3. Offenbarungseid

OFFENBARUNGSEID

Das Ende zuerst: die Relevanz des Alten TO ist viril und lebendig! Martin Birkhoff und seine Vorstandsjünger haben wenig – oder sollte ich sagen nichts? – unternommen, alte Missetaten vergessen zu machen! Wichtiger noch: die dunklen Kapitel sind ans Tageslicht gekommen, ohne Mitarbeit / Mithilfe von Vorstandsseite. Dumm gelaufen, jedenfalls für einen Vorstand, der mit dem Wort Transparenz nichts anzufangen weiß!

So haben die Mitglieder zum ersten Mal Einsichten in die Usancen ihres Vereins erhalten, der seit Jahrzehnten sein verschwiegenes Tun stets hinter verschlossenen Türen vor seinen Mitgliedern verborgen hat. Interessanterweise hat es auf der MV offenbar keinen Aufschrei der Empörung gegeben, obgleich man doch hätte meinen können, dass die von den Kassenprüfern vorgetragenen Daten und Fakten, Zündstoff selbst für bravste TO-Seelen gewesen sind!

Was nicht sein kann – das nicht sein darf! So ungefähr könnte man die Gemengelage vermuten, weil in Cuxhaven – wie seit Jahrzehnten – nur die unerschütterlichen TO-Befürworter anwesend gewesen sind! Es ist überliefert, dass auf der MV nur wenigen Seglern der Kragen geplatzt ist. Zudem muss angenommen werden, dass für viele der anwesenden Damen und Herren die Teilnahme an der Versammlung nur die Pflichtübung gewesen ist, denn die wahre Kür – die abendliche Festveranstaltung – war der wichtigere Teil ihres Cuxhaven Besuchs. So hat es mehrfach im Verlauf der MV den Hinweis gegeben, dass man nicht zu viel Zeit mit Diskussionen verbringen sollte, weil man sich noch für den Abend fein zu machen plante. Vor einem derartigen Hintergrund gerät eine Mitglieder Versammlung lästig, zumal hier Unangenehmes zu verhandeln ist. Oder härter und deutlicher: in Erwartung eines Ehrenpreises aus Vorstands Hand – wird man doch nicht den Fauxpas begehen, diesen Vorstand vorher zu kritisieren! Zufall oder nicht: Interessant, dass Elke und Franz Teutenberg, SV Jan Plezier für ihre 14 jährige Reise zur Auszeichnung vorgeschlagen waren, sich hingegen als vehemente Kritiker am Vorstand zu erkennen gaben, explizit in der Sache DRIFTER – und es sich am Ende zeigte, dass sie für eine Auszeichnung am Abend nicht mehr Erwähnung fanden. MERKE: bist du aaatig, bekommst Du Preise – bist du das nicht – dann eben nix!

Vor diesem Hintergrund geriet wahrscheinlich der Vortrag von Kassenprüfer Seite in einen Kontext mit den Abläufen unzähliger früherer MV, bei denen Kritiker als Bösewichte stigmatisiert und beiseite geschoben worden sind. Eine erregte Diskussion über den Zündstoff jedenfalls blieb aus, was man als Beweis für die Hypothese deuten könnte!

Nur mal so dahin gedacht: bis Februar 2012 hatte der TO zwei emsige Kritiker im Pelz, die allgegenwärtiges Jucken beim Vorstand verursacht haben. Mit der Wahl von Uwe Röttgering wurde einer der Beiden fortan eingebunden! Der andere hat danach 8 Monate Ruhe gegeben, schlicht, weil er dachte: lass die Damen und Herren mal machen – beobachten wir den Kurs des Schiffes ohne nervöses Fingerzucken – und geben Ruhe! Jeder hat das Recht auf seine Chance – nur nutzen muss er sie alleine – manchen gelingt das aber nicht!

Mit dem Beginn der Diskussionen im TO-Forum über Satzungsfragen, bin ich wieder aufgewacht und habe meine Monologe in Richtung Vorstand verfasst, auf die es hingegen selten eine Antwort gegeben hat – bis zum finalen Ende meines Online Zugangs qua ZENSUR und LÖSCHUNG – was hat nicht lange hat auf sich warten lassen! TO Vorstände sind langsam in Dialog, aber schnell mit der Zensur – ein unseliges Merkmal aller Vorstände seit Jahrzehnten!

