13. Widerstand

Delphine dichtWerter Martin Birkhoff,
wenn der Vorstand – oder auch die YACHT – den Mitgliedern / Lesern bis heute keine Erklärungen zu den wichtigen Vorgänge des Vereins bietet, fülle ich diese Lücke gern – zumal ich mit den Seglern unterwegs besonders gute Kontakte pflege. Natürlich habe ich in meiner Datei nur die Mail Adressen der aktiven Blauwasser Segler, im Gegensatz zu den tausenden von TO-Mitgliedern, die „noch mit dem Finger auf der Landkarte“ unterwegs und keine Spuren in meiner Datenbank hinterlassen haben! Die Anzahl von Kommentaren im Verhältnis zur Gesamt Mitgliederschaft mögen gering erscheinen – das Verhältnis zur aktiven Blauwasser Seglerschaft allerdings, ist sicherlich respektabel, denn derzeit haben ca 330 Segler eine kritische Betrachtungsweise zum TO eingenommen – zusätzlich ca 60 Segler, die bereits ausgetreten sind – sowie viele weitere, die sensibilisiert und den Austritt erwägen, wenn sich die Verhältnisse nicht umgehend verändern.

TO-als BEUTE hat bislang 83 Segler zu Kommentaren veranlasst.

Auf einen Mail Appell zur Befürwortung einer kurzfristigen ao MV haben sich 71 TO-Mitglieder vermerken lassen, um zu verdeutlichen, dass das Interesse an einer ao. Mv eben nicht „der Wunsch eines einzelnen Mitglieds ist, wie von Seiten des RA Orgelmann in seinem Schreiben vom 7.2 2013 fast despektierlich ausgedrückt.

Auch wenn ich mich wiederhole: ich bin hier als Sprachrohr der aktiven Segler Mitglieder unterwegs, explizit auch der Famiie Lelijveld. Ich hege keine privaten oder geschäftliche Interessen, bin gleichwohl ungläubig erstaunt ob eines Vorstands, oder einer Zeitschrift YACHT, die meine Schilderungen der Sachverhalte als Sicht eines „einsamen Feindes“ zu stigmatisieren versucht, obwohl zwischenzeitlich offenkundig geworden scheint, in welcher Form TO Vorstände den Interessen ihrer Mitglieder zuwider agieren und nun offenbar sogar einen Mehrheitsbeschluss ausgeschlagen haben! Offenbar scheint es Ihnen leichter, alle Kritiker zu Feinden zu erklären – das wären derzeit dann zumindest ca 330 Segler / Mitglieder?

DER WAHRE FEIND
Der wahre Feind des TO sind wohl eher Vorstände, die die Interessen ihrer Mitgliederschaft aus den Augen verloren zu haben scheinen!

DER CHOR DER UNZUFRIEDENEN
Der Chor der Unzufriedenen jedenfalls, hat heute eine solide Stärke erreicht! Nicht auszudenken, wie viele Segler die Flucht ergriffen – oder auf die Barrikaden gegangen wären, wenn der Vorstand oder / und die YACHT – den Auftrag einer Informations Verpflichtung ernst genommen und Segler / Leser über die desolaten Zustände beim TO wahrheitsgemäß unterrichtet hätten!? Für mich ist das Zusammenwirken von Vorstand und Yacht ein Skandal erster Güte, weil hier tausende Segler bewußt in die Irre geführt werden und ihnen die wahren Zustände ihres Vereins verschleiert werden! Gegen Informations Verweigerung bleibt nur das Klinken Putzen und Word-Of-Mouth innerhalb der aktiven Seglerschaft, die sich offenbar nun zunehmend von Ihrem Verein zu entfernen scheinen!

HYPOTHESEN
– Wenn Sie hinter „jedem Stein“ vereinsschädigendes Interesse vermuten
– Wenn Sie in einem Forum-Lösch-Gemetzel sogar in einem Beitrag eines YACHT Mitarbeiters ( Maverick – Johannes Erdmann ) meine Namens-Spuren weg-zensieren
– Wenn Ihr Kollege Bert Frisch öffentlich „hofft“, Zitat:“…dass TO Mitglieder aufhören, meine Produkte zu kaufen“ Zitat Ende
– Wenn am Berliner TO-Stammtisch „kontaminierte“ Windpilot Syteme veräussert zu werden scheinen
so scheint all dies zu beweisen, dass es einige wenige Menschen gibt, die das Gefühl für Realitäten aus den Augen verloren haben! Es zeigt aber auch, dass die Nerven nun blank liegen, denn, nicht wahr, eine Verweigerung einer desolaten Faktenlage – eine Verniedlichung der Probleme – hat nicht verhindern können, dass sich eine Opposition erwachsener kluger Menschen gegen einen Vorstand gebildet hat, die sich von ebendiesem nicht mehr angemessen vertreten fühlen!

Ich denke, Bert Frisch irrt gründlich, wenn er behauptet, dass Kritiker wie Peter Foerthmann den TO zerstören, oder gar zu zerstören beabsichtigen – denn, nicht wahr, diese zerstörerische Arbeit leistet der heutige Vorstand, wie ich es empfinde, hoheitlich und mit Verve, ohne Hilfe von aussen, da er beratungsresistent und zur Kommunikation mit seinen Mitgliedern bislang kaum fähig scheint! Es wäre widersinnig, weiterhin anzunehmen, dass der heutige Vorstand für den Gesamtverein sprechen würde – wie im Folgenden bewiesen wird.

