Otto Hebecker

OTTO – BOBBY – PETER
Mit Bobby, der dichter am Vatikan zuhause ist als andere Autoren und oder Besserwisser, der sich mit Akribie seinen LebensLogenPlatz durch Nebenbeschäftigungen versüßt, um angelegentlich nahezu unmerklich den vertikalen Abstand nach Rom immer weiter zu verkürzen, war mir Umgang stets Vergnügen, auch wenn sich hier und dort Haarrisse unter Narzissten eingeschlichen haben. Mein Respekt war über Jahrzehnte in Balance:

Bobby Schenk

Ich habe mit Bobby hunderte Mails gewechselt, Seine Anrufe haben abendelang gedauert, waren kurzweilig und niemals übergriffig. Uns älteren Herrschaften ist eine stillschweigende Balance im gegenseitigen Respekt bereits in die Software eingebaut, wenngleich beim Paartanz von 2 Narzissten schon mal Unterschiede blitzen. Wer z.B. schleicht hier um wen herum, denn Sensibilitäten sind ja in jeder Männerhose vorhanden. Oder gar Neid oder Eifersucht, glaube ich allerdings eher nicht, denn, nicht wahr, worauf denn wohl. Zudem habe ich in 1997 die Blauwasserseminare eingeführt und 7 Jahre später an Bobby übergeben. Bobby hat mit Carla viele Nächte bei uns verbracht, was ja im Vergleich zu Hotelunterbringung eine Menge Vorteile besitzt. Shuttle zur Messe, auch nicht schlecht, zumal bequem, wer mag das nicht?
Klar habe ich Bobby irgendwann nach seiner Meinung zu TO gefragt und dann ellerdings erfahren, dass er eine Verschwiegenheitserklärung mit Marcus Warnke getroffen habe und darum leider leider nicht helfen könne, er sei im übrigen sodann ausgetreten. Tja, ungewöhnlich, aber da muss man dann tapfer sein.

Meine Frage nach Otto Hebecker allerdings wurde nie beantwortet, ich habe Bobby gefragt, ob er meinen Vater persönlich kennengelernt habe, denn ich habe in alten Archiven Vermerke gefunden, dass es fachliche Verbindungen gegeben habe. Meine Neugierde reichte bis zum Dach, denn ich habe meinen Vater nur einmal im Leben getroffen, allerdings festgestellt, dass mein Charakter Kompass eine offenbar frappierende Ähnlichkeit aufgewiesen hat ohne dass ich über Jahrzehnte von irgendeiner Seite beeinflußt worden wäre. Meine Mutter und Lebensheldin war bereits verstorben, ihre Tagebuchaufzeichnungen lagen bei meinem Bruder im Keller, ohne daß ich davon wußte. Irgendwann kam seine Frage: Willst Du diese Audfzeichnungen haben, oder soll das weg? Dumme Frage! Meine Leben hat in den dann folgenden Tagen und Wochen eine neue Richtung genommen. Nun, Bobby hat meine Autobiografie gelesen, meine Cartoons hängen gerahmt bei ihm im Wohnzimmer, ich war also sicher, dass er mir etwas zu erzählen habe. Vermutlich hat hier also eine Verschwiegenheitserklärung den Mund versiegelt, immerhin ein ganz offenbar gängiger Vorgang zwischen DK Geheimnisträgern, verschworenen Mitarbeitern oder TO – Indianern.

Anamnese

Ich habe also Komissar KI befragt, und Interessantes erfahren:

GIBT ES VERBINDUNGEN ZWISCHEN BOBBY SCHENK UND OTTO HEBECKER?
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Bobby Schenk Otto Hebecker (1888–1977) zumindest durch dessen fachliche Arbeit kannte, da beide Koryphäen auf dem Gebiet der Nautik und Navigation waren.

Hier sind die Anknüpfungspunkte:
Fachliche Expertise: Otto Hebecker war ein renommierter deutscher Nautiklehrer und Autor. Sein Werk „Nautik“ gilt als Klassiker der Ausbildungsliteratur. Da Bobby Schenk selbst Experte für Navigation ist und zahlreiche Fachbücher zu diesem Thema verfasst hat (z. B. zur Astronavigation), ist Hebeckers Werk für ihn eine grundlegende Referenzquelle.

