{"id":9383,"date":"2014-02-01T02:25:12","date_gmt":"2014-02-01T09:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?page_id=9383"},"modified":"2014-02-01T02:25:12","modified_gmt":"2014-02-01T09:25:12","slug":"deutsch-geloschte-postings","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/trans-ocean-news\/deutsch-to-mv-2013\/deutsch-geloschte-postings\/","title":{"rendered":"gel\u00f6schte postings"},"content":{"rendered":"<p>13.Januar 2014<br \/>\n<strong>Das verbotene Thema: \u00dcBER DAS WESEN DES TO<\/strong><\/p>\n<p>Der TO wurde seit seiner Gr\u00fcndung als gemeinn\u00fctziger Verein gef\u00fchrt ( \u00a752 AO ). Die neue Satzung weist ihn aus als Verein zur F\u00f6rderung des Segelsports, insbesondere des sportlichen Hochseesegelns. Ein gemeinn\u00fctziger Verein erh\u00e4lt diverse Steuerverg\u00fcnstigungen, zumeist sind das Steuerbefreiungen, wie die von der K\u00f6rperschaftssteuer. Diese Verg\u00fcnstigungen werden gew\u00e4hrt als Anerkennung daf\u00fcr, das der Verein, anstelle des Staates, der Allgemeinheit dient, auf materiellem, geistigen oder sittlichen Gebieten. Die F\u00f6rderung des Sports ist ein ausgewiesener Grund. Der Verein hat dies Selbstlos, Ausschlie\u00dflich und Unmittelbar zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Selbstlos ( \u00a7 55 AO ) bedeutet u.a. ausschlie\u00dfliche Verwendung der Mittel f\u00fcr satzungsgem\u00e4\u00dfe Zwecke. Aber auch hier gilt ein angemessenes Verh\u00e4ltnis der Einnahmen ( auch der Spenden ) des Vereins, zu den Ausgaben f\u00fcr Verwaltungsaufgaben.<\/p>\n<p>Mit dem Grundsatz der Ausschlie\u00dflichkeit wird ein Verein ( nach \u00a7 56 AO ) darauf beschr\u00e4nkt, nur seine in der Satzung festgeschriebenen gemeinn\u00fctzigen (steuerbeg\u00fcnstigten) Zwecke zu verfolgen. Dies k\u00f6nnen durchaus auch mehrere Zwecke sein, solange sie in der Satzung enthalten sind.<\/p>\n<p>Unmittelbarkeit ( \u00a7 57 ) verlangt, dass der Verein seine Ziele eigenst\u00e4ndig verfolgt. Davon gibt es eine Ausnahme, den F\u00f6rderverein, der lediglich eine Geldsammelstelle darstellt, um andere Vereine, die ebenfalls gemeinn\u00fctzig sind und das  g l e i c h e  Satzungsziel haben, zu finanzieren.<\/p>\n<p>Ein Blick in die Anlagen der Kassensonderpr\u00fcfung zeigt, dass der TO sowohl eigene F\u00f6rderziele verfolgt, als auch als F\u00f6rderverein t\u00e4tig ist. 2012 war TO ein reiner F\u00f6rderverein, die F\u00f6rdersumme von gerade mal<br \/>\n2.513,24 Euro ging ausschlie\u00dflich an andere Vereine.<\/p>\n<p>In den Jahren davor war die F\u00f6rdersumme h\u00f6her und die Empf\u00e4nger k\u00f6nnten zu ca. 50% als F\u00f6rderung eines eigenen Projektes dargestellt werden. K\u00f6nnten, wenn man die Ausstellung eines Schecks an Herrn Hympendahl und sein lobenswertes Projekt &#8222;Help Tikopia&#8220; als eigenst\u00e4ndiges Projekt ansehen m\u00f6chte. Ob denn die 10.000,&#8211; Euro f\u00fcr den Titel &#8222;Help Tikopia&#8220; ein Projekt zur F\u00f6rderung des sportlichen Hochseesegelns waren oder doch, wie der Titel sagt, ein soziales Projekt in einem Land der Dritten Welt und somit nicht satzungsgem\u00e4\u00df, interessiert mich hier nicht. Es geht darum zu zeigen, dass ein 5.300 Mitgliederverein mit dem Teilwesen eines F\u00f6rdervereins nur geringste Summen zur Erreichung seines Satzungszieles ausgibt. <\/p>\n<p>Das will die