{"id":10667,"date":"2014-12-30T16:21:25","date_gmt":"2014-12-30T23:21:25","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=10667"},"modified":"2018-09-29T09:34:33","modified_gmt":"2018-09-29T16:34:33","slug":"1984-1989","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/biography\/1984-1989\/","title":{"rendered":"1984 &#8211; 1989"},"content":{"rendered":"<p><strong>DIE F\u00dcNF S\u00c4ULEN<\/strong><br \/>\nZweieinhalb Jahre sind verflitzt und es wird h\u00f6chste Zeit, dass ich mich hier auf die Hose setze, um ein weiteres Kapitel meiner Bio auszuschwitzen, denn, nicht wahr, Bio ist Psychoanalyse at it\u00b4s best, f\u00fcr die man nix zu bezahlen hat, weil man auf offene Fragen die Antworten auf der Stelle selbst zu erfinden hat. Zwei Fliegen mit derselben Klappe &#8211; besser geht\u00b4s nicht &#8211; oder habe ich was \u00fcbersehen, stehe ich hier bereits mit einem Bein in einer veritablen Mausefalle? Oder werde ich hier gejagt von der einzigen Beute, die ihrem J\u00e4ger aufzulauern pflegt, um ihn zu erlegen, zu verspeisen und unter den Teppich zu verschieben &#8211; der Frau an jeder m\u00e4nnlichen Seite?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/P1030967.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/P1030967.jpg\" alt=\"P1030967\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10673\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/P1030967.jpg 2560w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/P1030967-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/P1030967-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir erinnern uns, im Mai 2012 beschrieb ich meinen Lebensinhalt als ein harmonisches Zusammenwirken folgender Komponenten:<br \/>\n&#8211; <strong>Windpilot<\/strong> \u2013 um das Leben finanziell zu wuppen<br \/>\n&#8211; <strong>Segeln<\/strong>, als Spass und Abenteuer und Beihilfe zum Broterwerb<br \/>\n&#8211; <strong>Bauen<\/strong>, weil man ja ein schickes Dach \u00fcber dem Kopf haben m\u00f6chte<br \/>\n&#8211; <strong>Beziehungsleben<\/strong>, weil Herz und Hose ja auch ein Zuhause haben wollen<br \/>\n&#8211; <strong>Autos<\/strong>, als die alles verbindende Ma\u00dfnahme zwischen den Interessen Lagen<\/p>\n<p>Ein wenig zu Atem gekommen &#8211; und mit der schwindelnden Erfahrungsh\u00f6he meines heutigen Alters &#8211; stelle ich fest, dass ein jeder dieser Lebens Bereiche alleine, schon ausreichend gewesen w\u00e4re, ein ganzes Leben zu f\u00fcllen, oder zu verspielen. Wenn man allerdings multi-interessiert, sind offene T\u00fcren &#8211; getarnt als Fallen &#8211; \u00fcberall im Leben aufgestellt &#8211; manche mit entz\u00fcckenden langen Beinen dran. F\u00fcr einen generalneugierigen Fritzen, Ablenkungen in H\u00fclle und F\u00fclle &#8211; und die Fallen wollen wir hier nicht vergessen, zu benennen, weil r\u00fcckw\u00e4rts betrachtet, Fallen zu Lebenserfahrungen verdaut, f\u00fcrderhin als Gefahr erkannt und fortan mit einer roten Ampel ausgestattet, Wiederholungssch\u00e4den in Zukunft zu verhindern helfen k\u00f6nnten &#8211; wenn man nur die F\u00e4den schlau und schnell verkn\u00fcpfen k\u00f6nnte! H\u00e4tte, h\u00e4tte Fahrradkette&#8230; alles Papperlapapp, solange man dies impulsiv von sich schiebt. Bekanntlich laufen Menschen mit Begeisterung und Wonne, stets und immer wieder gegen die gleiche dicke Wand, bis das Loch endlich gross genug, um hindurch zu steigen &#8211; und den geraden Weg dahinter weiter fort zu setzen. Die gerade Furche ist selbst f\u00fcr Bauern so sehr bequem, weil sie immer nur nach vorne seh\u00b4n. Geht\u00b4s schief, fragt man seinen Rechts- oder Steuerberater, den P\u00fcschoFritzen oder gleich den Gott in weiss auf Krankenschein. Ansonsten best\u00fcnde noch die Alternative, die eigenen Fehler den Vorfahren als vorwurfsvollen Stein in die Schuhe hinein zu schieben, weil man ja gen-technisch aus gleichem Material geschnitzt, damit also Verfolger gleicher Maschen, als Replika in gleichen Mission im Leben unterwegs. Ich bin wie ich bin und kann nicht anders &#8211; aber ich kann gaaaanix daf\u00fcr. Ein Volkssport, der die Welt nicht weiter bringt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/VWBus-rot-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/VWBus-rot-Kopie.jpg\" alt=\"VWBus rot Kopie\" width=\"509\" height=\"362\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10674\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/VWBus-rot-Kopie.jpg 509w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/VWBus-rot-Kopie-300x213.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4re man damals nur ein wenig schlauer gewesen! Ein Seufzer, der so wenig bringt, wie der Ring am Finger, den man dereinst so wichtig erachtet und darum geflissentlich \u00fcbersehen konnte, dass er bereits in der Nase befestigt gewesen ist, an dem man fortan vorgef\u00fchrt, zur Schau gestellt, sich zum Deppen gemacht und dabei grinsend das Lied von ewiger Treue laut dr\u00f6hnend mit eingestimmt &#8211; bis man wieder &#8211; Pardautz &#8211; eine weitere Lebenserfahrung hat machen m\u00fcssen. So gesehen, hatte das Jahr 1984 eine gewisse Bedeutungsschwere, weil ich eine Doppel Fehler Kapriole unelegant vollbrachte und dabei b\u00f6s\u00b4 gest\u00fcrzt &#8211; gesch\u00e4ftlich und herztechnisch &#8211; weil alles mehr als dumm gelaufen ist!  W\u00e4hrend der private Fehler vergleichsweise einfach auszumerzen gewesen ist, dauerte die menschliche Erfahrung mit einem vormaligen Wettbewerber, dem Hersteller der \u201eSchwedomat\u201c Systeme &#8211; der richtiger Namen kommt mir selbst unter Androhung von Schl\u00e4gen, nicht mehr \u00fcber die Lippen &#8211; ein wenig l\u00e4nger. Die Schwedomat Geschichte ist <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/columns\/deutsch-reflexionen-marktbegleiter\/\">hier nachzulesen.<\/a><\/p>\n<p>Diese Erfahrung hat mich ein wenig reifen lassen &#8211; wie ich dumm dachte. Wie h\u00e4tte ich damals ahnen k\u00f6nnen, dass es nur der Anfang einer lebenslangen Entt\u00e4uschungs Kette gewesen ist.  Das Loch in der Wand war einfach noch nicht gross genug.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/4-Atlantik-Systeme.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/4-Atlantik-Systeme.jpg\" alt=\"4 Atlantik Systeme\" width=\"2099\" height=\"1338\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10675\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/4-Atlantik-Systeme.jpg 2099w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/4-Atlantik-Systeme-300x191.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/4-Atlantik-Systeme-1024x653.