{"id":31547,"date":"2024-09-17T07:36:08","date_gmt":"2024-09-17T14:36:08","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=31547"},"modified":"2024-09-17T07:51:27","modified_gmt":"2024-09-17T14:51:27","slug":"thomas-rettenmund","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/portraits\/thomas-rettenmund\/","title":{"rendered":"Thomas Rettenmund"},"content":{"rendered":"<p><strong>EINMAL AZOREN &#8211; EINFACH BITTE!<\/strong><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn.jpg\" alt=\"\" width=\"2140\" height=\"1644\" class=\"size-full wp-image-31550\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn.jpg 2140w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn-300x230.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn-1024x787.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn-768x590.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn-1536x1180.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Vater-und-Sohn-2048x1573.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2140px) 100vw, 2140px\" \/>Ja, das war\/ist mein Wunsch und Ziel. \u2028\u2028Einfach? \u2028\u2028Im doppelten Sinn gemeint. Einerseits ohne &#8218;R\u00fcckfahrt-Ticket&#8216;, anderseits bitte ohne Pro\u00adbleme! Nun dazu sp\u00e4ter mehr, erstmals Zug um Zug, vom Anfang an.\u2028\u2028<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SaoMiguel_Header_Image_1500x500px.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"500\" class=\"aligncenter size-full wp-image-31558\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SaoMiguel_Header_Image_1500x500px.jpg 1500w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SaoMiguel_Header_Image_1500x500px-300x100.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SaoMiguel_Header_Image_1500x500px-1024x341.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SaoMiguel_Header_Image_1500x500px-768x256.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/>Die Azoren; was wissen wir Kontinental-Europ\u00e4er denn davon? Eigentlich nicht viel, aus\u00adser, dass in den Wetterprognosen immer vom Azoren-Hoch oder -Tiefs berichtet wird. Dass es eine Insel-Grup\u00adpe, beinahe in der Mitte des Nordatlantiks ist, mag bereits schon f\u00fcr viele der ausschliessliche Infor\u00admationsstand sein. &#8211; F\u00fcr mich, bis vor Kurzen, war es auch nicht anders.\u2028\u2028 Ein alter Segler-Kumpel mit Name Michael machte mich auf diese Inselgruppe aufmerk\u00adsam. Er ist von D\u00fcsseldorf hierher gezogen und lebt seit 8 Jahren, quietsch-fidel hier. \u2028\u2028Also begann ich zu recherchieren, vorz\u00fcglich nat\u00fcrlich in Youtube. Da pr\u00e4sentierte sich mir ein Fundus von Impressionen und ich begann zu begreifen, dass dies ein ganz beson\u00adderer Flecken, vul\u00adkanischen Ursprungs, auf dieser Erde ist. \u2028\u2028So reifte z\u00fcgig in mir der Wunsch hier eine l\u00e4ngere Zeit zu verbringen. Als Live-a-Board mit mei\u00adnem Schiff. Privaten Ereignisse und Visionen erm\u00f6glichten dies, so entwickelte sich mehr und mehr dieser Plan.\u2028\u2028<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln.jpg\" alt=\"\" width=\"1080\" height=\"1080\" class=\"aligncenter size-full wp-image-31551\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln.jpg 1080w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln-300x300.