{"id":24660,"date":"2021-04-05T07:32:06","date_gmt":"2021-04-05T14:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=24660"},"modified":"2021-04-24T01:07:28","modified_gmt":"2021-04-24T08:07:28","slug":"corona-realitaeten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/news\/corona-realitaeten\/","title":{"rendered":"Corona Realit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<p><strong>SV SEPTEMBER &#8211; Klaus Tischhauser CH<\/strong><br \/>\n<strong>COVID NORDPAZIFIK RUNDE in 2020<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24785\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie.jpg 2560w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie-768x576.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/047-Barbados-033-Kopie-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/>Als sich am 9. Februar 2020 vor uns die Miraflores-Schleuse in Panama-City \u00f6ffnete, lag der riesige Pazifik vor uns und mit dem Panama-Kanal das letzte Hindernis auf dem Weg in die traumhafte S\u00fcdsee hinter uns. Doch bald w\u00fcrde sich die Welt markant ver\u00e4ndern und unsere Tr\u00e4ume und Pl\u00e4ne mit ihr. Wir hatten, im Gegensatz zu vielen anderen Seglern,\u00a0\u00a0\u201aGl\u00fcck\u2019, da wir einerseits mit den Las Perlas eine Inselwelt in Tagesdistanz zu Panama-City hatten, in der es sich als Segler auch im Lockdown verh\u00e4ltnism\u00e4ssig frei leben liess. Und andererseits hatten wir uns sozusagen auf Vorrat in Panama um ein US-Visum beworben, das wir zwei Tage, bevor die Botschaft die Tore Virus-bedingt schloss, in Empfang nehmen durften. So kam es, dass wir unsere n\u00e4chsten Ziele Galapagos-Archipel und Polynesien strichen und Richtung Nordwest nach Hawaii blickten, von wo aus wir &#8211; h\u00e4tte sich die Situation nach ein paar Monaten gekl\u00e4rt &#8211; immer noch in die S\u00fcdsee oder aber nach Alaska, an die US-Westk\u00fcste oder nach S\u00fcdkalifornien segeln konnten. Das Ganze hatte allerdings einen kleinen Haken: Die Hawaii-Inseln liegen mitten im riesigen Pazifik und sind von allem anderen sehr weit entfernt. Mit direktem Kurs trennten uns fast 4700 Seemeilen von Hawaii. Da wir aber am Anfang der Hurricane-Saison lossegelten, mussten wir zuerst Kurs S\u00fcdwest bis zu den Galapagos-Inseln, dann West bis zum 140. Grad nehmen, bevor wir direkten Kurs auf Hawaii w\u00fcrden anlegen k\u00f6nnen. Das ergibt eine Distanz von rund 1000 Seemeilen mehr (also etwa zwei Atlantik\u00fcberquerungen) und ungef\u00e4hr 40 Segeltage.<br \/>\nDie Verproviantierung f\u00fcr zwei Monate inklusive Reserve war unter Panama-Lockdown-Regeln die erste Herausforderung. Jeden zweiten Tag &#8211; Frauen- und M\u00e4nnertage wechselten sich ab &#8211; durfte man f\u00fcr zwei Stunden in die Stadt zum Einkauf (wobei die H\u00e4lfte der Zeit schon f\u00fcr die Hin- und R\u00fcckfahrt im Taxi draufging) zu einer Zeit, die durch die Endzahl der Passnummer vorgegeben war. Eine unserer Endzahlen lautete allerdings auf eine Zeit, zu der der einzige Ponton, um \u00fcberhaupt an Land und zur\u00fcck zu k\u00f6nnen, bereits geschlossen war. So fiel die halbe Crew f\u00fcr diese Herkulesarbeit aus und die andere H\u00e4lfte konnte nur jeden zweiten Tag ans Werk.\u00a0Trotz dieser Hindernisse waren wir Mitte Mai bereit und lichteten am 17. Mai den Anker zur weitaus l\u00e4ngsten Passage unseres Seglerlebens.\u00a0<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8581.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24787\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8581.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8581-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8581-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8581-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Aus dem Golf von Panama raus zu kommen ist nicht immer ganz einfach.