{"id":2950,"date":"2011-01-31T12:39:17","date_gmt":"2011-01-31T19:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/?p=2950"},"modified":"2011-08-02T00:25:26","modified_gmt":"2011-08-02T07:25:26","slug":"quo-vadis-bootsbau-oder-besser-was-ist-aus-dir-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/blog\/columns\/quo-vadis-bootsbau-oder-besser-was-ist-aus-dir-geworden\/","title":{"rendered":"Quo vadis Bootsbau &#8211; was ist aus Dir geworden? Teil #1"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema kann besser polarisieren als eine Betrachtung \u00fcber die Qualit\u00e4t schiffgewordener Tr\u00e4ume, die in einem Seglerleben eine zentrale Rolle spielen, denn die Wahl f\u00fcr oder gegen ein Schiff hat Konsequenzen &#8211; wer A sagt, muss den Rest des Alphabets auch deklinieren k\u00f6nnen!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-1024x657.jpg\" alt=\"\" title=\"Poor Me\" width=\"640\" height=\"410\" class=\"alignleft size-large wp-image-2952\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-1024x657.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me-300x192.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Poor-Me.jpg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Dies gilt f\u00fcr finanzielle Leidensbereitschaft, handwerkliches Geschick und Lernf\u00e4higkeit ebenso wie f\u00fcr den Gehorsam der hintendran zwangs-verbundenen Familie, die aushalten muss, was auf der Br\u00fccke kommandiert und als Richtlinie in Kunststoff, Alu oder Blech gegossen oder verschweisst wird &#8211; mitgefangen &#8211; mitgelitten &#8211; oder &#8211; mit Gl\u00fcck &#8211; das Gegenteil!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"WoodBumpkin\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2951\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/WoodBumpkin-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Ein komplexes Thema &#8211; eigentlich erstaunlich, dass viele Argumente selten er\u00f6rtert werden!<br \/>\nEine polarisierende Diskussion \u00fcber fr\u00fcher = besser bzw. modern = schlechter greift erheblich zu kurz, auch wenn dies z.B. in einer Forengemeinde mit eingefleischten Spitzfindigkeiten und vorhandenen Fronten schnell ausser Rand und Band ger\u00e4t und Feinde eigener Erkenntnisse schnell fokussiert, stigmatisiert oder gar beschimpft werden.<\/p>\n<p>Turbulentes Fahrwasser!<\/p>\n<p>Erstaunlich eigentlich, dass dar\u00fcber so wenig in der Fachpresse zu lesen ist &#8211; hat vielleicht mit R\u00fcchsichtnahmen gegen\u00fcber einer Anzeigenkundschaft zu tun &#8211; von denen man &#8211; nolens volens &#8211; abh\u00e4ngig geworden ist! Das ist die alte Geschichte vom H\u00e4ndewaschen &#8211; einer Hand und der zweiten. <\/p>\n<p>So finden wir kritische Betrachtungsweisen zum Bootsbau nur in Randbereichen, wenn z.B. Stehh\u00f6hen, Kojenl\u00e4ngen oder individuelle Geschmacklichkeiten benannt werden, hingegen die Grunds\u00e4tzlichkeiten eines Schiffes selten im Fokus stehen oder gar Gegenstand akribisch vergleichender Untersuchungen werden. Zum Beispiel hier eine <a href=\"http:\/\/forum.yacht.de\/showthread.php?t=95636\" target=\"_blank\">Untersuchung \u00fcber Designtrends<\/a><\/p>\n<p>Heisses Thema? Mitnichten &#8211; denn es handelt sich um den Kern des Ganzen &#8211; den Bootsbau und seinen Wandel von einer Handwerkskunst zu industrieller Bootsbauweise &#8211; insbesondere den Auswirkungen auf Qualit\u00e4t und Preis der Ware.<br \/>\nSp\u00e4testens hier kann jeder Segler mitreden, denn kaum ein Sachgebiet bringt die Gem\u00fcter zum Kochen wie die Diskussion \u00fcber den Vergleich von fr\u00fcher gegen\u00fcber heute! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-1024x670.jpg\" alt=\"\" title=\"Holz Spanten\" width=\"640\" height=\"418\" class=\"alignleft size-large wp-image-2954\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-1024x670.