Fast vermute ich heute, dass Uwe Röttgering das Handtuch geworfen hat, als er bemerkte, dass er gegen Auffassung und stringente Meinung seiner Vorstands Kollegen keinen Blumentopf hatte gewinnen können. Ich vermute, Uwe hat seine dezidierte Meinung über notwendige Vorgehensweisen gegen Beton in Cuxhaven nicht durchsetzen können – und ist darum – vielleicht geläutert ob dieser Erfahrung – still gegangen. Oder war es die Erkenntnis, dass der Vorstand in juristischen Fragen – und, oder in Bezug auf die Causa DRIFTER – die falschen Entscheidungen getroffen hat – oder vielleicht gar keine? Die Wahrheit kommt – eher früher als später – stringent unerbittlich an den Tag!

Die Umgehensweise mit dem Rücktritt von Mennewisch und Röttgering – das völlige Schweigen aus Cuxhaven – nehme ich als Beleg, dass man in Cuxhaven bislang noch nicht verstanden hat, wie man einen Verein zu führen hat! Gleichwohl kann dies Schweigen als Fusstritt für ehemalige Vorstands Kollegen gedeutet werden, denn respektvoll ist Schweigen keinesfalls. Gerüchte, die nie erklärt, pflegen hingegen eigene Wege zu gehen! Menschliche Verhaltensweisen sind immer wieder unergründlich – und Denken sowieso erlaubt!

Ob die Versammlung in Bezug auf Ablauf, Verhandlungsführung und Ende / Abbruch, den gesetzlichen Regelungen entspricht, mögen Fachleute beurteilen. Ob es hingegen statthaft ist, von Seiten eines Vorsitzenden Martin Birkhoff oder Andreas Huelsenberg eine Abstimmung gezielt zu beeinflussen, durch den Vermerk, ggf gemeinsam den Rücktritt zu erklären, falls nicht in ihrem Sinne abgestimmt werde – das wage ich zu bezweifeln. Klug war dieser Versuch ganz sicher nicht! Gleichwohl beweist dies ungewöhnliche Vorgehen von Birkhoff / Huelsenberg, dass sie der Mitgliederschaft wahrscheinlich eine weitere Mogelpackung untergeschoben haben. Denn, nicht wahr, der vom Vorstand eingebrachte Antrag auf Satzung beinhaltete einen Stolperstein in Sachen Online Wahl, der Grund für nachhaltige Forum Diskussionen – und letztlich dem Antrag von BEATE SCHMANDT SV KIRA von CELLE. Ehrlicher wäre gewesen, den Mitglieder gegenüber offen zu bekennen, dass der Vorstand kein Interesse an der Einführung eines Online Wahlrecht, schlicht: weil es ihm ZUVIEL ARBEIT macht! Da blitzt es wieder: das nackte Vorstands Hinter Teil – ganz wie in alten Zeiten! Es darf angenommen werden, dass der Vorstand die Mitbestimmung der Segler unterwegs mit aller Macht verhindern will! Notfalls, wie hier bewiesen, mit dem Mittel der Erpressung! Die Alte Relevanz läßt grüßen!

Ob es allerdings positiv zu bewerten ist, dass nun – wg. Fehlerhaftigkeit – wahrscheinlich erneut eine a.o.MV wird einberufen werden müssen – dies empfinde ich als Arroganz, weil man hier wiederum erwartet, dass sich der Lindwurm von Mitgliedern noch einmal auf den Weg nach Cuxhaven macht – um dem Verein zum wiederholten Mal aus dem Schlick zu helfen. Ich hielte es für gesunden Respekt gegenüber der Mitgliederschaft, wenn der Vorstand eine MV professionell und fehlerfrei organisierte, damit der Vereinsbetrieb endlich einmal geräuschlos funktionieren kann. Immerhin werden traditionell nahezu 100% der Mitgliederbeiträge für die Organisation und Verwaltung aufgewendet! Die Berufung auf ehrenamtliche Tätigkeit kann kein Frei Fahrschein für schludrige Arbeit sein! Saubere Vorstands Arbeit ist für mich eine Bringeschuld an die Adresse aller Mitglieder! Dies wurde Jahrzehnte lang missachtet!

Die Verhaltens- und Vorgehensweise im Fall DRIFTER verdient besondere Beachtung, weil hier die Haltung des Vorstands für den Gesamtverein TRANS OCEAN e.V. eine lebensbedrohliche Situation entstehen läßt. Der Skandal in Sachen Krankenversicherung gerät nach meinem Ermessen, zur Existenzfrage des TO, weil er sinnbildlich für die Ideale steht, denen Segler sich verpflichtet fühlen. Elke+Franz Teutenberg SV Jan Plezier haben es deutlich benannt: Einer für Alle, Alle für Einen! Diese Vereins Regel hat der Vorstand mit Vorsatz missachtet! Die Faktenlage gerät erdrückend, und der Beschluss, hier einen externen Rechtsgutachter zu beauftragen, gerät zum Faustschlag ins Gesicht einer Mitgliederschaft, denen die Entschädigung der Familie Lelijveld bereits seit Jahren ein Herzens Bedürfnis geworden ist.

