5. Protokoll-Wahrheit

TRANS OCEAN e.V. – WETTLAUF zwischen PROTOKOLL und WAHRHEIT

Wahrheit ist unzweideutig – wer dies Wort verwendet, befindet sich auf einer Vorfahrt Strasse – wer wahrhaftig durch sein Leben gleitet – hat inneren Seelenfrieden auf seiner Seite!

Wahrheit ist die Übereinstimmung einer Sache mit der Wirklichkeit ( die philosophischen Probleme nicht beachtend ), Wahrhaftigkeit ist das subjektive „Für-Wahr-Halten“ der eigenen Aussage in einem konkreten Kontext. Es mag durchaus sein, dass der Realitätsverlust einiger TO Mitglieder tatsächlich dazu führt, dass sie ihre Aussagen für wahrhaftig halten, insbesondere offenbar von Vorstands Seite!

Wahrheit ist im TRANS OCEAN seit Jahrzehnten eine Schattenpflanze, weil der Verein von Vorständen okkupiert gewesen, die Wahrheiten verbiegen, verbergen und verfärben konnten. Ein Unrecht Bewußtsein für Vergangenes sucht man auch heute noch vergebens – im Gegenteil, es hat den Anschein, dass der Vorstand davon überzeugt, dass das Recht immer noch auf seiner Seite sei – er zudem die Lufthoheit über eigene Wahrheits Findung besitze.

Wahrheit befindet sich dieser Tage allerdings in einem Kriegsgetümmel, weil nun unerfreuliche Fakten dazwischen reden – die nicht länger zu verbergen sind.

Eine Wahrheit ist, dass Mitgliedschaft und staatliche Kontrollorgane den TO jahrzehntelang haben gewähren lassen – mit der Folge, dass nun Aufräumarbeiten erforderlich sind. Wäre Wahrheit eine Waage, gerieten die heutigen Kämpfe zum Streit auf einem Kinder Spielplatz um den Platz am längeren Hebelende.

WAHRHEIT und PROTOKOLL
Ein Protokoll ist die Niederschrift des Geschehenen und als solches mit heutigen technischen Mitteln normalerweise zum Ende einer Versammlung elektronisch bereits fertig erstellt. Mutmaßungen, Interpretationen und Aktivitäten sind Folge eines Protokolls. Der Vorstand des TO meint offenbar Geschichtsklitterung durch die Verzögerung eines Protokolls erreichen zu können, warum sonst steht ein Protokoll auch 17 Tage nach der MV noch immer nicht zur Verfügung?

Audio- und Videoaufzeichnungen einer Sitzung sollten verpflichtend in der Satzung festgeschrieben werden, um zukünftige Einflussnahme von Vorstands Seite rigoros zu unterbinden! Immerhin ist das PROTOKOLL eine Bringeschuld an die Mitgliederschaft, ein Schlüssel Loch, durch das auch entfernte Teilnahme am Vereinsgeschehen möglich wird!

Es soll hier untersucht werden, wo die Gründe einer verzögerten Protokoll Erstellung liegen könnten!

Es gerät denkbar, dass TO-Vorstände in der Vergangenheit bei der Ausgestaltung der Protokolle, Abläufe von MV ggf. verkürzt oder verändert wiedergegeben haben, was von der Gesamtheit der Mitglieder nur schwer nachzuvollziehen war, weil Versammlungen nur in intimen Kreis in Cuxhaven durchgeführt wurden. Gleichwohl haben Entlastungen einmal beschlossene Anträge unwiderrufbar abgesegnet, womit der Sinn einer nachträglichen Kontrolle der Protokolle überflüssig geraten wäre.

Die Luftherrschaft über die Protokoll Ausgestaltung scheint derzeit in Gefahr – es ist vermutlich strittig, welche Inhalte die Aufzeichnungen in diesem Jahr real wiedergeben sollten! Bei aller Klarheit der rechtlichen Situation, scheinen mannigfaltige Beeinflussungen oder Auslegungen denkbar und möglich!