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2099px) 100vw, 2099px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>DIE COMPANY<\/strong><br \/>\nDas Company life mit Windpilot befand sich noch in der Zeit vor dem Ausbruch der industriellen Revolution, denn hier wurden traditionell Rohre abgeschnitten, gebogen und gefr\u00e4st, gelenkig verschweisst und hernach mit blutigen Fingern solange fleissig aufpoliert, bis Segler Augen mit dem Ergebnis um die Wette gl\u00e4nzten und sie dann willig ihren Obulus an der Kasse zahlten. Die Arbeit mit GFK war mir dagegen stets ein Graus, weil die D\u00fcnste f\u00fcr einen Athmatiker und Allergiker &#8211; der ich, vermutlich auf Grund p\u00fcscho somatischer Ursachen damals gewesen bin &#8211; eine schwere Last, weil ich nach dem Genuss von Styrol in der Luft, stets um die selbe habe ringen m\u00fcssen. Absolut kein Spass &#8211; musste aber sein &#8211; weil ein Windpilot ohne Ruder noch h\u00e4tte erfunden werden m\u00fcssen. Zudem wurde die Arbeit bei Windpilot vornehmlich und h\u00f6chstselbst vom Cheffe selbst erledigt, weil wir im Jahr allenfalls sieben Monate besch\u00e4ftigt und f\u00fcr Personal der Futtertopf ergo zu klein gewesen ist. Wenn ich hier den Plural verwende, so geschieht das immer dann, wenn ich ausdr\u00fccken m\u00f6chte, dass meine Firma und ich nur im Doppelpack funktionierten, weil mir damals solide feminine Lebensunterst\u00fctzung immer fehlte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/B\u00f6rger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/B\u00f6rger.jpg\" alt=\"B\u00f6rger\" width=\"1839\" height=\"1177\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10676\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/B\u00f6rger.jpg 1839w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/B\u00f6rger-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/B\u00f6rger-1024x655.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1839px) 100vw, 1839px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich habe damals den Rest der Jahre &#8211; beneidenswerte f\u00fcnf Monate &#8211; f\u00fcr ausgiebige Reisen in den Revieren dieser Welt ausgekostet und dabei den stillen Plan gefasst, der mich fortan immer grinsen liess: dass ich n\u00e4mlich im sp\u00e4teren Leben sicher mehr Zeit zur Verf\u00fcgung haben w\u00fcrde, um diese Freiheiten noch exzessiver zu geniessen, vorzugsweise dann mit einer bezaubernden femininen Erg\u00e4nzung an meiner Seite, weil vier Augen in zwei K\u00f6pfen doppelt geniessen k\u00f6nnen, zumal ein wenig weiter unten, Ruhe herrschte. Welch fataler Irrtum, dem ich zu lange hinterher gerannt &#8211; allerdings mit erheblich positiven Nebeneffekten, was meine Laune stets hochgehalten hat. Man muss sich die Dinge im Leben eben solange zurecht relativieren und resilieren, bis man selbst wieder lachen kann, weil man ansonsten an der P\u00fcsche krank und am K\u00f6rper an Kr\u00fccken geht, was man ja nicht will, zumindest, solange es noch Notausg\u00e4nge gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0019.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0019.jpg\" alt=\"Windpilot - 0019\" width=\"1840\" height=\"1175\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10677\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0019.jpg 1840w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0019-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0019-1024x654.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1840px) 100vw, 1840px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>REISEN UND LEBEN<\/strong><br \/>\nIch erinnere mich gern an ausgedehnte Zeiten in Thailand, Malaysia, New Zealand, Australien, USA und Canada, wo ich viele Wochen in Jahr verbrachte, zu einer Zeit, als Touristen und Segler dort noch nicht so h\u00e4ufig anzutreffen gewesen sind.<\/p>\n<p>Es war die Zeit, in der Hippies das spartanische Leben in wundersch\u00f6ner Umgebung in Thailand lieben lernten. Mancher hat sich damals dort niedergelassen oder an mandel\u00e4ugigen Sch\u00f6nheiten sein Herz verloren. Mein deutscher Zeitmesser der Pflichterf\u00fcllung hingegen tickte unerbittlich und ich kam immer wieder heim, ohne Magenschmerzen, es sei denn, die Ruhr hatte mal wieder zugeschlagen und mich vom aktiven Leben fl\u00fcssig abgeschnitten, weil damals Wifi und MAC auf Toiletten noch nicht funktionierten, ich dort also nur ausgiebig Zeitung lesen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0005.jpg\" alt=\"Windpilot - 0005\" width=\"1849\" height=\"1188\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10679\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0005.jpg 1849w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0005-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0005-1024x658.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1849px) 100vw, 1849px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In New Zealand war ich viel auf dem Wasser unterwegs, habe Peter Kammler auf seiner Farm besucht, die S\u00fcd Insel bis in die tiefe Einsamkeit erforscht, bis mir mein Singlehander Leben den Hals verstopft und meine Sehnsucht nach der Heimat &#8211; und einer verheissungsvollen neuen Falle in Form einer Dame &#8211; mich zum Airport scheuchte. Es wurde wieder Zeit, Europa erwachte aus dem Winterschlaf, m\u00e4nnliche Hormone waren mit Wegerecht unterwegs, weshalb ich dann meinen Anrufbeantworter vom Job erl\u00f6ste und die Anrufe wieder pers\u00f6nlich entgegen genommen, zumal auch anderweitig meine Pflichten erledigen musste.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0020.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0020.jpg\" alt=\"Windpilot - 0020\" width=\"1848\" height=\"1181\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10678\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0020.jpg 1848w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0020-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0020-1024x654.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1848px) 100vw, 1848px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nebeneffekt vieler Reisen: es war eine Zeit des Umbruchs im pers\u00f6nlichen Lebensbereich, wobei Alleinsein bekanntlich enorm hilfreich ist, den eigenen Lebenskompass f\u00fcr die Zukunft ein wenig besser zu justieren. Learning by doing, gilt auch im Beziehungs Betrieb, weil man erst im  Alltagsgemetzel erkennen kann, wo die Schlagl\u00f6cher zu finden sind, damit man ihnen zuk\u00fcnftig eleganter ausweichen kann. Dumm dabei: die Theorie wird von der Praxis stets rechts \u00fcberholt. Wenn verbale Artikulation nicht mehr helfen kann, hilft nur r\u00e4umliche Trennung der Kontrahenten, wenn man final erkannt, dass man sich nix mehr zu sagen hat. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Peter-Bahama-Magoni-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Peter-Bahama-Magoni-Kopie.jpg\" alt=\"Peter Bahama Magoni Kopie\" width=\"884\" height=\"606\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10696\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Peter-Bahama-Magoni-Kopie.jpg 884w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Peter-Bahama-Magoni-Kopie-300x206.