Das Finale

Zwei Jahre des Umgangs mit Kritik haben die Nerven in Cuxhaven blank gelegt – das Grossreinemachen muss sorgfältig geplant gewesen sein. Mit den vereinten Kräften einer schlagkräftig – lauten – Truppe Stammtisch Unterstützer – hat der Cuxhaven Klüngel die Ruhe wieder hergestellt.

Vier zu Eins: das war die Übermacht in Zahlen ausgedrückt – Demokratie ist auf diese Weise leicht zu garantieren – wenn man sich nur genügend abgesprochen hat und Kritik am Durchmarsch durch eine 2 – Minuten Sprechzeit Regel durch Stoppuhr auf dem Richtertisch – sorry: Vorstands Tisch – rigoros unterbunden wird.

KoreaManGreen lowHier hatten ca 4900 zahlende Mitglieder keine Chance – zumal ausgetretene von verstorbenen neuerdings sogar differenziert, um das Zahlenwerk zu schönern – sie wurden sämtlich überfallartig – sollte man sagen – von ca 75 Mitgliedern in Gefangenschaft genommen?

Der TO wurde pöbelnd im Handstreich genommen – wobei Rufe wie „Anwälte raus – Pack – Arschl…“ immer wieder zu hören gewesen sind.

Der Mitgliederschaft wurde eine bis dato unbekannte Satzung diskussionslos mit Rückenwind verpasst – oder sollte man sagen: untergejubelt ? – rechtliche Bedenken durch Gejohle unterbunden – ernsthafte Anträge überseeischer Mitglieder pöbelnd beiseite gewischt ( Frage: wer ist überhaupt Schmandt? ) – der DRIFTER Skandal durch gnädige Bereitstellung eines Spendenkontos – auf das man bitte € 20.00 überweisen möge – für beendet erklärt – Online Wahl Notwendigkeiten durch einen sachbezogenen Hinweis von Bert Frisch, dass dies schliesslich lediglich nur ca 85 überseeische Segler betreffe – final verweigert – die Hausmacht von Vorstand und Zeitung gestärkt, besser for ever zementiert – und der Ausflug in einen Webauftritt künftig für weniger wichtig befunden, weshalb Forumsbeiträge vermutlich künftig der Zustimmung des Vorstands bedürfen.

Unwichtig, dass eine vermutlich rechtskräftig beschlossene Satzung aus 2012 ggf. durch Gerichtsbeschluß Rechtkraft erlangen könnte und dann serienweise Beschlüsse würden rückabgewickelt werden müssen. Ein Vorstand auf gradem Kurs, unerbittlich und stringent.

Unwichtig, dass alle Richtlinien vom Vorstand generell für ungültig erklärt und somit neu formulierte Richtlinien für Standerschein und Förderungen vermutlich ohne jegliche Rechtsgrundlage nun dennoch aufgestellt gelten. Peanuts, dass die Kassenprüfer erhebliche Unregelmäßigkeiten zu bemängeln hatten und eine Entlastung verwehrten, zudem Vorstands Protokolle vermutlich serienweise keine ordnungsgemäßen Vorstandsbeschlüsse dokumentierten. Die Mehrheit hat – vermutlich siegestrunken – alles rigoros entlastet. Klappe zu – Affe tot.

Die Versammlungsleitung wurde von einem sattelfesten Vorstand durchgeritten, der in ausgewogenem Wechsel von Polemik, für die er sich stets sogleich entschuldigte, seine Vorstands Vorgänger stringent in den Schatten gestellt.

Das Mammut Programm wurde im Galopp durchgepeitscht, denn das Festessen war schon duftend bereitgestellt. Dort war man dann wieder ganz unter sich – konnte sich gegenseitig huldigen – zumal man die an der Unruhe Schuldigen – in ihre Schranken verwiesen hatte. Die Kritiker haben jedenfalls auswärts beisammen gesessen – um eine einzigartige Mitgliederversammlung noch einmal Revue passieren zu lassen.

Man befand, dass man vergessen hatte, einen wichtigen Antrag zu stellen: eine Krone und eine Medaille für Sonderverdienste am Verein für den Herrn Vorsitzenden.

