{"id":17934,"date":"2018-05-02T22:12:30","date_gmt":"2018-05-03T05:12:30","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=17934"},"modified":"2025-05-12T00:42:52","modified_gmt":"2025-05-12T07:42:52","slug":"sv-maselle","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/morphy-blitz\/sv-maselle\/","title":{"rendered":"SV Maselle"},"content":{"rendered":"<p><strong>31 TAGE ZUR\u00dcCK NACH EUROPA &#8211; IN EINEM RUTSCH<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/54-Bucksport-Marina.jpeg\" alt=\"\" width=\"1267\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25424\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/54-Bucksport-Marina.jpeg 1267w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/54-Bucksport-Marina-300x227.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/54-Bucksport-Marina-1024x776.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/54-Bucksport-Marina-768x582.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1267px) 100vw, 1267px\" \/>Den Plan, Maselle von South Carolina nach Europa zu segeln, konnten wir im letzten Sommer nicht umsetzen. In diesem Jahr sind wir schlauer geworden. Um in die USA einreisen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir 14 volle Tage in einem Land ausserhalb des Schengen Raumes gewesen sein.<br \/>\nSobald wir unsere zwei Termine f\u00fcr die COVID Impfung erhalten haben, fangen wir mit der Planung an.<\/p>\n<p>Wir kratzen alle Ferien zusammen und bekommen dazu noch unbezahlten Urlaub genehmigt. Neun Wochen m\u00fcssen reichen: zwei Wochen Ferien, sieben Wochen f\u00fcr Maselle.<\/p>\n<p><strong>Am 12. Juni 2021<\/strong> fliegen wir nach San Jos\u00e9, der Hauptstadt von Costa Rica. Mit einem Mietauto fahren wir durchs Land, von Nationalpark zu Nationalpark, wandern viel und \u00fcbernachten in vorgebuchten Hotels. Die Leute sind sehr freundlich, das Land \u00fcppig gr\u00fcn, der Regen st\u00f6rt uns nicht. Costa Rica gef\u00e4llt uns sehr.<\/p>\n<blockquote><p>An adventure is only an inconvenience rightly considered. A inconvenience is an adventure wrongly considered \u2013 G.K. Chesterton<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Die Einreise in die USA am 27. Juni<\/strong> in Miami verl\u00e4uft unkompliziert.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/55-Maselle-am-Steg.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25425\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/55-Maselle-am-Steg.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/55-Maselle-am-Steg-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/55-Maselle-am-Steg-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/55-Maselle-am-Steg-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Zwar warten wir eineinhalb Stunden in der Schlange, doch dann l\u00e4sst uns der Z\u00f6llner rasch durch und w\u00fcnscht uns einen sch\u00f6nen Aufenthalt. Wir steigen in ein Mietauto auf dem Paktplatz 36. Statt des gemieteten Kia Soul steht da ein Hyundai Prairie, dieses Upgrade st\u00f6rt uns nicht. Die lange Autofahrt zur Bucksport Marina bei Conway, South Carolina, unterbrechen wir und \u00fcbernachten in einem g\u00fcnstigen Motel. An der Rezeption werden wir sehr unfreundlich bedient und im Zimmer von einer grossen Kakerlake empfangen. Wir locken sie mit Tacos unter dem Bett hervor und Thomas erschl\u00e4gt sie mit seinem FlipFlop. Das Badezimmer ist voller Schimmel, die Betten schmuddelig. Wir duschen, schlafen aber in unseren Kleidern.<\/p>\n<p>Maselle erwartet uns gr\u00fcn belegt.<\/p>\n<p>Nach eineinhalb Jahren am Steg hat es Algen auf Deck, an den Festmacher, Fallen und Schoten, an der Persenning des Grosssegels und Schimmel im WC, denn die Luke ist nicht ganz dicht geblieben. Im Schiff finden wir nicht einen K\u00e4fer, was uns nat\u00fcrlich freut. Reis und Teigwaren haben wir gut gelagert. Eine mit Vodka getr\u00e4nkte Gaze in einem gut verschliessbaren Gef\u00e4ss h\u00e4lt s\u00e4mtliches Ungeziefer fern.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten f\u00fcnf Tagen putzen wir drinnen und draussen, das Deck und alle Leinen, montieren die Sprayhood und das Bimini, decken das Grosssegel ab, rollen die Genua aus und klettern auf den Mast. Abends trinken wir in der Bar der Marina ein Bier mit den neuen Besitzern Erik und Shane, Eriks Frau Stacey f\u00fchrt die Bar. Sie sind alle sympathisch und hilfsbereit. Wir d\u00fcrfen die Waschmaschine und den Tumbler umsonst benutzen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/56-Wespennest-Navigationskonsole-rotated.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"958\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25426\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/56-Wespennest-Navigationskonsole-rotated.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/56-Wespennest-Navigationskonsole-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/56-Wespennest-Navigationskonsole-1024x766.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/56-Wespennest-Navigationskonsole-768x575.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir finden etwa zwanzig Wespennester, in den Falten des Grosssegels, in der Windsteueranlage, im Deckel des Grills, unter dem Ger\u00e4tetr\u00e4ger, in der Navigationsger\u00e4tekonsole. Die Wespen werden nerv\u00f6s, wie wir ihre Nester zerst\u00f6ren. Gl\u00fccklicherweise sind es Holzschlupfwespen, die sind nicht aggressiv und stechen uns nicht.<\/p>\n<p>Kenny, unser Motor, startet gleich beim erstens Anlauf und brummt einwandfrei. Die Ankerwinsch hingegen macht keinen Mucks, was uns nicht hindern soll, \u00fcber den Atlantik zu segeln. Um gen\u00fcgend Diesel dabei zu haben, kaufen wir vier zus\u00e4tzliche Kanister. Somit haben wir 90 Liter Diesel im Tank und 160 Liter in Kanistern. Das reicht f\u00fcr ca.125 Stunden motoren, d.h. damit kommen wir 400 bis 500 Seemeilen weit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/57-Im-Salon.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25427\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/57-Im-Salon.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/57-Im-Salon-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/57-Im-Salon-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/57-Im-Salon-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir kaufen ein: 15kg Reis, 15kg Teigwaren, 16kg Mehl, 1kg Haferflocken, 3kg Kaffee, 4kg getrocknete Bohnen und Linsen, 20 Kartoffeln, 12 B\u00fcchsen Tomaten, zwei B\u00fcchsen Champignons, drei Gl\u00e4ser Erdnussbutter, ein Glas Nutella, 36 Eier, 40 Zwiebeln, 12 Knoblauch, drei Kohl, ein paar Zuchetti, Auberginen, Sellerie, ein Kilo Karotten, f\u00fcnf S\u00e4cke \u00c4pfel, je zwei S\u00e4cke Orangen und Grapefruit, 15 Bananen, 15 Limetten, eine Ananas und drei K\u00e4se. Das sollte uns reichen f\u00fcr sechs Wochen.<\/p>\n<p>Da wir den Entsalzer im Waccamaw River nicht testen k\u00f6nnen, kaufen wir 120 Liter Trinkwasser in Flaschen. Vom Steg f\u00fcllen wir mit dem Schlauch 200 Liter Wasser in den Tank und in Kanister.<\/p>\n<p>Tammy, die fr\u00fcher hier gearbeitet hat, bringt uns ein P\u00e4ckli mit B\u00fcchern vorbei, das Christine vor mehr als einem Jahr in die Marina schickte. Diese und die ungelesenen B\u00fccher an Bord, werden uns w\u00e4hrend den Nachtwachen unterhalten. Wir sind startklar.<\/p>\n<p>Wir haben das Wetter jeden Tag genau beobachtet und wissen, dass der Hurrikan Elsa sich uns n\u00e4hert. Wir m\u00fcssen rasch los, denn unsere Zeit f\u00fcr die \u00dcberfahrt ist knapp bemessen.<\/p>\n<p><strong>Am Samstag, den 3. Juli 2021<\/strong>, in der Fr\u00fch, gehen wir nochmals zur Bar, um \u00fcber das WIFI der Marina die aktuellen Wetterkarten und -daten herunterzuladen. Wir vergessen das Tablet auf dem Schiff und Gabrielle will es holen. Auf dem Holzsteg rutscht sie aus, f\u00e4llt auf die Stegkante, quetscht sich den Brustkorb und flutscht kopf\u00fcber ins Wasser. Die Alligatoren sind zum Gl\u00fcck noch nicht wach und sie schafft es irgendwie, trotz fehlender Badeleiter oder sonstiger Hilfe, zur\u00fcck auf den Steg zu klettern. Die achte Rippe ist gebrochen, wie wir sechs Wochen sp\u00e4ter in der Schweiz erfahren werden. Gabrielle hat eine l\u00e4ngere Leidensphase vor sich. Trotzdem legen wir um 08.15 ab.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/58-Auf-dem-Waccamaw-River.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25428\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/58-Auf-dem-Waccamaw-River.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/58-Auf-dem-Waccamaw-River-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/58-Auf-dem-Waccamaw-River-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/58-Auf-dem-Waccamaw-River-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><strong>Tag 1: Raus aus dem ICW<\/strong><br \/>\nWir motoren auf dem Intracostal Waterway (ICW) dreissig Seemeilen nach Norden. Die drei Drehbr\u00fccken unterwegs \u00f6ffnen auf unsere Anfrage per Funk. Wir halten an der letztm\u00f6glichen Tankstelle, um Diesel aufzutoppen, nehmen den Little River Outlet genau zur richtigen Zeit, bei Flut mit dem beginnenden Ebbstrom, und sind f\u00fcnf Seemeilen sp\u00e4ter auf dem Atlantik. Wir m\u00fcssen Motorsegeln, denn der Wind ist schwach. Nach dem Nachtessen beginnen wir mit den Wachen: nachts im Drei- Stunden-Rhythmus, tags\u00fcber gilt, wer m\u00fcde ist geht sofort schlafen, der andere bleibt auf Deck.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/59-DSCN6814-Parasailor.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25429\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/59-DSCN6814-Parasailor.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/59-DSCN6814-Parasailor-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/59-DSCN6814-Parasailor-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/59-DSCN6814-Parasailor-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Tag 2: Der Wassermacher funktioniert.<\/strong><br \/>\nWir sind trotzdem froh so viel Trinkwasser eingekauft zu haben, denn das gekaufte Wasser schmeckt besser. Wir m\u00fcssen immer noch Motorsegeln.<br \/>\nTag 3: Wir finden den Golfstrom nord\u00f6stlich des Cape Lookouts.<br \/>\nAuf einer unserer Papierseekarte ist der Golfstrom eingezeichnet. Wir \u00fcbertragen Koordinaten auf den Kartenplotter und berechnen eine optimale Route.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/60-DSCN6842.jpeg\" alt=\"\" width=\"1281\" height=\"952\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25430\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/60-DSCN6842.jpeg 1281w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/60-DSCN6842-300x223.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/60-DSCN6842-1024x761.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/60-DSCN6842-768x571.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1281px) 100vw, 1281px\" \/><strong>Tag 4: 09h30, endlich segeln.<\/strong><br \/>\nDer Wind ist zwar noch schwach, doch wir k\u00f6nnen den Motor abstellen und segeln Schmetterling mit ausgebaumter Fock. Dank des Golfstroms machen wir acht Knoten Fahrt.<\/p>\n<p><strong>Tag 5: Maximale Geschwindigkeit von 15 Knoten<\/strong><br \/>\nNat\u00fcrlich segeln wir nur kurz mit 15 Knoten, doch unser Etmal betr\u00e4gt heute 186 Seemeilen! Kein Wunder lieb\u00e4ugeln wir nun mit der Idee, direkt nach Frankreich zu segeln. Den Plan, nur die Azoren anzusteuern, w\u00fcrden wir gerne fallen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/61-DSCN6860-Pamplemousse.jpeg\" alt=\"\" width=\"1272\" height=\"961\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25431\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/61-DSCN6860-Pamplemousse.jpeg 1272w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/61-DSCN6860-Pamplemousse-300x227.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/61-DSCN6860-Pamplemousse-1024x774.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/61-DSCN6860-Pamplemousse-768x580.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1272px) 100vw, 1272px\" \/><strong>Tag 6: Delfine und Tunas springen<\/strong><br \/>\nWir setzen den Parasailor und machen 5 Knoten Fahrt, obwohl der Wind sehr schwach ist. Der Golfstrom hilft. Delfine und Tunas springen, Thomas fischt, ohne Erfolg. Leider sehen wir auch ganz viele halbaufgeblasene Luftballons auf dem Wasser treiben. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn diese zuk\u00fcnftig an Hochzeiten und Kindergeburtstagen am Boden blieben.<br \/>\nNach dem Abendessen kommt uns der Frachter ARC Independence sehr nahe. Wir funken ihn an. Er sieht uns nicht auf seinem AIS, sondern nur auf dem Radar. Er \u00e4ndert seinen Kurs ein wenig und wir kreuzen Steuerbord an Steuerbord. Wir haben irrt\u00fcmlicherweise das Senden unserer AIS Daten unterdr\u00fcckt. Das \u00e4ndern wir sofort.<\/p>\n<p><strong>Tag 7: WC Schlauch total verstopft<\/strong><br \/>\nIn der Nacht geht einfach nichts mehr durch den WC Schlauch. Wir demontieren ihn am Morgen darauf und stellen fest, dass er auf einer L\u00e4nge von ca. 30cm v\u00f6llig verkalkt ist. Wir h\u00e4ngen ihn im Cockpit auf und f\u00fcllen ihn mit S\u00e4ure, Putzessig, klopfen den Schlauch mit einem Hammer und stochern mit der Harpune drin herum. Nach ein paar Stunden ist der Kalk entfernt und das WC funktioniert wieder einwandfrei.