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 884px) 100vw, 884px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lebenszeit ist zu kostbar, um sie dauerhaft mit falschen Partnern zu verdaddeln, auch wenn es im Zeitgeist zu liegen scheint, sich lieber weiter zu qu\u00e4len, anstatt einen Umbruch zu wagen, der neue Chancen bringt &#8211; ganz genau mein Ding. Ist eine Sache im Kopf entschieden, erledigen die Synapsen den Rest still und eigenst\u00e4ndig. Funktioniert keineswegs bei allen Menschen, bei mir hingegen zuverl\u00e4ssig und stringent, notfalls bis zum letzten Hemd, das mir ausgezogen wurde, um mein Verbleiben zu erzwingen, wobei erstaunliche Mittel zur Anwendung gekommen sind. Reisende aufzuhalten wird dann unm\u00f6glich, weil die Synapsen die Birne bereits zuverl\u00e4ssig verriegelt haben &#8211; wenn da nicht die fatalen sexuellen Waffen w\u00e4ren, die ganze M\u00e4nner sedieren und zu Marionetten degradieren, denen man sich nur unter Aufbietung von List und T\u00fccke widersetzen kann, will man nicht weitere Lebenszeit opfern bzw. unn\u00fctz verplempern. Schrecken ohne Ende kennen wir alle und wissen, dass es k\u00fcrzere Wege gibt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0017.jpg\" alt=\"Windpilot - 0017\" width=\"1849\" height=\"1188\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10680\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0017.jpg 1849w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0017-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0017-1024x658.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1849px) 100vw, 1849px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>LEBEN IM WANDEL<\/strong><br \/>\nEinige Jahre handwerklicher Aktivit\u00e4ten formten Company und Obermacker &#8211; also mich &#8211; zu einer Institution, deren Konsistenz im Verlauf der Jahrzehnte immer handfester wurde und deren weltweite Bekanntheit bis heute in einer Form zugenommen hat, dass es seit Jahren kaum eine Chance gibt, sich hier elegant zu entziehen, denn: irgendwo auf dem Planeten ist immer Peak Season, selbst wenn Europa sich in Winterschlaf befindet. Auch die Weihnachtsm\u00e4nner dieser Welt haben heute sperrige Pakete zu transportieren, weil Segler zunehmend fauler beim Steuern, vermehrtes Interesse an steuerfreien Zeiten auf See besitzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Holzmodell-PL-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Holzmodell-PL-Kopie.jpg\" alt=\"Holzmodell PL Kopie\" width=\"880\" height=\"596\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10681\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Holzmodell-PL-Kopie.jpg 880w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Holzmodell-PL-Kopie-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und so ergab es sich Mitte der achtziger Jahre quasi von allein, dass in meiner Birne der Gedanke reifte, die handwerkliche Schiene zu verlassen und im Interesse einer verbesserten Produktivit\u00e4t &#8211; neudeutsch Wertsch\u00f6pfung &#8211; mich dem Aluminium Sandgies Verfahren zuzuwenden. Neuland und Abenteuer. Das neue Produktions Verfahren wurde zur Herausforderung mit vielen Facetten, die mich faszinierten, mir schlaflose N\u00e4chte in Serie verschaffte, zudem finanziell ein Abenteuer, das auch nicht ohne Anlauf zu bestehen gewesen ist. Die Umsetzung der Ideen f\u00fcr die neuen Produkte glich einer Zeitreise, die im Gallopp erfolgte, weil Gedanken zu Papier und danach in Holzmodelle umzusetzen waren, ein Kunstwerk f\u00fcr ge\u00fcbte Modelltischler, die damals mit der Lupe gefunden werden wollten. Ein Investment in Holzkunst, mit der man auch Wohnzimmerw\u00e4nde h\u00e4tte schm\u00fccken k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0001.jpg\" alt=\"Windpilot - 0001\" width=\"1852\" height=\"1193\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10682\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0001.jpg 1852w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0001-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0001-1024x660.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1852px) 100vw, 1852px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>DER GOLDENE WURF<\/strong><br \/>\nDie Idee zur Konstruktion einer Systemfamilie von Zwillings Schwestern, PACIFIC und PACIFIC PLUS, erwies sich damals als goldener Wurf, als der richtige Gedanke zur richtigen Zeit. Das sage ich hier vergleichsweise ganz ohne Emphase, weil meine F\u00fcssen den Boden niemals komplett verlassen haben und ich zum Gl\u00fcck \u00fcber gen\u00fcgend Selbstkritik verf\u00fcge, um nicht ins Schleudern oder Fliegen zu geraten. Aber ein wenig Stolz wird erlaubt sein, ohne hier gleich einen Shitstorm los zu treten, dessen kleine Zelle stets im Neid zu suchen ist. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-Kopie.jpg\" alt=\"Windpilot - 0022 Kopie\" width=\"1847\" height=\"1184\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10683\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-Kopie.jpg 1847w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-Kopie-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-Kopie-1024x656.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1847px) 100vw, 1847px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es waren zudem die goldenen Zeiten der BOOTSMESSEN, die als idealer Absatzplatz von allen Seglern frequentiert, die dort alles finden konnten, was ihr Herz und Schiff begehrte. Wir haben uns damals auf der BOOT die Finger beim Schreiben von Auftr\u00e4gen wundgeschrieben und Lieferzeiten von sechs Monaten als Notbremse erfinden m\u00fcssen, um der Nachfrage zu begegnen. Eine aufregende Zeit, man h\u00e4tte 6 H\u00e4nde und 48 Std Tage gebrauchen k\u00f6nnen, um alle Ideen und Projekte zeitgleich zu verwirklichen, zumal st\u00e4ndig Neues hinzukam, man sich stets zu entscheiden hatte, wo der richtige Weg war &#8230; und wo Sackgassen zu vermeiden gewesen sind. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Westminste-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Westminste-Kopie.jpg\" alt=\"Westminste Kopie\" width=\"2075\" height=\"3130\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10685\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Westminste-Kopie.jpg 2075w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Westminste-Kopie-199x300.jpg 199w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Westminste-Kopie-679x1024.jpg 679w\" sizes=\"auto, (max-width: 2075px) 100vw, 2075px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck f\u00fcr mich, gab es damals den Citroen 2CV, der mein bevorzugtes Vehikel zum Schrauben und Fahren war, er verf\u00fcgte \u00fcber enorme Federwege, mit denen man Schlagl\u00f6cher jeder Art auch im \u00fcbertragenen Sinne, prima meistern &#8211; bequem durchfahren konnte, ohne den geraden Kurs des Lebensschiffes zu verlassen. Hoppala &#8211; war das eben ein Lebensloch? &#8211; nix gemerkt &#8211; hat gaaanich weh\u00b4getan &#8211; Klein Erna war schon damals meine freche Lebenshilfe, ihre Spr\u00fcche mit Hintersinn sind heute immer noch unvergessen.  <\/p>\n<blockquote><p>Klein Erna ihre Lehrerin hat ins Verkehrsheft geschrieben:<br \/>\nWerte Frau Pumeier! Klein Erna riecht immer so strenge, und ich bitte Sie, Klein Erna regelm\u00e4ssig zu waschen!<br \/>\nAntwort:<br \/>\nWertes Frollein! Klein Erna is keine Rose, Sie solln ihr nich riechen, Sie solln ihr lernen!