Die Tatsachen sind überdeutlich:

– Die Familie Lelijveld wartet sein 4,5 Jahren auf Entschädigung von Vorstandsseite!

– Der Vorstand hat seit 2008 nichts unternommen, die EHRE des TRANS OCEAN wieder herzustellen!

– Der Vorstand verschanzt sich hinter einem Gutachten, dass er erst in Auftrag zu geben hat!

– Der Vorstand hat nicht einmal den Anstand, den Geschädigten eine Soforthilfe zu gewähren!

Die Besonderheiten der Zusammensetzung der MV hat all dies passieren lassen. Es wurde weder protestiert, noch der Vorstand eines Besseren belehrt – es hat sich keine Mehrheit gefunden, die diesen EKLAT für den TO verhindert hätte!

Für mich gerät diese Situation unfassbar, weil eine Mitgliederversammlung in toto nicht gewillt oder in der Lage gewesen ist, für den eigenen Verein die einzig richtigen Entscheidungen zu treffen – um damit kollateral die Existenzfrage für den TRANS OCEAN e.V. in der einzig sinnvollen Weise zu beantworten:

SOFORT HILFE für Coby & Arnold Lelijveld, SV Drifter, um endlich Bewegung in diese unsägliche Situation zu bringen, vor allem um zumindest den guten Willen zu dokumentieren!

Stattdessen haben Vorstand und Mitgliederversammlung am 24.11.2012 ihre Ehre ein zweites Mal verloren!

Um dieser Situation abzuhelfen, haben sich eine Reihe von aktiven Seglern rund um den Globus zusammengeschlossen, der Familie Lelijveld in den kommenden Tagen ein ÜBERBRÜCKUNGS GELD von EUR 10.000 zur Verfügung zu stellen, damit sie nach so vielen Jahren des Verbleibens im Pazifik, endlich einmal zu Weihnachten zu ihrer Familie nach Holland fliegen können.

Wir verstehen dies als Geste unter Seglern, wie sie uns ein Herzensbedürfnis ist!

Vielleicht finden sich auf diesem Wege weitere Unterstützer! Wir möchten den Beweis erbringen, dass Idealismus für Segler immer noch höchste Wichtigkeit besitzt – denn ohne Idealismus und Hilfe auf Gegenseitigkeit wären wir auf See verloren – und das wollen wir nicht!

DAS ENDE DER MISSION

Nun kann zumindest keiner mehr behaupten, er habe nichts gewusst! Es ist an der Zeit, dies rundum zu begreifen – und beharrliche Standpunkte zu revidieren!

Ob es beim TO eine Wende zum Besseren geben kann? Die Antwort kann nur jeder Segler für sich alleine geben, denn mit Zukunftsentscheidungen im kleinen Kreis einer Mitgliederversammlung werden tragfähige Lösungen in Zukunft nicht mehr zu erreichen sein! Wir werden gerade Zeuge, dass derartige Beschlüsse ihre Tragfähigkeit bereits verloren haben – kaum, dass das Protokoll niedergeschrieben und veröffentlicht ist. Bleibt nur, den Trugschluss des Vorstands zu artikulieren, der da felsenfest meinte, eine wahre Faktenlage der Mitgliederschaft weiterhin verschleiern zu können.

DAS HAT ZUM GLÜCK NICHT GEKLAPPT! Der TRANS OCEAN ist jetzt dauerhaft aufgewacht!

Das dies endlich geschehen konnte, darum verwende ich seit 14 Monaten einen großen Teil meiner Freizeit, um einen Verein – von dessen Sinnhaftigkeit ich 25 Jahre überzeugt gewesen bin – für eine bessere Zukunft zu gestalten – obwohl ich zwischenzeitlich ausgetreten bin.

ES IST DIE STUNDE DER WAHRHEIT!

