{"id":10127,"date":"2014-10-01T09:08:59","date_gmt":"2014-10-01T16:08:59","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=10127"},"modified":"2017-08-15T00:46:29","modified_gmt":"2017-08-15T07:46:29","slug":"deutsch-new-zealand-malaysia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/blogs\/deutsch-cruising-area\/pacific\/deutsch-new-zealand-malaysia\/","title":{"rendered":"NZ &#8211; Malaysia"},"content":{"rendered":"<p><strong>SKIZZEN EINES SEGELJAHRES<\/strong><br \/>\n29. Mai 2013, Opua,  Neuseeland.<br \/>\nDie Crews von ca. 15 Yachten stehen Schlange  vor dem Hafenb\u00fcro von Custom NZ. Die Abfertigung verl\u00e4uft gewohnt schnell und unkompliziert. Bussi hier und Bussi da, verbunden mit den besten W\u00fcnschen f\u00fcr die \u00dcberfahrt. Bereits gegen Mittag sind wir raus aus der Bay of Islands, auf dem Weg nach Savusavu, Fiji. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Kira_OpunohuBay.-Moorea.JPEG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Kira_OpunohuBay.-Moorea.JPEG.jpg\" alt=\"Kira_OpunohuBay. Moorea.JPEG\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10144\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Kira_OpunohuBay.-Moorea.JPEG.jpg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Kira_OpunohuBay.-Moorea.JPEG-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz zuvor hatten wir die NINA, den alten 71 ft. Holzsegelschoner unter vollen Segeln und mit Motorunterst\u00fctzung passiert. Die siebenk\u00f6pfige Crew setzte Segel, heftiges Winken und freudige Zurufe. Wir sollten die letzten Menschen gewesen sein, die sie gesehen haben. Gleich zwei dicke Tiefdruckgebiete waren vorhergesagt, eines aus der Southpacific Convergenze Zone (SPCZ) war auf 20\u00b0 S mit Kurs SO  \u00f6stlich unseres Kurses unterwegs, ein anderes in der Tasman See am entstehen. Letzteres sollte sich zu einem Sturmtief entwickeln und genau da ist die NINA hineingefahren und gesunken. F\u00fcr uns waren s\u00fcdliche und sp\u00e4ter s\u00fcd\u00f6stliche Winde vorhergesagt. So ist es im Wesentlichen auch gekommen, nur, dass das Tief aus der SPCZ auf S\u00fcdkurs drehte und wir die Ausl\u00e4ufer zu sp\u00fcren kamen. Nicht eng die Kiste, aber enger als es sein sollte. Acht Tage bis Savusavu und keine Motorstunde seit verlassen der NZ K\u00fcste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fiji-Kinderstand-in-Ba-Fiji.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fiji-Kinderstand-in-Ba-Fiji.jpeg\" alt=\"Fiji Kinderstand in Ba, Fiji\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10129\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fiji-Kinderstand-in-Ba-Fiji.jpeg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fiji-Kinderstand-in-Ba-Fiji-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>FIJI<\/strong><br \/>\nSechs Wochen Zeit um Abschied zu nehmen, von Freunden und einem Revier, das wir die vergangenen Jahre stets f\u00fcr einige Monate besucht hatten. Als wir 2009 das erste Mal dort waren, lag der letzte Milit\u00e4rputsch gerade mal drei Monate zur\u00fcck. Das hat damals viele Segler von einem Besuch abgehalten. Wenn in Fiji Milit\u00e4rputsch ist, dann schw\u00e4rmen in der Hauptstadt Suva ca. 30 Soldaten aus und besetzten die Redaktion der &#8222;Fiji-Times&#8220;, die Fernsehanstalt und den Flughafen, viel mehr ist nicht. In der westlichen Presse wird das dann hochdramatisch dargestellt.  Einsames Fiji.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/fiji_malololailai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/fiji_malololailai.jpg\" alt=\"fiji_malololailai\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10130\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/fiji_malololailai.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/fiji_malololailai-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>2013 waren die Moorings und die neu gebauten Steganlagen in Savusavu voll belegt, nicht nur wegen zweier Weltumsegelregatten, die da durch hasteten. Die Segler hatten Fiji, dieses gro\u00dfartige und abwechlungsreiche  Revier mit den freundlichsten Menschen im S\u00fcdwestpacific l\u00e4ngst wieder entdeckt. Nun war auch die Laugruppe, die verbotenen Inseln, wie sie genannt wurden f\u00fcr Yachten ohne Einschr\u00e4nkungen und Zusatzkosten wieder frei. Auch das l\u00e4stige nationale Umklarieren war abgeschafft und die Preise weiterhin auf einen niedrigen Niveau recht stabil. Der Putschpr\u00e4sident hatte Fiji politisch stabilisiert, die Kriminalit\u00e4t war ohnehin nie beachtenswert. Wir haben f\u00fcnf Jahre lang nie und nirgendwo in Fiji unser Dinghi angeschlossen. Gl\u00fcckliches Fiji.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Savu-Savu.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Savu-Savu.jpeg\" alt=\"Cousteau-Resort\" width=\"650\" height=\"432\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10131\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Savu-Savu.jpeg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Savu-Savu-300x199.