Abgabenordnung ( AO ) aber ganz anders, dort ist von \u00fcberwiegender Verwendung der Mittel f\u00fcr den Vereinszweck die Rede. Allein die Kosten f\u00fcr den Auftritt auf der BOOT von ca. 20.000,&#8211; Euro \u00fcbersteigen regelm\u00e4\u00dfig die Gesamtheit der F\u00f6rdergelder und bei 45 geworbenen Mitgliedern kann man 20 Jahre warten, bis die Kosten wieder drin sind. Ein F\u00f6rderverein, auch wenn er eigene gemeinn\u00fctzige Projekte erf\u00fcllt, kann nicht eine teure Website darstellen, die im Interesse der Mitglieder liegt, dann aber nicht satzungsgem\u00e4\u00df ist, solange ein auff\u00e4lliges Missverh\u00e4ltnis zwischen den Verwaltungskosten und den Ausgaben zur Erreichung des Satzungszieles besteht. Ich bin f\u00fcr Tikopia, ich bin f\u00fcr die Messe und f\u00fcr eine bessere Website. Ich w\u00fcnsche mir einen Fond f\u00fcr in Not geratenen segelnde Mitglieder, z.B. f\u00fcr Drifter. Ich m\u00f6chte die Reisekosten bezahlen f\u00fcr Vorstandsmitglieder, die Stammtische besuchen, ich m\u00f6chte, dass die St\u00fctzpunktleiter, sofern sie aktiv sind, unterst\u00fctzt werden. Elke in Tonga braucht dringend eineneue Funkanlage, sie weist so viele in die dortigen Gew\u00e4sser ein. Ich m\u00f6chte den kameradschaftlichen und solidarischen Gedanken unterst\u00fctzen. Ich m\u00f6chte f\u00fcr besonders gelungene Reiseberichte und auch mal eine kleine finanzielle Anerkennung m\u00f6glich machen. Aber bereits die \u00dcbernahme der Liegeplatzkosten f\u00fcr Heimkehrer in Cuxhaven verst\u00f6\u00dft gegen die Gemeinn\u00fctzigkeit, wenn geldwerte Vorteile an Mitglieder den Jahresmitgliedsbeitrag \u00fcbersteigen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte nicht, dass unser Verein Mitgliedsbeitr\u00e4ge oder Spenden an andere Segelvereine weiterreicht. Ich identifiziere mich mit dem TO und m\u00f6chte meinen Beitrag, egal wie gering, nicht in anderen Kassen sehen, Kassen, die ich nicht mal kenne und die mir mein Verein nicht nennen mag.<\/p>\n<p>Eine ernsthafte \u00dcberpr\u00fcfung der Finanzen w\u00fcrde h\u00f6chstwahrscheinlich ergeben, das dem TO keine nennenswerten finanziellen Vorteile aus der Gemeinn\u00fctzigkeit entstehen und Steuerbefreiungen, wie z.B. von der K\u00f6rperschaftssteuer gibt es auch f\u00fcr nicht gemeinn\u00fctzige Vereine. Statt dessen k\u00f6nnte TO frei \u00fcber seine Satzung, seine Ziele und seine Mittel entscheiden. Hier l\u00e4sst sich jemand freiwillig knebeln, warum?<br \/>\nEin gemeinn\u00fctziger Verein ist zur zeitnahen Verwendung seiner Mittel in Richtung Satzungszweck verpflichtet. Wenn er R\u00fccklagen bildet, muss er nach der geltenden Gesetzgebung Titel anlegen, er muss Summen aus seinen R\u00fccklagen, die f\u00fcr sp\u00e4tere Verwendungszwecke gedacht sind, betiteln und den zeitlichen Rahmen der Verwendung festlegen. Wieder interessiert mich nicht, ob das gemacht wird. Das alles muss nicht sein und der Vorstand hat nicht nur die Last der Arbeit, sondern am Ende auch noch ein letztes Haftungsrisiko zu tragen, wof\u00fcr?<\/p>\n<p>Gemeinn\u00fctzig kann man dennoch sein, muss nicht auf dieses oder jenes Projekt auch im Bereich des sportlichen Hochssesegelns verzichten. Das geht f\u00fcr den TO auch ohne Gemeinn\u00fctzigkeit und wird dann erst richtig gemeinn\u00fctzig, wenn man auf staatliche Hilfen verzichtet.