14. Gegen die Wand

HängendeMännerWerter Martin Birkhoff
beim Durchlesen Ihres Editorials zum TO-Heft #140 hilft nur noch Sarkasmus ob der Missachtung, die Sie – nach meiner Meinung – gegenüber Ihren Mitgliedern in Worte kleiden!

Sie formulieren:

„Das Engagement aller ist gefragt in Sachen neue Satzung. Die letzte MV hat dem Vorstand den Auftrag gegeben, die auf der MV vorgelegte Satzung zu überarbeiten und auf der JHV 2013 erneut vorzulegen. Der Vorstand legt Wert darauf, allen Mitgliedern die Chance zu geben, sich einzubringen.“

Ist der Vorstand denn nun von allen guten Geistern verlassen worden? Haben Sie keinerlei Respekt vor den Entscheidungen der Mitgliederschaft?

Sie haben mitnichten einen Auftrag zur Überarbeitung der Satzung erhalten, denn die Mitglieder haben eine neue Satzung mehrheitlich beschlossen – selbst wenn dem Vorstand dies – erkennbar – auch heute – immer noch nicht gefällt! Auch wenn die Akten nun beim Vereinsregister liegen, so setzen Sie sich gleichwohl – offenbar ungeniert – über einen Mehrheitsbeschluß der Mitglieder hinweg, indem Sie zu einer erneuten Satzungsdiskussion am 1.6.2013 nach Cuxhaven einladen – als wenn es die Abstimmung nie gegeben hätte!

Okay Kaptain KopieErwarten Sie allen Ernstes, dass sich nun – mitten in der Segelsaison – eine Autokarawane auf den Weg nach Cuxhaven macht, um Ihnen nun erneut „beim Denken zu helfen“?

Sie formulieren weiter:

„ Leider gibt es auch die weniger schönen Dinge, die ein Verein nicht wirklich braucht. Aber was hilft es, die Probleme müssen gelöst werden….“.

Wenn Sie es doch endlich täten!!!

Seit mindestens 14 Monaten sind Ihnen die Probleme aus vorheriger – und der eigenen! – Vorstandsarbeit bekannt, gleichwohl ist – zumindest bis zum Rücktritt der Vorstände Mennewisch und Röttgering – kaum – oder sollte ich besser sagen garnix? – passiert! Weiterzahlung einer überhöhten Mietzahlung, inklusive einer Mwst, die nicht hätte berechnet werden dürfen! Sollte man dies nicht als fortgesetzte Untreue bezeichnen dürfen?
Mir fällt noch mehr ein:
– Eine erheblich verspätete Protokoll Veröffentlchung mit offenbar erwiesenermassen unrichtiger Darstellung des Verlaufs der Hauptversammlung,
– Verweigerung der Einberufung einer ao. Mv
– Nichteinreichung bzw. verzögerte Mitteilung des Wahlergebnisses beim Vereinsregister

Sie benennen € 18.000,– die von einem Anderkonto „verschwunden“ sind, heute eine

„Provision“

, obgleich im Kassenprüfbericht verdeutlicht wurde, dass es sich wohl eher um eine Unterschlagung handeln könnte!

Die Akten liegen auf dem Tisch, der Kassenprüfbericht benennt die Sünden der Vergangenheit und Gegenwart, Ihre eigenen Sünden eingeschlossen, denn, nicht wahr, durch Ihr Nichtstun haben Sie Schaden vom Verein nicht abgewendet – fortgesetzte Untreue ist wahrscheinlich hier der bessere Begriff.

Wie kann es angehen, dass Sie nun unter Aktenzeichen 358 / 13002 ein weiteres Mal Ihre Anwälte beauftragen, gegen Peter Foerthmann bzgl. einer Klage auf Unterlassung vorzugehen, wo doch die Tatbestände für Untreue und Unterschlagung in Ihrem eigenen Kassenprüfbericht artikuliert – und derzeit vermutlich sogar staatsanwaltschaftliche Untersuchungen anhängig sind?