Trans-Ocean e.V.- eigentlich total Banane – wie ein ehemaliges Mitglied im Pazifik bereits in 2012 bemerkte.
total_bananeDer Rest wird – journalistisch sicherlich akkurat recherchiert – in der Yacht nachzulesen sein – treu nach der Devise: der TO ist tot – es lebe der TO – ein Vereins, der lt. Uwe Janssen / Yacht Chefredaktion, messerscharf wie folgt charakterisiert wurde:

Inhaltlich und ob seines Niveaus, unwesentlich über der Grasnarbe…. Disput gewordene Langeweile, ein laues Lüftchen im Wasserglas, nicht interessanter als die erbitterte Auseinandersetzung über Ruhezeiten im Kleingartenverein „Meine liebe Scholle“.

Ein grandioser Abgesang auf einen niemals grandiosen Verein, der sich nun endgültig in den falschen Händen zu befinden scheint – ein Verein, in dem Bernd Luetgebrune weiterhin Mitglied ist…

Peter Foerthmann

31 Kommentare zu Das Finale

  1. Klaus Loest sagt:

    Hallo Peter,

    ich möchte hier nochmal wiederholen, was ich unter Kommentare als Der Amigo geschrieben habe.

    Ganz offensichtlich war die MV wie befürchtet. Auch geht es in alter Manier weiter indem alles im internen Bereich unter dem Teppich gehalten wird. Vielleicht kann hier jemand was erhellendes beitragen.

    Solange der TO 5500 Mitglieder hat und somit mit jährlich 165.000€ an Beiträgen jonglieren kann.

    Solange diese Mitglieder brav Ihren Beitrag bezahlen

    Solange sich die sog. Stützpunkte nicht verweigern und ihre sehr wertvolle Arbeit auch ohne TO weiterführen, was sie ohnehin schon tun.

    Solange wird der TO Vorstand weiter in seiner selbstherrlichen Art agieren. Mit der neuen Satzung hat er nun noch mehr Macht und ein unkritisches Fussvolk das brav seine Beiträge bezahlt.

    Erst wenn die Mitglieder und damit auch die Beiträge wegbrechen. Wenn die Stützpunkte ihre TO Schilder abnehmen. Wenn dem Vorstand somit Geld und Rückhalt fehlen, könnte sich was ändern. Da habe ich allerdings wenig Hoffnung was die Realität ja zeigt.

    Hinzuzufügen sei, dass nur ein parallel TO, der die Stützpunkte hinter sich bringt, der die nicht erschienen Mitglieder für sich gewinnt, einen Erfolg haben kann. Wenn dem alten TO die Gelder und die Unterstützund der Mitglieder und Stützpunkte fehlen, könnte dies gelingen.

    MuS

    Klaus

  2. Detlev Schmandt, SY Kira von Celle sagt:

    Wer Schmandt ist, muss man nicht wissen, aber wer sind die Mitglieder die unter einer solchen Satzung in einem Verein sein wollen?

    Wer hat je erlebt, dass eine Mitgliederversammlung mit Vergnügen und Schenkel klopfend sich selber entmachtet?

    Wer würde den ersten und einzigen Kassenprüfer nicht wieder wählen, der seine Aufgabe ernst genommen hat?

    Wer hat da bejubelt, dass der Vorstand nun ohne Kontrolle den Verein, ja was denn… benutzen kann?

    Wer würde in einem Staat leben wollen, der analoge Regeln für seine Bürger ersonnen hat?

    Wer würde aus den Händen eines derartigen Vorstands eine Medaille in Empfang nehmen wollen?

    Deutlicher kann man sich nicht ins gesellschaftliche Abseits stellen.

    Und deutlicher kann ein Verein nicht zeigen, was er von seinen Mitgliedern hält.

    Eine Arroganz der Macht, für die man sich nur schämen kann.

    Detlev Schmandt
    SY Kira von Celle aus Mikroneien

  3. Jochen sagt:

    Nachdem sich mein Blutdruck wieder normalisiert hat, bleibt mir nur noch die Empörung und das Abwenden mit Grausen!

    Diese Veranstaltung war noch viel schlimmer als befürchtet und ein Paradebeispiel für eine völlig der Wirklichkeit entrückte Sekte. Ich bin seit vielen Jahrzehnten Mitglied in verschiedenen Vereinen und bei dem einen oder anderen auch im Vorstand gewesen. So eine Missachtung einer solch grossen Zahl von zahlenden Mitgliedern habe ich in meinem langen Leben noch nicht erlebt. Niemals zuvor wurde in meiner Gegenwart so über die Köpfe der nicht anwesenden Mitglieder entschieden, noch niemals habe ich eine solche Verhöhnung der Mitglieder als zahlendes Vieh erlebt, noch niemals solche Verachtung eines Vereinszwecks beobachten können.