<\/p>\n<p><strong>Tag 8: Viele Frachter ziehen nahe an uns vorbei.<\/strong><br \/>\nEs regnet viel und stark, der Wind nimmt stetig zu. Da er vom Norden kommt, wird es kalt. Auf dem AIS sehen wir immer wieder Frachter in unsere N\u00e4he. Die Sicht ist schlecht und die Wellen hoch. Da wir wissen, in welche Richtung wir schauen m\u00fcssen, entdecken wir die grossen Schiffe manchmal, wenn wir auf dem Wellenberg sind. Dank des AIS Ger\u00e4ts, welches uns angibt, wann und wie nahe die Schiffe an uns vorbeikommen, lesen wir entspannt auf der Nachtwache. Den Rundumblick machen wir trotzdem regelm\u00e4ssig. Wir sitzen im Regentenue im Niedergang unter der Sprayhood und werden ab und zu nassgespritzt. Kalt haben wir trotz Wollsocken.<br \/>\n<strong><br \/>\nTag 9: Eine Front erreicht uns<\/strong>.<br \/>\nEine Regenfront zieht mit 10 Beaufort \u00fcber uns hinweg. Wir fallen vor den Wind ab und steuern selbst. Die Richtung stimmt so nicht ganz, doch daf\u00fcr riskieren wir keinen Materialschaden an Maselle. Der Regen dr\u00fcckt die Wellen flach und der Wind bl\u00e4st die Gischt von den K\u00e4mmen. Die ganze Szenerie sieht aus wie D\u00fcnen in der W\u00fcste mit Bodennebel. Es sind nur ein paar Stunden, die wir hier draussen sitzen und selber steuern, dann \u00fcbernimmt Pete, unser Windsteuerpilot, wieder.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/62-DSCN6886-Brot-aus-dem-Dampfkochtopf-und-Kuchen-im-Ofen.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"954\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25432\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/62-DSCN6886-Brot-aus-dem-Dampfkochtopf-und-Kuchen-im-Ofen.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/62-DSCN6886-Brot-aus-dem-Dampfkochtopf-und-Kuchen-im-Ofen-300x224.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/62-DSCN6886-Brot-aus-dem-Dampfkochtopf-und-Kuchen-im-Ofen-1024x763.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/62-DSCN6886-Brot-aus-dem-Dampfkochtopf-und-Kuchen-im-Ofen-768x572.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Mit Simi Z\u00fcger sind wir fast t\u00e4glich \u00fcbers InReach (SMS per Satellit) in Kontakt. Von ihm wissen wir, dass Elsa weit westlich von uns vorbeigezogen ist. Das schlechte Wetter h\u00e4tten wir einer Welle im Jetstream zu verdanken.<\/p>\n<p><strong>Tag 10: Eine Wespe fliegt uns um die Ohren.<\/strong><br \/>\nWir entdecken noch ein Nest in der Abdeckung von Anna, unserem Aussenborder. Eine arme Wespe ist hier ganz allein und verloren, kraftlos f\u00e4llt sie ins Meer. Der Wind hat nachgelassen, wir segeln gem\u00fctlich auf r\u00e4umlichem Kurs. Auf dem Wasser treiben viele Portugiesische Galeeren, giftige Staatsquallen, abends sehen wir einen Potwal.<\/p>\n<p><strong>Tag 11: Wir duschen heute nicht.<\/strong><br \/>\nDas kalte Salzwasser w\u00e4re nicht so schlimm, doch der kalte Nordwestwind h\u00e4lt uns vom Duschen ab. Wir warten auf w\u00e4rmeren S\u00fcdwind, wir d\u00fcrfen schon ein wenig stinken. Ein 4-5 Meter langer Schnabelwal springt in unserer N\u00e4he aus dem Wasser. Nachts sehen wir viel Meeresleuchten.<\/p>\n<p><strong>Tag 12: Hin und zur\u00fcck<\/strong><br \/>\nWir segeln gerefft nach S\u00fcden, nach Stunden dreht der Wind und wir segeln zur\u00fcck nach Norden. Heute machen wir nicht viel Strecke gut nach Osten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/63-DSCN6891-Bergfest.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25433\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/63-DSCN6891-Bergfest.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/63-DSCN6891-Bergfest-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/63-DSCN6891-Bergfest-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/63-DSCN6891-Bergfest-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Tag 13: Endlich wieder mal eine ausgiebige Dusche<\/strong><br \/>\nNach langer Abwesenheit zeigt sich die Sonne und wir duschen im Cockpit. Das heisst, wir giessen zwei Eimer Meerwasser \u00fcber uns, seifen uns ein und sp\u00fclen uns mit Meerwasser wieder ab. Zum Abschluss gibt es eine kurze S\u00fcsswasserdusche. Die Stimmung an Bord ist gut, denn mit Wind aus S\u00fcdost segeln wir am Wind in die richtige Richtung.<br \/>\nWir sitzen nochmals \u00fcber Karten und B\u00fccher, rechnen und kommen zum Schluss, dass viel schief gehen m\u00fcsste, sollten wir es nicht in den Westen Frankreichs, bis nach Rochefort, schaffen. Zudem schreibt uns Simi, dass wir n\u00f6rdlich von 40\u00b0N in keine Flaute segeln sollten.<\/p>\n<p><strong>Tag 14: Erster und einziger Fischfang<\/strong><br \/>\nWir entdecken die ersten und einzigen Segler auf der \u00dcberfahrt \u00f6stlich von uns. Wir werden \u00fcber Funk aufgerufen und plaudern ein wenig. Die Franzosen auf Pamplemousse sind auf dem Weg zu den Azoren und kreuzen unseren Kurs. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter rufen sie uns erneut auf, denn sie haben eine grosse Goldmakrele gefangen und wollen uns ein St\u00fcck abgeben. Wir bergen unsere Segel und sie kommen uns so nahe, dass sie den Fisch im Plastiksack in unser Cockpit werfen k\u00f6nnen. Dann trennen sich unsere Wege auch schon. Sie segeln nach S\u00fcden und wir segeln weiter nach Osten.<\/p>\n<p><strong>Tag 15: Show Time<\/strong><br \/>\nHeute, Samstagmorgen, den 17. Juli, schwimmen uns dreissig bis vierzig Delfine entgegen, dann taucht ein Finnwal in unserem Kielwasser auf und am Nachmittag schwimmt ein Potwal nahe an uns vorbei. Wir kochen den letzten Kohl, essen aber noch zwei Tage davon, dann gibt es nur noch Bohnen und B\u00fcchsen als Beilage. Abends sehen wir den Green Flash. Wenn die Sonne \u00fcber einem klaren Horizont untergeht, blinkt sie kurz gr\u00fcn auf, bevor sie ganz verschwindet<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/64-DSCN6910-Schmetterlingsegeln.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"949\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25434\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/64-DSCN6910-Schmetterlingsegeln.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/64-DSCN6910-Schmetterlingsegeln-300x222.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/64-DSCN6910-Schmetterlingsegeln-1024x759.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/64-DSCN6910-Schmetterlingsegeln-768x569.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Tag 16: Bergfest<\/strong><br \/>\nDie halbe Strecke bis Rochefort ist geschafft. Das Bergfest feiern wir auf 42\u00b007\u2019N 044\u00b030\u2019W mit selbstgebackenem Schokoladekuchen.<br \/>\nDas Barometer zeigt am Morgen 1022hPa. Bis zum Abend sinkt es auf 1016hPa. Die Sonne hat einen Haloring, das verheisst nichts Gutes. Wir reffen sicherheitshalber schon vor der ersten Nachtwache. Um Mitternacht kommt dann die Front und bringt Wind und starken Regen.<\/p>\n<p><strong>Tag 17: Durchgesch\u00fcttelt<\/strong><br \/>\nNach der Front dreht der Wind. Den ganzen Tag werden wir vom Nordwestwind auf Halbwindkurs durchgesch\u00fcttelt, kommen aber gut voran.<\/p>\n<p><strong>Tag 18: Kochen muss m\u00f6glich sein.<\/strong><br \/>\nDas Wetter ist wieder lieblich und das Leben an Bord gem\u00fctlich. Aber der Petrolkocher streikt. Wir konnten die letzten Tage nur noch einen Brenner benutzen. Jetzt funktionieren beide nicht mehr. Ohne Kocher gibt\u2019s kein warmes Essen, kein Brot und keinen Kaffee! Der Wind l\u00e4sst heute Reparaturarbeiten zu. Wir reinigen Filter und Brenner und ersetzen die D\u00fcsen.<\/p>\n<p><strong>Tag 19: Schreckminuten mit Kenny<\/strong><br \/>\nIm Schauglas des Dieselfilters sehen wir Schlamm, der kommt aus dem Tank. Bl\u00f6derweise ist die Dieselleitung am Boden des Tanks montiert. So kommt der ganze Dreck direkt zum Vorfilter. Wir putzen den Filter, danach l\u00e4uft der Motor f\u00fcr zehn Minuten und stellt sich dann ab. Trotz entl\u00fcften startet er nicht mehr. Wir entdecken ein kleines Leck in der Hand-Birnenpumpe, welche wir vor der Dieselpumpe montiert haben. Mit zwei Briden l\u00f6sen wir das Problem.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/65-DSCN6921-Navigationsecke-und-Blick-in-die-Heckkabine.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25435\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/65-DSCN6921-Navigationsecke-und-Blick-in-die-Heckkabine.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/65-DSCN6921-Navigationsecke-und-Blick-in-die-Heckkabine-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/65-DSCN6921-Navigationsecke-und-Blick-in-die-Heckkabine-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/65-DSCN6921-Navigationsecke-und-Blick-in-die-Heckkabine-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><strong>Tag 20: Wir sind m\u00fcde<\/strong><br \/>\nWir sind beide m\u00fcde. Uns fehlt die gestrige Siesta, die wir wegen der Arbeit am Motor verpasst haben. Der Wind ist sehr b\u00f6ig und einmal pro Stunde spritzt eine b\u00f6se Welle ins Cockpit. Die Nacht ist kalt und nass, die Luftfeuchtigkeit \u00fcber 80%. Wir schlafen im Daunenschlafsack.<\/p>\n<p><strong>Tag 21: Europa kommt n\u00e4her<\/strong><br \/>\nDie SD-Karte von Amerika muss aus dem Kartenplotter raus, die von Europa rein. Dabei finden wir nochmals ein Wespennest. Die Larven in den Waben gehen baden. Nieselregen die ganze Nacht.<br \/>\n<strong><br \/>\nTag 22: Eine Woche keinen Frachter gesehen<\/strong><br \/>\nHeute kommt mal wieder ein Frachter nahe an uns vorbei, \u00e4ndert aber rechtzeitig seinen Kurs. Unser AIS sendet scheinbar bestens.<\/p>\n<p><strong>Tag 23: Etwas stinkt hier gewaltig.<\/strong><br \/>\nWir haben schon lange keine fliegenden Fische mehr gesehen. \u00dcber Wochen haben wir sie jeden Morgen vom Deck ins Wasser geworfen. Nun stinkt es wieder im Cockpit. Wir suchen und es dauert bis wir den Stinker, einen kleinen Kalamar unter einer Leine entdecken. Der muss schon eine gute Weile hier gelegen haben. Schnell wird er \u00fcber Bord gespickt.<\/p>\n<p><strong>Tag 24: Thermow\u00e4sche, Skisocken und Stiefel<\/strong><br \/>\nDamit es mal gesagt ist, wir sitzen draussen in Thermow\u00e4sche, Skisocken und Stiefel. Wir duschen trotzdem jeden zweiten Tag. Wir schlafen in der Heckkabine, hier sind die Schiffsbewegungen ruhiger als in der Bugkoje. Zudem k\u00f6nnen wir jederzeit durch das kleine Fenster einen Blick auf die Beine des Wachhabenden werfen.<\/p>\n<p><strong>Tag 25: Fr\u00fcchte und Eiweisse<\/strong><br \/>\nWir essen jeden Tag Fr\u00fcchte. Doch jetzt werden sie langsam knapp. Ab heute gibt es nur noch eine pro Tag. Da wir trotz h\u00e4ufigem K\u00f6derwechsel keine Fische fangen, machen wir Linsen- und Bohnenpaste. Die getrockneten H\u00fclsenfr\u00fcchte werden eingeweicht und dann gekocht. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer, Oliven\u00f6l, Limettensaft, Curcuma und Kreuzk\u00fcmmel p\u00fcriert, gibt das den perfekten Brotaufstrich oder eine Beilage zu Nudeln und Reis. Die gr\u00fcnen Limetten sind interessanterweise nach ein paar Wochen gelb geworden.<\/p>\n<p><strong>Tag 26: She blows<\/strong><br \/>\nImmer wieder sehen wir Wale, mal n\u00e4her, mal weiter weg, daf\u00fcr sind die portugiesischen Galeeren verschwunden. Am Abend l\u00e4sst uns der Wind ganz im Stich. Wir Motoren die Nacht durch, denn wir haben ja genug Diesel dabei.<\/p>\n<p><strong>Tag 27: 17\u00b0Celsius, 72% Luftfeuchtigkeit<\/strong><br \/>\nDa hilft nur ein warmes Fr\u00fchst\u00fcck, Porridge mit getrockneten Rosinen.<\/p>\n<p><strong>Tag 28: Im Golf von Biskaya<\/strong><br \/>\nDer Wind wird schw\u00e4cher und schw\u00e4cher. Erneut m\u00fcssen wir nachts motoren. Dabei brauchen wir den Autopiloten, denn ohne Wind steuert die Windsteueranlage nicht. Die Fixierung vom Autopiloten an der Pinne bricht ab. Wir versuchen eine Reparatur mit Super Glue, doch sie h\u00e4lt nur eine Stunde. Zuunterst in der Bugkoje liegt noch eine alte Autopilot-Fixierung, wir montieren sie. Eine Schraube passt, f\u00fcr die andere Schraube wollen wir kein Loch bohren. Also kleben wir viel Klebeband rundherum.<br \/>\n<strong><br \/>\nTag 29: Noch 200 Seemeilen<\/strong><br \/>\nPl\u00f6tzlich qualmt der Motor stark, blauer Rauch kommt aus dem Auspuff. Aus irgendeinem Grund haben wir \u00d6l in den Zylindern. Wir wollen nichts forcieren, denn die letzten 19 Seemeilen bis Rochefort m\u00fcssen wir auf dem Fluss, der Charente, motoren. So qu\u00e4len wir uns unter Segel dem Ziel zu. Nachts t\u00fcmpeln wir zwischen den Fischern, kein angenehmes Gef\u00fchl.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/66-DSCN6944-An-der-Boje-bei-Ile-dAix.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25437\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/66-DSCN6944-An-der-Boje-bei-Ile-dAix.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/66-DSCN6944-An-der-Boje-bei-Ile-dAix-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/66-DSCN6944-An-der-Boje-bei-Ile-dAix-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/66-DSCN6944-An-der-Boje-bei-Ile-dAix-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><strong>Tag 30: Wir teilen uns die letzte Orange<\/strong><br \/>\nWir versuchen den Motor nochmals zu starten. Zum blauen Qualm kommt jetzt noch ein klopfendes Ger\u00e4usch dazu. Wir segeln nur mit dem Gross, denn der Wind ist so schwach, dass die Genua st\u00e4ndig einf\u00e4llt. Sp\u00e4ter setzen wir den Parasailor mit Spibaum, bis nach vier Stunden die Regenwolken da sind. Mit jeder Regenwolke kommt kurz starker Wind aus einer anderen Richtung. Wir wollen nicht, dass dieses grosse, d\u00fcnne, teure Segel reisst, und bergen es.