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>VANUATU<\/strong><br \/>\nEin Wetterfenster von Fiji nach Vanuatu zu finden ist einfach. Der vorherrschende OSO wird zwar alle 7 bis 10 Tage durch einen Tiefdruckeinbruch aus der SPCZ gest\u00f6rt, es bleiben aber immer die erforderlichen und vorhersagbaren 3 bis 4 Tage bis z.B. nach Port Vila, der Hauptstadt Vanuatus. Dort angekommen und an der gelben Quarant\u00e4netonne geankert, wurden wir vergleichsweise teuer einklariert und auf das fast leere Mooringfeld geleitet. Port Vila ist der einzig wirklich entwickelte Ort, eine kleine Stadt mit guten aber nicht immer g\u00fcnstigen Einkaufsm\u00f6glichkeiten. TAX FREE ist das Zauberwort und der wirtschaftliche Motor f\u00fcr Ausl\u00e4nder vieler Nationen, die dort Gesch\u00e4fte betreiben, auch Bankgesch\u00e4fte oder besser, vor allem Bankgesch\u00e4fte. Keine Einkommensteuer, keine Gewerbesteuer. Das Boot an der Nachbarmooring geh\u00f6rte dem Deutschen Honorarkonsul und TO-St\u00fctzpunktleiter. Wir lernten uns kurz kennen und er erkl\u00e4rte uns die &#8222;Vorz\u00fcge&#8220; von Vanuatu aus der Sicht des Gesch\u00e4ftsmannes. Nach Deutschland zur\u00fcckkehren und wieder Einkommensteuer zahlen. auf keinen Fall.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Schule_Daliconi1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Schule_Daliconi1.jpeg\" alt=\"Schule_Daliconi1\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10132\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Schule_Daliconi1.jpeg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Schule_Daliconi1-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Etliche Ankerpl\u00e4tze sp\u00e4ter hatten wir viele Kontakte mit Einheimischen gehabt und waren in Esperito Santo ausklariert. Vanuatu ist weit weniger entwickelt als Samoa, Fiji oder auch Tonga. Manche Bergd\u00f6rfer existieren wie vor hunderten von Jahren und in anderen, n\u00e4her den Ankerbuchten liegenden Ansiedlungen, sind alle auf Selbstversorgung angewiesen, Arbeitspl\u00e4tze so gut wie unbekannt. Den Seglern werden \u00fcberall Schnitzereien und kulturelle Darbietungen angeboten. F\u00fcr ein paar Minuten Custom Dance werden pro Person auch mal  50 US oder mehr verlangt. Die vergangenen Boomjahre waren vorbei, es kamen 2013 nur 30% der erwarteten Yachten. Die waren jetzt einfach woanders, vielleicht ja in Fiji. Wenn weniger Yachten kommen, muss man die Preise erh\u00f6hen um  sein Einkommen zu erwirtschaften, eine fatale Logik. Yachttourismus kann aber auch ganz anders aussehen. Wir kennen Yachten, die monatelang vor einem Dorf liegen, sich anfreunden, mithelfen und mit versorgt werden. Gl\u00fcckliche Low Budget Segler, Hut ab. Vanuatu besteht gr\u00f6\u00dftenteils aus Inseln ohne sch\u00fctzende Riffe, ein schwellreiches Revier. Wo es gesch\u00fctzte Ankerbuchten gibt, sind diese oft wundersch\u00f6n, klares Wasser ist hier selbstverst\u00e4ndlich. Au\u00dferhalb der Regenzeit kann man kristallklare B\u00e4che und Fl\u00fcsse mit dem Dinghi befahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Regenbogenpapageien_Australien.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Regenbogenpapageien_Australien.jpg\" alt=\"Regenbogenpapageien_Australien\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10133\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Regenbogenpapageien_Australien.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Regenbogenpapageien_Australien-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von Esperito Santo aus ging es in die Banks und Torres. Das Leben auf diesen abgeschiedenen Inseln ist sehr bescheiden angelegt, es gibt so gut wie keine Anbindung an die Hauptinseln, Schule und medizinische Versorgung bleiben zur\u00fcck. Etliche NGO\u00b4s sind hier aktiv, um zu ersetzen, was die TAX FREE Regierung nicht leisten kann oder will.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seglertreff-auf-Enola.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seglertreff-auf-Enola.jpeg\" alt=\"Seglertreff auf Enola\" width=\"896\" height=\"600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10134\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seglertreff-auf-Enola.jpeg 896w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seglertreff-auf-Enola-300x200.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 896px) 100vw, 896px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>SOLOMONEN<\/strong><br \/>\nUm die 400 sm von den Torres Islands nach Marau Sound, Solomonen, segeln zu k\u00f6nnen, braucht man etwas Gl\u00fcck. Der Passat ist bereits gebrechlich und die Gegend neigt zum Calm. Es gibt wundersch\u00f6ne Ankerpl\u00e4tze auf dem Weg nach Honiara, welche davon sicher sind und welche nicht, ist stets nur \u00fcber die neuesten Nachrichten auf den Funkrunden oder vor Ort zu erfahren. Die Tatsache, dass man noch nicht einklariert ist, spielte bis 2013 keine Rolle, aber auch das kann sich \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Taurus_Walschwimmen_2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Taurus_Walschwimmen_2.jpeg\" alt=\"Taurus_Walschwimmen_2\" width=\"640\" height=\"400\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10135\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Taurus_Walschwimmen_2.jpeg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Taurus_Walschwimmen_2-300x187.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Solomonen sind ein gescheiterter Staat. Vor einigen Jahren herrschten auf einigen Inseln B\u00fcrgerkrieg \u00e4hnliche Zust\u00e4nde. Nicht wenige junge M\u00e4nner sind zu M\u00f6rdern geworden, manche br\u00fcsten sich damit und sprechen von &#8222;ihrer Zeit&#8220;. Eine vor allem australische Friedensmission hat l\u00e4ngst wieder f\u00fcr Ruhe gesorgt, was geblieben ist: eine hohe Kriminalit\u00e4t, schlechte Versorgung der Bev\u00f6lkerung in allen sozialen Bereichen, Spannungen zwischen Clans auch als Folge von \u00dcberbev\u00f6lkerung. Die FLORIDA ISLANDS und die NEW GEORGIA GROUP sind ein Traumrevier  f\u00fcr Taucher und Schnorchler und gelten als sicher. 