    Der Labkaus Klüngel in Cuxhaven hat nur ein Ziel: die Kohle der Mitglieder einstecken und für lokalpolitische Spielchen verballern. Von Hochseesegeln war bei der Dackelzüchtervereinigung nichts zu merken, geschweige denn auch nur ein Hauch in Richtung Seglersolidarität.

    Bis zu dieser Veranstaltung habe ich die Diskussionen interessiert verfolgt und hatte den Glauben, dass es gelingen wird ein Fünkchen Menschlichkeit zu wecken und den Verein wieder seinem niedergeschriebenen Zweck zuzuführen. Ich habe mich bitter getäuscht. In Cuxhaven regiert eine kleine Gruppe von vielleicht 50-70 Menschen, denen die anderen 5.000 völlig egal sind, die sich an der Verhöhnung ihrer Mitglieder aufgeilen und Korruption nicht erkennen (wollen).

    Bislang war ich in der Angelegenheit passiv, aber nach diesem Schauspiel kann ich nur noch aktiv vor diesem „Verein“ warnen.

    Lasst uns diese Menschenverächter am Ende der Welt vergessen und einen richtigen Verein zur Solidarität unter Seglern gründen.

  4. Nicht wichtig sagt:

    Herr Förthmann,

    warum können Sie das Ergebnis nicht einfach hinnehmen? Warum sind Sie so sicher, dass es anders ausgegangen wäre, wenn 5000 Mitglieder in Cuxhaven gewesen wären? Wenn der Verein aus Ihrer Sicht ein weiten Teilen aus ignoranten Dummköpfen besteht, dann mag das sogar stimmen, aber man muss es dann auch einfach abhaken. Freuen Sie sich, dass Sie kein Mitglied mehr sind und machen Sie einen Verein auf, bei dem Sie sich mit Vorstand UND Mitgliedern identifizieren können.

    Gruß

  5. peter sagt:

    Werter Herr Nicht Wichtig, einem namenslosen Gegenüber ist jede Antwort nicht wichtig…da man Respekt nur einem Gegenüber erweisen kann, der sich durch Namensnennung einer Antwort würdig erwiesen hat. Dass Sie zudem als Absender meine mail Adresse verwenden, zeigt, dass Ihnen der Mut in Gänze fehlt – und Sie nur aus der Anonymität zu schießen im Stande sind.

  6. Gustav sagt:

    „Dass Sie zudem als Absender meine mail Adresse verwenden, zeigt, dass Ihnen der Mut in Gänze fehlt – und Sie nur aus der Anonymität zu schießen im Stande sind.“

    Genauso wie der User, der sich oben als „Jochen“ bezeichnet. Er wurde auf der Jahreshauptversammlung gebeten, sich doch mal zu erkennen zu geben. Hat sich aber nicht getraut und ist sitzen geblieben.

  7. Reinhard Gnielka sagt:

    Es war ja irgendwie vorauszusehen.
    Wenn man sich z.B. die Kriegs Ueberbleibsel entlang der Atlantikkueste und der daenischen Nordseekueste anschaut, weiss man, dass solche Betonkonstruktionen wie auch Koepfe aus diesem Material nur sehr schwer oder nur mit immensem Aufwandt an Zeit, Geduld und Geld entfernt werden koennen.
    Manchmal laesst man sie auch stehen um nachfolgenden Generationen zu veranschaulichen zu was der ver(w)irrte menschliche Geist faehig war.
    “Wehret den Anfaengen” haben (sollten) wir aus unser Geschichte gelernt (haben).
    Die ewig „Gestrigen“ wird es zwar immer geben, sie wachsen nach wie Unkraut und keiner weiss warum, aber muss man sich bei einer international orientierten Seglergemeinschaft auf diese stuetzen?
    Ein totaler Neubeginn, mit den Ueberresten der alten Zeit als mahnendes Beispiel wie man es nicht machen sollte, waere hier wohl angeraten.
    Es sollte doch moeglich sein eine Gemeinschaft von gleichgesinnten, weltoffenen Seglern auf die Beine zu stellen, die in ihrer Mitgliedschaft mehr sehen als den leeren Platz unter der Saling mit einem Stueck Tuch zu fuellen, weil dort sonst nichts weht.
    Den “wahren” Segler erkennt man sowieso nicht am Stander sondern an seinem Verhalten anderen gegenueber.