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln-150x150.jpg 150w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Atlantiksegeln-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/>Eigentlich wollte ich diese Reise von gut 1800 Meilen alleine bestreiten. Aber Sascha, mein Sohn, der mir bei den Vorbereitungen tatkr\u00e4ftig und sehr kompetent zu Hilfe kam, meinte, dass ich das nicht alleine riskieren sollte und er mitfahren w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich eine tolle \u00dcberraschung und sie sollte sich sp\u00e4ter als sehr gute, wertvolle Entscheidung her\u00adaus stellen. \u2028\u2028Also der Reihe nach:\u2028\u2028<br \/>\n<strong>Am 18.7.22<\/strong> verliessen wir meinen Aufenthaltsort Zwartsluis in den Niederlanden, wo ich ca. 8 Jahre gelebt und mich gut integriert hatte; Ziel Azoren. \u2028\u2028Schon kurz nach dem Ablegen stellte sich heraus, dass die Reffleine 2 (zur Reduktion der Segelfl\u00e4\u00adche) um ca. 4 m zu kurz installiert wurde (h\u00e4tte ich vorher kontrollieren sollen). Also Zwischenhalt in Enkhuizen um eine l\u00e4ngere Leine zu beschaffen.\u2028\u2028 Die Wetterprognosen waren durchwachsen. Alle Quellen meldeten m\u00e4ssigen Wind und teil\u00adweise wechselnd und aus &#8218;der falschen Richtung&#8216;. Trotzdem waren wir zuversichtlich, dass Aiolos sich doch uns noch g\u00fcnstig gesinnt bekennen k\u00f6nnte.\u2028 \u00dcbers Ijsselmeer nach Norden um in Del Helder in die Nordsee zu fahren war die Strate\u00adgie. Gut ge\u00adw\u00e4hlt. Nur ohne Wind! &#8211; Also mussten wir unter Motor fahren. Diesel hatten wir genug und mit einer Reichweite von 800 Meilen gen\u00fcgend Streckenreserven. \u2028\u2028Na ja&#8230;. der Wind wollte und wollte sich nicht bequemen. Arschflach lag die Nordsee vor dem Bug. Erster Zwischenhalt war Calais. Nach ca. 30 Stunden erreichten wird diesen Hafen auch, mitten in der Nacht. Ein t\u00fcckische Einfahrt zum Jachthafen wurde durch eine Drehbr\u00fccke gew\u00e4hrt. Via Funk meldete Port-Control, dass diese genau 03:08 h gedreht w\u00fcrde. Hallo? In Frankreich eine solche Zeitangabe, wo doch mal eine Viertelstunde zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t Kultur ist! Wir machten im Dunkel an einer kleinen Boje fest und war\u00adteten ab. Genau zur Zeit (!) \u00f6ffnete sich die Br\u00fccke und wir fan\u00adden einen guten Liegeplatz. \u2028Etwas kochen, schlafen und uns f\u00fcr 2 bis 3 Tage Aufenthalt vorbereiten war die Devise.\u2028\u2028 Calais ist eine sehr sch\u00f6ne Stadt. Nat\u00fcrlich der Ausgangshafen f\u00fcr den intensiven F\u00e4h\u00adrverkehr nach Dover. &#8211; Endlich mal wieder feine Baguettes, franz\u00f6sische K\u00e4se, gute Weine und \u2013 f\u00fcr die Bordapotheke \u2013 eine Flasche edlen Calvados waren schnell gefunden. Ge\u00adnuss pur.\u2028\u2028<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln.jpg\" alt=\"\" width=\"2118\" height=\"1662\" class=\"size-full wp-image-31554\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln.jpg 2118w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln-300x235.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln-1024x804.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln-768x603.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln-1536x1205.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/SEgeln-2048x1607.