{"id":5436,"date":"2011-10-11T03:54:22","date_gmt":"2011-10-11T10:54:22","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=5436"},"modified":"2011-11-06T00:18:33","modified_gmt":"2011-11-06T07:18:33","slug":"deutsch-funkanlagen-auf-segelyachten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/ausruestung\/links\/deutsch-funkanlagen-auf-segelyachten\/","title":{"rendered":"Funkanlagen Info"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Radio-Ozelot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Radio-Ozelot-300x241.jpg\" alt=\"\" title=\"Radio Ozelot\" width=\"300\" height=\"241\" class=\"alignleft size-medium wp-image-5441\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Radio-Ozelot-300x241.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Radio-Ozelot-1024x823.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Radio-Ozelot.jpg 1380w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir, die ehrenamtlichen Betreiber von Seefunknetzen, sind auf eine gute Kommunikation mit Segelyachten angewiesen. Daher m\u00f6chte ich hier den Seglern einige Anleitungen und Ratschl\u00e4ge geben, die f\u00fcr Installation und Betrieb von Sende- und Empfangsanlagen unverzichtbar und wichtig sind. <\/p>\n<p>Denn &#8211; nicht wahr &#8211; welchen Sinn macht gute Technik, wenn sie nicht sachgem\u00e4ss installiert und dies fachgerecht \u00fcberpr\u00fcft worden ist? Auch <strong>WINLINK<\/strong> und <strong>SAILMAIL<\/strong> k\u00f6nnen nur st\u00f6rungsfrei arbeiten, wenn die technischen Voraussetzungen dies zulassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SY-Jager-in-storm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SY-Jager-in-storm-1024x682.jpg\" alt=\"\" title=\"SY Jager in storm\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5447\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SY-Jager-in-storm-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/SY-Jager-in-storm-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><br \/>\nIn Zeiten, in denen die Ausbreitungsbedingungen f\u00fcr Funkwellen stetig schlechter wird, gewinnt eine fachgerecht installierte Sende- und Empfangsanlage zunehmend an Wichtigkeit. Dies kann insbesondere in Notlagen existenziell werden. Denn: wer im Seenotfall nicht geh\u00f6rt wird, dem kann niemand helfen!<\/p>\n<p>Man muss nicht unbedingt Fachmann oder Funkamateur sein, um eine einwandfreie Installation auf einer Yacht selbst vornehmen zu k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Man sollte einfach die Handb\u00fccher der Hersteller von Receivern und Antennen-Anpass-Ger\u00e4ten etwas sorgf\u00e4ltiger lesen, um festzustellen, dass sich die Hersteller etwas dabei gedacht haben, wenn sie Empfehlungen und Anleitungen aussprechen.<\/p>\n<p>Diese Empfehlungen und Anleitungen stehen aber teilweise im Gegensatz zu den Ratschl\u00e4gen einiger Blauwasser Experten, die immer noch nicht zur Kenntnis genommen haben, dass der so genannte Seefunkverkehr heute kaum noch existiert und heute andere Kommunikationsformen den Vorrang haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kehrwieder-1935.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kehrwieder-1935-1024x767.jpg\" alt=\"\" title=\"Kehrwieder 1935\" width=\"640\" height=\"479\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5450\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kehrwieder-1935-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kehrwieder-1935-300x224.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kehrwieder-1935.jpg 1380w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Heute sind Segelyachten darauf angewiesen \u00fcber SAILMAIL oder WINLINK zu kommunizieren und daher ist schon bei der Anschaffung eines Radioger\u00e4tes darauf zu achten, dass man damit auch Frequenzen durchgehend scannen kann und nicht auf Ger\u00e4te angewiesen ist, die sich nur auf das Programmieren von Frequenzen beschr\u00e4nken.  <\/p>\n<p>Manuell betriebenen Radioger\u00e4te sind preiswerter und bedienungsfreundlicher.<\/p>\n<p>Ein Funkamateur ist in aller Regel der bessere Berater in seinem Metier, als ein H\u00e4ndler, der Ihnen gern ein Seefunkger\u00e4t verkaufen will.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/FtLauderdale-canalr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/FtLauderdale-canalr.jpg\" alt=\"\" title=\"FtLauderdale canalr\" width=\"878\" height=\"594\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5449\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/FtLauderdale-canalr.jpg 878w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/FtLauderdale-canalr-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 878px) 100vw, 878px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>ACHTUNG<\/strong>: Das ist ein Hinweis an alle Segler, die sich eine Funke kaufen wollen!<\/p>\n<p>Auch Amateurfunkger\u00e4te haben einen Speicher von bis zu 100 Memos, in die man alle gew\u00fcnschten Seefunkfrequenzen eingeben kann. Also auch die f\u00fcr den Pactorbetrieb notwendigen Frequenzen.   <\/p>\n<p>Ein Frequenzsprung ist mit diesen Ger\u00e4ten einfacher vorzunehmen als mit einem Seefunkger\u00e4t, was bei jedem Frequenzsprung neu programmiert werden muss.<\/p>\n<p>Auch ist die Suche nach evtl. Ansprechpartnern, ist mit einer Amateurfunkanlage wesentlich leichter.<\/p>\n<p><strong>DIE KOSTEN <\/strong><\/p>\n<p>Ein Amateurfunk-Transceiver sollte nicht mehr als 600-900 EUR kosten.<br \/>\nEin Antennen-Anpass-Ger\u00e4t liegt bei ca. 450 EUR.<\/p>\n<p>Das Zubeh\u00f6r: Kabel- Stecker- Koaxkabel etc. sollte nicht mehr als 50 EUR kosten.<br \/>\nDie Einbauzeit f\u00fcr alle Komponenten bewegt sich in der Regel um die 4 Stunden-2 Mann.<\/p>\n<p>Gesamtkosten ohne Arbeitslohn also im Bereich von  1.400 EUR<\/p>\n<p>ZUM VERGLEICH Ein Seefunk-Transceiver kostet im Bereich 1.700 EUR bereits ohne Zubeh\u00f6r und hat gleichwohl weniger Funktionsm\u00f6glichkeiten als ein Amateurfunkger\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>DIE FUNKANLAGE<\/strong><br \/>\nEine Sende-Empfangsanlage besteht in der Regel aus<br \/>\n&#8211; Antenne<br \/>\n&#8211; Antennen-Anpass-Ger\u00e4t genannt Tuner<br \/>\n&#8211; Transceiver (Radio)<br \/>\n&#8211; den dazu erforderlichen Zuleitungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Windpilot-0034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Windpilot-0034-1024x660.jpg\" alt=\"\" title=\"Windpilot - 0034\" width=\"640\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5451\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Windpilot-0034-1024x660.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Windpilot-0034-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Windpilot-0034.jpg 1833w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>DIE ANTENNE<\/strong><br \/>\nist der wichtigste Bestandteil einer Sende- und Empfangsanlage. Sie besteht aus<br \/>\n&#8211; isoliertem Achterstag oder<br \/>\n&#8211; vertikaler Whipe-Antenne.<\/p>\n<p><strong>DER TUNER<\/strong><br \/>\npasst die unendliche L\u00e4nge einer Antenne an die vom Transceiver gew\u00fcnschten Frequenzen an. Dies geschieht durch RELAIS, deren eingebaute  Spulen die Antenne, je nach Frequenz verl\u00e4ngern oder verk\u00fcrzen.