{"id":29098,"date":"2023-03-12T10:32:08","date_gmt":"2023-03-12T17:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=29098"},"modified":"2023-03-12T10:46:29","modified_gmt":"2023-03-12T17:46:29","slug":"peter-kammler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/portraits\/peter-kammler\/","title":{"rendered":"Peter Kammler"},"content":{"rendered":"<p><strong>MAUNA KEA &#8211; DIE WIEDERAUFERSTEHUNG EINER IKONE<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-Huebsch-nicht_.jpeg\" alt=\"\" width=\"1076\" height=\"961\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29099\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-Huebsch-nicht_.jpeg 1076w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-Huebsch-nicht_-300x268.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-Huebsch-nicht_-1024x915.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1-Huebsch-nicht_-768x686.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/>Eigentlich eine ganz einfache Geschichte, die in meinem Leben stets am achteren Ende eines Schiffes beginnt, dann das ganz Schiff umfasst und ich mich dann und wann gern dem Eigner zuwende, um ein wenig an seinen Lebenspl\u00e4nen zu naschen. Beruflich habe ich damit ein halbes Jahrhundert zugebracht, gleichwohl ist mein Neugierde nie erloschen, weil Menschen und Schiffe stets neue Geschichte initiieren, die man nur zu verinnerlichen \u2026 oder aufzuschreiben hat. Es geschieht \u00fcberaus selten, dass Schiff und sein Eigner dabei eine Symbiose entwickeln in deren Folge eine Yacht nahezu unsterblich werden kann. Schiffe werden dann zum Teil einer Familie, werden gepflegt und gehegt und leisten ihren Teil, indem sie f\u00fcr sichere Reisen Sorge tragen \u2026 naja ein wenig \u00fcberspitzt gesagt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/QjM8NNYk.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"776\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29101\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/QjM8NNYk.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/QjM8NNYk-300x182.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/QjM8NNYk-1024x621.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/QjM8NNYk-768x466.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Der Fall Mauna Kea birgt viele Facetten. Mein Part daran ist schnell berichtet: <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/71-5UOlrTaL-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29109\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/71-5UOlrTaL-212x300.jpg 212w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/71-5UOlrTaL-722x1024.jpg 722w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/71-5UOlrTaL-768x1089.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/71-5UOlrTaL.jpg 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Bei meiner \u00dcbernahme der Firma Windpilot in 1976 war das Buch <strong><a href=\"https:\/\/www.buecher.de\/shop\/abenteuer--reiseberichte\/komm-wir-segeln-um-die-welt\/kammler-beate\/products_products\/detail\/prod_id\/26249492\/\">Komm wir segeln um die Welt<\/a><\/strong> der Kammlers gerade druckfrisch im Handel. Es wurde zur Pflichtlekt\u00fcre von Seglern mit grossen Pl\u00e4nen, steht und staubt seither auch in meinem Regal, nicht nur einmal gelesen, hat es auch meinen Tr\u00e4umen das Fliegen beigebracht. Der Name Kammler hat seither einen Platz in meinem Leben, kann man mir an der Nasenspitze gar nicht ansehen.<br \/>\nDie neue Mauna Kea wurde in 1978 auf Kiel gelegt, eine Ikone des Yachtbau\u00b4s , von Peter Kammler zielstrebig und kraftvoll realisiert, voller Erfahrungen und Erkenntnissen, die bis ins Heute strahlen. Ein Schiff f\u00fcr die Unendlichkeit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scan059-copy-Kopie-202x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29102\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scan059-copy-Kopie-202x300.jpeg 202w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scan059-copy-Kopie-688x1024.jpeg 688w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scan059-copy-Kopie-768x1143.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scan059-copy-Kopie.jpeg 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/>Als Steuersklave wurde eine Sailomat 3040 installiert. Logisch war ich elektrisiert und fortan &#8211; unmerklich f\u00fcr Peter &#8211; initiiert, weil von jenem System nur wenige hundert Systeme gebaut, ich zudem damals in den 80ger Jahren <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/columns\/peter-der-markt\/deutsch-reflexionen-marktbegleiter\/\">unsch\u00f6ne Erfahrungen mit dem Inhaber der TM <\/a>habe machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Insbesondere ging es um ein Patent, mit dem man meine Systemschwestern Pacific und Pacific Plus zeitgleich in der EU und US am Markt verhindern wollte. Ein Patent, das zu Unrecht erteilt, was mich nach Auckland New Zealand f\u00fchrte, wo ich den Nachweis einer Vorbenutzung habe erbringen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29104\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005-1024x658.