    Man soll die Hoffnung nicht aufgeben

    meint

    Reinhard Gnielka
    S.V. Pura Vida

  8. Andreas Müller sagt:

    Faszinierend, daß sich niemand Gedanken um die Außenwirkung macht.

    Warum Presseveröffentlchungen, Küstenklatsch unter Seglern arbeitet schneller.

    Wie werden sich die Segler draußen fühlen, wenn ihnen nach Jahren des Hoffens nun eine Satzung übergestülpt wird, die ihnen ihre Bedeutungslosigkeit vor Augen führt?

    Die Angst der Herren muß groß gewesen sein, daß sie es gewagt haben, ihre Motive so deutlich zu zeigen.

    Hier werden Segler für dumm verkauft. Das wird die Runde machen.

    Andreas Müller SY Rio

  9. Björn sagt:

    Erstaunlich wie sich ein Verein derart öffentlich entblössen kann. Erschreckend was noch 2013 möglich zu sein scheint. Beschämend das Verhalten der Presse, allen voran ein schergenverdächtiger Hurrahpatriotismus der CN. Als nun Aussenstehender bleibt mir die Spucke weg, alleine schon beim Lesen der verabschiedeten „Satzung“. Dank an dieser Stelle noch an RA Reymann et al. für die Kommentierung.

    Wer initiiert nun die Gründung eines Vereins zur wirklichen Förderung des Hochseesegelns?

  10. tanu sagt:

    Der einzige Grund für Segler, Mitglied im TO zu werden, ist doch, bei weltweiten Reisen TO-Stützpunkte ansprechen zu können. Ohne diese Stützpunkt-Leiter würde der TO zum Cuxhafener Lokalverein absinken. Es ist an ihnen, entweder Druck auf den Vorstand in Cuxhafen auszuüben oder sich geschlossen einem anderen Verein anzuschließen. So wie es jetzt läuft, helfen die Stützpunkte einem Verein, der für Hochseesegler nur Verachtung übrig hat und sich mit deren Beiträgen in Cuxhafen wichtig macht.

    Gibt es Bemühungen in der Richtung, die Stützpunkte vom TO zu trennen?

    MfG tanu

  11. Michael Konz sagt:

    Die Redezeitbegrenzung auf 2 Minuten war zwar de fakto vorhanden, aber ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo sie auch wirklich angewandt wurde und jemandem das Wort entzogen wurde. Das nur am Rande.
    Alles andere wird in PFs Beitrag gut zusammengefaßt. Das Ergebnis war eigentlich schon klar, als die Mehrheit es ablehnte, einen neutralen Versammlungsleiter zu bestimmen.

    Was Detlev oben über die Wiederwahl der Kassenprüfer schreibt ist so nicht ganz richtig. Klaus ist gar nicht zur Wahl angetreten, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Wäre er, so wäre er vermutlich bei den vorherrschenden Mehrheitsverhältnissen wirklich nicht wiedergewählt worden.

    Es gab in Deutschlands bereits einmal eine Spaltung eines großen Seglervereins, als aus einem Teil der KA der KYCD entstand. Vielleicht ist das wirklich der einzige Weg, um den Seglern, die eigentlich im TO vertreten sein sollten, eine gemeinsame Basis bereitzustellen. Aber das geht nicht ohne die Stützpunktleiter.

  12. Björn sagt:

    Man muss keine „Stützpunkte vom TO trennen“, denn ausser einer Auflistung in der Vereinspostille gibt es keine echte Verbindung. Ich kann mir auch bei keinem Stützpunktleiter vorstellen, dass er sich der Verbindung mit einem neu zu gründenden Verein verschliessen würde.

    Ich finde es bei der Behandlung der Mitglieder durch den Verein übrigens durchaus menschlich nachvollziehbar, wenn sich kritische Vereinsmitglieder dieser Hatz nicht aussetzen wollen und anonym bleiben.

