{"id":15155,"date":"2017-08-13T03:06:19","date_gmt":"2017-08-13T10:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=15155"},"modified":"2024-08-18T09:45:38","modified_gmt":"2024-08-18T16:45:38","slug":"anamnese-in-blankenese","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/biography\/anamnese-in-blankenese\/","title":{"rendered":"Anamnese"},"content":{"rendered":"<p><strong>ANAMNESE IN BLANKENESE &#8211; EIN PUZZLE, DAS SICH ZUSAMMEN F\u00dcGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC03473.jpeg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"534\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15157\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC03473.jpeg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC03473-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/DSC03473-768x513.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Mittwoch der 2.August 2017, ich befand mich auf der Strasse zum Flughafen Hamburg, als im Radio die Nachricht von der Ankunft der <strong>PEKING<\/strong> durchgegeben wurde. Wie von magischer Hand gezogen oder geschoben, fand ich mich pl\u00f6tzlich auf dem Runway nach Wischhafen an der Unterelbe, um der ber\u00fchmten Schiffs Dame einen Besuch abzustatten. Die Viermastbark <strong>PEKING<\/strong> war per Dockschiff aus New York in die Heimat an die Elbe verschaukelt worden und soll auf der Werft Peters in Wischhafen zum Aush\u00e4nge-Schild-Schiff f\u00fcr Hamburg hergerichtet werden. Ich traf auf eine rotte Schiffs Dame ohne gelbe Haarnadeln in der Luft &#8211; den Spieren und Rahen der Takelage &#8211; ohne die sie wie eine Hulk auf Warteschleife zur Schlacht Station an der Werft Pier lag. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/no-towing.jpg\" alt=\"\" width=\"533\" height=\"345\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15159\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/no-towing.jpg 533w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/no-towing-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><\/p>\n<p>Ein paar aufgemalte \u201eRunen\u201c auf der Bordwand warnten, wo die Schlepper \u201ebitte bitte\u201c nicht \u201egegen dr\u00fccken oder schieben\u201c m\u00f6gen, weil die Bordwand wohl nur noch von Farbe zusammengehalten wurde. F\u00fcr mich war dieser Besuch ein Tauchgang in uralte Geschichten, die in meinem Leben einige Weichen gestellt haben, deren Puzzle Steine ich erst im Verlauf von Jahrzehnten habe zusammensetzen k\u00f6nnen. Geschichten, die mit meiner DNA im Wortsinne zu tun haben. Einmal niedergeschrieben und durchs Sieb ger\u00fchrt, habe ich dies Puzzle nun fix und fertig zusammen gesetzt. Ein Puzzle aus meiner Lebensgeschichte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Panama.jpg\" alt=\"\" width=\"863\" height=\"725\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15158\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Panama.jpg 863w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Panama-300x252.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Panama-768x645.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 863px) 100vw, 863px\" \/><\/p>\n<p><strong>DIE FLYING P &#8211; LINER<\/strong><br \/>\nDie Schiffe der Flying P \u2013 Line, der Hamburger Reederei Laeisz, hatten mich schon als kleiner Bubi fasziniert, der ich bereits im hibbeligen Alter von ca 6 Jahren mit Fahrrad und Kofferradio meine Runden in und um den Hamburger Hafen gedreht und gezogen habe. Die B\u00fccher der Verlage die Brigantine und K\u00f6hler, hatten damals ganze Serien \u00fcber Square Rigger im Repertoire, die das rauhe Leben und die grossen Taten von schneidigen Kapit\u00e4nen auf unmotorisierten Rahseglern zum Inhalt hatten. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8-sea-cloud-und-sturmschwalbe-Kopie-2.jpg\" alt=\"\" width=\"914\" height=\"603\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15160\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8-sea-cloud-und-sturmschwalbe-Kopie-2.jpg 914w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8-sea-cloud-und-sturmschwalbe-Kopie-2-300x198.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8-sea-cloud-und-sturmschwalbe-Kopie-2-768x507.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 914px) 100vw, 914px\" \/><\/p>\n<p>Die Geschichten vom Seeteufel Felix Graf von Luckner kannte ich wie andere Leute den Onkel Goethe. Den Rest habe ich mir im Hamburger Hafen mit den Augen und Ohren zusammen geraubt. Von Seeleuten, zu deren Leben das Cap Hoorn geh\u00f6rte, das sie regelm\u00e4ssig ohne Maschine k\u00e4mpfend zu umrunden hatten. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-St.Peter-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"774\" height=\"518\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15161\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-St.Peter-Kopie.jpg 774w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-St.Peter-Kopie-300x201.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-St.Peter-Kopie-768x514.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\" \/><\/p>\n<p>Ich war hin und futsch und fand mich manches Mal mit offenem Munde vor diesen grossartigen Arbeitsmaschinen unter Segeln, habe willig die Schelte meiner Mutter kassiert, wenn ich mal wieder zu sp\u00e4t nach Hause geradelt gekommen bin. Ihr Verst\u00e4ndnis how ever war grenzenlos, denn richtig b\u00f6se war sie nie. Es ist dieses Grundvertrauen, das Kindern induktiv \u00fcbertragen wird, wenn Eltern gen\u00fcgend Weissheit und Klugheit besitzen, den Kindern auch ganz eigene Erfahrungen zuzutrauen &#8211; oder zuzumuten? &#8211; ohne das Grundvertrauen zu verletzen, das so notwendig ist, um sp\u00e4ter im eigenen Leben klar zu kommen \u2013 und die Bindung zu ihren Eltern niemals zu verlieren. Eigentlich alles logisch, eing\u00e4ngig und verst\u00e4ndlich, fast unverst\u00e4ndlich, dass die Praxis vielfach dagegen steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterMamaOpel-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"644\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15162\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterMamaOpel-Kopie.jpg 900w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterMamaOpel-Kopie-300x215.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterMamaOpel-Kopie-768x550.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p><strong>DER 21-09-1957<\/strong><br \/>\nUnvergesslich der 21.September 1957, als der Untergang der Viermastbark PAMIR im Hurrikan Carrie in Deutschland die Schlagzeilen und zittrigen Mattscheiben beherrschte. In jenen Tagen hatte meine Mutter die veritable Glotze von der Wolldecke befreit, mit der sie ansonsten so dezent zugedeckt gewesen ist, weil damals eine Glotze in unserer Familie \u201eunter unserem Niveau\u201c gewesen ist, jedenfalls laut Order meiner Mutter. Denn, nicht wahr: bei uns wurde Hausmusik zelebriert, eine Glotze stantepede emp\u00f6rt negiert, sie wurde immer erst gegen Abend \u2013 leise leise und ohne Zeugen !\u2013 von jener Wolldecke entkleidet, um anschliessend bis zum Programmende durchzuhalten mit schon eckigen Augen.  Am K\u00fcchentisch war die PAMIR das Tagesthema, nicht nur, weil der Sohn enger Freunde \u2013 der Familie Gutschow  \u2013 auf der letzten Reise durch Gl\u00fcck nicht zur Crew geh\u00f6rte, wie es urspr\u00fcnglich geplant gewesen ist. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterTopfschnitt-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"518\" height=\"363\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15166\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterTopfschnitt-Kopie.jpg 518w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/PeterTopfschnitt-Kopie-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 518px) 100vw, 518px\" \/><\/p>\n<p>Ich habe damals nie ganz ergr\u00fcnden k\u00f6nnen, warum dieser Untergang bei uns zuhause st\u00e4ndig die Diskussion beherrschte, weil ich die Zusammenh\u00e4nge noch nicht kennen konnte. Ich war kurzzeitig fasziniert und zugleich ersch\u00fcttert, hatte allerdings zeitgleich zu viel um die Ohren, weil es so viel zu entdecken gegeben hat am Hafen in unserer Stadt, als das mein Interesse f\u00fcr tiefergehende famili\u00e4re Details viel gr\u00f6sser als die Aufmerksamkeit einer Fruchtfliege h\u00e4tte gewesen sein k\u00f6nnen. Ich war ein viel besch\u00e4ftigter Hamburger Buttje, dessen Tage immer zu kurz gewesen sind, weil zwei Std Schulweg nach Nienstedten, die vielf\u00e4ltigen wichtigen Interessen am Hafen, die endlosen Geigen Etuden und Knabenchor Stunden in der Michaeliskirche allesamt ohne Manager erledigt werden mussten, zumal das Lesen mit Taschenlampe under der Bettdecke irgendwann m\u00fchsam wurde, wenn mein Muttertier brutal das Licht ausgeknipst hatte. Dann blieb nur der Kopfh\u00f6rer zu meinem Radio, der mich kr\u00e4chzend &#8211; ganz ohne Hifi \u2013 mit Bach, Beethoven und Co zum Schlafen wiegte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MS-Pisang-1964-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"874\" height=\"622\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15164\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MS-Pisang-1964-Kopie.jpg 874w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MS-Pisang-1964-Kopie-300x214.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/MS-Pisang-1964-Kopie-768x547.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 874px) 100vw, 874px\" \/><\/p>\n<p>Heute vermute ich, dass in jener Zeit der Kern bei mir gelegt wurde, sp\u00e4ter ebenfalls zur See zu fahren \u2013 auf einem Flying P-Liner der Reederei Laiesz, das war nur logisch. Es wurde dann allerdings ein Bananendampfer ohne Gardinen, neudeutsch Segel und Rahen. Ich habe 1964 auf der <strong>MS PISANG<\/strong> im Alter von 16 Jahren angemustert, um eine geplante 7 &#8211; Jahrescharter im Pazifik \u201eabzusitzen\u201c. Zum Gl\u00fcck nicht! Der japanische Charterer ist nach 18 Monate Pleite gegangen und hatte die Charter gek\u00fcndigt. So wurde dann als Next Port die Order Rotterdam ausgegeben, f\u00fcr mich Anlass zum Jubel, weil damit meine Karriere zur See mit Begeisterung \u00fcber Bord geworfen wurde. I live and learn \u2013 jederzeit immer wieder gern. M\u00e4nnergesellschaften auf See \u2013 Nein Danke! \u2013 die mag ich bis heute bitte nicht! <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-19.4.1944-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"732\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15163\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-19.4.1944-Kopie.jpg 850w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-19.4.1944-Kopie-300x258.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-19.4.1944-Kopie-768x661.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/p>\n<p><strong>DIE GENE RIEFEN<\/strong><br \/>\nAls unehelicher Sohn eines in Seefahrt Kreisen bekannten Mannes, habe ich damals von meiner Mutter nur Bruchst\u00fcckhaft Informationen \u00fcber meinen Vater erhalten k\u00f6nnen, nicht nur, weil er an meinem Leben nicht aktiv teilgenommen hatte, was f\u00fcr mich allerdings weder damals noch heute ein issue gewesen ist. Immerhin kannte ich seinen Namen ( Dr. Otto Hebecker 04.11.1888 \u2013 28.3.1977 ) und wusste, dass er  an der Hamburger Seefahrtsschule in \u00d6velg\u00f6nne, der Schiffbautechnischen Versuchsanstalt, der