\u00a0Strom und Wind k\u00f6nnen einem das Leben schwer machen, was die erste Woche lang auch tats\u00e4chlich unseren Alltag bestimmte. Kreuzen, kreuzen, kreuzen mit frustrierendem Wendewinkel da Gegenstrom, feucht und b\u00f6ig das Wetter und wegen des S\u00fcdwestkurses kaum Ann\u00e4herung ans Ziel. Andere Segler, die einen Tag nach uns Richtung Franz\u00f6sisch Polynesien aufgebrochen waren, kamen in Sicht- und Funkn\u00e4he. Sie waren durchmotort und hatten bereits einen Grossteil ihres Diesels verbrannt, was sie zu einem Notstopp auf den Galapagosinseln zwang.\u00a0<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8438.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"725\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24788\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8438.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8438-300x170.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8438-1024x580.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8438-768x435.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auf H\u00f6he der Galapagos-Inseln wendete sich das Blatt langsam. Der Strom war nun immer mehr unser Freund &#8211; und was f\u00fcr einer! &#8211; und der Wind nahm endlich Passatcharakter an. Endlich konnten wir mit Kurs West regelrecht Meilen fressen und dank Freund Strom sogar ein Rekordetmal von 213 Seemeilen notieren!\u00a0<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/da202db4-0211-417b-89a6-425c1292e098.jpeg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" class=\"alignleft size-full wp-image-24793\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/da202db4-0211-417b-89a6-425c1292e098.jpeg 480w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/da202db4-0211-417b-89a6-425c1292e098-225x300.jpeg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Die n\u00e4chste Herausforderung war nun die Durchquerung der Intertropischen Konvergenzzone (ITCZ), die sich etwas nordwestlich von uns mal gr\u00f6sser, mal kleiner auf den Wetterfiles und den Berichten des amerikanischen Wetterdienstes zeigte. Wir hatten uns entschieden, den Positionsangaben der Files zu trauen und wollten eine schmale L\u00fccke, die verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gute Segelbedingungen versprach, nutzen und \u201aschlank\u2018 sprich mit m\u00f6glichst wenig Motorunterst\u00fctzung durch zu kommen. Zu unserer grossen Freude hat das wunderbar geklappt. Ausser ein paar wenigen Stunden konnten wir gut durchsegeln und nun direkt Kurs auf Hawaii anlegen. Der Strom mit uns verabschiedete sich langsam wieder, mit f\u00fcr uns normalen Etmalen von um die 150 Seemeilen reihten wir nun ruhige Segeltage aneinander &#8211; doch fehlten immer noch \u00fcber 2000 Seemeilen bis zum Ziel. Es blieb die eine Herausforderung, die uns auf dieser langen Passage st\u00e4ndig begleitete: wie schlagen wir die lange Zeit tot? Schiffssichtungen, und sei es auch nur auf der AIS-Anzeige: Fehlanzeige. Weit und breit kein anderer Segler, kein Frachter, keine Fischer. Nachts Ausschau halten eigentlich total sinnlos. Tiere? Anfangs, beim Schlechtwetter und in der N\u00e4he von Galapagos hatten wir auf dem Bugkorb, der Relingsleine, auf den Solarpanelen, der Saling und gar im Masttopp V\u00f6gel\u00a0\u00a0mit blauen Schn\u00e4beln, die uns mit treuherzigen Augen anschauten. Aber auch das ganze Schiff mit ihrer Verdauung eindeckten. Da hatten wir unsere Ablenkung! Ansonsten mussten wir uns die Zeit durch die anscheinend unvermeidlichen eigenen Unzul\u00e4nglichkeiten verk\u00fcrzen: zweimal die Angelleine aus dem Windgenerator herausdrehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8824.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24786\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8824.