  13. Giovanni sagt:

    Hallo Herr Foerthman.
    zum Einen waren Sie persoenlich ja nicht dabei, daher beruht Ihr „Artikel“ auf Hoerensagen.
    Ihr sogenannter „Bericht“ ueber die MV in Cuxhaven ist voellig falsch und entspricht in fast keinem Punkt der Wahrheit. Dinge werden falsch und luegenhaft dargestellt.
    Daher ist es anstrengend herauszufiltern was Alles falsch und erlogen ist.
    Ich mach es mir einfacher und zaehle nur auf was richtig war:
    Die Sprechzeitregelung. Ja das war richtig, wobei sie praktisch nie eingehalten oder eingefordert worden ist.
    Sie koennens einfach nicht lassen und erzaehlen erwachsenen Menschen eine Phantasie, die wohl Sie seit 2 Jahren haben. Exakt seitdem es Ihnen nicht gelungen ist in den Vorstand gewaehlt zu werden.
    Seitdem ist es Ihnen dort „undemokratisch“ und „kluengelhaft“ usw.

    Sollte mein Beitrag stehen bleiben moechte ich einfach noch kurz erwaehnen WAS beschlossen wurde an diesem sagenhaften Jahrestreffen des TO:
    1.) es wurde ein Spendenkonto fuer die „Drifters“ beschlossen
    2.) es wurde beschlossen, dass in Zukunft online-mitbestimmung stattfinden kann
    3.) es wurde die neue Saztung angenommen, die offensichtlich (ausser Ihnen natuerlich) jedem bekannt war.

    Ich wuensche Ihnen und den anderen „Unzufriedenen“ etwas mehr Seelenfrieden.
    Und Contenance. Ich finde den hysterisch-beleidigenden Ton, den Sie praktisch in jedem Ihrer „Beitraege“ pflegen, unappetitlich, unangebracht , beleidigend und vor allem: genau diese staendig einseitig, pamphlethaft, beschuldigende Art&Weise, macht es praktisch unmoeglich sich in Zukunft mal gemeinsam an einen Tisch zu setzen.
    Am Besten Sie machen es so wie der Herr Roettgering: sie lassens einfach.
    Es kann und wird Ihnen nicht gelingen durch so eine Hetz- und Schmutzkampagne etwas zu erreichen.
    Im Yachtforum habe ich Ihnen desoefteren vorgeschlagen einen eigen Verein zu gruenden.
    Vielleicht fangen Sie und Ihre „Anhaenger“ nun doch damit an.
    Viel Erfolg damit

    freundlichst

    Giovanni (der Aloisius)

  14. Björn sagt:

    Botulismus wird durch verdorbenes Fleisch verursacht und ist zum Glück bei Erwachsenen nicht ansteckend.

  15. tanu sagt:

    … und wenn Fleisch verdirbt, zieht es die Fliegen an!

  16. Martin sagt:

    @Giovanni:

    Ich war auf der MV anwesend.
    Die Sprechzeit ist zweimal angemahnt worden. Die Redner haben sich alle kurz gefasst.
    Es wurde ein Spendenkonto beschlossen, das von den Mitgliedern aufzufüllen ist, anstatt als Verein für die groben Fehler einzustehen.
    Es wurde beschlossen, dass Online- Abstimmungen nur unter Voraussetzungen möglich werden, die praktisch nie eintreten und wenn, dann nicht von der MV sondern vom Vorstand beschlossen wird.
    Es wurde schon wieder eine neue Satzung beschlossen, obwohl die letzte (noch?) nicht eingetragen wurde und keine Rechtssicherheit herrscht. Über die Inhalte der „neuen neuen“ Satzung herrschte allerdings Klarheit insofern, als sie fehlerhaft und noch nicht entgültig in der Form ist. Das hat Herr Birkhoff einigen Teilnehmern gegenüber zugegeben. Und, dass daran im Laufe des Jahres gearbeitet würde, man sie ja verbessern und die Fehler eben dann auf der nächsten MV korrigieren könne. Nur, warum hat man sie dann überhaupt zur Abstimmung gestellt? Ich verstehe das nicht. Falls irgendein Verbesserungsvorschlag aus dem Kreis der Mitglieder käme, stünde nach Rechtskraft der „neuen neuen“ Satzung die Hürde der 3/4 Mehrheit all dem entgegen.