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten-300x196.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Holz-Spanten.jpg 1830w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Untersuchen wir den Fall.<\/p>\n<p>Zu unterscheiden sind:<br \/>\n&#8211; Bootsbau im Wandel von Handwerk zur Industrie<br \/>\n&#8211; Materialien und Verarbeitung<br \/>\n&#8211; Seeverhalten und Geschwindigkeit<br \/>\n&#8211; Einsatzgebiet und tats\u00e4chliche Verwendung<br \/>\n&#8211; Lebensdauer und Wartungsaufwand<br \/>\n&#8211; Vertrieb und seine Kosten<br \/>\n&#8211; Wertigkeit und Wiederverkauf<\/p>\n<p>Unbestritten, dass Segeln erst mit der Einf\u00fchrung serieller GFK Produktion zum Breitensport hat geraten k\u00f6nnen. Je kleiner das Boot, desto gr\u00f6sser Markt und St\u00fcckzahlen &#8211; Opti und Laser wurden in sieben-stellige St\u00fcckzahlen gebaut &#8211; oder waren das nur sechs?<\/p>\n<p>Bei Dickschiffen ist die St\u00fcckzahl vergleichweise r\u00fchrend, das Wertsch\u00f6pfungspotenzial enorm viel  interessanter &#8211; weil ein Opti eben weder Stehh\u00f6he, Maschine noch eine Toilette hat. <\/p>\n<p>Unvergessen, dass die damals geringe Zahl der Anbieter europ\u00e4ischer Boote auf Messen ihre Schiffe dutzendfach haben verkaufen k\u00f6nnen &#8211; pro Messe und Schiff! Unvergessen die Geschichte von Peter Schmidt, unserem abendlichen Skat Pendent w\u00e4hrend der Interboot, der in einer schnellen Messe Woche \u00fcber 30 Siriusse hat verkaufen k\u00f6nnen &#8211; und vor \u00dcbermut kaum noch laufen konnte.<\/p>\n<p>In den Siebzigern und Achtzigern herrschte Goldgr\u00e4berstimmung! Die Segler haben den Werften  die Bude eingerannt und sie mit ihrer Nachfrage sp\u00e4ter flach gelegt. <\/p>\n<p>Brian Meerlow und seine M\u00e4nner haben in England die LEISURES zu tausenden gebaut, Styrol galt damals noch als atembar und Absauganlangen waren unbekannt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg\" alt=\"\" title=\"B. 6 John Adam 1968 Kopie\" width=\"768\" height=\"594\" class=\"alignleft size-full wp-image-2759\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie.jpg 768w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/B.-6-John-Adam-1968-Kopie-300x232.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a>Sch\u00f6ner Zufall, dass der Gr\u00fcnder meiner Firma &#8211; John Adam &#8211; auf der Flucht vor weiblichen Tentakeln im Jahre 1968 bei Brian um ein Schiffchen bat &#8211; hernach mit einer Leisure 17 dann nach Westen segelte, wo er unfreiwillg &#8211; weil schlafend &#8211; an der kubanische K\u00fcste strandete. Dort im Knast reifte damals der Entschluss zur Gr\u00fcndung der Firma Windpilot. Immerhin hatte die erste Anlage ihren Test mit Bravour bestanden &#8211; und Augen haben Windsteuersysteme auch heute nicht!<\/p>\n<p>John\u00b4s Story war in Deutschland damals eine Sensation. Profis h\u00e4tten eine Markteinf\u00fchrung f\u00fcr Leisure Yachten nicht besser koordinieren k\u00f6nnen! Der Mythos der Marke strahlt auch heute noch &#8211; nach immerhin 4000 gebauten Schiffen, die fast alle noch lebendig sind.<\/p>\n<p>Abgeschweift? Macht nix &#8211; geh\u00f6rt dazu!<\/p>\n<p>Den Anforderungen eines Volkes, das auf\u00b4s Wasser str\u00f6mte, war mit alten Produktionsmethoden und handwerklicher Bootsbaukunst nicht zu erf\u00fcllen. Konsumenten sind immer ungeduldige Leute, fr\u00fcher und heute noch!  Sitzt der Stachel erst im Fleisch &#8211; will man ein Schiff flott unter dem Hosenboden haben! Erwachsene k\u00f6nnen wie Kinder sein: nervig, quengelig und ungeduldig!<\/p>\n<p>Kaum ein Wandel erfolgte derart radikal, wie im Bootsbau. Was Unten war, wurde sprichw\u00f6rtllich nach Oben gewendet &#8211; bzw. das Innere nach Aussen! Denn Schiffe wurden fortan falsch herum gebaut &#8211; mit der Schale f\u00e4ngt heute alles an.