<\/p>\n<p>So aber sehe ich das Gegenteil. Wer von Euch kann es gut hei\u00dfen, das ein Verein wie der unsrige, wenn er denn Steuern verk\u00fcrzt, dazu beitr\u00e4gt, dass irgendwo ein Schuldach nicht repariert wird. Die Steuerverk\u00fcrzungen durch gemeinn\u00fctzige K\u00f6rperschaften liegen nach sprunghaften Anstieg der letzten Jahre bei \u00fcber 10 Milliarden Euro Steuerausfall f\u00fcr den Fiskus. In der Politik wird von einer Mi\u00dfbrauchskultur gesprochen, man sollte gewarnt sein.<\/p>\n<p>Wenn uns der Vorstand das alles nicht so sehr ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt hat, muss man das verstehen. In der Satzung 2013 fehlt ein Passus, der zwingend vorgeschrieben ist und der nicht von der MV verabschiedet wurde. Der \u00a7 60 AO verlangt, neben dem Satzungszweck, eine deutliche Erkl\u00e4rung, wie dieser erreicht werden soll.<\/p>\n<p>Eine Mustersatzung der OFD Hannover bietet hierf\u00fcr eine f\u00fcr den TO passenden Version an:<br \/>\nZitat: Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln f\u00fcr die F\u00f6rderung dieser Zwecke durch eine andere steuerbeg\u00fcnstigte K\u00f6rperschaft oder eine K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts. Daneben kann der Verein seinen F\u00f6rderzweck auch unmittelbar selbst verwirklichen durch&#8230;&#8230;&#8230;. ( konkrete Ma\u00dfnahmen benennen ). Zitat Ende<\/p>\n<p>Der TO wird daran nicht vorbeikommen und die Mitglieder werden nicht daran vorbeikommen, zu erkennen, dass sie in erster Linie Mittelbeschaffer sind. Das, was alle wollen, Kameradschaft und Solidarit\u00e4t&#8230;.. es wird dringend davon abgeraten, solche Vokabeln in einer Satzung eines gemeinn\u00fctzigen Verein \u00fcberhaupt zu verwenden und in der Vereinsgemeinschaft zu leben. Ein Tanzabend im Jahr, aber das war\u00b4s.<\/p>\n<p>Wenn man die Diskrepanz zwischen dem Interessenverein TO, der von vielen gelebt werden will, und dem F\u00f6rderverein TO, der real existent ist, begreift, wird schnell deutlich, warum es keinen Sinn macht, auf eine bessere Kommunikation mit dem Vorstand zu pochen, es gibt nichts zu diskutieren. Die Satzung sagt, was Sache ist ( auch wenn noch ein wichtiger Zusatz fehlt ) und die AO beschreibt das im Einzelnen.<\/p>\n<p>Wir sollten als Mitglieder eines gemeinn\u00fctzigen Vereins, der seinem Hauptwesen nach ein F\u00f6rderverein ist, an die Arbeit gehen und tun, was von den Mitgliedern eines solchen Vereins haupts\u00e4chlich erwartet wird, spenden und Spenden sammeln.<\/p>\n<p>\u00dcber Mitbestimmung k\u00f6nnen wir reden, wenn es darum geht, neue eigene F\u00f6rderprojekte ausfindig zu machen und zu beschlie\u00dfen, was durchaus auch mal Satzungs\u00e4nderungen notwendig machen k\u00f6nnte. Vielleicht k\u00f6nnen wir ja auch eines Tages beschlie\u00dfen, dass die Geber- und Empf\u00e4ngerlisten den Mitgliedern bekannt gemacht werden.<\/p>\n<p>Was der Verein jetzt dringend braucht, ist eine stark verbesserte Bilanz zwischen den Einnahmen und den ausgesch\u00fctteten F\u00f6rdermitteln, will er seine Glaubw\u00fcrdigkeit wieder erringen. Der eine Tanzabend im Jahr, die Preisverleihungen, das ist unsere Tradition und solange die St\u00fctzpunkte nichts kosten, sind sie auch keine Gefahr f\u00fcr die Gemeinn\u00fctzigkeit.