<\/p>\n<p><strong>DAS RADIO ODER TRANSCEIVER<\/strong><br \/>\npr\u00fcft zun\u00e4chst, ob die Antenne an die gew\u00e4hlte Frequenz angepasst ist und reduziert ggf. die gew\u00e4hlte Ausgangsleistung, wenn die Antenne nicht ordnungsgem\u00e4\u00df angepasst ist. Das kann nat\u00fcrlich verschiedene Ursachen haben, liegt aber in 90 v. 100 F\u00e4llen an falsch installierten oder oxidierten Anschlussleitungen. Eine Fehlanpassung reduziert die Ausgangsleistung des Transceivers erheblich, um die Endstufe ggf. vor Schaden zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>DIE ZULEITUNGEN<\/strong><br \/>\nverbinden die Komponenten haben dabei die Funktion das Sende-Empfangs-Signal von der Antenne \u00fcber  den Tuner und wieder zur\u00fcck, so sauber wie m\u00f6glich, weiterzuleiten. <\/p>\n<p>DEN ZULEITUNGEN SIND DIE KRITISCHEN BEREICHE EINER FUNKANLAGE!<br \/>\nHier sollte nur bestes Material zum Einsatz kommen und die fachgerecht sorgf\u00e4ltige Verarbeitung &#8211; z.B. L\u00f6ten und Befestigen &#8211; vorgenommen werden!<\/p>\n<p>MERKE: Die Kostendifferenz zwischen hochwertigem und minderwertigem Material liegt im Bereich von 10 EUR  und steht in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem \u00c4rger, der sich vermeiden l\u00e4sst &#8211; oder eben nicht!<br \/>\n\u00a0<br \/>\n<strong>IM EINZELNEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>ANTENNEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>ACHTERSTAGS ANTENNE<\/strong><br \/>\nsollte ihren Einspeisepunkt m\u00f6glichst dicht \u00fcber Deck aufweisen, damit der Tuner mit geringem Abstand &#8211; hingegen gesch\u00fctzt unter Deck &#8211; montiert werden kann. Auch wenn Tuner f\u00fcr die Montage im Nassbereich an Deck ausgelegt und beschaffen sind, ist gleichwohl ein Montageplatz unter Deck vorzuziehen.<\/p>\n<p>Bei Achterstagantennen, die auf einer H\u00f6he v. 2-3 Meter isoliert sind, sollte auch der Tuner in dieser H\u00f6he am Achtersdtag montiert werden. Die Zuleitung zum Radio durch Koaxkabel ist nicht kritisch, sie kann ohne weiteres bis zu 20 Meter betragen, da der Verlust durch gr\u00f6ssere L\u00e4nge gering bleibt.<\/p>\n<p>MERKE: Stets auf gen\u00fcgenden Querschnitt im Koaxkabel achten! Niemals RG-58-Kabel verwenden!!!<\/p>\n<p><strong>GRUNDSATZ:  TUNER &#8211; ANTENNE ABSTAND MAX. 30 CM<\/strong><br \/>\nDas Argument von Bootwerften, ein Achterstag aus Sicherheitsgr\u00fcnden erst in gr\u00f6sserer H\u00f6her \u00fcber Deck zu isolieren, um ggf. Stromschlag f\u00fcr die Besatzung beim Betrieb der Sendeanlage zu vermeiden &#8211; ist nicht durchg\u00e4ngig, weil man ein stromf\u00fchrendes Achterstag recht einfach im Griffbereich isolieren kann.<\/p>\n<p><strong>WHIPE-ANTENNE &#8211; STABANTENNE<\/strong><br \/>\nEine Whipe oder Stab Antenne sollte 6.10 M lang und am Heck mit 10\u00b0 Neigung nach achtern montiert werden.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nDiese Antenne ist gegen\u00fcber der Achterstag\u2013Antenne vorzuziehen, weil sie bessere Werte f\u00fcr Funkanlagen zul\u00e4sst. Die Rundstrahl-Eigenschaften ist effizienter, weil ihr Winkel im Gegensatz zum Achterstag nahezu vertikal aufgerichtet ist. <\/p>\n<p>Der Einspeisepunkt liegt auf Deckh\u00f6he und der Abstand zum Tuner unter Deck bleibt somit gering &#8211; max 30 cm.<\/p>\n<p>Auch wenn in einigen Ausnahmef\u00e4llen der Abstand bis zur einem Meter noch zu vertreten sein mag, so ist ein gr\u00f6sserer Abstand keineswegs zu tolerieren.<\/p>\n<p>Whipe-Antenne Montagekosten sind gering, k\u00f6nnen vom Skipper in DIY recht einfach vorgenommen werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.westmarine.com\" target=\"_blank \">WESTMARINE<\/a> vertreibt diese sog. Shakespeare-Antennen samt Montagesockel die mittige oder seitliche am Heck erlaubt.<\/p>\n<p>SMART, <a href=\"http:\/\/www.icomamerica.com\" target=\"_blank \">ICOM<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.kenwood.com\" target=\"_blank \">KENWOOD<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.yaesu.com\/\" target=\"_blank \">YAESU<\/a> etc., empfehlen gleichermassen einen max Abstand zur Antenne von 30 cm, das gilt gleichermassen f\u00fcr Whipe oder Achterstag Antennen.