Meyer Werft in Papenburg und an der Raumfahrstation in Courou Franz Guyana aktiv, mannigfaltige Lebensduftspuren nicht nur in See- und Luftfahrt Kreisen hinterlassen hatte. <\/p>\n<p>Ein prima Alibi f\u00fcr einen hibbeligen Tr\u00e4umer, der emsig seine Gene und W\u00fcnsche suchte, sortierte, definierte und wirr artikulierte. Nat\u00fcrlich habe ich meinen Vater dann sp\u00e4ter auch in Lebensgr\u00f6sse kennen gelernt, ich war 21 und bereits verheiratet, mein Vater damals 80 Jahre, kam gerade aus Guyana, strotzte vor Kraft und war vermutlich genauso neugierig wie ich. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-Geiger-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"826\" height=\"526\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15167\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-Geiger-Kopie.jpg 826w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-Geiger-Kopie-300x191.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Peter-Mami-Geiger-Kopie-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 826px) 100vw, 826px\" \/><\/p>\n<p><strong>APROPROS NEUGIERDE<\/strong><br \/>\nNicht wahr: Neugierde ist ja gemeinhin der zweite Vorname eines jeden jungen Burschen \u2013 neben NEIN &#8211; ich esse meine Suppe nicht &#8211; will dies nicht &#8211; will das nicht &#8211; will nur das, was ich selber will \u2013 aber selbst das weiss ich noch nicht so ganz genau. Alles ganz normal. Das Lebens Programm junger Menschen hiess damals wie heute: <strong>WECH!<\/strong> Jedenfalls, wenn man nicht verweichlicht, von den Eltern zu sehr  indoktriniert, am Ausbaden eigener Lebenserfahrungen dauerhaft gehindert worden ist. Ein Leben als Besserwisser in Mamis warmer Puppenstube bis ins hohe Alter, war kein Lebenszuschnitt, der mir denkbar schien, auch wenn ich Rotz und Wasser geheult habe, wenn ich draussen im Leben meine Kloppe eingefangen habe. Und meine Mutter hatte keine Puppenstube, sondern ein stimmiges Zuhause in dem Farben, Formen, Klavier und Cembalo dominierten, abgesehen von der Glotze, die unter der Wolldecke auf ihre Gunst der Stunde lauerte. Wie gesagt: I live and learn!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Mutter-Peter-fasching.jpg\" alt=\"\" width=\"585\" height=\"461\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15170\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Mutter-Peter-fasching.jpg 585w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Mutter-Peter-fasching-300x236.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px\" \/><\/p>\n<p>Ich war \u00fcberzeugter Querkopf, der am besten seiner eigenen Nase folgte, deren L\u00e4nge ich damals gegen\u00fcber den M\u00e4dels als Stigma st\u00f6rend empfunden hatte. Ein Einzelg\u00e4nger, der autodidaktische Erfahrungen in vielen Lebensbereichen innerhalb k\u00fcrzester Zeit absolvierte, was oben in der Birne Sicherheit verlieh, weil man sich durch K\u00f6nnen in vielen Disziplinen vom Wettbewerb abzuheben in der Lage gewesen ist, was bei den Damen Vorfahrtsrechte verschaffte. D\u00fcmmer wurde man dabei jedenfalls nicht. Und als Autodidakt gibt jeder sich selbst den Takt, was in toto eine Menge Lebenszeit eingespart hat, die man anderweitig einsetzen konnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rockport-13-Kopie-1024x679.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"424\" class=\"aligncenter size-large wp-image-15171\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rockport-13-Kopie-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rockport-13-Kopie-300x199.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rockport-13-Kopie-768x509.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><strong>EIN LEBENSPLATZ DER BESTENS PASST<\/strong><br \/>\nIch hatte mir die 20 Jahre Warteschleife bis zum ersten Treffen mit meinem Vater anderweitig bestens ausgef\u00fcllt, habe mir als Knirps Geschichten zusammen gebastelt \u2013 also erfunden!