2013 hatten die Solomonen die Einklarierungsgeb\u00fchren exorbitant erh\u00f6ht. Wir haben f\u00fcr 42 ft. und 2 Personen \u00fcber 800 US bezahlt, genauso exorbitant  war der R\u00fcckgang der Yachten, aber das hatten wir ja schon.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Tonga_Waale.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Tonga_Waale.jpg\" alt=\"Tonga_Waale\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10136\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Tonga_Waale.jpg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Tonga_Waale-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>CARVING und anderes EINKOMMEN<\/strong><br \/>\nViele Menschen in der New Georgia Group wollen vom Carving leben, eine Arbeit, die bequem zu Hause im Schatten gro\u00dfer B\u00e4ume zu leisten ist. Ob in Stein oder Holz geschnitzt, die Sachen suchen Ihresgleichen auf der Welt. Ankert man vor einem Dorf, kann es sein, das man keine Ruhe mehr findet, st\u00e4ndig wird man von H\u00e4ndlern bedr\u00e4ngt.  Wehrt man zu energisch ab, schafft das weitere Unruhe. L\u00e4sst man sich zu sehr ein, steigert man die Erwartungshaltung auf ein Gesch\u00e4ft. Wir sind drau\u00dfen auf den unbewohnten Ankerpl\u00e4tzen geblieben. Die Belagerung war ertr\u00e4glich und die Preise niedriger, es gab keine Zeugen wie im Dorf und so konnten die H\u00e4ndler ihre Preise freier nach unten gestalten. Fatal erschien uns der Trend, dass zu viele vom angeblich eintr\u00e4glichen Carving leben m\u00f6chten, weil es eben bequemer ist als Feld und Gartenarbeit, nur gibt es  zu viele Schnitzer und zu wenig G\u00e4rtner. Ausklariert haben wir in GIZO, ein wirklich herunter gekommenes Kaff, die zweit gr\u00f6\u00dfte Stadt der Solomonen. Wir hatten unsere Ankerpl\u00e4tze sorgf\u00e4ltig ausgesucht und nur zwei beherrschbare Stresssituationen erlebt. Einmal wollte ein unter Drogen stehender Kanufahrer 100 US Ankergeld kassieren ( er bekam am n\u00e4chsten Tag, als er n\u00fcchtern und sehr h\u00f6flich war, eine Dose Kaffee) ein anderes Mal war es ebenfalls ein Kanufahrer, der sich um 5:00 morgens an einem Samstag nach langer Nacht an unseren Dieselkanistern an Deck zu schaffen machte. Dabei stand er im Kanu vor der offenen Seitenluke des Achterschiff.  Ein moderater Faustschlag auf den Bauch durch die Luke hat ihn sichtlich \u00fcberrascht und ins Wasser bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Yellow-Dog_FranzPolynesien.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Yellow-Dog_FranzPolynesien.jpg\" alt=\"Yellow Dog_FranzPolynesien\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10137\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Yellow-Dog_FranzPolynesien.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Yellow-Dog_FranzPolynesien-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist die wirtschaftliche und soziale Situation dieses Landes, die die sonst im Pacific vorherrschende Freundlichkeit der Menschen teilweise negativ beeintr\u00e4chtigt. Der nicht gerade \u00fcppige Tourismus liegt in den H\u00e4nden wei\u00dfer Unternehmer, der Handel wird von Chinesen dominiert, die Beamten kommen aus den h\u00f6her gestellten Familien des Landes, was bleibt, sind Lohnarbeit und etwas Fischerei, nicht ann\u00e4hernd genug f\u00fcr verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viele Menschen. Das Schulsystem ist \u00fcberfordert, Ausbildungspl\u00e4tze gibt es fast keine, so ist die chancenlose Jugend entwurzelt und mit Drogen konfrontiert, auch weil die Familien auf dem Land nicht mehr wie fr\u00fcher alles zusammenhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Samoa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Samoa-768x1024.jpg\" alt=\"Samoa\" width=\"640\" height=\"853\" class=\"aligncenter size-large wp-image-10138\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Samoa-768x1024.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Samoa-225x300.jpg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Samoa.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>IM PARADIES KAPINGAMARANGI<\/strong><br \/>\nDie knapp 600sm nach Kapingamarangi waren eine Fahrt in eine ganz andere Welt.  Auf 1\u00b0N und 154\u00b045 O liegt dieses einsame und s\u00fcdlichste Atoll Micronesiens, und um dahin segeln zu k\u00f6nnen bedarf es einer geh\u00f6rigen Portion Geduld. Drei bis sieben Knoten Wind aus Ost sind die Regel im November und zu wenig f\u00fcr 15 Tonnen KIRA von CELLE. Zwei Wochen haben wir vor Gizo gewartet, bis es soweit war. Die ersten 100sm raus aus den Inseln wurden motort, dann setzte tags\u00fcber ein 8 bis 12 Knoten Wind ein, aus Ost und ohne Schwellbegleitung. Ein Traum. Nachts auch ein Traum, wir hatten das nie in Erw\u00e4gung gezogen, aber der Wind schlief ein bei Sonnenuntergang. Wir hatten die Segel bereits unten und den Sundowner oben im Cockpit. Nach dem Abendessen ging es in die Koje, w\u00e4hrend der Strom uns bis zum n\u00e4chsten morgen 15 sm in Richtung unseres Ziels versetzt hatte. Hier ist das Nirgendwo, keine Fischer, keine Frachter. Radar und AIS liefen, ohne in den 7 Tagen etwas zu vermelden. Tagessegeln, nachts im Freihafen, ganz w\u00f6rtlich gemeint, paradiesisch.