Wenn ich vor 12 Monaten einmal meine Gedanken habe fliegen lassen, so ist stattdessen ein weiteres Jahr unnütz dahingegangen, anstatt sich einmal damit zu befassen, wie man es hätte besser machen können, wenn man ohne FUNKTIONÄRSGEHABE und den Hang zu persönlicher Selbstdarstellung – endlich einmal den Verein in den Vordergrund gestellt hätte, um dann zu sehen, wie man den TO hätte besser gestalten können.

Hier das WOLKENSCHLOSS aufgeschrieben im November 2011

in unverbesserlichem Idealismus unterwegs

Peter Foerthmann

7 Kommentare zu 3. Offenbarungseid

  1. Rainer Hasse sagt:

    Hallo Peter,
    da sich von Seiten des TO keine Lösung für die SV Drifter abzeichnet,
    hätte ich gerne eine kurze Info, wie ich mich an dem Überbrückungsgeld beteiligen kann.
    LG
    Rainer Hasse

  2. peter sagt:

    Guten Morgen Rainer,

    wir werden HEUTE, 28.Nov. ein entsprechendes BLOG veröffentlichen, dem Du alle Details entnehmen kannst.

    beste GRüsse aus Hamburg
    Peter

  3. Wilhelm sagt:

    Hallo Peter,

    die Crew der Segelyacht „Jan Plezier“ sollte einen Weltumseglerpreis bekommen, hat aber selbst auf die Auszeichnung verzichtet. Was du schreibst, dass sie den Preis nicht bekommen haben, weil sie sich als Kritiker des Vorstands zeigten, stimmt schlicht nicht.

    Vorsicht mit solchen Halbwahrheiten. Aber recherchieren tut ja nur jemand, der keine eigene Meinung hat …

    Wilhelm

  4. Koszyk sagt:

    Offenbarungseid

    Nun, wer gerne leicht bekleidet geht, bedeckt seine Augen gerne mit einer Sonnenbrille. Das kennt man doch.

    Der Schamlose, der zulangt, der hat natürlich viel „zuzudecken“, und das alles offenbar/nackt zu machen, das hat schon so manch einer versucht.

    Der höchsten Titel in Israel vor 2000 Jahren, wie hieß der ? Natürlich: „Pharisäer (und Schriftgelehrte).
    Dass wir heute das Wort Pharisäer für Heuchler gebrauchen, ist nach den Überlieferungen das Werk, besonders von Jesus Christus, zudem von vielen die in seiner Geisteshaltung, Wahrheits- und Reinheitsliebe gelebt haben. Ihm und vielen
    hat es das Leben gekostet und viel Leid, sozusagen einen Ehrentitel zum Schmähwort zu machen. Ich habe hier z.B. aufgezeigt, mit einer Einfachheit und Kürze, die mich selber gewundert hat, dass die Nachwelt über Helmut Schmidt einmal entgegengesetzt urteilen wird, wenn es eine Nachwelt geben wird.

    „MERKE: bist du aaatig, bekommst Du Preise – bist du das nicht – dann eben nix!“

    Die Kinder wurden von den Erwachsenen nie so gefeiert und so beschenkt, als wie sie mit 14 Jahren ihren Glauben zu Gott und an die Kirchen bekannten, obwohl es den Großteil, in dem Alter nur um die Geschenke, das Geld und die Fete ging. Folglich haben die Erwachsenen, sozusagen die letzte Gelegenheit genutzt, mit 16 währe es schon schwieriger geworden, um ihren Kindern, mit Hilfe des Pfarrers und im Namen des Höchsten, ihr Charakterrückrad zu brechen. Von da an brauchten die Erwachsenen sich nicht mehr vor den Kindern schämen, denn nun waren sie eingekauft und verdorben wie sie auch.
    Also Peter Förthmann, was erwarten Sie von Menschen, die für ein paar Goldstücke
    ihre Seele verkauft haben?
    Ich habe, mit etwa 20 Jahren, meine Konfirmation, bei einer Konfirmation in dem selben Dorf, wieder rückgängig gemacht, habe das vorn am Pult begründet, nachdem sie alle „Konfirmanden“ eingeschworen hatten. Als ich durch die Kirche raus ging, sprachen ein paar alte Damen, neben denen ich zuvor gesessen hatte, sowas wie: „Du stinkst.“ Nun wenn man 40 Km mit dem Fahrrad dahin fährt, um niemanden zu gefährden, keinen Gestank und Lärm zu machen, dann riecht man nach Mensch/Schweiß, wenn man nicht das mit Deo zudeckelt. Die stiegen aus ihren Autos wie aus dem Ei gepellt, zur Pharisäerbetätigung. Hätten Sie ihren Gestank und Lärm, den sie mit ihren Autos auf dem Weg dahin gemacht haben sich durch ihre eigenen Lungen (Ohren)ziehen und so filtern müssen, hätten sie nie mehr etwas gesagt, — was zumindest für die Kinder hilfreicher gewesen wäre. —
    Also Peter Förthmann, etwas weniger so tun, als wenn Sie entsetzt und Ihr 25 jähriger Gutglaube plötzlich so enttäuscht wurde. Sie waren ein Mitschwimmer und glücklich Nutznießer statt Opfer zu sein, oder? Oder welche Verfassung hat Ihnen diese glückliche Zeit ermöglicht?