<\/p>\n<p>Hatte Henry Ford das Fliessband schon vor 80 Jahren eingef\u00fchrt &#8211; erwachte der Bootsbau vor erst 40 Jahren aus dem Dornr\u00f6schenschlaf &#8211; das Volk hatte vorher andere Sorgen!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"Kutter Spant\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2956\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kutter-Spant-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Bootsrumpf war fr\u00fcher eine komplexe Angelegenheit. Er bestand aus Kielschwein, Totholz, Vor- und Achtersteven, Stringern, Decksbalken und Spanten im Dreiviertel Takt. Ein solides Haus, das mit daumendicken Planken zum Schluss wasserdicht verschraubt, verklebt, vernagelt und zum Schluss vielfach lackiert, poliert und versiegelt wurde.<\/p>\n<p>Ein fertiger Rumpf war ohne M\u00f6bel schwimm- und segelf\u00e4hig &#8211; eine steife Zelle und Belastungen jeder Art souver\u00e4n gewachsen. Regattaschiffe wurden im ersten Leben &#8211; des Gewichtes wegen &#8211; oft mit Rohrkojen ausgestattet. Erst im zweiten Leben wurden sie dann manchmal voll m\u00f6bliert und erfuhren die Metamorphose zum Fahrtenschiff. Der Eigner bestimmte, ob er mit M\u00e4nnerKerlen SeeSchlachten schlagen, oder samt Frau, Freundin, Familie sein Schiff bewundern lassen und bewegen wollte. Die Schiffe waren stark genug f\u00fcr beide Leben &#8211; und sie sind es heute immer noch! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-670x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"OlafTrygvason Knierim\" width=\"640\" height=\"978\" class=\"alignleft size-large wp-image-2957\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-670x1024.jpg 670w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim-196x300.jpg 196w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/OlafTrygvason-Knierim.jpg 1198w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Die Proportion der Kosten f\u00fcr Schiffsrumpf zum fertigen Schiff war schmerzhaft, denn Bootsbauer konnten weder Hexen noch Blauf\u00e4rben &#8211; Holzbiegen dauerte eben seine Zeit, auch wenn diese damals preiswert zu kaufen war.<\/p>\n<p>Rationalisierung beim Rumpfbau war der logische Weg &#8211; und sie kann getrost als der Laster Anfang bezeichnet werden!  <\/p>\n<p>War eine Negativ Form in GFK erst einmal hergestellt, konnten Schiffs Schalen wie Br\u00f6tchen fix fertig gebacken werden &#8211; eine Arbeit, die pl\u00f6tzlich auch von Nicht-Bootsbauern zu erledigen war!<\/p>\n<p>Es ist die Besonderheit der Modern Classics, dass ihre R\u00fcmpfe aus GFK hergestellt, aber der Ausbau weiterhin handwerklich erledigt wurde &#8211; Bootsbauer blieben in Lohn und Arbeit.<\/p>\n<p>Kein Geheimnis, dass \u00e4ltere GFK Schiffe meist erheblich solider hergestellt wurden, weil Stringer und Wrangen fl\u00e4chig und der Holz Ausbau stirnseitig  mit dem Rumpf &#8211; durch Laminat &#8211; verbunden wurden.  Das Ergebnis war stets ein steifes Schiff!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-1024x682.jpg\" alt=\"\" title=\"Hanseat peter Totale klein Kopie\" width=\"640\" height=\"426\" class=\"alignleft size-large wp-image-2958\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Hanseat-peter-Totale-klein-Kopie-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Meine Hanseaten &#8211; ich hatte drei in Folge &#8211; segelten unter Last stets leise schweigend &#8211; und Knistern im Deck war unbekannt, wenn die Kavallerie der P\u00e4ckchenlieger auf Helgoland Richtung Land zur Pommes- oder Zollfrei Bude turnte.<\/p>\n<p>Singende Schiffe waren damals unbekannt!