Neues vom Popanz

Trans-Ocean e.V. – Verlautbarungen kontra Meinungen

Acht Monate sind verflogen wie der Wind, es ist an der Zeit, ein Update zu verfassen, damit nicht der falsche Eindruck überwiegt, der Vorstand habe seine Mitglieder nun plötzlich lieb´- denn er zieht es erkennbar vor, seine eigene Ausdeutung der Ereignisse darzulegen. Deutlich immer wieder, wie mit unliebsamen Kritikern umgegangen wird, wie der Fall Milan Rataj ( TO Stützpunkt Mindelo ) beispielhaft zeigt, der es gewagt hatte, den Vorstand zu kritisieren. Liegen hier schon wieder die Nerven blank?

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Der Schulterschluss von Vereinsvorstand und gewogener Presse, deren Interessen dem Souverän und Leser eine Nase dreh´n, hat den Stillstand betoniert, man zeigt offenbar ungeniert, wie wenig man Beitragszahler und Leser respektiert. Die Chuzpe allerdings, ist unverhohlen, da die Fakten die Verlautbarungen offenbar immer mal wieder rechts überholen. Ob dieser Verein auf Dauer noch zu retten ist? Dies wage ich zu bezweifeln, weil sowohl Vehemenz als auch Tendenz der Berichterstattung erkennen lassen, wie wenig die hier Beteiligten die Segler wirklich kennen.

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Die Zeit von Verlautbarungs Monopolen haben wir heutzutage doch wohl überwunden, darum ist bemerkenswert, dass die Protagonisten hier zu glauben scheinen, durch „besondere“ Berichterstattung als Beruhigungs Pille, die Wogen des Vereins Unfriedens wieder glätten zu können. Für mich ein Bühnenstück der besonderen Art, weil dem öffentlichen Gerangel um die Kompetenz für deutsche Blauwasser Segler, bereits das Publikum weggelaufen scheint. Man hält offenbar seine Leser für wenig fähig, sich Informationen selbst zusammen zu tragen. Zu viele Enttäuschte sind bereits still gegangen, nachdem ihre Geduld durch Verlautbarungs Geisterfahrer zu lange strapaziert, derweil eigene Ideale von einem dereinst „besseren“ Verein, durch Interessen unter Wegerechts Zylinder immer weiter konterkariert.

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WORD Of MOUTH erweist sich – wieder einmal – als der bessere Weg für Segler, wenn sie denn für sich erkannt, wie wenig Salz in einer Suppe ist, die ihnen vom Kellner Personal als duftende Hochzeitssuppe serviert, die am Ende dann doch nur schnödes Labskaus für € 30 ist.

Diese Zeilen sind eine Referenz an jene Segler, die mich als Instanz in dieser Posse begreifen. Die nachfolgend mir zugetragenen Postings aus dem TO Forum mögen aufzeigen, wie die Halbwertzeit von Verlautbarungen, Purzelbäume schlägt, wenn sie später dereinst blamiert. Das fatale Zusammenspiel von Vorstand und Presse, empfinde ich als Sündenfall mit Nebenwirkungen, der Segler und Leser gleichermassen verärgert, zumal im Wettlauf zwischen Verlautbarungen und Fakten, letztere öffentlich kaum wahrgenommen werden, was wohl zum Plan der Akteure zählt. Dies nehme ich zum Anlass, der Wahrheit heute mal wieder ein wenig Backstags Brise zu verschaffen, indem ich augenfällige Bedenken und Meinungen, als Grätschen, den Verlautbarungen kommentarlos gegenüber stelle.

