Wolkenschloss

Wie wäre es mit einer gemeinsamen Achterbahnfahrt zum Trans Oceanischen Wolkenschloß?

Provokativ? Gewiß – aber Träumen eine Richtung geben – ist Seglern alltäglicher Lebens Begleiter – denn, wo der Wille als Keil im Kopfe sitzt – das Hirn zum Denken angespitzt – braucht man nur noch manisch, automatisch oder stur – wie der Bauer in der Spur – einen geraden Kurs zu fahren – an dessen Ende dann die Palme zum Greifen nahe – nicht nur als Bildschirm Schoner – hingegen ganz real – am Ende dann vor der Nase liegt – man braucht dann nur noch Hinzusegeln und Auszusteigen! Vorsicht: Standerschein nicht vergessen einzupacken, denn per Post ist das nach der Abfahrt nicht mehr gut zu machen! Achtung: joke!

Soweit, so gut! Das es schlecht gegangen ist – eine Binse – daß menschliche Schwächen Beine haben – auch – der Blick im Spiegel ist meist genug!

Schwamm drüber – das Leben geht weiter – wir sind dem Lebens Zeitplan schon wieder achtern aus der Hose raus gerutscht – denn Segler, wenngleich im Schneckentempo unterwegs – sind zeitlich am Ende immer knapp – nicht nur weil Segeln langsam geht – die Familie, das Weib, Geschäft oder die Gesundheit uns eine Nase dreht. Zeit-Kaiser sind Segler eigentlich erst auf hoher See – um völlig baff und erstaunt dann zu bemerken – dass die Uhr dann nochmals schneller dreht!

DAS IST DAS PHÄNOMEN BEIM SEGELN – und darum sind wir hier gemeinsam unterwegs! Die Zeit ist knapp – und das alte Jahr macht Übermorgen auch schon wieder: Happ!

Der TO gleicht einer Wüste, der das Lebenswasser schon lange ausgegangen ist. Auch wenn Sand im Grunde eine haltbare Materie ist – taugt er am Ende nicht einmal mehr zum Bauen – weil die Bauarbeiter ihre Beine unter die Arme genommen haben – um einfach ohne Gebäude – mit ihrem Schiff – das sie lebenslang verdient – nun segeln gehen – oder wollen!

Den TO in einer Weise neu zu formen, hieße, die Puzzle Steine – die sämtlich eigentlich bereits vorhanden – ein wenig zu vermischen – und neu zu ordnen. Vor allem aber ist es höchste Zeit – das Human Kapital – die geschätzte und lange Zeit vernachlässigte Seglerschaft zu sichten – zu fokussieren – zu orten – sich zu fragen, ob man für nur Euro 30.00 per annum, dennoch den Laden wieder in die Mitte des Segler seiner Mitglieder zurückbewegen kann?

DAS IST DAS PROBLEM NUMMER EINS!

Dann heißt es sich zu entscheiden, ob man meint, die Leiche noch einmal reanimieren zu können!

Wenn die Antwort bis hierher positiv verlaufen ist, sich keiner vom weiteren Lesen dieser Eloge weg geklickt, dann können wir hier weiter fahren – denn dann können wir das Puzzle noch einmal neu verlegen.

Siehe da – es kommt ein schicker neuer TO dabei heraus!

HIER IST DER VORSCHLAG, der vor ein paar Wochen dem hochverehrten, wenngleich bis dato weniger geschätzten Vorstand nach Aufforderung von ANDREAS HUELSENBERG an dieser Stelle für Verhandlungen mit auf den Weg gegeben worden ist:

SINN UND ZWECK

Hier ein paar Gedanken, die man nicht besser formulieren könnte, es sind die Gedanken eines Seglerpaares, das seit 8 Jahren keine Zeit mehr hat, weil sie mit Ihrer Yacht die Groß Acht in die Meere macht.
BEATE UND DETLEV SCHMANDT SV KIRA VON CELLE aus dem „Pazifik Klüngel“ haben folgende Gedanken einmal zusammen gefaßt:

ZITAT ANFANG:
TO ist ein demokratischer Verein von und für Langfahrt- und Freizeitsegler auf allen Meeren.

Im TO sind 5000 Mitglieder, die an Langfahrt-und Freizeitsegeln auf den Meeren interessiert sind. Ich schätze, das weit über 2000 darin Erfahrungen haben. Diese Zahl wird von keinem anderen Verein in Deutschland übertroffen. Daraus folgt zwingend
– daß der TO in Deutschland die maßgebliche Kompetenz auf diesem Gebiet hat.
– daß Segeldeutschland erwarten könnte, daß der TO dieses Wissen in der Nachwuchsarbeit und letztlich allen Interessierten zur Verfügung stellt. ZITAT ENDE.

KERN KOMPETENZ
Sie ist unser Schatz, der uns die Kraft gibt, einen Edelstein zu schleifen.

Hier ein Exkurs zum SCHLEIFEN

Kernkompetenz gemeinsam mit den BOOTSMESSEN für Segler gratis anzubieten – ich würde fast ein Hemd verwetten – dafür würden uns die Messen mit ihre Cheffen LIEBEN – denn es wäre für alle Seiten ein famoser Deal.

TRANS OCEAN SEMINARE

wären für die beteiligten Parteien
– BESUCHER
– MESSEN
– TRANS OCEAN
EINE TRIPLE WIN SITUATION.