<\/p>\n<p>Modern Classics stehen heute hoch im Kurs &#8211; schlicht, weil sie als Synthese zweier Welten gelten, sch\u00f6ne Linien und traditionelles Handwerk mit modernen Materialien verkn\u00fcpften und damit endlich die mit dem Segeln bislang assoziierten Ger\u00fcche nach feuchtem Mief und muffigen Socken &#8211; zu den Fischen schickte. Segeln geriet damit auch zum Familienvergn\u00fcgen, weil Damen gemeinhin nicht nur kleinere, sondern auch feinere Nasen haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"MaxiHeck\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2959\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/MaxiHeck-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Schiffbau ist Schiefbau &#8211; darin besteht der Reiz einer jeden Yacht, deren Formensprache unser Blut in Wallung und unser Konto zur Verzweiflung bringt &#8211; sie garantiert hingegen, dass wir auch nach tiefem Schlaf mit schnellem Blick sofort erkennen, wo wir sind &#8211; n\u00e4mlich keinesfalls zu Hause &#8211; denn: rechte Winkel gab es nicht. So gesehen war es eine wirklich sch\u00f6ne Zeit!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-1024x680.jpg\" alt=\"\" title=\"Velvet innen low\" width=\"640\" height=\"425\" class=\"alignleft size-large wp-image-2966\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Velvet-innen-low-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Traditionelle Formensprache war stets emotional, weil Funktion der Form folgte &#8211; und nicht umgekehrt!<\/p>\n<p>Heutiger Mainstream rennt anderen Erforderissen hinterher, weil Marketing Diktate Konzept und Produkt bestimmen und Formensprache nur noch der Wiedererkennung und Marken Unterscheidung zu dienen scheint!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-1024x676.jpg\" alt=\"\" title=\"Longkeel\" width=\"640\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-2960\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-1024x676.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel-300x198.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Longkeel.jpg 1838w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Mit Sicherheit waren die alten Schiffe stabiler, weil sie ein R\u00fcckgrad samt Rippen besassen und damit gegen ungew\u00f6hnliche Begegnungen wie Ramming, Strandung oder Grundber\u00fchrung besser gewappnet waren &#8211; nicht zu reden vom Hauptruder, das hinter dem Kiel in Abrahams Schoss immer bestens gesch\u00fctzt und stabil gelagert war!<\/p>\n<p>Ein vergleichbares  R\u00fcckgrad ist im modernen Yachtbau nicht mehr vorhanden, oder eleganter: es wurde stillschweigend eliminiert, hier und da durch andere Bauteile ersetzt. Besassen Autos fr\u00fcher ein Chassis, tr\u00e4gt sich die Summe aller Bauteile heute gegenseitig.  Naja &#8211; \u00fcberspitzt gesagt!<\/p>\n<p>Innenschalen und Formbauteile haben traditionellen Bootsbau zunehmend auch im Innenausbau \u00fcberfl\u00fcssig gemacht, weil Formen und Bauteile in Serie rasant zu erstellen und ebenso schnell im Rumpf zu installieren sind. Bootsbau erfolgt heute in modularer Bauweise, was Individualisierung erm\u00f6glicht und Kosten reduziert. Zudem k\u00f6nnen Formbauteile auch Rundungen ohne Aufpreis erf\u00fcllen und dem Auge des Betrachters ein wenig schmeicheln.<\/p>\n<p>Zur Verdeutlichung ein Video einer Werksf\u00fchrung einer bekannten Werft<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/7eOhpDg7o6A\" frameborder=\"0\" allowFullScreen><\/iframe><br \/>\nAussteifung erfolgt heute durch Schotten, Innenschalen, L\u00e4ngsstringer und Fundamente, die in belasteten Bereichen daf\u00fcr sorgen, dass der Kiel beim Kranen mit aus dem Wasser kommt, der Motor beim Schieben nicht durch\u00b4s Schiff nach vorne wandert und Benutzer der Bordtoilette beim Segeln am Wind dort nicht bis zur Wende verhaftet werden &#8211; weil der Mast von oben die T\u00fcr unter Druck verklemmt. Ger\u00e4t eine Konstruktion zu sehr extrem, werden metallene Verst\u00e4rkungen eingebaut, um die Lasten zu verteilen und aufzufangen.