13.04.2016 Kriminalität – TO Mann als Schmuggler verurteilt

Presse Veröffentlichung auf yacht.de

24.04.2016 Meinung von Mitgliederseite:

Zitat Martin Birkhoff: „Wir werden selbst verständlich überprüfen ob das
zutreffend ist und gegebenenfalls für eine Richtigstellung sorgen. Wir bitten
aber um Verständnis dafür, dass der Vorstand darauf absolut Wert legt, dass in
Verbindung mit einer Tätigkeit als Stützpunktleiter nur Personen beauftragt
werden, die einen einwandfreien Leumund haben. Aus diesem Grund ruht der
Stützpunkt im Mindelo weiterhin.“


Da wird ein Vereinsmitglied unter voller Namensnennnung im öffentlichen Teil
der website des TO eines Verbrechens beschuldigt ( Geldwäsche und Waffenhandel ), ohne dass der Vereinsvorstand sich mit der Sachlage beschäftigt oder das Mitglied nach dieser befragt hat. Erst schießen und dann fragen, ein Motto aus dem Wilden Westen und ein Merkmal
der Autokratie.


Wenn Personen ( nicht nur ) im Ehrenamt einer Straftat bezichtigt werden, ist es
in der Regel angebracht, dass diese Personen mit sofortiger Wirkung ihr Amt
bis zur Klärung der Angelegenheit ruhen lassen oder suspendiert werden, um den
Ruf einer Institution samt ihrer Mitarbeiter nicht zu gefährden und das
Publikum vor Wiederholung zu schützen. Die Ehefrau von Milan Rataj ist von
jeglichen Straftaten freigesprochen worden und es besteht kein Zweifel an
ihrem einwandfreien Leumund. Die Nähe zu ihrem Ehemann und die Tatsache, dass
Milan in Mindelo Kontakte zu TO Seglern pflegt, führt aber dazu, dass ihre
Suspendierung bei weitester Auslegung der Leumundsfrage durch Martin Birkhoff
und den TO Vorstand unausweichlich war. Auch wenn kein rechtskräftiges
Urteil vorliegt, wiegt der Verdacht so schwer, dass der TO sich und seine
Mitglieder hier schützen muss.


Auch gegen Martin Birkhoff liegt kein rechtskräftiges Urteil vor. Es steht
aber der Verdacht der üblen Nachrede oder ggf. sogar der Verleumdung im Raum
und ein Strafantrag ist gestellt. Unter seiner Verantwortung wurde ein
Mitglied ohne Sachprüfung eines Verbrechens bezichtigt. Der Strafantrag gegen
Martin Birkhoff wiegt schwer, wenn sich herausstellt, dass seine Behauptungen
zu Milan Rataj nicht der Wahrheit entsprechen. Martin Birkhoff verzichtet auf
eine aktive Verteidigung seiner Schrift gegen Milan, erkennbar daran, dass der
Bericht von der TO website gelöscht worden ist.

Wenn Martin Birkhoff eine klare Vorstellung von seiner Verantwortung hätte,
dann ließe er sein Amt jetzt ruhen, mit der gleichen Begründung, wie er den TO
Stützpunkt in Mindelo suspendiert hat. Dabei spielt es wie bei Milan keine
Rolle, wie der Ausgang des Verfahrens sein wird. Es geht um das Vertrauen in
die Institution. Ohne Suspendierung von Martin Birkhoff durch den Vorstand
oder einem freiwilligen Rücktritt bis auf weiteres vom Amt, geht vom Verein eine
verheerende Botschaft aus:

„Seht her, bei uns kann der erste Vorsitzende ein Mitglied öffentlich für
jeden lesbar eines Verbrechens bezichtigen, ohne jede Sanktion durch den
Verein. Er kann in krassester Weise gegen die Netiquette der website verstoßen
und muss lediglich die Löschung des „Pamphlets“ erdulden. Damit ist nicht
sichergestellt, dass dies nicht wieder geschieht. Diese Angelegenheit wird vom
Vorstand mehrheitlich geduldet.“


Sollte jemand irgendein „Geschmäckle“ verspüren, wenn er von hohen Geldsummen
und immer größeren Yachten liest, habe ich dafür großes Verständnis, es geht
mir nicht anders. Wir werden das zu unserer Privatsache machen müssen. Diese
Empfehlung gilt auch für Martin Birkhoff. Es war Milan Rataj, der zur letzten
Jahreshauptversammlung einen Antrag zur Abwahl gegen ihn gestellt hat und auch
hier ist so ein „Geschmäckle“, das nicht sein sollte, aber an den Tatsachen
und deren rechtlicher Bewertung nichts ändert.