Das brauche ich hier wohl nicht weiter auszuführen – also ungewohnt kurz – ganz entgegen meinem sonstigen Stil.

Hier könnte man hingegen mal kurz zum Träumen sich verfliegen!

Denkbar vielleicht sogar, dass ich meinen Freund JIMMY CORNELL zu den Seminaren mit ins Boot locken könnte, um uns dann alle gegenseitig ein paar Lorbeerkränze um den Hals zu hängen, weil wir damit unser Wissen, unsere Schlauheit und unsere Lebensfreude in einer Form vermitteln könnten – ohne eine Registrierkasse vorne vor die Tür zu pflanzen!

Die Seminare gratis anzubieten – das wäre unser Trick und unsere Leistung – Fachleute brauchen wir nicht zu sammeln – denn sie befinden sind bereits unter unserem Dach – mit ihrer Hilfe können wir dann in Symbiose – aus einem Bananen Verein eine Präziose formen – ohne den TO Stander zum Bananen Verein vergammeln zu lassen!

Wir brauchen uns nur gegenseitig ein wenig zu bitten – uns die Scheu vor der Bühne, vor den schlotternden Knien versuchsweise zu nehmen – danach geht dann alles seinen ganz stringenten Kurs. Mit ein wenig Humor wird alles dabei noch mal leichter – denn wir haben freundliche Segler Menschen vor der Nase – die nicht wie die Hasen Haken schlagen, oder gelangweilt den Kopf zur Seite fallen lassen – weil sie ja schließlich für das Schlafen selbst bezahlt.

Die Kernkompetenz wäre auf geradem Weg und wir könnten uns die tägliche Kärrner Arbeit ein wenig erleichtern, unser Wissen an zu Tischen umgebauten Bäumen – in Kleinstädten mühsam von Kopf zu Kopf weiterzutragen, zu transportieren – manchmal – mit einem Bier im Blut – sogar auf allen Vieren!

Die Reichweite des TO vergrößerte sich dabei im Quadrat!

Wir könnten aus dem Vollen schöpfen, denn wir sind keine Verlage oder segelnde Autoren, mit den hinter ihnen sitzenden lauernden Interessen: der Knete, die sie machen können, wollen oder müssen.

Kurz, eine Registrier Kasse sind wir nicht – weil wir uns die Weitergabe unseres Wissens ins Programm geschrieben habe – ohne es bisher zu wissen – oder gar zu vermuten? Im Tiefschlaf sieht man die Bäume bekanntlich nicht.

WIR FÖRDERN GRATIS
Wir zeigen Flagge – und brauchen uns um weiteren Zulauf – den Lutscher neuer Segler Unterstützer – dann keine Sorgen mehr zu machen!

Denn wir sind ein Magnet, zu dem Segler streben werden – wie die Bienen zum Honigstock oder die Motte zur Wolle – zu unseren schicksten Pullovern – denn die ollen mögen sie nicht!

Die Nachwuchsfrage hätte sich damit kollateral erledigt!

So jedenfalls meine Gedanken und Phantasien – die mich schon ins Fliegen geraten lassen könnten!

Soll ich das Zweite Hemd dafür verwetten?

Unsere Fachleute könnten dann anschließend in ihrem bürgerlichen – oder auch seglerischem nassen Leben – als ständig offene Anlauf Adresse für ihr Wissen – interessierten Vereins Kollegen zur Hilfe stehen. Emil haben sie sämtlich sowieso, damit kann man dies z.B. sogar elektronisch regeln – ohne Bahn und Post zu quälen – die Postkutsche hätte ausgedient!

Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten nur zu einem geringem Teil meiner Zeit mit der Heck Dekoration von Schiffen, um den Seglern ruhigen Schlaf und Steuerfreiheit zu verschaffen – investiere hingegen Herzblut, suchenden Seglern zu den richtigen Schiffen zu verhelfen – besser – mit Händen oder Füssen zu versuchen, sie von den falschen Schiffen abzuhalten – manchmal ein hardcore Job.

Hier das Thema:

Der besondere Reiz an einer derartigen Seminar-Offensive, wäre die Authentizität unseres Angebots, weil das Wissen von Fachleuten ohne allzu große Hintergedanken einer dahinter lauernden Vermarktung von Kopf zu Kopf transportiert werden würde. Denn, nicht wahr, auch Weltumsegler können ihre sorgfältig geplante lange Reise meist nur mit Fachleuten erfolgreich beenden, einem Land-Team, ohne das sie völlig nackicht dagestanden hätten. Auch wenn die Praxis am Ende, nach dem Lesen von Weltumsegler Büchern, immer mal wieder zeigt, daß diese besondere Spezies Mensch, die von den Verlagen fürderhin zu Helden aufgebaut, so häufig auch nur einfache Segler sind, die hingegen plötzlich zu Fachleuten in sämtlichen Fakultäten mutiert und avanciert! Wenn finanzielle Interessen von Verlagen oder Sponsoren ins Spiel geraten, verwässert oft die inhaltliche Botschaft – weil man ja versucht, zu überspitzen, um den Ego Stern zum Blitzen zu verhelfen. Die Auflage läßt grüßen!