<\/p>\n<p>Glauben wir wirklich den allgemeinen Versicherungen, wenn uns die Qualit\u00e4t und Solidit\u00e4t moderner Schiffe als stetig wachsend versichert wird?<\/p>\n<p>Platz ist zum wichtigeren Argument geworden und so erwies sich somit auch als praktisch, den stabilen Unterbau einer Yacht, ihr Ger\u00fcst und Spantenwerk, nahezu sukzessive wegzulassen.<\/p>\n<p>Mit Raumwundern kann man Segler wie Motten fangen, denn die Kojen-Menge geriet zum Mass der Segel-Dinge &#8211; und hat Einfluss auf den Preis.<\/p>\n<p>Wer macht sich schon Gedanken, wie diese Wunder zustande kommen? Wen interessiert ernsthaft, wieviel Konstruktion sich hinter Innenschalen versteckt &#8211; oder ob \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Alles eine Frage der Betrachtungsweise! Auch mit geschlossenen Augen kann man durchs Leben kommen.<\/p>\n<p>Unvergessen ein der L\u00e4nge nach aufgeschnittenes Segel-Schiff auf einer grossen Messe, wo sich dem wachen Auge offenbarte, wie gering der Abstand zwischen Segler und den Fischen geraten kann &#8211; wenn er sein Ohr im Schlaf seelig an die Wegerung dr\u00fcckt.<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"YouTube video player\" class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"480\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xEGWnDMyTYA\" frameborder=\"0\" allowFullScreen><\/iframe><br \/>\nIst kaum aufgefallen &#8211; oder doch?<\/p>\n<p>Kein Geheimnis, dass Mast, Rigg, Segel, Motor, Kiel und Ruder in jeweils unterschiedlichen Richtungen am Schiffsrumpf zerren und hydraulische Helferlein ein ganzes Schiff verbiegen k\u00f6nnen. Nur ein steifer Rumpf kann Lasten auf Dauer tragen und ertragen &#8211;  wird er weich, sind Folgesch\u00e4den zu bef\u00fcrchten. Erm\u00fcdungserscheinungen an Rumpf, Kiel und Ruder sind unsere t\u00e4glichen Begleiter &#8211; sie sind der  Tummelplatz f\u00fcr Gutachter, Refitter und Fachbetriebe.<\/p>\n<p>Eine Binse, dass die Halbwertzeit flotter RegattaRutschen beschr\u00e4nkt ist und sie irgendwann ein wenig weicher den Wellen dann geschmeidig biegsam folgen. Life is a compromise! Und mit Riggspannung kann man es auch \u00fcbertreiben!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-1024x768.jpg\" alt=\"\" title=\"HansChristian43\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-large wp-image-2961\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43-300x225.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HansChristian43.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Wir wollen hier auch kein Wort dar\u00fcber verlieren, dass alte Schiffe &#8211; oder in Fernost gebaute &#8211; h\u00e4ufig enorme Laminatst\u00e4rken aufgewiesen haben &#8211; denn die Gr\u00fcnde lagen auf der Hand: Material und Lohnkosten waren gering &#8211; und kaum eine Werft wusste damals, wie d\u00fcnn man tats\u00e4chlich bauen konnte. <\/p>\n<p>Diese Faktoren liegen heute &#8211; gr\u00fcndlich &#8211; anders!<\/p>\n<p>Das wohl gr\u00f6sste Geheimnis der zunehmenden Industrialisierung im modernen Bootsbau liegt in der rasanten Verringerung der Produktionszeiten &#8211; also steigender Wertsch\u00f6pfung. Oder warum sonst geraten Yachtshersteller in den Fokus internationaler Anleger oder der als Nadelstreifen verkleideten Schrecken im Heu?