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/69-Frank-und-Freddy.jpeg\" alt=\"\" width=\"1213\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25439\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/69-Frank-und-Freddy.jpeg 1213w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/69-Frank-und-Freddy-300x237.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/69-Frank-und-Freddy-1024x810.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/69-Frank-und-Freddy-768x608.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1213px) 100vw, 1213px\" \/><br \/>\n<strong>Tag 31: Ziel vor Augen<\/strong><br \/>\nDer Wind dreht nach Norden und wird st\u00e4rker. Wir segeln zur M\u00fcndung der Charente. Nach 3829 Seemeilen schnappen wir uns um 19.30 Uhr eine Boje vor der Ile d\u2019Aix. Ankern wollen wir nicht, denn die Ankerwinsch ist noch immer kaputt. Wir trinken zwei Bier, essen Tacos und schlafen tief und fest acht Stunden am St\u00fcck.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/67-DSCN6958-Auf-der-Charente.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"930\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25438\" \/<strong srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/67-DSCN6958-Auf-der-Charente.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/67-DSCN6958-Auf-der-Charente-300x218.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/67-DSCN6958-Auf-der-Charente-1024x744.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/67-DSCN6958-Auf-der-Charente-768x558.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Dienstag, 3. August 2021<\/strong><br \/>\nAm Morgen fahren wir die Charente hoch. Unsere Freunde Freddy und Frank stehen am Ufer und winken. Am Wartesteg vor Rochefort h\u00fcpfen sie an Bord und fahren mit uns durch die Schleuse in den Hafen. Die beiden bleiben zwei Tage mit uns, dann bringen wir sie nach Bordeaux zum Flughafen. Sie fliegen heim nach Basel. Wir d\u00fcrfen ihr Auto benutzen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/73-DSCN7006-Maselle-auf-dem-Weg-zum-Trockendock.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"941\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25440\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/73-DSCN7006-Maselle-auf-dem-Weg-zum-Trockendock.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/73-DSCN7006-Maselle-auf-dem-Weg-zum-Trockendock-300x221.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/73-DSCN7006-Maselle-auf-dem-Weg-zum-Trockendock-1024x753.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/73-DSCN7006-Maselle-auf-dem-Weg-zum-Trockendock-768x565.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Maselle auf dem Trockendock. Segel, Fallen, Schoten und alles Bewegliche muss weg und verstaut werden. Vieles unserer Habe der letzten f\u00fcnf Jahren laden wir ins Auto. Maselle kommt aus dem Wasser und wird an Land aufgebockt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/72-DSCN6976-Rue-de-la-Re\u0301publique.jpeg\" alt=\"\" width=\"1243\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25441\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/72-DSCN6976-Rue-de-la-Re\u0301publique.jpeg 1243w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/72-DSCN6976-Rue-de-la-Re\u0301publique-300x232.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/72-DSCN6976-Rue-de-la-Re\u0301publique-1024x791.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/72-DSCN6976-Rue-de-la-Re\u0301publique-768x593.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1243px) 100vw, 1243px\" \/><br \/>\nWir fahren in einem Rutsch zur\u00fcck in die Schweiz und erscheinen p\u00fcnktlich wieder zur Arbeit.<br \/>\nLiebe Gr\u00fcsse aus Muttenz<br \/>\nGabrielle und Thomas<br \/>\n<strong>Muttenz, 4. September 2021<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>In Velas auf Sa\u00f5 Jorge folgen wir einer Prozession des Heiligen Geistes.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/51-Heilig-Geist-Prozession-Sa\u0303o-Jorge.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25051\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/51-Heilig-Geist-Prozession-Sa\u0303o-Jorge.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/51-Heilig-Geist-Prozession-Sa\u0303o-Jorge-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/51-Heilig-Geist-Prozession-Sa\u0303o-Jorge-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/51-Heilig-Geist-Prozession-Sa\u0303o-Jorge-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Seine Krone wird von der Kirche durch das Dorf getragen, begleitet von der Dorfkapelle. Nach dem Umzug werden im leerger\u00e4umten Feuerwehrdepot alle Anwesenden verk\u00f6stigt, G\u00e4ste sind willkommen. Es gibt Brotsuppe mit Siedfleisch, Wein und Reispudding.<\/p>\n<p>Diese Insel l\u00e4dt zum Wandern ein. Wir starten an einem Sonntag. Es f\u00e4hrt kein Bus und das Taxi ist uns zu teuer. Also machen wir Autostopp. Zuerst nimmt uns die Feuerwehr mit, dann ein Einheimischer, darauf holl\u00e4ndische Touristen und zuletzt sitzen wir auf der Ladebr\u00fccke eines Pickups.<\/p>\n<p>Wir wandern mehrere Stunden der K\u00fcste entlang von der Faja Sa\u00f5 Joa\u00f5 zur Faja do Vimes. Fajas sind Lavazungen, welche ins Meer flossen, dazwischen ist die K\u00fcste sehr steil. Am Ende der Wanderung fragen wir nach dem Weg zur\u00fcck zur Strasse und werden gleich von den gastfreundlichen Azorianer zu Wein, Brot, K\u00e4se und Kaffee eingeladen. Sie sind in festlicher Stimmung, denn heute ist der Heilige Geist hier. Die Bev\u00f6lkerung der Azoren feiern gerne, deshalb wandert der Heilige Geist nach Ostern viele Wochen lang von Dorf zu Dorf, von Anlass zu Anlass. Heimw\u00e4rts gehts wieder per Autostopp. Diesmal nimmt uns die Polizei mit.<\/p>\n<p><strong>In Angra de Heroismo auf Terceira kommen wir gerade rechtzeitig an, um die Festlichkeiten zu Ehren des Heiligen Johannes mitzuerleben<\/strong>.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einer Woche findet jeden Abend eine Parade statt. Wir sehen Trachtengruppen, Musikkapellen, Seniorengymnastikgruppen und Kinderumz\u00fcge. Der Heilige mag Stiere sehr, ihm zu Ehren werden viele Stierk\u00e4mpfe organisiert. Mal rennt ein Stier, an einem langen Seil angebunden, den mehr oder weniger mutigen M\u00e4nnern auf der Strasse hinterher. Gl\u00fccklich sch\u00e4tzt sich derjenige, welcher die Reichweite des Seils richtig einsch\u00e4tzt. An einem anderen Tag werden f\u00fcnf Stiere gleichzeitig auf einer abgesperrten Strecke losgelassen. Wir geniessen das Spektakel aus sicherer H\u00f6he von einem Container aus.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/52-Stierkampf-in-den-Strassen-von-Terceira.jpeg\" alt=\"\" width=\"1245\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25249\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/52-Stierkampf-in-den-Strassen-von-Terceira.jpeg 1245w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/52-Stierkampf-in-den-Strassen-von-Terceira-300x231.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/52-Stierkampf-in-den-Strassen-von-Terceira-1024x790.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/52-Stierkampf-in-den-Strassen-von-Terceira-768x592.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1245px) 100vw, 1245px\" \/>Der absolute H\u00f6hepunkt ist der Stierkampf in der Arena. Die Portugiesen t\u00f6ten den Stier nicht. Das Ziel ist es das Tier zu stoppen. Zuerst galoppiert ein Reiter, Cavaleiro, so knapp vor dem Stier, dass sein Pferd fast auf die H\u00f6rner genommen wird. Sehr geschickt weicht er immer wieder aus, eine Darbietung h\u00f6chster Reitkunst. Der Reiter st\u00f6sst dabei dem Stier Holzpfeile in den Nacken. Ist der Stier m\u00fcde genug und steht still, stellt sich eine Gruppe von acht M\u00e4nner, Forcados, in einer Reihe vor ihm auf. Der erste rennt auf ihn zu und wirft sich dem Stier zwischen die H\u00f6rner. Der zweite wirft sich auf den ersten und packt die H\u00f6rner des Stiers, so dass der erste nicht davon geschleudert werden kann. Die restlichen sechs klammern sich an das Tier und stoppen es. Zum Abschluss werden K\u00fche in die Arena gelassen, die Forcados lassen den Stier los und dieser zottelt gem\u00fctlich mit den Damen davon.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/50-Endlich-Fleisch-im-Peters-Cafe\u0301-Sport.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-25050\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/50-Endlich-Fleisch-im-Peters-Cafe\u0301-Sport.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/50-Endlich-Fleisch-im-Peters-Cafe\u0301-Sport-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/50-Endlich-Fleisch-im-Peters-Cafe\u0301-Sport-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/50-Endlich-Fleisch-im-Peters-Cafe\u0301-Sport-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Auf der \u00f6stlichsten Azoreninsel Santa Maria<\/strong><br \/>\nstellt ein Beamter der Policia Maritima im Hafen von Vila do Porto fest, dass wir die Leuchtfeuerabgabe noch nicht bezahlt haben. Wir holen das Vers\u00e4umnis pflichtbewusst nach, gehen eine viertel Stunde ins Dorf hoch, suchen und finden das B\u00fcro der Hafenpolizei und begleichen unsere Schuld. Nach einer halben Stunde hektischer Arbeit des Polizisten sind wir gl\u00fcckliche Besitzer eines offiziellen Dokumentes mit Stempel, welches ausweist, dass wir die j\u00e4hrliche Leuchtfeuerabgabe von zwei Euros bezahlt haben, unser Beitrag zur Linderung der portugiesischen Finanzkrise.<\/p>\n<p>Auch Santa Maria erkunden wir zu Fuss. Wir starten am h\u00f6chsten Punkt der Insel, dem Pico, zum Gl\u00fcck geht es diesmal abw\u00e4rts. Wir durchqueren mehrere Klimazonen auf engstem Raum, darunter die kleinste W\u00fcste der Welt in 5 Minuten. Zum Schluss nehmen wir ein erfrischendes Atlantikbad in einer der vielen Piscina naturais.<\/p>\n<p><strong>Die letzte Etappe auf dem Atlantik verl\u00e4uft dank des Azorenhochs gem\u00fctlich und entspannt.<\/strong><\/p>\n<p>Tags\u00fcber setzen wir den Spinaker, abends fangen wir Thunfische. Wir haben wieder h\u00e4ufigen Delfinbesuch und kreuzen den Weg einer Schule von Pottwalen, die uns beim Abtauchen wie zum Abschied mit ihren Schwanzflossen winken.<br \/>\nGibraltar passieren wir problemlos mit Wind und Strom von Achtern. Die vielen Frachter und Tanker im Mittelmeer sind etwas be\u00e4ngstigend, doch auch daran gew\u00f6hnen wir uns.<br \/>\nDann geniessen wir eine Woche Hitze und warmes Wasser um Ibiza mit Thomas Schwester Stephanie und ihren drei Kindern an Bord.<\/p>\n<p><strong>Ein Wort zum Schluss<\/strong><\/p>\n<p>Gabrielle mit Thomas Nichten Elisa und Livia<br \/>\nGatoRali bleibt f\u00fcr ein Jahr in Torrevieja in Spanien. Im Sommer 2012 verbrachten wir nochmals zwei Monate auf ihr und segelten sie nach Port St. Louis bei Marseille. Schweren Herzens verkauften wir sie, weil wir uns ein etwas gr\u00f6sseres und moderneres Schiff mit G\u00e4stekabine, Rollgenua, elektrischer Ankerwinsch und Stehh\u00f6he f\u00fcr Thomas w\u00fcnschten.<br \/>\nMit Maselle, einer Jeanneau Melody 34, wurden wir in Bordeaux f\u00fcndig und brachen 2015 erneut auf, doch das ist eine andere Geschichte.<br \/>\nMehr dazu und weiteren Bildern von GatoRali\u2019s Reise findest du auf <a href=\"http:\/\/www.maselle.weebly.com\">HIER<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>Barbuda ist eine flache Koralleninsel mit kilometerlangen rosa schimmernden Sandstr\u00e4nden.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40-Kinder-in-Codrington-Barbuda.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25040\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40-Kinder-in-Codrington-Barbuda.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40-Kinder-in-Codrington-Barbuda-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40-Kinder-in-Codrington-Barbuda-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/40-Kinder-in-Codrington-Barbuda-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir besichtigen eine der gr\u00f6ssten Fregattv\u00f6gel-Brutst\u00e4tten der Welt. Die M\u00e4nnchen tragen w\u00e4hrend der Balz einen herzf\u00f6rmigen roten Kehlsack. Zum Ausklarieren brauchen wir drei Stunden. Die Hafenbeh\u00f6rde im Neubau, der Zoll im Wohnzimmer und die Einwanderungsbeh\u00f6rde in der Baracke sind \u00fcber die ganze \u201eHauptstadt\u201c Codrington verteilt, Wegweiser fehlen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/41-The-Baths-Virgin-Gorda.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-25041\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/41-The-Baths-Virgin-Gorda.