Wenn in diesem Jahr von Mitgliederseite berichtet wird, dass die MV infolge Zeitknappheit abgebrochen wurde und eine Vertagung wohl keinesfalls deutlich auf eine möglichst zeitnah anzuberaumende ao. MV angekündigt worden ist – könnte der Vorstand versucht sein, dies in einer Weise zu interpretieren, dass diese Versammlung ggf. erst in 12 Monaten ihre Fortsetzung finden könne. Laut Vereinsrecht hingegen, scheint in der Tat eine vorgenommene Abstimmung über eine neue Satzung mehrheitlich rechtsgültig beschlossen – wohingegen der Vorstand hier wahrscheinlich eher die Ungültigkeit der Abstimmung wg. nicht genügend positiver Stimmen als gegeben interpretieren möchte. Das unkonventionelle Agieren von Vorstandsseite, die Wahl in einer bestimmten Weise zu beeinflussen zu versuchen – etwa durch eine Bemerkung seitens des Vorsitzenden und seines Stellvertreters, bei positivem Ausgang PRO neuer Satzung mit ONLINE WAHLRECHT, vom Amt zurückzutreten, ist wenig positiv zu bewerten. Ob dies rechtlich akzeptabel ist, muss von kompetenter Seite beurteilt werden.

Die Besonderheiten der bisherigen Präsenzwahl ergab für Vorstände leichte Beherrschbarkeit von Protokoll, Kassenbericht, Entlastung sowie Darstellung des Vereins nach aussen, wobei letztere auch von anderer Stelle Unterstützung fand: von einer Presse, die im Schulter Schluss mit der Funktionärselite an einer positiven Aussendarstellung des Vereinsgeschehens großes Interesse hatte, weil ein Teil der Autorenschaft im TO als Mitglieder eingeschrieben – oder man einander anderweitig verbunden gewesen ist.

„Der Verein“ ist ein Grüppchen von einigen Dutzend Mitgliedern in Erreichbarkeit von Cuxhaven – dem sog. Cuxhaven Klüngel – die es geschafft haben, mehr als 5.000 Mitglieder zum Zahlen von Mitgliedsbeiträgen ohne ausreichende Kontrolle über deren Verwendung zu veranlassen. Dieses Grüppchen wählt einen Vorstand aus seiner Mitte, der offenbar nichts daran ändern will, im Bereich von 90+% der Beiträge für die Strukturen dieses Vereins auszugeben. Das Recht/Unrechtsbewusstsein ist im Verein verankert, seine Vorstände haben nicht okkupiert, sondern sind nur sichtbarer Teil der offenbar verfaulenden Strukturen. Der überwiegende Teil der Zahlenden sind „Scheinmitglieder“, denen die Möglichkeit zur Ausübung ihrer gesetzlichen Rechte – STIMM- und WAHLRECHT – lediglich eingeschränkt zur Verfügung stehen. Cuxhaven´s Randlage garantierte zudem stets geringe Beteiligung / Störung von außen und ließ ein Funktionärs Biotop entstehen, das ungestört einer ganz eigenen Zielsetzung für diesen Verein hatte nachgehen können. Die Ergebnisse dieser Monokultur wurden im KASSENPRÜF BERICHT verdeutlich! Der Kommentar von Vorstandsseite vom 11.12.2012 verdeutlicht, dass man von Vorstandsseite auch heute noch ein besonderes Verständnis von Offenlegungs Pflicht gegenüber den Mitgliedern besitzt: wahrscheinlich hätte man diese Offenlegung gern unterbunden! Die Relevanz langjähriger Versuche von Verschleierung von Fakten scheint selbst heute noch gegeben. Ein aktuelles Beispiel dafür ist hier zu finden:

ÖFFENTLICHKEIT
Demokratie und Transparenz – im täglichen Leben selbstverständlich – waren im TO kaum lebensfähig. Kritik wurde und wird bis heute weder akzeptiert, noch toleriert. Allgegenwärtige Versuche, Diskussionen über das Vereinsgeschehen aus öffentlichen Diskussionen zu verbannen, funktionieren bis heute – sie werden von Verlagen durch Foren Schließung oder Sperrung unterstützt. Wenn zeitgleich mit den Mitteln von ZENSUR und LÖSCHUNG Kritik im inneren Bereich des Vereins vollends verhindert wird, gerät offenkundig, wie wenig Demokratie im TO selbst heute möglich ist! VERGLEICH: in einem weltoffenen Verein sollten sämtliche Aktivitäten online verfügbar und einsehbar geraten.

Durchaus denkbar zudem, dass der derzeitige TO Vorstand immer noch der politischen Einflußnahme vormaliger Vorstände unterworfen ist. Die Mitteilung des Vorstands vom 11.12.2012, Postings im internen Bereich, zu LÖSCHEN und zu ZENSIEREN mag dies eindrucksvoll belegen. Um diesen Vorgang hier der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird das entsprechende Posting mit der ausdrücklichen Einwilligung des Verfassers Detlev Schmandt SV Kira von Celle zur Veröffentlichung eingestellt:

09 Dez 2012 12:43:41
Aus einer veröffentlichten Schrift des FDP Ortsverband Land WustenNordholz 2012. Zitat: Bernd Luetgebrune, Rechtsanwalt und Notar in Cuxhaven, kandidiert für die Freie Demokratische Partei zur Wahl des Niedersächsischen Landtags am 20. Januar 2013. Sein Wahlkreis 58 umfasst die Stadt Cuxhaven, Nordholz, Land Wursten und Langen. Die Wahlkreis-Mitgliederversammlung dieses Wahlkreises, die im Hotel Pflug stattfand, wählte ihn am 18. April 2012 mit großer Mehrheit zu ihrem Kandidaten. Der FDP-Kreisvorsitzende Karl Behn, der die Versammlung leitete, gratulierte Luetgebrune zu diesem Erfolg und dankte ihm für seine Bereitschaft, sich in schwieriger Zeit kraftvoll für die FDP zu engagieren.
Luetgebrune, Jahrgang 1946, ist seit 1976 als Rechtsanwalt und seit 1985 als Notar in der Kanzlei in der Bahnhofstraße in Cuxhaven tätig. Schwerpunkte sind Erb- und Familienrecht, Gesellschafts- und Handelsrecht, See- und Schifffahrtsrecht sowie Versicherungs-, Zivil- und Vertragsrecht. Seit 1974 ist er Mitglied der FDP und darin auch Mitglied des Landes-Schiedsgerichts.
Cuxhaven kennt ihn als Ratsherrn der Jahre 2001 bis 2011 und als einen der drei ehrenamtlichen Bürgermeister in der Wahlperiode von 2006 bis 2011. Ehrenamtlich hat er sich vor allem als Vorsitzender von Trans-Ocean, Verein zur Förderung des Hochseesegelns e.V., engagiert, ferner im Sportverein Rot-Weiss Cuxhaven von 1990 e.V. In der Aufbauzeit von Rot-Weiss war er Stellvertretender Vorsitzender.
„Mich für die Interessen anderer Menschen einzusetzen, worum es auch immer gehen möge, ist mein Beruf als Anwalt, und auf diese Fähigkeiten könnte ich auch als Abgeordneter zurückgreifen“, sagt er.