- sp\u00e4ter dann meine Gene den nachts hier und dort sortiert und zugeordnet, mir damit wunderbar passende Erkl\u00e4rungen zurecht gezimmert, um mir einen Platz in meinem Leben zu basteln, zu schrauben und mir fortan nicht mehr klauen zu lassen, einen Platz, der exakt PASST. In dem ich bis heute br\u00e4sig sitze. Ein Loch, einen Hohlraum, ein Trauma wegen eines \u201efehlenden\u201c Vaters gab es nicht, meine Mutter hat beide Rollen bravour\u00f6s ausgef\u00fcllt und gemeistert, wof\u00fcr ich ihr meine Liebe bis ins Grab hinterher getragen habe. Ich h\u00fcte meine Gaben und F\u00e4higkeiten wie einen Schatz, der mich lebenslang begleitet und mir den Umgang mit anderen Menschen manches Mal kolossal vereinfacht, mir allerdings auch derbe Niederlagen beschert hat, weil ich viel zu oft geglaubt habe, was aus den Sprechluken anderer Menschen zu h\u00f6ren gewesen ist. Hatte man mich nicht gen\u00fcgend vor der Niedertracht anderer Menschen gewarnt? Man rennt eben so oft mit dem Kopf gegen die Wand, bis die Lehren in der Birne angekommen sind, oder das Loch gross genug geworden ist, um hindurch zu steigen, um dann stur geradeaus weiter zu laufen. Lebens Weissheit, selbst entdeckt.<\/p>\n<p>Alles Zutaten, die einen abwesenden Vater \u00fcberlebensgross zum Idol haben werden lassen, wie bei mir. Je geringer die Informationen, desto gr\u00f6sser meine Fantasie. Heute bin ich mir sicher, dass in jener Zeit meine W\u00fcnsche und Sehns\u00fcchte geboren wurden, die mich quasi unter Zwang haben aus einer b\u00fcrgerlichen Existenz ausbrechen lassen. Meine Lebensheldin, meine Mutter, hat dies mit einem weisen L\u00e4cheln quittiert \u2026 und mich ziehen lassen, wof\u00fcr ich sie lebenslang bewundert und verehrt habe, insbesondere weil ihr Lebenstraum von einem Sohn, der die Violine virtuos beherrschte, zeitgleich damit ein j\u00e4hes Ende gefunden hatte. Aber es gibt eben Priorit\u00e4ten, die ein jeder selbst zu erfinden hat, auch wenn er sie noch garnicht kennt. Ein Lebensroulette, bei dem man selbst als Kugel unterwegs ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Giraffen-Hof.jpeg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"534\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15178\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Giraffen-Hof.jpeg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Giraffen-Hof-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Giraffen-Hof-768x513.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p><strong>DIE B\u00dcCHSE DER PANDORA<\/strong><br \/>\nAls ich Jahrzehnte sp\u00e4ter von einer vormaliger Schulfreundin und intimen Kennerin des Hamburger Staatsarchiv ( Dr. Angela Graf ) darauf angesprochen wurde, dass in den Archiven viele Vermerke zum Tun meines Vater vorhanden sind, war der Kern gelegt, die Dose der Pandora zu \u00f6ffnen, denn Tante Google war damals noch nicht aus den Betten gekommen.<\/p>\n<p>Immerhin war meine Neugierde zwischenzeitlich im Quadrat gewachsen, nachdem ich nach dem Tode meiner Mutter ihre umfangreichen Lebenstageb\u00fccher in die H\u00e4nde bekommen hatte. Eine Lekt\u00fcre, die mich ver\u00e4ndert und ersch\u00fcttert hat, weil ich nun pl\u00f6tzlich viele F\u00e4den zusammenknoten konnte, deren Enden bis dato ohne Logik in meiner Birne herum gehangen hatten. Auf ihrer Continental Schreibmaschine hatte meine Mutter akribisch das famili\u00e4re Puzzle \u2013 auf hauchd\u00fcnnem  Durchschlagpapier &#8211; zu einer faszinierenden Familiengeschichte zusammen gef\u00fcgt, deren Teil und Inhalt ich bin. Ein erstaunlicher Prozess, in dessen Mitte man sich am Ende selber besser findet, der Erkl\u00e4rungen und Hinweise liefert, die bis dato noch nicht zu fassen gewesen waren. H\u00e4tte man doch das Lebensrad ein wenig zur\u00fcck drehen k\u00f6nnen! Die Eckpunkte des Lebens meiner Mutter sind heute Eckpunkte meines eigenen Lebens geworden, denn ich entdecke immer mehr, wie meine Identit\u00e4t der ihren wie ein Spiegelbild gleicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-St.Peter-Ordin-Kopie-1024x692.