Hier liegt der Schlüssel, warum ein grosser Teil unserer Trans Oceanischen stillen Segler, im Gleichschritt eines wachsenden Meilen Kontos – eine zunehmend kritische Haltung zu den Segel Helden hat. Schlicht, weil sie sämtlich wissen, wie man das Wasser wirklich kocht!

WOLFGANG CLEMENS, von seinen Freunden GANGERL genannt, ist für mich einer dieser stillen fröhlichen Helden. Er hat mir einst in exklusiver Runde, ganz verschmitzt auf Bayrisch anvertraut: “ I hob´ sie doch alle scho boam Luegen erwischt“

Der TO könnte zum LAND-TEAM aller Segler avancieren – schlicht, weil er sein Wissen authentisch und ohne Hintergedanken verlegerischer Vermarktung – weitergibt!

TRANS OCEAN als THINK TANK
darauf muß man erst mal kommen! Open Source heißt das geflügelte Wort!

Entschuldigung, aber ich glaube, an dieser Stelle wird einigen Herren in Cuxhaven gerade ein wenig schwindelig!

MEDIEN – DIE ZEITUNG

Wie unter AXT AUF DEM MOND bereits erwähnt, sollte dies Blatt elektronisch und als Print bereitzustellen sein.

Zur Vergrößerung der Authentizität und Verbesserung der Glaubwürdigkeit könnte man ein paar Gedanken darauf verschwenden, ob wir es uns nicht leisten sollten, diese Zeitung ohne jegliche Werbung – ANZEIGEN FREI – herauszugeben? Vordergründig gingen uns Einkünfte verloren – aber langfristig wäre dies eine tolle Variante – die Reichweite unserer Kernkompetenz noch weiter zu erhöhen.

Zum Vergleich: bei der derzeitige Haus Postille wäre das ein Jahres Verlust von € 4.– / Kopf – wenn geschätzte Zahlen sich als real erwiesen.

Ich hielte dies für einen überaus reizvollen Gedanken – den wir uns locker würden leisten können, weil wir eben kein Geld verdienen müssen, weil wir keinen teuren Apparatikus am Leben erhalten müssen, der uns als Peitsche jeden Tag von achtern aufs Heck geknallt, weil eben der Verleger, seine Adjutanten und die hintendran an unsichtbarem Faden hängenden Schmiddel-Tanten – sich am liebsten täglich Champagner kaufen möchten.

Wir könnten unser Magazin zu einem schlagkräftigen SPECIAL-INTEREST Blatt ausbauen – und dadurch den herkömmlichen Magazinen ein wenig Wind in die Nase blasen, weil wir uns in diesen Blättern ohnehin zu wenig und dort sowieso nur seitenweise Futter finden! Der Spagat eines Blattes, dass für jeden Segler etwas bieten muss – wäre für uns bedeutungslos.

Das erhöht die Wirkung – und – Sie ahnen es bereits – erhöht wieder unsere Kompetenz!

Achtung Joke: Der Feind liest mit!

Macht nix, denn dies ist die alte Geschichte, die uns ständig im Hinterkopf – sich dort nur manchmal zum Dösen hingelegt. Zudem muss man ja vorsichtig sein, sich mit den Luftherren im verlegerischen Territorium zu sehr anzulegen, denn ansonsten – nicht wahr – wird man von dieser Seite stigmatisiert – weil in Journalisten Hosen ja auch meist Männer stecken mit den allseits bekannten Verhaltensweisen.

Das Leben war, ist und bleibt stets gefährlich – vor allem wenn´s um Knete geht.

WEBSITE

TRANS OCEAN könnte auch ein BLOG PORTAL umfassen – wie es ist hier – im Ansatz – zu besichtigen ist:

Hier sind derzeit ca 5000 Links aktiv von derzeit ca 2000 Yachten, die weltweit als CRUISER unterwegs.
Die Software ist erstellt, es ist lediglich eine Fleissarbeit, dies Portal in einer Form auszubauen, dass es einen Grossteil der weltweiten BLUEWATER SAILING CRUISING COMMUNITY umfaßt – ganz ohne Länder Grenzen.

Für den TO wäre dies eine sicherlich interessante Ergänzung.

Auch die Website sollte BANNER FREIE Zone bleiben, dadurch wird bereits im Ansatz der Inhalt seriöser – auch wenn dies im Zeitalter unbegrenzter Möglichkeiten die sogenannten Marketing Profis für dumm und blöde hielten!

Unnötig zu erwähnen – wiederum erreichen wir steigende Kompetenz!

Man könnte hier Inhalte anderer seriöser Seiten verlinken, die non commercial im Netz unterwegs und erfolgreich sind. Denn Segler sind ein besonders schlaues Volk – kein Wunder, denn zum Bau, Kauf und Erhalt einer ganzen Yacht bedarf es schon einiger Kraft, die man im Leben für seinen Sport erbracht – was man ja nicht mal so am Rande macht. Segler suchen besonders gerne die Insider Informationen, die nicht durch Advertorial Writing in Mitleidenschaft, oder sagen wir, verfeinert wurden – sie besitzen eine Nase für Informationen, die authentisch – nicht um des Verkaufens wegen – erhältlich sind. Interessant übrigens am Rande, dass viele der im Marine Business bekannten Autoren in ihrem eigenen Leben – quasi selbstbestimmt – alleine oder mit ihrer Familie – als Unternehmer unterwegs. Dies Phänomen ist explizit in den USA zu erkennen. In Deutschland dagegen hängen Autoren nahezu sämtlich am Verleger Tropf – weshalb ein bei uns überaus bekannter weitgereister Autor bei jeder passenden Gelegenheit die folgende Anekdote vom Stapel lässt: „Einen guten Verleger erkennt man stets daran, dass er aus den Totenschädeln seiner Autoren Champagner schlürft!“

Der wohl bekannteste Allein Unterhalter in unserem Genre ist immer noch – wollen wir raten? – Jimmy!

