Lehrstunden

Das Gute vorweg: die „Burg“ in Cuxhaven wurde erstürmt und eingenommen, alle Zweifel und Sorgen um die weitere Existenz des Trans Ocean wurden ausgeräumt und final erledigt.

Der TO hat einen neuen Vorstand aus erfahrenen Hochsee Seglern, ein Novum in der Geschichte dieses Vereins, dessen Geschicke seit Jahrzehnten traditionell eher in der Hand von Funktionären gelegen haben, die den Sinn und Zweck einer derartigen Vereinigung so manches Mal offenkundig aus den Augen verloren hatten – der Grund für die kritische Situation – und das Treffen in Cuxhaven.

Ein Glücksfall, daß der Interims Vorstand in Cuxhaven einen Raum gebucht hatte, der für 120 Personen ausgelegt – und der mit 121 Seglern vollständig belegt wurde. Andreas Hülsenbergs Omen, daß die Besucherzahl auch zu dieser MV sicher nur sehr gering sein würde, hat sich zum Glück nicht erfüllt, denn immerhin hatten sich ca 2% der Mitgliederschaft auf die beschwerliche Reise an die Wasserkante gemacht um hier mit Stimme und Gewicht ihrem lecken Vereinsschiff wieder zum Schwimmen zu verhelfen.

Im Verlauf einer fünfstündigen Sitzung wurden die Anwesenden Zeugen einiger Lehrstücke der besonderen Art: den Umgang von Menschen unterschiedlichster Couleur, deren gemeinsamer Lieblingssport sie zusammengebracht hatte. Die Furcht einiger Teilnehmer des Treffens vom Runden Tisch in Düsseldorf vom 22.1.2012, daß dies Treffen aus dem Ruder hätte laufen können, weil Emotionen unkontrollierbar auf einander treffen würden – diese Furcht erwies sich als unbegründet. Die Versammlung verlief authentisch, offen und in gegenseitigem Respekt, gleichwohl aber auch schonungslos in Bezug auf persönliche Empfindlichkeiten. Es wurde schnell deutlich, dass Art und disziplinierte Umgehensweise einen Moderator nicht notwendig machte. Der geballte Sachverstand der Mitglieder erwies sich als zielführend – sämtliche Klippen wurden im Dialog und mit Humor umschifft. Eine Lehrstunde für Art und Umgang einer kontrovers eingestimmten Versammlung mit am Ende positivem Ausgang!

Ein Kompliment an die Mitgliederversammlung!

Aber es gab Lehrstunden der besonderen Art!

So zeigte sich, dass die Eruptionen der vergangenen Monate in der breiten Mitgliederschaft nicht angekommen sind! So hat es im Verlauf von 4 Monaten auf der TO Website 20 offizielle Kommentare gegeben, die jeweils im Durchschnitt nur ca 300 mal angesehen wurden. Mitgliederkommentare im internen Bereich wurden im Durchschnitt nur 180 mal angesehen! Die Zahl der Aktivisten / Kommentatoren lag im Bereich von 60 Mitgliedern!

Die Hauptversammlungen der vergangenen Jahre wurden regelmäßig von ca 1% der Mitglieder besucht, von denen die Mehrheit wohl im Raume Cuxhaven ansässig gewesen sind. Dieser sog. „Labskaus Klüngel“ hatte den Verein jahrelang fest im Griff.

Es ist deutlich geworden, dass der TO offenbar ein mit allen, auch politischen Mittel zu verteidigender Pfrund der Cuxhavener Lokalpolitik ist. Es wurden wirklich alle Register gezogen – und wenn nicht genügend auswärtige Mitglieder angereist wären, hätte der Cuxhavenklüngel den TO wahrscheinlich wieder vollständig rekuperiert, denn die Herren waren offenbar mit dem Vorsatz gekommen, ihren ehemaligen TO Vorsitzenden Bernd Luetgebrune erneut zu inthronisieren. Zum Glück hat eine Mehrheit der angereisten TO Aktivisten dies verhindert und die Handlungen in eine bessere Richtung gelenkt.