<\/p><\/blockquote>\n<p>D\u00f6sbattel ist auch heute noch der elegantere Sprech, wenn man sonst Dummkopf zu sagen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Litter-Please-low-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Litter-Please-low-Kopie.jpg\" alt=\"Litter Please low Kopie\" width=\"2048\" height=\"3072\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10686\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Litter-Please-low-Kopie.jpg 2048w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Litter-Please-low-Kopie-200x300.jpg 200w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Litter-Please-low-Kopie-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>MOTTENPLAGE und SACKGASSEN<\/strong><br \/>\nEs begann die Zeit der menschlichen Mottenplage, jener Menschen, die mir beim Vermarkten meiner Produkte zu helfen versprachen, sich dabei allerdings vornehmlich selber helfen wollten. So gab es in Gran Canaria einen Mitarbeiter, der recht schnell entdeckte, dass vereinnahmte Ums\u00e4tze am besten auf dem eigenen Konto aufgehoben sind, er mir ersatzweise grossz\u00fcgig Kosten f\u00fcr ein Leben in der Sonne in Rechnung stellte, das viele Facetten hatte &#8211; aber nur wenig Windpilot Content. Nach einigen Monaten ungl\u00e4ubigen Duldens und Leidens, riss mir der Geduldsfaden mitten auf der Autobahn bei Arguinnegan: nach Vollbremsung bat ich den Mann, den Wagen zu verlassen &#8230; und verbannte die Erfahrung aus meiner Birne &#8211; bis eben.<\/p>\n<p>Ein anderer deutschen Segler, der seinen Wohnort samt HR und Windpilot &#8211; segelnder Weise nach La Rochelle verlegte, versuchte mir seine Funktion als franz\u00f6sischer Windpilot Statthalter per Dekret zu diktieren. Hat allerdings nicht geklappt, weil die Chemie wenig stimmig und wenig Gutes versprach. <strong>Rainer Michelly<\/strong> baut seither WSA Systeme unter einer <a href=\"http:\/\/www.asmer.fr\" target=\"_blank\">eigenen Marke<\/a>, die etlichen weltweit gebauten WSA Systemen erstaunlich nachempfunden sind, mein Design eingeschlossen. Zudem gab es einige juristische Gepl\u00e4nkel, deren Inhalte ich hingegen resilient verbannt, weil ich mich dann nur erneut zu \u00e4rgern h\u00e4tte und das will ich nicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Krokodil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Krokodil.jpg\" alt=\"Krokodil\" width=\"1843\" height=\"1184\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10687\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Krokodil.jpg 1843w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Krokodil-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Krokodil-1024x658.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1843px) 100vw, 1843px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Tja, und in 1985 kam ein Anruf aus Canada. <strong>PETER TIETZ<\/strong> \/ Cambridge Ontario, emigrierter B\u00e4rliner und seit Jahrzehnten in Canada festgewachsen, wollte mich \u00fcberzeugen, dass es sich lohnen w\u00fcrde, den USA Markt von CANADA aus zu explorieren. Wir besuchten uns gegenseitig, lernten hier und dort  Frauen und Erbengemeinschaft kennen. Das Bauchgef\u00fchl war fabelhaft, die Umsatzerwartungen dicht unter den Wolken. Ein Segelt\u00f6rn auf den Grossen Seen \/ Ontario besiegelte einen Deal, der so viel versprach. Windpilot fand fortan also auch in Canada statt, ein erhabenes Gef\u00fchl. <\/p>\n<p>Merkw\u00fcrdigerweise blieb es bei wenigen sp\u00e4rlichen Anfangsauftr\u00e4gen, bis ich zuf\u00e4llig auf der London Boat Show von einem Canadier Besuch erhielt und erfahren musste, dass er mit \u201emeiner ATLANTIK Anlage\u201c erheblich unzufrieden war. Oooohpps, welche Anlage bitte? Ein paar Fragen sp\u00e4ter wurde mir dann verklart, dass mein neuer Repr\u00e4sentant meine System vor Ort nachgebaut und frech unter meiner Trademark vermarktet und verkauft. Ein schnelles Ende eines grossen Plans. Auch Haifische zeigen ein l\u00e4chelndes Gesicht, wenn man die Z\u00e4hne falsch versteht.<\/p>\n<p>Auch wenn es zeitlich hier nicht passt: zeitlich versetzt um 15 Jahre, erhielt ich eine erneute &#8211; servile &#8211; Anfrage von dem gleichem Mann. Peter Tietz gab sich gel\u00e4utert, entschuldigte sich f\u00f6rmlichst und versprach Besserung und meinte, das \u201eGewesene sei down the hill\u201c, eine Lebenserfahrung, die er bereute. Er bat um erneute Zusammenarbeit, nun als Repr\u00e4sentant meiner neuen PACIFIC Systeme im Kokillengies Verfahren. Ich war dumm genug, an das Gute in diesem Mann erneut zu glauben, aber seine Frau Susan verkl\u00e4rte die dumme Verhaltensweise ihres Mannes mit authentische Bemerkungen, und ich zerfloss vor R\u00fchrung, empfand es als menschlich bemerkenswert, sich f\u00fcr eigenes Fehlverhalten so dezidiert zu entschuldigen. Ohne mich hier nun als kompletten Idioten selbst zu beschreiben: aber ein Jahr sp\u00e4ter hatte ich zu entdecken, dass Peter Tietz sich ein weiteres Mal als Wolf im Schafspelz verkleidet hatte. Mein neues Design wurde als Matrix f\u00fcr ein eigenes copy cat Design verwendet. Unter der Marke <a href=\"http:\/\/www.voyagerwindvanes.com\/\" target=\"_blank\">VOYAGER<\/a> wird dies System seither gebaut. Mein lautstarker \u00dcberraschungsbesuch in seinem Haus im Herbst 1999 &#8211; sowie einige hochrote K\u00f6pfe &#8211; sind mir bis heute gut im Kopf. Es sind diese Erfahrungen, die im Leben helfen, sich zu st\u00e4hlen, die aber auch erkennen lassen, dass man vor dem Neid und der Missgunst der Menschen nirgendwo sicher ist. Die Firma VOYAGER wurde sp\u00e4ter verkauft, was R\u00fcckschl\u00fcsse erm\u00f6glicht. <\/p>\n<p>Es sei hier kurz vermerkt, dass ich weltweit bislang ungef\u00e4hr sieben Nachbauten meiner Formensprache habe z\u00e4hlen k\u00f6nnen. Ganz falsch kann also mein Beitrag zum Thema state of the art von Windsteuersystemen nicht gewesen sein, denn ein besseres Kompliment als Nachbauten &#8211; gibt es nicht. Auch wenn man aus den einzelnen Geschichte glatt einen Roman niederschreiben k\u00f6nnte, <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/columns\/deutsch-peter-foerthmann-gedanken-eines-insiders\/\">siehe auch hier<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/hanseboo-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/hanseboo-Kopie.jpg\" alt=\"hanseboo Kopie\" width=\"1878\" height=\"1276\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10684\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/hanseboo-Kopie.jpg 1878w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/hanseboo-Kopie-300x204.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/hanseboo-Kopie-1024x696.