JUGENDARBEIT
BEATE + DETLEV SCHMANDT SV KIRA VON CELLE haben dazu folgende Überlegungen angestellt

ZITAT:
Langfahrtsegeln ist eine Lebensart in vielen Varianten, die voraussetzt, das irgend ein Einkommen ohne Berufstätigkeit vorhanden ist.

Unterbrochenes Langfahrtsegeln setzt voraus, das ein Einkommen teilzeitmäßig erzielt werden kann.

Urlaubs- und Freizeitsegeln setzt voraus, das diese Kosten aus Einkommen abgedeckt werden können, und das Alles nach Anschaffung eines Bootes.

Unter diesen Umständen wird der Teilnehmerkreis aus dem Leben heraus bestimmt und weniger durch „Jugendarbeit“.

Auch wenn es hart klingen mag:

Segeln lernt man – nicht nur – im Segelverein, davon gibt es hunderte in Deutschland. Das sind die Spezialisten, aus denen vielleicht Regattajugend erwächst, von denen dann einige an Hochseeregatten teilnehmen.

Ich lese von denen nichts über Ankerplätze, Inseln, Riffe und Menschen, erhalte keine brauchbaren Informationen für „mein“ Fördergeld.

Was kann es noch sein?
– Verantwortung, damit deutsche Segler in der internationalen Hochseeszene nicht aussterben?
– Patriotismus?
– Jungen Menschen eine solche Gelegenheit / Steigbügel zu bieten?

Liebe Leute,
der TO als weltumspannende Organisation mit 5000 Mitgliedern und hunderten von Yachten in aller Welt HAT KEIN EINZIGES SOZIALEN PROJEKT LAUFEN und in der Regattaszene / Einhandrennen werden andere Summen eingesetzt, als der TO jemals zusammen sparen könnte. Da können wir nicht mithalten und wollen es auch nicht.

Diese Vorstellungen kommen aus einer Welt, wo Segeln
– entweder extreme Anforderungen an Mensch und Material erfüllen muss,
– immer eine optimale Geschwindigkeit gefahren werden muss ( weil Spnsoren das fordern! )
– in Reviere führt, in denen kaum jemand war und in die auch kaum jemand will,
– es sich um einen Rekord handelt, den aufzustellen zuvor noch niemand die Idee hatte.

Vielleicht als soziale Hilfe Leistung? Hier geraten wir in turbulente Fahrwasser, denn WER will hier entscheiden, ein Vorsitzender im Alleingang vielleicht zur persönlichen Profilierung?

Vielleicht als Image Pflege für unseren Verein? Ich glaube, darauf können wir verzichten, zumal die Unterstützung nach Profil strebender junger Segler – siehe oben – durch Sponsoren bedient werden und im übrigen in der Verantwortung jener jungen Leute liegt, die wir da nicht stören sollten!

Dort müssen wir nicht mit vergleichsweise geringen Beträgen mit anderen Sponsoren um die Wette laufen.

Wir haben auf der KIRA VON CELLE nichts von alledem zu bieten, wir leben nur seit bescheidenen acht Jahren auf unserem Schiff. Wir haben auch erst die Hälfte der Kugel umrundet. Wir haben nun zum achten Mal die Passage zwischen den nördlichen Inseln im Südwestpazifik und Neuseeland gemacht und sind zufrieden, das wir stets ohne Schäden an Leib, Seele und Schiff angekommen sind. Wir haben die für uns geeignete Form des Blauwasser Segeln ergründet und gefunden, es sind die Träume der allermeisten Mitglieder – vor allem auch derer, die sich an Land noch nicht haben lösen können – der Traum vom Losfahren ihnen hingegen die Palme ersetzt, der sie lebenslang das Wasser geben.

Wir sind überzeugt, daß laut Satzung hier ein gründliches MISSVERSTÄNDNIS bei den Mitgliedern vorliegt, denn die Satzung ist mit der Realität bereits seit Jahrzehnten keineswegs konform!

Auch wenn der Verein dereinst vermutlich als Förderverein gedacht gewesen ist. Die Faktenlage heute sind anders aus, denn es gibt:
– über hundert Stützpunkte
– eine Zeitung die von den Reiseberichten lebt

LANGFAHRTSEGELN IST ZUM INHALT GEWORDEN – KEINESWEGS DIE FÖRDERUNG DES SEGELNS
So hart das erstmal klingen muss, aber Förderung im Sinne finanzieller Anreize, die man geben sollte, um jungen Seglern das Segeln zu erleichtern, halte ich für wenig sinnvoll, denn; WANN soll der TO einspringen? Wenn die Kasse nicht groß genug, das Schiff zu klein, das Budget für die Zeit auf See nicht hoch genug?

Dies sollte in der Entscheidung der Segler belassen bleiben, denn, nach welchen Kriterien sollten wir hier wohl vorgehen – ohne uns in die Haare zu geraten?