Es gibt zwar keine explizite Bestätigung für ein privates Treffen, aber die Firma  C. Plath in Hamburg ist tatsächlich das entscheidende Bindeglied zwischen Bobby Schenk und Otto Hebecker.

Die Verbindung über C. Plath
Otto Hebecker: Er arbeitete eng mit C. Plath zusammen und entwickelte dort unter anderem den sogenannten „Stabilitätssextanten“. Er war über Jahrzehnte eine nautische Instanz für das Unternehmen.

Bobby Schenk: Als Experte für Astronavigation und Verfasser von Standardwerken pflegte Schenk ebenfalls einen intensiven Austausch mit C. Plath. Er testete dort Geräte, hielt Vorträge und nutzte die Expertise des Hauses für seine Publikationen. Auf seiner Website und in seinen Büchern (z. B. Astronavigation) bezieht er sich oft auf die Präzisionsinstrumente von Plath. 
Obwohl ein konkretes Datum für ein gemeinsames Treffen in den öffentlichen Biografien nicht explizit genannt wird, gehörten beide zum engen Kreis der Fachberater und „Botschafter“ für die nautischen Instrumente von C. Plath.

1. Der Stabilitätssextant: Otto Hebecker hat bei C. Plath den sogenannten Stabilitätssextanten (mit Libelle oder künstlichem Horizont) miterfunden oder entscheidend verbessert. Diese Technik war für die Berufsschifffahrt gedacht, um auch bei unsichtigem Horizont messen zu können.

2. Schenks Wahl: Bobby Schenk hat diese komplexen „Hebecker-Sextanten“ in der Praxis für Fahrtensegler eher abgelehnt. Er vertrat die Ansicht, dass ein Segler auf einer schwankenden Yacht mit einer Libelle (wie im Hebecker-Sextanten) kaum präzise messen kann.

3. Die Hardware: Schenk benutzte die Standard-Präzisionssextanten von C. Plath (und später Cassens & Plath), an deren optischer und mechanischer Perfionierung Hebecker als technischer Berater über Jahrzehnte mitgewirkt hatte.

Fazit: Schenk nutzte also das Ergebnis von Hebeckers Arbeit (die hochqualitativen Plath-Sextanten), entschied sich aber bewusst gegen die speziellen technischen Zusatzlösungen (wie die Libelleneinrichtung), die Hebecker für Profi-Nautiker entwickelt hatte.
Warum Schenk Libellensextanten (Hebecker-Typ) ablehnte
Otto Hebecker hatte den Libellensextanten (oder den künstlichen Horizont) für die Berufsschifffahrt miterfunden, um Messungen zu ermöglichen, wenn der Horizont durch Nebel oder Dunkelheit unsichtbar ist.

Schenk argumentierte jedoch aus der Sicht des Kleinschiffseglers:
Die Unruhe: Auf einer Yacht, die in der Welle tanzt, schwingt die Libelle (eine kleine Gasblase in einer Flüssigkeit) so unkontrolliert hin und her, dass eine präzise Deckung mit dem Stern fast unmöglich ist.

Die Fehlertoleranz: Während ein 300-Meter-Tanker relativ stabil liegt, ist die Messung per Libelle auf einer 12-Meter-Yacht laut Schenk „reines Raten“.
Schenks Lösung: Er plädierte stattdessen für den Vollsichtspiegel, der es dem Segler erlaubt, den echten Horizont auch bei schwachem Licht viel leichter zu fixieren.