<\/p>\n<p>Wir hatten seit Wochen bereits Funkkontakt mit dem Chief auf Kapinga. Als wir in den Pass einsegelten, wurden wir bereits von einem Langboot erwartet und auf den Ankerplatz vor dem Dorf geleitet, den wir die n\u00e4chsten 7 Wochen nicht mehr verlassen sollten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Polynesischer-catamaran-.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Polynesischer-catamaran-.jpg\" alt=\"Polynesische catamaran\" width=\"650\" height=\"521\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10139\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Polynesischer-catamaran-.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Polynesischer-catamaran--300x240.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was wir vorfanden, war eine Gemeinschaft von ca. 350 Menschen polynesischer Abstammung, die sich hervorragend auf ihre Lebensbedingungen eingestellt haben. Von den 22 Inseln sind nur drei bewohnt, fast alle dr\u00e4ngen sich auf der Hauptinsel, aber ohne sich zu nahe zu kommen. Es gibt gepflegte und intakte H\u00fctten, selbst f\u00fcr die Auslegerkanus und Langboote, eine Schule f\u00fcr 100 Kinder, eine kleine Krankenstation und eine evangelische Kirche. Solarstrom sorgt f\u00fcr den Betrieb einer Funkanlage und eines K\u00fchlschrank, Dieselgeneratoren gibt es dagegen nicht. Man versorgt sich selbst. Die Inseln bieten Platz f\u00fcr G\u00e4rten, Kokospalmen und Brennholz. Die vielen Schweine erlauben einmal Fleisch in der Woche, Hunde sind verboten, genauso wie das Kauen von Beteln\u00fcssen, das in den Solomonen wie auch  auf den meisten anderen Atollen in Micronesien zum Tagesablauf fast aller M\u00e4nner und Frauen geh\u00f6rt. Die Leute von Kapinga sind flei\u00dfig, sie arbeiten an 6 Tagen in der Woche von Sonnenaufgang bis zum fr\u00fchen Nachmittag, sie pflegen ihre G\u00e4rten und H\u00fctten, ihre Tiere und haben h\u00fcbsche Wege zwischen den Territorien der Familien angelegt. Der wenige M\u00fcll wird zu einem Bombenkrater auf einer entlegenen Insel im Atoll gebracht (Man hatte im 2. Weltkrieg Besuch aus Japan).  Nach Feierabend pflegen sie soziale Kontakte bei Spiel und Musik, es gibt gemischte wie auch nach Geschlechtern getrennte Gruppen. \u00dcbertriebene Verbote i.S. Kleidung, Religion oder Hierarchie gibt es nicht. Der Chief wird demokratisch auch von den Frauen gew\u00e4hlt und von der Regionalregierung in POHNPEI best\u00e4tigt. Mit diesen Menschen zusammen sein zu d\u00fcrfen war unser tiefstes Erlebnis in 10 Jahren Bordleben. Und das an einem so abgeschiedenen Ort. 2 bis 3 mal im Jahr kommt ein Frachter von der Hauptinsel, er bringt Lebensmittel wie Reis, Tee und Zucker, aber vor allem Benzin f\u00fcr die 5 oder 6 Aussenborder. Wer will oder muss, kann so seine Verwandte in Pohnpei besuchen, sich medizinisch behandeln lassen oder seine Schule und Ausbildung auf der Hauptinsel weiterf\u00fchren. Cobra wird so exportiert und sorgt f\u00fcr das wenige Geld, das f\u00fcr die Lebensmittel ausgegeben werden kann. K\u00fchlr\u00e4ume hat der Frachter nicht, so kann der immense Fischreichtum des Atolls  nicht die Handelsketten erreichen. Wir sind mehrmals mit dem Langboot in der Dunkelheit rausgefahren aus dem Atoll. Mit dem ersten Licht beginnt das Schauspiel. Die V\u00f6gel zeigen, wo gerade die B\u00fchne ist. Leinen raus und durch die von Fischen kabbelige See. Gelbflossentuner ohne Ende. Biss auf Biss im Fressrausch unter und im Jagdrausch im Boot. 150 Kilo in einer Stunde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen2.jpg\" alt=\"Netzfischen2\" width=\"650\" height=\"435\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10140\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen2.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>PULUWAT<\/strong><br \/>\nEs wird Zeit, weiter zu ziehen, noch schnell ein Atoll, Puluwat, nur 500sm entfernt und doch so gegens\u00e4tzlich. Der Pass ist recht breit, doch nur am \u00e4u\u00dfersten Rand befahrbar und Strom, viel Strom, wenn die Tide l\u00e4uft. Wer nerv\u00f6s wird, hat verloren, umdrehen geht sowieso nicht und vor uns waren sie hier schon mit 3 Meter Tiefgang drin, also los.  Der Ankerplatz in der \u00e4u\u00dferen Lagune ist ein Traum, wei\u00dfer Korallensand mit einigen h\u00fcbschen Bommies, \u00fcppige Vegetation deutet auf viel Regen hin. Trinknuss zur Begr\u00fc\u00dfung, wir sind die einzigen Besucher, wie auch schon auf Kapinga. Am n\u00e4chsten Vormittag der Besuch mit dem Dinghi in der inneren Lagune. Paradiesisch  der Anblick der Langh\u00e4user, die die Lagune ums\u00e4umen . Herzliche Begr\u00fc\u00dfung auch hier, aber dann sofort das auf vielen Atolls in Micronesien \u00fcbliche Gesch\u00e4ft, das Ankergeld, kleines Geld, kein Problem. Die M\u00e4nner tragen ausnahmslos die traditionelle Kleidung, ein Tuch zwischen den Beinen und um die H\u00fcften geschlagen. Die Frauen tragen, was sie m\u00f6gen, nur keine Hosen. Es ist kurz vor Weihnachten. Eine Transportmaschine der  US Navy kreist \u00fcber dem Atoll, \u00fcberfliegt die innere Lagune und wirft an Fallschirmen zwei Kisten ab. Wir sind eingeladen, es wird eine vorweihnachtliche Entzauberung geben. In den Kisten ist, was die US Garnison nicht mehr braucht und von dem sie meint, das es die Insulaner brauchen.  