{"id":4509,"date":"2011-08-07T17:24:20","date_gmt":"2011-08-08T00:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=4509"},"modified":"2024-02-22T09:22:54","modified_gmt":"2024-02-22T16:22:54","slug":"what-ever-happened-to-boat-building","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/schiffe\/what-ever-happened-to-boat-building\/","title":{"rendered":"Quo vadis Bootsbau"},"content":{"rendered":"<p>QUO VADIS BOOTSBAU &#8211; WAS IST AUS DIR GEWORDEN ?<\/p>\n<p>Kaum ein Thema kann besser polarisieren als eine Betrachtung \u00fcber die Qualit\u00e4t schiffgewordener Tr\u00e4ume, die in einem Seglerleben eine zentrale Rolle spielen, denn die Wahl f\u00fcr oder gegen ein Schiff hat Konsequenzen &#8211; wer A sagt, muss den Rest des Alphabets auch deklinieren k\u00f6nnen!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-1024x657.jpg\" alt=\"\" title=\"Poor Me\" width=\"640\" height=\"410\" class=\"alignleft size-large wp-image-2952\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-1024x657.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me.jpg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Dies gilt f\u00fcr finanzielle Leidensbereitschaft, handwerkliches Geschick und Lernf\u00e4higkeit ebenso wie f\u00fcr den Gehorsam der hintendran zwangs-verbundenen Familie, die aushalten muss, was auf der Br\u00fccke kommandiert und als Richtlinie in Kunststoff, Alu oder Blech gegossen oder verschweisst wird &#8211; mitgefangen &#8211; mitgelitten &#8211; oder &#8211; mit Gl\u00fcck &#8211; das Gegenteil!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"WoodBumpkin\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2951\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ein komplexes Thema &#8211; eigentlich erstaunlich, dass viele Argumente selten er\u00f6rtert werden!<br \/>\nEine polarisierende Diskussion \u00fcber fr\u00fcher = besser bzw. modern = schlechter greift erheblich zu kurz, auch wenn dies z.B. in einer Forengemeinde mit eingefleischten Spitzfindigkeiten und vorhandenen Fronten schnell ausser Rand und Band ger\u00e4t und Feinde eigener Erkenntnisse schnell fokussiert, stigmatisiert oder gar beschimpft werden.<\/p>\n<p>Turbulentes Fahrwasser!<\/p>\n<p>Erstaunlich eigentlich, dass dar\u00fcber so wenig in der Fachpresse zu lesen ist &#8211; hat vielleicht mit R\u00fcchsichtnahmen gegen\u00fcber einer Anzeigenkundschaft zu tun &#8211; von denen man &#8211; nolens volens &#8211; abh\u00e4ngig geworden ist! Das ist die alte Geschichte vom H\u00e4ndewaschen &#8211; einer Hand und der zweiten. <\/p>\n<p>So finden wir kritische Betrachtungsweisen zum Bootsbau nur in Randbereichen, wenn z.B. Stehh\u00f6hen, Kojenl\u00e4ngen oder individuelle Geschmacklichkeiten benannt werden, hingegen die Grunds\u00e4tzlichkeiten eines Schiffes selten im Fokus stehen oder gar Gegenstand akribisch vergleichender Untersuchungen werden. Zum Beispiel hier eine <a href=\"http:\/\/forum.yacht.de\/showthread.php?t=95636\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Untersuchung \u00fcber Designtrends<\/a><\/p>\n<p>Heisses Thema? Mitnichten &#8211; denn es handelt sich um den Kern des Ganzen &#8211; den Bootsbau und seinen Wandel von einer Handwerkskunst zu industrieller Bootsbauweise &#8211; insbesondere den Auswirkungen auf Qualit\u00e4t und Preis der Ware.<br \/>\nSp\u00e4testens hier kann jeder Segler mitreden, denn kaum ein Sachgebiet bringt die Gem\u00fcter zum Kochen wie die Diskussion \u00fcber den Vergleich von fr\u00fcher gegen\u00fcber heute! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-1024x670.jpg\" alt=\"\" title=\"Holz Spanten\" width=\"640\" height=\"418\" class=\"alignleft size-large wp-image-2954\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-1024x670.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-300x196.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten.jpg 1830w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Untersuchen wir den Fall.<\/p>\n<p>Zu unterscheiden sind:<br \/>\n&#8211; Bootsbau im Wandel von Handwerk zur Industrie<br \/>\n&#8211; Materialien und Verarbeitung<br \/>\n&#8211; Seeverhalten und Geschwindigkeit<br \/>\n&#8211; Einsatzgebiet und tats\u00e4chliche Verwendung<br \/>\n&#8211; Lebensdauer und Wartungsaufwand<br \/>\n&#8211; Vertrieb und seine Kosten<br \/>\n&#8211; Wertigkeit und Wiederverkauf<\/p>\n<p>Unbestritten, dass Segeln erst mit der Einf\u00fchrung serieller GFK Produktion zum Breitensport hat geraten k\u00f6nnen. Je kleiner das Boot, desto gr\u00f6sser Markt und St\u00fcckzahlen &#8211; Opti und Laser wurden in sieben-stellige St\u00fcckzahlen gebaut &#8211; oder waren das nur sechs?<\/p>\n<p>Bei Dickschiffen ist die St\u00fcckzahl vergleichweise r\u00fchrend, das Wertsch\u00f6pfungspotenzial enorm viel  interessanter &#8211; weil ein Opti eben weder Stehh\u00f6he, Maschine noch eine Toilette hat. <\/p>\n<p>Unvergessen, dass die damals geringe Zahl der Anbieter europ\u00e4ischer Boote auf Messen ihre Schiffe dutzendfach haben verkaufen k\u00f6nnen &#8211; pro Messe und Schiff! Unvergessen die Geschichte von Peter Schmidt, unserem abendlichen Skat Pendent w\u00e4hrend der Interboot, der in einer schnellen Messe Woche \u00fcber 30 Siriusse hat verkaufen k\u00f6nnen &#8211; und vor \u00dcbermut kaum noch laufen konnte.<\/p>\n<p>In den Siebzigern und Achtzigern herrschte Goldgr\u00e4berstimmung! Die Segler haben den Werften  die Bude eingerannt und sie mit ihrer Nachfrage sp\u00e4ter flach gelegt. <\/p>\n<p>Brian Meerlow und seine M\u00e4nner haben in England die LEISURES zu tausenden gebaut, Styrol galt damals noch als atembar und Absauganlangen waren unbekannt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg\" alt=\"\" title=\"B. 6 John Adam 1968 Kopie\" width=\"768\" height=\"594\" class=\"alignleft size-full wp-image-2759\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie-300x232.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a>Sch\u00f6ner Zufall, dass der Gr\u00fcnder meiner Firma &#8211; John Adam &#8211; auf der Flucht vor weiblichen Tentakeln im Jahre 1968 bei Brian um ein Schiffchen bat &#8211; hernach mit einer Leisure 17 dann nach Westen segelte, wo er unfreiwillg &#8211; weil schlafend &#8211; an der kubanische K\u00fcste strandete. Dort im Knast reifte damals der Entschluss zur Gr\u00fcndung der Firma Windpilot. Immerhin hatte die erste Anlage ihren Test mit Bravour bestanden &#8211; und Augen haben Windsteuersysteme auch heute nicht!<\/p>\n<p>John\u00b4s Story war in Deutschland damals eine Sensation. Profis h\u00e4tten eine Markteinf\u00fchrung f\u00fcr Leisure Yachten nicht besser koordinieren k\u00f6nnen! Der Mythos der Marke strahlt auch heute noch &#8211; nach immerhin 4000 gebauten Schiffen, die fast alle noch lebendig sind.<\/p>\n<p>Abgeschweift? Macht nix &#8211; geh\u00f6rt dazu!<\/p>\n<p>Den Anforderungen eines Volkes, das auf\u00b4s Wasser str\u00f6mte, war mit alten Produktionsmethoden und handwerklicher Bootsbaukunst nicht zu erf\u00fcllen. Konsumenten sind immer ungeduldige Leute, fr\u00fcher und heute noch!  Sitzt der Stachel erst im Fleisch &#8211; will man ein Schiff flott unter dem Hosenboden haben! Erwachsene k\u00f6nnen wie Kinder sein: nervig, quengelig und ungeduldig!<\/p>\n<p>Kaum ein Wandel erfolgte derart radikal, wie im Bootsbau. Was Unten war, wurde sprichw\u00f6rtllich nach Oben gewendet &#8211; bzw. das Innere nach Aussen! Denn Schiffe wurden fortan falsch herum gebaut &#8211; mit der Schale f\u00e4ngt heute alles an.<\/p>\n<p>Hatte Henry Ford das Fliessband schon vor 80 Jahren eingef\u00fchrt &#8211; erwachte der Bootsbau vor erst 40 Jahren aus dem Dornr\u00f6schenschlaf &#8211; das Volk hatte vorher andere Sorgen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Kutter Spant\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2956\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Bootsrumpf war fr\u00fcher eine komplexe Angelegenheit. Er bestand aus Kielschwein, Totholz, Vor- und Achtersteven, Stringern, Decksbalken und Spanten im Dreiviertel Takt. Ein solides Haus, das mit daumendicken Planken zum Schluss wasserdicht verschraubt, verklebt, vernagelt und zum Schluss vielfach lackiert, poliert und versiegelt wurde.<\/p>\n<p>Ein fertiger Rumpf war ohne M\u00f6bel schwimm- und segelf\u00e4hig &#8211; eine steife Zelle und Belastungen jeder Art souver\u00e4n gewachsen. Regattaschiffe wurden im ersten Leben &#8211; des Gewichtes wegen &#8211; oft mit Rohrkojen ausgestattet. Erst im zweiten Leben wurden sie dann manchmal voll m\u00f6bliert und erfuhren die Metamorphose zum Fahrtenschiff. Der Eigner bestimmte, ob er mit M\u00e4nnerKerlen SeeSchlachten schlagen, oder samt Frau, Freundin, Familie sein Schiff bewundern lassen und bewegen wollte. Die Schiffe waren stark genug f\u00fcr beide Leben &#8211; und sie sind es heute immer noch! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-670x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"OlafTrygvason Knierim\" width=\"640\" height=\"978\" class=\"alignleft size-large wp-image-2957\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-670x1024.jpg 670w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-196x300.jpg 196w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim.jpg 1198w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Proportion der Kosten f\u00fcr Schiffsrumpf zum fertigen Schiff war schmerzhaft, denn Bootsbauer konnten weder Hexen noch Blauf\u00e4rben &#8211; Holzbiegen dauerte eben seine Zeit, auch wenn diese damals preiswert zu kaufen war.