<\/p>\n<p>Segler sollten dies verinnerlichen, denn derartige Empfehlungen haben Sinn und Verstand!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/1P1040839.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/1P1040839-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"1P1040839\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5452\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/1P1040839-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/1P1040839-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/1P1040839.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>URSACHE VON SCHLECHTEN FUNKSIGNALEN<\/strong><br \/>\nSchlechte Signale auf Segel Yachten haben fast regelm\u00e4ssig ihre Ursache in fehlerhaften, oder zu langen Zuleitungen.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen hingegen k\u00f6nnen enorm sein, wenn ich z.B. hier in Panama eine Segelyacht aus Malaysia perfekt empfangen kann, hingegen die Kommunikation mit einer Segelyacht, die nur 2000 Meilen entfernt steht, schwierig ist.<\/p>\n<p><strong>RADIO &#8211; TRANSCEIVER<\/strong><br \/>\nAlle Amateurfunkradios der Markenhersteller sind f\u00fcr den Bordeinsatz geeignet. Entscheidend sind stets die bei Montage verwendeten Materialien sowie deren Verarbeitung.<\/p>\n<p><strong>ZULEITUNGEN<\/strong><br \/>\nSie sollten von der Antenne zum Tuner hin aus\u00a0isoliertem Kupferdraht bestehen, mit mindestens \u00d8 6 mm Seele. Dies starre Kabel eignet sich gut um\u00a0den Abstand zwischen den Metallteilen des Schiffes zu halten, wenn dieses Kabel von der Antenne zum Tuner gef\u00fchrt wird.<br \/>\nDas Kabel ist eine Verl\u00e4ngerung der Antenne und sollte m\u00f6glichst direkt und ohne jedwede Windungen zum Tuner gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Forklift-PB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Forklift-PB-1024x654.jpg\" alt=\"\" title=\"Forklift PB\" width=\"640\" height=\"408\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5453\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Forklift-PB-1024x654.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Forklift-PB-300x191.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Forklift-PB.jpg 1848w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>ERDUNG<\/strong><br \/>\nSie sollte vom Tuner direkt zu einer guten Schiffsmasse gehen. Auch dies Kupferkabel sollte nicht geringer dimensioniert sein.  MERKE. Je k\u00fcrzer der Weg desto besser.<br \/>\nEs gibt eine Menge Theorien \u00fcber Erdungen auf Yachten und es ist nicht einfach dies Thema geb\u00fchrend zu behandeln. Es steht jedoch fest, dass diese im ganzen Schiff und nach vielen Richtungen hin mit Kupferkabel verteilt, die beste L\u00f6sung zu sein scheint. Die als RADIALS genannte Erdung ist ein perfektes Gegengewicht zur Antenne. <\/p>\n<p><strong>STEUERLEITUNG<\/strong><br \/>\nstellt die Verbindung zwischen Tuner und Radio dar und wird normalerweise mit dem Tuner geliefert, kann aber verl\u00e4ngert werden. MERKE: Betriebsanleitungen der Hersteller beachten!<\/p>\n<p><strong>KOAXKABEL<\/strong><br \/>\nk\u00f6nnen eine nahezu beliebige L\u00e4nge haben &#8211; Querschnitt siehe oben.<br \/>\nMEIN TIPP: Kabel der Firma BELDEN<\/p>\n<p><strong>STECKER<\/strong><br \/>\nAuf gute Qualit\u00e4t achten!  MEIN TIPP: Stecker der Firma AMPHENOL<br \/>\nDie Preisunterschiede zu geringwertigen Steckern, z.B. aus Taiwan Produktion sind vergleichsweise gering, die Qualit\u00e4tsunterschiede hingegen enorm. Vergleiche Hitzebest\u00e4ndigkeit und Verarbeitung der Innenisolierung!<\/p>\n<p><strong>KABEL ANTENNE-TUNER<\/strong><br \/>\nL\u00e4nge max. 30 cm. isoliertes Batteriekabel mit Querschnitt der Kupferdr\u00e4hte innen min 6 mm<br \/>\nDieses Kabel wird an der Antennenseite mindestens  5-6 cm abisoliert und dieser Bereich in voller L\u00e4nge verl\u00f6tet.