<\/p>\n<p>So ist doch auch gut zu verstehen, warum es keine Mitgliederbefragung im TO Heft gegeben hat, eine wie die kleine auf der TO Website. Dort haben sich \u00fcber 80% der Antwortgeber gegen die F\u00f6rderung des sportlichen Hochseesegelns, insbesondere des Regattasport auf hoher See ausgesprochen. Nicht repr\u00e4sentativ, aber immer noch ein starker Hinweis auf das, was eine Befragung ans Tageslicht bef\u00f6rdern w\u00fcrde und was eben nicht geht, im TO von heute.<\/p>\n<p>Ich empfehle die Lekt\u00fcre der Abgabenordnung \u00a7 52 folgende. Ein Gesamt\u00fcberblick bietet die website www.buergergesellschaft.de sowie www.ofd.niedersachsen.de und viele andere.<\/p>\n<p>Ihr werdet erkennen, das unser Verein seine Gemeinn\u00fctzigkeit nur aus der F\u00f6rderung des Sport rechtfertigen k\u00f6nnte. Der TO ist aber kein Sportverein, es fehlt alles, was einen Sportverein ausmacht: Sportgel\u00e4nde, Sportart, \u00dcbungsleiter, Wettk\u00e4mpfe, Ranglisten, Jugendarbeit u.v.a. mehr. <\/p>\n<p>Was allein bleibt, ist der F\u00f6rderverein und f\u00fcr den gilt als Existenzberechtigung: Geld sammeln und weiterleiten und zwar in eng umschriebenen Rahmenbedingungen. So muss der Empf\u00e4ngerverein das gleiche Satzungsziel haben. Das ist weder beim Nautischen Verein noch bei der DGzRS der Fall und schon gar nicht bei der S.T.A.G.<\/p>\n<p>Mir ist bewusst, das kein Verein die AO exakt leben kann, muss wohl auch nicht sein, aber hier sehe ich einen Zusammenhang zwischen einem blockierten TO und frustrierten und austretenden Mitgliedern.<br \/>\nAn den Wurzeln packt man es an.<\/p>\n<p>Falls eine offene demokratische Diskussion ( argumentatives Streitgespr\u00e4ch unter weitgehendem Verzicht auf Polemik) mit Teilnahme des Vorstands zustande kommt, biete ich eine elegante L\u00f6sung, einen TO wie er ist und gleichzeitig einen TO, wie ihn die festzustellende Mehrheit haben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Beate Schmandt<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>16. Januar 2014<br \/>\nHallo Ferdinand<\/p>\n<p>Der Grund, warum ich TO Mitglied bin und bleiben werde, ist diese tolle Idee des Miteinander und heute vor allem der Wunsch, dass es gelingen m\u00f6ge, einmal die Mehrheitsmeinung im Verein festzustellen und den TO danach auszurichten. <\/p>\n<p>Du hast eine Stimme, die Du auch \u00fcbertragen kannst, behalte sie bitte, sie wird gebraucht. F\u00fcr mich ist der Begriff Vereinsmeierei nicht wirklich definiert. Ohne die zehntausenden von ehrenamtlichen <\/p>\n<p>Vereinsmitgliedern und Helfern w\u00e4ren wir gesellschaftlich um einiges \u00e4rmer. Der Sport, der Tierschutz, alles w\u00fcrde zusammenbrechen. Das Verhalten im Verein, auch die fr\u00fche Mitgliedschaft von Kindern und Jugendlichen kann positiv pr\u00e4gend f\u00fcr das Sozialverhalten sein. Das Wort Vereinsmeierei bezeichnet dagegen nur die uns allen bekannten negativen Verhaltensweisen, keinesfalls die M\u00f6glichkeiten, die wir Segler unterwegs unter dem Stander des TO gerne leben m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Achtung Ferdinand: Barbuda bitte nicht auslassen!!<\/p>\n<p>Hallo Giovanni<br \/>\n&#8222;Wir \u00fcber uns&#8220;, das ist es, was ich anstrebe. Aber: Warum steht das dann aber nicht in der Satzung?<br \/>\nAntwort: Weil dann die Gemeinn\u00fctzigkeit weg w\u00e4re.<br \/>\nKeine Beteiligung des TO an der Soforthilfe f\u00fcr Drifter, kein Funkger\u00e4t f\u00fcr Elke, keine Zuwendungen an Mitglieder im Notfall,<br \/>\nwir kommen den Widerspr\u00fcchen n\u00e4her.