Die Gründe für den Rücktritt des ehemaligen Vorsitzenden wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion ausführlich erörtert. Eine Lehrstunde, zu erleben, wie engagierte Mitglieder im Dialog mit Bernd Luetgebrune die Details der aufgedeckten Unregelmässigkeiten nachgefragt haben, um dann zu erfahren, dass eine am 5.1.2012 bei der Staatsanwaltschaft eingegangene anonyme Strafanzeige bereits 2 Wochen später mit einem Erledigungsvermerk still beerdigt worden ist. Das Erledigungsschreiben zog der ehemalige Vorsitzende angelegentlich aus der Tasche. Offenbar ist hier im Eilverfahren politisch am Rad gedreht worden, denn ein derartiges Tempo wäre ansonsten nur schwer erklärlich.

Die Empörung im Raume war jedenfalls deutlich und beschränkte sich keineswegs auf den flapsigen Kommentar, dass hier wohl politisch „gewulfft“ worden sei. Einige Herren bekamen Schnappatmung über die Chuzpe mit der hier jahrelanger Schlendrian für völlig normal erklärt werden sollte. Immerhin hat die Empörung der grossen Mehrheit dafür gesorgt, dass der ehemalige Vorsitzende am Ende nicht erneut kandidiert hat.

Die Vorgänge um eine zugesagte Förderung von EUR 20.000 für eine Seglerin, deren Aufnahmeantrag zum TO vorsätzlich rückdatiert worden war, um die Förderungswürdigkeit zu rechtfertigen, veranlasste den ehemaligen Vorsitzenden zu der Aussage, dass dies doch wohl nicht so schlimm sei und man im übrigen sowas früher auch schon so gemacht habe.

Die Wogen der Empörung gingen hoch!

Ein weiteres Lehrstück über TO Usancen lieferte Erich Wilts mit einer höchst eigenwilligen Erklärung der Vorgänge um die Spenden Umleitung zugunsten seines in Japan verloren gegangenen Charterschiffs über das TO Konto. Diese Vorgänge erwiesen sich als nicht im Vorstand abgesprochen – waren zudem ungesetzlich – und führten letztlich zum Zerwürfnis des Gesamt Vorstandes und Rücktritt von Bernd Luetgebrune. Berichten von Erich Wilts zufolge wurden diese Spenden zwischenzeitlich von den Konten des TO rückabgewickelt und nun über die Deutsch Japanische Gesellschaft abgewickelt. Ein Unrechtbewußsein ist hingegen nicht erkennbar geworden, was bei vielen Vereinsmitgliedern Unglaube verursacht hat, gleichwohl bei anderen als nicht erwähnenswert befunden wurde. Eine erstaunliche Geschichte!

Überhaupt scheint in der Mitgliederschaft wenig bekannt gewesen zu sein, in welchem Umfang der TO Vorsitzende in der Vergangenheit eigenmächtig Förderungen oder Zuwendungen finanzieller Art an einzelne Mitglieder vorgenommen hat, vereinzelte Bemerkungen „das sei doch normal gewesen“ kursieren seit Jahren bei altgedienten Mitgliedern – und schienen niemanden besonders aufzuregen. Zudem war der Vorstand für die Vorgänge vor der vergangenen HV bereits entlastet worden.
Lehrstunde für die Zukunft: der TO bleibt in Cuxhaven zementierter Bestandteil des Lokalkolorits, ein Umzug ist wenig wahrscheinlich, zumal die soziale Verantwortung für vorhandene Mitarbeiter vom neuen Vorstand bereits geäussert wurde. Der Vorstand wurde für 2,5 Jahre gewählt und ist angetreten, dem Verein eine neue Satzung zu verpassen, die vereinsinternen Strukturen zu verbessern und nach aussen einen moderneren Auftritt zu organisieren. Dazu verfügt der Verein derzeit über liquide Mittel im Bereich von EUR 230.000, die in Kürze durch die Beitragseinnahmen von weiteren EUR 145.000 dann ein solides Polster bilden, die Aufgaben auch finanziell zu bewältigen. Ob dies am Ende auch zu einer effizienteren Arbeit im Interesse der Mitgliederschaft führen wird, liegt in den Händen der neuen Mannschaft, deren berufliche Qualifikationen jedoch Anlaß zu Hoffnung gibt.