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005-768x493.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005-1536x987.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0005.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Vier Monate habe ich damals im Paradies verbracht, war segelnd unterwegs mit Niss und Heather in Whangarei, war auf der Windrose an Bord und habe Peter Kammler in seinem Paradies besucht, habe mir geschworen: bald komm\u00b4ich auch nach NZ, nur noch eben kurz die \u201erichtige Frau\u201c an meiner Seite finden. Dass es anders kam, ist nachzulesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29106\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002-1024x658.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002-768x493.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002-1536x987.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Windpilot-0002.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach dem Verkauf der Mauna Kea in den 90ger Jahren wurde dann eine Pacific Plus ans wundersch\u00f6ne Heck geschraubt, ich war mit der Geschichte im Reinen. Ganz offenbar allerdings haben die neuen Eigner eine Symbiose zu dieser Traumyacht nicht leben k\u00f6nnen, vielleicht war die Zeit zu knapp, vielleicht was das Leben noch nicht reif f\u00fcr dieses Schiff.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-300x229.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"229\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29171\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-300x229.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1024x782.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-768x587.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel.jpg 1338w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Es folgten traurige Zeiten, mit jeweils einem deutschen und einem d\u00e4nischen Eigner bis zu dem Tage  an dem Charles Coffrant die Mauna Kea entdeckte und sein Herz und seine Hose in die Wiederauferstehung steckte.<br \/>\n<strong>Am 1.M\u00e4rz 2023<\/strong> erfuhr ich von Charles\u00b4 Geschichte und es war eine Sache weniger Mouse Clicks, von der Wiederauferstehung der Mauna Kea an dieser Stelle zu berichten. <\/p>\n<p><strong>Wer k\u00f6nnte das besser als Peter Kammler, hier sein Bericht:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freitag, 10 M\u00e4rz 2023<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/route-schiff2-300x293.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"293\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29115\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/route-schiff2-300x293.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/route-schiff2.jpg 390w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Meine erste Mauna Kea, eine Nicholson 38, hat uns getreulich um die Welt getragen, war aber f\u00fcr eine so lange Reise eigentlich nur bedingt geeignet. Das Mittelcockpit war so kurz, dass man sich nicht ausstrecken konnte. Auch ist eine Achterkaj\u00fcte auf so einem kleinen Schiff unsinnig, wenn nur zwei Leute drauf sind. Am Ruder konnte man nur stehen, nicht sitzen. In Cockpit waren die Backskisten und Niederg\u00e4nge kaum wasserdicht zu kriegen. Alles meine Schuld, das h\u00e4tte ich vorher wissen m\u00fcssen.\t<\/p>\n<p>Die Yacht druckte dann 1978 eine Artikelserie \u201eTraumschiffe der Weltumsegler\u201c. Interessant ist, dass wir alle die gleichen Erfahrungen gemacht hatten, unsere neuen Schiffe aber kaum unterschiedlicher sein konnten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-197x300.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29118\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-197x300.jpg 197w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-673x1024.jpg 673w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-768x1168.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-1010x1536.jpg 1010w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-1347x2048.jpg 1347w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/1.