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"433\" class=\"aligncenter size-large wp-image-15165\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-St.Peter-Ordin-Kopie-1024x692.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-St.Peter-Ordin-Kopie-300x203.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-St.Peter-Ordin-Kopie-768x519.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Vater-St.Peter-Ordin-Kopie.jpg 1072w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><strong>DIE PAMIR UNTERSUCHUNG<\/strong><br \/>\nHeute weiss ich, dass mein Vater als Sachverst\u00e4ndiger f\u00fcr das PAMIR Seeamtsverfahren den Thesen anderer Sachverst\u00e4ndiger widersprochen hatte, indem er akribisch darlegte, dass der vermeintliche vom tats\u00e4chlichen Untergangsort ca 25 sm entfernt gewesen sein musste, dem Grund, warum eine intensive Suche im \u201efalschen\u201c Seegebiet so erfolglos geblieben ist. Zudem hatte er als ausgewiesener Experte \u2013 und Inhaber etlicher Patente &#8211; in Sachen Schiffsstabilit\u00e4t von Segel- und Motorschiffen die These vertreten, dass die <strong>PAMIR<\/strong> auf Grund verschiedener Ursachen ohnehin dem Untergang geweiht gewesen ist. Damals offenbar starker Tobak in einer Zeit als die menschliche Komponente \u00fcber den Verlust so vieler junger Kadetten, die ganze Nation erregte. Eine Z\u00e4sur in der deutschen Seefahrt Geschichte, weil der Untergang der <strong>PAMIR<\/strong> damals das Ende der \u00c4ra der Segelschulschiffe unter Fracht, besiegelte. Die <strong>PASSAT<\/strong> wurde wenig sp\u00e4ter stillgelegt und dient bis heute in Travem\u00fcnde als Maritimes Wahrzeichen und Herbergsschiff. Die <strong>PEKING<\/strong>, baugleich mit der PASSAT, fand in New York f\u00fcr Jahrzehnte einen sch\u00e4bigen Liegeplatz, wo ich sie zur Jahrtausendwende besuchte, schon damals in erb\u00e4rmlichen Zustand. Die Wiederauferstehung der PEKING wird mich an meine eigenen Urspr\u00fcnge fortan gern erinnern. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/SonnenUntergang-Helgoland-Kopie-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-15173\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/SonnenUntergang-Helgoland-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/SonnenUntergang-Helgoland-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/SonnenUntergang-Helgoland-Kopie-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><strong>VORWURFS-VERSCHIEBE-BAHNHOF<\/strong><br \/>\nUm hier nun keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, ich reihe mich nicht ein in die endlos lange Schlange von Menschen, die als Folge und Ausweg aus eigener Lebensunzufriedenheit, fortan lebenslang Generalvorw\u00fcrfe in Richtung der eigenen Eltern formulieren und verschleudern, nur um von eigener Unzul\u00e4nglichkeit abzulenken, wie es heute so en vogue geworden ist, wenn Kinder es nicht geschafft haben, dem eigenen Leben einen Sinn und ein Ziel zu geben. Die Umgangs und Verhaltensweisen innerhalb und ausserhalb von Familien sind heute gepr\u00e4gt von Vorwurfskanonaden und Neidexzessen, die fast stets nur eigene Unzufriedenheit spiegeln. <\/p>\n<p>Mit Vorwurf Kanonaden werden ganze Elterngenerationen weich und wehrlos geschossen, wobei mit nachlassenden Kr\u00e4ften viele dem Kampf am Ende nicht mehr gewachsen sind und sich dann still in ein Schicksal f\u00fcgen, das sie zuvor nie f\u00fcr m\u00f6glich gehalten haben. Der Kampf durch und gegen die Generationen findet mit unerbitterlicher H\u00e4rte statt, weil Ellenbogen und Egoismen f\u00fcr zu viele Menschen heute zur Grundausstattung zu geh\u00f6ren scheinen, wohingegen Menschlichkeit und Emphase viel zu oft nur noch als Phrasen und Platzhalter Vokabeln Verwendung finden. Das ist zu bedauern, allerdings kaum zu ver\u00e4ndern, es sei denn, man w\u00fcrde sich \u00fcbersch\u00e4tzen \u2013 aber das ist mir stets fremd geblieben. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Morphy-Blitz.jpg\" alt=\"\" width=\"888\" height=\"963\" class=\"aligncenter size-full wp-image-15177\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Morphy-Blitz.jpg 888w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Morphy-Blitz-277x300.jpg 277w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Morphy-Blitz-768x833.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 888px) 100vw, 888px\" \/><\/p>\n<p>Ich habe mich bereits als kleiner Bubi als Gl\u00fcckskecks verstanden, habe als geborener Sanguiniker neugierig meine Welt entdeckt \u2013 heute w\u00fcrden andere Eltern solche Knirpse wie mich versuchen, mit Ritalin zu justieren oder retardierend zu man\u00f6vrieren. Papperlapapp &#8211; Ich bin morgens fr\u00f6hlich aus meiner Koje raus geklettert und mit Volldampf in unz\u00e4hlige neue kleine Katastrophen hinein geschlittert, was ich hier im Blog &#8211; als gelebte Ego-P\u00fcscho-Anal\u00fcse &#8211; gerne aufgeschrieben habe, um mein Seelenheil vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Ich habe mir damit meinen Frohsinn konserviert und das Gelebte in meine Legende rein montiert. Ein Trick, der sich gelohnt hat, dann ansonsten h\u00e4tte ich vermutlich meine vielen Niederlagen nicht \u00fcberleben k\u00f6nnen. Hab\u00b4 ich aber \u2013 und zwar noch besser als bestens gelaunt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/VaterMutter-Kopie-1024x686.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"429\" class=\"aligncenter size-large wp-image-15176\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/VaterMutter-Kopie-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/VaterMutter-Kopie-300x201.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/VaterMutter-Kopie-768x514.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/VaterMutter-Kopie.jpg 1813w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Von meiner geliebten Mutter erkenne ich meine Veranlagung f\u00fcr Musik, Farben, Formen und Gestaltung, tiefer Herzensw\u00e4rme, unb\u00e4ndigem Witz und schallendem Humor sowie einer unersch\u00fctterlicher Moral in zwischenmenschlichem Verhalten. Ach ja: und die ungebremste Lust am Schreiben!<\/p>\n<p>Von meinem Vater erkenne ich mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Technik, den sturen und ernsten Willen f\u00fcr logische Zusammenh\u00e4nge sowie der Kraft, diese auch gegen Widerst\u00e4nde durchzusetzen \u2026 und logisch hoffend auf seine Gene, die mich hoffentlich \u00e4hnlich alt werden lassen, ohne von meinen eigenen Ressourcen gebremst zu werden. Mein Vater hat das bis zum letzten Tage durchgehalten. <\/p>\n<p>Von mir selbst erkenne ich, dass ich ein Resultat einer gl\u00fccklichen Verbindung bin \u2026 und nur allzu gern noch endlos weitermachen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Zu viel Preis gegeben? Macht nix, mir war dies eine S\u00fcnde und Offenbarung wert.<\/p>\n<p>Peter Foerthmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANAMNESE IN BLANKENESE &#8211; EIN PUZZLE, DAS SICH ZUSAMMEN F\u00dcGT Mittwoch der 2.August 2017, ich befand mich auf der Strasse zum Flughafen Hamburg, als im Radio die Nachricht von der Ankunft der PEKING durchgegeben wurde. 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