Meine persönliche Lehrstunde besteht darin, daß ich erkannt habe, dass die von mir empfundene Empörung über langjährige so offenkundige Mängel in der Vereinsführung eines derart grossen Vereins keineswegs für einen Aufschrei in der breiten Mitgliederschaft hat sorgen können, ich sogar explizit für mein Bemühen, hier Öffentlichkeit zu erzeugen, in einer Form angegriffen worden bin, die ich nicht für angemessen gehalten habe. Ich habe meinen Rückhalt aus der aktiven TO Blauwasser Seglerschaft bezogen mit denen ich anfänglich beruflich – und im Verlauf vieler Jahre dann auch persönliche Verbindungen gepflegt habe und bis heute pflege. Die Sorgen und Nöte der Segler habe ich zu den meinen gemacht, weil die Probleme mit unserem gemeinsamen Verein immer offenkundiger und drängender wurden – und es erfreut mich, nun zu erleben, dass am Ende der Stein ins Rollen gekommen ist.

Wohin? Das sollten wir nun alle gemeinsam beobachten – empfiehlt

Peter Foerthmann

11 Kommentare zu Lehrstunden

  1. Sehr geehrter Herr Foerthmann,

    bitte nicht nur beobachten, sondern auch aktiv mitmachen!!!

    Ich habe nicht nur auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung, sondern auch in den letzten Wochen davor, den Eindruck gewonnen, dass doch ein Ruck durch den TO gegangen ist und viele Mitglieder – auch solche, die nicht zur außerordentlichen Mitgliederversammlung kommen konnten, – bereit sind, sich für die Neuausrichtung des Vereins zu engagieren.

    Den Verein kann nur das Engagement seiner Mitglieder und insbesondere deren Bereitschaft, die sicher vielfältig vorhandenen Talente einzubringen, auf einen neuen, guten Weg bringen.

    Auf Grund Ihrer guten Kontakte in die Blauwasserszene sind hier auch Ihre Ideen und Ihr Engagement gefragt

    meint
    Bettina Heüveldop
    SY Vigo

  2. peter sagt:

    Guten Morgen Frau Heüveldop,

    zunächst einmal Kompliment für Ihren Einsatz auf der Versammlung, der ja fast körperlich zu spüren gewesen ist und der wohl am Ende dann auch geholfen hat, dass die Gegenseite sich still auf die Stühle zurückgezogen hat.

    Mein Einsatz waren bislang einige hundert Stunden, die mir an anderer Stelle bis heute fehlen – aber, dies ist keine Beschwerde, hingegen nur Info und ich bin mir bewusst, dass es immer Menschen geben wird, die kaum bereit sind, derartiges Engagement zu würdigen! Eher das Gegenteil, einige hätten es besser gefunden, wenn ich geschwiegen hätte.

    You live and learn – aber manchmal tut man das gerne…

    Alles Gute für Sie, Ihren Skipper und die nassen Pläne….

    Peter Foerthmann

  3. Werner Nagel sagt:

    Hallo Peter!
    Der ehemalige Vorsitzende ist letzten Endes sicherlich über seine Alleingänge und dem daraus resultierendem Mißtrauen des Restvorstands gegenüber seiner Person gestolpert.
    Den Stein ins Rollen gebracht haben jedoch zwei Aktivisten der ersten Stunde lange Zeit vorher: Uwe Röttgering auf seine und Du eben auf Deine Weise. Ihr habt die verkrusteten Strukturen und das Regieren nach Gutsherrnart angeprangert, Fehlverhalten aufgezeigt.
    Deinen Inhalten hat kaum jemand widersprochen, manch Getroffener hat sich halt an der Form Deines Vortrags gerieben.
    Deine Gedanken zur Neuausrichtung des Vereins sind allesamt stimmig, Deine Vorstellungen und konkreten Vorschläge diesbezüglich absolut diskussionswürdig.
    Der neue Vorstand, durchweg besetzt mit sehr respektablen Persönlichkeiten, steht vor einer Mammutaufgabe. Er hat unsere Unterstützung verdient und sogar das Recht, diese einzufordern.
    Daher zieh Dich bitte nicht auf einen Beobachtungsposten zurück, sondern bring Dich weiterhin auf eine Dir genehme und vor allem mögliche Weise ein!
    Viele Grüße auch an Deine polnische Regierungszentrale!
    Dzien dobry a na razie
    Werner
    SY na ja