Beate und Detlev
SY Kira von Celle

NACHTRAG AUS AKTUELLEM ANLASS Dienstag 11.12.2012, 14:38:

An den TO-Vorstand und den Admin,
Nach Besprechung heute 14:00 mit dem Kreisvorsitzenden der FDP in Cuxhaven, Herrn KARL BEHN, werden die obengenannten aufgefordert, jedwede Löschung von öffentlich zugänglichen Äußerungen von F D P Kandidaten zu u n t e r l a s s e n und soweit möglich, die gelöschten Daten wieder herzustellen.
Klaus Fohrmann

Wenn die Presse im sensiblen Bereich eines Vereins, Partei ergreift und die Aussen Darstellung anschließend zumindest in Teilbereichen übernimmt, gerät sensibel, welche Informationen hier aufgegriffen / hinterfragt / publiziert werden! Wird z.B. ausschließlich der Vorstand Seite Gelegenheit zur Selbstdarstellung gegeben, Kritik zeitgleich ausgeschlossen wird – dann kann das Ergebnis nur eine Verzerrung sein. Gleichwohl bekommen gedruckte Informationen dann Flügel, weil sie eine andere Tragweite erhalten, als eine scheinbar geringe Anzahl von Kritikern, die über eine vergleichbare Öffentlichkeit nicht zu verfügen scheinen.

Der Vorstand jedenfalls hat die Pflicht, ein Protokoll zu allererst seinen Mitgliedern vorzulegen! Wenn diese nicht widersprechen und einer Veröffentlichung an die Presse zustimmen, dann mag es auch der Presse zugeleitet werden! Vorher keinesfalls! Es erscheint unwahrscheinlich, dass das Vorstandsmandat eines gemeinnützigen Vereins die freie Presseveröffentlichung ohne Überprüfung der Mitglieder abdecken kann!

Die Vorgehensweise des TO Vorstands, ein Protokoll – gleich welcher Art – an die Presse ohne Abstimmung mit der Mitgliederschaft weiterzuleiten – kann Lesern dann ggf. leicht falsche Informationen vermitteln, weil sie gedrucktes Wort mit Wahrheit gleichzusetzen – manchmal sogar zu verwechseln – pflegen. „BILDungsZeitung“ läßt grüßen!

Wir geraten hier ins Auge des Hurrikans!

Es ist die Situation, in der sich der TO heute zu befinden scheint! Ein Protokoll wurde bislang nicht publiziert, gleichwohl wird im YACHT FORUM seit dem 3.12.2012 kommuniziert und darauf verwiesen, dass im Heft YACHT #1 nachzulesen sein wird, wie es wirklich gewesen ist! Ein Eklat und Ohrfeige für die Mitgliederschaft, die ohne jegliche Information gelassen wird – deren Rechte damit missachtet werden!

Eine unerfreuliche Situation, weil die Reichweite einer ggf. nicht korrekten Wiedergabe eines Versammlungs Ergebnisses, größer gerät, als ggf. korrekte Informationen – die sich mühsam einen Weg in die Öffentlichkeit zu bahnen haben werden. Es kann angenommen werden, dass diese Vorgehensweise mit Absicht gewählt worden ist! Noch Mal: Ohne eine direkte Aufzeichnung ist jeder Geschichtsklitterung Vorschub geleistet!

Angenommen, die Erkenntnisse eines Vorstands hätten sich im Zeitverlauf zwischen Interview und Print Erscheinung, verändert – würde die Fehlerhaftigkeit als im Vorwege in Kauf genommen gelten. Konkret könnte hier z.B. die Gültigkeit / Ungültigkeit einer beschlossenen Satzung Anlass zu Spekulationen geben! Von Vorstands Seite ist immerhin bekannt, dass man an einer neuen Satzung mit Online Wahl offenbar geringes Interesse hat, man hat sogar versucht, den Wahlausgang durch die Ankündigung eines Rücktritts diesbezüglich zu verschieben. Wenn der Vorstand seine Version des Ausgangs der MV – dass die alte Satzung nämlich weiterhin Gültigkeit besitze – mit der YACHT kommunizierte – wird für jedermann nachzulesen sein – wie man sich hier ggf. blamiert – falls eine neue Satzung positiv als beschlossen gelten sollte!

Wahl – Abstimmungsergebnis – gesetzliche Vorgaben – Versammlungs Unterbrechung – rechtliche Folgen – neue Satzung! Wer interessiert ist, kann hier weiterlesen.

