Die liebe Scholle

Trans-Ocean e.V. – wenig Neues vom Verein „Meine liebe Scholle“

Uwe Janssen´s ( Yacht ) Beschreibung des Lebens und Treibens des Vereins ist – obgleich 5 Jahre her – unvergessen:

Inhaltlich und ob seines Niveaus – unwesentlich über der Grasnarbe – war der lange gärende Zwist in der Hochseesegler-Vereinigung Trans-Ocean (TO) bis vor wenigen Tagen keinerlei Erwähnung wert. Ödes Vereinsgemeier, Ränkespielchen hier und Vorwürfe dort, der dilettantische Vorstand, keine Kommunikation, kurz: ganz das Übliche – Disput gewordene Langeweile, ein laues Lüftchen im Wasserglas, nicht interessanter als die erbitterte Auseinandersetzung über Ruhezeiten im Kleingartenverein „Meine liebe Scholle“.

DIE ALTEN RITEN SIND IMMER NOCH LEBENDIG
Es war einmal ein Anspruch mit angeschlossenem Verein
in dem wollen Segler gerne Mitglied und damit wichtig sein
Ob man will oder auch nicht
Drin-sein gilt Seglern vereinzelt immer noch als Pflicht,
jedenfalls, wenn sie im Kopf ins Blaue zu segeln planen.

Wer das nicht kann oder sich nicht traut,
dessen Vereinsbeitrag wird dennoch bestens verdaut
man nutzt den Stander als Wichtigkeits Verstärker
der am Auto klebt oder in der Saling weht
um eine besondere Aura zu verbreiten
ohne aus dem Hafen ins böse Meer zu gleiten.

Grosser Anspruch für kleines Geld,
erscheint man – Schwups – als Teil der grossen Welt
kann als Spreu den Weizen riechen
ohne ihm hinterher zu kriechen.

ODER ALS VERLAUTBARUNG
Hast du keinen Schein,
lassen wir dich nicht rein
wir sind nämlich ein gediegener Kleingarten Verein
wir reklamieren die Welt frech als unser Territorium
das wir beherrschen vor allem mit Brimborium
welches wir als Medaillen um Hälse hängen,
die wir im Dutzend preiswert kaufen können.

ODER ALS AUSBLICK
Wenn Gedanken in die Ferne schweifen,
wenn zu Hause die Familien oder Frauen keifen,
wenn Ba-Bu ( Bandscheibe – Burnout ) das Leben vermiest
wenn das Wetter die Lebenslust verdriesst
Dann ist Cuxendorf im November ein feines Ziel
wo Einigkeit erwartet und verlautbart wird
wo man sich liebedienerisch verbündet
Vereinsgeschehen gern hoheitlich verkündet
sich jeder Kritik entschlossen entgegen stellt
was Mitgliedern auf See immer weniger gefällt.
Wir lieben die Gefolgschaft Gleichgesinnter
wie wir es Jahrzehnte lang gehalten haben.

Es lebe der Kleingarten Verein meine liebe Scholle!

OHNE WORTE – ABGERUNDETE BETRÄGE LAUT KASSENBERICHT:
€ 138.000 Mitglieds Beitraege
€ 95.000 Verwaltungskosten
€ 30.000 Kosten für Website, in dessen Foren Ruhe herrscht
€ 10.000 Messekosten, die durch neue Beitragszahler nie zu amortisieren sind

DETAILS, DIE VERWUNDERN
Einen Vorsitzenden, der im Editorial
– über den Kauf einer 53 Fuss Vereinsyacht räsoniert,
– der seinen Mitgliedern ein Gerichtsurteil in der Sache „Verwendung von € 18.000“ vermutlich nicht vorzulegen plant,
– der seine Mitglieder über ein gegen ihn angestrengtes Gerichtsverfahren wg. Verleumdung eines Stützpunktleiters vermutlich nicht zu informieren plant,
– der zu hoffen scheint, dass der jahrelange Mitgliederschwund bald durch Neumitglieder ausgeglichen werden wird, und dabei wohl vergisst, dass hunderte langjährige wertvolle Blauwassersegler samt ihrem unermesslichen Erfahrungsschatz, für den Verein unwiederbringlich verloren sind.