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8824-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8824-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-8824-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Wieder einmal den Blister aus dem Wasser und unter dem Schiff herausholen, nachdem die starken Schaukelbewegungen das Fall &#8211; zum dritten Mal in unserer Karriere &#8211; durchgescheuert hatten. Oder mehrfach die Reffleinen neu einziehen, ebenfalls durchgescheuert, da wir immer noch nicht den richtigen Dreh raushatten oder zu schwaches Material verwendet hatten. Und sonst: lesen, lesen, lesen und unz\u00e4hlige Episoden von TV-Serien schauen, H\u00f6rspiele &#8211; am liebsten Krimis &#8211; anh\u00f6ren und den Tag mit vielen kleinen Aktivit\u00e4tsinseln zerst\u00fcckeln, um dann von einer zur n\u00e4chsten zu h\u00fcpfen. Vom M\u00fcesli am Morgen zum Kaffee, etwas sp\u00e4ter zum Fruchtsaft, dann Wetter abfragen und schon ist es Zeit f\u00fcr den Etmaleintrag. Dann Passagenblog aufdatieren und versenden. Mittagessen, um ca. 15 Uhr Espresso mit Guetzli, etwas lesen und schon kommt das Highlight des Tages: um 18 Uhr Bordzeit (die alle paar Tage nachgestellt wurde) eine Dose Bier teilen mit N\u00fcssen f\u00fcr den Herrn und Salzstangen f\u00fcr die Dame. Lesen. Dann noch kleiner Happen auf die Nacht hin, es ist schon lange dunkel. Schliesslich bricht die lange Nacht an. Wir haben eine einfache Regelung: die Skipperin schl\u00e4ft durch, der Skipper schl\u00e4ft im Cockpit und l\u00e4sst den Wecker je nach Lage alle 60 bis alle 15 Minuten klingeln. Kurze Rundumschau und dann geht\u2018s zur\u00fcck ins Reich der Tr\u00e4ume. Parallel wachen der AIS-Kollisionsalarm und der Radaralarm mit.\u00a0<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN9994.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"864\" class=\"alignleft size-full wp-image-24790\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN9994.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN9994-300x203.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN9994-1024x691.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN9994-768x518.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Und so vergehen Stunden um Stunden und Tage um Tage bis am 38. Tag, also mehr als ein Monat nach Abfahrt, der Schrei \u201aLand in Sicht\u2018 ert\u00f6nt und mit Big Island die erste und gr\u00f6sste der Inseln Hawaiis auftaucht. Aus den via Kurzwelle heruntergeladenen Zeitungsschlagzeilen von Hawaii News Now wissen wir, dass auf den Inseln vor uns gerade wieder die Restaurants \u00f6ffnen und auch die Parks. Und so kommen wir nach 40 Tagen in Honolulu in einer fast normal scheinenden Welt an. Auch ohne Touristen war die Stadt genug lebendig &#8211; mit Touristen soll es zu voll sein.\u00a0<br \/>\nNach zwei Monaten ging es vor allem Wetter-bedingt weiter, sp\u00e4ter w\u00fcrde die H\u00e4ufigkeit von starken Tiefdruckgebieten zunehmen. Zudem wurden gerade wieder h\u00e4rtere Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Hawaii eingef\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN0072.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"alignleft size-full wp-image-24791\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN0072.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN0072-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN0072-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/DSCN0072-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Die Passage nach Seattle von rund drei Wochen mochte uns nicht mehr beeindrucken, aber es kam wieder anders. Auch diese Passage erforderte einen Umweg um das station\u00e4re Hoch vor der K\u00fcste Kaliforniens. Und so segelt man erstmal mit Passatwind nur Nord, praktisch bis fast auf die H\u00f6he von Seattle und dreht dann mit dem einsetzenden Westwind ab auf Kurs Ost. Den Nordteil absolvierten wir wie geplant, bis uns ein Tiefdruckgebiet mit starkem Wind zwang, einen Halt einzulegen, so dass wir 24 Stunden beiliegend warteten. Peter von Pacific Maritime Radio, der uns auf dieser Passage per Funk beratend zur Seite stand, hatte uns dazu geraten. W\u00e4hrend dieser Zeit entdeckten wir auf den Wetterfiles, die wir via Kurzwelle oder Satellitentelefon bezogen, dass sich in gut einer Woche grossr\u00e4umig und schnell ein gewaltiges Tief entwickeln w\u00fcrde und wir in K\u00fcstenn\u00e4he bis zu 60 Knoten und in B\u00f6en noch mehr Wind zu erwarten h\u00e4tten. Unsch\u00f6n! So platzte dann das Ziel Seattle und wurde durch San Francisco ersetzt, was uns wieder zur\u00fcck in w\u00e4rmere Gefilde (es war mittlerweile sehr frisch geworden) f\u00fchrte und das wir noch vor dem Sturm erreichen sollten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/296bbc8c-b91b-4d38-afc3-92768a93574e.