Wollen wir Extrem Leistungen honorieren, Erstleistungen, von zu jungen oder hübschen Menschen, die sich auf das Pferd einer gehofften finanziellen Vermarktung schwingen wollen? Das gibt Ärger – das kann nicht in unserem Interesse sein!

FAHRTENSEGELN IST UNSER FUNDUS
Darin ist in unserem Verein der ruhige und stetige Mittelpunkt zu sehen. Wir benötigen keineswegs unseren Stander auf waghalsigen Projekte, deren Anfang oder Ende wir weder bestimmen, überwachen oder beurteilen wollen oder können!
ZITAT ENDE

ZENTRALE FRAGE
Haben wir Energie genug, diese Aufgaben sämtlich zu bewältigen?

Die Antwort ist einfach: Im Prinzip sicher – praktisch jedoch bedingte dies eine Art von Einigkeit – die in unserem Verein bislang selten zu erzielen gewesen ist – schlicht, weil hier zwar verbal stets von einer großen Familie die Rede gewesen – hingegen dies recht selten auch mit Leben hat gefüllt werden können, vor allem wollen, weil hierzu strategisch gedacht und langfristig Weichen gestellt werden müssen, wovon der Verein bislang Lichtjahre entfernt gewesen ist.

Gibt es für eine derartige Ausrichtung eine solide Mehrheit, die hier unterstützend, keineswegs nur verbal würde mitarbeiten wollen?

Es bedeutete, den Bodensatz von Mitgliedern aus den Sesseln hochzuwuchten, sie zu überzeugen, dass auch ein nur kleiner Spiel Einsatz von € 30.00 durchaus genügen könnte, um hier ein Vereins Gebilde zu formen, das am Ende wie ein Diamant eine Strahlkraft würde erreichen können – auf die wir dann mit Stolz auch in Form eines gesetzten Standers, auf den Meeren wieder unterwegs sein mögen. Um die Ecke gedacht – man könnte das sicher auch kürzer formulieren!

DER VORSTAND INFORMIERT – NACH DIESEM MOTTO FUNKTIONIERT DAS NICHT!

Hier ist Gemeinsamkeit gefordert – denn Einer kann das nicht alleine leisten! – ein Vorstand der bisherigen traditionellen Ausrichtung ist hier schlichtweg überfordert! Wenn dann noch Hahnenkämpfe zu erledigen sind, oder das ganz normale zwischenmenschliche Gemetzel – dann kommt achtern nix mehr raus, aus dem ansonsten großen leeren Haus, außer große Worte, Blech Geklüngel, um wenigstens zu diesen Anlässen noch ein klein wenig Schummer Glanz in den Verein zu bringen, wenngleich auch nur vor einer kleinen Truppe von Königs Treuen Soldaten und ein paar zum fotografieren willigen Journalisten.

Alles bekannt: das war die TO Geschichte über viel zu viele lange Jahre!

DER TO MÜSSTE ALLSEITS OFFEN – ERGEBNIS ORIENTIERT – NACH VORNE EINGENORDET WERDEN!

Dazu demnächst – in einer weiteren Nachtaktion – ein paar zusätzliche Gedanken – die sich hier um eine Vereinigung ranken – in der ich zwar 25 Jahre nach aussen inaktiv geblieben – hingegen die mein gelebtes volles Leben – in Praxis sehr ausgefüllt – schlicht, weil ich seit 40 Jahren in diesem Genre mich beruflich auf allen Vieren fortbewege – und mir immer wieder Gedanken gemacht habe, wie man ein derart auf dem Riff festsitzendes gestrandetes Schiff dereinst wieder flott machen könnte!

Wenn diese Gedanken hier nun plötzlich massiv geäußert werden – gebe ich hiermit – entschuldigend – zu bedenken – daß es im Leben einige Zusammenhänge gibt, eine Abfolge von Schritten, die zu tun, man einer großen Gemeinschaft umfassend erst einmal erklären muss – um sie anschließend dann für die Sache zu gewinnen – im TO ein hartes Brot.

Ich habe dazu seit Jahren in kleiner Klüngel Runde mit den Seglern, die mir vertraut geworden, nicht zuletzt, weil ich bei ihnen am Heck als Appendix – in Steuer Angelegenheiten – dabei gewesen, immer wieder mit diesem never ending Thema Paktoren wie Raptoren gequaelt – mit immer nur dergleichen Frage – woll´n wir was bewegen – oder haben wir den TO schon aufgegeben? Mit Beate und Detlev Schmandt SV KIRA VON CELLE habe ich virtuell manche Nacht verbracht. Das Ergebnis ist unser gemeinsamer Entschluß – dass das Schiff noch nicht völlig untergegangen, hingegen es sich vielleicht ja lohnte – hier mit der geballten Ladung verschiedener durchbluteter Festplatten unsere Gedanken in Bits und Bytes der Gemeinschaft nun einmal mitteilen

Dann kann man am Ende, wie einen dicker Kübel voller Fische – die ganze Chose auf den Tisch hin kippen – frei nach dem Motto: DA HABT IHR DEN SALAT!

Wenn dies ein Ansatz ist, wenn die Gemeinschaft sich entschließen könnte, daß es sich lohnte, hier die Achterbahn fahrt noch ein wenig weiter fortzusetzen – dann, meine Damen und Herren, verweile ich an dieser Stelle – Sie dürfen sich abschnallen und den Zug – unter Vorsicht jetzt verlassen!