  4. Sven sagt:

    Moin Peter,

    und Glückwunsch, ohne Dein stetes läuten der großen Glocke wäre der Selbstbedienungsladen TO so weiter gelaufen,

    ich verstehe zwar nicht das Andeas Hülsenberg wieder in den Vorstand gewählt wurde, da er doch im alten System diese Missstände selbst mit zu verantworten hatte,

    ich wünsche dem Verein eine bessere Zukunft, und den Mitgliedern die Unterstützung die Sie seit Jahren vermissen.

    grüße Sven

  5. Ansgar Schöllgen sagt:

    Peter, was soll der Quatsch?
    Die Mitgliederversammlung hat beschlossen, dass die Versammlung nichtöffentlich(!) ist. Dies war mehrfach Thema auf der Versammlung. Warum verbreitest Du in Deinem Blog, auf der Yacht-Forums-Seite und hier im öffentlichen Teil den obigen Text? Bitte lösche dies im Interesse des Vereines! Zudem gehören diese Texte in den internen Teil – nicht in den öffentlichen Teil. Das weißt Du alles, deshalb finde ich es so ärgerlich.

    Die strengen Maßstäbe, die Du bei anderen ansetzt, gelten auch für Dich. Deine Kritik war z.T. berechtigt, z.T. aber auch überzogen und sogar falsch. Dass darauf ein Echo entsteht, sollte Dir doch klar sein. Deine Zusammenfassung der Sitzung ist äußerst subjektiv bis falsch. Überlass die Zusammenfassung bitte dem neuen Vorstand.

    Es reicht mit dem Nachtreten! Vom Verein wurde Schaden abgewendet, die Mitglieder haben deutliche Signale an den bisherigen Weg versandt und es haben viele unabhängig voneinander an der Neuausrichtung gearbeitet. Das Ergebnis lässt sich sehen: Der neue Vorstand lässt hoffen. Wenn auch Du jetzt bitte die Signale hören und entsprechende versenden würdest, wäre es für den Verein und auch für Dich gut.

    Nochmal, es gibt einen Beschluss der Mitgleiderversammlung. Dieser Beschluss ist für die Mitgleider und Teilnehmer der Versammlung bindend. Dieser Beschluss wurde auch in Anwesenheit von Peter noch einmal diskutiert, aber nicht in Frage gestellt. Es gab keine Abstimmung diesen Beschluss aufzuheben. Peter kennt den Beschluss also.

    Also, es bleibt dabei: Diese Darstellung gehört in den internen Teil des TO-Forums, da dies ein Beschluss der MV ist. Eine einzelne Stimme kann den Beschluss der Mehrheit nicht aufheben.

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Teilnehmer, mehr als 100 (?), die für eine nichtöffentliche Sitzung der MV gestimmt haben, jetzt als Geheimniskrämer dargestellt werden. Hier werden die Tatsachen doch ziemlich verdreht.

    Peter, wenn es in der Vergangenheit Gründe gab, die Themen öffentlich – d.h. außerhalb des Vereins – auszuhandeln, so gibt es sie spätestens nach der MV nicht mehr. Da hilft auch keine Hagiographie mehr.

    Also: Löschen und in den internen Teil der TO-Seite!