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/41-The-Baths-Virgin-Gorda-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/41-The-Baths-Virgin-Gorda-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/41-The-Baths-Virgin-Gorda-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf der \u00dcberfahrt nach St. Barths l\u00f6st sich die untere Fixierung unserer Windsteueranlage. Schnell drehen wir bei und hieven mit einem kleinen Kraftakt die ganze Anlage auf Deck. In der Anse Colombier finden wir ein kleines Paradies. Wir k\u00f6nnen im ruhigen, flachen Wasser die Reparatur durchf\u00fchren. Endlich d\u00fcrfen wir uns wieder mit fl\u00fcssigem Epoxy und Kohlefasermatten vergn\u00fcgen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/42-Ammenhai-Cooper-Island.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25042\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/42-Ammenhai-Cooper-Island.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/42-Ammenhai-Cooper-Island-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/42-Ammenhai-Cooper-Island-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/42-Ammenhai-Cooper-Island-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Zwischen den Arbeitsg\u00e4ngen schnorcheln wir. Die Unterwassersicht betr\u00e4gt 30 Meter und mehr. Ammenhaie, Schildkr\u00f6ten, Rochen, Barrakudas, Langusten und viele Fische leisten uns Gesellschaft zwischen den grossen Korallen. Unter unserem Schiff saugen sich mehrere Schiffshalter fest, die sich auf unsere Kochabf\u00e4lle st\u00fcrzen, an Thomas grosser Zehe knabbern sie nur einmal.<\/p>\n<p><strong>Die British Virgin Islands verwandeln GatoRali in ein Tauchboot.<\/strong><br \/>\nDie Unterwasserwelt ist hier fantastisch. Segel werden kaum noch gesetzt, wir motoren die kurzen Strecken von Tauchplatz zu Tauchplatz. Die BVI &#8217;s waren fr\u00fcher ein Piratenversteck und werden f\u00fcr uns zur Schatzinsel. Wir finden: Uhr, Salatsch\u00fcssel, kleine Sch\u00fcssel, Taucherblei, Delta-Anker, Gratinform aus Glas, Bootshaken, Taucherbrille und Schnorchel, mehrere Badet\u00fccher und Tauchshirts, Trinkbecher und zur Kr\u00f6nung eine neue digitale Kamera im wasserdichten Geh\u00e4use, leider ohne Ladeger\u00e4t.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/43-St.-Georges-Harbour-Bermuda.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25043\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/43-St.-Georges-Harbour-Bermuda.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/43-St.-Georges-Harbour-Bermuda-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/43-St.-Georges-Harbour-Bermuda-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/43-St.-Georges-Harbour-Bermuda-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Zur ersten Etappe unserer Heimreise brechen wir am 24. April mit einem vermeintlich guten Wetterfenster zu den Bermudas auf. Nat\u00fcrlich ist der Wind st\u00e4rker als angesagt und die Wellen sind auch h\u00f6her. Wir kommen trotzdem sehr gut voran, werden aber kr\u00e4ftig durchgesch\u00fcttelt. Das Navigationslicht auf dem Mast h\u00e4ngt bald schief, wir verlieren das Bugkorbbrett, doch die 18<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/45-Kaltfront-Nummer-zwei.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-25044\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/45-Kaltfront-Nummer-zwei.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/45-Kaltfront-Nummer-zwei-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/45-Kaltfront-Nummer-zwei-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/45-Kaltfront-Nummer-zwei-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Windsteueranlage h\u00e4lt sich tapfer. Ungeduscht und unrasiert erreichen wir nach sechs Tagen St. George&#8217;s Harbour. Ein kalter Wind bl\u00e4st, abends sinkt die Temperatur auf einen gef\u00fchlten Gefrierpunkt von 20 Grad, alle Hausd\u00e4cher sind weiss und scheinen schneebedeckt. Kein Wunder frieren wir.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/46-Ruhe-nach-dem-Sturm.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-25045\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/46-Ruhe-nach-dem-Sturm.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/46-Ruhe-nach-dem-Sturm-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/46-Ruhe-nach-dem-Sturm-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/46-Ruhe-nach-dem-Sturm-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Der Landgang erw\u00e4rmt uns wieder. Very british, alle gr\u00fcssen uns und haben Zeit mit uns zu plaudern. Vielleicht liegt es daran, dass heute kein Kreuzfahrtschiff angedockt hat. Wir schlendern durch die Stadt und schauen einem historischen Schauspiel zu. Eine Frau wird auf einer grossen Wippe ins Meer getaucht, das ist die offizielle Strafe f\u00fcrs Rumn\u00f6rgeln an ihrem Ehemann. Thomas freuts und Gabrielle ist froh, sind wir nicht verheiratet! Auf den Bermudas sehen wir rosarot: Alle Busse sind rosarot, viele H\u00e4user sind rosarot, die Hautfarbe der Menschen ist rosarot, die S\u00fcssigkeiten sind rosarot, viele Bermudashorts sind rosarot, die Kniesocken jedoch sind schwarz oder weiss.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/44-Strafe-fu\u0308rs-No\u0308rgeln-und-La\u0308stern.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25046\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/44-Strafe-fu\u0308rs-No\u0308rgeln-und-La\u0308stern.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/44-Strafe-fu\u0308rs-No\u0308rgeln-und-La\u0308stern-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/44-Strafe-fu\u0308rs-No\u0308rgeln-und-La\u0308stern-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/44-Strafe-fu\u0308rs-No\u0308rgeln-und-La\u0308stern-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Am 7. Mai starten wir in Richtung Azoren.<\/strong><br \/>\nEs wird eine sehr raue \u00dcberfahrt. Die meiste Zeit haben wir schweres Wetter, drei Kaltfronten holen uns ein, zwanzig Stunden m\u00fcssen wir beidrehen. Bei einem Gewitter mit viel Regen stellen wir fest, dass unsere Wantendurchl\u00e4sse und Luken nicht mehr dicht sind. Die Gummidichtungen haben unter den Karibiktemperaturen stark gelitten. Wir h\u00e4ngen PET-Flaschen und Sch\u00fcsseln auf und leeren diese bei jedem Wachwechsel. Es wird richtig ungem\u00fctlich kalt und nass im Schiff. Nach monatelangem Barfussgehen f\u00e4llt uns pl\u00f6tzlich wieder ein, dass wir Wollsocken an Bord haben. Wir fischen nicht, haben aber noch selbst eingemachten Fisch auf Vorrat.<br \/>\nDie letzten vier Tage scheint endlich die Sonne und der Wind bl\u00e4st von Achtern. Wir trocknen Polster, Kleider, \u00d6lzeug und putzen drinnen alles mit S\u00fcsswasser. Immer wieder besuchen uns in dieser Zeit Delfine, nachts sehen sie im fluoreszierenden Wasser wie Torpedos aus. Wir sehen einen grossen Hai und segeln ganz nahe bei zwei schlafenden Pottwalen vorbei. Portugiesische Galeeren z\u00e4hlen wir nicht mehr, denn eine Unmenge von ihnen driftet zwischen den Bermudas und den Azoren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/47-Caldera-in-Flores.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25047\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/47-Caldera-in-Flores.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/47-Caldera-in-Flores-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/47-Caldera-in-Flores-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/47-Caldera-in-Flores-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Nach 16 Tagen erreichen wir Flores, die westlichste Azoreninsel. Der Hafen ist klein und nicht sehr gesch\u00fctzt, aber nigelnagelneu. Wir sind die Ersten, die an der frischbetonierten Hafenmole ein Bild malen. Nur sechs Schiffe liegen im Hafen. Zum abendlichen Sundowner treffen wir uns nat\u00fcrlich auf dem kleinsten Schiff. Zu zw\u00f6lft quetschen wir uns auf Roberts Boot zusammen. Unser aller Gewicht dr\u00fcckt das Heck ins Wasser, das Cockpit f\u00fcllt sich \u00fcber die Lenzrohre mit Wasser und wir bekommen nasse F\u00fcsse.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/48-Sa\u0303o-Jorge.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25048\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/48-Sa\u0303o-Jorge.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/48-Sa\u0303o-Jorge-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/48-Sa\u0303o-Jorge-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/48-Sa\u0303o-Jorge-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf der \u00dcberfahrt nach Faial beisst endlich wieder mal etwas an unserer Angel an, leider kein Fisch, sondern ein Vogel. Er schwebt wie ein Flugdrache hinter uns am Schiff. Gl\u00fccklicherweise ist der Haken nur leicht am Schnabel eingeh\u00e4ngt. Endlich an Bord gezogen, k\u00f6nnen wir ihn rasch befreien.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/49-Faial-auf-Horta.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-25049\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/49-Faial-auf-Horta.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/49-Faial-auf-Horta-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/49-Faial-auf-Horta-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/49-Faial-auf-Horta-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Von Horta aus fliegt Thomas f\u00fcr ein paar Tage in die Schweiz, um mit seinem schwerkranken Vater dessen siebzigsten Geburtstag zu feiern. Gabrielle erledigt in der Zwischenzeit einige Reparaturen und segelt an einer Regatta mit, ihr Schiff gewinnt. Kaum ist Thomas wieder zur\u00fcck, erhalten wir die Nachricht vom Tode seines Vaters. Zusammen fliegen wir zur Abdankung f\u00fcr ein paar Tage in die Schweiz.<\/p>\n<p>Viele Segler laufen nur gerade Horta auf Faial an, treffen sich im Peter&#8217;s Caf\u00e9 Sport, und segeln weiter zu ihren Heimath\u00e4fen auf dem europ\u00e4ischen Festland. Wir sind gerne etwas l\u00e4nger auf den Azoren geblieben, denn jede Insel hat ihren eigenen Reiz.<\/p>\n<p>Auf Pico erklimmen wir den h\u00f6chsten Berg Portugals, den Vulkan Pico. Der Weg zum Gipfel ist sehr steil und f\u00fchrt \u00fcber Ger\u00f6ll und spitze Steine. Oft wird der Vulkankegel von Wolken verh\u00fcllt, in denen sich schon Wanderer verirrt haben. Deshalb erhalten wir eine Sicherheitseinweisung per Video und einen GPS Sender. Unser anstrengender Aufstieg wird mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Abends wenden wir einen Sportlertrick an und werfen ein Ponstan ein: Am n\u00e4chsten Tag haben wir keinen Muskelkater, am \u00fcbern\u00e4chsten nur einen leichten.  <\/p>\n<p><strong>FORTSETZUNG FOLGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>SV GATORALI &#8211; Teil 4<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mit Gabriel segeln wir s\u00fcdw\u00e4rts bis Sandy Island und wieder zur\u00fcck nach Martinique.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/29-Fischer-in-Bequia.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24886\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/29-Fischer-in-Bequia.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/29-Fischer-in-Bequia-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/29-Fischer-in-Bequia-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/29-Fischer-in-Bequia-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Leider ist auch er nicht seefest. Mit kurzen Schl\u00e4gen, f\u00fcr ihn immer noch zu lang, h\u00fcpfen wir von Insel zu Insel. Auf Bequia in der Admiralty Bay kommt ein Fischer mit seinem verrotteten Kahn und r\u00f6chelndem Aussenborder l\u00e4ngsseits und will uns zehn Langusten verkaufen. Wir handeln einen f\u00fcr uns unglaublichen Preis raus, dank Zigaretten, welche wir auf den Kanaren zollfrei gekauft haben. Da der Fischer scheinbar ein starker Raucher ist oder viele rauchende Freunde hat, kommt er am n\u00e4chsten Tag vorbei und bittet um eine einzelne Zigarette. Gabriel raucht eine mit ihm und gibt ihm ein paar dazu. Zufrieden tuckert er davon, um bald wieder mit sechs Langusten zu erscheinen. Er schenkt sie uns einfach so.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/30-Leguan.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24887\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/30-Leguan.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/30-Leguan-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/30-Leguan-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/30-Leguan-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>In den Tobago Cays sehen wir vom Schiff aus und beim Schnorcheln so viele Schildkr\u00f6ten und Rochen, dass wir mit z\u00e4hlen aufh\u00f6ren. Bei einem Morgenspaziergang am Sandstrand schrecken wir zwei kleine Haie im flachen Wasser auf und entdecken grosse Leguane im Gestr\u00fcpp, die sich hingegen nicht aus der Ruhe bringen lassen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/31-Gabriel-im-Regen-auf-dem-Soufrie\u0300re-St-Vincent.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24888\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/31-Gabriel-im-Regen-auf-dem-Soufrie\u0300re-St-Vincent.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/31-Gabriel-im-Regen-auf-dem-Soufrie\u0300re-St-Vincent-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/31-Gabriel-im-Regen-auf-dem-Soufrie\u0300re-St-Vincent-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/31-Gabriel-im-Regen-auf-dem-Soufrie\u0300re-St-Vincent-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir \u201ereparieren\u201c unseren Aussenborder, d.h. wir verschliessen den Ventildeckel, aus dem \u00d6l leckt, mit Epoxypaste. Den Motor haben wir n\u00f6tig. Oft bl\u00e4st am Ankerplatz ein sehr starker Wind. Rudernd schafften wir es zu dritt in unserem Dinghy kaum bis ans Ufer.