Ich werde dann – wenn es genehm – vor allem nach Absprache mit meiner besseren weibliche Hälfte – die Geschichte ein wenig weiter flechten – verspricht

Peter Foerthmann

14 Kommentare zu Wolkenschloss

  1. TRANSOCEAN wäre bei aktiver Mitarbeit von Peter Foerthmann im Vorstand sicher nicht nur um eine Attraktion reicher, der Verein bekäme zugleich eine Adrenalin-Injektion. Sein Vorschlag, mit Jimmy Cornell und Anderen zusammen zu den Messen Trans Ocean Seminare zu organisieren und dort Mitglieder zu werben, ist Gold wert, ebenso wie sein Vorschlag, einen Internet-BLOG zu installieren.

  2. Ein Mitglied sagt:

    Die Familie Schmandt verkennt offenbar, dass TO ein Sportverein ist. Daher finde ich es seltsam, dass bemängelt wird, dass TO kein soziales Projekt fördert. Auch die Äußerungen zum Regattasegeln oder dem Segeln in entlegene Gegenden zeigen, dass die Schmands ihre Art zu segeln für die einzige halten, die in einem „neuen“ TO Platz hat. Segeln als Sport hat aber was mit Leistung zu tun. Und es ist nun mal keine Leitung jahrelang an tropischen Ankerplätzen den Herrgott einen guten Mann sein zu lassen. Platz sollte im TO für ALLE sein, die sich dem Hochseesegeln verbunden fühlen, aber der Verein sollte die Fördern, die auch etwas leisten wollen. Als Rentnerunterstützungsverein ist TO nicht gegründet worden.

  3. peter sagt:

    Dieser Pfeil – aus anonymer Ecke – geht hingegen leicht in andere Richtung als gedacht! Denn, nicht wahr, auch wenn der ganze TO-Laden androgyn, so kämen wir nicht umhin, die Fakten zu betrachten – wen der Laden denn heute spiegelt! Und da hätten die Schmandts wohl ein wenig Recht.

    Zudem: das schöne an der ganzen Segel Chose ist doch die Mischung aus Sport und Badehose, bzw. dem Dümpeln um den schweren Haken – denn selbst dort kann segeln gefährlich sein. Segeln an sich ist als Sport lt. Wikipedia wohl anerkannt – somit für jeden Segler auch eine Leistung, deren Höhe er selbst bestimmen kann und darf. Wenn nun hier nach Schweiss, Blut und Tränen verlangt wird, oder gar polaren Abenteuern, die ja manchmal nur gesucht, weil man sogar Kojen dabei verkaufen kann – dann in der Tat, hätten wir nur noch zu definieren, für wen oder was wir denn hier unser Geld auszugeben hätten, FörderungsMaßnahmenTechnisch! Aber da geraten wir uns dann alle in die Haare – und das genau wollen wir doch nicht!

    Zudem wäre mein Rat, uns erst einmal um die Gesundung des KO Patienten zu bemühen, bevor wir gemeinsam Sterne pflücken! Eine offene Diskussion – das wäre der Anfang – und Offenheit fängt meist schon beim Namen an! Denn dann wäre der Anfang gemacht – anstatt, wie jahrelang die Praxis, VORSTAND und VOLK einander zu entfremden. Was ein Graben alles bewirken kann, das haben wir vor Augen! Gräben zuzuschütten, darum bin ich hier unterwegs

    meint Peter Foerthmann

  4. Beate + Detlev Schmandt, SV Kira von Celle sagt:

    Lieber Anonymus
    Das ist genau die Diskussion, die der To jetzt führen sollte, Sportverein, Förderverein oder Langfahrtseglerverein oder wenn mehreres, dann in welcher Gewichtung. Die Mitglieder sollten hierzu und dem sich daraus ergebenen Budgetplan befragt werden. Wenn Du soziale Projekte in einem (Sport) Verein für ungewöhnlich einstufst, dann weißt Du nicht sehr viel über Sportvereine. Wenn Du Langfahrtsegeln als überwiegendes Abhängen auf Ankerplätzen einschätzt, dann weißt Du darüber auch nicht viel.
    Beate und Detlev
    SY Kira von Celle

  5. Ein Mitglied sagt:

    Liebe Schmandts,

    jemandem Ahnungslosigkeit zu unterstellen, nur weil er eine andere Meinung hat, ist keine Diskussionsgrundlage.
    Soziale Projekte gehören sicher nicht zum Kerngeschäft eines Sportvereins und Eure Art zu segeln ist nun mal weniger sportlich, als die Art, in der sich ein Erdmann um die Welt bewegt. Das ist nun einmal so.
    Wenn die Mehrheit der Mitgleider bei TO der Meinung ist, man solle was Gutes tun und zudem die „Förderung des sportlichen Hochseesegelns“ einstellen, dann bitte. Aber ich würde dies nicht unterstützen, weil Segeln für mich ein Sport und kein Mittel von A nach B zu kommen ist.