Zudem sollte geklärt werden, ob die aktuelle Satzung den Erfordernissen des BMF gehorcht? Es gab eine allerletze Frist zur Änderung der gemeinnützige Vereinssatzungen bis zum 31.12.2010, die gewisse Neuformulierungen notwendig machten (Az.: IV C 4 – S 2121/07/0010).

Wenn ein Vorstand hier die Kommunikation mit den Mitgliedern verweigert, liegt die Vermutung nahe, dass er beabsichtigt, etwas zu verbergen – zumal in diesem Fall angenommen werden muss, dass seine Sicht der Dinge bereits vor 7 Tagen, mit der Presse als abgeschlossen kommuniziert. Oder anders: wenn Ergebnisse mit der Presse abgesprochen, ohne sie den Mitgliedern gegenüber zu benennen, entsteht ggf. der Eindruck, dass der Presse die Kommunikation / Interpretation über das Protokoll überlassen werden soll, bzw, einer Sichtweise von Vorstandsseite Rückenwind verschafft werden soll. Dies widerspricht dem Vereinsrecht gröblich.

DER WETTLAUF VON INFORMATION
Segler besaßen früher nur eingeschränkte Möglichkeiten zu Informationsbeschaffung: PRINT, MESSEN, Vereinsleben und soziale Kontakte. Das INTERNET hat diese ruhige Welt durcheinander gebracht, weil den Seglern heute – ohne Filter durch PRINT oder MESSEN – eigene Wege zur Informations Beschaffung zur Verfügung weit offen stehen und somit die Abhängigkeit von Verlagen, die vorrangig Umsatzziele zu verfolgen angetreten sind, verringern können! Schlechte News für Print!

Es ist eine Binse, dass dies Verhalten für Verlage zur Bedrohung für Umsatz und Auflage geraten ist. Wenn früher die neuesten Bücher der bekannten Segel Heroen von einer dankbaren Abnehmerschaft verschlungen wurden, so hat ein jeder Segler heute per Mausklick die Möglichkeit, am Leben einer ungleich größeren Zahl von Gleichgesinnten online teilzuhaben – inkl. Tracking und Videos – weil explizit die Gemeinde weltweiter Blauwassersegler einen Fundus an Informationen jeder Art gratis zur Verfügung stellt, angesichts dessen Bücher geradezu langweilig geraten können. Zudem unterliegen Bücher nahezu regelmäßig einer gewissen Glorifizierung der Autoren, ein Effekt, der bei BLOGS eher selten zu erfahren ist. BLAUWASSER PORTAL>

STUNDE DER WAHRHEIT
Die Presse unterliegt den Gesetzmäßigkeiten kommerzieller Interessen, einer Leserschaft Botschaften in eingängiger Form zu verpacken und im Beipack Werbebotschaften zu vermitteln, die eine ausgewogene Bilanz der Verlags Rechnung garantieren – so jedenfalls die Hoffnung! Die Botschaften der hier investierenden Werbewirtschaft sind deutlichst formuliert: der Kaufanreiz gerät zum Vater des Gedanken und zur Seele journalistischen Handelns. Die hehren Grundsätze journalistischen Agierens sind somit von Zwängen zu wirtschaftlichem Handeln korrumpiert. In Bezug auf die TO Berichterstattung sind die Grundsätze journalistischen Handelns offenbar seit Monaten ausgeschaltet. WEITERLESEN>

Eine der herausragenden Eigenschaften von Langfahrtseglern ist die ausgesprochene Eigenverantwortung. Insofern ist dieses TRANS OCEAN GATE durchaus mit einem gewissen Geschmäckle ausgestattet, dass ausgerechnet diese Klientel ausgeprägter Individualisten, die Zustände im TO so lange zugelassen hat!