Ehrenamt schützt nicht vor Verantwortung. Das geht an diejenigen die gewohnt sind mit dem Hinweis auf die Ehrenamtlichkeit alle Probleme bedecken zu wollen. Auch ein Hinweis auf die unterschiedliche Schwere der Straftaten führt nicht
weiter. Milans Verurteilung hängt am seidenen Faden, sollte die Langwaffe in
der Berufung nicht als Kriegswaffe eingeordnet werden, fällt das Urteil in
sich zusammen. Die Verleumdung und /oder üble Nachrede steht zwar unter einer
geringeren Strafandrohung, ist aber wohl nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Für mich
stellt die Art und Weise, wie Martin Birkhoff mit seinem Amt umgeht, eine mindestens
genauso große Gefahr für den Verein und seine Mitglieder dar, wie das bisher
bekannte Verhalten von Milan und erfordert getreu den Prinzipien von Martin Birkhoff
die gleichen Konsequenzen.

Beate S.

26.04.2016 Meinung von Mitgliederseite:

Der Fall Milan Rataj
Ihrem Inhalt nach knüpft die immer noch bestehende Veröffentlichung über den Fall auf yacht.de an die Berichterstattung auf der TO-HP an. Ohne die allem Anschein nach fehlerhafte Berichterstattung auf der TO-HP hätte es deshalb den Beitrag auf yacht.de nicht gegeben.
Martin Birkhoff könnte den von ihm zu verantwortenden Schaden zumindest partiell beseitigen, wenn er sich gegenüber yacht.de dafür einsetzen würde, dass die dortige Veröffentlichung schleunigst gelöscht respektive richtig gestellt würde.
An den Vorstand sei deshalb die Frage gerichtet, ob in dieser Hinsicht irgendetwas unternommen worden ist. Im Hinblick darauf, dass hier seitens des TO übliche journalistische Grundsätze – nämlich saubere Recherche, bevor man derart gravierende Vorwürfe in die Welt setzt – in eklatanter Weise verletzt worden sind, wäre das mehr als angebracht,
meint Bettina H.

ANMERKUNG:
13.04.2016 Milan Rataj, Strafanzeige gegen Trans-Ocean
09.06.2016 Milan Rataj, Strafanzeige gegen Yacht
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27.05.2016 VERLAUTBARUNG des Vorstands

TO im Rechtsstreit gegen den ehemaligen Vorsitzenden endgültig erfolgreich.

Die juristische Auseinandersetzung um eine vom ehemaligen Vorsitzenden B. Luetgebrune an die damaligen Agenturen Cux-Enterprise bzw. Lydia Kluth gezahlte Provision hat der TO endgültig gewonnen. Auch vor dem Berufungsgericht wurde die Rechtsauffassung des Vorstandes bestätigt. Das Urteil ist rechtskräftig. Der strittige Betrag war – wie berichtet – auf dem damaligen Krankenversicherungskonto des TO aufgelaufen und nicht korrekt an die damalige Versicherung weitergeleitet worden. Das Gericht bestätigte mit der Abweisung der Berufung, dass das Geld in das Vereinsvermögen gefallen war und nicht als Provision hat ausgezahlt werden dürfen. 
Der Vorstand hatte bereits nach dem erstinstanzlichen Urteil die Vollstreckung veranlasst, um den Betrag für den Verein zu sichern, musste zu diesem Zweck jedoch eine Kaution beim Amtsgericht Cuxhaven hinterlegen. Wie der von uns betraute Rechtsanwalt am 26.05. mitteilte, ist die Kaution vom Amtsgericht auf das Rechtsanwaltskonto überwiesen worden und wird nun umgehend dem TO gutgeschrieben.