<br \/>\nBeate Schmandt<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>18.Januar 2014<\/p>\n<p>Heft 143 Editorial:<\/p>\n<p>Im R\u00fcckgriff auf die Wurzeln des Vereins wollen wir das F\u00f6rderwesen wieder st\u00e4rken. TO soll neben der Unterst\u00fctzung des Fahrtensegelns durch die St\u00fctzpunkte, die Bereitstellung von Informationen, die Entwicklung des Seminarwesens usw, auch wieder den Aspekt der materiellen F\u00f6rderung kultivieren: Unterst\u00fctzung besonderer Reisen und Vorhaben, Unterst\u00fctzung von Regattateilnahmen, Unterst\u00fctzung des Seglernachwuchses \u00fcber die Mitgliedsvereine und mehr. Erinnern wir uns: TO ist gegr\u00fcndet worden, um andere beim (sportlichen) Hochseesegeln zu f\u00f6rdern, keinesfalls um Anspr\u00fcche der eigenen Mitglieder zu befrieden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, dass der Verein sich \u00fcber 4000 Mitglieder ins Haus geholt hat um ihnen heute unter &#8222;Wir \u00fcber uns&#8220; folgendes zu versprechen: <\/p>\n<blockquote><p>Wer wir sind<br \/>\nEin Zusammenschluss von Menschen, die sich dem Sport des Hochsee- Segelns verschrieben haben. Weltumsegler finden hier ein Zuhause. Zur Zeit haben wir ca. 4.500 Mitglieder. Wir sind offen f\u00fcr alle Nationen. Die Zentrale in Cuxhaven besteht aus einem B\u00fcro mit zwei Mitarbeiterinnen. Unsere Segler auf grosser Fahrt werden von ca. 200 St\u00fctzpunkten in aller Welt unterst\u00fctzt. F\u00fcr Mitglieder mit eigener Jacht kann ein Standerschein als Eigentumsnachweis ausgestellt werden. Wir sind ein eingetragener, deutscher Verein<br \/>\nWas wir wollen<br \/>\nDen Fahrten- und Regatta Segler bei allen Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzen und allen Seglern eine Hilfe sein. Wir f\u00f6rdern das sportliche Fahrtensegeln mit einem j\u00e4hrlichen Trans-Ocean Preis. Unser alle drei Monate erscheinendes Magazin informiert alle Mitglieder \u00fcber:<br \/>\n&#8211; Aktuelles aus der Szene<br \/>\n&#8211; Nachrichten vom Verein<br \/>\n&#8211; Berichte aus den Weltrevieren<br \/>\n&#8211; Neues aus unseren St\u00fctzpunkten<br \/>\n&#8211; Mitgliedbeitrag 30,- \u20ac \/ Jahr<\/p><\/blockquote>\n<p>Der To sagt den Mitgliedern damit: wir sind ein Cruising Club, der auf dem Zusammenschlu\u00df von Gleichgesinnten unter Kameradschaft und Solidarit\u00e4t beruht. In dieses Horn st\u00f6\u00dft auch der &#8222;Kompass&#8220;, der von Neumitgliedern zu unterschreiben ist. Jedoch: was im Kompass steht, hat in den Aufnahmebedingung eines F\u00f6rdervereins nichts zu suchen.<\/p>\n<p>Dem Finanzamt wurde stets erkl\u00e4rt, dass wir ein gemeinn\u00fctziger F\u00f6rderverein sind, dem somit praktisch alle Zuwendungen an seine Mitglieder verwehrt sind.<\/p>\n<p>Daher liegt es nun in der Verantwortung der Mitglieder, Drifter zu helfen ( was man h\u00e4tte Gesetzes konform auch aus Mitteln des TO machen k\u00f6nnen. Aber der Vorstand wollte einfach nicht und somit wird der Ruf des TO nun dauerhaft mit dem Versagen des TO im Zusammenhang stehen ), der Verein darf seinen Mitgliedern eben nicht helfen, wie in &#8222;Wir \u00fcber uns&#8220; versprochen wird. Er darf auch die St\u00fctzpunkte nicht materiell f\u00f6rdern. Die sind nur soweit Gesetzes konform, wie sie nichts kosten, unter den ideellen Einschr\u00e4nkungen eines F\u00f6rdervereins, vielleicht nicht mal das. Auch der Sinn und Zweck des TO Hefts, sowie der Website, liegt zu mindestens in einer Grauzone, ich arbeite hier an weiteren Erkenntnissen.