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1878px) 100vw, 1878px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>INTERNATIONALE MESSEN<\/strong><br \/>\nEs ergab sich fast von selbst, dass ich 1984 mein internationales Marketing begann. London, Southampton, Paris, La Rochelle, Amsterdam, Oslo, G\u00f6teborg und Stockholm wurden feste Termine im Jahresfahrplan und ich bemerkte fr\u00fch meine Aversion gegen Veranstaltungen dieser Art, weil sie allesamt Zeit gefressen und vergleichsweise \u00fcberteuert gewesen sind. Starre B\u00fcrokratie in UK und FRA erwies sich als besonderes \u00c4rgernis, wenn man am EARLS COURT in London zun\u00e4chst auf einem abseits gelegenen Parkplatz, der nirgends verzeichnet war, sich im Regen vor einem Wohnwagen auf einer ENTRY LIST einzutragen hatte, bevor man das Messe Gel\u00e4nde nach stundenlangem Warten endlich befahren durfte. Stets und \u00fcberall waren H\u00fcrden aufgebaut, f\u00fcr verzweifelte foreign exibitors meist unverst\u00e4ndlich, zudem unergr\u00fcndlich. Hier konnte man nur mit unkonventionellen Gegenmassnahmen \u00fcberleben. Ich war erfinderisch, habe meinen Wagen w\u00e4hrend der Messedauer von 12 Tagen \u201eheimlich\u201c des Nachts auf dem Exibitors Parkplatz  abgestellt, um einer Charge von 400 Pound Sterling zu entgehen, oder meinen gesamten Messestand auf einem Handwagen mit 700 kg Gewicht ins Gel\u00e4nde hinein und wieder heraus transportiert, ihn am Strassenrand einem freundlichen Bobby eiskalt zur Aufsicht hinterlassen, um meinen Wagen vom Parkplatz zu holen, zu verladen und London schweissnass zu verlassen. <\/p>\n<p>Immerhin: freundliche englische Segler haben mir die Zeitschleifen angenehm gemacht, meine Freundschaft zu NOEL DILLY, Professor der Pathologie und <a href=\"http:\/\/www.tomcunliffe.com\/\" target=\"_blank\">TOM CUNLIFFE<\/a> und vielen anderen h\u00e4lt bis heute &#8211; aber die Umst\u00e4nde als Exibitor waren &#8230; f\u00fcrchterlich, auch wenn das Guinness Bier am Messe Pool zum Tagesende immer wieder labend gewesen ist. F\u00fcr Ausl\u00e4nder war das Ausf\u00fcllen einer BOAT SHOW APPLICATION ein Hindernis Parcour mit Fussfallen englischer Gewerkschaften. Ich habe schnell erkannt, dass ich mit dem Vermerk \u201esame as the year before\u201c am besten weiterkomme, und mich einfach nicht weiter \u00e4rgern wollte. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LondonBridge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LondonBridge.jpg\" alt=\"LondonBridge\" width=\"2100\" height=\"1405\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10688\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LondonBridge.jpg 2100w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LondonBridge-300x201.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LondonBridge-1024x685.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2100px) 100vw, 2100px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich habe die Overnight Facillities der winterfeuchten Metropole mit Grauen in Erinnerung, egal in welcher preislichen Konvenienz. Selbst die Bereitschaft 300 Pound Sterling \/ overnight zu leisten, war keine Garantie f\u00fcr ein sauberes Zimmer mit funktionierender Dusche. Am Ende habe ich meist private Appartments geleast, wo die Bewohner f\u00fcr die Dauer meines Aufenthalts zu Freunden \/ Bekannten \/ Familie umgezogen sind und durch meine Kurzzeit Lease einige Monate for free haben wohnen k\u00f6nnen. Hygienisch war England f\u00fcr mich ein Abenteuer, zumal am Geb\u00e4ude aussen angebrachte G\u00fclle Fall Rohre im Winter gefrieren k\u00f6nnen, was kein Spass ist, wenn der Winter unplanm\u00e4ssig zugeschlagen hat. Aber, wer abends tot nach Hause kommt, f\u00e4llt ohnehin nur noch in die Koje, bis der Wecker klingelt, zur n\u00e4chsten Tages Runde. Nachtleben, Tourist attraction &#8211; Fehlanzeige! Wer einen zw\u00f6lfst\u00fcndigen Boat Show Day bestanden, hat nicht einmal mehr Lust auf erotische Abenteuer, selbst wenn er eine Dame des Herzens im Gep\u00e4ck selbst mitgebracht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2CV-front.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2CV-front.jpg\" alt=\"2CV front\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10689\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2CV-front.jpg 2560w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2CV-front-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/2CV-front-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fast noch h\u00e4rter: PARIS SALON NAUTIQUE am PORT DE VERSAILLE, auf einem Monstergel\u00e4nde direkt unterhalb der Peripherique gelegen, deren Abgase &#8211; oh wie praktisch &#8211; in den Hallen subito eingeatmet werden konnten. Praktischer Weise fanden zeitgleich weitere Messen statt: SALON DE CHEVAUX und SALON DE PISQUINE. Pferdek\u00f6tel und Chlorgestank waren selbst in den Toiletten oder der Creperie zu riechen &#8211; Menschenmassen von fr\u00fch bis sp\u00e4t &#8211; ein Parkhaus, f\u00fcr das man astronomisch per Vorkasse zu bezahlen hatte, gleichwohl ohne Stellplatz Garantie. Zudem zwei NOCTURNES, d.h. \u00d6ffnungszeiten bis 22:00 H, sowie der schriftlichen Verpflichtung, den Stand, auch f\u00fcr Toiletten \/ Lunch G\u00e4nge durchg\u00e4ngig zu bemannen. Nach zw\u00f6lf Tagen Messedauer war das Gel\u00e4nde manchmal nur auf allen Vieren zu verlassen. Zumal Franzosen ein selbstbewusstes Volk, ihre Zigaretten Asche samt Kippen grunds\u00e4tzlich auf dem Stand Teppich auszutreten pflegten, dabei Konversation svp naturellement en Francais gef\u00fchrt, ein Crash Kurs f\u00fcr einen Deutschen, der Franz\u00f6sisch seit der Schulzeit nicht mehr im Portefeuille hatte. Apropos Crash: Zwei Wochen Fahrpraxis in Pariser Arrondissements pro Jahr,  hinterlassen Blessuren in Lack, Blech und Fahrerseele in einem Wild West Revier, bei denen nach Rempeleien nicht einmal angehalten wird und eine rote Ampel allenfalls als Vorschlag zu verstehen ist. Parkpl\u00e4tze, die f\u00fcr den eigenen Wagen zu kurz, wurden schon damals durch beherztes Rempeln und Schieben passend konvertiert, ein Dummkopf, wer da die Handbremse zieht, weil der Wagen trotzdem verschoben wird. Savoir vivre ist ein klingender Spruch, der mit der harten Realit\u00e4t franz\u00f6sischer Individualit\u00e4ten, hingegen nur schwer zu vereinbaren ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LandRover-Kette.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LandRover-Kette.jpg\" alt=\"LandRover Kette\" width=\"1536\" height=\"2048\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10690\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LandRover-Kette.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LandRover-Kette-225x300.jpg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/LandRover-Kette-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcberspitzt gesagt: Mon Dieu Monsieur, je ne veux pas allez a Paris encore une fois! Never again, meine Erfahrungen mit Hotels samt Appartements will ich hier nicht wiedergeben, nur so viel: ich liebe mein eigenes Klo und Bad, die ich am liebsten immer in der Hosentasche bei mir h\u00e4tte &#8211; ich mag weder Silberfische, M\u00e4use und Ratten, auch wenn sie &#8211; einzeln betrachtet &#8211; so possierlich wirken. Und ich mag mich gern selbst bewegen, anstatt von Massen auf Pl\u00e4tzen, im Lift oder der Metro &#8230; stetig warm vorw\u00e4rts geschoben zu werden. Mir sind Menschenmassen nicht angenehm, obwohl man ja heute sogar fremde Menschen im Nahbereich &#8211; dank einer App &#8211; mit Vornamen ansprechen k\u00f6nnte, wenn man das denn wollte, oder die Suche &#8211; oder Neugierde &#8211; nach der n\u00e4chsten menschlichen Nahkampf Erfahrung auf die Spitze treiben wollte. Will ich aber nicht, weil meine Neugierde auf immer gleiche menschliche Erfahrungen mit wechselnden Gesichts Masken, mit den Jahren stetig geringer geworden ist.