Martin Birkhoff
 Vorsitzender des Vorstands

01.06.2016 Meinung von Mitgliederseite:

Der Vorstand schreibt in seiner Mitteilung: „Das Gericht bestätigte mit der Abweisung der Berufung, dass das Geld in das Vereinsvermögen gefallen war und nicht als Provision hat ausgezahlt werden dürfen.“
Da ich das Urteil kenne, kann ich mit Sicherheit sagen, dass genau dies nicht in dem Urteil steht. Leider werden den Mitgliedern die beiden Urteile nicht zur Verfügung gestellt, um sich selbst zu informieren.

Das Gericht hat das Urteil mit der Pflichtverletzung des BL als Vereinsvorstand begründet. Deshalb musste es nicht mehr über eine unerlaubter Handlung bzw. das Eigentum an dem Geld ausdrücklich entscheiden. Die weiteren Urteilsgründe lassen jedoch erkennen, soweit sie auf das Treuhandkonto Bezug nehmen, dass das Gericht der Ansicht ist, dass dieses Geld wirtschaftlich den ehemaligen Versicherten gehört und kein Vereinsvermögen ist.

ANMERKUNG:
Wie aus Kreisen der Mitgliederschaft verlautet, wird gegen Birkhoff vermutlich ein weiteres Gerichtsverfahren angestrengt

GIBT DER TO – STÜTZPUNKTLEITER BERLIN AUF?

11.05.2016 Meinung von Mitgliederseite:

Wie mir bekannt geworden ist, lässt der Stützpunktleiter des TO in Berlin, Klaus Schulze, seit dem 10.05.2016 seine sämtlichen Tätigkeiten für den TO ruhen. Klaus Schulze war auch Leiter der AK Mitgliederbefragung und AK Satzung.

Als Begründung gibt er an, dass er seit September 2015 vergeblich versucht hat mit dem TO Vorstand über die Überlassung der Mitgliederdaten aus dem Bereich Berlin Brandenburg zu kommunizieren. Es war sein Anliegen, die Mitmachkultur im Verein zu fördern und alle in Frage kommenden Mitglieder zu TO-Treffen in seinem Umfeld selber einladen zu können. Das was Bettina gerichtlich erstritten hat, die Überlassung aller Mitgliederdaten, und das was der BGH jedem Mitglied zugesteht, wird dem Stützpunktleiter in Berlin vorenthalten.

Im TO Heft stehen kaum noch Reiseberichte, nicht von einem Lossegler aus den letzten zwei Jahren ist je ein Bericht im TO-Heft erschienen. Waren früher bis zu 400 Standortmeldungen, dann lange Jahre um die 250 Standortmeldungen im TO Heft abgedruckt, sind es im Heft April 2016 noch gerade mal 125.

Der TO hat seine Segler auf Fahrt weitgehend verloren und dazu noch viele potentielle ehrenamtliche Mitglieder. Dafür gibt es etliche Gründe, von denen ich die mir am wichtigsten erscheinenden nachstehend aufliste:
– die veränderten Kommunikationswege
– der Wegfall der Auslandskrankenversicherung
– der Drifter-Komplex
– die Verweigerung von Mitbestimmung in der Vereinssatzung
– die generelle Verweigerung des Vorstands, auch im Forum zu Vereinsthemen Stellung zu beziehen
– überflüssige und verloren gegangene Gerichtsprozesse gegen Mitglieder mit von der Vorstands­meinung abweichenden Ansichten
– die Zensur im Forum (Die Rechte dort mussten auch erst eingeklagt werden)

Man schaue sich mal ein paar Threads aus den Jahren 2011 bis 2013 an. 90% der dort Diskutierenden sind inzwischen abgetaucht. Wo andere Vereine händeringend nach engagierten Mitgliedern suchen, werden sie bei uns systematisch vergrault.