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-24792\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/296bbc8c-b91b-4d38-afc3-92768a93574e.jpeg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/296bbc8c-b91b-4d38-afc3-92768a93574e-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Trotz einer gebrochenen Vorstaghalterung &#8211; was wir zum Gl\u00fcck rechtzeitig noch als Riss entdeckt hatten &#8211; und daher langsamer, da nur noch mit der Schwerwetterfock am Kutterstag als Vorsegel segelnd, erreichten wir unser Ziel rechtzeitig und durften bei herrlichstem Wetter nach  3247 Seemeilen (wovon 259 unter Motor) und weiteren 26 Tagen auf See unter der Golden Gate Bridge in die riesige San Francisco Bay reinsegeln.\u00a0<br \/>\nDer Pazifik hat uns unsere zwei l\u00e4ngsten Segelpassagen in kurzer Zeit beschert und einige Herausforderungen bereitgehalten. Sollten wir dereinst die S\u00fcdsee doch noch erreichen, werden wir daran denken.\u00a0<br \/>\n<a href=\"http:\/\/sy-september.de\/\">WEITERLESEN SV SEPTEMBER<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-23753\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red.jpg 613w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Windpilot-Books-red-300x53.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p><strong>ERFAHRUNGEN \u2013 AUSBLICKE<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Klein-Erna.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"862\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24662\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Klein-Erna.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Klein-Erna-300x202.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Klein-Erna-1024x690.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Klein-Erna-768x517.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>14 Monate geballter Corona Neuigkeiten haben Spuren hinterlassen, f\u00fcr Segler mit grossen Tr\u00e4umen ist dabei kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, weil sie m\u00fchsam, teils ungl\u00e4ubig, teils z\u00f6gerlich haben realisieren m\u00fcssen, dass der unendlich geglaubte Traum von Freiheit hinter dem Horizont abrupt zu Ende gegangen ist. Je nach Informationslage &#8211; oder Realit\u00e4tsinn? &#8211; wurden in den vergangenen Monaten Reisepl\u00e4ne verschoben, aufgegeben oder versucht, gangbare Wege zu finden, wie man eine Reise dennoch durchf\u00fchren k\u00f6nnte. <\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"485Psw9KJw\"><p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/news\/vom-traum-zum-albtraum\/\">Traum &#8211; Albtraum<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; clip: rect(1px, 1px, 1px, 1px);\" title=\"&#8222;Traum &#8211; Albtraum&#8220; &#8212; Windpilot Blog\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/news\/vom-traum-zum-albtraum\/embed\/#?secret=vP3YDGUt8I#?secret=485Psw9KJw\" data-secret=\"485Psw9KJw\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Die besten Indikatoren f\u00fcr m\u00f6gliche Entwicklungen sind an Bord jener <a href=\"https:\/\/sy-gegenwind.de\/2021\/04\/osttimor-der-corona-wahnsinn-mal-wieder-etwas-ueber-das-wetter\/\">Yachten<\/a> zu finden, die sich rund um den Globus in Zwangslagen befinden, die daraus, je nach Temperament und Kassenlage, das Beste zu machen suchen \u2026 oder aber sich <a href=\"http:\/\/www.atanga.de\/\">still in ihr Schicksal f\u00fcgen<\/a> und in Ruhe auf Verbesserungen warten, derweil \u00f6rtliche Flora, Fauna und soziale Strukturen intensiver kennenzulernen suchen. <a href=\"https:\/\/www.thulasailing.de\">Blogs<\/a> sei gedankt, dass viele Segler authentisch dar\u00fcber berichten, wie es um ihre Seelenlage bestellt, auch wenn dies manchmal nur zwischen den Zeilen herauszulesen ist, wenn oder weil man sich ja nicht