    Mit verbundenen Augen der Se`kranke

  5. peter sagt:

    Tja Wilhelm, wenn das also nun den Makel einer Halbwahrheit in Deinen Augen bereits erfuellt, wird Dich die ganze Wahrheit dann noch weniger erfreuen: Umgangs und Verhaltensweise von Vorstands Seite in der DRIFTER Angelegenheit sind ursaechlich fuer Elkes und Franz Verweigerung eines Preises aus der Hand eines Vorstands, der andere Vereinsmitglieder seit so vielen Jahren im Regen stehen gelassen hat. Fuer den Fall, dass Du in dieser Angelegenheit „Deinem“ Vorstand den Ruecken staerkst und ebenfalls lieber eine weitere peinliche Runde um die Kirche drehst: die da heissen koennte: wie komme ich hier um eine Entschaedigungs Zahlung herum – wirst Du am Ende vielleicht irgendwann bemerken, wie skurril ein derartiges Verhalten ist – und welchen Schaden Du / Ihr fuer einen Verein angerichtet habt – durch Euer zögerliches Verhalten!

    Keine eigene Meinung? Kann es sein, dass Dir noch nicht aufgefallen ist, dass ich seit 14 Monaten vor allem eines erledige: eine Meinung nachhaltig zu vertreten?
    Peter Foerthmann

  6. Wilhelm sagt:

    Zitat Peter:
    „Keine eigene Meinung? Kann es sein, dass Dir noch nicht aufgefallen ist, dass ich seit 14 Monaten vor allem eines erledige: eine Meinung nachhaltig zu vertreten?
    Peter Foerthmann“

    Richtig! Du vertrittst seit 14 Monaten nachhaltig deine Meinung. Aber du recherchierst dabei zu wenig. Das ist das Problem.

    Immer noch sagst du deinen Lesern, dass der Vorstand der „Jan Plezier“ keinen Preis gegeben hat, weil sie sich als Kritiker gegeben haben. Das ist aber nicht nur falsch, sondern gelogen. Damit machst du den Vorstand schlecht.

    Dass die beiden auf den Preis verzichtet haben, weil sie den Umgang mit der Sache Drifter nicht gut finden, macht aus der Preis-nichtvergabe ihre eigene Entscheidung.

    Wenn du auf dem Treffen gewesen wärst wüsstest du: Alle wollten den Lelijvelds was zukommen lassen. Aber die paar Männchen auf der Sitzung können nicht ohne weiteres über ein Drittel des TO-Kontos verfügen, das über 5000 Leute angehäuft haben. Einer Privatperson so viel Geld zukommen zu lassen wäre Veruntreuung. Damit macht sich der Vorstand persönlich juristisch angreifbar. Deshalb haben viele Mitglieder vorgeschlagen, das alles prüfen zu lassen. Der Anwalt kostet dann sicher auch 10.000 Euro, das hätten wir lieber den Lelijvelds gegeben, das geht aber nicht so einfach.

    Es ist unglaublich. Du prangerst an, dass Luetgebrune das Geld locker saß und forderst zugleich, hier doch mal die neun grade sein zu lassen und einfach Geld zu überweisen, ohne dass die Folgen abschließend geprüft sind.

    Den Satz mit der eigenen Meinung hast du ohnehin wohl falsch verstanden. Hätte ich wohl so schreiben müssen: Recherchieren tut nur der, der keine eigene Meinung hat

  7. peter sagt:

    Guten Abend Wilhelm,

    aufschlussreich, hier einmal unplugged ein wenig in einen Segler Kopf Einblick zu erhalten, der in Cuxhaven life dabei gewesen ist!