  17. Karl sagt:

    Bert Frisch ehemals Soldat, hat seine Kader herangeschafft: die Stammtisch Halter in Deutschland.

    Weltweite Segler werden unwichtig, er hat nur 85 gezählt. Viel wichtiger sind die 200 Stützpunkte, aber wer besucht die dann?

  18. Klaus Loest sagt:

    Das mit dem Spendenkonto kommt mir vor wie bei der katholischen Kirche. Bei jeder Katastrophe in der Welt fragt sie nach Spenden während sie selbst in Saus und Braus lebt. Genauso ist es hier. Das Geld wäre zwar da aber lasst doch bitte die Mitglieder einen zusätzlichen Beitrag leisten. Wie verlogen ist das denn?

    MuS

    Klaus

  19. peter sagt:

    Martin,
    Rechtssicherheit wird am Ende über folgende Tatbestände entstehen:
    – Das sog. Lelijveld Gutachten hat die Vereinskasse viele tausend EUR gekostet, ohne den Auftrag der MV 2012 ansatzweise zu erfüllen
    – Den Mitgliedern wird eine Spende an Lelijveld anempfohlen
    – EUR 18000 fälschlicherweise als „Provision“ bezeichnet, werden am Ende ggf. dann der Vereinskasse einverleibt
    Gewinne werden privatisiert – Verluste dagegen sozialisiert – nicht nur in der Politik zu finden, sondern auch bei TO

    Wie man allerdings in der Vereinszeitung einen Spendenaufruf begründen wird – darauf darf man gespannt sein – denn man müsste den Mitgliedern ja dann ein wenig mehr von der Geschichte erzählen. Ob man sich das aber traut? Der Wahrheitsgehalt wird sich in der Höhe der Spenden ablesen lassen….

  20. George sagt:

    Machen wir uns doch keine Illusionen. In Cuxhaven hat sich der Labskaus Klüngel weiterentwickelt und ist gereift zur M****. Flankiert von ChioChips-Schergen bester teutscher Tradition und, aus welchen Gründen auch immer, von der Propagandapresse nach dem Motto „Der Presseeinfluss auf die Masse ist der weitaus stärkste und eindringlichste, da er nicht vorübergehend sondern fortgesetzt zur Anwendung kommt“ unterstützt, wird die Weltherrschaft weiter verteidigt. Warten wir auf die Alliierten, alleine können wir das offenbar nicht.

  21. Giovanni sagt:

    “ … Flankiert von ChioChips-Schergen bester teutscher Tradition …“

    Also ich bin schon oft beschimpft worden, aber dies erweitert die Mischpoke
    von Beleidigungsversuchen mal wieder. Danke.
    Obwohl es mich gar nicht so sehr trifft. Weiss ich doch woher es kommt und wie weit es genau HIER mit „Demokratieverstaendnis“ usw steht. Wenn „falsch“ gewaehlt wird, dann ganz bestimmt, weil dunkle Maechte walten.
    Kinners. Das ist alles ein bischen wenig und kindisch dazu.

    Gruesse vom „Schergen“, dem Darth Vader der Segelszene, hahaha

  22. brummi sagt:

    Ihr seid alle zusammen wirkliche „Naivlinge“ wenn Ihr erhofft hattet, dass bei dieser Vorstandssitzung etwas anderes herauskommt. Als schon älteres Semester, der Ähnliches schon mehrfach erlebt hat, hätte ich Euch das sagen können. Ich bin daher schon vor Jahren aus dem TO ausgetreten als das Ganze begann.
    Schon damals hatte ich dem Herrn Foerthmann geschrieben, er möge seine Zeit und Geld nicht mit dem TO verschwenden, nur eine Neugründung könne vorübergehend neue Strukturen schaffen. „Vorübergehend“ deswegen, weil ich glaube, dass alle Vereine, wie leider alles im Leben, irgendwann – und sei es nach 20 Jahren – zu Ende geht und auch eine Neugründung irgendwann einmal wieder dort endet, wo der TO derzeit ist.
    Am besten ist es ohne Verein auszukommen. Mir jedenfalls ist in den letzten Jahren der TO und jeglicher anderer Verein beim Segeln nicht abgegangen.
    Lassen wir es daher, lassen wir die beim TO machen was sie wollen, irgendwann löst sich das Problem von selbst und konzentrieren uns auf das „eigene“ Segeln.
    Eine Debatte über den TO weiterzuführen ist sinnlos und Zeitverschwendung.