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2118px) 100vw, 2118px\" \/>N\u00e4chster Zwischenhalt war Cherbourg. Wiederum ausschliesslich unter Motor. Wind wurde zum Fremd\u00adwort. Die Nachtfahrten waren aber auch toll, nur dass der Motorl\u00e4rm und die Arbeit des Autopiloten eine st\u00f6rende Ger\u00e4uschkulisse bildeten. Traumhafte Sternenhimmel, kei\u00adne einzige st\u00f6rende Lich\u00adtimmission und Sonnenunter- und -aufg\u00e4nge wie aus dem Bil\u00adderbuch. F\u00fcr mich, wie Sascha war es die erste Durchfahrt durch den \u00c4rmelkanal und anf\u00e4nglich hatte ich grossen Respekt davor. Intensi\u00adver Cargo-, F\u00e4hren- und Fischer\u00adverkehr wurden immer wieder erw\u00e4hnt. Starke Str\u00f6mungen, aus alle paar Stunden wech\u00adselnder Richtung, sollten uns M\u00fche beim vorw\u00e4rts kommen bereiten. Ja, das stimmte, aber der starke Motor liess sich davon nicht gross beeindrucken. Er surrte, knurrte und schluckte st\u00fcndlich seine 2,3 Liter Saft. Von NL bis Cherbourg motorten wir insgesamt rund 100 Stun\u00adden. Zwischen durch konnten wir mit max. 8 &#8211; 10 Knoten Wind auch mal ein paar Stunden se\u00adgeln, aber kaum hatten wir uns darauf gefreut, ging der Wind auch wie\u00adder schlafen. M\u00fchsam, denn durch die fehlende Stabilisierungswirkung der Segel rollte das Schiff in der D\u00fcnung hin und her. Kochen? Ja klar, aber einfach war das nicht und wir entwickelten langsam akrobatische F\u00e4higkei\u00adten, um trotzdem t\u00e4glich ein volles Men\u00fc auf den schwankenden Tisch zu kriegen. \u2028\u2028Die Ankunft in Cherbourg erfolgte Abends rund 18 h dann lag das Schiff still. Diese Stadt sollte der Ausgangspunkt f\u00fcr die direkte Ansteuerung der Azoren sein. Die Planung er\u00adgab, dass wir ca. 1200 Meilen vor uns hatten. In einem weiten Bogen, zuerst westlich der \u201cbe\u00adr\u00fcchtigten Biskaya\u201d und dem dich\u00adten Schiffsverkehr dort ausweichend, wollten wir dann nach ca. 200 Meilen West den direkten Kurs von 245 Grad ansteuern.\u2028\u2028 Anf\u00e4nglich schwach und dann sp\u00e4ter immer st\u00e4rker gesellte sich nun auch der Wind dazu. Teilweise mussten wir Gross-Segel wie auch die Genua 1 und Besan bis auf die H\u00e4lfte reffen. Windspitzen \u00fcber teilweise 28-30+ Knoten bescherten uns eine Rauschfahrt und Carmina zeigte uns, was in ihr steckt. Hochsee-Segeln wie man es sich w\u00fcnscht, einfach herrlich. Unter klarem Sternenhimmel, beleuchtet durch einen zunehmenden Mond, glitzerte, zischte und sch\u00e4umte das verdr\u00e4ngte Wasser am Boot vorbei. Fluores\u00adzierendes Plankton glitzerte gr\u00fcn, wie Leuchtk\u00e4ferchen. Einmalige Stimmungen und der Wachhaben\u00adde konnte sich daran kaum sattsehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1200\" class=\"aligncenter size-full wp-image-31555\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht.jpg 1600w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht-768x576.