Der Einfachheit halber hier der Originalpost bei www.segeln-forum.de:

…. TRANS OCEAN e.V.
Ich lege Wert auf die Feststellung, dass KEIN EINZIGER DER VON MIR BISLANG AUFGEZEIGTEN MISSTÄNDE nicht von den Fakten und Tatsachen in erheblichem Masse übertroffen worden ist! Nach 25 Jahren der Mitgliedschaft in diesem Verein ist mir im Jahre 2011 der Kragen geplatzt, auch weil in der weltweiten Seglerschaft in erheblichem Masse Unzufriedenheit laut geworden ist. Siehe: der Fall der Familie Lelijveld SV DRIFTER.

Pinkler SchleuseDie Liste jahrzehntelanger Verfehlungen der Vereins Vorstände gerät ungeheuerlich – derzeit wühlen sich Staatsanwälte und Gerichte durch zentimeterdicke Aktenberge. Wenn dereinst „im Namen des Volkes“ Urteile gesprochen werden, wird sich herausstellen, ob dieser Verein überhaupt weiter lebensfähig sein kann. Grundvoraussetzung für mich wäre ein Umdenken und eine komplett neue Vorstands Riege – denn ein „Weiterwursteln“ wie bisher – wird nicht mehr möglich sein.

Provokative Frage an dieser Stelle: gibt es irgendeinen Befürworter bisheriger Strukturen, …. an dieser Stelle folgt der beanstandete Text, der die Missstände gemäss Kassenprüfbericht artikuliert….. und benennt den Schaden zu lasten der Mitgliederschaft….

Wenn ich durch meine Aktivitäten dereinst mithelfen kann, dass die derzeitigen Strukturen zerschlagen werden können – dann hätte sich die ganze Arbeit gelohnt – bislang haben sich ca 350 TO Mitglieder zusammengefunden, ihre Kritik gemeinsam zu formulieren und zu artikulieren – und wir erleben life, wie die Geschichte weitergehen wird….

Handstantdim WasserVERDREHTE WELT
Für mich stellt sich am Ende die Frage, ob man Ihr Vorgehen in dieser Sache nicht ebenfalls als Untreue Ihren Mitgliedern gegenüber einordnen sollte oder könnte, denn die Rechnungen für derartig unsinnige Aktionen werden aus der Vereinskasse zu bezahlen sein!

Nicht nur für mich gerät kaum fassbar, wie der Trans Ocean e.V. hier von seinem Vorstand – ganz offenbar wider besseren Wissens – gegen die Wand gefahren wird!

Nun reihe ich mich ein in die Phalanx ungläubiger TO Segler, die mit offenem Mund sprachlos geraten …. um zu erfahren, welche Überraschungen ein vom Verein losgelöst agierender Vorstand für seine Mitglieder als nächste Überraschung präsentieren wird!

Soll ich mal raten?

Peter Foerthmann

3 Kommentare zu 14. Gegen die Wand

  1. E.F.Bartels sagt:

    Peter, kannst Du Dich noch an meinen Brief vom 16.02.2013 erinnern?

    Hier noch einmal zur Erinnerung:

    Gruß
    Ernst

    Lieber Peter

    Deine und unser aller Bemühungen für den TO in Ehren, doch es ist vermutlich vergebene Liebesmüh.

    Dieser sonderbare „Verein“ ist schon vor langer Zeit aus dem Ruder gelaufen und hat sich in eine Proa mit entkoppelten Rümpfen verwandelt. Auf dem riesigen Rumpf sitzen die Mitglieder und leben ihr Eigenleben miteinander und auf dem mikroskopisch kleinen Ausleger der Vorstand.

    Die Mitglieder haben vermutlich längst erkannt, dass sie, als mehr oder weniger schwache Gemeinschaft, den Verein darstellen. Der Vorstand bildet sich immer noch ein das Sagen zu haben. Was zwar in Cuxhaven und bezüglich der Einkünfte stimmen mag. Doch wirklich benötigt wird er nur noch wenn es um das Umhängen fragwürdiger Medaillen geht.