    MfG

  6. peter sagt:

    Guten Morgen Anonymus,
    ohne an dieser Stelle nun das Haar zu spalten, liegt es hingegen im Wesen der weit überwiegenden Mehrheit der im TO verbundenen Mitglieder, sich seglerisch EBEN NICHT rasend oder rennend, noch, wie Wilfried, dauersegelnd, auf dem Wasser zu bewegen, hingegen, als Alternative zu einem langen Leben an Land, davon träumen, dereinst eine Reise unter Segeln zu machen. Und da liegt es in der Natur der Sache, dass sie dereinst dann, nach vielleicht anspruchsvoller Reise, sich dann in Ruhe um den eigenen Anker drehen… das zumindest ist der Traum unzähliger Blauwassersegler in Spee, die der Palme teils lebenslang Wasser geben – bevor sie dann nach See zu ihre Träume endlich mit der Realität vertauschen.
    So oder so ähnlich sieht das
    Peter Foerthmann

  7. Beate + Detlev Schmandt, SV Kira von Celle sagt:

    Lieber Anonymus
    Du hast Recht, Unterstellungen sind kein geeignetes Mittel für eine faire Diskussion.
    Aber genau das hast Du getan, als Du in Deinem ersten Beitrag schriebst, das wir unsere Art des Segelns für die einzig Richtige halten, in einem „neuen“ TO. Lies noch mal nach, wir wurden im Blog mit den Worten zitiert: „Langfahrtsegeln ist eine Lebensart mit V I E L E N Varianten“. Mit keinem Wort haben wir etwas Ablehnendes über andere Wege als den unseren gesagt. Im TO ist für Alle Platz, die aufrichtig an der Sache interessiert sind. In unserem zitierten Beitrag ging es ausschließlich um die Frage der Fördergelder und in diesem und nur in diesem Zusammenhang sind wir der Meinung, das jeder so segeln sollte wie er mag, doch nicht erwarten sollte, das der Verein das bezahlt. Warum nicht sportliches Hochseesegeln finanziell fördern,…. doch doch, nur dann sollte die Mehrheit der Mitglieder auch dafür sein und das gilt es einmal herauszufinden. Das wir jahrelang an tropischen Ankerplätzen den lieben Gott (welchen) einen guten Mann sein lassen, ist ebenso eine Unterstellung insbesondere deshalb, weil klar ist, auch Dir, das Du keine Ahnung von unserem Bordleben haben kannst. Aber von Dir wissen wir etwas….: Du hast noch nie einen Reisebericht für den TO geschrieben! Woher wir das wissen? Ganz einfach, weil noch nie ein anonymer Reisebericht abgedruckt wurde.
    Ein gutes, offenes Neues Jahr wünschen
    Beate und Detlev

  8. Es geht schon los! Kaum werden kritische Gedankengänge aufgeschrieben und verbreitet, versuchen einige -auch mit der stumpfen Waffe der Diffamierung- den „NEUEN TO“ schon nach ihren Wünschen auszurichten, Aktivitäten zu gewichten. Und der Vorsitzende schmeißt hin…Könnt Ihr, liebe Vereinskameraden, euch vorstellen, was passiert, wenn ALLE sich äußern? Wir sind-scheinbar- nicht reif für diese Art der Demokratie. Wäre es nicht ratsam, erst einmal die Mitglieder mittels eines einfachen Fragebogens, den auch unser unterbesetztes TO-Büro (und nein, ich schreibe jetzt nicht: Joke – das sollte man so merken!) auswerten könnte, zu fragen, was die denn wollen – zum Beispiel: Sozialprojekt ja-nein – und dann versuchen, dies umzusetzen?
    Zwei Gedanken noch:
    – Inserate schaden einer Zeitschrift nicht, wenn diese eine fähige, unabhängige Redaktion hat – oder möchte einer dem Spiegel Parteilichkeit unterstellen, bloß weil Rolex dort inseriert?
    – Eine Meinung zählt nur, wenn der Name darunter steht. Hier also: Anonym geschriebenes gilt als nicht geschrieben.
    Aber wie auch immer: Am Ende der Diskussion wird ein neuer TO dastehen, ob das auch ein besserer ist, wird sich zeigen.
    Gutes Neues Jahr – auch für den Verein.
    Peter Kersten

  9. peter sagt:

    Prost NeuJahr, Peter Kersten,

    Wenn wir doch erst einmal eine Diskussion mit den Herren in der BURG in Gang bekämen – wäre ja schon mal ein Trippelschritt getan. Kommunikation erwies sich bislang hingegen als schwierig und wir sind hier unterwegs, diese Diskussion auf möglichst breiter Ebene zu erreichen. Überspitzt gesagt, halten wir den TO derzeit für geistig insolvent, denn bei der derzeitigen Lage ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen, höchstens ein Zauberkunststück mit Hut und weissem Kaninchen, nach dem Motto: „Der Vorstand informiert“!

    Vorstand im Rückstand – das bezeichnete die Lage allumfassend.

    Wir sind der Meinung, dass der Prozess der Erneuerung – vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte des TO – nun einmal von 99%, anstatt wie bisher von nur 1% der Mitglieder – getragen werden sollte. Wenn es gelänge, hier eine nennenswerte Anzahl von TO Mitgliedern, die ihre persönliche Hoffnung gegen € 30,– p.a. zu Grabe getragen haben, aus dem Koma zu erwecken, dann wäre dies ein Hoffnungsschimmer! Wir könnten dann gemeinsam herausfinden, ob es sich lohnte, eine Trans Oceanische Perle zu formen und zu pflegen – oder sie dem Sumpf der Funktionäre weiterhin zu überlassen.