    Ansgar

  6. Wie gewohnt deutlich und in der Rekapitulation stimmend. Allerdings wird wohl die ein oder andere TO-Seele hochkochen, weil die – vor Ihrem Eintreffen stattgefundenen- Versuche, Vertraulichkeit zu beschließen, deutlich unterlaufen werden. Ich sage Versuche, weil sich vor der Abstimmung folgendes ereignete:
    Nach Antrag auf Nicht-Öffentlichkeit gab es eine Wortmeldung von mir:
    „Ich lasse mich weder in meinen Rechten als Mitglied einschränken noch als Journalist zensieren!“
    „Dann musst Du entweder schweigen oder den Saal verlassen!“
    „Sterben muss ich, alles andere kann ich. Ich weiß nicht, was noch kommt und kann daher auch noch kein Verhalten zusichern! Passt Euch dies nicht, so müsst ihr mich des Saales verweisen!“
    Da dies nicht geschehen ist, ist der „Beschluss“ sicher hinfällig, zumal ja auch durch entsprechende Kommentare (Yacht) und durch die Tätigkeit der Staatsanwaltschaft -in einer schwindelerregenden Geschwindigkeit (wieso eigentlich Schwindel erregend?)- Öffentlichkeit längst gegeben war und eine Weiterführung allenfalls den Imageschaden begrenzt und nicht vergrößert.
    Peter Kersten, SY Magister Wigbold

  7. peter sagt:

    Guten Abend Ansgar,

    es besteht kein Grund dazu, dass Du unseren neuen Vorstand nun rechts überholen musst!

    Ich habe mit Martin besprochen, dass der Bericht in Bezug auf die Nennung von Namen verändert wird! Das ist erfolgt – explizit und gegen meine Überzeugung, schlicht, um hier zu deeskalieren.

    Interessant, dass derartige Aktionen offenbar nun von Leuten betrieben werden, die dem Verein mit Vorsatz geschadet haben! Sei´s drum! Lernen tun wir ja jeden Tag!

    Deine Bemerkung zum Thema Nichtöffentlichkeit ist in Bezug auf die Folgen oder Pflichten keineswegs eindeutig, insbesondere vor dem Hintergrund einer fehlenden Nachbelehrung seitens Andreas bei meinem verspäteten Eintreffen. Das wird Dir doch nicht entgangen sein, oder?

    So gesehen: dumm gelaufen – allerdings weniger dumm für die Segler, die endlich auf Erklärungen warten.

    Klaus Fohrmann hat die Geschichte untersucht, sein Kommentar steht im TO Forum – deutlicher kann man die Situation nicht beschreiben – besser auch nicht!

    Wenn hier nun Erbsen gezählt werden sollen, ließen sich sicherlich viele finden, explizit, wenn wir den Blick zurück richten – daher mein Titel LEHRSTUNDEN – den ich mit Bedacht gewählt habe.

    Für mich klingt Kritik hier und heute eher wie das Bestreben, die Vorgänge in der Vergangenheit – wie gewohnt – zu verschleiern – den Seglern / Mitgliedern gegenüber vorzuenthalten oder schlimmer: nur auszugsweise, geglättet oder gar zensiert zu vermitteln! Denn, nicht wahr, ein Geheimbund sind wir ja eigentlich nicht, oder?

    Ich hatte die Hoffnung, dass seit dem 18.2.2012 nun die vollständige Transparenz in jede Richtung möglich ist! Denn es ist meine Überzeugung, dass die Segler einmal erfahren müssten, was im TO wirklich gelaufen ist. Erbsen waren das nämlich nicht – eher unverdaubare Brocken! Denn, nicht wahr, sogar die Schirmherren dieses Forums haben trotz allerbester Verbindungen und Informationen aus allererster Hand, hier noch nicht viel berichtet – und der ungewöhnliche „Wort-Unfall“ vom 9.1.2012 ist ja nicht vergessen!

    Aber bin ich immer noch hoffnungsvoll, dass sich dies dereinst zum Besseren wendet – die beteiligten Herren hier einmal Güterabwägung betreiben und einmal in einer besseren Form der hochverehrten Leserschaft öffentlich ein Bericht vorgelegt wird, der die Tatsachen besser spiegelt und Realitäten statt Geschichtsklitterung widergibt.

    Eigentlich eine tolle Geschichte! Achtung: keine Latte!