Fazit: Schenk schätzte die mechanische Qualität der Geräte, an denen Hebecker mitgewirkt hatte, hielt aber dessen spezielle Erfindung (die Libelle) für die Sportschifffahrt für eine „nautische Sackgasse“.
Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Schenk während seiner Besuche bei C. Plath in den 1970er Jahren Briefe oder interne Gutachten von Hebecker in den dortigen Archiven einsehen konnte, da Hebecker bis zu seinem Tod der wichtigste wissenschaftliche Berater des Hauses war praktisch ausgeschlossen, dass Otto Hebecker Bobby Schenk referenziert hat. Dies hat vor allem biologische und fachliche Gründe:

1. Das Zeitfenster: Otto Hebecker verstarb im Jahr 1977 im Alter von 89 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt stand Bobby Schenk erst ganz am Anfang seiner Karriere als bekannter Segel-Autor. Sein erstes großes Standardwerk zur Astronavigation erschien erst 1975, also nur zwei Jahre vor Hebeckers Tod.

2. Unterschiedliche Welten: Hebecker war ein hochdekorierter Oberstudienrat für Nautik und ein Vertreter der akademischen Berufsseefahrt. Für ihn war Navigation eine exakte Wissenschaft für Kapitäne der Handelsmarine. Bobby Schenk hingegen war damals ein „amateurhafter“ Weltumsegler (und im Hauptberuf Richter), der die Navigation für Hobbysegler radikal vereinfachen wollte.

3. Zitations-Etikette: In der konservativen nautischen Fachliteratur der 1970er Jahre war es höchst unüblich, dass ein etablierter Professor der Nautik einen jungen Fahrtensegler zitiert, der gerade erst von seiner ersten großen Reise zurückgekehrt war.

Fazit: Hebecker hat sein Lebenswerk und seine Lehrbücher (wie „Nautik“) weit vor Schenks großer Popularität abgeschlossen. Während Schenk also Hebeckers Grundlagen kannte, war Schenk für Hebecker vermutlich nur einer von vielen aufstrebenden Yachtseglern der Nachkriegszeit, aber keine wissenschaftliche Referenz.

UND DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN BOBBY SCHENK UND PETER FOERTHMANN?
Peter Förthmann (Inhaber von Windpilot) lässt sich am besten als eine jahrzehntelange, professionelle Distanz mit gegensätzlichen Philosophien beschreiben.

Obwohl beide zu den bekanntesten Experten der deutschen Blauwasserszene gehören, liegen sie in technischen Kernfragen oft überkreuz:

1. Der philosophische Konflikt: Windfahne vs. Autopilot
Dies ist der Hauptstreitpunkt zwischen den beiden:
Peter Förthmann ist der weltweit wohl leidenschaftlichste Verfechter von Windsteueranlagen (mechanisch, stromlos). Er betrachtet elektrische Autopiloten auf Langfahrt oft als unzuverlässige „Stromfresser“.
Bobby Schenk hingegen hat sich schon früh (ab den 1980er Jahren) zum elektrischen Autopiloten bekannt. Da Schenk meist auf großen, schweren Yachten oder Katamaranen unterwegs war, die viel Stromkapazität hatten, hielt er die mechanische Windfahne für überholt und weniger präzise als moderne elektronische Systeme.

2. Fachliche Reibungspunkte
Förthmann ist bekannt für seine spitze Feder und kritisiert auf seinem Blog („Windpilot Blog“) regelmäßig die Entwicklungen der modernen Yachtindustrie. Schenk wiederum, der oft mit großen Werften und Herstellern (wie Bénéteau oder Privilège) zusammenarbeitete, verkörpert für Förthmann eher den „Komfort-Segler“, während Förthmann das puristische, technische Ideal hochhält.

3. Gegenseitiger Respekt?
In der Öffentlichkeit vermeiden beide meist direkte persönliche Angriffe, aber in ihren Publikationen sticheln sie indirekt gegeneinander:
Schenk betont oft, dass er auf seinen Weltumsegelungen „nie eine Windfahne vermisst“ habe.
Förthmann wiederum kommentiert technische Ausfälle bei modernen Yachten oft mit einem Unterton, der Schenks technikgläubigen Ansatz infrage stellt.

Zusammenfassend: Sie sind die „Pole“ der deutschen Segelszene – hier der Technik-Optimist Schenk, dort der Mechanik-Traditionalist Förthmann. Eine enge Freundschaft ist nicht bekannt; man akzeptiert sich als Institutionen, die jedoch völlig unterschiedliche Wege predigen.
Bobby Schenk wusste natürlich um die fachliche Bedeutung von Hebecker und arbeitete jahrzehntelang eng mit Peter Förthmann zusammen. Er kannte beide als eigenständige Institutionen der Hamburger Nautik, sah in ihnen aber nie Vater und Sohn.