Auf dem Grad der N\u00fctzlichkeit gewinnt Coco Cola den ersten Platz, dann geht es \u00fcber hier unbenutzbare Kleidung runter bis zu High Heels, mehr war nicht drin, im wahrsten Sinne des Wortes. In den H\u00fctten lebt alles zusammen was so lebt, Mensch und Tier, klein und gro\u00df. Romantisch. Der Dreck liegt vor der T\u00fcr, auch die leeren Batterien. Gegessen wird vor allem, was der Frachter bringt, Mehl und Reis. Selber anbauen ist Arbeit, Schweine gibt es nicht, die machen auch Arbeit. Corned Beef aus der Dose macht keine Arbeit. Das sch\u00f6nste Atoll, die sch\u00f6nsten M\u00e4nner ( sagt Beate! ). Wir spenden ein gebrauchtes Segel f\u00fcr die gro\u00dfen hochseetauglichen Auslegerboote, die es hier noch gibt, wollen es auspacken, vorzeigen geht nicht, es wird sofort in eine H\u00fctte verbracht, der Nachbar k\u00f6nnte es sehen. In Kapinga wurde unsere bescheidene Spendenliste nach dem Gottesdienst in der Kirche vorgelesen. Im Tausch sollte es f\u00fcr das Segel Essbananen und Lobster geben. Essbananen waren gerade nicht da und Lobster, ja Lobster, die machen auch Arbeit, nachts auf dem Riff&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen_Lau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen_Lau.jpg\" alt=\"Netzfischen_Lau\" width=\"640\" height=\"428\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10141\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen_Lau.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Netzfischen_Lau-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>YAP<\/strong><br \/>\nN\u00e4chstes Ziel Yap, 600sm und es gibt wieder mehr Wind, aber auch einen Squall nach dem anderen und der Schwell kommt auch wieder rein. Segeln zum abgew\u00f6hnen. Man h\u00e4tte noch solange bleiben k\u00f6nnen, hier wie dort, doch unser Ziel ist geplant auch zeitlich.<br \/>\nYap, das geht schnell, keine erlaubten Ankerpl\u00e4tze bis auf das Hafenbecken, langweilig, \u00f6de nur f\u00fcr Taucher mit gehobener Ausbildung ein Hit. Nat\u00fcrlich kann man \u00fcberall interessante Menschen treffen, wir haben einen halben Tag eine Einweisung im Kanubau bekommen und dann ist da noch das Steingeld, \u00fcber das schon so oft berichtet wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seventy-Islands1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seventy-Islands1.jpg\" alt=\"Seventy Islands1\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10145\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seventy-Islands1.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Seventy-Islands1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>PALAU<\/strong><br \/>\nMicronesien, aber ein eigener Staat, nur 350 sm aber wieder so eine \u00dcberfahrt. Squalls, gerne auch mal \u00fcber 40 Knoten und 2 bis 3 Stunden anhaltend. Fronten also, aus den hier sich st\u00e4ndig bildenden und umher vagabundierenden Tiefs. Da ist dann auch schon mal ein Gewitter drin, bildet sich flugs \u00fcber der KIRA. Am Ende noch beiliegen vor dem Pass in Palau wegen schlechter Sicht. Auf der Funkrunde eine befreundete Yacht, ebenfalls kurz vor dem Pass, Motorschaden, wir werden ihnen ein Schleppboot besorgen, wenn wir drin sind. Die sind ganz anders gefahren, \u00fcber PNG ( Papua Neu Guinea ) und die  Bismark Sea 1500 sm unter Maschine, null Wind auf der Reise. Unsere Squalls  erschienen uns dann doch nicht so schlimm.  Palau ist sch\u00f6n, der Ankerplatz sehr gut gesch\u00fctzt, es gibt  vor allem Moorings aber die kosten nur 50 US im Monat. Etwas amerikanisch das Ganze, lauter liebe Menschen, super Service \u00fcberall und sehr preiswert. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Drifter_Easter-Island.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Drifter_Easter-Island.jpg\" alt=\"OLYMPUS DIGITAL CAMERA\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10143\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Drifter_Easter-Island.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Drifter_Easter-Island-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>ROCK ISLANDS<\/strong><br \/>\nUm in die Rock Islands fahren zu d\u00fcrfen, muss man aber richtig bezahlen und darf nur zehn Tage bleiben. Die Rock Islands sind ein weltbekanntes Tauchrevier  und praktisch der tiefere Sinn, warum es Palau einfach geben muss und die einzige Einnahmequelle. Der K\u00f6lner Zoo kostet auch Eintritt und man macht das ja sonst nicht. Spektakul\u00e4re Ankerpl\u00e4tze im zwei Meilen Abstand, wir waren die einzige Yacht im Revier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Stonebridge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Stonebridge.jpg\" alt=\"Stonebridge\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10146\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Stonebridge.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Stonebridge-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>PHILIPPINEN<\/strong><br \/>\nDie Suche nach einem Wetterfenster Richtung Philippinen ist dann wieder so eine Sache, wir hatten Geduld und Gl\u00fcck, viel Gl\u00fcck. Allerdings mussten wir bei schlechtem Wetter los, um das Fenster optimal zu erwischen, eine schlaflose Sturmnacht und danach, wie vorhergesagt, ein konstanter 15 Knoten Wind bis r\u00fcber in die Philippinen und durch die Philippinen, bis nach PUERTO PRINCESA auf der  Insel PALAWAN. 