<\/p>\n<p>Tunerseitig wird das Kabel mit einem Kabelschuh versehen, der auf die Fl\u00fcgelschraube des Tuners passt. MERKE: Der Kabelschuh ist vollfl\u00e4chig zu verl\u00f6ten, damit alle Einzeldr\u00e4hte miteinander verbunden sind.<br \/>\nDie Anschlusspunkte sollen dauerhaft fettfrei und blank gehalten werden.<\/p>\n<p><strong>KABELMONTAGE<\/strong><br \/>\nDas Kabel wird am Achterstaganschluss zun\u00e4chst nach OBEN gef\u00fchrt und mit zwei Schlauchschellen montiert.<br \/>\nMERKE: Eine gr\u00f6\u00dfere Auflagefl\u00e4che garantiert bessere Leitf\u00e4higkeit!<\/p>\n<p>Das Kabel wird nach 5 cm dann 180\u00b0 unten gebogen und zum Tuner hingef\u00fchrt. Auf diese Weise wird das Eindringen von Wasser in die Isolierung wirkungsvoll verhindert!<\/p>\n<p>Nach dem Test Ihrer Sende- und Empfangsanlage ist dieser Schellenanschluss zur Antenne mit Silikon zu versiegeln.<\/p>\n<p>ACHTUNG: allseitiger Abstand des Kabels zu Metallteilen des Schiffes: ca 8 cm!<br \/>\nBei Stahlyachten ist die Kabel-Durchf\u00fchrung durch das Deck mit einer guten Isolierung zu versehen.<\/p>\n<p>Die Befestigung am Tuner schreibt der Hersteller vor meist mit einer Fl\u00fcgelschraube.  Auch diesen Punkt kann man &#8211; nach \u00dcberpr\u00fcfung der Funkanlage &#8211; durch etwas Silikon sch\u00fctzen, insbesondere, wenn der Tuner im Nassbereich montiert wird.<\/p>\n<p>Die Drainageschraube am Tuner sollte dabei immer leicht ge\u00f6ffnet sein, um ggf. Kondenswasser ablaufen zu lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kockpit-full.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kockpit-full-1024x682.jpg\" alt=\"\" title=\"Kockpit full\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5457\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kockpit-full-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Kockpit-full-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>TUNER ERDUNG<\/strong><br \/>\nBei der Erdung des Tuners an eine gute Schiffsmasse soll ebenfalls ein KOAXKABEL verwendet werden, siehe Verbindung Tuner &#8211; Radio. Eine Erdung des Radios selbst er\u00fcbrigt sich, weil das Radio die Masse vom Tuner erh\u00e4lt und eine Doppelerdung nicht unbedingt zu empfehlen ist.<\/p>\n<p><strong>STEUERLEITUNG DES TUNERS<\/strong><br \/>\nDiese teils stromf\u00fchrende Steuerleitung wird mit dem Tuner geliefert und es sind die Anschlussanleitungen des Herstellers zu beachten. Hier\u00fcber k\u00f6nnen keine exakten Angaben gemacht werden, weil die Anschl\u00fcsse von Fabrikat zu Fabrikat unterschiedlich sind.<\/p>\n<p><strong>ANTENNENANSCHLUSS TUNER &#8211; TRANSCEIVER<\/strong><br \/>\nKoaxialstecker m\u00fcssen voll angel\u00f6tet werden. Hier unterscheidet sich am Ende ein gutes von einem schlechten Signal!<br \/>\nDas Kupfergeflecht des Koaxkabels &#8211; Shield oder Abschirmung &#8211; sollte sorgf\u00e4ltig durch das Zusammenl\u00f6ten der einzelnen Dr\u00e4hte gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber die ganze Kabell\u00e4nge zur Verf\u00fcgung stehen.<br \/>\nKoaxkabel werden unbrauchbar, wenn sich schwarzer Belag auf dem Geflecht bildet und &#8211; oder einzelne Dr\u00e4hte nicht verl\u00f6tet werden. Bei einer Verl\u00f6tung der Enden spielt dies keine Rolle, weil alle einzelnen Dr\u00e4hte auch dort ankommen, wo sie ben\u00f6tigt werden.  <\/p>\n<p>MERKE: Koaxkabel  v. 50 Ohm RG-H 8 verwenden!  Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr alle anderen Stromkabel an Bord einer Yacht!<\/p>\n<p>ACHTUNG:<br \/>\n&#8211; Keinesfalls Graphitfett oder andere Fette an den Kabelanschl\u00fcssen verwenden!