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/32-Erdnussverkauf-am-Strassenrand-von-St.-Pierre.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24889\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/32-Erdnussverkauf-am-Strassenrand-von-St.-Pierre.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/32-Erdnussverkauf-am-Strassenrand-von-St.-Pierre-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/32-Erdnussverkauf-am-Strassenrand-von-St.-Pierre-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/32-Erdnussverkauf-am-Strassenrand-von-St.-Pierre-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf St. Vincent erklimmen wir den 1205m hohen Vulkan Soufri\u00e8re. Unser Guide lotst uns den schlammigen Weg hoch, es regnet stark. Nach drei Stunden wandern werden wir auf dem Gipfel von Hagelschauern wieder den Berg runter gejagt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/33-Nasse-und-trockene-Fu\u0308sse-auf-Dominica.jpeg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"1280\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24890\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/33-Nasse-und-trockene-Fu\u0308sse-auf-Dominica.jpeg 960w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/33-Nasse-und-trockene-Fu\u0308sse-auf-Dominica-225x300.jpeg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/33-Nasse-und-trockene-Fu\u0308sse-auf-Dominica-768x1024.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/>Auf dem R\u00fcckweg nach Martinique m\u00fcssen gegen den Passatwind aufkreuzen und werden oft durchgesch\u00fcttelt und salzwassergeduscht. Endlich angekommen, mieten wir ein Auto und fahren \u00fcber die Insel. Gabriel ist froh, an Land Meilen zu machen ohne seekrank zu werden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/34-Baden-mit-Freunden-in-der-warmen-Quelle.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24891\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/34-Baden-mit-Freunden-in-der-warmen-Quelle.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/34-Baden-mit-Freunden-in-der-warmen-Quelle-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/34-Baden-mit-Freunden-in-der-warmen-Quelle-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/34-Baden-mit-Freunden-in-der-warmen-Quelle-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p><strong>Wieder allein zu zweit segeln wir nach St. Pierre.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/37-Riffpassage-im-Norden-von-Guadeloupe.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24892\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/37-Riffpassage-im-Norden-von-Guadeloupe.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/37-Riffpassage-im-Norden-von-Guadeloupe-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/37-Riffpassage-im-Norden-von-Guadeloupe-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/37-Riffpassage-im-Norden-von-Guadeloupe-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Bei einem Ausbruch des Vulkans Montagne Pel\u00e9e wurde die Stadt 1902 innerhalb von zwei Minuten in Schutt und Asche gelegt. Dabei starben 30&#8217;000 Menschen. Der einzig \u00dcberlebende sass von dicken Zellw\u00e4nden gesch\u00fctzt im Gef\u00e4ngnis. Alle Handelsschiffe, welche vor Anker lagen, wurden von Steinbrocken, die aus dem Vulkan geschleudert wurden, versenkt. Heute hat St. Pierre 5&#8217;000 Einwohner.<\/p>\n<p><strong>T\u00e4glich kommen in Roseau auf Dominica ein bis zwei grosse Kreuzfahrtschiffe an.<\/strong><br \/>\nDas ist gut f\u00fcr die lokale Wirtschaft, schlecht f\u00fcr uns Segler. Die zwei- bis sechstausend Kreuzfahrer wollen in einem Tag die ganze Insel sehen und bezahlen diskussionlos jeden Preis. Wir f\u00fchren deshalb harte Preisverhandlungen f\u00fcr Guides und Touren. Mit Holl\u00e4ndern wollen wir zum Boiling Lake, einem 106\u00b0C heissen Vulkansee, wandern. Leider regnet es die ganze Zeit. Auf halbem Weg m\u00fcssten wir einen Bach durchqueren, der nun zu einem reissenden Fluss angeschwollen ist. Wir kommen nicht weiter und kehren um. Mit Franzosen haben wir mehr Gl\u00fcck. Auf einer gemeinsamen Inselrundfahrt zu Wasserf\u00e4llen und heissen Quellen sehen wir, wie gr\u00fcn und fruchtbar Dominica ist. Zusammen mit ihnen lassen wir uns auch den Indian River im Norden der Insel hochrudern.<\/p>\n<p><strong>In Pointe-\u00e0-Pitre, Guadeloupe<\/strong>, schlendern wir durch die Stadt und f\u00fchlen uns zum ersten Mal auf dieser Reise unwohl. Die Bewohner mustern uns argw\u00f6hnisch und rufen uns Unverst\u00e4ndliches zu.<\/p>\n<p>Weisse sind in manchen Quartieren, wie wir erfahren, nicht gerne gesehen. Von nun an bleiben wir auf der Hauptstrasse.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/36-Grillstand-am-Strand-von-St.-Louis-Guadeloupe.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24893\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/36-Grillstand-am-Strand-von-St.-Louis-Guadeloupe.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/36-Grillstand-am-Strand-von-St.-Louis-Guadeloupe-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/36-Grillstand-am-Strand-von-St.-Louis-Guadeloupe-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/36-Grillstand-am-Strand-von-St.-Louis-Guadeloupe-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Mit Gabrielles Schwester Viviane umrunden wir Basse Terre, den Westteil Guadeloupes. Wir klettern auf den Hou\u00e9lmont, vier Stunden steil bergauf und bergab, was uns einen kr\u00e4ftigen Muskelkater einbringt. Wir kommen an Bananenstauden, Mango-, Papaya-, Kakao- und Akazienb\u00e4umen vorbei. Im Parque Marine Cousteau bei den Ilets Pigeon schnorcheln wir. Die Unterwasserwelt ist grandios. Wir ankern in einsamen Buchten, da wir Riffpassagen nicht scheuen. Nach acht Tagen verl\u00e4sst uns Viviane schon wieder.<\/p>\n<p>Mit Bram und Anja, welche wir auf den Kapverden kennengelernt haben, ankern wir in der Baie Mahault im Norden von Guadeloupe. Gemeinsam verbringen wir einen Tag auf Basse Terre. Wir wandern, baden unter Wasserf\u00e4llen und besichtigen eine Vanille- und Kaffeeplantage. Es ist schon dunkel, als sie uns mit ihrem schnellen Dinghy zur GatoRali bringen. Der Aussenborder hinterl\u00e4sst eine breite, leuchtende Spur im Wasser. Noch nie haben wir so starkes Meeresleuchten erlebt. Nachts brauchen wir kein Licht auf dem Klo, denn beim Sp\u00fclen leuchtet es hell in der Sch\u00fcssel und in den Schl\u00e4uchen.<\/p>\n<p><strong>Auf der \u00dcberfahrt nach Antigua beisst ein grosser Marlin an.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/38-Im-North-Sound-Antigua.jpeg\" alt=\"\" width=\"1272\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24894\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/38-Im-North-Sound-Antigua.jpeg 1272w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/38-Im-North-Sound-Antigua-300x226.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/38-Im-North-Sound-Antigua-1024x773.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/38-Im-North-Sound-Antigua-768x580.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1272px) 100vw, 1272px\" \/>Viermal springt er und dann hat er sich schon losgerissen. Wir sind erleichtert, denn dieser Fisch ist eindeutig zu gross f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>In English Harbour klarieren wir ein und ankern in den Mangroven, weshalb wir nachts regen Besuch von Stechm\u00fccken bekommen. Wir sind auf der Suche nach einem Alternator und einem Aussenborder. Beide funktionieren nicht mehr. Wir finden weder das eine noch das andere. Den Aussenborder verschenken wir als Ersatzteillager an die Holl\u00e4nder vom Boiling Lake. Beim Alternator reinigen wir die Kohleb\u00fcrsten und die Kupferkontaktringe, und siehe da, die Ladespannung betr\u00e4gt 14,2 V, so viel wie nie zuvor.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/39-Fregattvo\u0308gel-auf-Barbuda.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24895\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/39-Fregattvo\u0308gel-auf-Barbuda.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/39-Fregattvo\u0308gel-auf-Barbuda-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/39-Fregattvo\u0308gel-auf-Barbuda-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/39-Fregattvo\u0308gel-auf-Barbuda-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>An der Westk\u00fcste Antiguas segeln wir an schneeweissen Sandstr\u00e4nden entlang durch t\u00fcrkisgr\u00fcnes Wasser. Vor dem North Sound sehen wir eine Buckelwalkuh mit ihrem Kalb. Das junge springt pausenlos aus dem Wasser. Wir n\u00e4hern uns bis auf 50m und geniessen dieses Spektakel etwa eine halbe Stunde lang. Leider haben wir kein einziges brauchbares Foto, da wir in der Aufregung den Fotoapparat falsch eingestellt haben.<br \/>\nDie Ankerpl\u00e4tze im North Sound sind wenig besucht. Vielleicht schreckt die Slalomstrecke um Korallenbl\u00f6cke einige Segler ab, vielleicht ist jetzt gerade nicht viel los. Egal, wir geniessen das Schnorcheln und die Einsamkeit. Wir holen sechs Conchs (Fechterschnecken) vom Meeresgrund. Mit Hammer, Schraubenzieher und Messer l\u00f6sen wir sie aus dem Geh\u00e4use, sch\u00e4len sie und klopfen sie mit dem Hammer weich. Mit Limetten, Ingwer und Reis ergibt das ein leckeres Nachtessen.<br \/>\n<strong>FORTSETZUNG FOLGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>SV GATORALI &#8211; Teil 3<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zwischen La Palma und El Hierro fangen wir kurz vor Sonnenuntergang zwei Bonitos.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20-Strassenmarkt-in-Mindelo-Sa\u0301o-Vicente.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24737\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20-Strassenmarkt-in-Mindelo-Sa\u0301o-Vicente.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20-Strassenmarkt-in-Mindelo-Sa\u0301o-Vicente-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20-Strassenmarkt-in-Mindelo-Sa\u0301o-Vicente-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20-Strassenmarkt-in-Mindelo-Sa\u0301o-Vicente-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Beide zusammen wiegen 16kg. Zu viel Fisch f\u00fcr uns allein. Einen Teil essen wir gleich, einen Teil kochen wir ein und den Rest trocknen wir nach dem 3S \u2013 Verfahren: S\u00e4ubern, S\u00e4uren (mit Zitronensaft oder Essig), Salzen. Wir haben immer noch viel zu viel Fisch, deshalb organisieren wir ein gemeinsames Essen mit den Seglern an der Hafenmole von Puerto de la Estaca. Den letzten Teil der Fische tauschen wir mit amerikanischen \u00c4rzten gegen \u201eHealth Food \u201c ein, Reis mit Erbsen im Alubeutel. Wir kochen lieber selbst und behalten diese Mahlzeiten in Reserve, falls es mal st\u00fcrmt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/21-Vom-O\u0308sterreicher-auf-dem-Atlantik-u\u0308berholt.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24738\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/21-Vom-O\u0308sterreicher-auf-dem-Atlantik-u\u0308berholt.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/21-Vom-O\u0308sterreicher-auf-dem-Atlantik-u\u0308berholt-300x200.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/21-Vom-O\u0308sterreicher-auf-dem-Atlantik-u\u0308berholt-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Nach einer gem\u00fctlichen \u00dcberfahrt zu den Kapverden ankern wir in Palmeira auf Sal.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/23-Mit-Brotfrucht-und-Bananen.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24739\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/23-Mit-Brotfrucht-und-Bananen.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/23-Mit-Brotfrucht-und-Bananen-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/23-Mit-Brotfrucht-und-Bananen-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/23-Mit-Brotfrucht-und-Bananen-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Frisches Wasser gibt es nur von der Dorfzisterne. Gabrielle tr\u00e4gt einen Wasserkanister auf dem Kopf. Das bleibt nicht unbemerkt. Beim Einkauf in der Merceria werden wir darauf angesprochen, die Einheimischen haben ihre Freude daran. Die Menschen sind zu Beginn oft etwas scheu, aber immer freundlich. Nach ein paar Tagen werden wir lieb gegr\u00fcsst und manchmal ergibt sich ein kurzes Gespr\u00e4ch. Gabrielle behandelt zweimal den Dorfpolizisten, er hat die Halskehre. Wahrscheinlich ist er beim Fernsehen auf dem Posten in einer schr\u00e4gen Haltung eingeschlafen.<br \/>\nWir erleben ein europ\u00e4isches Afrika: Die Preise sind fix und f\u00fcr uns gleich wie f\u00fcr die Kapverden. Die Auswahl ist klein. Vor allem Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse sind relativ teuer, da alles ausser Fisch importiert werden muss.<\/p>\n<p>Der frische Fang wird im Hafen gleich zerlegt und verkauft, die Abf\u00e4lle zur\u00fcck ins Wasser geworfen. Wir warten auf Thomas Tochter Toja. Zum Zeitvertreib und als Training tauchen wir jeden Tag mehrmals der Ankerkette im tr\u00fcben Wasser entlang. Wir sehen nicht viel, ist auch besser so, denn wer weiss, was alles von den Fischabf\u00e4llen angelockt wird.