<br \/>\nEntweder schlie\u00dfen wir uns zusammen, um gemeinsam zu segeln oder wir schlie\u00dfen uns zusammen um gemeinsam  a n d e r e  bei der Aus\u00fcbung des sportlichen Hochseesegelns zu f\u00f6rdern. Entweder wir machen das Eine richtig oder aber das Andere. Beides gleichzeitig bekommen wir aufgrund der Gesetzeslage nicht hin.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, dass das neue Heft kein Protokoll der MV enth\u00e4lt, wie seit Jahrzehnten Tradition im Verein. Darf ich eine Info Post erwarten?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, dass etliche Mitglieder des TO ihrer &#8222;privaten&#8220; Verantwortung gegen\u00fcber Drifter bereits vor 15 Monaten nachgekommen sind. Das dieses unerw\u00e4hnt blieb, ist vielleicht darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass es nicht zur Kenntnis genommen wurde.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, das der Vorsitzende eines Vereins den (lebenden) Mitgliedern verpflichtet ist. Wer gesellschaftlich mit denkt, kann es nicht gut finden, das heute eine gro\u00dfe Zahl Hochseesegler und die, die dieses Hobby zu pflegen im Sinn haben, sich an die eingeschr\u00e4nkten Vorstellungen von Gr\u00fcndern gebunden f\u00fchlen sollen, die keine Ahnung davon hatten, was aus ihrem kleinen TO mal werden w\u00fcrde.<br \/>\nDer Satzungszweck des Vereins, der den Segelsport und insbesondere das sportliche Hochseesegeln f\u00f6rdern will, kann unver\u00e4ndert bleiben, ohne eine Gemeinn\u00fctzigkeit ist ein erheblich gr\u00f6\u00dferer Handlungsrahmen gegeben, der ( fast ) s\u00e4mtliche mehrheitlichen W\u00fcnsche erf\u00fcllbar macht. Einfach darum, weil er nun den eigenen Mitglieder dienen darf.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte daran erinnern, das ich versprochen habe, einen eleganten Weg f\u00fcr beide Seiten, die F\u00f6rderer und die Cruiser vorzuschlagen und nehme die Stellungnahme im Editorial als einen ersten konstruktiven Beitrag zu dieser l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Diskussion seitens des Vorstands, aus der am Ende ein vereinter TO hervorgehen k\u00f6nnte, der allen Zielen dienen kann.<\/p>\n<p>Beate Schmandt<br \/>\nP.S. Ich bitte die Mitglieder des Vorstands sich mit dem \u00a752, Absatz 1 (AO) zu besch\u00e4ftigen und mir zu sagen, wie sie die angek\u00fcndigte F\u00f6rderung von, Zitat aus dem Editorial: Unterst\u00fctzung besonderer Reisen und Vorhaben. Zitat Ende,  mit einem der dort in der Liste aufgez\u00e4hlten<br \/>\nzul\u00e4ssigen, gemeinn\u00fctzigen Vereinszielen in Verbindung bringen wollen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>23.Januar 2014<\/p>\n<p>Ich werde gefragt, was ich m\u00f6chte. Meine Antwort in drei S\u00e4tzen:<br \/>\nIch m\u00f6chte einen TO, der sich \u00fcberwiegend an der Mehrheitsmeinung der Mitglieder ausrichtet.<br \/>\nIch m\u00f6chte einen TO, der sich auf rechtlich sicherem Terrain bewegt und seine Satzung lebt.<br \/>\nIch m\u00f6chte einen Vorstand, der Willens und in der Lage, ist dies zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Dass der TO seine Mehrheitsmeinung nie festgestellt hat ist bekannt.