<\/p>\n<p>Rationalisierung beim Rumpfbau war der logische Weg &#8211; und sie kann getrost als der Laster Anfang bezeichnet werden!  <\/p>\n<p>War eine Negativ Form in GFK erst einmal hergestellt, konnten Schiffs Schalen wie Br\u00f6tchen fix fertig gebacken werden &#8211; eine Arbeit, die pl\u00f6tzlich auch von Nicht-Bootsbauern zu erledigen war!<\/p>\n<p>Es ist die Besonderheit der Modern Classics, dass ihre R\u00fcmpfe aus GFK hergestellt, aber der Ausbau weiterhin handwerklich erledigt wurde &#8211; Bootsbauer blieben in Lohn und Arbeit.<\/p>\n<p>Kein Geheimnis, dass \u00e4ltere GFK Schiffe meist erheblich solider hergestellt wurden, weil Stringer und Wrangen fl\u00e4chig und der Holz Ausbau stirnseitig  mit dem Rumpf &#8211; durch Laminat &#8211; verbunden wurden.  Das Ergebnis war stets ein steifes Schiff!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-1024x682.jpg\" alt=\"\" title=\"Hanseat peter Totale klein Kopie\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"alignleft size-large wp-image-2958\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Meine Hanseaten &#8211; ich hatte drei in Folge &#8211; segelten unter Last stets leise schweigend &#8211; und Knistern im Deck war unbekannt, wenn die Kavallerie der P\u00e4ckchenlieger auf Helgoland Richtung Land zur Pommes- oder Zollfrei Bude turnte.<\/p>\n<p>Singende Schiffe waren damals unbekannt!<\/p>\n<p>Modern Classics stehen heute hoch im Kurs &#8211; schlicht, weil sie als Synthese zweier Welten gelten, sch\u00f6ne Linien und traditionelles Handwerk mit modernen Materialien verkn\u00fcpften und damit endlich die mit dem Segeln bislang assoziierten Ger\u00fcche nach feuchtem Mief und muffigen Socken &#8211; zu den Fischen schickte. Segeln geriet damit auch zum Familienvergn\u00fcgen, weil Damen gemeinhin nicht nur kleinere, sondern auch feinere Nasen haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"MaxiHeck\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2959\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Schiffbau ist Schiefbau &#8211; darin besteht der Reiz einer jeden Yacht, deren Formensprache unser Blut in Wallung und unser Konto zur Verzweiflung bringt &#8211; sie garantiert hingegen, dass wir auch nach tiefem Schlaf mit schnellem Blick sofort erkennen, wo wir sind &#8211; n\u00e4mlich keinesfalls zu Hause &#8211; denn: rechte Winkel gab es nicht. So gesehen war es eine wirklich sch\u00f6ne Zeit!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-1024x680.jpg\" alt=\"\" title=\"Velvet innen low\" width=\"640\" height=\"425\" class=\"alignleft size-large wp-image-2966\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Traditionelle Formensprache war stets emotional, weil Funktion der Form folgte &#8211; und nicht umgekehrt!<\/p>\n<p>Heutiger Mainstream rennt anderen Erforderissen hinterher, weil Marketing Diktate Konzept und Produkt bestimmen und Formensprache nur noch der Wiedererkennung und Marken Unterscheidung zu dienen scheint!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-1024x676.jpg\" alt=\"\" title=\"Longkeel\" width=\"640\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-2960\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-300x198.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel.jpg 1838w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Mit Sicherheit waren die alten Schiffe stabiler, weil sie ein R\u00fcckgrad samt Rippen besassen und damit gegen ungew\u00f6hnliche Begegnungen wie Ramming, Strandung oder Grundber\u00fchrung besser gewappnet waren &#8211; nicht zu reden vom Hauptruder, das hinter dem Kiel in Abrahams Schoss immer bestens gesch\u00fctzt und stabil gelagert war!<\/p>\n<p>Ein vergleichbares  R\u00fcckgrad ist im modernen Yachtbau nicht mehr vorhanden, oder eleganter: es wurde stillschweigend eliminiert, hier und da durch andere Bauteile ersetzt. Besassen Autos fr\u00fcher ein Chassis, tr\u00e4gt sich die Summe aller Bauteile heute gegenseitig.  Naja &#8211; \u00fcberspitzt gesagt!<\/p>\n<p>Innenschalen und Formbauteile haben traditionellen Bootsbau zunehmend auch im Innenausbau \u00fcberfl\u00fcssig gemacht, weil Formen und Bauteile in Serie rasant zu erstellen und ebenso schnell im Rumpf zu installieren sind. Bootsbau erfolgt heute in modularer Bauweise, was Individualisierung erm\u00f6glicht und Kosten reduziert. Zudem k\u00f6nnen Formbauteile auch Rundungen ohne Aufpreis erf\u00fcllen und dem Auge des Betrachters ein wenig schmeicheln.<\/p>\n<p>Zur Verdeutlichung ein Video einer Werksf\u00fchrung einer bekannten Werft<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7eOhpDg7o6A\" frameborder=\"0\" allowFullScreen><\/iframe><br \/>\nAussteifung erfolgt heute durch Schotten, Innenschalen, L\u00e4ngsstringer und Fundamente, die in belasteten Bereichen daf\u00fcr sorgen, dass der Kiel beim Kranen mit aus dem Wasser kommt, der Motor beim Schieben nicht durch\u00b4s Schiff nach vorne wandert und Benutzer der Bordtoilette beim Segeln am Wind dort nicht bis zur Wende verhaftet werden &#8211; weil der Mast von oben die T\u00fcr unter Druck verklemmt. Ger\u00e4t eine Konstruktion zu sehr extrem, werden metallene Verst\u00e4rkungen eingebaut, um die Lasten zu verteilen und aufzufangen.<\/p>\n<p>Glauben wir wirklich den allgemeinen Versicherungen, wenn uns die Qualit\u00e4t und Solidit\u00e4t moderner Schiffe als stetig wachsend versichert wird?<\/p>\n<p>Platz ist zum wichtigeren Argument geworden und so erwies sich somit auch als praktisch, den stabilen Unterbau einer Yacht, ihr Ger\u00fcst und Spantenwerk, nahezu sukzessive wegzulassen.<\/p>\n<p>Mit Raumwundern kann man Segler wie Motten fangen, denn die Kojen-Menge geriet zum Mass der Segel-Dinge &#8211; und hat Einfluss auf den Preis.<\/p>\n<p>Wer macht sich schon Gedanken, wie diese Wunder zustande kommen? Wen interessiert ernsthaft, wieviel Konstruktion sich hinter Innenschalen versteckt &#8211; oder ob \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Alles eine Frage der Betrachtungsweise! Auch mit geschlossenen Augen kann man durchs Leben kommen.<\/p>\n<p>Unvergessen ein der L\u00e4nge nach aufgeschnittenes Segel-Schiff auf einer grossen Messe, wo sich dem wachen Auge offenbarte, wie gering der Abstand zwischen Segler und den Fischen geraten kann &#8211; wenn er sein Ohr im Schlaf seelig an die Wegerung dr\u00fcckt.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"480\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xEGWnDMyTYA\" frameborder=\"0\" allowFullScreen><\/iframe><br \/>\nIst kaum aufgefallen &#8211; oder doch?<\/p>\n<p>Kein Geheimnis, dass Mast, Rigg, Segel, Motor, Kiel und Ruder in jeweils unterschiedlichen Richtungen am Schiffsrumpf zerren und hydraulische Helferlein ein ganzes Schiff verbiegen k\u00f6nnen. Nur ein steifer Rumpf kann Lasten auf Dauer tragen und ertragen &#8211;  wird er weich, sind Folgesch\u00e4den zu bef\u00fcrchten. Erm\u00fcdungserscheinungen an Rumpf, Kiel und Ruder sind unsere t\u00e4glichen Begleiter &#8211; sie sind der  Tummelplatz f\u00fcr Gutachter, Refitter und Fachbetriebe.<\/p>\n<p>Eine Binse, dass die Halbwertzeit flotter RegattaRutschen beschr\u00e4nkt ist und sie irgendwann ein wenig weicher den Wellen dann geschmeidig biegsam folgen. Life is a compromise! Und mit Riggspannung kann man es auch \u00fcbertreiben!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"HansChristian43\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2961\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Wir wollen hier auch kein Wort dar\u00fcber verlieren, dass alte Schiffe &#8211; oder in Fernost gebaute &#8211; h\u00e4ufig enorme Laminatst\u00e4rken aufgewiesen haben &#8211; denn die Gr\u00fcnde lagen auf der Hand: Material und Lohnkosten waren gering &#8211; und kaum eine Werft wusste damals, wie d\u00fcnn man tats\u00e4chlich bauen konnte. <\/p>\n<p>Diese Faktoren liegen heute &#8211; gr\u00fcndlich &#8211; anders!<\/p>\n<p>Das wohl gr\u00f6sste Geheimnis der zunehmenden Industrialisierung im modernen Bootsbau liegt in der rasanten Verringerung der Produktionszeiten &#8211; also steigender Wertsch\u00f6pfung. Oder warum sonst geraten Yachtshersteller in den Fokus internationaler Anleger oder der als Nadelstreifen verkleideten Schrecken im Heu?<\/p>\n<p>Unvergessen ist mir die Geschichte eines Seglers, der sein st\u00e4hlernes Kellerschiff &#8211; seiner Frau zuliebe und f\u00fcr die geplante grosse Rentner Reise &#8211; nun gegen ein neues &#8211; und helleres &#8211; Schiff vertauschen wollte. <\/p>\n<p>Der Mann betrat eines Montags bester Laune das Werft B\u00fcro seiner Winter Tr\u00e4ume, weil er die letzten Tage im Kreissaal, die Geburt seiner neuen segelnden Geliebten vor Ort begleiten wollte. Sein Erstaunen war enorm, denn seine Yacht kam zeitgleich gerade als leere Schale auf den Hof gefahren. Das Schiff wurde wenige Tage sp\u00e4ter hingegen p\u00fcnktlich ausgeliefert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-661x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Privilege\" width=\"640\" height=\"991\" class=\"alignleft size-large wp-image-2963\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-661x1024.jpg 661w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-193x300.jpg 193w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1.jpg 1189w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>\u00c4hnliches habe ich In Les Sable D\u00b4Olonnes erlebt. Der Neubau eines imposanten Katamarans stand eine Woche vor Auslieferung als Grossbaustelle ohne Deck in der Hallen Mitte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-1024x661.jpg\" alt=\"\" title=\"Privileg2\" width=\"640\" height=\"413\" class=\"alignleft size-large wp-image-2964\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-1024x661.