SEGLER BLOGS geraten heute zum Fenster in die Welt, durch das die Leserschaft an Land sich allerbestens über die Welt der Segler orientieren kann – ohne jemals ein Buch gekauft zu haben! Zudem sind BLOGS zeitnah und authentisch, wohingegen die Aktualität der Informationen in Büchern nicht unbedingt gegeben ist, allein weil Nachdruck ohne inhaltliche Veränderungen manchmal kostensparend ist.

BLOGS besitzen die besondere Attraktion, dass die Betreiber unmittelbar für Kommunikation erreichbar sind – ein fruchtbares Feld für Segler, die auf der Suche nach HANDS ON Informationen sind. Ein Buch hat hier vergleichbar nur wenig anzubieten, zumal deren Autoren in einer Aura der Unerreichbarkeit sich zu befinden scheinen, die meist nur auf Messen durchbrochen wird, weil sie dort gern zur Standbelebung verpflichtet und meist nur dort erreichbar werden.

SEGLER BLOGS geraten zur Bedrohung für das Medium Print, weil Verlage damit kaum Geld verdienen können, zumal die bekannten Online Auftritte oder Foren – so sie nicht zum Futterplatz für eigene Recherche genutzt – mehr Kosten als Nutzen zu verursachen scheinen. Die verehrte Leserschaft jedenfalls klickt flüchtend schnell zur Seite, wenn die Anzahl der Werbe Botschaften als störend – und nicht ausreichend Gegenwert gefunden wird.

In dem hier skizzierten Zusammenhang könnten BLOGS von Seglern untereinander – sowohl in der Heimat als auch unterwegs – vielleicht eine Rolle bei der Verschaffung von Öffentlichkeit spielen, über Faktenlagen bei TO – die bislang nirgendwo zu lesen gewesen sind! Wenn weder die TO Site, noch die hier vorhandene Presse oder deren ONLINE FOREN, Willens sind, über die Skandale bei TO ihrer interessierten Leserschaft gegenüber zu berichten, dann geraten SEGLER BLOGS zur einzigen Alternative. Es gerät in dem hier aufgezeigten Zusammenhang erstaunlich, dass eine Unmenge von Informationen über die Mitgliederversammlung in der Seglerschaft vor allem über Blogs ausgiebig – rund um die Welt – kommuniziert werden – wohingegen im TO -Forum – die tote Hose herrscht!

Viele Details der turbulenten Mitgliederversammlung werden in den BLOGs der weltweiten Seglerschaft bereits intensiv untereinander ausgetauscht, eigene Protokoll Aufzeichnungen weitergeleitet und abgeglichen – stets mit dem Vermerk, dass man darauf warte, die eigenen Aufzeichnungen hernach mit einem „offiziellen“ Protokoll abzugleichen.

Es wird die Stunde der Wahrheit werden!

Wahrscheinlich wird es dannDREI WAHRHEITEN geben:
– Bericht in der YACHT #1
– Protokoll des Vorstands – wenn es denn tatsächlich kommen sollte!
– Protokoll Aufzeichnungen von Mitgliedern, die in Cuxhaven persönlich anwesend gewesen sind.

Höchst unwahrscheinlich, dass der Vorstand dann über eine weitere MITTEILUNG DES VORSTANDS in der Lage sein wird, SEINE Version als einzig gültige zu raklamieren!

Ein Tonband Protokoll wäre einfacher gewesen und hätte belegen können, in welcher Richtung ggf. ein final den Mitgliedern vorgelegtes Protokoll von den realen Abläufen different gewesen wäre.

So gerät der Vergleich der hier den Seglern vorgelegten „Berichte oder Protokolle“ über die Abläufe der Mitgliederversammlung am 24.11.2012 wohl zu einem HIGHLIGHT für interessierte Segler, weil dann ein jeder schlaue Kopf selbst zu beurteilen in die Lage gesetzt wird, welche Wahrheit er persönlich favourisiert.

Vergleichbares erlebt man nicht alle Tage!

