Trans-Ocean

  1. Klaus Loest sagt:

    Nachtrag,

    ich habe nach meinem Rausschmiss aus dem TO Forum am Sonntag 18.8.2013 über eine neue Identität nochmals einen Beitrag eingestellt. Hier ein Ausschnitt:

    „Ich wundere mich etwas, dass man hier im Forum so garnichts mehr erfährt über die Sache des holländischen Ehepaars, da ……..“

    Am gleichen Tag bekam ich vom Webmaster Helmut van Straelen folgende email:

    Zitat HvS:
    Hallo,
    schade dass ich auch am Sonntag noch arbeite!
    Ein netter Versuch wieder Gift zu verspritzen. Eintrag unterbunden.

    Auch verbreitest Du Luegen im PF Blog. Es stimmt so nicht und ist einfach eine ueble Rede (wie von Dir nicht anders zu erwarten) dass dieser Beitrag geloescht wurde. Entweder spinnt Dein PC oder jemand anders.
    Jetzt haben wir hier endlich Ruhe vor diesen Giftspritzern.

    Gruss
    Helmut – Webmaster Trans-Ocean.org
    Zita Ende

    Sicher unnötig, die Vorgehensweise der Vorstandsseite noch weiter zu erörtern.

    Derartige Verhaltensweisen sprechen für sich selbst.
    MuS
    Klaus Loest

  2. Nach all der Lektüre über den Zustand des Vereins TRANSOCEAN habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich dieser Fahrtensegler-Zusammenschluss aus eigener Kraft und von Innen regenerieren muss. Das kann durch Antrag eines Mitglieds auf der Jahreshauptversammlung geschehen, indem gegen bestehenden Vorstand ein begründeter Misstrauensantrag gestellt und dessen Abwahl betrieben wird; selbstverständlich hat man sich mit einem potentiellen Vorstand zuvor ins Benehmen zu setzten, ob er das Amt anzutreten bereit ist. Sollte der Vorschlag von Peter Foerthmann durchdringen, Uwe Röttgering – der alle Voraussetzungen für die Position mitbringt – an die Spitze des TRANSOCEAN zu bewegen, sehe ich darin eine so günstige Entwicklung, wie ich sie mir nicht besser vorstellen kann.
    Carlo Backhausen

  3. Klaus Loest sagt:

    Jetzt will ja wohl einer der letzten Getreuen des TO das Schiff verlassen. HvS hat seinen Rücktritt zum 31.12. angekündigt. Die angegebenen Gründe sprechen für sich. Mich hat er vor kurzem noch als Giftspritzer bezeichnet. Nun hat ihm wohl der Maulkorberlass des Vorstands die Augen geöffnet. Auch hier wird im Vorfeld der HV wieder gewaltig getrickst. Alles nach altbekannten Mustern. Diesem Verein ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    MuS

    Klaus

  4. Aus gegebenem Anlass: Des Seglers Hybris

    Peter,
    es beschleicht mich der Gedanke, dass ich dich in der Folge deines Drifter-Engagements vor Überreaktion nicht bewahren kann – versuchen möchte ich es trotzdem: Du könntest in dem Bewusstsein glücklich weiter leben, bis dato der beste Schreiber auf dem Segel-Sektor im deutschsprachigen Raum zu sein, einem, dem es gegeben ist, sich nicht nur treffend, sondern aktuell-jugendfrisch und altersweise zugleich auszudrücken. Conrad Delius müsste dir keine Judith Duller-Mayrhofer zur Seite stellen, damit aus Erlebtem eine lesbare Biografie wird. Aber zu einem unabhängig-freien Geist will weder Selbstbeweihräucherung passen noch das Reiben an Nischen-Journalisten mitsamt Hasspredigt-Einpeitscher.

    Du magst bedauern, dass dir diese Aussage nicht von höherer Warte – etwa aus der Vorstand-Etage eines Verlags – zuteil wird. Aber sag, ist es nicht Trost genug, dass du für solche Lorbeeren einfach zu wenig deiner wertvollen Zeit auf den passenden Schiffen segeltest und dein Naturell deshalb nicht den Titel „Segel-Papst“ hervorbringen konnte, wo du – wenn nicht besser – mit dem Titel „Weltmarktführer“ vorlieb nehmen kannst ?!

    Große Geister (da wir uns auf der Segel-Szene bewegen, sei der denkbar größte deutsche darauf genannt: Bobby Schenk) schweigen zu Vorgängen im von ihm so genannten „verdammten Yacht-Forum“ und – wenn ich mich nicht irre – auch zu Verein-Interna des Trans-Ocean-Clubs, allem Anderen voran sich der Gefahr entziehend, in die Niederungen des Niveaus ihrer Gegner zu driften. Sie schweigen auch um zugleich höchstrichterlich zu strafen: Nichts schmerzt Kontrahenten mehr als Nichtbeachtung.

    Der Schenk hat also bewiesen, dass er seine Hybris, anders als Lychtenburgsche Segel-Gestalten, im Griff hat. Um nicht weiteren spitzen Seglern zunahe zu treten, bemühe einen etwa fünf Jahre alten Vorgang: Damals hielt es ein inzwischen europaweit bekannter Segler aus dem Yacht-Forum für nötig, mir ein von ihm auf seiner Yacht geschossenes Foto zu schicken. Es kam als E-Mail-Anhang hier an, verbunden mit dem Wunsch, es nicht öffentlich zu verwenden, in einer späteren E-Mail sogar mit der Bitte, es zu löschen. Der Schutz der Dame, die sich während der Aufnahme weder Schminke, Preziosen noch irgend eines Kleidungsstücks bediente, ist nicht der Wunsch ihres Mannes, sondern mein Respekt vor ihrer Schamlosigkeit und makellosen Schönheit. Die Frage, was einen solchen Segler, das Vertrauen seiner Frau ohne Not aufs Spiel setzend im Umgang mit Foto-Dokumenten Anderes als seine Hybris drängte, musst du mir nicht beantworten; und schon gar nicht, ob du deinem Hübriss-Affen weiter Zucker geben willst. Ich verstehe dich auch so.

  5. Zum Thema TransOcean (TO) schreibt am 26. 11. 2013 im Yacht-Forum, Unter-Forum „Anregungen und Kritik“, ein Segler mit dem Pseudonym „hps42“:

    „Also das find ich jetzt echt schwach, dass der TO Thread (prophylaktisch?) geschlossen wurde. Für was ist denn das Forum der größten europäischen Segelzeitschrift da, wenn nicht zur Diskussion von Zeitschriftartikeln ? Habe schon viele ’segel-fremdere‘ Diskussionen gelesen als über – ich vermute – den größten deutschen Segelclub. Wenn jemand das Thema nicht lesen will, bitte.“

    Die Antwort darauf erhält HPS42 einen Tag später vom verlängerten Arm eines Obristen:
    „Leider sind die Diskussionen immer wieder aus dem Ruder gelaufen, deshalb wird das Thema hier nicht mehr diskutiert. Gruss Gunnar
    Moderator Yacht-Forum“

    Möchte Jemand in dieser Antwort Bevormundung erkennen ? Ich nicht – aber ein bisschen Diktatur des Proletariats schon.

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