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2.jpg 1840w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Eigner und seine Frau sassen auf gepackten Koffern im F\u00fcrstenfeldbruck. Keiner von uns wollte damals wirklich glauben, dass der Auslieferungstermin w\u00fcrde gehalten werden. Hat aber auch dort einwandfrei geklappt! <\/p>\n<p>Mein Kopf vergleicht Investitionen f\u00fcr Schiffe immer wieder mit den Kosten f\u00fcr immobile Tr\u00e4ume, auch wenn H\u00e4user beim Kreuzen am Wind meist ihre Schw\u00e4chen haben. Der Kaufpreis f\u00fcr einen EFH Neubau in gr\u00fcner Lage liegt im Bereich von TEU 200 und bindet tausende Mannstunden bei moderater Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr alle beteiligten Unternehmen.<\/p>\n<p>Ein vergleichbar teures GFK Grossserienschiff ist in einem Bruchteil der Zeit fertiggestellt &#8211; wird hingegen preislich dann recht h\u00e4ufig verglichen mit Schiffen bei derer Herstellung der handwerkliche Anteil erheblich gr\u00f6sser ist. Es ist wenig verwunderlich, dass Begriffe wie \u201eQualit\u00e4tsyacht\u201c dabei stets f\u00fcr hochpreisigere Yachten Verwendung finden. Klar, dass handwerklich hergestellte One Offs am Ende teurer sind. <\/p>\n<p>Interessant, wahrscheinlich zu brisant, sich ein paar Gedanken zu machen \u00fcber die zur Produktion eines fertigen Schiffes notwendigen Arbeitsstunden. Schlussfolgerungen in Bezug auf die Wertigkeit eines Schiffes erg\u00e4ben sich dann von selbst. You get what you pay for, stimmt dann vielleicht im doppelten Sinne &#8211; ggf. auch r\u00fcckw\u00e4rts.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-1024x668.jpg\" alt=\"\" title=\"HR42 alt\" width=\"640\" height=\"417\" class=\"alignleft size-large wp-image-2970\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-1024x668.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-300x195.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt.jpg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Interessant auch Qualt\u00e4ts Standarts und Wertigkeit im Langzeitbetrieb am Gebrauchtmarkt zu vergleichen &#8211; wenn die Stunde der Wahrheit f\u00fcr Schiffe Schw\u00e4chen hat zutage treten lassen, die beim Neubau nicht zu erkennen gewesen sind. Qualit\u00e4t offenbart sich erst im Langzeitbetrieb und es ist kein Wunder, dass der Seglerkopf stillschweigend Informationen speichert, die ihn am Ende eine Meinung fassen l\u00e4sst. F\u00fcr oder gegen eine bestimmte Marke.<\/p>\n<p>Wenn wir heute im Wochentakt mit Bootspremieren begl\u00fcckt werden, sind dies nahezu ausnahmslos Schiffe aus GFK Serienfertigung. Hier sind recht offenbar Rationalisierungen m\u00f6glich geworden, die dem Normalsegler unbekannt geblieben sind &#8211; vielleicht w\u00e4ren sie ihm sogar unheimlich.  <\/p>\n<p>Rationalisierung fand statt in weiten Bereichen::<\/p>\n<p>&#8211; bei Konstruktion, die von Grossrechnern mit ausgekl\u00fcgelter Software erledigt wird<br \/>\n&#8211; beim Formenbau, der von CNC gesteuerten 5.Achsfr\u00e4sen ohne menschliches Zutun erfolgt &#8211; auch \u00fcber Nacht<br \/>\n&#8211; beim Bau der Rumpfschale, die mit Prepreg Matten unter Vakuum gefertigt werden kann<br \/>\n&#8211; bei Innenschalen, die Rumpf Aufteilung und Aussteifung sowie Innenausbau zeitgleich m\u00f6glich macht<br \/>\n&#8211; beim Innenbau, der in extern vorgefertigten Segmenten erfolgt, die eine Komplettierung des Schiffes im Baukasten Verfahren m\u00f6glich macht.<br \/>\n&#8211; beim Deck, das mit Beschl\u00e4gen komplettiert, erst am Ende als Deckel das fertige Schiff verschliesst <\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr heute h\u00e4ufigen Modellwechsel liegt sicher ausnahmslos in der enormen Rationalisierung und Beschleunigung aller Prozesse, sogar Kleinserien werden da bezahlbar. Die St\u00fcckzahlen aller Serienwerften mit weltweitem Marketing und Versorgung f\u00fcr den Charterbetrieb bleiben dennoch moderat &#8211; gemessen an anderen hochpreisigen Wirtschaftsg\u00fctern.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich liegt hier der Grund f\u00fcr den atemlosen Wettbewerb, wenn ein Lebenszyklus f\u00fcr Serienschiffe k\u00fcrzer ger\u00e4t als im Automobilbau und nach wenigen hundert Schiffen bereits wieder eine neue Formen Sprachen \u201eauf Kiel\u201c gelegt wird, um Marktbegleiter unter Druck zu setzen. In einem ges\u00e4ttigten Markt hingegen lassen sich wachsende St\u00fcckzahlen nur begrenzt absetzen &#8211; denn eine Abwrackpr\u00e4mie f\u00fcr Yachten gibt es &#8211; noch &#8211; nicht<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg\" alt=\"\" title=\"Koopmans55\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-2968\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Metallschiffe sind auch heute nur aufwendig als EInzelbauten herzustellen. Wenn der Einzelbau eines 45 Fuss Qualit\u00e4tsschiffes in Alu heute ca 5000 Std bindet, so kann vermutet werden, dass ein gleichgrosses GFK Schiff in einem Bruchteil dieser Zeit fertig aus der Halle rollt. Gleichwohl werden die Preise f\u00fcr das fertige Schiff gern verglichen &#8211; ein Vergleich, der schnell zu Gunsten einer GFK Yacht ausgeht &#8211; wenn im Segler Kopf nicht andere Gr\u00fcnde die Oberhand behalten, z.B. Seet\u00fcchtigkeit, Sicherheit, Fahrtgebiet, Nutzung, Werterhalt und Wiederverkaufbarkeit.<\/p>\n<p>Das wird Inhalt einer weiteren Untersuchung sein.<\/p>\n<p>Peter F\u00f6rthmann<\/p>\n<p>Klar ist dies Thema ein Stich ins Wespennest saturierter Segler Herzen &#8211; weil Empfindlichkeiten getroffen und angepiekste See M\u00e4nner nun eigene Entscheidungen und Sichtweisen erkl\u00e4rend zu verteidigen versuchen.<\/p>\n<p>Logisch, dass man \u00fcber diese \u00dcberlegungen dicke B\u00fccher verfassen k\u00f6nnte &#8211; die meisten sind schon vorhanden, wenngleich im Ansatz oft ein wenig unterschiedlich.<\/p>\n<p>Wenn komplexe Materie hier nun durch\u00b4s Sieb ger\u00fchrt wird, reflektiert dies gleichwohl nur die Sichtweise eines einzelnen Mannes, der als Fachanwalt in Steuerangelegenheiten dem Seglervolk zu Steuerfreiheit wenigstens auf See verhelfen kann &#8211; und dabei keinesfalls glaubt, den Weisheits Besen mit allen Haaren gefressen zu haben!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Shark-Boot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Shark-Boot-1024x672.jpg\" alt=\"\" title=\"Shark Boot\" width=\"640\" height=\"420\" class=\"alignleft size-large wp-image-3045\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Shark-Boot-1024x672.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Shark-Boot-300x196.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Shark-Boot.jpg 1836w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Tatsache, dass sich seit Jahrzehnten &#8211; und Dutzenden von eigenen Schiffen &#8211; Gespr\u00e4chsinhalte mit einer weltweiten Segler Community immer weiter verschoben haben &#8211; vom Fachgespr\u00e4ch \u00fcber die Windsteueranlagen Chose &#8211; hin zu Gespr\u00e4chen \u00fcber das Schiff an sich &#8211; hat meinen Job lebendig erhalten und mir kollateral eine besondere Sichtweise wachsen lassen. <\/p>\n<p>Vielleicht ergeben sich daraus Anhaltspunkte oder Ver\u00e4nderungen tektonischer Strukturen in Seglerk\u00f6pfen, weil hier der Frage, ob Modernes stets mit Besserem gleichzusetzen ist, ein wenig differenzierter nachgegangen wird.<\/p>\n<p>Schwarz-weiss Betrachtungen helfen dabei genauso wenig, wie man mit Argumenten pro &#8211; contra die Materialien f\u00fcr den Schiffbau totschlagen k\u00f6nnte. Denn was der Wurm f\u00fcr die Planke, ist die Blase f\u00fcr die Matte, Frau Elektrolyse f\u00fcr die Alumine und die alte Tante Rost f\u00fcr\u00b4s geschweisste Blech. Wir werden uns entscheiden m\u00fcssen und wissen gleichwohl, dass dies in Kompromissen endet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Perfect-PB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Perfect-PB-1024x669.jpg\" alt=\"\" title=\"Perfect PB\" width=\"640\" height=\"418\" class=\"alignleft size-large wp-image-3043\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Perfect-PB-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Perfect-PB-300x196.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Perfect-PB.jpg 1816w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Kompromissen Hornissen hingegen sollte man kennen &#8211; und was eignete sich besser, als die Betrachtungsweise eines schon grauhaarigen Mannes, den man vordergr\u00fcndig, aufgrund seines Alters, in die konservativen Ecke schieben k\u00f6nnte, der hingegen keineswegs t\u00fctelig oder stur verbockt, ein Thesen Pferd reitet, weil er nix Besseres weiss.<\/p>\n<p>Denn Wissen ist hilfreich und schadet nie, wenn man sich auf die Suche begibt, nach einem schwimmenden Zuhause. Auch wenn die hier ausgesprochene Thesen vordergr\u00fcndig f\u00fcr Schiffe gelten m\u00f6gen, die ihren Eignern f\u00fcr l\u00e4ngere T\u00f6rns als bewohnbarer Untersatz dienen, kann es nicht schaden, diese \u00dcberlegungen einfach mal zu verinnerlichen und dann abzuw\u00e4gen, wie denn der Stand der eigenen \u00dcberlegungen ist.<\/p>\n<p>Denn Segler sind Tr\u00e4umer mit finalen W\u00fcnschen die stets offenes Wasser und ferne Inseln zum Inhalt haben &#8211; egal ob sich diese Tr\u00e4ume am Ende auch realisieren lassen. Und da ist es schon praktisch, einfach mal dar\u00fcber zu diskutieren, inwiefern sich die Gemengelage vielleicht verschoben hat, in Bezug auf Qualit\u00e4t, Stabilit\u00e4t und Preise der uns heute angebotenen Flotten Massen.