<br \/>\nDass der TO sich nicht auf rechtlich sicherem Terrain bewegt, daf\u00fcr habe ich ausreichend Hinweise. Es sind dies die Unzul\u00e4nglichkeiten der Satzung, die Widerspr\u00fcche in \u00f6ffentlichen Aussagen, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, vor allem in Bezug auf die Mittelverwendung, und anders mehr.<\/p>\n<p>Denjenigen, die den TO so haben m\u00f6chten, wie ihn die neue Satzung darstellt und wie es im Editorial 143 unterst\u00fctzt ist, diejenigen also, die einen F\u00f6rderverein haben m\u00f6chten, denen rate ich, nun gegen die F\u00f6rderrichtlinien des TO Sturm zu laufen. Dort ist zu lesen, dass der Vorstand die F\u00f6rdergelder auf 10% der Mitgliedsbeitr\u00e4ge beschr\u00e4nkt hat ( ohne Spenden ). Das halte ich f\u00fcr einen Gro\u00dfangriff gegen die Gemeinn\u00fctzigkeit. Es ist nicht un\u00fcblich in F\u00f6rdervereinen, die Verwaltungskosten zu begrenzen, gerade um die Gemeinn\u00fctzigkeit zu rechtfertigen. Aber anders herum, die F\u00f6rdermittel zu begrenzen, auf einen fast l\u00e4cherlichen Rahmen, d\u00fcrfte den Willen der Abgabenordnung auf den Kopf stellen. Man stelle sich die Folgen vor, wenn der \u00f6rtliche, das st\u00e4dtische Tierheim unterst\u00fctzende F\u00f6rderverein i.S. Tierschutz so etwas bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In den F\u00f6rderrichtlinien steht auch, dass ein h\u00f6herer Prozentsatz m\u00f6glich ist, wenn die MV das beschlie\u00dft. Nun war aber gerade eine Mv und der Vorstand hat keinen Antrag in dieser Richtung gestellt. Also bleibt es bei den 10%.<\/p>\n<p>Hier ein Text eines in Deutschland anerkannten Experten, leicht im Internet zu finden:<\/p>\n<blockquote><p>Verlust der Gemeinn\u00fctzigkeit: Damoklesschwert h\u00e4ngt \u00fcber jedem Verein und Vorstand<br \/>\nvon Dipl.-Kfm. Michael Haubrich, Steuerberater, Kanzlei Geirhos, Berchtenbreiter &#038; Kollegen, Augsburg<br \/>\nF\u00fcr einen steuerbeg\u00fcnstigten Verein hat die Aberkennung der Gemeinn\u00fctzigkeit durch das Finanzamt meist fatale Folgen. Es k\u00f6nnen sich dadurch Steuernachzahlungen in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung ergeben, die den Verein finanziell \u00fcberfordern. Die Folgen k\u00f6nnen die Insolvenz und Aufl\u00f6sung des Vereins und die pers\u00f6nliche Haftung von Vorst\u00e4nden sein. Angesichts dieser Folgen \u00fcberrascht es, dass dieses Thema von vielen Vereinsverantwortlichen untersch\u00e4tzt wird.<br \/>\nZentrale Ursachen f\u00fcr den Verlust der Gemeinn\u00fctzigkeit<br \/>\nWenn einem Verein die Gemeinn\u00fctzigkeit entzogen wird, ist meist einer der folgenden drei Tatbest\u00e4nde erf\u00fcllt: <\/p>\n<p>Es liegen gravierende Satzungsm\u00e4ngel vor.<br \/>\nEs werden gravierende Fehler bei der tats\u00e4chlichen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Vereins gemacht.<br \/>\nEs wird gegen Verm\u00f6gensbindungspflichten des Vereins versto\u00dfen.<\/p>\n<p>SATZUNGSM\u00c4NGEL<br \/>\nBei Gr\u00fcndung des Vereins wird in der Regel beim Finanzamt eine vorl\u00e4ufige Bescheinigung der Gemeinn\u00fctzigkeit beantragt. Dazu muss die Satzung eingereicht werden. Sie wird vom Finanzamt gepr\u00fcft. Das Finanzamt bescheinigt die vorl\u00e4ufige Gemeinn\u00fctzigkeit nur, wenn die Satzung den gemeinn\u00fctzigkeitsrechtlichen Vorschriften entspricht.  <\/p>\n<p>Mit dieser vorl\u00e4ufigen Bescheinigung hat der Verein Rechtssicherheit. Die endg\u00fcltige Bescheinigung der Gemeinn\u00fctzigkeit erfolgt zwar erst im Veranlagungsverfahren. Das Finanzamt ist aber an die vorl\u00e4ufige Bescheinigung gebunden. Es darf daher im Veranlagungsverfahren die Gemeinn\u00fctzigkeit nicht wegen Satzungsm\u00e4ngeln verweigern. <\/p>\n<p>Gefahr bei Satzungs\u00e4nderungen<br \/>\nGef\u00e4hrlich kann es dagegen bei sp\u00e4teren Satzungs\u00e4nderungen werden. Denn die Bescheinigung der vorl\u00e4ufigen Gemeinn\u00fctzigkeit gilt nur f\u00fcr die Satzung in exakt dieser Form. Wenn der Verein diese Satzung sp\u00e4ter \u00e4ndert und dadurch gegen gemeinn\u00fctzigkeitsrechtliche Vorschriften verst\u00f6\u00dft, hat er keinen Vertrauensschutz. Die Gemeinn\u00fctzigkeit kann dann ab dem Zeitpunkt der Satzungs\u00e4nderung aberkannt werden. <\/p>\n<p>Unser Tipp: Satzungs\u00e4nderungen sollten daher in Absprache mit dem Finanzamt erfolgen. Rechtssicherheit hat der Verein aber nur, wenn er vor der geplanten Satzungs\u00e4nderung eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt einholt. Diese ist geb\u00fchrenpflichtig.<br \/>\nViele Vereine wiegen sich in falscher Sicherheit. Ihnen liegt eine vorl\u00e4ufige Bescheinigung des Finanzamts \u00fcber die Gemeinn\u00fctzigkeit vor und sie glauben, damit einen Freifahrtschein zu haben. Dies ist nicht richtig.  <\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df \u00a7 63 Abgabenordnung (AO) muss die tats\u00e4chliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Vereins auf die ausschlie\u00dfliche und unmittelbare Erf\u00fcllung der steuerbeg\u00fcnstigten Zwecke gerichtet sein und darf nicht gegen die Satzung versto\u00dfen. Bei Verst\u00f6\u00dfen gegen diese Regelung droht der Entzug der Gemeinn\u00fctzigkeit.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Sollte dieser oder ein anderer Threat pl\u00f6tzlich verschwunden sein, darf das nicht wundern. In den neuen Forumsregeln steht, dass  der Vorstand sich die Schlie\u00dfung eines Threat vorbeh\u00e4lt, wenn dieser nicht mehr durch Beitr\u00e4ge aktualisiert wird. Ein Zeitrahmen ist nicht angegeben. Ob es auch das Interview mit Drifter aus dem September 2012 treffen k\u00f6nnte? Ach ja, wenn meine B\u00fccherei geschlossen ist, kann ich nicht rein um zu lesen, wenn ein Threat geschlossen wurde, wird es wohl auch so sein, man k\u00f6nnte es vielleicht auch L\u00f6schung nennen.<\/p>\n<p>Beate Schmandt<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13.Januar 2014 Das verbotene Thema: \u00dcBER DAS WESEN DES TO Der TO wurde seit seiner Gr\u00fcndung als gemeinn\u00fctziger Verein gef\u00fchrt ( \u00a752 AO ). Die neue Satzung weist ihn aus als Verein zur F\u00f6rderung des Segelsports, insbesondere des sportlichen Hochseesegelns. &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/trans-ocean-news\/deutsch-to-mv-2013\/deutsch-geloschte-postings\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8962,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-9383","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9383"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9383\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9384,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/9383\/revisions\/9384"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}