<\/p>\n<p>Unvergessen ist mir die Geschichte eines Seglers, der sein st\u00e4hlernes Kellerschiff &#8211; seiner Frau zuliebe und f\u00fcr die geplante grosse Rentner Reise &#8211; nun gegen ein neues &#8211; und helleres &#8211; Schiff vertauschen wollte. <\/p>\n<p>Der Mann betrat eines Montags bester Laune das Werft B\u00fcro seiner Winter Tr\u00e4ume, weil er die letzten Tage im Kreissaal, die Geburt seiner neuen segelnden Geliebten vor Ort begleiten wollte. Sein Erstaunen war enorm, denn seine Yacht kam zeitgleich gerade als leere Schale auf den Hof gefahren. Das Schiff wurde wenige Tage sp\u00e4ter hingegen p\u00fcnktlich ausgeliefert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-661x1024.jpg\" alt=\"\" title=\"Privilege\" width=\"640\" height=\"991\" class=\"alignleft size-large wp-image-2963\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-661x1024.jpg 661w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1-193x300.jpg 193w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privilege1.jpg 1189w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>\u00c4hnliches habe ich In Les Sable D\u00b4Olonnes erlebt. Der Neubau eines imposanten Katamarans stand eine Woche vor Auslieferung als Grossbaustelle ohne Deck in der Hallen Mitte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-1024x661.jpg\" alt=\"\" title=\"Privileg2\" width=\"640\" height=\"413\" class=\"alignleft size-large wp-image-2964\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-1024x661.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2-300x193.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Privileg2.jpg 1840w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Eigner und seine Frau sassen auf gepackten Koffern im F\u00fcrstenfeldbruck. Keiner von uns wollte damals wirklich glauben, dass der Auslieferungstermin w\u00fcrde gehalten werden. Hat aber auch dort einwandfrei geklappt! <\/p>\n<p>Mein Kopf vergleicht Investitionen f\u00fcr Schiffe immer wieder mit den Kosten f\u00fcr immobile Tr\u00e4ume, auch wenn H\u00e4user beim Kreuzen am Wind meist ihre Schw\u00e4chen haben. Der Kaufpreis f\u00fcr einen EFH Neubau in gr\u00fcner Lage liegt im Bereich von TEU 200 und bindet tausende Mannstunden bei moderater Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr alle beteiligten Unternehmen.<\/p>\n<p>Ein vergleichbar teures GFK Grossserienschiff ist in einem Bruchteil der Zeit fertiggestellt &#8211; wird hingegen preislich dann recht h\u00e4ufig verglichen mit Schiffen bei derer Herstellung der handwerkliche Anteil erheblich gr\u00f6sser ist. Es ist wenig verwunderlich, dass Begriffe wie \u201eQualit\u00e4tsyacht\u201c dabei stets f\u00fcr hochpreisigere Yachten Verwendung finden. Klar, dass handwerklich hergestellte One Offs am Ende teurer sind. <\/p>\n<p>Interessant, wahrscheinlich zu brisant, sich ein paar Gedanken zu machen \u00fcber die zur Produktion eines fertigen Schiffes notwendigen Arbeitsstunden. Schlussfolgerungen in Bezug auf die Wertigkeit eines Schiffes erg\u00e4ben sich dann von selbst. You get what you pay for, stimmt dann vielleicht im doppelten Sinne &#8211; ggf. auch r\u00fcckw\u00e4rts.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-1024x668.jpg\" alt=\"\" title=\"HR42 alt\" width=\"640\" height=\"417\" class=\"alignleft size-large wp-image-2970\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-1024x668.jpg 1024w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt-300x195.jpg 300w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/HR42-alt.jpg 1843w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Interessant auch Qualt\u00e4ts Standarts und Wertigkeit im Langzeitbetrieb am Gebrauchtmarkt zu vergleichen &#8211; wenn die Stunde der Wahrheit f\u00fcr Schiffe Schw\u00e4chen hat zutage treten lassen, die beim Neubau nicht zu erkennen gewesen sind. Qualit\u00e4t offenbart sich erst im Langzeitbetrieb und es ist kein Wunder, dass der Seglerkopf stillschweigend Informationen speichert, die ihn am Ende eine Meinung fassen l\u00e4sst. F\u00fcr oder gegen eine bestimmte Marke.<\/p>\n<p>Wenn wir heute im Wochentakt mit Bootspremieren begl\u00fcckt werden, sind dies nahezu ausnahmslos Schiffe aus GFK Serienfertigung. Hier sind recht offenbar Rationalisierungen m\u00f6glich geworden, die dem Normalsegler unbekannt geblieben sind &#8211; vielleicht w\u00e4ren sie ihm sogar unheimlich.  <\/p>\n<p>Rationalisierung fand statt in weiten Bereichen::<\/p>\n<p>&#8211; bei Konstruktion, die von Grossrechnern mit ausgekl\u00fcgelter Software erledigt wird<br \/>\n&#8211; beim Formenbau, der von CNC gesteuerten 5.Achsfr\u00e4sen ohne menschliches Zutun erfolgt &#8211; auch \u00fcber Nacht<br \/>\n&#8211; beim Bau der Rumpfschale, die mit Prepreg Matten unter Vakuum gefertigt werden kann<br \/>\n&#8211; bei Innenschalen, die Rumpf Aufteilung und Aussteifung sowie Innenausbau zeitgleich m\u00f6glich macht<br \/>\n&#8211; beim Innenbau, der in extern vorgefertigten Segmenten erfolgt, die eine Komplettierung des Schiffes im Baukasten Verfahren m\u00f6glich macht.<br \/>\n&#8211; beim Deck, das mit Beschl\u00e4gen komplettiert, erst am Ende als Deckel das fertige Schiff verschliesst <\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr heute h\u00e4ufigen Modellwechsel liegt sicher ausnahmslos in der enormen Rationalisierung und Beschleunigung aller Prozesse, sogar Kleinserien werden da bezahlbar. Die St\u00fcckzahlen aller Serienwerften mit weltweitem Marketing und Versorgung f\u00fcr den Charterbetrieb bleiben dennoch moderat &#8211; gemessen an anderen hochpreisigen Wirtschaftsg\u00fctern.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich liegt hier der Grund f\u00fcr den atemlosen Wettbewerb, wenn ein Lebenszyklus f\u00fcr Serienschiffe k\u00fcrzer ger\u00e4t als im Automobilbau und nach wenigen hundert Schiffen bereits wieder eine neue Formen Sprachen \u201eauf Kiel\u201c gelegt wird, um Marktbegleiter unter Druck zu setzen. In einem ges\u00e4ttigten Markt hingegen lassen sich wachsende St\u00fcckzahlen nur begrenzt absetzen &#8211; denn eine Abwrackpr\u00e4mie f\u00fcr Yachten gibt es &#8211; noch &#8211; nicht<br \/>\n<a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg\" alt=\"\" title=\"Koopmans55\" width=\"640\" height=\"480\" class=\"alignleft size-full wp-image-2968\" srcset=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55.jpg 640w, https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Koopmans55-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Metallschiffe sind auch heute nur aufwendig als EInzelbauten herzustellen. Wenn der Einzelbau eines 45 Fuss Qualit\u00e4tsschiffes in Alu heute ca 5000 Std bindet, so kann vermutet werden, dass ein gleichgrosses GFK Schiff in einem Bruchteil dieser Zeit fertig aus der Halle rollt. Gleichwohl werden die Preise f\u00fcr das fertige Schiff gern verglichen &#8211; ein Vergleich, der schnell zu Gunsten einer GFK Yacht ausgeht &#8211; wenn im Segler Kopf nicht andere Gr\u00fcnde die Oberhand behalten, z.B. Seet\u00fcchtigkeit, Sicherheit, Fahrtgebiet, Nutzung, Werterhalt und Wiederverkaufbarkeit.<\/p>\n<p>Das wird Inhalt einer weiteren Untersuchung sein.<\/p>\n<p>Peter F\u00f6rthmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ein Thema kann besser polarisieren als eine Betrachtung \u00fcber die Qualit\u00e4t schiffgewordener Tr\u00e4ume, die in einem Seglerleben eine zentrale Rolle spielen, denn die Wahl f\u00fcr oder gegen ein Schiff hat Konsequenzen &#8211; wer A sagt, muss den Rest des &hellip; <a href=\"https:\/\/windpilot.com\/blog\/blog\/columns\/quo-vadis-bootsbau-oder-besser-was-ist-aus-dir-geworden\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[],"class_list":["post-2950","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-columns"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2950","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2950"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2950\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2950"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2950"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/windpilot.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2950"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}