<\/p>\n<p>Ein Schlaumeier, der hier einen Idealkurs findet und im Langzeit Betrieb seiner schmucken Yacht erf\u00e4hrt, dass er einen segelnden Lotto Bingo gezogen hat.<\/p>\n<p>Wenn wir im ersten Teil der \u00dcberlegungen die Ver\u00e4nderungen in Bezug auf Bauweise, Industrialisierung und Wertsch\u00f6pfung im GFK Serienbau betrachtet haben, ist vielleicht deutlich geworden, dass die Aussteifung eines Rumpfes und die \u00f6rtliche Festigkeit heutiger Serien Glassfiber Konstruktionen nicht unbedingt mit traditionellem Verst\u00e4ndnis, wie ein Rumpf auszusehen hatte, vergleichbar ist. Ist ja auch nicht zwingend &#8211; aber ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl ist es doch!<\/p>\n<p>Nach meinem Credo waren fr\u00fchere Schiffe besser gebaut &#8211; schlicht, weil sie stabiler gewesen sind. Zudem bildeten damals Rumpf, Kiel und Ruder ein solides Ganzes &#8211; f\u00fcr mich immer noch ein Schl\u00fcssel Satz! <\/p>\n<p>Zwingend, dass wir uns hier auch \u00fcber metallene Segelv\u00f6gel unterhalten werden &#8211; ein wenig sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Im heutigen GFK Serienbau besteht ein Schiff aus einer Schale, denn Kiele werden &#8211; praktisch und kostensparend &#8211; separat gefertigt und dann verbolzt. Die Folgen f\u00fcr Verb\u00e4nde, Verbindungen, Seet\u00fcchtigkeit und den Langzeitbetrieb sind allseits bekannt. Und es ist kein Zufall, dass moderne Unterwasser Formen stets untergebolzte Extremit\u00e4ten vorsehen &#8211; statt wie fr\u00fcher einen tiefen V-f\u00f6rmigen Vorfuss &#8211; Garantie f\u00fcr weiches Einsetzen, angenehmes Seeverhalten &#8211; und ruhigen Schlaf. <\/p>\n<p>Performance heisst die gefl\u00fcgelte Seite der segelnden Medaille &#8211; sie ist Seglers Achillesferse und Alptraum, weil ihn ja sonst eine Schnecke in Lee \u00fcberholen k\u00f6nnte. M\u00e4nner Kerle wollen vorne segeln!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0003-1024x676.jpg\" alt=\"\" title=\"Windpilot - 0003\" width=\"640\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-3048\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0003-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0003-300x198.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0003.jpg 1838w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Verwundbarkeit der Konstruktion ist der Preis, den moderne Yachties &#8211; f\u00fcr mich manchmal leichtfertig &#8211; an der Kasse der Eitelkeiten bezahlen m\u00fcssen. Oder warum wohl werden heute in Offshore Regatten &#8211; selbst f\u00fcr Cruiser &#8211; Notruder zunehmend zur Bedingung gemacht &#8211; um Helicopter zu schonen, wenn der Notruf klingelt, weil vielleicht ein Steuerseil aus der Rolle gefallen ist?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0008-672x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Windpilot - 0008\" width=\"640\" height=\"975\" class=\"alignleft size-large wp-image-3049\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0008-672x1024.jpg 672w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0008-197x300.jpg 197w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Windpilot-0008.jpg 1203w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ein kurzer Blick auf die Hebelarme und Abst\u00e4nde einer Hauptruder Lagerung sollte gen\u00fcgen, die Phantasie zu befl\u00fcgeln und sich auszumalen, was im Ernstfall alles passieren kann. Wasser hat keine Balken &#8211; wenn aber doch mal was im Wege liegt &#8211; ist Telefon, Epirb und die kurze Welle nicht immer Seemanns bester Weg, sich aus einer Falle zu befreien, f\u00fcr die er sich ja wissentlich selbst entschieden hat. Ein Spatenruder ist sicher effektive in Wirkung und Weise &#8211; aber eben auch ein trefflicher Hebel f\u00fcr dar\u00fcber liegende Verb\u00e4nde, wenn unten gehebelt wird, was konstruktiv oben nicht immer aufgefangen werden kann.<\/p>\n<p>Unvergessen ein New Zealand delivery Profi Skipper, der auf mit einem europ\u00e4ischen Serienboot auf dem Weg nach Hause unterwegs einige Balance Ruder \u201everschlissen\u201c hat.<\/p>\n<p>Die Geschichten von Problemen mit Kielen und Rudern f\u00fcllen heute zunehmend die Gazetten, wobei die meisten es nicht bis in den Bl\u00e4tterwald schaffen, weil die Segler alleine unterwegs gewesen sind, plietsch waren und sich dann selbst geholfen haben.<\/p>\n<p>Performance hat noch eine andere Schattenseite die man kennen sollte, wenn man unter Deck auch mal ruhig Schlafen m\u00f6chte. Die Anzahl der Segler, die ihre Performanze Br\u00e4ute still und schnell gegen bessere Seeschiffe tauschen, steigt rasant. Nicht alle haben ein schnelles und gl\u00fcckliches Ende wie das Abenteuer einer Seglerfamilie, die nach einer Atlantik Sause ihr nagelneues Schiff dr\u00fcben eilig mit enormem Verlust ver\u00e4ussert hat &#8211; um die Spielball Umsegelung anschliessend mit einem 40 Jahre altem Klassiker fortzusetzen &#8211; mit dem sie bis heute gl\u00fccklich und zufrieden ist.<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/DSC00024-2-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/DSC00024-2-Kopie.jpg\" alt=\"\" title=\"DSC00024 (2) Kopie\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-3038\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/DSC00024-2-Kopie.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/DSC00024-2-Kopie-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\nOder dem schweizer Weltumsegler Thomas Jucker, der bemerkte: \u201eMit einem Leichtbau nach Neuseeland und rund S\u00fcdafrika zu segeln ist eigentlich nicht besonders schwierig \u2013 aber auch nicht besonders lustig\u201c. Der Mann ist heute mit einem Bristol Channel Kutter unterwegs<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/At-Cypress-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/At-Cypress-Kopie.jpg\" alt=\"\" title=\"At Cypress Kopie\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-3040\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/At-Cypress-Kopie.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/At-Cypress-Kopie-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>.<br \/>\nEinzelf\u00e4lle? Gewiss &#8211; aber sie h\u00e4ufen sich und erlauben auch R\u00fcckschl\u00fcsse f\u00fcr den normalen Segler, der weniger Zeit auf See verbringt, gleichwohl aber auf sein Schiff vertrauen m\u00f6chte. Zudem ist Segeln in engen Revieren auch nicht lustig, wenn Wind und Welle durch Str\u00f6mung aus dem Rythmus gebracht, auch Purzelb\u00e4ume schlagen kann.<\/p>\n<p>Wenn Werbung, Boots Premieren und Testberichte uns im Wochen Takt meschugge machen und Neuheiten nur noch das Ziel zu haben scheinen, uns Altes vergessen zu lassen, bedarf es stoischen Gleichmuts, einmal kritisch zu hinterfragen, welchen Sinn dies Roulette wohl haben k\u00f6nnte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Wrack-rostigjpg-Kopie1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Wrack-rostigjpg-Kopie1-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Wrack rostigjpg Kopie\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3047\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Wrack-rostigjpg-Kopie1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Wrack-rostigjpg-Kopie1-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Wrack-rostigjpg-Kopie1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Mit Sicherheit ist jedoch Neues nicht automatisch mit Besserem gleichzusetzen, es sei denn, man vollbr\u00e4chte das Kunstst\u00fcck, uns Schiffs Friedh\u00f6fe einzureden, auf die wir dann alte Segel Schw\u00e4ne w\u00fcrdig beerdigen k\u00f6nnten! <\/p>\n<p>Aber das wollen wir nicht &#8211; glaubt vorerst<\/p>\n<p>Peter Foerthmann<\/p>\n<p>Bootsbau &#8211; und der Markt!<\/p>\n<p>Auch wenn\u00b4s hier und da zwickt und zwackt &#8211; wir reiten den Gaul mal weiter:<\/p>\n<p>Die Stabilit\u00e4t und Solidit\u00e4t von Schiffen offenbart  sich nur im Langzeit Betrieb oder &#8211; wenn es kracht. Normaler Segelalltag von Seglern, die das Hamsterrad noch nicht verlassen konnten, reduziert sich auf nur einige Wochen im Jahr &#8211; wenn man Gl\u00fcck hat &#8211; oder 2-stellige Betriebsstunden f\u00fcr die Maschine &#8211; wenn\u00b4s nicht so gut l\u00e4uft.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Boote-Ebbe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Boote-Ebbe-1024x675.jpg\" alt=\"\" title=\"Boote Ebbe\" width=\"640\" height=\"421\" class=\"alignleft size-large wp-image-3256\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Boote-Ebbe-1024x675.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Boote-Ebbe-300x197.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Boote-Ebbe.jpg 1835w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Mehrzahl der Schiffe jedoch dreht traurige Runden um Mooring Gewichte, schamfielt &#8211; psychisch gest\u00f6rt &#8211; seine Festmacher durch &#8211; oder schielt sehns\u00fcchtig Parkpl\u00e4tze rauf und runter auf der ewigen Suche nach dem Skipper, der f\u00fcr die Warteschleifen die Verantwortung tr\u00e4gt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/BoatStorage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/BoatStorage-1024x657.jpg\" alt=\"\" title=\"BoatStorage\" width=\"640\" height=\"410\" class=\"alignleft size-large wp-image-3258\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/BoatStorage-1024x657.