    Zum Reizwort „fragwürdig“. Was ist ein Preis wert wenn er von einem entkoppelten Vorstand verliehen wird dem die Interessen der Mitglieder vollkommen gleichgültig sind. Ist es dann nicht eher so als wenn ich mir den Mitgliedsbeitrag als Ratenzahlung für die Preis-Anwärter Schaft vorstelle. Das muss ich mir nicht antun. Dann kann ich mir den Eierbecher gleich selbst kaufen und mich auf die Trittleiter stellen.

    Absolut beschämend ist es nur für viele Preisträger die es wirklich wert waren einen echten Titel zu bekommen. Ob der Vorstand einmal daran denkt dass er sie mit seinem Verhalten herabstuft. Vermutlich wird er das aber, in seiner typischen jesuitischen Dialogführung, eher mir vorwerfen.

    Das Argument Stützpunkte zählt ebenfalls nicht. Wer mal versucht von den sogenannten Stützpunkten wirklich nützliche Infos zu bekommen wird eine böse Überraschung erleben. Mir ist es jedenfalls in besseren Zeiten so ergangen.

    TO als Backup für schlimme Zeiten. Als ich in Mopelia schwer er krankte und unser Sohn, in großer Sorge, von sich aus den damaligen größten aller TO’ler um Rat fragte bekam er als Antwort „…“
    Na das lass ich lieber weg. Niemand würde es mir glauben!

    Die Online-Abstimmung wär die Lösung wenn auch das Ergebnis permanent online sichtbar wär. Sollte es aber zu einer Auswertung hinter verschlossenen Türen kommen — kein Kommentar!
    Außerdem haben wir schon online abgestimmt doch WO ist das Ergebnis???

    Peter, ich bin für Deine Petition (!!!) doch mir fehlt leider jeder Glaube an eine Besserung dieses Vereins. Vielleicht habe ich auch einfach keine Lust mehr auf eine Vertröstung zum Jahre 2096 die dann von Bert‘s oder Martin‘s Ur-Urenkel bekannt gegeben wird. Außerdem werde ich das ohnehin nicht mehr erleben.

    Habe Inge hier absichtlich rausgehalten. Sie muss sich die evtl. kommenden Beleidigungen nicht auch noch auf das Haupt laden.

    Halt Dich wacker und viel Glück mit der Petition
    Gruß Ernst
    16.02.2013 / Bundaberg / Australia

  2. Klaus Loest sagt:

    Peter,

    Dein Engagement in allen Ehren. Bei diesem Verein mit seinem Vorstandsklüngel beisst Du auf Granit. Das Problem ist, dass es zuviele Mitglieder gibt die keine Konsequenz ziehen und den Verein verlassen wie ich es schon vor langem getan habe. Im Prinzip kannst Du nur hoffen, dass die Gericht irgendwann eine Entscheidung fällen. Aber wenn ich sehe, dass hier Rechtsanwälte und Notare seitens des TO tätig sind mache ich mir wenig Hoffnung. Ich habe selten so einen dicken Vereinsfilz erlebt wie diesen.

  3. Klaus Loest sagt:

    Und es geht ja schon wieder weiter wie man an der Seite „Rund um die Website“ im TO Forum sehen kann. Hier wird getrixt und verfälscht um ja nicht die Warheit ans Licht kommen zu lassen. Vergesst diesen Verein. Ich appeliere an alle noch einigermassen vernünftigen Mitglieder, tretet aus (nicht zum pinkeln) dann erledigt sich das Problem hoffentlich von allein. Jeder Euro für diesen Verein ist vor die Säue geschmissen und hilft nur den Vorstandsmitgliedern sich weiter in ihrer „Wichtigkeit“ zu aalen. Eine schlimmere Vereinsmeierei ist kaum vorstellbar.

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