selbst die Schlinge um den Hals legen mag, bzw. Wahrheiten schon mal divergieren k\u00f6nnen, wenn mit Blogs oder Vlogs noch Einkommen erzielt werden soll oder muss. Die Anzahl von Seglern, die monatelang an <a href=\"http:\/\/www.sy-worlddancer2-hamburg.de\">einsamen Destinationen<\/a> verharren, derweil sie s\u00e4mtliche Optionen durch deklinieren und zu dem Ergebnis kommen, dass jede einzelne neue Restriktionen bereit h\u00e4lt, steigt rasant. Je nach Kassenlage steigen ebenfalls die Buchungszahlen jener weltweiten Huckepack Flotte, die Schiffe jeder Gr\u00f6sse als Decks- oder Dockladung wieder in heimische Gefilde transportieren, wo sie von ihren Eigner zumindest wieder zu bewohnen und oder zu nutzen sind. Denn immerhin ist es Fakt, dass eine <a href=\"http:\/\/www.sy-akka.de\/\">unendliche Vielzahl<\/a> von Schiffen seit Monaten in ihren derzeitigen H\u00e4fen verbleiben, um auf Verbesserungen der Gesamtsituation zu warten. Dies gilt insbesondere in den S\u00fcdeurop\u00e4ischen Marinas, wo grosse Flotten internationaler Segler sich longterm heimisch niedergelassen haben, zum Warten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Civetta-Bestevaer-Kopie.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"size-full wp-image-24668\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Civetta-Bestevaer-Kopie.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Civetta-Bestevaer-Kopie-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Civetta-Bestevaer-Kopie-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Civetta-Bestevaer-Kopie-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Ist der Lebenstraum von einer Weltumsegelung, angesichts harter Fakten heute noch realistisch? Ich wage das zu bezweifeln, weil die Faktenlage vermuten l\u00e4sst, dass ein sorgloses Vagabundieren auf eigenem Kiel f\u00fcr alle Zeiten unm\u00f6glich geworden ist. Nicht zu vergessen auch, dass die sozialen Ver\u00e4nderungen Verwerfungen infolge der Pandemie in ehemaligen Traumdestinationen zu Verhaltensver\u00e4nderungen gegen\u00fcber der unter weissen Segeln reisenden Flotte von \u201esegelnden Touristen\u201c gef\u00fchrt haben, die handfeste Probleme im Alltag von Liveaboards zur Folge zu haben scheinen. Ein einsames Schiff vor Anker in einer romantischen Bucht bedeutet nicht zwangsl\u00e4ufig ruhigen Schlaf, wenn an Land die grosse Armut und Verzweiflung ihr Regiment f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Sorgf\u00e4ltigste Reise Planung mit stets <a href=\"https:\/\/www.noonsite.com\/cruising-resources\/covid-19\/\">aktuellsten Informationen<\/a> und Anforderungen sind zur harten Realit\u00e4t jedes Seglers unterwegs geworden. St\u00e4ndiger Online Zugang daf\u00fcr die Voraussetzung. In Madeira entschieden nur wenige Stunden Zeitversatz dar\u00fcber, ob eine Yacht im Hafen verbleiben durfte oder aber zum Auslaufen gezwungen wurde. Crew Wechsel, Reiserestriktionen, Besuche aus oder in der Heimat, Schiffs\u00fcberf\u00fchrungen im Not- oder Bedarfsfall in Pandemie Zeiten, so heissen die Herausforderungen \u2026 die viele Segler bereits zur Verzweiflung getrieben haben. Selbst der Verkauf des eigenen Schiffs, zu teils unglaublichen Preisen, wird vielfach erwogen, um einem langwierigen Schrecken ein Ende zu machen. Weil auch weltweit  die Flugverbindungen zusammengestrichen wurden, ger\u00e4t eine schnelle R\u00fcckkehr in die Heimat zunehmend zum H\u00fcrdenlauf, von \u00fcberteuerten Flugtarifen nicht zu reden. Ein insgesamt wenig erquickliches Szenario, bei dem sich unz\u00e4hlige Segler unterwegs am Ende nur nach <a href=\"https:\/\/maselle.weebly.com\">Zuhause<\/a> sehnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533.jpg\" alt=\"\" width=\"1794\" height=\"1152\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24674\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533.jpg 1794w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533-1024x658.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533-768x493.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/20210323_200533-1536x986.