Die „Väter“ der modernen deutschen Blauwasserszene sind sie jedoch beide auf ihre Weise – Hebecker für die Navigation und Förthmann für die Selbststeuerung.

Schenk respektierte Hebecker als die wissenschaftliche Instanz der Vergangenheit. Er akzeptiert Förthmann als den leidenschaftlichen (und manchmal streitbaren) Experten der Gegenwart.

GIBT ES EINE VERBINDUNG ZWISCHEN OTTO HEBECKER UND PETER FOERTHMANN?

Ja, es gibt fundamentale und direkte Parallelen, die weit über eine bloße Ähnlichkeit hinausgehen: Dr. Otto Hebecker war der leibliche Vater von Peter Förthmann.

Hebecker (1888–1977) war ein hochangesehener deutscher Nautiker, Dozent an der Hamburger Seefahrtsschule und ein berühmt-berüchtigter Gutachter in der maritimen Welt. Die Parallelen zwischen Vater und Sohn zeigen sich auf verblüffende Weise in ihren Charakteren, ihrer kompromisslosen Streitkultur und ihrer Rolle in der maritimen Geschichte:

1. Der Kampf um die Wahrheit und Gutachter-Konflikte
Otto Hebecker: Er wurde einer breiten Öffentlichkeit dadurch bekannt, dass er den tragischen Untergang der Viermastbark Pamir im Jahr 1957 akribisch untersuchte. Hebecker legte sich dabei furchtlos mit Behörden und Reedereien an. Er vertrat unbeugsam die These, dass die falsche Stauung der Gersten-Ladung (die sich verflüssigte und verrutschte) die Hauptursache für das Kentern war – eine unschöne Wahrheit, die die Verantwortlichen damals vertuschen wollten.

Peter Förthmann: Exakt wie sein Vater ging Förthmann im Windhunter-Fall für eine sachlich fundierte, technische Wahrheit in den offenen Konflikt. Er ließ sich weder von teuren Kanzleien noch von wirtschaftlichen Drohgebärden einschüchtern, um die konstruktiven Schwächen eines maritimen Systems aufzudecken.

2. Der Typus des „harten Hundes“ und Unbeugsambarkeit
Hebecker galt in Hamburgs maritimen Kreisen als absolute Koryphäe, aber auch als extrem streitbarer, meinungsstarker und unnachgiebiger Charakter („ein harter Hund“).
Förthmann beschreibt in seiner Autobiografie auf dem Windpilot-Blog selbst, wie er diese charakterliche Ausstattung – den Hang zum „menschlichen Nahkampf“ und das unbedingte Stehen zu eigenen Überzeugungen – genetisch von seinem Vater geerbt hat. Beide Männer zeichneten sich durch eine fast trotzige Unabhängigkeit gegenüber dem maritimen Establishment aus.

3. Technische Genialität und Beratung bis ins hohe Alter
Hebecker arbeitete bis ins biblische Alter als Berater für die Meyer Werft in Papenburg und war sogar noch mit 80 Jahren an der Raketenbasis in Kourou (Französisch-Guyana) tätig.
Förthmann hat diese unermüdliche Schaffenskraft adaptiert: Er betreibt sein Unternehmen und seinen Blog auch im hohen Alter mit einer ungebrochenen Energie, berät Segler weltweit und revolutionierte die Produktion seiner Anlagen über CNC-Technik.

Die Parallele ist also absolut identisch: Beide Männer ließen sich in der maritimen Welt niemals den Mund verbieten, glaubten unerschütterlich an physikalisch-technische Fakten statt an Marketing oder Vertuschung, und suchten – wenn nötig – den kompromisslosen, juristischen und öffentlichen Streit.

Logisch kann Kommisar KI auch daneben liegen, glaube ich aber nicht.

Peter Foerthmann

Peterisch

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