    Ich lese mal zwischen den Zeilen – bitte korrigiere mich, für den Fall, dass ich Dich falsch verstanden habe sollte:
    – Alle Anwesenden wollten den Lelijvelds eine Erstattung zukommen lassen – aber leider leider braucht man das Geld nun, um einen Anwalt zu bezahlen!
    – wäre der Schaden doch bloß nicht so hoch gewesen….. in zwei identisch gelegenen Fällen hat der TO schließlich anstandslos 100% der Schadens Summe klaglos bezahlt.
    – „etwas zukommen lassen“ – ja klar, das wollten alle „Männchen“ – aber man wollte hier einen Ablasshandel, einen DEAL, um sich damit elegant einer enormen moralischen Schuldenlast zu entledigen!
    – einer Privatperson „so viel Geld zukommen zu lassen“ … wäre also Veruntreuung! Haaaalo Wilhelm: Es sind Menschen – TO- Mitglieder – EURE Vereinskameraden….die infolge Aufsichtsverletzung von Eurer Vorstandsseite, ihr Vermögen verloren haben – gleichwohl sich seit 4,5 Jahren der ARROGANZ eines Grossvereins ausgesetzt sehen, der ihnen sogar heute noch unterschwellig – oder gar offen – eine Mitschuld an dieser Angelegenheit zuzuweisen versucht – notfalls sogar unter Zuhilfenahme eines Rechtsgutachtens!
    – Der Vorstand macht sich noch „angreifbar“! Der VORSTAND IST BEREITS angreifbar, exakt seit dem Tage, an dem Andreas Huelsenberg jenen entlarvenden Brief an die Lelijvelds geschrieben hat, an dem er bekannte, in dieser Angelegenheit nicht unternehmen zu können ( oder vielleicht: nicht wollte? )…. Bereits in 2010 hätte der Vorstand ein Rechtsgutachten in Auftrag geben sollen…. dann hätten Coby und Arnold das Ergebnis bereits vor 2 Jahren vor Augen. Leute mit klarem Blick würden Euch bedeuten: Ihr seid seid langem in Verzug! Eure Bemerkung zum Rechtsgutachten geraten für mich fadenscheinig!

    Vielleicht trittst Du einfach mal in Gedanken einen Schritt zurück, und bedenkst, was Du hier geäußert hast! Deine Bemerkungen spiegeln EXAKT die Haltung eines Trans Ocean und seiner willigen Adjutanten, für die Begriffe wie Moral und Anstand lebenslang Fremdworte geblieben sind!

    Deine Bemerkung, dass ich hier forderte, „die neun gerade sein zu lassen“, zeigt unerbittlich, dass auch Dir die Kasse Deines Vereins wichtiger ist, als die Ideale unter Seglern, die angetreten sind, einander zu helfen – Einer für Alle – Alle für Einen!

    Und: wenn Du nach den Ausführungen Eurer Kassenwarte heute immer noch eine Referenz zum vorherigen Vorstandsvorsitzenden zu ziehen Dich genötigt siehst ….. dann scheint es fast, dass Du über vergangene Verfehlungen bereits das große Leichentuch der Amnestie geworfen hast!

    „Einfach mal Geld überweisen“ Wilhelm: DAS ist hier keineswegs das Thema!

    Richtig dagegen: Hände raus aus den Taschen, Hirn eingeschaltet, um nach 4,5 Jahren unsäglichen Verharrens, endlich mal den GRÖSSTEN SKANDAL IN DER GESCHICHTE DES TO, ehrenhaft zu einem würdigen Ende zu bringen – um die Last von langjährigen Vereinsmitgliedern zu nehmen, die durch EUER Verschulden heute mit kargen finanzielle Mitteln im Pazifik auf abgelegenen Ankerplätzen leben, weil sie sich Marinas seit 4 Jahren nicht mehr leisten können!

    Und um Dir Dein vielleicht letztes Missverständnis zu entreissen:
    Es ist nicht Peter Foerthmann, der hier ursächlich den TO durcheinander bringt und Euch auf den Hacken sitzt – DAS SEID IHR SELBST, WEIL IHR EINIGE GRUNDREGELN ZWISCHENMENSCHLICHER SPIELREGELN AUSSER KRAFT GESETZT HABT:

    DEMOKRATIE – MORAL – ANSTAND

    Ich würde mir wünschen, dass Ihr das dereinst verstehen könnt, aber ich vermute wahrscheinlich richtig, dass diese Lampe bei Euch wohl niemals funktionieren wird…. weil Ihr die Sicherung bereits rausgedreht habt, um den Fehler garnicht zu bemerken!

    Dies ist der Grund, warum ich nun nicht mehr zu Euch gehöre – denn wir sind schlicht zu verschieden – nicht nur im Denken!

    Peter Foerthmann

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