-Der-neue-Segelplan-scaled.jpg 1683w\" sizes=\"auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/>In einem Buch \u2013 The Proper Yacht \u2013 sehe ich eine Ketsch von Philip Rhodes. Sie ist einige Male in Stahl gebaut worden, und zuf\u00e4llig ist ein Exemplar in Florida zu verkaufen. Ich fliege hin, bin aber erfolglos: Wohin ich blicke, ist Gammel. Der Innenausbau ist aus gef\u00e4lligem wei\u00dfen Resopal. Auf dem R\u00fcckflug \u00fcber New York kaufe ich vom B\u00fcro Rhodes die Exklusivrechte am Entwurf. Danach setze ich mich hin und zeichne ein Schonerrigg. Dabei \u00e4ndern sich auch der Decksplan und die Innenaufteilung, und am Ende bleibt nur noch die Form des Rumpfes \u00fcbrig. Der lange Kiel mit dem angeh\u00e4ngten gro\u00dfen Ruderblatt war schon 1976 nicht gerade modern, aber als Belohnung l\u00e4uft das Schiff wie auf Schienen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-300x198.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29120\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-300x198.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-1024x677.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-768x508.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-1536x1015.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/C12J9Mig-2048x1354.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>In Wilhelmshaven macht eine Firma ein Angebot, dass ich nicht zur\u00fcckweisen kann. F\u00fcr 25-tausend DM zus\u00e4tzlich bauen sie den Rumpf in Alu anstatt Stahl, und ich kann mir die Materialst\u00e4rke aussuchen. Aluminium k\u00f6nnen sie gut; sie bauen die gro\u00dfen Hohlkugeln f\u00fcr Gastanker. Und so kriege ich ein Schiff, das an Festigkeit einem Leopard II kaum nachsteht.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29122\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-768x512.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-1536x1023.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zaBgdUU4-2048x1364.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Ausbau des Schiffs erfolgt in L\u00fcbeck. Mittendrin geht die Firma mit Gewalt auf einen neuen Eigent\u00fcmer \u00fcber. \u00dcber Nacht bringe ich mit der Schubkarre alle von mir aus England importierte Ausr\u00fcstung in eine schnell gemietete Garage. Am n\u00e4chsten Morgen sitze ich an Deck und erkl\u00e4re dem Gerichtsvollzieher, dass das Schiff nicht zur Konkursmasse geh\u00f6rt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-300x197.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29124\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-300x197.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-1024x672.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-768x504.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-1536x1008.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Mx8i3lEE-2048x1344.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Am Ende wird alles gut: Der der neue Eigent\u00fcmer und das alte Management bauen das Schiff zu Ende, obwohl allen klar ist, dass Sie kein Geld damit verdienen k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Bau des Schiffes war also nicht ganz einfach. Bei der Taufe hatten wir alle Tr\u00e4nen in den Augen. Ich vor Freude, die Werftleute vor Erleichterung mich los zu sein.\u00a0<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k.jpeg\" alt=\"\" width=\"1776\" height=\"1188\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29126\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k.jpeg 1776w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k-300x201.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k-1024x685.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k-768x514.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/XrNxRL8k-1536x1027.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1776px) 100vw, 1776px\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo-300x206.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"206\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29128\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo-300x206.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo-1024x702.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo-768x526.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo-1536x1052.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cIJmnNKo.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nun ist es wirklich kein Kunstst\u00fcck, ein 14-Meter-Schiff f\u00fcr zwei Leute auszulegen. Ich folgte einfach dem amerikanischen Autor Ernest K. Gann: Auf seinem Schiff k\u00f6nnen sechs Leute trinken, vier essen, und zwei schlafen. Die Mauna Kea kriegt ein Cockpit lang genug zum Liegen, Steuermannssitz, eine wirklich breite Doppelkoje im Deckshaus f\u00fcr den Hafen,<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-300x201.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29130\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-300x201.