HOPPALA – FAST HÄTTE MAN DAS NICHT GEMERKT
Ohne den Hauch einer Kritik an der seglerischen Leistung der überaus sympathischen Persönlichkeit von Mareike Guhr zu formulieren, aber wenn der TO seinen höchsten Preis medienwirksam einer Seglerin übergibt, die vermutlich erst anlässlich dieser Preisverleihung in den Verein eingetreten ist, sei die Sinn Frage gestattet. Frau Guhr wird als Neumitglied #3929 in der TO Zeitung vom Januar 2017 begrüsst.

Warum also nicht die Kriterien für Preis Auszeichnungen Kosten sparend vereinfachen? Man suche sich einen genehmen Kandidaten, dekoriere ihn / sie mit einem Preis, der an eine Zwangsmitgliedschaft gekoppelt ist. Mit Speck fängt man Mäuse, zumal man endlich Nicht Mitglieder überraschen könnte, um sich mit deren Lorbeeren kollateral dann selbst zu schmücken. DIE FRAGEN:
– Haben wir alle am System etwas übersehen?
– Oder haben hier einige Menschen den Respekt vor den Mitgliedern vollkommen verloren?
– Oder wurde diese Preisträgerin bereits „aus Gründen der Gendergerechtigkeit“ selektiert, die Martin Birkhoff lt. Editorial neuerdings so sehr am Herzen liegt?

Irgend jemand wird die Antworten kennen …

DIE NEUE RUHE IST DIE ALTE RUHE
Fünf lange Jahre unnötiger Vereinsquerelen und Machtspiele haben in der Wahrnehmung der Seglerschaft einen fatalen Eindruck und Vakuum hinterlassen. Die Kritiker, Idealisten und Sachverständigen haben es nicht vermocht, diesen Verein auf bessere Beine zu stellen, das offenbare System des Verharrens, Tricksens, Verlautbarens und Verschweigens hat die Kritiker verstummen lassen, viele haben desillusioniert den Verein verlassen.

Diesem Verein ist vermutlich nicht mehr zu helfen, weil sich eine sehr kleine, sehr verschworene Gemeinde im Gefolge machthungriger Funktionäre, wie in der Vergangenheit, weiterhin mit aller Macht jeder Demokratisierung zu widersetzen versteht.

Der Souverän im TO, eine weltweite Seglerschaft, wurde Jahrzehnte lang mit Tricks, Raffinesse und einer unguten Satzung seiner Stimme enthoben. Es ist nachvollziehbar, dass kluge Menschen sich dies auf Dauer nicht gefallen lassen.

Der Pulverrauch hat sich verzogen. Es bleibt am Ende ein klares Bild von einem Verein, den wir mit unserem Wunschdenken überfrachtet haben, der sich gleichwohl vieler langjährig treuer Mitglieder als unwürdig offenbart hat, weil er stets so ganz anderen Zielen hinterher gelaufen ist, die wir nun kennen.

Meine Meinung!
Peter Foerthmann

Ein Kommentar zu Die liebe Scholle

  1. Liebe Freunde und Interessenten des Trans – Ocean e.V.,
    wer sich selber ein Bild vom Verein machen möchte, ist herzlich zu unserem TO – Wochenende eingeladen. Alle weiteren Infos gibt es hier:
    https://www.trans-ocean.org/Bericht-lesen/ArticleId/3797/Labskaus-Mafia-und-TO-Wochenende
    Wir freuen uns auf Euch!
    Der Vorstand des Trans Ocean e.V.
    Martin Birkhoff, 1. Vorsitzender, Egon Lutomsky, 2. Vorsitzender
    Pit Dörnfeld, Schatzmeister, Dr. Thomas Dorn, Schriftführer, Carsten Matthias, Beiratsvorsitzender

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