<\/p>\n<p>Meine Pariser Abenteuer haben mich vierzehn Jahre und viele graue Haare gekostet, meinen Gesch\u00e4ften mit Franzosen hat\u00b4s keineswegs geschadet, eher im Gegenteil, denn unter den Ovnis, Allures und Boreals geh\u00f6rt ein Windpilot fast zum Standart Equipment. Die Franzosen versuchen sich heute sogar in Englisch &#8211; sieh\u00b4ste wohl, das konnten sie doch damals schon, waren aber so frech, es nicht zu zeigen, weil man entre nous, sich eben im eigenen Sprachraum \u00fcberlegen f\u00fchlte. Der Franzose kommt mit nur einer Sprache prima um die Welt, solange er sich vorzugsweise auf franz\u00f6sischen Territorien bewegt, die praktischer Weise \u00fcberall vorhanden sind &#8211; schlau geplant und politisch arrangiert &#8211; da haben die Deutschen nichts Vergleichbares zu bieten. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022.jpg\" alt=\"Windpilot - 0022\" width=\"1184\" height=\"1848\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10691\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022.jpg 1184w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-192x300.jpg 192w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0022-656x1024.jpg 656w\" sizes=\"auto, (max-width: 1184px) 100vw, 1184px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie ungleich lieblicher dagegen LE GRAND PAVOIS de LA ROCHELLE auf dem Parkplatz der Grossmarina PORT DE MINIMES. Allj\u00e4hrlich im September Hafenkino der besten Art, jedenfalls solange der Wettergott nicht dazwischen bl\u00e4st. Zudem dauert diese Messe nur wenige Tage, unweit einer malerischen Hafenstadt, in der Schnecken, Austern und anderes Glibbergetier als Hauptspeise jede Speisekarte zieren, und  Gaumen erfreuen &#8211; allerdings meinen nicht. Unter allen Messe Pl\u00e4tzen in Europa hat mir der Aufenthalt in La Rochelle immer am besten gefallen. Was mir allerdings zeitgleich einf\u00e4llt: in La Rochelle habe ich die Vertr\u00e4ge f\u00fcr mein Franz\u00f6sischen Buch <strong>TOUTES SAVOIR SUR LE PILOTAGE AUTOMATIQUE<\/strong> unterschrieben &#8211; ein schickes Gef\u00fchl, als deutscher Autor unter Franzosen. Damals kannte ich die Kehrseite noch nicht und war allerbester Hoffnung auf erquickliches Miteinander. Mein Verlag hat mir seit nunmehr Jahrzehnten und vielfachen Aufforderungen niemals ein Equivalent zukommen lassen, z.B. \u201een liquide\u201c ( als Bares ) oder in gedruckter Form &#8211; neudeutsch: Honorar und Belegexemplare. Das Buch wurde ein Renner, es wurde wieder und wieder neu aufgelegt. Heute weiss ich, dass es offenbar in Frankreich nicht ungew\u00f6hnlich ist, Autoren nach der Drucklegung \u201ezu vergessen\u201c. Ich habe mir jedenfalls mein eigenes Buch Exemplar in Frankreich konventionell im Laden erworben.<\/p>\n<p>Die HISWA in Amsterdam hat mich wenig fasziniert, zumal ich dort Holl\u00e4nder getroffen habe, die in D\u00dcSSELDORF an meinem Stand ein Abonnement zu haben schienen. OSLO, G\u00d6TEBORG, STOCKHOLM &#8230; ohlala, allesamt stille Messen mit gewaltigem Parkplatz Reservoir auf dem man &#8211; besoffen oder nicht &#8211; sogar stets quer parken konnte. Auch Skandinavier folgen dem Ruf der grossen Messen, sie waren damals vornehmlich in London anzutreffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Liberty-low-e1419980714271.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Liberty-low-e1419980714271.jpg\" alt=\"Liberty low\" width=\"3453\" height=\"5267\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10692\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Liberty-low-e1419980714271.jpg 3453w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Liberty-low-e1419980714271-197x300.jpg 197w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Liberty-low-e1419980714271-671x1024.jpg 671w\" sizes=\"auto, (max-width: 3453px) 100vw, 3453px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In den USA \/ CANADA habe ich die Messen in <strong>ANNAPOLIS, ATLANTIC CITY, MIAMI, FT LAUDERDALE, NEWPORT, CHIKAGO, TORONTO und OAKLAND<\/strong> besucht, ein Horror Programm, das mich viele Jahre in Atem gehalten hat, bis zum 9 11, dem Tag, der NEW YORK und die USA ver\u00e4nderte, der mich mein USA frequent traveller Programm abrupt beenden liess. Ich k\u00f6nnte hier endlos Geschichten niederschreiben von skurrilen Erlebnissen auf Messen in der NEUEN WELT, die in vielerlei Hinsicht in der Steinzeit stattzufinden schienen. Besonders fasziniert hat mich der unkonventionelle Umgang seitens der Veranstalter, was allerdings durch zirkusreife Vorstellungen und Verhaltensweisen der US Customs Soldaten mehr als wett gemacht wurde. Diese B\u00fcrgerwehr hat mich manches Mal der Ohnmacht nahegebracht, wenn es darum ging, den Sinn meines Besuches &#8211; sowie die Konsistenz einer harmlosen Windsteueranlage zu erkl\u00e4ren &#8211; die man regelm\u00e4ssig als Gefahr verstand f\u00fcr das ganze Land &#8211; und mich endlose Warteschleifen drehen liess. Dies alles stoisch zu ertragen, dazu bedarf es ganzer Kerle &#8211; aber das war keine Rolle, die mir gefiel.<\/p>\n<p>Das Leben tobt heute im Internet, was den enormen Vorteil hat, dass ich den Messegef\u00e4ngnissen dieser Welt &#8211; und den damit verbundenen ungeheuren Kosten &#8211; entrinnen konnte und mein Leben samt Zeitplan wieder in Eigenregie f\u00fchren konnte. Boat Shows sind gone with the wind, bereits seit vielen Jahren. 220 davon auf dem Tacho, habe ich fertig mit diesen Veranstaltungen. Ein simpler Vergleich: die Anzahl s\u00e4mtlicher individuellen Besucher an meinem Stand auf allen Messen der Welt \/ pro Jahr, ist geringer als die Zahl der Besucher auf meinem Online Auftritt &#8211; an einem Tag. <\/p>\n<p><strong>ABER HALLO<\/strong><br \/>\nHalt Stop, wir befinden uns hier in der Schleife der achtziger Jahre. Entschuldigung, aber es ist eben manchmal schwierig, den zeitlichen Rahmen nicht zu verlassen oder zu verlieren. Denn immerhin ist es bekanntlich besonders reizvoll, aus der Retrospektive Dinge zu benennen, die man damals nicht hat sehen k\u00f6nnen oder wollen. So gesehen, wieder ein Fall f\u00fcr die \u201eEgo Anal\u00fcse\u201c, einfach um den Anschein zu erwecken, dass man ja heute enorm schlau geworden ist. Ein Widerspruch in sich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Vendee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Vendee.jpg\" alt=\"Vendee\" width=\"1848\" height=\"1184\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10698\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Vendee.jpg 1848w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Vendee-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Vendee-1024x656.