Auf der Seite 50 des TO Heft Nr. 151, linke Spalte in der Mitte, steht, dass den Mitgliedern nunmehr die Zitate, die dem unsäglichen Auftritt des Herrn Frisch auf der JHV 2015 zu Grunde lagen, als Anhang zu lesen seien. Diesen Anhang gibt es nicht. Damit gibt es auch die Grundlage für die Beschuldigungen gegen Barbara Kampen nicht. Damit wird die Glaubwürdigkeit des Vereins­vorstands erneut beschädigt, wie auch im Fall Milan und nun aktuell im Fall von Klaus Schulz.

Es wird immer wieder Mitglieder geben, die am Anfang ihrer Seglerkarriere auf die Angebote des TO zugreifen werden und denen es völlig egal ist, wie der Verein im Inneren aussieht. Sie werden bezahlen, sie werden nehmen und sie werden weg sein, wenn es darum geht, über die Beitrags­zahlung hinaus eine Gegenleistung für den Verein zu erbringen. Ein Verein ist mehr als ein Servicepool. Jedes neue Mitglied ist eine Chance, es dauerhaft in den Verein zu integrieren, damit es auch noch da es, wenn die Alten mal weg sind. Dazu braucht es viele Kümmerer, nicht nur Vorstandsmitglieder, dazu braucht es eine Mitmachkultur aus gegenseitigem Respekt in einer offenen, demokratischen und in die Zukunft gewandten Seglergemeinschaft.

Engagement muss befriedigend sein und ihm muss Raum geboten werden. Klaus Schulz hat diesen Raum nicht bekommen und daraus verständlicherweise die Konsequenzen gezogen. Viele andere engagierte Vereinsmitglieder vor ihm sind diesen Weg leider auch schon gegangen. Der Verein blutet so nach und nach aus. Die Verantwortung für diese nicht mehr zeitgemäße Art, den Verein zu führen, trägt der Vereinsvorstand, insbesondere der Vorsitzende Martin Birkhoff.

Die Zeit des Aussitzens ist vorbei. ……..

Bei der Geschwindigkeit, wie im TO Entscheidungen getroffen werden, ist ein Crash nicht mehr auszuschließen. Heute müsste man Entscheidungen treffen über die Frage, wie lange man sich Print und IT nebeneinander noch leisten kann und welche Personalkosten eingespart werden können. Wenn man aber eine neue Satzung in vier Jahren noch nicht hinbekommen hat und fast genauso lange für eine Mitgliederumfrage benötigt, dann wird es nicht mehr reichen für den guten alten TO.

Ich kann das nicht ändern. Ich kann das aber auch nicht mehr mit ansehen. Ich bin heute nach über 25 Jahren ausgetreten.
Beate S.

Zwergnase klein quer

Die Webfehler dieser Liaison sind so offenkundig, wie sie nachteilig für die Segler sind: wenn wirtschaftliche Interessen wichtiger sind, als die Belange tausender Vereinsmitglieder, dann wird eine Wende zum Guten kaum möglich sein. Der Verein ist in jene jahrzehntelange Starre zurück gefallen, die wir mit Ausdauer, List und Initiative – vereint oder getrennt – einige Jahre lang versucht haben, aufzubrechen. Der Vorstand hat sich – ganz ähnlich wie Struwwelpeter – mit geballten Händen und Füssen auf dem Rücken einer verqueren Satzung – gegen jede Veränderung gesperrt, hat dafür in vielen unsinnigen Gerichtsverfahren Unsummen aus der Vereinskasse ausgegeben. Für mich ist der Beweis erbracht, dass hier ein Plan mit der Brechstange durchgesetzt werden soll! Ich bezweifle, dass ein Verlag, der die Vorgehensweise dieses Vorstands derart unverblümt unterstützt, sich selbst damit einen Gefallen tut, weil seine kritische Leserschaft sich vermutlich schon lange eine ganz eigene Meinung zur TO-Causa gebildet hat.