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-1024x685.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-768x514.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-1536x1027.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Z3-Y1W-U-2048x1370.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>zwei Sofa-Schlafpl\u00e4tze tief im Schwerpunkt f\u00fcr die Zeit auf See. Gekocht wird mit Petroleum \u2013 es explodiert nicht und ist auch in einsamen Gegenden leicht zu erhalten. Wenn die Sonne brennt, kann man eine Plane \u00fcber dem Cockpit spannen, ohne dass es die Segel st\u00f6rt. Im Passat ist das ein wahrer Segen. Die Bel\u00fcftung funktioniert auch bei Regen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zlWqpxNA-300x195.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"195\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29132\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zlWqpxNA-300x195.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zlWqpxNA-1024x664.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zlWqpxNA-768x498.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/zlWqpxNA.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Schiff hat zwei Kollisionsschotts, alle Rumpfdurchbr\u00fcche liegen vor bzw. achtern davon. Es gibt zwei selbststauende Anker mit je 60 Meer Kette und eine doppelte Ankerwinsch, was ich auf modernen Schiffen sehr vermisse. Eine Heizung brauchte ich nicht, weil ich mir geschworen hatte, nur noch zwischen den Wendekreisen zu segeln. Reffen im Mast war noch in den Kinderschuhen, deshalb gab es nur einfache Bindereffs. Der Baum kann auf einem breiten Baumgalgen abgelegt werden. Am Gro\u00dfbaum war auf jeder Seite eine Reffwinsch mit je zwei Klemmen, so dass ich immer in Luv \u00fcber dem Baum stehen konnte, mit dem R\u00fccken zum Wind. Au\u00dferdem steht der Gro\u00dfmast eines Schoners auf dem hinteren Teil des Decks, wo die Bewegungen ged\u00e4mpft sind.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHYs7PrI.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"830\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29134\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHYs7PrI.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHYs7PrI-300x195.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHYs7PrI-1024x664.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHYs7PrI-768x498.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/g9Mhcm2w-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29135\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/g9Mhcm2w-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/g9Mhcm2w-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/g9Mhcm2w-768x512.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/g9Mhcm2w.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Und nun das Wichtigste: Wenn man sich nicht gerade nur von einer Marina zur anderen hangelt, ist das Beiboot f\u00fcr einen Fahrtensegler ebenso wichtig wie f\u00fcr den Cowboy das Pferd. Heute zeichnen die Konstrukteure mal flott ein Schlauchboot in die \u201eBootsgarage\u201c ein. Auf einem Schiff unter 20 Meter L\u00e4nge kann damit gerade mal einer der Sieben Zwerge an Land gehen, aber das ficht die Herren nicht an. Bei der Mauna Kea steht also ein festes Beiboot an Deck zwischen den Masten, sofort fertig zum Gebrauch. Das ist nicht nur bequem, sondern dient auch der Sicherheit.<\/p>\n<p>Bis nach Neuseeland hatten wir ein segelbares Dinghi, dass wir f\u00fcr die Ozeanpassagen mit Wasser, Plastiksextant, dem vorj\u00e4hrigen Jahrbuch, Angelzeug usw. best\u00fcckt hatten. Damit kann man mehr anfangen als nur in einer Rettungsinsel zu treiben &#8211; es gab ja noch keine EPIRB.  <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Y8vcAzJE-300x206.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"206\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29137\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Y8vcAzJE-300x206.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Y8vcAzJE-1024x702.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Y8vcAzJE-768x527.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Y8vcAzJE.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Auf einer Langfahrt merkt man sehr schnell, was man alles nicht braucht. Deshalb war die neue Mauna Kea ziemlich einfach ausger\u00fcstet: Keine Instrumente f\u00fcr Windst\u00e4rke und -Richtung, kein eingebautes Log. Stattdessen ein Blick zum Verklicker und ein Schlepplog an der Reling. <\/p>\n<p>Als Kommunikation gab es nur ein UKW. Damals musste man ja noch nicht der staunenden Welt pausenlos mitteilen, was man gerade macht. Ganz ehrlich, auf See st\u00f6ren Au\u00dfenkontakte meine Unterhaltung mit der Natur. Deshalb habe ich schlie\u00dflich das Kurzwellenradio auch nur noch f\u00fcr das Zeitzeichen benutzt. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FS6xxXb0-208x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29139\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FS6xxXb0-208x300.jpeg 208w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FS6xxXb0-709x1024.jpeg 709w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FS6xxXb0-768x1110.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FS6xxXb0.jpeg 886w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/>Das Schiff wurde im Herbst 78 fertig, sollte aber schon im n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr in Griechenland f\u00fcr eine Fernsehserie gefilmt werden. Anstatt mit einem unerprobten Schiff im Winter durch die Biskaya zu segeln, trecken wir per Tieflader ans Mittelmeer. Unter einigen Br\u00fccken m\u00fcssen wir Luft aus den Reifen lassen um durchzupassen, und an zwei Balkonen kratzt unser Bugspriet den Putz ab. Ich komme gerade noch rechtzeitig zum Filmen nach Griechenland, und dann geht es im Herbst \u00fcber den Atlantik.<\/p>\n<p>Ein paar Jahre in der Karibik, auf einem ansprechenden 14-Meter Schiff, ungebunden: Ein schwerer Job, aber irgendjemand muss es ja machen!<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP-.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1361\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29143\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP-.jpeg 2048w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP--300x199.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP--1024x681.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP--768x510.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ARrktBP--1536x1021.jpeg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c.jpeg\" alt=\"\" width=\"2282\" height=\"2520\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29141\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c.jpeg 2282w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c-272x300.jpeg 272w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c-927x1024.jpeg 927w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c-768x848.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c-1391x1536.jpeg 1391w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/52rwps5c-1855x2048.jpeg 1855w\" sizes=\"auto, (max-width: 2282px) 100vw, 2282px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-194x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29146\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-194x300.jpeg 194w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-664x1024.jpeg 664w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-768x1185.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-996x1536.jpeg 996w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-1327x2048.jpeg 1327w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/rLSQRy9Q-scaled.jpeg 1659w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>Bei einem Besuch in Berlin lerne ich meine jetzige Frau Dagmar kennen. Ein Jahr bleiben wir noch in der Karibik, und dann segeln wir gem\u00e4chlich westw\u00e4rts. Die Spannung der ersten Reise ist nun einer gewissen Gelassenheit gewichen. \u00dcber Aruba, Venezuela und Panama gehen wir zu den Galapagos. Dort ist die Freiheit des fr\u00fcheren Aufenthaltes ist nun eingeschr\u00e4nkt. Die Inseln mit ihren zutraulichen Robben bleiben uns verschlossen, wir d\u00fcrfen nur Diesel und Wasser nehmen. Weil Frau Dagmar die langen Seestrecken nicht liebt, segle ich eben mal die 3000 Meilen einhand nach Tahiti. Dort wiedervereint, bleiben wir ein ganzes Jahr in Franz\u00f6sisch-Polynesien. Es ist der H\u00f6hepunkt unserer Reise. Von unserer Basis in Moorea grasen wir alle Inseln ab,<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-194x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29148\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-194x300.jpeg 194w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-664x1024.jpeg 664w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-768x1185.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-996x1536.jpeg 996w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-1327x2048.jpeg 1327w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/SSArFRVg-scaled.jpeg 1659w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>sogar Marlon Brandos Tetiaroa. Danach geht es weiter Richtung Tonga, Fidschi, und schlie\u00dflich Neuseeland. Dort lassen wir endg\u00fcltig den Anker fallen.