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Delphine-dicht-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/>\u2028Wie schon Tausende Blauwasser-Segler vor uns berichteten, bo\u00adten auch uns die Clowns der Meere ein eindr\u00fcckliches Gastspiel. Delfine! Sie spielten mit der Carmina, legten sich \u00fcberm\u00fctig zur Seite und beobachteten uns sicher ganz genau. Sie be\u00adgleiteten uns l\u00e4ngere Zeit. Unglaublich sch\u00f6ne und elegante Tiere und nicht zu verglei\u00adchen mit den armen Gesel\u00adlen in den Aquarien. \u2028Carmina (Contest 38s Ketch) ist ein sehr schnelles, komfortabel segelndes Schiff, was uns ein grosses Ver\u00adtrauen in ihre F\u00e4higkeiten aufkommen liess. &#8211; Was ich bei der Wahl dieses Schiffes er\u00adwartete, wurde mehr als nur positiv best\u00e4tigt. Einige \u00e4rgerliche technische Fehlleis\u00adtungen der Ausr\u00fcster mal weg gesehen. Am 4. Tag, mitten in der Nacht ging der Wind wieder schlafen. Wie auf Knopfdruck! Und wir befanden uns ca. 200 Meilen genau westlich der spani\u00adschen K\u00fcstenecke von Galizien. Also Motor an und wir dachten, dass wir dieses Flautenloch vielleicht in einem Tag unter Maschi\u00adnenkraft \u00fcberbr\u00fccken k\u00f6nnten, so wie es die Wetterprognosen andeuteten. H\u00e4tte, w\u00e4re etc. &#8211; Aber diesmal schlug uns unser treuer Begleiter Murphy die Planung brutal zusammen. Der Motor stellte sich ur\u00adpl\u00f6tzlich einfach ab. \u2028Schon vor der Abreise hatten wir alles minuti\u00f6s kontrolliert. Ein Mechaniker wechselte noch vor der Abfahrt kritische Teile aus, neue Diesel- und \u00d6lfilter installiert und den Tank hatte ich 10 Mona\u00adte vorher noch gereinigt und auch visuell kontrolliert, damit ja kein Schmutz und uns behinderlich sein konnte. Alles gemacht&#8230;. und trotzdem keine Maschi\u00adnenkraft. \u2028\u2028Das Schiff rollte in der starken D\u00fcnung hin und her&#8230; 15 Grad auf jede Seite und dies im 3-4 Sekun\u00adden-Takt. &#8211; Trotzdem mussten wir die St\u00f6rung herausfinden. Maschinenraum auf, Stirnlampe an und dann begann die Arbeit. Sehr m\u00fchsam. Mit einer Hand musste man sich abst\u00fctzen, festhalten und die andere war f\u00fcr das Arbeiten verf\u00fcgbar. Wir kontrol\u00adlierten alle 3 Dieselfilter, keine sichtbare Verschmutzung! Trotzdem wechselten wir diese aus. Schwerstarbeit! Das ganze System entl\u00fcften und dann wieder einen Startversuch. Nichts, keine Chance, der Motor wollte einfach nicht. Der Die\u00adseltank war proppenvoll, also auch da kein Hinweis.\u2028Nach vielen Stunden gaben wir auf. Hier auf der Hochsee liess sich die Ursache nicht fin\u00adden.\u2028Gl\u00fccklicherweise stellte sich dann ein paar Stunden der Wind wieder ein. Aus der genau richtigen Richtung und wir entschieden A Coruna, am spanischen Festland, anzulaufen. Ziemlich genau Ost\u00adkurs und ca. 200 Meilen. Also rund 2 N\u00e4chte und Tage lagen vor uns. Carmina rauschte unter Vollzeug voran. Sascha und ich waren hundem\u00fcde, zahlreiche Flecken an H\u00fcften, Armen, Oberschenkel und ein kleine Schramme am Kopf mussten vergessen bleiben. Vorw\u00e4rts kommen war die Devise. <\/p>\n<p>\u2028Unterdessen h\u00f6rte ich am sp\u00e4ten Nachmittag am Funk eine &#8218;Mayday-Meldung&#8216; von einem anderen Segelschiff, welches in echter Not war. Es lief mir kalt den R\u00fccken runter. Die\u00adses Schiff befand sich keine 15 Meilen voraus von uns entfernt. Schon bald erschien ein Heli\u00adkopter am Himmel und \u00fcber Funk h\u00f6rte ich, dass die Rettungsaktion anlief und der See\u00adnot-Kreuzer in ein paar Stunden am Ort sei. Wir reduzieten sofort die Fahrt, um allenfalls Hilfe anbieten zu k\u00f6nnen. Bei an\u00adbrechendem Tageslicht konnten wir die Hava\u00adristen mit dem Fernglas sehen. Erneut kam der Heli und die 2 k\u00f6pfige Be\u00adsatzung wurde mit der Seilwinde abgeborgen. Ein kleineres SARS Hilfsboot nahm die Yacht in Schlepp und die\u00adser Konvoi machte sich ebenfalls auf den Weg nach A Coruna. Beeindruckt von dieser professionellen Leistung der Spanier folgten wir unserem Kurs, gl\u00fcck\u00adlich, dass wir nur eine Motorhavarie hatten und uns nicht in echter Gefahr befanden. Aber nach\u00addenklich macht das schon.