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1794px) 100vw, 1794px\" \/><br \/>\n<strong>Aus der Praxis der SV Sabrina<\/strong>, derzeit in der Karibik unterwegs:<\/p>\n<blockquote><p>In unserem Fall war es halt so, dass wir zeitgleich zum Ausklarieren auf Teneriffa den PCR-Test max. 72 Std. vor dem Ablegen f\u00fcr ca. 500 Euro bei einem deutschen Arzt durchf\u00fchren lassen mussten.<\/p>\n<p>Ausgestattet mit diesen Papieren meldeten wir uns dann in Antigua \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.eseaclear.com\/home\/index.cfm\">eSeaClear<\/a> an, was einen Zwischenstop auf den Kapverden nicht zugelassen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Hier am vorgeschriebenen Ankerplatz in English Harbour eingetroffen,<br \/>\nkam sofort der Health Officer l\u00e4ngsseits, liess sich unsere Papiere<br \/>\nvorlegen, nahm seine Fiebermessung vor (wir konnten unser Schmunzeln<br \/>\nnach 22 Tagen Atlantik nur schwer verbergen) und gab uns zum<br \/>\nEinklarieren &#8218;gr\u00fcnes Licht&#8216;, was dann auch reibungslos ablief.<\/p>\n<p>Unsere Zeit auf See wurde also auf die Quarant\u00e4nezeit angerechnet.<\/p>\n<p>Wenn wir uns Mitte Mai f\u00fcr die Hurricane-Saison nach Curacao verholen, m\u00fcssten wir nach den bisherigen Curacao-Einreisevorschriften eigentlich dort keinen neuen Test vorlegen und uns auch nicht etwa in Quarant\u00e4ne begeben, weil Antigua zu den Low risk-countries z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Dieses wird aber seit 02.04. von Curacao nicht mehr ankerkannt und man muss nun doch mit einem Test anreisen oder diesen dort in Quarant\u00e4ne durchf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>So \u00e4ndern sich hier die Situationen permanent und das alles l\u00e4sst nun absolut keinen Segelspass mehr aufkommen &#8211; am besten nur noch auf dem Atlantik segeln &#8211; und warum auch nicht, denn wir haben ja den Windpilot<br \/>\nvon Peter F\u00f6rthmann \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Den Frohsinn werden wir uns jedenfalls nicht austreiben lassen!<br \/>\nbeste Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\nDany<br \/>\nSV Sabrina<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG0010_2-Kopie-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24683\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG0010_2-Kopie-2.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG0010_2-Kopie-2-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG0010_2-Kopie-2-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG0010_2-Kopie-2-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Auch die Freiheit auf Raten in Form eines Chartert\u00f6rns im Traumrevier ist den gleichen Restriktionen unterworfen, weshalb auch der Chartermarkt offenbar gewaltige Einbu\u00dfen zu verzeichnen hat.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009.jpeg\" alt=\"\" width=\"1599\" height=\"758\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24670\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009.jpeg 1599w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009-300x142.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009-1024x485.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009-768x364.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/IMG-20200626-WA0009-1536x728.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1599px) 100vw, 1599px\" \/>Insgesamt ein Luxusproblem? Die geringe Zahl betroffener Segler mit blauen Pl\u00e4nen in Deutschland legt diese Vermutung nahe, wie eine vergleichende Betrachtung mit unseren Nachbarl\u00e4ndern Niederland und Frankreich offenbart, wo ganze Flottenverb\u00e4nde absprungbereit auf Verbesserung der Corona Zahlen zu warten scheinen. Interessant erscheint mir in diesem Zusammenhang, dass in unserem Land vielfach Schwierigkeiten zu bestehen scheinen, den griffigen Terminus von einer geplanten Weltumsegelung, der in der sozialen Aussendarstellung gern zum Alleinstellungsmerkmal stilisiert, zu optimieren, bzw. durch einen anderen Begriff zu ersetzen, weil die