<\/p>\n<p>Mit dem Sammeltaxi fahren wir zum Hauptort von Espargos. Abends spielen Knaben Fussball und Jugendliche sitzen vor ihren Laptops, denn hier hat es freies Internet. Am Nachmittag sah es hier noch ganz anders aus. Senegalesen versuchten Sonnenbrillen, Uhren, Schmuck oder Strandt\u00fccher zu verkaufen, einheimische Frauen boten Bananen, Papayas, Yams, Tomaten und Peperoni (Paprika) feil. Toja ist da und wir segeln weiter.<br \/>\nDie Kapverdischen Inseln unterscheiden sich stark: Sal, Boavista und Santa Luzia sind karg und kahl, S\u00e3o Nicolau und S\u00e3o Vicente sind fruchtbar und gr\u00fcn. Die Menschen sind \u00fcberall aufgeschlossen, aber nicht aufdringlich. In Mindelo bereiten wir uns f\u00fcr die n\u00e4chste \u00dcberfahrt vor: Ein paar kleinere Reparaturen, grosse W\u00e4sche und Grosseinkauf. Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte kaufen wir bei den H\u00e4ndlerinnen am Strassenrand ein. Teigwaren, Reis, Mehl und Konserven haben wir in Bordeaux ausreichend gebunkert und auf den Kanarischen Inseln sicherheitshalber aufgestockt.<\/p>\n<p><strong>Wir starten am Sonntag, den 5. Dezember 2010, unsere Atlantik\u00fcberquerung.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/25-Sandy-Island.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24741\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/25-Sandy-Island.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/25-Sandy-Island-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/25-Sandy-Island-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/25-Sandy-Island-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir erleben keine klassische \u00dcberfahrt mit konstantem Nordostpassat. Die ersten drei Tage kommen wir trotz schwachen n\u00f6rdlichen Winden gut voran, dann kriegen wir schon die ersten Squalls ab, kalte Gewitterzellen ohne Blitz und Donner. Die Ausl\u00e4ufer eines atlantischen Tiefs lassen uns 18 Stunden selbst steuern, da die Kombination von sehr starkem Wind aus Nordost und hohen Wellen aus Nord unsere bisher stets zuverl\u00e4ssige Windsteueranlage \u00fcberfordert. Toja hat es nicht leicht, sie ist oft seekrank, denn der Wind bleibt nach dem Sturm stark. Die Windsteueranlage \u00fcbernimmt das Ruder wieder zuverl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Wir fangen keine Fische, beisst doch mal einer an, so reisst er sich mit K\u00f6der los oder es ist ein Kugelfisch. Da wir keine Japaner sind, essen wir ihn nicht.<\/p>\n<p><strong>Am 24. Dezember 2010 kommen wir in Scarborough auf Tobago an und klarieren ein.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/26-Chateaubelair-St.-Vincent.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24742\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/26-Chateaubelair-St.-Vincent.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/26-Chateaubelair-St.-Vincent-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/26-Chateaubelair-St.-Vincent-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/26-Chateaubelair-St.-Vincent-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wie in der Schweiz wird Weihnachten auch hier mit der Familie privat gefeiert. Es ist schwierig ein Restaurant zu finden. Schliesslich essen wir eine Pizza beim Italiener. Als die Musik so laut abgespielt wird, dass wir nicht mehr miteinander reden k\u00f6nnen, gehen wir heim zur GatoRali.<\/p>\n<p>Auf der \u00dcberfahrt bekamen wir fast jede Nacht Regenschauer ab. Seit wir in der Karibik sind, regnet es sehr oft auch tags\u00fcber. Das ist gut f\u00fcr Deck und Segel, so werden sie vom Salz befreit, weniger toll f\u00fcr uns, weil wir nicht so h\u00e4ufig duschen wollen. Die Fl\u00fcsse und B\u00e4che f\u00fchren Hochwasser und sp\u00fclen viele Tr\u00fcbstoffe ins Meer. Deshalb ist die Sicht unter Wasser schlecht. Die zwei Schwarzspitzen Riffhaie, die sich angeblich in der Store Bay tummeln, sehen wir beim Schnorcheln nicht.<br \/>\nMit einem Mietauto und zu Fuss erkunden wir Tobago. Wir spazieren im Regenwald und baden unter Wasserf\u00e4llen. Ein Rastaman offeriert uns eine im Feuer gebackene Brotfrucht, sie schmeckt wie eine Mischung aus Kartoffeln und Marroni, zusammen mit einer Knoblauch-Zwiebel-Peperoni-Sauce hervorragend. Er offeriert uns frische Kakaobohnen, welche von einer weissen, gallertartigen, s\u00fcssen Paste umgeben sind. Wir lutschen sie wie ein Bonbon, essen kann man sie nicht. Mit seiner Machete schl\u00e4gt der Rasta von einer wilden Bananenstaude einen grossen B\u00fcschel mit unreifen Fr\u00fcchten ab. Wir sch\u00e4len ein paar gr\u00fcne unreife Bananen mit \u00f6ligen H\u00e4nden, weil sie so klebrig sind und kochen sie wie Kartoffeln, den Rest h\u00e4ngen wir an die Reling. Nach einer Woche essen wir jeden Tag reife Fr\u00fcchte. Toja verl\u00e4sst uns am 3. Januar 2011. Wir segeln die Nacht durch nach Grenada. In der Prickly Bay treffen wir Shuin und Laurent aus Bordeaux, die auch f\u00fcr ein Jahr mit ihrem Schiff unterwegs sind. Mit ihnen ankern wir in verschiedenen Buchten von Grenada und besuchen die Hauptstadt St. George&#8217;s.<\/p>\n<p><strong>Auf Sandy Island erleben wir endlich die Bilderbuch-Karibik.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/28-Admiralty-Bay-in-Bequia.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24743\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/28-Admiralty-Bay-in-Bequia.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/28-Admiralty-Bay-in-Bequia-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/28-Admiralty-Bay-in-Bequia-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/28-Admiralty-Bay-in-Bequia-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Das Wasser ist klar und das Schnorcheln ein Genuss. Wir fangen wieder mal einen Fisch, einen Barrakuda. Gegen Wind und Wellen kreuzen wir in Tagesetappen nordw\u00e4rts nach Martinique um Thomas Sohn Gabriel abzuholen. Auf St. Lucia wollen wir in der Jalousie Bay \u00fcbernachten. Wir kommen erst in der Dunkelheit an, zum Ankern ist es hier zu tief. Es hat Bojen, doch wo sind sie? Es regnet in Str\u00f6men und wir brauchen lange, bis wir endlich die letzte freie Boje entdecken. Dummerweise fehlt an dieser Boje der Belegring. Nach mehreren vergeblichen Versuchen eine Leine gegen den starken Wind um die Boje zu werfen, hilft uns ein Einheimischer, der gl\u00fccklicherweise gerade zwei Leute mit seinem Dinghy zum Nachbarschiff brachte. V\u00f6llig durchn\u00e4sst geben wir ihm ein paar Dollars und damit er auf dem Heimweg nicht friert, verlangt er noch einen kr\u00e4ftigen Schluck Rum. Die ganze Nacht hindurch r\u00fctteln Fallb\u00f6en an der GatoRali. Am Morgen dann ist es ruhig und die faszinierende Kulisse zwischen den beiden Vulkankegeln, den Pitons, und die reichhaltige Unterwasserwelt entsch\u00e4digt uns f\u00fcr all die M\u00fchen.<\/p>\n<p>Die Marina Le Marin in Martinique ist \u00fcbervoll, damit haben wir nicht gerechnet. Zuerst werden wir abgewiesen und ankern neben dem Fahrwasser vor dem Hafen. Wir h\u00f6ren den Hafen-Funkverkehr auf Kanal 09 mit und Gabrielle meldet sich nervens\u00e4gem\u00e4ssig jede Viertelstunde. Nach f\u00fcnf Stunden bekommen wir so einen Platz am Steg.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/27-In-Soufrie\u0300res-St.-Lucia.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24744\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/27-In-Soufrie\u0300res-St.-Lucia.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/27-In-Soufrie\u0300res-St.-Lucia-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/27-In-Soufrie\u0300res-St.-Lucia-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/27-In-Soufrie\u0300res-St.-Lucia-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wir m\u00fcssen wohl auf manche Segler einen erbarmungsw\u00fcrdigen Eindruck machen. Schon auf den Kapverden schenkte uns eine Chartercrew 70 Liter Wasser in Flaschen und Esswaren, in Grenada erhalten wir einen defekten Aussenborder und in le Marin (Martinique) bekommen wir wiederum von einer Chartercrew 42 Flaschen Wasser, 48 Dosen Bier, 2 Liter Rum, 10 Liter Milch, 2 Flaschen Rotwein, Orangen, Limetten, Grapefruits, Kokosmilch, Toastbrot, Zwieback, 5 S\u00e4cke Holzkohle und vieles mehr. Kaum haben wir dieses versp\u00e4tete Weihnachtsgeschenk verstaut, ist auch schon Gabriel da. Es liegt auf der Hand, dass wir nun einen Holzkohlegrill brauchen, diesen finden wir auf einem Flohmarkt f\u00fcr Bootszubeh\u00f6r. Was jetzt noch fehlt, ist der Fisch, zum Gl\u00fcck nicht lange. Barrakuda mariniert und grilliert schmeckt einfach k\u00f6stlich. Wir brauchen uns keine Sorgen wegen Ciguatera zu machen, denn s\u00fcdlich von Guadeloupe existiert sie nicht.<br \/>\n<strong>FORTSETZUNG FOLGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>SV GATORALI &#8211; Teil 2<\/strong><\/p>\n<p><strong>In Camari\u00f1as lassen wir GatoRali an der alten Hafenmauer trocken fallen.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-Trockenfallen-in-Cararin\u0303as.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24617\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-Trockenfallen-in-Cararin\u0303as.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-Trockenfallen-in-Cararin\u0303as-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-Trockenfallen-in-Cararin\u0303as-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-Trockenfallen-in-Cararin\u0303as-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Ein kleines Abenteuer! Wir verlagern m\u00f6glichst viel Gewicht, wie Wasser- und Dieselkanister, auf die Steuerbordseite, damit sich das Schiff auf dieser Seite an die Mole lehnt. Wir versuchen den Schaden am Ruder zu beheben, was uns leider nicht gelingt. Bei Flut um Mitternacht kommen wir nicht los, der Kiel kommt nicht vom Grund weg. Auch mit Vollgas im R\u00fcckw\u00e4rtsgang geht es nicht. Alle schweren Sachen wandern an Land, Thomas auch. Erst mit einer langen Leine von Land her \u00fcber die Genuawinsch kann Gabrielle GatoRali r\u00fcckwarts ins tiefere Wasser ziehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/6-Reparatur-in-Portosin.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24618\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/6-Reparatur-in-Portosin.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/6-Reparatur-in-Portosin-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/6-Reparatur-in-Portosin-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/6-Reparatur-in-Portosin-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Von Muxia segeln wir unter Fock und Grosssegel los, schon bald binden wir das erste Reff ins Gross, dann wechseln wir die Fock gegen eine kleinere aus und reffen das Gross ein weiteres Mal, um es sp\u00e4ter ganz zu bergen. Das Cabo Finisterre gilt als Starkwindgebiet und ist es auch heute. Nur mit der kleinen Fock gleitet GatoRali auf r\u00e4umlichem Kurs durch die Wellen, die Delfine freuts. Stundenlang begleiten sie uns und bieten eine Show mit vielen eindrucksvollen Spr\u00fcngen neben uns, vor uns und hinter uns.<\/p>\n<p>In Portosin hebt ein Kran unser Schiff aufs Trockendock. Der Hafenmeister ist zwar ausgebucht, doch als er mitbekommt, dass wir Deutsch sprechen, findet er eine L\u00fccke f\u00fcr uns. Er hat jahrelang in D\u00fcsseldorf gearbeitet und freut sich, wieder mal Deutsch zu reden: \u201ePass maa auf, machen wir so.\u201c Und schon ist GatoRali aus dem Wasser. Die urspr\u00fcngliche Fixierung des Skegs ist mangelhaft und hat Spiel. Hier kam das Wasser rein. Wir nehmen es ab und lassen das Schiff trocknen.<\/p>\n<p><strong>Das Hinterland von Galizien riecht gut.<\/strong><br \/>\nMit dem Mietauto fahren wir durch Pinien- und Eukalyptusw\u00e4lder. Leider sehen wir auch jeden Tag Waldbr\u00e4nde. In unserer Bucht holen die L\u00f6schflugzeuge Wasser. Wir besichtigen Santiago de Compostela, Finisterre, Muros, Isla d&#8217;Arousa, Vigo und vieles mehr.<\/p>\n<p>Portosin gef\u00e4llt uns sehr: Ein schlichtes Fischerdorf ohne Touristenattraktionen. Jeden Morgen heulen die Sirenen, wenn die Fischer einlaufen, abends essen wir in der einzigen Bodegon Sardinen und weitere Tapas.<\/p>\n<p>Wir bauen das Skeg mit Epoxy und Glasfasermatten neu auf, das dauert. Nach zehn Tagen ist es endlich soweit. Die Reparatur ist fertig, das Ruder wieder montiert. GatoRali bekommt noch einen neuen Unterwasseranstrich von uns und ab gehts wieder ins Wasser. Obwohl wir beide dieses Prozedere schon mehrmals erlebt haben, sind wir nerv\u00f6s. Die Marineiros aber beherrschen ihr Metier und setzen das Schiff sanft zur\u00fcck ins nasse Element.<br \/>\nWir haben Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck. Die Marina bot uns allen Komfort, wir konnten frei am Schiff arbeiten und jeden Tag am Hausstrand nebenan baden.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/7-Portosin.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24619\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/7-Portosin.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/7-Portosin-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/7-Portosin-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/7-Portosin-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>In kurzen Tagesetappen gelangen wir der K\u00fcste entlang nach S\u00fcden.