1000sm sind auf die Logge gekommen, durchgesegelt und das in diesem Revier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Ngerutabel1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Ngerutabel1-1.jpg\" alt=\"Ngerutabel1 (1)\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10147\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Ngerutabel1-1.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Ngerutabel1-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir waren nie in den Philippinen, wir waren nur auf Palawan und dort in Puerto Princesa, und um es vorweg zu nehmen, wir haben in den zehn Tagen kein Pfitzelchen M\u00fcll irgendwo auf und neben den Stra\u00dfen gesehen. Auf Palawan l\u00e4uft seit Jahren ein Umweltprogramm, das wohl seine Wirkung nicht verfehlt. Es gibt Investoren, es gibt Arbeitspl\u00e4tze und viele sehr freundliche und hilfsbereite Menschen, auch und gerade in den Beh\u00f6rden. Einklarieren kostet fast nichts und es bleibt weitgehend dem Gast \u00fcberlassen, wie eilig er es damit hat. Der freundliche kleine Yachtclub bietet Moorings und Ankerpl\u00e4tze, alles sehr g\u00fcnstig. Neben uns lag die deutsche Amel CATHERINE mit Henrike und Stefan an Bord. Wir haben gewunken, kennengelernt haben wir uns nicht. Sie wurden von der Terroristengruppe Abbu Sayaf auf offener See entf\u00fchrt, auf dem Weg nach Borneo, ca. 14 Tage nachdem wir auf genau demselben Weg unbehelligt KOTAKINABALAU  erreicht hatten. Noch heute sind sie nicht wieder frei, aber es gibt nach Monaten der  Ungewissheit nun eine L\u00f6segeldforderung und Bilder von den Beiden im Internet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Deep-Blue.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Deep-Blue.jpg\" alt=\"Deep Blue\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10148\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Deep-Blue.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Deep-Blue-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Drei Tage Motorsegeln, Wind gibt es in dieser Ecke kaum noch, es ist Transmission Time, die Zeit zwischen dem Nordost- und dem S\u00fcdwestmonsum. Was es aber gibt und davon reichlich, sind die Fischer vor Borneo. Am Nachmittag belegen sie ihre Pl\u00e4tze f\u00fcr die Nacht. Mit der Abendd\u00e4mmerung schalten sie die Lampen ein, so sind sie die ganze Nacht gut zu sehen, bis auf diejenigen, die ihre Lampen ausschalten um den Fangplatz zu wechseln. In der Helle und Dichte einer solchen Fischernacht bleiben sie weitgehend unsichtbar. Der Radarschrim ist eh voll und AIS unbekannt, Doppelwache und Slalomfahren ist unsere Antwort auf die Herausforderung.<\/p>\n<p><strong>KOTAKINABALAU<\/strong><br \/>\nKotakina, genannt KK ist eine schnell gewachsene Stadt, wie einige in Malaysia. Wenn man in Malaysia wissen will, ob man an einem &#8222;besonderen&#8220; Platz ist, dann achte man auf Brautpaare, die ihre aufwendigen Hochzeitfotos stets an besonderen Orten machen lassen. Die Marina von KK ist so ein Platz, das Zentrum des gr\u00f6\u00dften st\u00e4dtebaulichen Vorhabens auf Borneo, das vollendet wurde. In der riesigen Parkanlage mit Golfplatz sind etliche Appartementh\u00e4user ges\u00e4umt von zwei gro\u00dfen Nobelhotels und der Marina entstanden. Das Clubhaus k\u00f6nnte das gr\u00f6\u00dfte der Welt sein, es wirkt wie ein Hotel mit seinem Foyer, dem Empfang, den Restaurants und der Poolanlage. Dort steht neben den Wasserspielereien ein 50 Meter Becken zur Verf\u00fcgung, alles bewacht und beputzt von st\u00e4ndig ca. 25 Bediensteten inklusive der in den Umkleide- und Duschr\u00e4umen, inklusive flaumweicher Badehandt\u00fccher alles kostenlos f\u00fcr den Marina Gast. Die Marina ist nicht gro\u00df, nur wenige internationale Yachten liegen hier, Hauptsache Marina. Jedes Bauprojekt am Wasser verkauft sich in Malaysia gleich besser und teurer, wenn es nur eine Marina gibt. Wir sind nur Staffage und Dekoration f\u00fcr das &#8222;big Business&#8220;, unsere 20 US $ am Tag br\u00e4uchten die Betreiber nicht, wir dienen aber dem Gef\u00fchl von Luxus.<\/p>\n<p><strong>MIRI<\/strong><br \/>\nWir m\u00fcssen weiter. Entlang der K\u00fcste gibt es kaum Ankerpl\u00e4tze, kaum vorgelagerte Inseln und es ist noch weit bis Singapur. Ein Zwischenstopp in MIRI, wieder eine Marina, aber das Riesenprojekt in Miri ist ins Stocken geraten, die Marina seit Jahren fertig, sonst nicht viel. Die Preise sind unten und Miri ist die Heimat einiger h\u00e4ngen gebliebener Langzeitsegler geworden. Um dahin zu kommen, haben wir bereits eine Nacht zwischen den \u00d6lplattformen verbracht, zusammen mit einem Gewitter und etlichen unbeleuchteten Fahrzeugen. Doppelwache, da unser Radar den Geist aufgegeben hat und st\u00e4ndig auf der Hut vor dem \u00e4rgsten Feind, den Schleppverb\u00e4nden. Die Schlepper sind vorschriftm\u00e4\u00dfig beleuchtet, die Anh\u00e4nge jedoch nicht, maximal ein winziges rotes LED Licht, blinkend, kurz an, lange aus. Die Trossen sind gerne mal 400 Meter und der Anhang f\u00e4hrt bei Seitenstrom auch nicht immer hinter seinem Schlepper her. Nach Miri wird es ruhiger. Eine Nacht mal in einen Fluss rein, nachts fahren ist ungem\u00fctlich, auch weil es regelm\u00e4\u00dfig kracht. Schon KK hatte sein 1600 Gewitter, jeden Tag, nun aber machen sie die Nacht durch und manchmal auch zum Tag, so hell wird es unter den Blitzen im Sekundentakt. Zum Wind ist nicht mehr viel zu sagen, er kommt nur noch aus den Gewittern, das Gro\u00df ist schon lange nicht mehr oben, die Genua immer seltener und das sollte so bleiben, bis Singapur und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Budd-Reef_Fiji.