\u2028\u2028 Am sp\u00e4ten Mittag meldeten wir unsere Ankunft \u00fcber Funk und erfragten allf\u00e4llige Assis\u00adtenz beim Anlegen, nat\u00fcrlich unter Segeln, wir hatten ja keinen funktionierenden Motor. Die Einfahrt stellte sich als eng und etwas kritisch dar, aber der Wind kam aus der guten Richtung und liess deutlich nach. Was Schiffsbeherr\u00adschung bedeutete, konnten Sascha und ich nun unter Beweis stellen. Dann ist Koordinati\u00adon, intuitives und richtiges Handeln gefragt, denn bei einem Fehler kriegt man keine 2 Chance. Es gelang perfekt, der Hafenmitar\u00adbeiter war beein\u00addruckt und konnte nur noch die Leine annehmen und direkt vor seinen F\u00fcssen festmachen. Gut gemacht Crew! \u2028\u2028Trotz extremem Schlafmangel, geschundenen Muskeln kochte ich noch ein volles Men\u00fc, denn beina\u00adhe 3 Tage lang konnten wir nicht richtig essen. Zuerst aber noch einen kr\u00e4ftigen Schluck aus der Whisky Flasche zur Entspannung und Belohnung. Duschen, die salzge\u00adtr\u00e4nkte Kleidung wechseln und ab in die Koje. Noch im Schlaf rollten wir hin und her, ob\u00adwohl das Schiff total ruhig im siche\u00adren Hafen festgemacht war. Das Gleichgewichtsorgan stellt sich eben etwas langsamer wieder auf normale Bewegungen ein.\u2028\u2028Der Hafen in A Coruna &#8218;Marina Royal&#8216; ist absolut top. Vom Personal \u00fcber die Sanit\u00e4rr\u00e4ume, die Stege, alles vom Feinsten. Die administrative Abwicklung war leicht gemacht und freundlichste Unterst\u00fct\u00adzung wurde uns beinahe aufgedr\u00e4ngt. Am dritten Tag kam der Me\u00adchaniker an Bord. Nach einer halb\u00aden Stunde war die Ursache gefunden und der Motor schnurrte wieder wie gewohnt. Am An\u00adsaugrohr direkt oberhalb des Tanks, im Winkelst\u00fcck (siehe Bild) befand sich eine Verstop\u00adfung, schwarzer Schlick, wie ein aufgel\u00f6ster Kau\u00adgummi, verschloss die Diesel\u00adzufuhr. Ok, wiederum Teflon-Reste wie schon gehabt? Arbeitsweise ei\u00adnes fr\u00fcheren Ein\u00adgriffs durch einen \u201csog. Schrauber\u201d der nicht weiss, dass simples Teflon und Diesel sich niemals ver\u00adtragen? Selbst vulkanisierende Gummib\u00e4nder l\u00f6sen sich im Diesel zu einer klebri\u00adgen Masse auf. \u2028\u2028Also warteten wir nun das geeignete Wetterfenster ab, f\u00fcr die 890 Meilen Diretissima. \u2028\u2028Um 11 h am <strong>26.7. 2022<\/strong> liefen wir unter besten Prognosen aus. Wir rechneten mit 6 N\u00e4chten und rund 7 Tage. Und tats\u00e4chlich schon der Start verlief wie gew\u00fcnscht. Die lange Aus\u00adfahrt aus der Bucht noch unter Motor, der zuverl\u00e4ssig unten schnurrte, kamen wir mehr und mehr voran und der Wind stellte sich ein. Zuerst m\u00e4ssig, dann immer regelm\u00e4ssiger und mit gew\u00fcnschten 15 Knoten. \u2028Ein angek\u00fcndigtes Starkwindfeld, von ca. 400 Meilen Breite, lief entlang der spanisch, portugiesischen K\u00fcste und dem wollten wir ausweichen, weil Wellen bis zu 6 