Ob jedoch am Ende die Wirksamkeit einer hohen Auflage von PRINT zu einer einheitlichen Meinungs Bildung in Seglerkreisen führen wird, das darf wohl angezweifelt werden, weil hier eine Kongruenz zwischen Berichterstattung und tatsächlichen Gegebenheiten kaum zu erzielen sein wird.

Die Wahrheit findet dann ihren ganz eigenen Weg – zumindest in den Seglerköpfen – das zumindest, ist sicher gestellt, weil Segler mit der Maus am Finger – in der Lage sind, Informationen abzugleichen, oder sich zu beschaffen. Ob man dies in Cuxhaven genügend beachtet haben wird?

In jedem Fall wird die Faktentreue der Berichterstattung in Bezug auf die realen Abläufe beim TRANS OCEAN, entscheidend dazu beitragen, ob die grosse Mehrheit der Mitglieder ihrem Verein weiterhin die Treue halten wird – oder ob sie für sich entdecken werden, dass es bessere Wege gibt, sich mit anderen Blauwasser Seglern auszutauschen und ihre Mitgliedschaft in Cuxhaven am Ende sogar überflüssig wird.

DEUTLICH: der TRANS OCEAN hat seine Strukturen bis heute erhalten können, weil es ihm – mit wessen Hilfe auch immer! – gelungen ist, schädliche Informationen über die INTERNA DES VEREINS der Öffenlichkeit jahrzehntelang vorzuenthalten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Wahrheit hier nicht erneut ins Hintertreffen gerät, wie seit viel zu vielen Jahren seit Gründung dieses Vereins.

Peter Foerthmann

9 Kommentare zu 5. Protokoll-Wahrheit

  1. Rainer Hasse sagt:

    Hallo Peter,
    als Nichtmitglied des TO habe ich den Kassenprüfungsbericht aus deinem Link oben erst jetzt lesen können, haarsträubend……
    Ich wundere mich auch darüber, dass Herr Luetgebrune seine Landtags-Kandidatur nicht zurückzieht, da er sich doch wohl erstmal um die juristische und moralische Aufarbeitung seiner TO- Vergangenheit kümmern sollte…….
    Vielleicht soll dies jedoch wohl erstmal bis zu einem Termin nach der Landtagswahl verschleppt werden, ……..
    LG
    Rainer Hasse

  2. E.F.Bartels sagt:

    Lieber Peter

    Zitat:
    ====

    “Der Verein” ist ein Grüppchen von einigen Dutzend Mitgliedern in Erreichbarkeit von Cuxhaven – dem sog. Cuxhaven Klüngel – die es geschafft haben, mehr als 5.000 Mitglieder zum Zahlen von Mitgliedsbeiträgen ohne ausreichende Kontrolle über deren Verwendung zu veranlassen.“

    Zitatende
    ========
    Besser hätte niemand den TO beschreiben können.

    Als nächstes wird dann wohl die Abschaffung des Forums kommen weil es ja soooooooooo vereinsschädigend ist. Die Anzahl derer, die mittlerweile klüger geworden sind, kann man beim Lesen leicht entdecken. Einige brauchen noch etwas aber bis dahin ist das Forum weg und der Cux-Klüngel hat Ruhe für alle Zeiten. Der Rest will es nicht lernen und fährt weiter Rad. Ekelhaft. Eine Sache die sich in erster Linie von Eitelkeit nährt, wird niemals darben. Gottfried Keller lässt grüßen.

    Gruß
    Ernst

  3. E.F.Bartels sagt:

    Hi Peter
    Ist etwas dran an dem Gerücht das das TO-Forum bis zur Landtagswahl geschlossen bzw. extrem zensiert werden soll? Oder ist das nur eine Ente?
    Gruss
    Ernst

  4. Björn sagt:

    Hallo Ernst,

    wenn dem wirklich so sein sollte, dann wäre das ein handfester Skandal.