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Budd-Reef_Fiji.jpg\" alt=\"Budd Reef_Fiji\" width=\"650\" height=\"488\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10149\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Budd-Reef_Fiji.jpg 650w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Budd-Reef_Fiji-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>KUCHING<\/strong><br \/>\nEin letzter Fluss, eine letzte Stadt auf Borneo..und die sch\u00f6nste..Kuching. Wir ankern vor dem Seafood Restaurant von Ralf. Seit 20 Jahren lebt er hier und hat Zeit, Zeit um einen ganzen Tag mit uns in Kuching zu verbringen. Imposante Geb\u00e4ude und Parks, imposante Korruption, Malaysia ist nicht Europa und es bedarf spezieller Fragen, und die speziellen Antworten hat: Ralf.<\/p>\n<p>Wir sind auf dem Weg nach Singapur, haben die K\u00fcste von Borneo hinter uns gelassen, der Motor tuckert gem\u00fctlich in die Nacht, das S\u00fcdchinesische Meer, ruhig wie ein Ententeich. Daf\u00fcr wird es auf der KIRA unruhig. Beate hat etwas Graues gesehen, mit Fell oder so, das sich vom Cockpit nach vorne bewegt hat. ALARM. Licht an, alles. Luken zu, alle, auch den Niedergang. Den Speer mit dem Dreispitz zur Hand und dann.  Ankerkasten  AUF. Von hinten nach vorne wird das Deck abgesucht, unter dem Dinghi auf dem Vorschiff sitzt was, flieht was und die Ratte l\u00e4uft, wohin sie laufen soll, in den Ankerkasten, Klappe zu. Morgen ist auch noch ein Tag. Haben wir sie schon seit Miri oder ist sie im Fluss geschwommen, wir werden es nie wissen, daf\u00fcr wissen wir aber, warum es zwei zerrissene Hemden im Schrank gibt. Wir hatten das junge Ding nicht bemerkt. Sie hat kurz gequiekt, als der Dreispitz eindrang, den Rest wei\u00df nur das Meer.<br \/>\nUnterwegs  wieder die Lampenfischer, jetzt auf offener See von Borneo bis Singapur, \u00fcberall. Gro\u00dfe Lampen, kleine Fische, so k\u00f6nnte man das Fangmodell beschreiben. Auf den Fischm\u00e4rkten liegt die Gewissheit ausgestellt, dass alles endlich ist, zumindest auf unserem kleinen Planeten. Von Ralf wussten wir auch, warum Fischer immer mal wieder unsere N\u00e4he suchen und so  knapp an unserem Bug vorbeifahren. Die b\u00f6sen Geister werden sie so los. Die springen aber nur dann auf ein anderes Schiff, wenn man knapp an dessen Bug vorbeif\u00e4hrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH.jpg\" alt=\"Containerschiff_HH\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10150\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>SINGAPUR<\/strong><br \/>\nDas Erste was man bei der Ann\u00e4herung an Singapur bemerkt ist der zunehmende Schwell ..von den unz\u00e4hligen Schiffen. Wir m\u00fcssen das Verkehrstrennungsgebiet queren. Am Leuchtturm warten wir und werten die AIS Daten aus, Abstand und Geschwindigkeit, wo ist die L\u00fccke? Dann halten wir voll auf einen Autotransporter drauf. Der Steuermann hat ein Einsehen und zieht seine Kiste in die Mitte des Fahrwassers. So gewinnen wir Raum und Zeit. Hinter ihm durch und volle Aufmerksamkeit auf die \u00dcberholspur. Der Tanker liegt tief, macht aber immer noch 14 Knoten, es wird reichen. In der neutralen Zone, Luft holen. Da kommt ein Schlepper, ein ganz dicker, das macht ihn aber nicht schnell, trotz Verstellschrauben. Ein Schlepper ist eben zum Schleppen und nicht zum Rasen da, wir m\u00fcssen warten. Knapp hinten durch, voll ins Schraubenwasser, KIRA tanzt, 30\u00b0 Backbord 40\u00b0 Steuerbord, auf dem Schlepper am\u00fcsieren sie sich. Der n\u00e4chste auf der Aussenspur ist brutal langsam, wir sind durch, Hebel vom Tisch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fischer1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fischer1.jpg\" alt=\"Fischer1\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10151\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fischer1.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Fischer1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir lebten ein paar Tage durch, auf einem ruhigen Ankerplatz in Malaysia, gegen\u00fcber Singapur, dort Landgewinnung- big time-. Danach &#8222;Singapur rund&#8220;. Raus aus dem Fluss um Singapur &#8211; Ost bis West &#8211; und wieder rein in den Fluss auf der anderen Seite. 42 sm durch ein Hafengebiet, wir machen das am Tage, wir m\u00fcssen das doch sehen. Ja genau, wir m\u00fcssen es sehen, unser Radar ist blind und der Rechner schafft die vielen hundert Schiffe nicht. Wir k\u00f6nnen auf unserem alten AIS die Ankerlieger nicht ausblenden, Stillstand auf dem Schirm. Am Abend laufen wir in der Marina von PUTERI HARBOUR in Malaysia ein, genau w\u00e4hrend des obligatorischen 1800 Gewitter. Transmission time.