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/8-ta\u0308gliche-Netzkontrolle.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24620\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/8-ta\u0308gliche-Netzkontrolle.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/8-ta\u0308gliche-Netzkontrolle-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/8-ta\u0308gliche-Netzkontrolle-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/8-ta\u0308gliche-Netzkontrolle-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Im Windschatten der Islas Cies wettern wir gut gesch\u00fctzt eine Kaltfront ab, es pfeifft gewaltig, das Wasser fliegt von den Wellenk\u00e4mmen hinter uns.<\/p>\n<p>In Baiona finden wir innerhalb einer Stunde alles, was auf unserer maritimen Einkaufsliste steht.<\/p>\n<p>Nur mit dem Echolot als Navigationshilfe suchen wir unseren Weg durch die Sandb\u00e4nke in den Grenzfluss Foz do Minho. Papierkarten haben wir von dieser Region keine und die elektronischen sind ungenau. Nun verlassen wir Spanien und ankern auf der portugiesischen Seite, wo wir gesch\u00fctzt eine sehr ruhige Nacht verbringen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9-Porto.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24621\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9-Porto.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9-Porto-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9-Porto-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/9-Porto-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Ganz anders geht es im Vorhafen von Leixoes bei Porto zu. Morgens um acht werden wir durch drei Signalt\u00f6ne geweckt, gefolgt von einem riesigen Knall, der unser Schiff vom Kiel bis in die Mastspitze erzittern l\u00e4sst. Der Hafen wird f\u00fcr Kreuzfahrtschiffe vertieft, zuerst wird gesprengt und dann ausgebaggert. Wir fl\u00fcchten vom L\u00e4rm und besuchen Porto. Abends machen wir dann L\u00e4rm. Alle Segler der hier geankerten Schiffen treffen sich am kleinen Hafenstrand f\u00fcr einen Sundowner. Mit Australiern, S\u00fcdafrikaner, Belgier, Franzosen trinken wir Bier bis die Polizei auftaucht. Sie kommt nicht wegen des L\u00e4rms, sondern weil wir neben einer Gasleitung feiern. Nicht nur die Raucher gucken etwas irritiert und wir verlagern die Party auf das Schiff der S\u00fcdafrikaner.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/11-Strassenverka\u0308uferinnen-in-Nazare\u0301.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24623\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/11-Strassenverka\u0308uferinnen-in-Nazare\u0301.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/11-Strassenverka\u0308uferinnen-in-Nazare\u0301-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/11-Strassenverka\u0308uferinnen-in-Nazare\u0301-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/11-Strassenverka\u0308uferinnen-in-Nazare\u0301-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Unterwegs nach Nazar\u00e9 sehen wir Haie an der Wasseroberfl\u00e4che. Wir sp\u00fcren gerade keine Lust zum Baden! In Nazar\u00e9 treffen Tourismus und Tradition aufeinander. In Trachten gekleidete Frauen legen Fische zum Trocknen an der Sonne auf Holzgestelle, w\u00e4hrend sich ein paar Meter entfernt Badesg\u00e4ste im Sand r\u00e4keln.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/10-ehemalige-Salzboote-in-Aveiro.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24622\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/10-ehemalige-Salzboote-in-Aveiro.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/10-ehemalige-Salzboote-in-Aveiro-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/10-ehemalige-Salzboote-in-Aveiro-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/10-ehemalige-Salzboote-in-Aveiro-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Von Lissabon aus setzen wir zur Insel Porto Santo \u00fcber.<\/strong><br \/>\nWir haben ein gutes Wetterfenster. Der Wind nimmt stetig zu. Wir erreichen in den Surfs die Wellen runter mehr als zehn Knoten. Wir sehen kaum Schiffe, daf\u00fcr fangen wir t\u00e4glich Fische. In Porto Santo wandern und tauchen wir oder gleichen unseren Schlafmangel aus.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/13-Levada-auf-Madeira.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24624\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/13-Levada-auf-Madeira.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/13-Levada-auf-Madeira-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/13-Levada-auf-Madeira-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/13-Levada-auf-Madeira-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf Madeira g\u00f6nnen wir uns einen Liegeplatz in der Marina von Quinta do Lorde, mieten ein Auto und erkunden die Insel. Wir sind fasziniert von den schroffen Lavaklippen und wandern alten Bew\u00e4sserungskan\u00e4len (Levadas) in den hoch gelegenen W\u00e4ldern entlang. Diese Insel ist so gebirgig und steil, dass die Landepiste vom Flughafen auf Betonpfeiler ins Meer hinaus gebaut wurde. Unter dieser breiten Piste befinden sich Fussballfelder, Tennispl\u00e4tze, Schiffe auf dem Trockenen und Parkpl\u00e4tze.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/14-Parkranger-mit-Sturmtaucher-Selvagem-Grande.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24625\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/14-Parkranger-mit-Sturmtaucher-Selvagem-Grande.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/14-Parkranger-mit-Sturmtaucher-Selvagem-Grande-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/14-Parkranger-mit-Sturmtaucher-Selvagem-Grande-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/14-Parkranger-mit-Sturmtaucher-Selvagem-Grande-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln stoppen wir bei Selvagem Grande und Selvagem Pequena. Beide Inselchen geh\u00f6ren zu Portugal und sind Naturschutzgebiet. Wir werden vom Parkw\u00e4chter zu einem Bier und einer Inselbesichtigung eingeladen. Hier gibt es einige endemische Tier- und Pflanzenarten, z.B. Sturmv\u00f6gel, die nur hier br\u00fcten und deren Ruf t\u00f6nt, wie wenn Kinder in Plastiktr\u00f6ten aus Tischbomben pusten, und Gekkos. Aus den ans\u00e4ssigen Sukkulenten wurde fr\u00fcher Seife gewonnen.<\/p>\n<p><strong>Auf La Graciosa geniessen wir Sonne, Sand und Meer, sonst ist nichts los.<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/15-Montan\u0303a-Roja-Tenerife.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24626\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/15-Montan\u0303a-Roja-Tenerife.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/15-Montan\u0303a-Roja-Tenerife-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/15-Montan\u0303a-Roja-Tenerife-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/15-Montan\u0303a-Roja-Tenerife-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Trotzdem finden wir gerade hier die lange gesuchte Popnietzange in der kleinen Ferreteria.<\/p>\n<p>Immer wieder treffen wir die Segler von Leixoes und auf Lanzarote feiern wir Ewans Geburtstag in einem kleinen Fischrestaurant. Daf\u00fcr f\u00e4hrt die Besatzung von drei Schiffen mit zwei Beibooten an den Strand. Gabrielle sitzt mit Tony und Oscar im gl\u00fccklichen Dinghy und isst ihren Zackenbarsch in trockenen Kleidern. Das Geburtstagskind, sein Vater Gerd und Thomas werden beim Anlanden von einer grossen Welle erfasst, das Beiboot \u00fcberschl\u00e4gt sich und alle werden getaucht. Zum Gl\u00fcck geht nichts verloren und der Aussenborder springt gleich wieder an. Den Wirt st\u00f6rt es nicht, dass die drei eine Sand-Wasser-Spur durchs Restaurant ziehen. Zum Aufw\u00e4rmen spendiert die gute Seele nach dem Essen nicht nur ein Gl\u00e4schen Schnaps, sondern stellt gleich eine ganze Flasche Ron Miel auf unseren Tisch.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/16-El-Teide-Tenerife.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24627\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/16-El-Teide-Tenerife.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/16-El-Teide-Tenerife-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/16-El-Teide-Tenerife-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/16-El-Teide-Tenerife-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auch auf Lanzarote mieten wir ein Auto und fahren durch die archaisch bizarre vulkanische Landschaft. Obwohl nur 120ml Regen pro Jahr f\u00e4llt, wird Wein angebaut, dank der por\u00f6sen Vulkanasche, die den Morgentau speichert.<\/p>\n<p>An der K\u00fcste vor Fuerteventura sehen wir Grindwale und fangen einen fetten Bonito.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/17-Fette-Beute-vor-El-Hierro.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24628\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/17-Fette-Beute-vor-El-Hierro.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/17-Fette-Beute-vor-El-Hierro-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/17-Fette-Beute-vor-El-Hierro-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/17-Fette-Beute-vor-El-Hierro-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf Gran Canaria ankern wir vor einer Hotelanlage an der ber\u00fchmten Playa Ingles und trinken im touristischen Puerto Mogan das teuerste Bier unserer Reise. An der felsigen, steilen Nordwestk\u00fcste sind wir hingegen ganz allein und schnorcheln drei Tage lang mit Nacktschnecken, Zackenbarschen und roten Papageienfischen.<\/p>\n<p>Auf Tenerife durchqueren wir weite Lavafelder und sehen den h\u00f6chsten Berg Spaniens, El Teide. Juan, den wir auf Selvagem kennengelernt haben, f\u00e4hrt uns ins Landesinnere in die Berge nach La Laguna. Wir sind auf 500 Meter \u00fcber dem Meeresspiegel, es regnet und wir frieren, auf einen solchen Temperaturunterschied waren wir nicht gefasst. Juan nimmt uns mit in einige der sch\u00f6nsten und stimmungsvollsten Tapaderas. Wir essen kanarische Spezialit\u00e4ten, wie Queso asado (frittierter Ziegenk\u00e4se) und Papas arrugadas (im Meerwasser gekochte Pellkartoffeln).<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/18-Der-Fisch-ha\u0308ngt-am-Heck-zum-Trocknen.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24629\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/18-Der-Fisch-ha\u0308ngt-am-Heck-zum-Trocknen.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/18-Der-Fisch-ha\u0308ngt-am-Heck-zum-Trocknen-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/18-Der-Fisch-ha\u0308ngt-am-Heck-zum-Trocknen-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/18-Der-Fisch-ha\u0308ngt-am-Heck-zum-Trocknen-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Im und um den Hafen von Santa Cruz haben wir gute M\u00f6glichkeiten uns mit Schiffszubeh\u00f6r einzudecken. Wir kaufen ein AIS und bauen es ein. Alle grossen Schiffe senden permanent ihre Position, Geschwindigkeit, Kurs und Schiffsname \u00fcber UKW. Auf dem AIS-Bildschirm empfangen und sehen wir Schiffe im Umkreis von 16 Seemeilen. Wir k\u00f6nnen viel fr\u00fcher reagieren, wenn ein Schiff auf uns zusteuert. Die Nachtwachen werden entspannter, allerdings haben wir dann auf der sechst\u00e4gigen \u00dcberfahrt von den Kanaren zu den Kapverden nur drei Frachter in sicherem Abstand gesehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/19-Fischer-in-Santa-Maria-Sal.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24630\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/19-Fischer-in-Santa-Maria-Sal.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/19-Fischer-in-Santa-Maria-Sal-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/19-Fischer-in-Santa-Maria-Sal-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/19-Fischer-in-Santa-Maria-Sal-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\nDie Kanaren sind ein Starkwindgebiet. Zwischen den Inseln wird der Wind wie in einer D\u00fcse beschleunigt, wir haben Spass und segeln meist gerefft.<\/p>\n<p>Wir lieben die kleinen kanarischen Bananen. Auf La Gomera wachsen sie in H\u00fclle und F\u00fclle und schmecken uns besonders gut. Die D\u00f6rfer zwischen den Plantagen setzen sich farbenfroh vom satten Gr\u00fcn ab.<br \/>\n<strong>FORTSETZUNG FOLGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>SV GATORALI &#8211; WIE ALLES BEGANN &#8211; FORTSETZUNGSGESCHICHTE<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1-Titel-GatoRali.jpeg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"1280\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24598\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1-Titel-GatoRali.jpeg 960w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1-Titel-GatoRali-225x300.jpeg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1-Titel-GatoRali-768x1024.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n<p>Vorwort<br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser<br \/>\n2004 kauften wir ein Segelboot in Bordeaux: GatoRali, eine 30 Fuss polyesterverst\u00e4rkte Sperrholz- Eigenkonstruktion aus dem Jahre 1978, mit Pinnensteuerung, ohne Sprayhood, Bimini, elektrische Ankerwinsch, ohne Rollgenua, daf\u00fcr drei Vorsegel zum Wechseln.