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1848px) 100vw, 1848px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was sonst noch in die Zeit gepresst, ein paar Stichworte zur Erinnerung:<br \/>\n&#8211; In 1987 habe ich <strong>NANDOR FA<\/strong> in Budapest kennengelernt und Zutritt zur <strong>VEND\u00c9E GLOBE<\/strong> erhalten, die in Les Sables d\u00b4Olonne Start und Ende hatten. Ich habe Nandors, Patrice Carpentier\u00b4 und Jose Ugartes Schiffe ausger\u00fcstet, viele N\u00e4chte im Winter in den D\u00fcnen im Auto \u00fcbernachtet und war am Ende froh, dass durch meine Systeme keine Palme umgefallen ist, wenn die verr\u00fcckten ULDB Yachten abrupt den Speed gewechselt haben und der scheinbare Wind gewechselt hat. Meine Finger habe ich mir zum Gl\u00fcck nicht dabei verbrannt, aber einige Freunde gewonnen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Hasko-Schiff.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Hasko-Schiff.jpg\" alt=\"Hasko Schiff\" width=\"1830\" height=\"1198\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10694\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Hasko-Schiff.jpg 1830w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Hasko-Schiff-300x196.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Hasko-Schiff-1024x670.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1830px) 100vw, 1830px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8211; ich habe meinen PACIFIC Prototypen an der <strong>SV OLAF TRYGVASON<\/strong> von <strong>HASKO SCHEIDT<\/strong> angeschraubt, um meinen Teil einer Wette einzuhalten, die da hiess: wenn das System diesen luvgierigen Kahn zu steuern in der Lage sei, k\u00f6nne ich mit dem Marketing beginnen. <\/p>\n<p>&#8211; ich habe die erste Serienanlage der PACIFIC an der <strong>SV SASHA<\/strong> von Ali Peters angeschraubt, der sie bis zum veritablen Crash im Jahr 2014 verwendet, mit nahezu 30 Dienstjahren als Methusalem verstorben ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Josi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Josi.jpg\" alt=\"Josi\" width=\"1196\" height=\"1840\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10695\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Josi.jpg 1196w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Josi-195x300.jpg 195w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Josi-666x1024.jpg 666w\" sizes=\"auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8211; ich habe die erste PACIFIC PLUS an der <strong>SV JOSI<\/strong> von Ingrid und J\u00fcrgen Mohns GER montiert, die seit Jahrzehnten damit um den Spielball vagabundiert.<\/p>\n<p>&#8211; ach ja, und <strong>JIMMY CORNELL<\/strong> hat in Las Palmas im Jahre 1986 seine Zelte im Sandboden festgezurrt. Es konnte nicht ausbleiben, dass wir dort zusammen trafen, weil ich die Kanarischen H\u00e4fen schon seit Jahren als meinen ganz pers\u00f6nlichen Claim betrachtet und f\u00fcr Steuerfreiheit geschundener Crew gesorgt, indem ich an die Hecks ihrer Yachten meine Heck Ornamentik angeschraubt. Die Geschichte der ARC ist <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/columns\/arc-considerations\/deutsch-las-palmas-nach-der-arc-ein-resumee\/\">hier nachzulesen<\/a>  <\/p>\n<p>Nach vielen Abenteuern mit Schiffen, die wiederbelebt, konvertiert, neugebaut oder restauriert werden wollten, schien es mir an der Zeit, mich meiner zweiten Leidenschaft zuzuwenden. Denn nach Jahren unter immer wieder wechselnden D\u00e4chern, wollte ich mir mein ganz pers\u00f6nliches Dach zusammen zimmern. Meine stille Leidenschaft zum Bauen und Gestalten ist in den sp\u00e4ten 80 Jahren erstmals als schwere Krankheit ausgebrochen. Hatte ich bis dato stets nur kleinere Baustellen in meine Jahresfahrpl\u00e4ne hineingezw\u00e4ngt &#8211; hier eine Garage oder einen Anbau &#8211; da ein paar Umbauten in Schlafgem\u00e4chern &#8211; dort ein Ladengesch\u00e4ft, das nach Modernisierung rief &#8211; oder auch mal eine weibliche Eroberung, der man zeigen wollte, welche Beton Kunstst\u00fccke man zu bieten hatte. Was tun M\u00e4nner nicht alles, um sich einzuschleimen &#8211; oder Damen zu bezwingen zu versuchen. <\/p>\n<p>Es begann also eine Zeit, in der mein Betonmischer zu meinem zweit wichtigsten Freund mutieren sollte. Der Mischer aus dem Jahre 1984 hat mich 30 Jahre treu begleitet, er hat viele hundert Tonnen Sand mit Zement verdreht, sollte f\u00fcr ganze Geschossdecken verantwortlich zeichnen, hat Treppen sch\u00fctten helfen, endlos stille Runden georgelt und widerspruchslos Sand und Zement mit Wasser vermischt, in Beton verwandelt, den er dann kotzend ausgespuckt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-00191.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-00191.jpg\" alt=\"Windpilot - 0019\" width=\"1836\" height=\"1189\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10697\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-00191.jpg 1836w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-00191-300x194.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-00191-1024x663.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1836px) 100vw, 1836px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>DIE LEIDENSCHAFT<\/strong><br \/>\nBetonmischer\u00b4s erster Grosseinsatz wurde im Jahr 1988 in Angriff genommen, ein Loft f\u00fcr seinen Cheffe, der endlich seinen eigenen Ideen ein Denkmal setzen wollte &#8211; und mit Bankers Hilfe konnte. Meine Bauwut wurde von \u00c4rzten als schweres Krankheitsbild diagnostiziert, welches mich Jahrzehnte verfolgen sollte, niemals vollst\u00e4ndig ausgeheilt wurde, weil oben im Kopf immer wieder neue Krankheitsnester neue Br\u00e4nde haben ausbrechen lassen. Ein Zwang zur Selbstverwirklichung in Beton, Steine und Erden, ohne die Chance, diese Krankheits Exzeme jemals zu heilen bzw, zu beenden. Bauen und Gestalten kann Eigendynamik entwickeln, bei dem gestandene M\u00e4nner zu Marionetten mutieren. Ich gestehe offen, dass ich wehrlos bin gegen diesen Zwang, weiss allerdings zuverl\u00e4ssig, dass dies nur bei eigenen Ideen funktioniert, denn als Architekt f\u00fcr Fremde w\u00e4re ich ungeeignet, weil ich dann in Handschellen und Fussketten anderen Menschen servile Dienste zu leisten h\u00e4tte. Schliesslich gilt stets der Grundsatz: wer zahlt, ist auch der Herr im Hause. Kreatives Denken funzt nur solange, wie man &#8211; frei von Gewichten jeder Art &#8211; den eigenen Ideen und Vorstellungen zu folgen hat. Ein Leben auf der Wolke der Gl\u00fcckseligkeit, fast vergleichbar mit Konzeption und Bau einer Windsteueranlage, oder einer veritablen Yacht. Alles die gleiche Ebene, der man wohlig schauernd zu folgen hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0025.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0025.jpg\" alt=\"Windpilot - 0025\" width=\"1839\" height=\"1181\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10699\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0025.jpg 1839w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0025-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0025-1024x658.