<br \/>\nDas Segeln auf der neuen Mauna Kea war recht undramatisch. Das Schiff ist die Ruhe selbst, und das f\u00e4rbt auf mich ab. Wenn kein Wind weht, warte ich bis er wiederkommt; wenn zu viel Wind weht, drehe ich bei und warte bis er abflaut. Manche Segler berichten vom ewigen Kampf gegen haushohe Wellen und heulenden Sturm. Sowas gibt es nat\u00fcrlich, aber das ist eher selten. Das eigentliche Abenteuer geht nach innen; die Perspektiven verschieben sich. Das n\u00e4chste Land ist Lichtjahre entfernt, die Sterne kann man mit der ausgestreckten Hand ber\u00fchren.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/vwFF4sqI-1024x676.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"423\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29152\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/vwFF4sqI-1024x676.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/vwFF4sqI-300x198.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/vwFF4sqI-768x507.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/vwFF4sqI.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHR9rIjY-1024x664.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"415\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29154\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHR9rIjY-1024x664.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHR9rIjY-300x195.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHR9rIjY-768x498.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/tHR9rIjY.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Das Schiff hat alle meine Erwartungen erf\u00fcllt. Es hat angenehme Bewegungen im Seegang and ist einfach zu handhaben. Zugegeben, hoch am Wind ist die Mauna Kea zwar nicht in ihrem Element, aber das konnte ich gut hinnehmen, weil es mir selbst genauso geht. Ein Schoner ist sehr gut allein oder zu zweit zu segeln, weil die Segel zwar zahlreich aber relativ klein sind. Auch passt f\u00fcr mich ein Schoner eben besser in den Pazifik \u2013 Jack London l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Wochenendsegeln ist nicht mein Fall. Wenn ich nicht auf dem Schiff leben kann, macht das Ganze f\u00fcr mich wenig Sinn. Deshalb, nachdem wir uns entschlossen hatten in Neuseeland den Anker endg\u00fcltig fallen zu lassen, musste das Schiff schweren Herzens verkauft werden. Es ist dann durch drei Eigner gegangen, von denen nicht ein einziger jemals das Wort \u201eUnterhalt\u201c geh\u00f6rt haben kann. Als es schlie\u00dflich ins Visier von Charles Coffran kam, was es v\u00f6llig vergammelt. Au\u00dferdem hatte man es noch in SHEILA umgetauft. Das ist eigentlich ein ganz normaler Frauenname, hat aber in Australien einen Beigeschmack, so wie bei uns vielleicht Tussi.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/60-Hell-Gate-Macquarie-Harbour-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29156\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/60-Hell-Gate-Macquarie-Harbour-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/60-Hell-Gate-Macquarie-Harbour-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/60-Hell-Gate-Macquarie-Harbour-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/60-Hell-Gate-Macquarie-Harbour.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61-Heritage-Landing-P1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29157\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61-Heritage-Landing-P1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61-Heritage-Landing-P1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61-Heritage-Landing-P1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/61-Heritage-Landing-P1.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><br \/>\n<strong>Charles schreibt:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Schon als Teenager wollte ich immer ein Schiff haben aus Aluminium, mit Klipperbug, und von einem namhaften Konstrukteur gezeichnet. Dann kam mir in 2003 zuf\u00e4llig eine Anzeige vor die Augen, in der alles vereint war. Ich hatte zwar noch nie einen Schoner gesegelt, aber das ganze Schiff entsprach dem was ich schon immer gesucht hatte.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/81-Mill-Bay-P3-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29159\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/81-Mill-Bay-P3-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/81-Mill-Bay-P3-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/81-Mill-Bay-P3-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/81-Mill-Bay-P3.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Ich machte sofort ein Angebot, vorbehaltlich eines Gutachtens. Dieses listete eine lange Reihe von Defekten auf, aber nichts was eine \u00dcberraschung war oder and die Substanz des Schiffes ging. Allerdings war es unm\u00f6glich, das Schiff auf eigenem Kiel von Queensland nach Adelaide zu segeln. Also musste ein Tieflader her.