    Ich kann nur wünschen, dass ich mich nicht getäuscht habe – bin mir gleichwohl darüber im klaren, dass Form und Inhalt von Kritik an dieser Stelle natürlich Rückschlüsse ermöglicht über den Standpunkt des Verfassers – schwieriges Gelände, explizit für Dich!

    Das in der Tat, macht mich nachdenklich, denn, nicht wahr, wir sind doch beide gleichermaßen wie der gesamte Vorstand und die Mehrzahl der Segler FROH, dass wir da stehen, wo wir stehen: mit einem positiven Ergebnis und endlich offen für die Zukunft!

    TRANSPARENZ sollte unsere gemeinsame Fahne sein – denkt

    Peter Foerthmann

  8. Ansgar Schöllgen sagt:

    Hallo Peter,

    Dein Beitrag ist schon ein starkes Stück.

    „Interessant, dass derartige Aktionen offenbar nun von Leuten betrieben werden, die dem Verein mit Vorsatz geschadet haben! Sei´s drum! Lernen tun wir ja jeden Tag!“

    Dass Du mir hier unterstellt, dass ich den Verein mit Vorsatz (oder ohne – ist egal) geschadet hätte und mich in einen Zusammenhang stellt, wo ich explizit nicht hingehöre, ist unverfrohren und ich erwarte hier eine Richtigstellung von Dir. Umgehend. Das lass ich so nicht stehen.

    Das Thema der Nichtöffentlichkeit war mehrfach Thema als Du dabei warst. Da kannst Du Dich nicht aus der Verantwortung stehlen.

    Deine angebliche Aufklärung – die DU hier reklamierst – ist keine. Du stellst die Fakten z.T. falsch dar und nur zu Deinen Gunsten. Das ist unwürdig, auch für den Verein. Dass hier Verschleierung geschehen soll, finde ich, gerade bei meiner Rolle bei der Aufklärung der Situation, für nachgerade unverschämt.

    „Für mich klingt Kritik hier und heute eher wie das Bestreben, die Vorgänge in der Vergangenheit – wie gewohnt – zu verschleiern – den Seglern / Mitgliedern gegenüber vorzuenthalten oder schlimmer: nur auszugsweise, geglättet oder gar zensiert zu vermitteln! Denn, nicht wahr, ein Geheimbund sind wir ja eigentlich nicht, oder? So gesehen darf man ja nun gespannt auf die offiziellen Verlautbarungen sein!“

    Wenn Du glaubst, Du ständest über dem Verein und seinen Beschlüssen, oder könntest Sie nach Deinem Interesse zurechtbiegen, hast Du ein Problem mit der Wahrnehmung. Die unterschwelligen Unterstellungen Deinerseits und die Behauptung, dass nur Du die Wahrheit sagst, spricht für sich und gegen Dich.

    „ich kann nur wünschen, dass ich mich nicht getäuscht habe – bin mir gleichwohl darüber im klaren, dass Form und Inhalt von Kritik an dieser Stelle natürlich Rückschlüsse ermöglicht über den Standpunkt des Verfassers – schwieriges Gelände, explizit für Dich! “

    Peter, Du kennst meinen Standpunkt zur Offenheit nur zu gut. Dass Du die Inhalte und meinen Anspruch auf ehrliche und gerechte Darstellung so verdrehst, spricht auch eher gegen Dich. Du bist es, der hier Inhalte verdreht und Menschen, die sich um eine faire und gerechte Betrachtung der Dinge bemühen, diffamierst. Das enttäuscht und das finde ich eher für Dich entlarvend. Ich habe verstanden, dass Du nicht bereit und in der Lage bist, Dinge differenziert und fair darzustellen. Es ist halt leichter schwarz-weiß zu malen.

    Schade, dass Du unter dem Deckmantel der Aufklärung Deine persönliche dreckige Wäsche wäschst. Nach meinem Verständnis gehört sich das nicht und hat auch nichts mit dem Verein zu tun. Dass Du die MV, das höchste beschlussfassende Gremium des Vereins, so ignorierst, spricht auch gegen Dich. Das hat nichts mit Aufklärung zu tun.