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/BoatStorage-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/BoatStorage.jpg 1849w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ich wage hier keine Prognose \u00fcber geleistete Segel Meilen, denke aber, dass es hilfreich ist, sich mit den Langzeit Qualit\u00e4ten von Schiffen zu befassen, um zu erfassen, welche Kriterien bei der vergleichenden Betrachtung von Theorie und Praxis am Ende dann wirklich wichtig werden. Logisch, dass Schiffe im Blauwasserbetrieb erheblich gr\u00f6ssere Belastungen auszuhalten haben, als ein saisonweise genutzter Freizeit-Hobby Segel Untersatz.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/DinghiEbbe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/DinghiEbbe-673x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"DinghiEbbe\" width=\"640\" height=\"973\" class=\"alignleft size-large wp-image-3259\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/DinghiEbbe-673x1024.jpg 673w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/DinghiEbbe-197x300.jpg 197w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/DinghiEbbe.jpg 1207w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Und klar: hier wird nicht abgestritten, dass Schiffe auch in Tidengew\u00e4ssern und n\u00f6rdlichen Breitengraden Lasten auszuhalten haben. Der Blick \u00fcber den Tellerrand hilft jedoch ungemein, einen anderen Blick auf die Chose zu bekommen.<\/p>\n<p>Denn hier geht es um den Werterhalt von Schiffen, den wir recht einfach erkennen k\u00f6nnen  wenn die Stunde X f\u00fcr das Schiff geschlagen hat und das Preis Fallbeil erhoffte Verkaufserl\u00f6se wie einen reifen K\u00fcrbis platzen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Schiffe geraten auf Dauer unverk\u00e4uflich, wenn sich Schw\u00e4chen unter der Seglerschaft  bereits herumgesprochen haben.<\/p>\n<p>Klar halten unsere weiss gefiederten schwimmenden Geliebten stets mehr aus, als die Besatzungen, die auf ihnen reiten, die sich mit zusammengebissenen Z\u00e4hnen in den n\u00e4chsten Hafen sehnen &#8211; hinterher dann die Geschichten verdauen, verkl\u00e4ren und am Ende &#8211; mit zunehmender Entfernung vom Hafen &#8211; zu Pfauen und neuer Gr\u00f6sse wachsen &#8211; bis sie eines Tages &#8211; von den Naturgewalten &#8211; ihre wahre Gr\u00f6sse als Feedback erhalten. <\/p>\n<p>Das ist der Reiz bei diesem sch\u00f6nen Sport!<\/p>\n<p>\u00c4ndert aber nix daran, dass die meisten Schiffe selten wirklich beansprucht werden &#8211; gut f\u00fcr die Werft, weil Reklamationen nicht sichtbar werden &#8211; schlecht, wenn man die Grenzen erst zu sp\u00e4t erf\u00e4hrt und auf einem Schiff sitzt, das &#8211; an sich &#8211; verkehrt!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/AR-BUgs1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/AR-BUgs1-1024x660.jpg\" alt=\"\" title=\"A&amp;R BUgs\" width=\"640\" height=\"412\" class=\"alignleft size-large wp-image-3262\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/AR-BUgs1-1024x660.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/AR-BUgs1-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/AR-BUgs1.jpg 1833w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Klar kann man die Geschichte abtun und sich entschliessen, niemals \u00fcber den Tellerrand zu schielen, weil man nicht wirklich wissen will, was im Extremfall alles passieren kann. Und: Sand in den eigenen Augen ist ja auch nicht jedermann\u00b4s Sache, vor Allem, wenn man das Alphabet vom falschen Ende zu buchstabieren angefangen hat.<\/p>\n<p>Rumpfstabilit\u00e4t hin und her &#8211; das hatten wir schon &#8211; das wollen wir nicht weiter, denn dann wird\u00b4s nicht heiter &#8211; eher das Gegenteil!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Saildrive.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Saildrive-676x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Saildrive\" width=\"640\" height=\"969\" class=\"alignleft size-large wp-image-3263\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Saildrive-676x1024.jpg 676w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Saildrive-198x300.jpg 198w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Saildrive.jpg 1215w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Rumpf, Kiel, Ruder und Motoren Anlage &#8211; ein Saildrive kann zur Achilles Ferse geraten, denn es trennen den Skipper von den Fischen nur ein paar Millimeter Membrane, die nicht nur im Fokus unserer Versicherung steht, hingegen heute still und leise sich in unsere Schiffe hineingeschlichen, weil dies  f\u00fcr die Werften die Montage ungemein verk\u00fcrzt &#8211; uns Seglern hingegen im Langzeit Betrieb meist einen B\u00e4rendienst erwiesen hat.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Windpilot-0021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Windpilot-0021-669x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Windpilot - 0021\" width=\"640\" height=\"979\" class=\"alignleft size-large wp-image-3264\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Windpilot-0021-669x1024.jpg 669w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Windpilot-0021-196x300.jpg 196w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Windpilot-0021.jpg 1201w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Auch dies ein Merkmal, wo alte L\u00f6sungen besser gewesen sind &#8211; oder warum wohl gibt es in kommerziellen Wellenanlagen stets ein Drucklager, dass schiebende Kr\u00e4fte verdauen kann? Ein Saildrive besitzt eine ung\u00fcnstige Kraftgeometrie, da er im Keller schiebt &#8211; was ein Stockwerk h\u00f6her auszuhalten ist. Nicht vergleichbar mit einem Propeller, der seine Kraft auf geradem Weg ins Schiff und seine Fundamente schiebt &#8211; und zudem Achterkante Kiel einen komfortabel gsch\u00fctzten Arbeitsplatz besitzt.<\/p>\n<p>Der Unterschied im Montageaufwand konventioneller Motor &#8211; Welle &#8211; Propeller Installation verglichen mit der Montage &#8211; und Ausrichtung! &#8211; eines Saildrive, betr\u00e4gt viele Stunden und ist f\u00fcr jede Serienwerft enorm attraktiv. F\u00fcr den Segler ist dies nicht immer eine perfekte L\u00f6sung. Ein leckendes Stevenrohr ist \u00e4rgerlich, hingegen unerheblich angesichts potentieller Probleme, die ein Saildrive dem Skipper bereiten kann..<\/p>\n<p>Ein kleiner Einblick in <a href=\"http:\/\/www.google.de\/search?client=safari&#038;rls=en&#038;q=saildrive+problems&#038;ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;redir_esc=&#038;ei=GaBkTcqjGoqDOpLwgP8F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Saildrive problems<\/a><\/p>\n<p>Ein Blick in Klassen Vereinigungen kann hilfreich sein, Langzeitqualit\u00e4ten von Typ Schiffen zu beurteilen, weil dort Schwachstellen und Therapien bekannt und benannt und zudem wertvolle Tipps zu beziehen sind, die dem Wert des eigenen Untersatzes zutr\u00e4glich sind.<\/p>\n<p>Hier ein paar bekannte Owners Associations, von denen einige bereits legend\u00e4r sind<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.contessa26.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Contessa 26<\/a><a href=\"http:\/\/www.co32.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Contessa 32<\/a><a href=\"http:\/\/www.westerly-owners.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Westerly<\/a><a href=\"http:\/\/www.sadlerandstarlight.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sadler<\/a><a href=\"http:\/\/www.hanschristian.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hans Christian<\/a><a href=\"http:\/\/www.hurleyownersassociation.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hurley   <\/a><a href=\"http:\/\/www.moodyowners.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Moody<\/a><a href=\"http:\/\/www.ipyoa.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Island Packet<\/a><a href=\"http:\/\/www.offshoreyachts.com\/Association.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Valiant  <\/a><a href=\"http:\/\/www.capedory.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cape Dory<\/a><a href=\"http:\/\/www.westsail.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Westsail<\/a><a href=\"http:\/\/www.bristolowners.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bristol<\/a><a href=\"http:\/\/www.cheoyleeassociation.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cheoy Lee   <\/a><a href=\"http:\/\/passportyachts.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Passport<\/a><a href=\"http:\/\/www.corbin39.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Corbin<\/a><a href=\"http:\/\/www.hroa.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hallberg Rassy<\/a><a href=\"http:\/\/www.najadowners.co.uk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Najad<\/a><a href=\"http:\/\/www.en.ovniclub.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OVNI<\/a>   <\/p>\n<p>Nahezu jede seri\u00f6se Marke betreibt eine Owners Association &#8211; auch wenn dies hier und da mehr als Marketing Plattform f\u00fcr neue Modelle verwendet wird.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Contessa32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Contessa32-1024x766.jpg\" alt=\"\" title=\"Contessa32\" width=\"640\" height=\"478\" class=\"alignleft size-large wp-image-3267\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Contessa32-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Contessa32-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Contessa 32 besitzt eine Sonderstellung im Marktgef\u00fcge, weil diese Schiffe derart solide gebaut sind, dass sie auch f\u00fcr ein zweites Leben taugen, wenn die Bauwerft nach dem ersten Leben, dann ein Total Refit macht und Schiffe im Neuzustand aus der Halle kommen, obwohl sie vielfach schon 30 &#8211; 40 Jahre im Wasser gewesen sind. Der Marktwert dieser Schiffe wird solide erhalten und erweist sich f\u00fcr die Eigner als gutes Investment &#8211; ganz anders, als derzeit viele Grossserien Schiffe, die aufgrund enormer Angebotsvielfalt am Gebrauchtmarkt nur zu verkaufen sind, wenn die Eigner zu grossen Preiszugest\u00e4ndnissen willig sind.