Satte Schlange Kopie

Immerhin hat sich im Verlauf quälender Jahre nun die Spreu vom Weizen getrennt, denn ein TO, der nur stramme Unterstützer wünscht und akzeptiert, hat seine Legitimation als Repräsentant deutscher Blauwassersegler ohnehin verwirkt, weil vernunftbegabte Menschen sich dies Verhalten schon lange nicht mehr bieten lassen. Das Gleiche gilt gegenüber einer Journaille, die Nebelkerzen zündet und Gefälligkeitsadressen verbreitet, anstatt endlich ihren Auftrag zu begreifen und den Lesern einen fundierten Sachstands Bericht zu unterbreiten. Die Stille im TO Forum ist das sichtbare Ergebnis jahrelanger Missachtung von Souverän und Leser, denen man Mitbestimmung und Dialog verweigert. So wird dann Print zur Einbahnstrasse ausgebaut, bei der Online und Kommunikation draussen bleibt, weil der Dialog erkennbar unterbunden wird, weil er recht offenbar wohl nicht interessiert.

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Die Seglerschaft hat m.E. Besseres verdient, als einen Vereins-Popanz mit einer Legende der Sünde, der ohne sein Protégé vermutlich schon längst ohne Hose stünde. Mein Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte des Marktes allerdings, ist weiter unerschütterlich, insbesondere, angesichts verbissenen Verharren´s eines Oberhasen, dem bereits die Schäfchen davon zu laufen scheinen. Denn, nicht wahr, die Hoffnung auf Besserung hält uns lebendig … selbst wenn es manchmal endlos dauert.

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Die Frage sei erlaubt, welchen Verlautbarungs Salto Mortale wir wohl vorgesetzt bekommen werden, wenn Gerichte dereinst entscheiden, dass Martin Birkhoff die von ihm gewissermassen als Sieg proklamierte Summe von € 18.000, die er seinem Amtsvorgänger „entrissen“, nun seinerseits der Vereinskasse zu Unrecht einverleibt hat? Wird der Verein dann mit Wucht gegen die Wand gefahren?

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Kommen neue Rechtsanwälte ran, um alles umzudeuten? Oder muss die Journaille dann an den Worten dreh´n, um uns zu verklickern, was wir selbst nicht seh´n? Wird diese unsägliche Posse weiter müde Runden drehen, bis wir alle meschugge schwitzen, und im Publikum nur noch jene Jubler sitzen, die eisern und ergraut, gleichwohl den TO weiterhin im Schwitzkasten halten, sich dabei ob ihrer vertrauten Mehrheit johlend auf die Schenkel klatschen, weil Cuxendorf im November so schön einsam und verlassen ist, damit man dort garantiert nur vereinzelte „Feinde“ trifft?

OKay Kapitän quer

Fragen über Fragen, deren Antworten wir alle ahnen, die sich die Protagonisten wohl nicht zu geben trauen, weil sie wissen, dass wir ihnen dann den Hintern verhauen, weil sie gewagt haben, die Segler Nation am Nasenring im Kreis zu führen, obwohl sie den Gegenwind bereits in den Nüstern spüren? TO-Vorstand und Protégé haben sich m.E. völlig unnötig, prächtig vergaloppiert und desavouiert, weil sie offenbar nie verstanden haben, wie der Segler Kopf tatsächlich funktioniert. Mit Verlautbarungen jedenfalls, sind kluge Segler kaum zu fangen, vor allem, wenn sie bereits an Ort und Stelle im Widerspruch verfangen. Ich habe den tieferen Sinn dieser Salami Taktik nicht verstanden, es sei denn, man hielte Segler tatsächlich für so dumm, sie nur des Lesen´s von Verlautbarungen für fähig zu halten.

Kurt Kopie

Immerhin herrscht Faktenklarheit, sodass keiner mehr sagen kann, er habe von alledem nix gewusst … z.B. vom Wettlauf zwischen einem vermeintlich so oberschlauen Hasen mit langen Löffeln, und dem Igel … der stachelig ist, aber trotzdem freundlich ist.

Meister Lampe als Popanz in Diskrepanz – wann gibt er endlich den letzten Tanz, schlägt noch einen prächtigen Haken, und verschwindet – pardauz – ganz?

fragt sich und Sie
Peter Foerthmann

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