    Meine persönliche Meinung: es wäre eine Schande, diese Chance nicht aufzugreifen!

    Was eignete sich besser, als ein Jahres Anfang?

    Beste Grüsse aus Hamburg

  10. Peter Foerthmann sagt:

    Zur Inserats Thematik: TO Nachrichten und SPIEGEL – man könnte keine besseren Beispiele benennen! Der Spiegel unterhält und benötigt ein Heer von Informanten um Inhalte zu generieren – beim TO zahlen die Informanten mit ihren Beiträgen !

    Zwischen PRACTICAL SAILOR (frei von Inseraten) und KIELER YACHT CLUB Vereinspostille, bei der man die Beiträge bald mit der Lupe zwischen den Anzeigen suchen muss – gibt es eine breite Strasse für jede Art von Diskussion.

    Wenn man im Interesse zunehmender Professionalität also einen Journalisten verpflichten würde, dann in der Tat stellte sich die Frage, wovon man den Mann bezahlen sollte, aus der Vereinskasse oder über Inserate.

    Gemessen an der derzeitigen Situation, bei der Einnahmen für Inserate, aus Gewohnheit jahrelang den Mitgliedern wahrscheinlich unterschlagen wurden – wäre die Diskussion darüber dann ein guter Anfang.
    Peter Foerthmann

  11. Nun habe ich etwas getan, was ich eigentlich nicht tun wollte: Ich habe mich ETWAS näher mit der Problematik unseres Vereins beschäftigt. Und verstehe immer weniger, was dort abläuft. Wenn ich die Zeichen richtig deute, wird einigen Veruntreuung – gar Betrug – unterstellt, oder? Dann allerdings gibt es nur einen Weg: Rücktritt des gesamten Vorstandes, Einsetzung eines geschäftsführenden Vorstandes -mit Prüfungsauftrag- per Briefwahl und Erstellen eines neuen Konzeptes UND eines Berichtes bis zur nächsten Hauptversammlung. Zur Durchführung dieser Wahl und bis zum Entscheid durch diese als kommissarischen Vorstand wirkenden schlage ich Herrn Röttgering vor. Und eine weitere Frage drängt sich mir auf: Ist Selbstherrlichkeit eigentlich strafbar?
    Und noch eines gefällt mir gar nicht: Wenn von „normalen“ Vereinsmitgliedern und Vorstand gesprochen, geschrieben wird. Ein Vorstand ist nicht einmal Erster unter Gleichen, er ist Diener der Mitglieder – aus freien Stücken, aber Diener trotzdem. Damit Repliken, dies sähe die Satzung nicht vor, gar nicht erst zum Tragen kommen: Dann müssen wie sie halt ändern und jetzt handeln, diese Zustände hat die Satzung auch nicht vorgesehen.
    Mit dem Ersatz des TO Standers auf meiner Yacht werde ich wohl noch ein wenig warten……….
    Peter Kersten

  12. peter sagt:

    Ja, Herr Kersten, so passiert das! Ist mir ebenso ergangen – auch ich wollte lange nicht – aber dann hat´s geknallt in meinem Kopf!

    Ich gestehe gerne, dass sich dies Thema auch in meinem Kopf viel zu viele Jahre müde zum Schlafen zur Seite gelegt hatte, nicht wert, sich wg. € 30.– plus in meinem Fall einer jahrelangen Dauerspende, aufzuregen oder angesprochen zu fühlen – ist ja unser täglich Brot – ein Blick rundum genügt. Funktionäre rundum – viele davon dumm – kaum Zeit zum Atmen!

    Ich bin überzeugt, dass wir eine enorme Zahl von „Schläfern“ unter den TO Mitgliedern haben und ich bin hier unterwegs, die Birnen in möglichst vielen Köpfen anzuschalten.

    Dann würde plötzlich ALLES möglich – und ich bin gespannt, wie viel wir hier werden bewegen können!

    Immerhin besitzt unser Verein ein unglaubliches Human Kapital und es wäre doch gelacht, wenn es uns gemeinsam nicht gelänge, dies zu aktivieren und zielführend für einen Verein einzusetzen, zu kanalisieren, dass wir sämtlich den Stander wieder bügeln gehen können.

    Mein Optimismus ist derzeit jedenfalls eine rotglühend helle Lampe
    Beste Grüsse Peter Foerthmann

  13. markus sagt:

    Wir sind ein Segelverein der seinen Mitgliedern die Nutzung seiner Boote bietet. Wir wollen mit unserer Segelyacht bei Hochseeregatten antreten.
    Was will der neue TO da tun? Regatta auch, oder nur Fahrtensegeln?

    Was die Idee mit den Kursen angeht: Die bieten andere ja auch schon an. Wie wäre es da mit anderen zusammen zu arbeiten? TO nur als noch einen Anbieter für Sicherheitstrainings etc braucht es auch nicht.
    Wie wäre auch die Idee der Zusammenarbeit mit den anderen Hochseevereinen zb in Schwaiz und Österreich.
    Sicherlich läßt sich noch vieles anderes machen.

  14. peter sagt:

    Guten Morgen nach Greifswald,

    generell ist alles möglich – und alles ist besser als der derzeitige Stillstand des Nichtstuns – das ist der Sinn der ganzen Aktion – meint
    Peter Foerthmann

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