    Gruss
    Björn

  5. E.F.Bartels sagt:

    Hi Björn , Hi Peter

    Jetzt sind schon seit etwa 48 Stunden keine kritischen TO-Beiträge mehr erschienen.
    Wenn das auf ein heftiges Gefecht folgt ist etwas verdächtig.

    Wenn nach Stunden heftigster Artillerie plötzlich das Feuer eingestellt wird, ist nicht damit zu rechnen, dass die Lunchpakete rüber gereicht werden, sondern dass Schlimmeres kommt.

    Ich glaube, der TO hat den Platz des himmlischen Friedens erreicht.
    Ob das, aber das ist, was sich die Kadertreuen wirklich gewünscht haben, möchte ich bezweifeln.

    Um einige ewige Mitläufer ist es in der letzten Zeit verdächtig still geworden!

    Tja, das Begreifen arbeitet nun einmal mit Verzögerung, wie ich am eigenen Leibe festgestellt habe.

    Auch ich glaubte an eine gute Sache bevor man mich auf übelste Weise hinausgemobbt hat.
    Als ich heute Inge spaßeshalber fragte, ob wir wieder einsteigen wollen fragte sie mich
    „Geht es Dir gut?“ und als ich ja sagte „Willst Du dass es so bleibt?“
    Was will man dazu sagen. Treffender geht’s kaum 😉

    Gruß
    Ernst

  6. Wenn man es als „Veruntreuung“ ansieht, mit derselben Mannschaft, die beschlussfähig den Vorstand entlastet, eine Entschädigung anzuweisen, dann hat man wahrscheinlich nicht mehr alle Schweine im Rennen.

    Wenn man den Prüfbericht liest, dann ist man froh, kein Jurist zu sein und somit nicht abwägen zu können, ob evtl schon § 258 StGB zutrifft…..

    Ein Tipp noch: Die deutsche Sprache ist wortgewaltig! Sätze wie: „Die Zahlung erfolgt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht!“ sparen wohl so manches Rechtsgutachten und das dafür anzuweisende Honorar. Und in einem Verein sollte es unter Mitgliedern doch gar nicht darauf ankommen, ob man eine juristische Verantwortung dem Klubkameraden gegenüber hat, solange eine moralische vorhanden ist…………..(Wobei hier n.m.E. ganz klar auch eine juristische vorhanden ist)
    Nochmal wenn: Wenn man in ein Amt gewählt wird, dann hat man die moralische Pflicht, seine Wähler darüber aufzuklären, warum man dieses Amt niederlegt, in das einen ja das Vertrauen seiner Wähler brachte…….

    Zum letzten Mal wenn: Wenn man das Geld für ein Rechtsgutachten sparen will, kann man ja auch eine Selbstanzeige machen, dann wird der Sachverhalt schon geklärt….

    Ernst, hören Sie auf Ihre Frau – ich jedenfalls (in derselben Situation!) tue es!

    Peter Kersten

  7. E.F.Bartels sagt:

    Hi Peter Kersten
    Ein HOCH auf unsere Frauen 🙂
    Ernst

  8. Willi sagt:

    Hallo Ernst,

    wenn sich ein Land fest in der Hand einer Seilschaft befindet, die an entsprechenden Machtpositionen Hebel in Bewegung setzt und sich gegenseitig schützt, dann kann auch ein RAuN in Deutschland größere Summen veruntreuen, ohne dass dies geahndet wird. Das dann etwaige Posts so schnell verschwinden, dass niemand sie mehr sieht, ist nicht nur in China und Korea normal, dies gibt es auch im Herzen Europas.

    besten Gruss
    Willi

  9. E.F.Bartels sagt:

    Hallo Willi

    Der Leitsatz des australischen RSL lautet
    „The price of liberty is eternal vigilance“ und macht nachdenklich.

    Wachsamkeit ist erste Bürgerpflicht für eine Demokratie
    wie klein der demokratische Kreis auch ist.

    Schönen Gruß
    Ernst

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