harten Fakten langsam in allen K\u00f6pfen angekommen sind. Durchaus denkbar, dass der Alltag der Segler mit blauen Tr\u00e4umen f\u00fcr alle Zukunft bislang von saisonalen Wettersystemen bestimmt, fortan vom weiteren Verlauf der Pandemie und entsprechenden  politischen Entscheidungen beeinflu\u00dft werden wird, womit fr\u00fchere Reiseplanung \u00fcber sichere oder unsichere Zeitr\u00e4ume obsolet werden w\u00fcrden. Die Herausforderungen an zuk\u00fcnftige Segler, die hinter dem Horizont zu verschwinden planen, werden sicherlich hier oder dort Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines derartigen Abenteuers in toto n\u00e4hren, zumal der Flickenteppich vorhandener Informationen nahezu t\u00e4glich Ver\u00e4nderungen erf\u00e4hrt. Sorglos segeln war gestern.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Finnsailer-34-and-2-other.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24669\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Finnsailer-34-and-2-other.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Finnsailer-34-and-2-other-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Finnsailer-34-and-2-other-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Finnsailer-34-and-2-other-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Die Pandemie hat dem Traum von Freiheit auf See einen empfindlichen D\u00e4mpfer versetzt, aber sie wird es nicht schaffen, die Lust aufs Segeln zum Erliegen zu bringen, weil Abstand, auch im \u00fcbertragenen Sinne, f\u00fcr Segelenthusiasten zur Grundausstattung geh\u00f6rt. Denn wir wissen, dass es \u00fcberall die Menschen sind, die Bedrohungslagen verursachen, weshalb wir diesen Sport in unserem Herzen tragen. Uns liegt im Blut, unsere Reisepl\u00e4ne mit meteorologischen Abl\u00e4ufen zu synchronisieren. Wir werden zu lernen haben, geopolitische Entwicklungen unter Pandemie Bedingungen sorgsam zu beachten, um Schaden an Leib, Seele sowie Schiff zu vermeiden, wir haben akzeptiert, dass wir in bestimmten Gegenden nix zu suchen haben und kennen die Folgen, die wir als Quittung zu erleiden h\u00e4tten. Wir werden unsere Pl\u00e4ne und Ziele der nun neuen Situation anzupassen wissen, werden vielleicht heimatliche Reviere neu erschlie\u00dfen, werden in Europa wundervolle Ecken entdecken, werden unsere Sehns\u00fcchte nach fernen Zielen ein wenig z\u00fcgeln, weil sie viel zu oft nur durch den Flaschenhals von Silberv\u00f6geln zu erreichen sind, und wir realisieren atemlos, dass wir in fliegenden R\u00f6hren nicht nur unseren eigenen Atem inhalieren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1692\" class=\"aligncenter size-full wp-image-24672\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-scaled.jpg 2560w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-300x198.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-1024x677.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-768x508.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-1536x1015.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Quo-Vadis-Bartels-2048x1354.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/>Eigenverantwortung zu \u00fcbernehmen, das z\u00e4hlt zu den besonderen Eigenschaften von Seglern, denn wer sich dieser Herausforderung nicht stellen mag oder kann, der kommt niemals los und nirgends an. Es ist die Geschichte von Spreu und Weizen!<\/p>\n<p>Hamburg 04.04.2021<br \/>\nPeter Foerthmann<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-24635\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-150x150.jpg 150w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-300x300.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-1024x1020.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-768x765.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions-1536x1531.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/A.-Peter-Lions.jpg 1700w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SV SEPTEMBER &#8211; Klaus Tischhauser CH COVID NORDPAZIFIK RUNDE in 2020 Als sich am 9. 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