Meter angek\u00fcndigt waren. Also zur\u00fcck zum Wendepunkt, wo wir Tage zuvor schon mal waren. Aber ca. 2 Tage lang er\u00adhielten wir doch eine richtige Ge\u00adschmacksprobe vom angek\u00fcndigten Starkwind. Wellenberge um 4-5 Meter rollten quer achterlich heran. Immer im letzten und richtigen Moment hob Carmina ihren Hintern an und unter starkem Rauschen und Spritzen surften wir die Wellent\u00e4ler runter. Einfach herrlich, einfach geil, wie Sascha meinte. Und unsere neue Windpilot Pacific hielt die Carmina perfekt auf Kurs, auch wenn wir die Rumpfgeschwindigkeit \u00f6fters mal kr\u00e4ftig \u00fcberschritten hatten.\u2028\u2028 Nach dem dritten Tag draussen m\u00e4ssigte sich der Wind und wir erlebten herrlich Segel\u00adtage und -n\u00e4chte, weit draussen auf dem Nordatlantik. \u00dcber uns ein Sternenhimmel in voller Pracht, die gros\u00adsen Masten in den Himmel ragend, die weissen Sebeln bildeten ei\u00adnen herrlichen Kontrast. Stern\u00adschnuppen jagten, eine wie die andere, \u00fcber den dunklen Himmel und um dem ganzen noch eine besondere Note zu geben ging der Mond im Osten, st\u00e4ndig zunehmen, auf. Wie ist diese, von menschlichen Einfl\u00fcssen ungest\u00f6rte Natur ein\u00adfach \u00fcberw\u00e4ltigend sch\u00f6n. Und wie klein sind wir \u00fcberheblichen, oft eingebildeten Men\u00adschen eigentlich. &#8211; Im Maritimen Museum in Cherbourg lern\u00adten wir, dass sich in einem einzigen Kubik Meter Meerwasser mehr organische Lebewesen befindet als die Mensch\u00adheit aktuell auf dieser Erde z\u00e4hlt! Und was wissen wir eigentlich \u00fcber das Leben im Meer, dass unter unserem Schiffsboden 4-6000 Meter tief war? Nichts&#8230; absolut Nichts!<\/p>\n<p>Am Morgen nach der 6. Nachtwache guckte ich routinem\u00e4ssig aus der Lucke um zu kon\u00adtrollieren ob uns Fischerboote und -netze in die Quere kommen k\u00f6nnten. Denn auf Grund der perfekten Navi\u00adgation von Sascha wusste ich, dass wir nur noch ca. 15 Meilen vor San Miguel, der ersten Insel in der Azorengruppe lagen und die unser Ziel war. Pl\u00f6tzlich schimmerte eine fade Lichterkette am Ho\u00adrizont auf. Land? Runter an den Navigations\u00adtisch um in der Karte zu pr\u00fcfen, ob das wirklich die ersten Landzeichen waren. Ja&#8230; Land in Sicht! \u2028\u00dcberw\u00e4ltigt von diesem Gef\u00fchl liess ich Sascha noch etwas schlafen und genoss einmal erst, ganz egoistisch, diesen Moment.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC08149.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-full wp-image-31556\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC08149.jpeg 1280w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC08149-300x225.jpeg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC08149-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC08149-768x576.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>Ein tiefempfundenes Gl\u00fccksgef\u00fchl schn\u00fcrte mir et\u00adwas die Kehle zu. Immer wieder Magisch. Es tauchte, wie gezaubert, einfach eine vulkan\u00adische In\u00adsel-Gruppe aus dem Nichts auf, mit\u00adten im Nordatlantik!