    Ansgar

  9. Ansgar Schöllgen sagt:

    Hallo Peter,

    für die weitere Diskussion mit Dir und Deinen Methoden, werde ich mich nur auf einen Satz von Dir konzentrieren, da dort alles drinsteckt, was Deine Art zu Handeln und zu Schreiben beschreibt:

    „Interessant, dass derartige Aktionen offenbar nun von Leuten betrieben werden, die dem Verein mit Vorsatz geschadet haben! Sei´s drum! Lernen tun wir ja jeden Tag!“

    Damit diskreditierst Du Dein Gegenüber, stellst ihn in ein schlechtes Licht und erhebst Deine Sicht der Dinge zum Kampf um die Wahrheit.
    Die obige Tatsachenbehauptung ist wissentlich falsch, auch wenn Sie so locker daherkommt. Auf diese Art scheinst Du zu argumentieren. Hier ist ein Punkt zu zeigen, dass Du nicht der Kämpfer für die Wahrheit bist und es mit der Wahrheit bei Dir sehr genau, bei anderen aber sehr ungenau nimmst.
    Ich bestehe darauf, dass Du diese Falschaussage umgehend glaubhaft, überall wo Du sie getätigt hast, öffentlich zurücknimmst, Dich dafür entschuldigst und eine entsprechende zukünftige Unterlassung erklärst.

    Spätestens dann sollte klar sein, dass Deine Darstellungen zweifelhaft bzw. äußerst subjektiv sind – dann ist nix mehr mit dem Kämpfer für die Wahrheit
    Wie gesagt Peter, diese Aussage und das Vorgehen lasse ich Dir nicht durchgehen. Du bist hier zu weit gegangen.

    Ansgar

  10. Wolfgang Rietig sagt:

    Hallo Leute!
    Als Mitglied (einer der nichtaktiven Mehrheit) macht mich obige „Diskussion“ einigermaßen RATLOS.
    Auf der offiziellen TO-Seite lese ich nicht viel mehr als „neuer Vorstand gewählt….“. Gibt es bald mal ein genaueres Protokoll über die MV???
    Meine lertzte „Aktivität“ bestand darin, dem damaligen Webmaster (v. Straehlen?) einige Verbesserungen vorzuschlagen, z.B. zur Veröffentlichung der TO-Zeitschrift-Artikel im Netz, dies fand er gut, aber er schilderte mir ausführlich, welche Schwierigkeiten er mit jeglicher Neuerung hatte, die Alten Herren standen auf dem Standpunkt, „das war schon immer so,“ „brauchen wir nicht“… usw..
    Seither zahle ich nur noch stumm meinen Beitrag….
    Es kann also alles nur besser werden. Das hoffe ich zumindest.
    Für mich wäre wichtig: Möglichkeiten der Partizipation auch aus der Ferne.
    Mit Seglergruß
    Wolfgang Rietig
    P.S. Warum finde ich diese Diskussion nicht im „Forum“?????

  11. Günter S. Hamacher sagt:

    Hallo Segler,
    ich Günter mit dem Rufzeichen HP1XX betreibe das Pacific Island Net für Segler im und zum Pazifik von Panama aus, lese die Foren und auch den Windpilot von Peter Fortmann und auch die Kommentare darin, für oder gegen Peter Fortmann.

    Es ist schon bedenklich, wie wenig die eigenen Mitglieder über den TransOcean überhaupt wissen, sie reden von Schaden, den Fortman angerichtet haben soll, verlangen aber gleichzeitig auch totale Transperez und sagen, wir lernen alle täglich.
    Aus eigener Erfahrung mit dem TO, angefangen mit dem Comodore Bellmer und dem anderen Comodore Luetgebrune, begann der Lehrprozess im TO schon vor Jahrzehnten und man solte meinen, dass aus diesem Prozess etwas gelernt worden wäre.
    Tatsache jedoch ist, das selbst der letzte Präsident seines Zeichen Anwalt sich wie ein Schuljunge benommen hat, als es darum ging, etwas für die Fahrtensegler zu tun.
    Schon Jahre vorher wurden die Segler bei ihren Reiseberichten, die sie an Bluewater schickten, vom Webmaster und auf Veranlassung des Vorstandes ZENSIERT
    Keine ihrer Reiseberichte aus dem Pazifik wurden unzensiert veröffenlicht.
    Selbst der Webmaster HvS hat mein Netzt für Segler 22 Jahre verschwiegen und Segler, die über mich berichteten wurden deren Reiseberichte gekürzt, d.h. zensiert.
    Das alleine würde schon ausreichen, einem Vorstand schon seit Jahrzehnten nicht mehr zu trauen.
    Segler, die dagegen bei der HV oponieren wollten, wurde nicht das Wort erteilt.