<\/p>\n<p>Marktgeschehen und Preisgef\u00fcge folgen der Balance zwischen Angebot und Nachfrage. Trifft Nachfrage auf geringes Angebot, steigt der Preis &#8211; und das R\u00fcckgrad verkaufender Verk\u00e4ufer kann sich selbstbewusst versteifen.<\/p>\n<p>Ist die Angebotsvielfalt hingegen gross, verstopfen ausgediente Charter Flotten zudem den Markt, sind Verk\u00e4ufe nur mit Preisabschl\u00e4gen m\u00f6glich &#8211; wenn \u00fcberhaupt!<\/p>\n<p>Ein Blick bei GOOGLE und den bekannten Portalen gibt zwar eine ungef\u00e4hre Idee, wie es um den Marktwert gebrauchter Yachten steht &#8211; hingegen zeigt diese Untersuchung regelm\u00e4ssig nie &#8211; zu welchem Preis ein Schiff am Ende wirklich den Besitzer wechselt. Die schlichte Tatsache, dass unz\u00e4hlige Schiffe auf Dauer inseriert werden &#8211; best\u00e4tigt, dass der Markt auch f\u00fcr Qualit\u00e4ts &#8211; und Markenschiffe schwierig geworden ist. Der Anzeigen Friedhof einschl\u00e4giger Yacht Magazine kennt unz\u00e4hlige Wiederholungs Inserate, von denen die allermeisten Schiffe trotz Foto niemals z\u00fcgig einen neuen Eigner finden &#8211; mehrj\u00e4hrige Wartezeiten sind durchaus die Regel &#8211; und auch Broker k\u00f6nnen hier nicht Hexen und Blauf\u00e4rben &#8211; zumal sie selten mehr k\u00f6nnen als selbst zu inserieren.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Situation ist es erstaunlich, dass bestimmte Bauwerften vom allgemeinen Trend der Schwerverk\u00e4uflichkeit ausgenommen scheinen, denn z.B. gebrauchte <a href=\"http:\/\/www.dickkoopmans.nl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KOOPMANS<\/a> Yachten &#8211; gleichwelchen Materials &#8211;  erzielen regelm\u00e4ssig H\u00f6chstpreise und sind am Markt schwer zu bekommen. Auch <a href=\"http:\/\/www.alubat.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">OVNI<\/a>, GARCIA, <a href=\"http:\/\/www.gdnp.nl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BESTEVAER<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.stadtdesign.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VAN DE STADT<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.hutting.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hutting<\/a> und andere Aluminium Schiffe finden oft unter den Hand recht schnell einen neuen Eigner, sodass sich der Wertverlust f\u00fcr den Voreigner immer wieder in Grenzen h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Unter den Kunststoff Werften besitzt <a href=\"http:\/\/www.breehorn.nl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BREEHORN<\/a> eine Sonderstellung, deren Kundschaft &#8211; nahezu s\u00e4mtlich private K\u00e4ufer &#8211; zu einem Grossteil in internationalen Gew\u00e4ssern unterwegs ist &#8211; \u00fcbrigens ebenfalls eine Koopmans Konstruktion.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Hutting45.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Hutting45-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Hutting45\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3265\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Hutting45-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Hutting45-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Hutting45.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Koopmans Schiffe halten heute in Europa eine Marktposition, die den fr\u00fcheren Sparkman &#038; Stephens Schiffen durchaus \u00e4hnlich ist &#8211; dies gilt in Bezug auf Seeverhalten, Bauweise und Solidit\u00e4t.<\/p>\n<p>Der gute Ruf einer Marke erw\u00e4chst aus zufriedenen Kunden und st\u00e4rkt den Wiederverkaufswert ungemein. Word-Of-Mouth unter Seglern ist f\u00fcr Werften zunehmend wichtig und regelm\u00e4ssig wirksamer als grossformatige Anzeigen Kampagnen &#8211; die wertlos sind, wenn die Segler in der Praxis nicht zufrieden sind.<\/p>\n<p>Die Besonderheiten von Aluminium Yachten werden Gegenstand einer weiteren Betrachtung sein.<\/p>\n<p>Peter Foerthmann<\/p>\n<p>Guten Tag,<\/p>\n<p>ohne an dieser Stelle in Verzweiflung alten Bootsbau Traditionen hinterherzuweinen und dar\u00fcber Entwicklungen, die einige Dekaden in Sachen Bootskonstruktion mit sich gebracht haben &#8211; v\u00f6llig beiseite zu schieben &#8211; kann, so glaube ich, folgendes festgestellt werden:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/M0011328.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/M0011328-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"M0011328\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3299\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/M0011328-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/M0011328-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Aufwand in Arbeitsstunden ist durch moderne Methoden industrieller Fertigung enorm verringert worden &#8211; ansonsten w\u00e4re ja die Fertigung serieller Yachten kaum f\u00fcr einen Hersteller interessant &#8211; denn die m\u00f6gliche Wertsch\u00f6pfung ist die Wurst, die einem Hersteller Hund stets vor der Nase h\u00e4ngt. Interessant, dass in der \u00d6ffentlichkeit &#8211; anders als z.B. im Automobilbau &#8211; die notwendigen Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung niemals genannt werden &#8211; es verbleibt im Bereich der Vermutungen, dass es enorm wenige Stunden sein m\u00fcssen. Ebenfalls interessant, dass die Verkaufspreise heutiger Serien Schiffe nicht im Gleichschritt reduzierter Fertigungszeiten proportional gesunken sind.<\/p>\n<p>Typenvielfalt und Taktzeiten von Modellwechseln angesichts insgesamt bescheidener Gesamtst\u00fcckzahlen lassen vermuten, dass die Kosten f\u00fcr neue Modelle durch moderne Formfertigung schnell rentabel sind, denn ansonsten w\u00fcrden wir ja nicht in atemlosen Takt mit neuesten Modellen konfrontiert werden &#8211; als wenn es kein Morgen mehr g\u00e4be.<\/p>\n<p>Wenn im Gegenzug die Marktpreise f\u00fcr neue Yachten recht schnell im Bereich veritabler Immobilien liegen, sollte die Frage nach der Wertigkeit erlaubt sein.<\/p>\n<p>Wertigkeit kann zwar durch Werbung beeinflusst werden, ist hingegen unter Seglern erheblich einfacher ablesbar an der Langzeitqualit\u00e4t ihrer schwimmenden Schw\u00e4ne &#8211; sowie Angebot und Nachfrage, die am Ende in einen Preis der Ware m\u00fcndet, zu dem sie tats\u00e4chlich verkauft wird.<\/p>\n<p>Auch wenn hier und da immer mal wieder der Eindruck erweckt wird, dass eine Yacht einen maximalen Lebenszyklus besitzt und hernach verschrottet wird &#8211; unser Herz, Verstand und Lebenserfahrung folgt anderen Spielregeln. <\/p>\n<p>Vielleicht hilft hier ein Blick \u00fcber den Zaun:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P10006201.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P10006201-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"P1000620\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3296\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P10006201-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P10006201-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P10006201.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Bei Immobilien haben wir ein Gegenkonzept &#8211; was in Beton gegossen wurde, f\u00e4hrt im Paternoster der Wertsteigerung nahezu unweigerlich nach oben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC03802.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC03802-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"DSC03802\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3291\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC03802-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC03802-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC03802.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Bei Mobilen &#8211; also Autos &#8211; frisst der Wertverlust &#8211; und Rost &#8211; an Buchwerten und Substanz &#8211; und es offenbart sich am Ende, wieviele Exemplare \u00fcbrig bleiben, ob sie als Oldtimer f\u00fcr Wertsteigerungen taugen &#8211; oder als gepresstes Blech f\u00fcr neue Tr\u00e4ume in andere Form gegossen und wiederverarbeitet werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Cumulant-mit-Sonnenkleid2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Cumulant-mit-Sonnenkleid2-1024x673.jpg\" alt=\"\" title=\"Cumulant mit Sonnenkleid\" width=\"640\" height=\"420\" class=\"alignleft size-large wp-image-3294\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Cumulant-mit-Sonnenkleid2-1024x673.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Cumulant-mit-Sonnenkleid2-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Bei schwimmenden Mobilen &#8211; und die interessieren uns hier besonders &#8211; ist es die Bauqualit\u00e4t, die pr\u00e4judizierend den Verlauf der Wertentwicklung entscheidet. Denn, nicht wahr, kaum ein Seglerkopf w\u00e4re bereit, im Geiste den Wert seines Schiffes als nach einer bestimmten Zahl von Jahren \u201eabgesegelt\u201c zu betrachten &#8211; und sich am Ende \u00fcber jeden Kaufpreis freuen, solange der \u201e\u00fcber Null\u201c betr\u00e4gt.