<br \/>\n&#8211; L\u00f6tstellen mit einem professionellen L\u00f6tkolben auszuf\u00fchren  Hitzegrad > 300-400 Watt<br \/>\n&#8211; Kalte L\u00f6tstellen durch zu geringe Hitze sind die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr sp\u00e4tere Fehler in der Funkanlage<\/p>\n<p>Gute Materialien, perfekte Montage, sorgf\u00e4ltige Verl\u00f6tung vorausgesetzt garantiert eine langj\u00e4hrige einwandfreie Kommunikation mit Ihren Funkpartnern an Land und auf anderen Schiffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Lederhose-Bayer-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Lederhose-Bayer-Kopie-1024x671.jpg\" alt=\"\" title=\"Lederhose Bayer Kopie\" width=\"640\" height=\"419\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5458\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Lederhose-Bayer-Kopie-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Lederhose-Bayer-Kopie-300x196.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>KONTROLLE DER FUNKANLAGE<\/strong><br \/>\nEine Pr\u00fcfung der Antennenanlage nach dem Einbau und vor jeder Aussendung:<br \/>\n1. Transceiver einschalten.<br \/>\n2. Gew\u00fcnschte Frequenz einstellen.<br \/>\n3. Auf eine x-beliebige Sendeleistung gehen.<br \/>\n4. Tune-Taste dr\u00fccken, damit der Tuner sich auf diese Frequenz einstellt.<br \/>\n5. Mike-Taste dr\u00fccken und durch lautes Ger\u00e4usch oder durch Pfeifen die Ausgangsleistung feststellen.<\/p>\n<p>Ist die Ausgangsleistung geringer als 60 % Ihrer voreingestellten Leistung, dann k\u00f6nnen Sie sicher sein, dass einer Ihrer Anschl\u00fcsse nicht in Ordnung ist.<\/p>\n<p><strong>FEHLERSUCHE<\/strong><br \/>\nbeginnt am Antennenanschluss \u00fcber den Tuner bis zum Radio.<br \/>\nEntdecken Sie weissen BELAG an den Verbindungen, sollte dies mit der der Drahtb\u00fcrste entfernt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Steuerfr\u00e4ulein-low-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Steuerfr\u00e4ulein-low-Kopie-682x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Steuerfr\u00e4ulein low Kopie\" width=\"640\" height=\"960\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5459\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Steuerfr\u00e4ulein-low-Kopie-682x1024.jpg 682w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Steuerfr\u00e4ulein-low-Kopie-200x300.jpg 200w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/10\/Steuerfr\u00e4ulein-low-Kopie.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>WAS IMMER GERN VERGESSEN WIRD<\/strong><br \/>\nWenn es bei Seglern an Bord zu  St\u00f6rungen bei Steueranlagen, LEDanzeigen, Radar oder Beleuchtungen etc. kommt, so liegt meist die Ursache in Hochfrequenz-Str\u00f6mungen beim Funkverkehr.  Nur wenige Fachleute in der Heimat wissen, wie man dies Problem einfach beheben kann.<\/p>\n<p>DIE L\u00d6SUNG<br \/>\nFerrit- Klappkerne passend zu den verwendeten Koaxkabel, werden am Eingangsstecker des Koax- Kabels fest am Radio angebracht und sorgen fortan f\u00fcr eine D\u00e4mpfung der HF-Str\u00f6me.<\/p>\n<p>So kann auf einfache Weise verhindert werden, dass die Co-Pilotin an Deck von Hand steuern muss, weil der Autopilot spinnt, derweil der Skipper an der Funke sitzt und mit anderen Damen und Herren quatscht.<\/p>\n<p>So einfach kann Segeln sein!<\/p>\n<p>SIE HABEN FRAGEN?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.qsl.net\/hp1xvh\/seite3.html\" target=\"_blank \">G\u00fcnter S.Hamacher<\/a> ist nur einen Mausklick entfernt, mail:  contadora@gmx.de<br \/>\ncallsign: HP1XX<br \/>\nPACIFIC ISLAND NET f\u00fcr Segler rund um den Pazifik.<br \/>\nInsel Contadora Golf v. Panama,<br \/>\nRepublik v. Panama.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir, die ehrenamtlichen Betreiber von Seefunknetzen, sind auf eine gute Kommunikation mit Segelyachten angewiesen. Daher m\u00f6chte ich hier den Seglern einige Anleitungen und Ratschl\u00e4ge geben, die f\u00fcr Installation und Betrieb von Sende- und Empfangsanlagen unverzichtbar und wichtig sind. 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