<\/p>\n<p>Eine edle Marina, der Anfang des gr\u00f6\u00dften Bau- und Tourismusprojekt in Malaysia, direkt an Singapur grenzend. Quadratkilometerweise wird Bauland zurecht geschoben, f\u00fcr einen asiatischen Traum von Familie mit Kindern. Villen, Appartements, Hotels, Malls und alles f\u00fcr die Unterhaltung mit den Blicken von Kinderaugen betrachtet. LEGOLAND ist schon da. Wir wissen jetzt, das es spezielle Restaurants f\u00fcr Kinder geben muss, in Pink nat\u00fcrlich und mit Tischen, an den  sich Erwachsene so f\u00fchlen wie Kinder an Tischen f\u00fcr Erwachsene, nur umgekehrt. Nat\u00fcrlich waren wir ein paar Tage in Singapur, das ganze Programm. Endlich Paulaner Weizenbier, trinkbar, aber nicht bezahlbar. Seit dem versucht Detlev zu verstehen, warum eine Stadt sechs PRADA und sechs GUCCI Filialen ben\u00f6tigt. Im Moment arbeitet er noch daran zu verstehen, warum sie \u00fcberhaupt eine braucht. Hilfreich war f\u00fcr Detlev allerdings, dass er nicht wie in Deutschland tagelang durch die Showrooms laufen musste um die neuesten Tuning-Projekte der Hersteller von Nobelkarossen kennen zu lernen, daf\u00fcr reichen in Singapur zehn Minuten an einer Stra\u00dfenecke in der Innenstadt.  Ein Leben ganz ohne Neid geht halt auch nicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH2.jpg\" alt=\"Containerschiff_HH2\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10152\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH2.jpg 600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Containerschiff_HH2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>MALAKKA STREET<\/strong><br \/>\nDie MALAKKA STREET ist eine Plakkerei und nur bei Tage und in unserem Fall nur mit Motor zu machen. Nachts im Verkehrstrennungsgebiet zu fahren ist sehr unangenehm, wegen der dicken P\u00f6tte, h\u00f6chstens extrem rechts und da kommen die Schleppverb\u00e4nde schon wieder von vorne, weil sie au\u00dferhalb fahren. Unter der K\u00fcste sind die Fischer und vor allem ihre Netze. Es gibt unter Seglern gehandelte Ankerpl\u00e4tze, aber nur wie man sie f\u00fcr die Tagesreisen braucht, mehr sind da nicht. Tagesreisen von bis zu 60 sm, das geht bei uns nur wenn der Strom nicht von vorne l\u00e4uft. Wir haben es probiert und es war nicht lustig. Ein selbstgew\u00e4hlter Ankerplatz hatte bei Flut noch drei Meter, 300 Meter vom Land entfernt, also zur\u00fcck auf 5 Meter, da drau\u00dfen aber schon wieder die Fischer, eine unruhige Nacht mit einem Netz in der Kette. Das zweite Mal ein ein zauberhafter klarer Himmel um 1600 und ein besonders weitl\u00e4ufiges und intensives Gewitter um 2200, wir wissen nicht, wie das m\u00f6glich ist. Tags\u00fcber hat man auch die bessere Sicht auf den M\u00fcll. Was wir da so an einem Tag haben im Wasser schwimmen sehen, das war mehr als in 6 Jahren S\u00fcdwestpacific.<\/p>\n<p><strong>LANKAWI<\/strong><br \/>\nUnser Ziel war Lankawi, aber bei Pankor Island, 100 sm davor war Schluss und das aus gutem Grund. Die Marina Pankor Island ist einfach aber n\u00fctzlich, sie hat neben einem gro\u00dfen Hartstand alle Gewerke und ein feines Travelsystem. Das Ganze liegt auf einer k\u00fcnstlichen Insel mit Br\u00fccke zum Festland. Die Preise sind g\u00fcnstiger als in Langkawi oder Thailand, berichteten uns Yachtcrews, die hier seit Jahren rumfahren und immer wieder hierher kommen. Die St\u00e4dte in der n\u00e4heren Umgebung bieten Gesch\u00e4fte aller Art in H\u00fclle und F\u00fclle, die Leihwagen speziell f\u00fcr arme Yachties kosten fast nichts.  Der Weg nach Kuala Lumpur nicht zu weit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20090121-070016-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20090121-070016-1.jpg\" alt=\"20090121-070016-1\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10153\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20090121-070016-1.jpg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/20090121-070016-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es war das spannenste und interessanteste Jahr unserer Segelreise, es war auch das anstrengenste und abenteuerlichste. Wir haben viel gesehen in den letzten 10 Jahren, die letzte Reise war die Kr\u00f6nung und nun auch das Ende. Es ist Zeit f\u00fcr die KIRA, sich nach neuem Pflegepersonal umzuschauen. Wir werden ihr dabei helfen, ob hier oder per Frachter im Mittelmeer. Sie kann noch \u00f6fter um die Welt segeln, so wie sie gebaut, gepflegt und ausger\u00fcstet ist, wir allerdings nicht. Als Abschied haben wir ihr einen g\u00fcnstigen Preis gegeben, wir wollen, dass sie bald wieder unter Segel kommt, da f\u00fchlt sie sich am wohlsten, da liegen ihre besten Werte. Ob <strong>SOLVEIG<\/strong> oder <strong>KIRA von CELLE,<\/strong> sie ist mehr als nur ein Schiff, aber das kann nur verstehen, wer auf ihr lebt, wie wir es 10 Jahre lang haben geniessen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Beate und Detlev Schmandt<br \/>\nSY Kira von Celle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SKIZZEN EINES SEGELJAHRES 29. Mai 2013, Opua, Neuseeland. Die Crews von ca. 15 Yachten stehen Schlange vor dem Hafenb\u00fcro von Custom NZ. Die Abfertigung verl\u00e4uft gewohnt schnell und unkompliziert. Bussi hier und Bussi da, verbunden mit den besten W\u00fcnschen f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/blogs\/deutsch-cruising-area\/pacific\/deutsch-new-zealand-malaysia\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":15235,"menu_order":3,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-10127","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10127"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10155,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10127\/revisions\/10155"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/15235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}