    Das alles wissen diejenigen nicht und was noch mehr kommt, die sich darüber beschweren, wenn jemand dem TO Vorstand, viel zu spät, die Hosen herunter zieht.
    Der TO sagt, wir sind ein Verein zur Förderung der Fahrtensegler und jeder hat ihnen geglaubt und war sicher, dass wenn er mal nach Tahiti segele, dann segelt der TO mit mir, .genau das macht er eben nicht.
    Beschwerden von Fahrtenseglern wurden nicht beantwortet, Prämien von Fahrtenseglern wurden nicht an Versicherungen der Segler abgeführt, nicht Rückerstattet und sogar vom Vorstand am Telefon von Panama aus, geleugnet, obwohl die Beträge zwei Jahre lang beim TO als Eingang verbucht waren.
    Das muss erst ein Gericht herausfinden, arme TO Holländer, die jetzt in Deutschland Klagen müssen, nur weil ein Comodore Luetgebrune offenbar gelogen hat.
    Die Liste der Fahrtensegler, die sich nicht gefördert und eher behindert fühlten ist lang.
    Ausagen von Botschaften über die Missachtung der eigenen Gesetze durch deren dortigen Hafenkapitäne, wurden vom TO nicht verfolgt, weil ihnen dafür die Telefonnummer von der Botschaft in Berlin fehlte. Urton Luetgebrune und sein Vice.
    Selbst als ich dem Vorstand von Panama aus deren Nummer mitteilte, wurde man für die Fahrtensegler nicht tätig, denen teilweise Maschienenpistolen vorgehalten wurden, wenn sie sich auf das Gesetz beriefen, was im Internet zu lesen war.
    Die Betrügereinen eines TO Stützpunktleiters wurde, nach heftigen Protest der Fahrtensegler, erst zwei Jahre später vom TO zur Kennnis genommen.

    Wenn ihnen lieber Segler, dass nicht reicht, dann fordern sie von mir mehr an.

    Tatsache ist, der TransOcean war ein Misthafen und man sollte auch Ross und Reiter nennen dürfen, zumal wenn man alles das belegen kann.
    Ich rate allen Segler eine derartige und jetzt unter einer neuer Führung stehende Organisation zu unterstützen.
    Aber man sollte lernen,
    a) nun die Selbstzerfleichung aufzugegen und nicht verlangen das der Eine sich bei dem Anderen für jedes falsche Wort entschuldigen muss,
    b) jedem Vortstand auf die Finger zu schauen und nicht für wieder 2,5 Jahre zu wählen, ohne das man weis was er macht. Ein Probejahr und dann für 5 Jahrte wählen wen man sicher ist,
    c) alle Mitglieder per E-Mail immer informieren und auch E-Mail Wahlen zulassen.
    Hier geht es ja doch nicht um eine Kuh, hier kommen Segler mit den gleichen Interessen zusammen, dessen Vorstand zum Wohle aller agieren soll.

    Mein Gott Walter ist das schwer, einen Hobbyverein zusammen zu halten.
    Geld ist doch genug vorhanden, auch um Fahrtensegler im Ausland gebührend zu informieren.
    Da ich aber auch einen eigenützen Automobilclub in Deutschland geleitet habe, ist mir bekannt, das am Jahresende kein Geld vorhanden sein darf, es sei den für Rückstellungen.

    Viel Glück und im interesse der Segler, die mich in den Perleninseln in Panama. besuchen.
    Günter kein Segler und ohne Segeljcht.

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