<br \/>\nWir verf\u00fcgen \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Wertempfinden in Bezug auf unsere Schiffe &#8211; und es ist ein Faktum, dass derzeit viele Segler regelm\u00e4ssig Schluckauf bekommen, angesichts der Kaufpreis Angebote, die sie &#8211; je nach Temperament &#8211; h\u00f6flich ablehnen &#8211; oder sich beleidigt wieder in ihr Auto setzen und um die Ecke fl\u00fcchten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Bullen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Bullen-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Bullen\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3297\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Bullen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Bullen-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Bullen.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>In den USA werden Marktgegebenheiten emotionsloser gehandhabt: eine offer kann man annehmen oder es bleiben lassen &#8211; ohne dass ein Zacken aus der Krone f\u00e4llt&#8230; Gef\u00fchle sind meist fehl am Platz, Tr\u00e4nen werden selten vergossen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/image0521.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/image0521-681x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"image052\" width=\"640\" height=\"962\" class=\"alignleft size-large wp-image-3301\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/image0521-681x1024.jpg 681w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/image0521-199x300.jpg 199w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/image0521.jpg 1610w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Um wieder in die gerade Furche dieses Fred\u00b4s zur\u00fcckzukommen: je besser die Qualit\u00e4t des Schiffes &#8211; und hier kommt die Solidit\u00e4t der Bauweise ins Spiel &#8211; desto besser der Werterhalt. F\u00fcr Oldtimer hat sich bereits ein veritabler Markt gebildet &#8211;<br \/>\nNew Classics sind dabei, sich zu etablieren &#8211; GFK Yachten aus Grossserie jedoch werden am Gebrauchtmarkt in enormen St\u00fcckzahlen angeboten, meist zu vergleichbaren Preisen &#8211; hingegen Verk\u00e4ufe geraten zunehmen schwer, der Markt ist nahezu zum Stillstand gekommen &#8211; oder schon vollkommen erstarrt &#8211;  nur \u00fcber veritable Preiszugest\u00e4ndnisse sind Verk\u00e4ufe \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich. Seit Monaten sammelt mein Kopf ungl\u00e4ubig  Fakten \u00fcber Schiffsverk\u00e4ufe sowie die f\u00fcr veritable Yachten tats\u00e4chlich gezahlte Preise &#8211; paradiesische Zeiten f\u00fcr Segler auf der friedlichen Suche nach dem f\u00fcr sie \u201erichtigen\u201c Schiff &#8211; sie sind Kaiser und K\u00f6nig in Personal Union.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mit-US-Van-auf-Nordia.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mit-US-Van-auf-Nordia-e1302632566796-666x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"mit US Van auf Nordia\" width=\"640\" height=\"984\" class=\"alignleft size-large wp-image-3302\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mit-US-Van-auf-Nordia-e1302632566796-666x1024.jpg 666w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mit-US-Van-auf-Nordia-e1302632566796-195x300.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ist es nicht erstaunlich, dass explizit der Markt f\u00fcr Aluminium Schiffe v\u00f6llig anderen Regeln folgt?<\/p>\n<p>Ich denke, es ist in Seglerk\u00f6pfen ein Allgemeinplatz, dass Aluschiffe einen Sonderplatz einnehmen in Bezug auf Solidit\u00e4t der Bauweise und Stabilit\u00e4t des Rumpfes, weil die \u00f6rtliche Festigkeit eben eine andere ist, als bei GFK Serienyachten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/claim005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/claim005.jpg\" alt=\"\" title=\"claim005\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignleft size-full wp-image-3303\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/claim005.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/claim005-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSCN2773.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSCN2773.jpg\" alt=\"\" title=\"DSCN2773\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignleft size-full wp-image-3304\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSCN2773.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSCN2773-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Ketch-Strandung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Ketch-Strandung.jpg\" alt=\"\" title=\"Ketch Strandung\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignleft size-full wp-image-3305\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Ketch-Strandung.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Ketch-Strandung-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Mvc-458f.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Mvc-458f.jpg\" alt=\"\" title=\"Mvc-458f\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-3306\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Mvc-458f.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Mvc-458f-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-004.jpg\" alt=\"\" title=\"SW18903 004\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignleft size-full wp-image-3308\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-004.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-004-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-011.jpg\" alt=\"\" title=\"SW18903 011\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"alignleft size-full wp-image-3309\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-011.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/SW18903-011-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a>Ein Ausflug in das FOTOARCHIV des <a href=\"http:\/\/www.pantaenius.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Versicherers PANTAENIUS<\/a> l\u00e4sst erahnen, wie es um die Solidit\u00e4t von Schiffen bestellt ist, die unvorschriftsm\u00e4ssige Situationen wie Strandung, Sturm oder Kollision nicht haben \u00fcberleben k\u00f6nnen..<\/p>\n<p>Metallschiffe wurden und werden in Deutschland nahezu ausnahmslos handwerklich hergestellt, der Grund f\u00fcr enorme Kosten bereits f\u00fcr den Rumpf, sodass der Preis f\u00fcr das fertige Schiff recht schnell ins Enorme steigt. Der Produktionsstandort Deutschland f\u00fcr Stahl- oder Aluschiffe ist international kaum von Bedeutung, von One Offs einmal abgesehen.<\/p>\n<p>Nennenswerte St\u00fcckzahlen sind nur mit REINKE Yachten erreicht worden, die als Knickspant Bauten auch vom furchtlosen Hobby Bauer realisiert werden konnten, auch wenn sich hier die Vermutung aufdr\u00e4ngt, dass es wohl auch heute noch unz\u00e4hlige unvollendete Bauwerke in Deutschlands Vor- oder Hinterg\u00e4rten gibt, die im Bauverlauf irgendwann steckengeblieben sind, teils weil die Aufgabe schlicht untersch\u00e4tzt wurde oder der Kostenrahmen dem Einkommen, oder die Partnerin davongelaufen ist. Wertsch\u00f6pfungen sind mit derartigen Neubauten kaum m\u00f6glich gewesen, denn auch gebrauchten Selbstbau Yachten haftet stets das Stigma nicht immer fachgerechter Aufgabenl\u00f6sungen an. Schiffbau ist, anders als Hausbau, eine recht komplexe Angelegenheit &#8211; an der viele Segler gescheitert sind, weil sie zu unvorbereitet in ein Abenteuer gestiegen sind, dessen Anforderungen ihnen nicht deutlich genug gemacht geworden ist.<\/p>\n<p>Wenn in Deutschland einige grosse Serienwerften von Kunststoffschiffen sich im internationalen Wettbewerb behaupten k\u00f6nnen, Innovationen bei der Produktion von Aluminiumschiffen hat es bei uns hier kaum gegeben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC05078.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC05078-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"DSC05078\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3310\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC05078-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC05078-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/DSC05078.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>In Holland sieht die Situation hingegen anders aus. Dort gibt es viele Werften, die aus der Grosschiffahrt bekannte Produktions Verfahren auch f\u00fcr den Bau von Yachten \u00fcbernommen haben.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000837low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000837low-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"P1000837low\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3317\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000837low-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000837low-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000823.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000823-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"P1000823\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3318\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000823-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000823-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000844.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000844-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"P1000844\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3319\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000844-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/P1000844-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>So werden ganze Sektionen geplottet, als Schnittmuster von Plasma Schneidern CNC gesteuert, verarbeitet und verformt, was den Rumpfzusammenbau mit nur minimalen Toleranzen und Beulentiefe m\u00f6glich macht. So entstehen Yachten mit einer Oberfl\u00e4chen Perfektion, die lediglich gestrahlt, hingegen selten gespachtelt und lackiert werden muss.