<br \/>\nMit ihr segelten wir jeden Sommer der atlantischen K\u00fcste Frankreichs entlang nach S\u00fcden oder Norden, bis La Coru\u00f1a in Spanien oder \u00fcber die Scilly Inseln bis nach Plymouth im S\u00fcden Englands.<br \/>\nIm Juli 2010 wagten wir den Sprung \u00fcber den Atlantik, verbrachten den Winter in der Karibik und kamen im August 2011 zur\u00fcck nach Torrevieja in Spanien im Mittelmeer.<br \/>\nEigentlich sind wir jetzt, wo wir dieses Vorwort schreiben, an der Arbeit an einem Buch \u00fcber die Reise mit unserem Segelboot Maselle, welche 2015 in Bordeaux begann und 2020 durch Corona in South Carolina unterbrochen wurde. Aus einer Laune heraus haben wir unsere alten Reiseberichte von 2010\/2011 hervorgenommen und fanden, weshalb nicht zuerst daraus ein B\u00fcchlein zu gestalten, kurz und knapp, schnell zu lesen, mit Bildern nat\u00fcrlich, die dich tr\u00e4umen lassen und das Fernweh und die Abenteuerlust wecken.<br \/>\nAuch wenn sich in den letzten Jahren vieles ver\u00e4ndert hat, die Welt gef\u00fchlt enger geworden ist, die Mehrheit der Charterboote in der Karibik Katamarane sind, die Ankerpl\u00e4tze durch Bojenfelder ersetzt wurden, ist dennoch vieles m\u00f6glich, wenn man denn lossegelt.<br \/>\nMuttenz im M\u00e4rz 2021<br \/>\nGabrielle Heggli Guerra und Thomas Guerra<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24599\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><br \/>\n<strong>Den Hafen von Bordeaux zu verlassen ist nicht einfach.<\/strong><br \/>\nDrei Br\u00fccken und zwei Schleusentore m\u00fcssen ge\u00f6ffnet werden. \u00dcber zwei Br\u00fccken f\u00e4hrt ein Tram. Nun l\u00e4sst sich eine Br\u00fccke bei Hitze nicht \u00f6ffnen, da sie sich zu weit ausdehnt oder die Trambetreiber verweigern einen Unterbruch der Tramverbindung oder die Schleusenw\u00e4rter streiken. Nach fast vier arbeitsreichen Wochen in Bordeaux k\u00f6nnen wir am Samstag, 24. Juli gl\u00fccklich die Schleuse passieren, fahren gem\u00fctlich die Garonne und Gironde runter. In Pauillac schauen wir den Velorennfahrern der Tour de France zu.<br \/>\nDie Weiterfahrt nach Port Medoc wird m\u00fchsam: Zwar segeln wir anf\u00e4nglich mit gutem Wind, leider dreht dieser zu unseren Ungunsten auf die Nase und wird st\u00e4rker, so dass wir keinen Meter in Richtung Ziel gutmachen. Wir starten den Motor und stampfen die letzten 12 Meilen durch unangenehme Wellen, bis wir endlich um halb zwei nachts im Hafen anlegen. Nach ein paar Stunden Schlaf und einer guten Hafendusche segeln wir \u00fcber die Gironde nach Royan und testen unsere Windsteueranlage, die wunderbar funktioniert. Abends besuchen wir mit Freunden aus Bordeaux ein klassisches Konzert am Strand. Am n\u00e4chsten Morgen in der Fr\u00fch werfen wir unsere Leinen los und \u00fcberqueren den Golf von Biskaya. Unser Ziel ist La Coru\u00f1a.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/3-Vollbunkern-in-Bordeaux.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24600\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/3-Vollbunkern-in-Bordeaux.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/3-Vollbunkern-in-Bordeaux-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/3-Vollbunkern-in-Bordeaux-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/3-Vollbunkern-in-Bordeaux-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Das uneingeschr\u00e4nkte Seglergl\u00fcck an der spanischen Atlantikk\u00fcste dauert etwas mehr als eine Woche. Wir hatten eine gute \u00dcberfahrt nach la Coru\u00f1a, sahen Meeresleuchten und Delfine. La Coru\u00f1a pr\u00e4sentiert sich uns als Mischung zwischen Fischereihafen, lebendiger Grossstadt mit Shopping-Meilen und verwinkelter Altstadt, Bade- und Touristenort. Wer frittierte Meeresfr\u00fcchte mag, ist in Galizien genau richtig. Leider stellen wir fest, dass vom Ruder her etwas Wasser ins Schiff dringt. Trotzdem machen wir kurze Schl\u00e4ge der galizischen K\u00fcste entlang und ankern vor Fischerd\u00f6rfern. Stets haben wir starken Wind und obwohl das Wasser 15\u00b0C kalt ist, baden wir t\u00e4glich im Meer.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/4-Warten-auf-die-Schleuseno\u0308ffnung.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24601\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/4-Warten-auf-die-Schleuseno\u0308ffnung.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/4-Warten-auf-die-Schleuseno\u0308ffnung-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/4-Warten-auf-die-Schleuseno\u0308ffnung-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/4-Warten-auf-die-Schleuseno\u0308ffnung-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p><strong>FORTSETZUNG FOLGT<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>DER WINDPILOT HAT SICH DAS BEIN GEBROCHEN<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bonaire-Sept-16.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"535\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17937\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bonaire-Sept-16.jpg 800w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bonaire-Sept-16-300x201.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bonaire-Sept-16-768x514.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Nach einem harten Arbeitsleben<br \/>\nhat sich der Windpilot der See ergeben<br \/>\nder Atlantik hatte ihm das Bein gebrochen<br \/>\nam unteren Knochen<br \/>\nOh Schreck,<br \/>\ndenn pl\u00f6tzlich war das Ruder weg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/eis.jpg\" alt=\"\" width=\"1680\" height=\"1253\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17938\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/eis.jpg 1680w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/eis-300x224.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/eis-768x573.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/eis-1024x764.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1680px) 100vw, 1680px\" \/><\/p>\n<p><strong>ARBEITSZEITVEREINBARUNG<\/strong><br \/>\nDie Steuerzeiten mussten neu vermessen werden<br \/>\nnachdem der Steuerknecht frech den Job geschmissen<br \/>\ndie Schweizer hatten fortan selbst steuern<br \/>\nanstatt die Nerven schlafend zu erneuern<br \/>\neine fette Strafe, jedenfalls, wenn man sich daran gew\u00f6hnt,<br \/>\ndass steuern still und automatisch geht,<br \/>\nderweil man sich wohlig in der warmen Koje dreht,<br \/>\nweil der Peter steuert, ohne Schlafen<br \/>\nbis zum Hafen<br \/>\nmindestens!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/schlafend.jpg\" alt=\"\" width=\"491\" height=\"395\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17951\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/schlafend.jpg 491w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/schlafend-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/p>\n<p><strong>WER SCHL\u00c4FT, S\u00dcNDIGT NICHT<\/strong><br \/>\nWeil man auf See an Deck eigentlich nix vers\u00e4umt<br \/>\nwenn die See dort sch\u00e4umend das Cockpit r\u00e4umt,<br \/>\nund der Mond seine einsamen Runden dreht<br \/>\nderweil der Peter macht, wof\u00fcr er gebaut<br \/>\nund dem Weib nicht Tag und Nacht versaut<br \/>\nsie sich in Ruhe auf den Landgang vorbereiten kann<br \/>\num sich zur flotten Skipper Biene zu gerieren<br \/>\nf\u00fcr den eigenen Skipper Mann, der ansonsten auf allen Vieren<br \/>\nobwohl er doch fast alles kann<br \/>\ninklusive steuern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Peter-niro.jpg\" alt=\"\" width=\"876\" height=\"608\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17939\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Peter-niro.jpg 876w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Peter-niro-300x208.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Peter-niro-768x533.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 876px) 100vw, 876px\" \/><\/p>\n<p><strong>DOKTOR F\u00d6RTHMANN<\/strong><br \/>\nDie Schadens Diagnose erfolgte online und \u00fcber Nacht<br \/>\nPeter hatte da nix falsch gemacht,<br \/>\nseinerzeit in seinen wilden jungen Jahren,<br \/>\ndenn der Windpilot war bereits im Rentenalter<br \/>\nwar mit 40 Jahren kein frischer Falter<br \/>\nzumal er an filigranem Balkongel\u00e4nder<br \/>\nwenig solide angeschraubt<br \/>\nmit Verlaub!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Es-geht-um-hartes-segeln.jpg\" alt=\"\" width=\"1072\" height=\"770\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17940\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Es-geht-um-hartes-segeln.jpg 1072w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Es-geht-um-hartes-segeln-300x215.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Es-geht-um-hartes-segeln-768x552.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Es-geht-um-hartes-segeln-1024x736.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1072px) 100vw, 1072px\" \/><\/p>\n<p><strong>EIN FRAGE DER EXISTENZ<\/strong><br \/>\nWie soll denn ein Hersteller existieren,<br \/>\nwenn seine Produkte so ewig lange leben?<br \/>\nWie soll er seine Miete leisten<br \/>\nwovon soll er Laster, Luxus und seine Frau bezahlen?<br \/>\nIst er mit 71 Jahren noch nicht alt genug<br \/>\nf\u00fcr den Ruderbruch?<br \/>\nEs wurde Zeit,<br \/>\nendlich war es soweit:<br \/>\ndie Schweiz bezahlt!<\/p>\n<p>Danke Gabrielle \u2013 Danke Thomas<br \/>\nes wurde Zeit, dass wir uns kennen zu lernen hatten!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/UPS-.jpg\" alt=\"\" width=\"1702\" height=\"1246\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17942\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/UPS-.jpg 1702w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/UPS--300x220.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/UPS--768x562.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/UPS--1024x750.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1702px) 100vw, 1702px\" \/><\/p>\n<p><strong>WIESO WARUM WESHALB<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Warum das Heck unserer Maselle (Melody 34) eine Pacific von Windpilot ziert.<\/p>\n<p>Als unsere alter Windpilot Atlantic das Bein brach, begann unsere Suche nach einer neuen Windsteueranlage. Am Schluss kamen drei Modelle verschiedener Hersteller in die engere Wahl.\u00a0<br \/>\nJedes hat ihre Pros und Contras.\u00a0<\/p>\n<p>Wir haben uns f\u00fcr die Pacific entschieden, weil:<br \/>\n&#8211; sie uns empfohlen wurde.<br \/>\n&#8211; sie im Internet gut abschneidet.<br \/>\n&#8211; Peter Foerthmann umfangreiches Bildmaterial zur Montage auf verschiedene Bootstypen hat.<br \/>\n&#8211; Peter nie schl\u00e4ft und auf unsere Emails in gef\u00fchlten Sekunden antwortet.<br \/>\n&#8211; die Beratung und Betreuung schlichtweg genial sind.<br \/>\n&#8211; das Prinzip und die Montage einfach sind. (Geliefert 09h25, montiert 12h36)<br \/>\n&#8211; sie innert Tagen geliefert wird.<br \/>\n&#8211; der Preis stimmt.<br \/>\n&#8211; keine weiteren Steuern und Taxen anfallen.<\/p>\n<p>Danke Peter, du bist immer fr\u00f6hlich und guter Laune. Wir hatten das Gef\u00fchl, du h\u00e4ttest die Pacific am liebsten gleich selber zu uns in die USA gebracht und bei der Montage mitgeholfen.\u00a0<\/p>\n<p>Gabrielle und Thomas<br \/>\nSY Maselle<br \/>\nBeaufort NC, USA<br \/>\n2. Mai 2018<\/p>\n<p>Jetzt kannst\u00a0 du dich endlich schlafen legen, Marzena freut sich sicher.<br \/>\nDie erste Review f\u00fcr deine homepage schicken wir gleich ab, die zweite folgt, wenn wir wieder Wasser unter dem Kiel haben.<br \/>\nWir gehen nun ans Cockpit.<br \/>\nHerzlichst<br \/>\nGabrielle und Thomas\u00a0<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/10-Gl\u00fcckliche-Besitzer-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1500\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17943\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/10-Gl\u00fcckliche-Besitzer-1.jpg 2000w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/10-Gl\u00fcckliche-Besitzer-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/10-Gl\u00fcckliche-Besitzer-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/10-Gl\u00fcckliche-Besitzer-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/maselle.weebly.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">WEITERLESEN<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31 TAGE ZUR\u00dcCK NACH EUROPA &#8211; IN EINEM RUTSCH Den Plan, Maselle von South Carolina nach Europa zu segeln, konnten wir im letzten Sommer nicht umsetzen. In diesem Jahr sind wir schlauer geworden. Um in die USA einreisen zu k\u00f6nnen, &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/morphy-blitz\/sv-maselle\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":10453,"menu_order":-6,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-17934","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17934","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17934"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17934\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32904,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/17934\/revisions\/32904"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/10453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17934"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}