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1839px) 100vw, 1839px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ergab sich damals wie von selbst, dass meine erste Grossbaustelle planerisch auf nur zwei DIN A2 Bl\u00e4ttern handschriftlich verewigt worden ist. Der ganze reale Rest wurde auf der Baustelle um sechs Uhr fr\u00fch m\u00fcndlich und mit Kreide besprochen und vorgezeichnet. So ergab es sich elegant, dass im t\u00e4glichen Prozedere, jeden Tag the News of the day, ihren praktischen Niederschlag gefunden haben. Straight forward, w\u00fcrde der Engl\u00e4nder dies Verfahren benennen, weil planerische Arbeit und Ideen nur in einem Kopf gespeichert und Bildermaler &#8211; also Architekten &#8211; nicht notwendig gewesen sind. Das Ergebnis hat die Damen und Herren von der Baubeh\u00f6rde sp\u00e4ter kollosal beeindruckt und arg verzaubert, zumal es so wenig Papier gegeben hat. Man hat den Bau bewundert, die Fakten mit hochgezogenen Brauen zur Kenntnis genommen &#8211; mir artig gratuliert, alles akzeptiert, und die Akten nachgetragen. Ein Tag, an dem mir die Schiss die Hosen runter riss, unn\u00f6tig, wie ich heute weiss, weil auch Beh\u00f6rden Menschen eine Meinung und das Herz an der richtigen Stelle haben k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0003.jpg\" alt=\"Windpilot - 0003\" width=\"1826\" height=\"1181\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10700\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0003.jpg 1826w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0003-300x194.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Windpilot-0003-1024x662.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1826px) 100vw, 1826px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit guten Handwerkern konnte ich aus dem Vollen sch\u00f6pfen. Ein Hochgenuss, den ich mir Jahrzehnte mit den immer gleichen Menschen, deren ein jeder in seinem Gewerk meisterhafte Erfahrung hatte, erhalten und verpflichtet habe. Allen voran Vater und Sohn Ernst und R\u00fcdiger Fr\u00f6hling, begnadete Zimmermanns Meister, und alsbald Bestandteil unserer Bau und Lebens Planung. Ein stillschweigendes Miteinander, das enorme Freude bereitet hat, zudem jedem Mitarbeiter Wichtigkeit zuteil wurde, weil man ihn in notwendige Prozesse von Anfang an mit einbezogen hat. Wenn ich hier sage, dass wir jeden Bau Auftrag nur mit Handschlag besiegelt, mag deutlich werden, mit welchen Menschen die Zusammenarbeit hier m\u00f6glich geworden ist.<\/p>\n<p>Ein fruchtbares Zusammenwirken, das mich befl\u00fcgelt, mir weitere Baustellen auszudenken. Leider ist Ernst kurze Zeit nach seiner Verrentung vor kurzem verstorben, die Erinnerung an ihn bleibt lebendig, man kann sie anfassen und bewundern. Es sind handwerkliche Denkm\u00e4ler, die heute kaum noch zu finden sind, weil es immer weniger Menschen gibt, die bereit sind, f\u00fcr Qualit\u00e4t auch fair zu bezahlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02460.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02460.jpg\" alt=\"DSC02460\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10701\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02460.jpg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02460-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02460-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz gesagt: es wurde zu meinem Standart Prozedere, Rohbauten mit den bew\u00e4hrt vertrauten Fachleuten zu errichten, und den Endausbau hernach in Eigenarbeit zu organisieren und selbst durchzuf\u00fchren. Ein effizientes Bauen, das den Bankern Tr\u00e4nen in die Augen trieb, weil sie ihr Bestes, die schn\u00f6de Knete, nicht gen\u00fcgend vermieten konnten. Dumm gelaufen &#8211; f\u00fcr die Banken.<\/p>\n<p>Abgeschweift? Macht nix, das Thema ist zu wichtig, weil es zeigt, wie menschlicher Umgang im gegenseitigen Respekt in einer Form umzusetzen ist, dass das Ergebnis ein Fabelhaftes wird. Sch\u00f6ner Nebeneffekt: man bekommt auf Wohnformen und Geb\u00e4ude einen ver\u00e4nderten Blick, weil man schnell merkt, dass der Mainstream architektonischer T\u00e4tigkeiten den W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen der Menschen zu wenig kreativ angepasst, ihnen zu wenig Entfaltung gew\u00e4hrt, weil man sie in zu kleine R\u00e4ume einsperrt und ihnen ein Zusammenleben oktroyiert, das wenig Lebensqualit\u00e4t erlaubt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02510.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02510.jpg\" alt=\"DSC02510\" width=\"960\" height=\"1280\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10702\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02510.jpg 960w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02510-225x300.jpg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC02510-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir befinden uns nun in der 89.ten Lebens Etage, genauer: wir schreiben das Jahr 1989, und ich verspreche hiermit, dass ein weiterer Baustein meiner \u00f6ffentlichen \u201eP\u00fcscho Anal\u00fcse\u201c nicht mehr lange auf sich warten lassen wird &#8211; zudem ich gerade schick in Fahrt gekommen &#8211; mir die Erinnerungen von alleine zugekullert sind  &#8211; und ich eigentlich nur wenige Stunden aufgewendet habe, den Senf in die Tastatur zu schlagen, der einen Stock h\u00f6her zusammen gedacht &#8211; in mehr oder weniger frecher Sprache &#8211; sogar meine eigene Stimmung gehoben hat. Kopfkino auf rotem Teppich, das sich tats\u00e4chlich fast \u00e4hnlich zugetragen hat &#8211; ehrlich!<\/p>\n<p>Mit Schuss und Lebensfreude, hat mir der 30.ten Dezember jedenfalls heute eine Menge Spass beschert. Wenn Sie bis hier mitgelesen haben, dann es wird Ihnen gefallen haben &#8211; oder m\u00fcssen. Denn ansonsten h\u00e4tten Sie Pech gehabt und das t\u00e4te mir dann ein wenig leid, weil Lesen ja eigentlich eine zutiefst freiwillige Besch\u00e4ftigung ist.<\/p>\n<p>Mein Gl\u00fcckwunsch also, dass Sie durchgehalten haben &#8211; Sie werden belohnt &#8211; wenn es bald weitergeht &#8211; freiwillig wie stets &#8211; es fehlen hier noch 25 Jahre der Berichterstattung &#8211; mal schaun\u00b4, ob ich den Spannungsbogen halten kann &#8211; und Sie mit hoffentlich fiebrigen Augen weiter folgen werden &#8211; fragt sich und Sie  <\/p>\n<p>Ihr<br \/>\nPeter Foerthmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE F\u00dcNF S\u00c4ULEN Zweieinhalb Jahre sind verflitzt und es wird h\u00f6chste Zeit, dass ich mich hier auf die Hose setze, um ein weiteres Kapitel meiner Bio auszuschwitzen, denn, nicht wahr, Bio ist Psychoanalyse at it\u00b4s best, f\u00fcr die man nix &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/biography\/1984-1989\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4472,"menu_order":-2,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-10667","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10667"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10716,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10667\/revisions\/10716"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}