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Beule-low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Beule-low-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Beule low\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-3311\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Beule-low-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Beule-low-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Beule-low.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass derartige Schiffe aufgrund konventioneller Spantabst\u00e4nde enorme Festigkeitswerte aufweisen und somit besonderen Anforderungen wie z.B. Grundber\u00fchrung, Eisgang oder mechanische Besch\u00e4digung in einer besonderen Weise gegen\u00fcber gesch\u00fctzt und gewappnet sind. Die Tatsache, dass in seewasserbest\u00e4ndiger Legierung AlMg4,5Mn gebauten Yachten sogar ohne Farbanstrich bestens gesch\u00fctzt sind, macht sie im rauhen Alltagsbetrieb \u00fcberaus robust, ganz anders als die Eierschale eines GFK Schiffes, die vergleichsweise nur wenig ausgesteift und gering belastbar ist.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Jimmy-Gegenlicht2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Jimmy-Gegenlicht2-e1302635392909-676x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Jimmy Gegenlicht\" width=\"640\" height=\"969\" class=\"alignleft size-large wp-image-3323\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Jimmy-Gegenlicht2-e1302635392909-676x1024.jpg 676w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Jimmy-Gegenlicht2-e1302635392909-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Jimmy Cornell, beschrieb die Unterschiede zwischen Stahl- und Aluschiff &#8211; mit beiden ist er jeweils um die Welt gesegelt &#8211; treffend: beim Stahlschiff wurde der Pinsel f\u00fcr Ausbesserungen kleiner Rempeleien niemals trocken &#8211; beim Aluschiff wurden misslungene Anlegeman\u00f6ver anderer Segler nur mit einem Grinsen quittiert: have a nice day. Seine OVNI 430 sah nach 10 Jahren und gesch\u00e4tzten 80.000sm immer noch taufrisch aus &#8211; fertig f\u00fcr neue Abenteuer mit dem neuen Eigner.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Garcia50.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Garcia50-1024x665.jpg\" alt=\"\" title=\"Garcia50\" width=\"640\" height=\"415\" class=\"alignleft size-large wp-image-3312\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Garcia50-1024x665.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Garcia50-300x195.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Garcia50.jpg 1840w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Wer einmal in Les Sable D\u00b4Olonnes den Serienbau von OVNIs gesehen hat, versteht recht schnell, warum diese Schiffe eine derart grosse Popularit\u00e4t besitzen: ihr Preisaufschlag gegen\u00fcber GFK Schiffen ist vergleichsweise moderat, Nachfrage und Lieferzeit enorm &#8211; und der Gebrauchtmarkt stabil, als wenn es keine Krise g\u00e4be.<\/p>\n<p>Frankreich ist traditionell das Land, in dem viele Aluminium Schiffe gewachsen sind und dies hat seinen Ursprung nicht nur darin, dass Eric Tabarly schon frueh seine ber\u00fchmten PEN DUICKS aus diesem Werkstoff baute. Es wird einfach viel mehr und h\u00e4rter gesegelt als bei uns.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Via39.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Via39.jpg\" alt=\"\" title=\"Via39\" width=\"728\" height=\"528\" class=\"alignleft size-full wp-image-3315\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Via39.jpg 728w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Via39-300x217.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/><\/a>Die deutschen Weltumsegler Astrid und Wilhelm Greiff, langj\u00e4hrige Freunde von Jimmy Cornell und  Repr\u00e4sentanten von WORLD CRUISING haben vor bald 20 Jahren ihre Weltumsegelung mit einer franz\u00f6sischen VIA 42 absolviert, einem Schiff, dessen Bauwerft infolge zu perfekter Bauweise sp\u00e4ter finanziell notleidend geworden ist. Die VIA als Kielschwerter mit Ruderhacke ist heute eine gesuchte Rarit\u00e4t.<\/p>\n<p>CHATAM, CHASSIRON, DALU, DAMIEN, GARCIA, LEVRIER DE MER, MADEIRA, MARACUJA, META,  ROMANEE, TRIREME, TRISMUS, TRISBAL,  REVE TROPIQUE, VIA  &#8211; Allesamt Schiffe, die bei uns meist unbekannt geblieben sind, einige davon nur in Stahl, viele dagegen in Stahl und Alu, wieder andere ausschliesslich in Aluminium &#8211; insgesamt eine Szene von stabilen Schiffen, mit denen unz\u00e4hlige weite Reisen gemacht worden sind &#8211; allesamt langlebig und lebendig &#8211; und am Markt gesucht. <\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Frankreich gilt zu Recht als Nation der Seefahrer, wo die Bev\u00f6lkerung an den Rekorden  ihrer Heroen landauf landab teilhaben und Sieger auf den Schultern durch die Hauptstadt getragen werden. Frankreichs Segler sind was die Fussballer in unserem Land.<\/p>\n<p>Es ist eine Besonderheit der Aluminium Bootsbau Szenerie, dass sie auf Bootsmessen kaum anzutreffen ist, was seine Erkl\u00e4rung recht einfach darin hat, dass die Werften kaum einen Auftragsmangel zu verzeichnen haben.<\/p>\n<p>Die Geschichte dahinter spricht f\u00fcr sich. Erw\u00e4hnenswert vielleicht noch, dass Messekosten gemeinhin als Werbungs- und Vertriebskosten in Verkaufspreise eingearbeitet werden. Wenn Vertrieb also ohne Messepr\u00e4sentation m\u00f6glich ist, erh\u00e4lt der Kunde mehr Leistung f\u00fcr sein Geld. Logik, auch wenn\u00b4s weh\u00b4tut.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Gyda-September-2010low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Gyda-September-2010low-1024x680.jpg\" alt=\"\" title=\"Gyda September 2010low\" width=\"640\" height=\"425\" class=\"alignleft size-large wp-image-3316\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Gyda-September-2010low-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Gyda-September-2010low-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die in Deutschland legend\u00e4ren Yachten der NORDSEE Serie, allesamt von D\u00dcBBEL &#038; JESSE auf Norderney gebaut, sind auf dem Gebrauchtmarkt gesuchte Schiffe, die allerdings meist lebenslang in  Eignerfamilien \u00fcber Generatoren verbleiben, weil man sich bewusst ist, ein Schiff zu besitzen, dass man qualitativ niemals noch einmal w\u00fcrde erwerben k\u00f6nnen. Das Ende dieser Werft war tragisch, sie endete mit dem Tod eines der beiden Eigent\u00fcmer, Herrn D\u00fcbbel. <\/p>\n<p>Wahrscheinlich ist<a href=\"http:\/\/www.aluminium-yachten.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> BENJAMINS<\/a> in Emden eine der wenigen Werften, die sich heute noch mit dem Bau von Aluminium Yachten professionell besch\u00e4ftigen und nennenswerte St\u00fcckzahlen an ihre Auftraggeber abliefern.<\/p>\n<p>Auch in Hamburg bei <a href=\"http:\/\/www.feltz-werft.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">FELTZ<\/a> gebaute SKORPION Yachten besitzen einen soliden Ruf in der Fahrtenseglergemeinschaft. Aluminium und Stahl, beide Werkstoffe werden dort noch heute verarbeitet, wobei in den vergangenen Jahren zunehmend Auftr\u00e4ge f\u00fcr kommunale Auftraggeber und die Berufsschiffahrt erledigt wurden.<\/p>\n<p>Alu- und Stahlschiffbau ist in Deutschland zum Stiefkind geraten, was keineswegs an mangelnder Nachfrage gelegen haben kann. Es bedarf unternehmerischer Weitsicht, die Geschicke einer Werft in einer Form zu lenken, dass attraktive Schiffstypen guter Konstrukteure mit modernsten Baumethoden gefertigt werden, um am Ende einen Preis zu realisieren, den der Kunde zu zahlen bereit ist. <\/p>\n<p>Es ist kein Wunder, dass in diesem Marktsegment nahezu ein jeder interessierte Segler fast automatisch zu unseren westlichen Tulpen Z\u00fcchtern  f\u00e4hrt, weil dort eine dynamische Werft Szenerie nach modernsten Baumethoden interessante Schiffe zu fairen Preisen anbieten kann.<\/p>\n<p>Wer einmal bei <a href=\"http:\/\/www.kooimakkum.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KOOI in Makkum<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.koopmanskasko.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">KOOPMANS in Sneek<\/a> gesehen hat, wie professionell dort Schiffe gebaut werden, versteht sofort, warum man derartig solide gebauten Schiffen vom ersten Tage auf See sein volles Vertrauen schenken kann&#8230;. meint<\/p>\n<p>Peter Foerthmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>QUO VADIS BOOTSBAU &#8211; WAS IST AUS DIR GEWORDEN ? Kaum ein Thema kann besser polarisieren als eine Betrachtung \u00fcber die Qualit\u00e4t schiffgewordener Tr\u00e4ume, die in einem Seglerleben eine zentrale Rolle spielen, denn die Wahl f\u00fcr oder gegen ein Schiff &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/schiffe\/what-ever-happened-to-boat-building\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":16897,"menu_order":-11,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4509","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4509"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21233,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4509\/revisions\/21233"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/16897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}