  23. Martin sagt:

    @giovanni,
    Ich hatte weder jemanden angegriffen, noch war ich in irgendeiner Weise beleidigend, sondern habe nur einige Fakten von der MV bezeugt und Fragen hierzu an Dich gerichtet.
    Wenn das oben von Dir geschriebene Posting die Antwort ist, muss ich wohl mein eigenes Demokratieverständnis korrigieren. Aber vielleicht kommen ja noch erhellende Antworten nach. Ich bedanke mich ganz unironisch im Voraus für dann hoffentlich folgenden unironischen Antworten.

  24. John sagt:

    Die Sicht des TO Pressesprechers Bernhard Jäger:

    Der TO ist ….

    „Im Moment ist das wohl eher eine Treibjagt auf den Vorstand, aus welchen Gründen auch immer.

    Der Trans-Ocean e.V. ist, laut Satzung, ein Verein zur Förderung des Hochseesegelns. Zurzeit scheint er mir eher ein Verein zu Förderung des Selbstbewusstseins einzelner Mitglieder und der (unnötigen) Vermehrung der Einnahmen von Anwälten zu sein. Dieses Geld könnte der TO, wenn man ihn denn lässt, besser der eigentlichen Aufgabe zukommen lassen.

    Und auch einzelne, derzeit sicher vorhandene, Unzulänglichkeiten in der Organisation zum Vereinsablauf, wären sicher längs Vergangenheit, wenn man den Vorstand nicht mit diesen unnötigen Querelen belasten würde, wenn man ihm Gelegenheit geben würde, seine eigentliche Arbeit zu tun. Sicher, es gibt ganz bestimmte Vorschriften für einen Verein wie er zu führen ist. Aber es gibt neben diesen Vorschriften auch noch einen anderen Begriff, der mindestens genauso wichtig ist, genauso beachtet werden sollte:

    Kameradschaft!

    Kameradschaft das Segeln betreffend! Wir sind kein Studiengang für angehende Juristen! Und die fertigen Juristen unter uns sollten sich auch auf das wesentliche, nämlich das Segeln besinnen, und das rechtliche nur soweit berücksichtigen, wie es denn unbedingt nötig ist.

    Der neue Vorstand hat damals den Scherbenhaufen von den Vorgängern übernommen. Er ist unschuldig daran, was vorher gelaufen oder auch nicht gelaufen ist. Er muss sich bei der Aufarbeitung der Versäumnisse aber an die Rechtsordnung unseres Landes halten, kann also keine Rücksicht auf Wünsche nehmen, die auf irgendeiner Reede in der Südsee oder sonst wo entstanden sind. Fakt ist, der TO hat seinen Sitz in Cuxhaven und nicht auf Pitcairn! (so gerne ich dort Gast bin…)

    Der TO ist nicht der ADAC! Der TO ist keine internationale sorglos Rundumversicherung! Für € 30,- im Jahr kann er keinen Schutzbrief mit Pannenhilfe, Rücktransport im Lehar Jet und Champagnerbetreuung bieten. Der TO ist ein Verein von Seglern für Segler. Und Segler helfen sich selbst, sorgen für ihr Schiff, sorgen für die Verpflegung und sorgen auch für ihre Versicherung! Selbst!

    Liebe Mitglieder! Besinnt Euch aufs wesentliche!

    Bernhard Jaeger

    Es steht natürlich jedem frei, diesen Beitrag zu kommentieren, zu zerpflücken und zu zerfleddern. Man darf ihn gerne in den Boden stampfen oder den Haien zum Fraß vorwerfen. Macht ruhig, wir kennen das ja…

    Antworten werde ich nicht! „

  25. Da gebe ich Dir Recht Bernhard Jäger.

    Der TO ist nicht der ADAC.

    Er ist ein sogenannter Verein der aber alles andere als eine Vereinigung ist.

    Er besteht
    =========

    Aus einem in Cuxhaven ansässigem Kader der den Kern und die Inkassoinstanz darstellt und Transparenz, Mitbestimmung und Demokratie rigoros verhindert!!