\u2028\u2028Etwa sp\u00e4ter weckte ich Sascha und er wankte schlaftrunken an Deck und realisierte mehr und mehr, was da vor unserem Bug lag. &#8218;Give my five&#8216; Sascha, tolle Seemannschaft, tolles Teamwork und das auch unter schwierigen Bedingungen, ohne jemals schlechte Stimmung. So muss es sein. Auch wenn es f\u00fcr den Papa nicht immer einfach war, dass Sascha eben nicht mehr das &#8218;Kind&#8216; war, sondern eine selbst denkende und handelnde Pers\u00f6nlichkeit. Und er hat seine F\u00e4higkeiten in allen Diszipli\u00adnen einer Hochseefahrt bes\u00adtens unter Beweis gestellt, obwohl es f\u00fcr ihn die erste derartige Reise war.\u2028\u2028Dann, keine 10 Meilen vor dem Ziel wollte uns Murphy nochmals in die Klauen nehmen. So ein\u00adfach wollte er uns nicht davon kommen lassen. Er stellte erst mal einfach den Wind wieder ab. In\u00adnert Minuten; Knopf auf Aus! Wir versuchten aus den letzten Hauch&#8217;s von Wind noch etwas H\u00f6he zu gewinnen. Chancenlos und die kr\u00e4ftige Str\u00f6mung trieb uns wieder r\u00fcckw\u00e4rts Richtung Festland. NEIN, dorthin wollten wir nun definitiv nicht! \u2028\u2028Also Motor an um die letzten Stunden noch zu schaffen und um vor Dunkelheit den si\u00adcheren Ha\u00adfen in Ponta Delgada zu erreichen.\u2028\u2028Denkste! &#8211; Murphy hatte noch EINEN auf Reserve, n\u00e4mlich wieder dieselbe Story, keine Dieselzu\u00adfuhr.\u2028\u2028 Herrgott nochmal. Was soll das?\u2028\u2028 Ich hatte inzwischen Handykontakt mit dem Festland und mein alter Kumpel Michael be\u00adratschlagte mit uns die M\u00f6glichkeiten. Erstmals den Hafen Ponta Delgado vergessen. Auf halber Strecke be\u00adfand sich ein kleinerer, n\u00e4mlich &#8218;Porto Vila Franca do Campo&#8216;. Aber es war bereits stockdunkel, ohne Wind, so mussten wir irgendwie den Motor wieder zum Laufen bringen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Flaute-Kuba-Vougessis.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"663\" class=\"aligncenter size-full wp-image-31557\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Flaute-Kuba-Vougessis.jpg 1000w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Flaute-Kuba-Vougessis-300x199.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Flaute-Kuba-Vougessis-768x509.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/>Michael hatte die goldene Idee (fast gleichzeitig mit Sascha und mir), dass wir versuchen sollten den Diesel aus einen Kanister und nicht mehr aus dem Haupttank zu ziehen. Gut gesagt, aber das war gar nicht so einfach. Wie von guten Geistern empfohlen hat\u00adte ich noch ein 150 cm langer, neuer Dieselschlauch in Reserve. Sa\u00adscha bastelt inzwi\u00adschen im Motorraum ein Provisorium mit einem 6 Liter Kanister. Diesmal lag das Schiff wenigstens relativ ruhig im Wasser und nach einer guten Stunde, die ersten Startversu\u00adche, nochmals alle Leitungen und Einspritzd\u00fcsen entl\u00fcften und&#8230; siehe da, der Kerl schnurrte wieder vertraut und zuverl\u00e4ssig. Also, nichts wie los und die letzten 10 Meilen, respektive knappe 2 Stunden direkt auf den Hafen Vila Franca do Campo zu.<br \/>\n\u2028<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Angekommen-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-31559\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Angekommen-225x300.jpg 225w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Angekommen.