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/30-PB230163-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"size-large wp-image-29161\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/30-PB230163-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/30-PB230163-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/30-PB230163-768x512.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/30-PB230163.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Ich besitze eine Firma zum Unterhalt und Reparieren von Minenausr\u00fcstung. Das war nat\u00fcrlich wie gemacht f\u00fcr die Arbeit Mauna Kea. Auf dem Hof haben wir dann das ganze Schiff au\u00dfen bis aufs blanke Metall reduziert. Am schlimmsten war das Teakdeck, unter dem das Aluminium recht angefressen war. Das Alu ist aber 5mm dick, so dass wir \u00fcber dem blanken Metall nur F\u00fcller aufbringen mussten. Die vielen Schraubenl\u00f6cher haben wir nicht zugeschwei\u00dft, sondern auch nur gef\u00fcllt. Das neue Teakdeck wurde in geraden Planken verlegt, also spannungsfrei, und nur geklebt. Lediglich die beiden \u00e4u\u00dferen Planken, immerhin 75mm breit, folgen der Deckskurve. Allerdings haben wir sie \u00fcber einem selbstgebauten Dampfkasten vorgebogen damit sie ebenfalls spannungsfrei geklebt werden konnten. Wir haben uns streng an die Vorgaben gehalten, also innerhalb einer Stunde nach dem Schleifen mussten wir den Primer aufbringen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/53-PB260259-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"size-large wp-image-29163\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/53-PB260259-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/53-PB260259-300x200.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/53-PB260259-768x512.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/53-PB260259.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Die Handl\u00e4ufe aus Teak um das Achterschiff haben wir behalten, allerdings mussten die gedrechselten Relingsst\u00fctzen durch Nirosta ersetzt werden. Es w\u00e4re einfach zu teuer gewesen, diese neu drechseln zu lassen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/56-Saloon-P2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29164\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/56-Saloon-P2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/56-Saloon-P2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/56-Saloon-P2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/56-Saloon-P2-rotated.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Die Bauwerft hatte, wo es nur ging, Kunststoffbuchsen und -Scheiben verwendet um das Alu von den Nirobolzen und -Schauben zu trennen. Das hat wirklich gut funktioniert, weil wir an diesen Stellen kaum Korrosion gefunden haben. Auch die volle elektrische Trennung des Motors und der Welle vom Rest des Schiffes haben wir beibehalten. Der negative Pol liegt nur beim Startvorgang am Starter, danach wird er abgeschaltet.<\/p>\n<p>Abgesehen von der Korrosion unter dem Teakdeck hat sich das Aluminium recht gut gehalten. <\/p>\n<p>Unter Deck musste nat\u00fcrlich die gesamte Deckenverkleidung raus und \u2013 wo es ging \u2013 auch die Seitenpaneele. Alle Leitungen wurden neu verlegt, ein neuer Schaltkasten eingebaut. Den Motor und beide Getriebe ausgebaut und \u00fcberholt. Dabei musste ich ein Ersatzteil f\u00fcr den Antrieb der Einspritzpumpe aus Indien beziehen, weil die deutsche Firma nicht mehr existiert. Die konventionelle Stopfbuchse haben wir ausgewechselt gehen eine keramische.<\/p>\n<p>Die gesamte Instrumentierung, einschlie\u00dflich des Autopiloten, wurde erneuert, allerdings habe ich das nicht zu weit getrieben. Chartplotter, Multinstrument f\u00fcr Tiefe, Geschwindigkeit und Temperatur, UKW und Einseitenband Sender, das ist alles.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/82-Tender-P1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29166\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/82-Tender-P1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/82-Tender-P1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/82-Tender-P1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/82-Tender-P1.