    Aus Mitgliedern die aus Prestigegründen im TO sind und genauso wenig Langfahrtsegler sind wie Oma Nolte in der Hinterhofgasse 7

    Aus Preisträgern die Angst vor einer Enttarnung des Preisverleihers haben.
    Was ist ein Preis schon Wert der von der Klippschule verliehen worden ist?

    Aus einer Reihe mehr oder weniger brauchbarer Stützpunkte. Wer sich mal die Mühe macht und einige anschreibt braucht keine Angst vor eine Mail-Überflutung zu haben. Die meisten antworten nicht einmal.

    Aus einer großen Zahl echten Langfahrtseglern auf den Weltmeeren.

    ===========

    Diese Langfahrtsegler sind der gute Kern in diesem faulen Apfel. Ohne sie, ohne ihren Willen zur Gemeinschaft, ohne ihr Zusammenhalten auf den Weltmeeren könnte man selbst die TO Flagge vergessen. TO-Cuxhaven, in seiner jetzigen Form, ist so überflüssig wie ein Kropf, nur die Gemeinschaft der Blauwassersegler zählt. Auf eine Vereinsführung mit Stasi-Methoden können wir verzichten. Leider ist das bis heute den wenigsten klar geworden.

    Schöne Grüße an das Politbüro
    Ernst

  26. Jochen sagt:

    Ich weiss nicht mehr von wem ich es gehört hatte, aber ich kann dem inzwischen nur uneingeschränkt zustimmen: der EINZIGE Zweck des Trans-Ocean ist der Erhalt einiger weniger Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region Cuxhaven und das damit verbundene uneingeschränkte Geld nach Cuxhaven pumpen. Es kann nur eine politisch mafiös abgekartete Sache sein, einem Verein eine Gemeinnützigkeit zuzustehen, der sein Geld ausschliesslich dafür verwendet.

  27. Finale???? Peter…das war anscheinend noch etwas verfrüht… 😉

    Es hat sich jetzt herrausgestellt(Stand 6.12.13), dass die Frist zur Einladung der JMV am 23.11.13 nicht eingehalten worden ist. Somit sind alle Beschlüsse der Versammlung nichtig.

    – keine Entlastung des Vorstandes
    – keine neue undemokratische Vorstandsatzung
    – keine neuen Kassenprüfer

    dafür aber wieder jede Menge neuer Kosten…
    – neue Einladung verschicken
    -neue Anreisekosten der Mitglieder
    -neuer Imageverlust
    und…und…und..

    Es ist wie ein roter Faden…ähm.. nein… es ist wie ein rotes dickes Tau was sich durch die Amtszeit des jetzigen Birkhoff/Hülsenberg-Vorstandes zieht…. nur Peinlichkeiten…. und… ach lassen wir das… einfach mal hier im Blog bei Peter oder bei Uwe Röttgering auf seefieber.de nachlesen… da wurde alles wunderbar beschrieben.

  28. Desillusioniert sagt:

    Es wird sich nichts ändern und die Korruption weiter in der Provinz erblühen und gedeihen.

  29. Steffen sagt:

    Seit 1 Jahr zeigt uns Martin Birkhoff, dass er nicht in der Lage ist, Trans Ocean angemessen zu führen.
    Seine Entscheidungen sind unfair (SY Drifter), unprofessionell (verspätete Einladung zur Mitgliederversammlung… Satzung) und unsozial (Unterdrückung von Meinungen).
    Wichtige Kompetenzen, die zum Führen eines sehr großen Vereins notwendig sind, weißt Martin Birkhoff nicht auf.
    Bei der nächsten Vorstandswahl sollte man mehr auf Führungskompetenzen achten, denn die Kompetenz als „kleiner Landschaftsarchitekt“ reicht hierfür nicht aus, wie wir jetzt alle gesehen haben.

    In einer normalen Firma würde man sich von so einer Führungskraft sehr schnell trennen, um weiteren Schaden von der Firma abzuwenden.

    Steffen

  30. Wilhelm Schneider sagt:

    Segelvereine unterscheiden sich nicht von Kleingartenvereinen oder der großen Politik, die Machtspiele im Kleinen sind gleich derer im Großen. Demokratie ist vorbei im Kleinen wie im Großen. Die Vorstände werden wiedergewählt oder suchen ihren „Ersatz“ selbst um dann aus dem Hintergrund weiter Ihre Interessen durchzusetzen.

    Willi

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