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/>Die Einfahrt war echt schmal, mit sehr starker Str\u00f6mung gegen und, durch die Gezeiten, wir h\u00e4tten diese Einfahrt unter Segeln und im Dunkeln nie geschafft. Und dann nach einem 90 Grad Schwen\u00adker nach Steuerbord fanden wir einen Ponton, an dem wir l\u00e4ngsseits anlegen konnten. Durch unsere Ger\u00e4usche erwachte ein anderer Skipper aus dem mittern\u00e4chtlichen Schlaf und stand zum Empfang der Leinen bereits da. Super! 01:15 Uhr Leinen fest.\u2028\u2028 Wir hatten nicht nur Murphy geschlagen und uns von ihm nicht unterkriegen lassen. Wir haben auch sehr viel erfahren. Wir haben viel gelernt, \u00fcber uns selbst, \u00fcber Zielstrebig\u00adkeit, Biss- und Durchhalteverm\u00f6gen und dass es immer f\u00fcr jedes Problem eine L\u00f6sung gibt. Und nat\u00fcrlich, dass gute Seemannschaft ein totales Zusammenspiel einer Crew aus\u00admacht. Das funktioniert aber nur, wenn auch etwa gleicher Wissensstand und physische, wie mentale Energie von Beiden zur Seite steht.\u2028\u2028PS: Wir gebrauchen das Wort &#8218;Erfahrungen&#8216; so oft, ohne die hintergr\u00fcndige Bedeutung zu erfragen. &#8211; Es kommt von \u201eER-Fahren\u201c und von \u201e ist mir Widerfahren\u201c das ergibt in der Summe Erfahrungen. Wahrhaftig, so ist es.\u2028PS: \u2028Inzwischen wurde der Dieseltank total revidiert.<br \/>\nDie standardm\u00e4ssigen billigen An\u00adschl\u00fcsse mit 1\/8 Zoll Rundbogenfittinge, gleich im Doppel, ersetzt. Ein Ansaugrohr geht bis  knapp \u00fcber den Tankboden, das andere endet bei ca. 25 % F\u00fcllstand. Im Motorraum sind Umschalth\u00e4hne installiert, sodass ich etwas sicherer versorgt bin. Ein Tagstank w\u00e4re nat\u00fcrlich das Optimum, aber woher bekommt man diesen ?<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" class=\"size-medium wp-image-31568\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2-768x433.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2-1536x866.jpg 1536w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-2.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Tankumbau-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"alignleft size-medium wp-image-31565\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Tankumbau-300x168.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Tankumbau.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>260 Liter Volumen, neu jetzt auch mit einer anst\u00e4ndigen Inspektionslucke, welche ich mit allen Anschl\u00fcssen simpel entfernen kann. Hier erledigte dieser Umbau ein feiner Mecha\u00adniker f\u00fcr 400 EUR bar auf die Hand. Und diese stinkbilligen Anschl\u00fcsse sind haupts\u00e4chlich mitverantwortlich, dass exakt hier Verstopfungen entstehen. Alle sind entfernt worden und durch einiges gr\u00f6sseren Rundbogenfittinge ersetzt.<\/p>\n<p>Thomas Rettenmund onboard<br \/>\nSV Carmina \/ Azoren<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-1-286x300.jpg\" alt=\"\" width=\"286\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-31566\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-1-286x300.jpg 286w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-1-975x1024.jpg 975w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-1-768x807.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Ohne-Titel-1.jpg 1106w\" sizes=\"auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EINMAL AZOREN &#8211; EINFACH BITTE! Ja, das war\/ist mein Wunsch und Ziel. \u2028\u2028Einfach? \u2028\u2028Im doppelten Sinn gemeint. 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