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/83-Tender-P2-768x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"853\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29167\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/83-Tender-P2-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/83-Tender-P2-225x300.jpeg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/83-Tender-P2.jpeg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>Das goldfarbene Eloxal an den Masten und B\u00e4umen war inzwischen recht angegriffen. Neu eloxieren ging nicht, dazu h\u00e4tte man alle Beschl\u00e4ge abmontieren und auch die Masten auseinandernehmen m\u00fcssen. Wir haben also alles neu gespritzt, diesmal in Wei\u00df. Der Gro\u00dfbaum musste ganz ersetzt werden, weil er gebrochen und nur notd\u00fcrftig geschient war.<\/p>\n<p>Einiges Kopfzerbrechen hat das Nachr\u00fcsten des Abwasser- und F\u00e4kalientanks gemacht. Der Tank f\u00fcr das Grauwasser kam unter den K\u00fcchenabfluss, der F\u00e4kalientank kam in die Vorpiek. Alles mit elektrischer und Handpumpe. Das war ein ziemlicher Aufwand, musste aber sein um den neuen Umweltbestimmungen zu gen\u00fcgen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/85-20200413_121946-935x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"701\" class=\"aligncenter size-large wp-image-29169\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/85-20200413_121946-935x1024.jpeg 935w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/85-20200413_121946-274x300.jpeg 274w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/85-20200413_121946-768x842.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/85-20200413_121946.jpeg 961w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/>An der Einrichtung habe ich nur eine \u00c4nderung gemacht. Das offene Doppelbett im Deckhaus ist nun als separate Kabine abgeteilt, weil wir ja \u00f6fter mit Familie segeln werden.  Die ganze Renovierung hat gute zehn Jahre gedauert, weil ich nur abends und am Wochenende am Schiff arbeiten konnte. Aber ohne die Hilfe von meiner Familie und Freunden h\u00e4tte es noch l\u00e4nger gedauert. <\/p>\n<p>So in der Mitte der Arbeiten hatte mich ein deutscher Modellbauer angeschrieben, der die Mauna Kea auf einer Webseite gesehen hatte, und damit kam auch die Verbindung zu Peter Kammler in Neuseeland zu Stande. Wir habe dann oft korrespondiert, wenn ich Fragen zum Schiff hatte. Und, nachdem mir der Hintergrund des Schiffes bekannt wurde, hat es nat\u00fcrlich seinen urspr\u00fcnglichen Namen zur\u00fcckerhalten. Als gutes Omen hat Peter Kammler mir neulich die originale Schiffsglocke \u00fcbergeben, die er beim Verkauf zur\u00fcckbehalten hatte.<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" class=\"aligncenter size-full wp-image-29112\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-768x576.jpeg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/8RNw2hvc-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/>Dies also ist die Geschichte eines Traumes namens Mauna Kea. Ob ich immer noch am Segeln h\u00e4nge? Ja schon! Aber im Innern wei\u00df ich, dass es eher der Wunsch ist, die alten Zeiten noch einmal zu leben. Und weil das unm\u00f6glich ist, werde ich mich h\u00fcten auf eine Suche zu gehen die vergeblich bleiben m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Peter Kammler, Warkworth NZ<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/VbFLZJA4-186x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29179\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/VbFLZJA4-186x300.jpeg 186w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/VbFLZJA4.jpeg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-29180\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-198x300.jpg 198w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-676x1024.jpg 676w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-768x1163.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-1015x1536.jpg 1015w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-1353x2048.jpg 1353w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ohne-Titel-1-scaled.jpg 1691w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAUNA KEA &#8211; DIE WIEDERAUFERSTEHUNG EINER IKONE Eigentlich eine ganz einfache Geschichte, die in meinem Leben stets am achteren Ende eines Schiffes beginnt, dann das ganz Schiff umfasst und ich mich dann und wann gern dem Eigner zuwende, um ein &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/portraits\/peter-kammler\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":28252,"menu_order":-4,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-29098","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29098"}],"version-history":[{"count":47,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29098\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":29185,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/29098\/revisions\/29185"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/28252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}