DER EXODUS
So entleert sich ein Verein in Richtung der offenen See, derweil sein Vorstand den Seglern an Land weiterhin Versprechungen und Ideale zu vermitteln versucht – deren Inhalte er für jedermann recht deutlich ersichtlich – aus den Augen verloren hat!

DIE KRITIKER
Die Faktenlage kritischer Segler, die hier ihren Niederschlag gefunden haben:
– 108 kritische Kommentare bis Ende Januar 2013
– 23 Kommentare pending wg. Authorisierung
– 83 kritische Kommentare auf TO – als BEUTE
– 6 kritische Kommentare dito, pending wg.Authorisierung
– 72 Befürworter einer ao MV, Stichtag 19.2.2013
– 71 Spender für ein Darlehen für DRIFTER
– 63 ausgetretene TO Mitglieder
– eine Unzahl von weiteren Kommentaren von Nicht TO Seglern

Wie Detlev Schmandt treffend bemerkte: der TO hat seine Ehre verloren und es werden bereits allseits im Stillen Anträge für die kommende Mv formuliert, denen sich der Vorstand wird stellen müssen! Erkennbar drängt die Mitgliederschaft auf schnelle Klärung durch eine ao Mv.

Wir kennen heute die Choreographie, die Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem RA Orgelmann entworfen haben, um Ihren Machterhalt bis zum Nov. 2013 auszudehnen. Es darf bezweifelt werden, dass Sie damit dem TO einen guten Dienst erweisen!

Ein vergleichbar unwürdiges Schauspiel, wie das offenbare amateurhafte Verhalten des Vorstands, wird es im TO sicher kein zweites Mal geben! Denn die Mitglieder sind aufgewacht und werden dem Vorstand die Stirn bieten. Explizit werden auf einer kommenden Mv 56 Mitglieder anzutreffen sein, die Ihrem Abstimmungs Erfolg zur NEUEN SATZUNG Nachdruck verleihen werden, denn der Vorstand hat ihnen das Wahlergebnis „gestohlen“ und verweigert offenbar sogar die Meldung der Wahl ans Register Gericht, was nachzulesen ist!

MACHTERHALT GONE WITH THE WIND
Die Zeiten leichten Machterhalts von Vorstands Seite sind sicherlich „gone with the wind“ – Sie werden sich auf kritische Mitglieder einzustellen haben!

Bis dies geschieht, bin ich als Chronist gerne behilflich, der Wahrheitsfindung ein wenig Backstagsbrise zu gewähren, auch wenn mich mein Idealismus dabei manchmal wunde Finger hat schreiben lassen – immer noch besser, als sich sämtliche Haare auszureissen angesichts eines Vereins Vorstands, der weder Mastenwald noch Bäume sehen kann…

gesteht

Peter Foerthmann

3 Antworten zu 13. Widerstand

  1. Rainer Hasse sagt:

    Willkommen in Absurdistan,
    oder
    Wie man einen ganzen Verein entmündigt…..

    Ich habe von den neuesten Winkelzügen des TO-Vorstandes erfahren, und wenn es nicht um so wichtige Dinge wie die Darstellung der deutschen Seglerschaft im Ausland ginge, ja dann wäre es fast zum lachen komisch.

    Wenn es stimmt, was man so hört, dann soll sich der Vorstand des TO einer Argumentation zur Verhinderung der neuen Satzung angeschlossen haben, wie sie absurder und realitätsferner nicht sein kann.

    Jetzt wird der Mitgliedschaft schon unterstellt, sie habe bewusste Entscheidungen getroffen, von denen die Mitglieder selber noch gar nichts wussten.

    Die Logik ist wohl etwas verdreht, und bedarf einer Erklärung:

    Die ursprüngliche Gesetzes-Formulierung, und auch die aktuelle Satzungsformulierung, welche eine Mehrheit der erschienen Mitglieder für Änderungen der Satzung erforderlich mache, haben doch tatsächlich einige Leute so auslegen wollen, dass von allen zahlenmäßig Anwesenden die errechnete Mehrheit erreicht sein muss,
    unabhängig davon, ob es nun Mitglieder gibt, die sich an der Abstimmung gar nicht beteiligen, sich der Stimme enthalten, oder gerade ein Nickerchen halten.

    Das führte dazu, dass nicht abgegebene Stimmen und Stimmenthaltungen faktisch als Nein-Stimmen gezählt wurden.

    Der BGH musste klarstellen, dass das natürlich Quatsch ist, und so nicht gemeint sein kann.
    Sogar der Gesetzgeber hat erkannt, dass dies ein so großer Quatsch ist, dass zur Klarstellung der entsprechende Paragraph des BGB sogar umformuliert wurde. Eine davon abweichende Regelung sei aber möglich.
    Soweit, so gut….

    Und jetzt der Auftritt des TO-Vorstandes;
    Unterstützt von einer als „Gutachten“ bezeichneten Meinung eines Anwaltes, wird nun wohl behauptet, dass allein die Tatsache, dass es versäumt wurde diesen Quatsch auch in der Satzung zu korrigieren, nun zwangsläufig bedeutet, dass die Mitgliederschaft sich bewusst dafür entschieden habe, diesen Quatsch so zu wollen, sich selbst der Auslegung des BGH nicht anschliessen zu wollen.

    Also, liebe TO-Mitglieder, jetzt habt ihr schon Sachen bewusst entschieden, von denen Ihr bisher noch gar nichts wusstet….

    Jaja, der Vorstand hat es euch doch erklärt, erinnert sich den so gar keiner mehr an diese bewusste Entscheidung ?

    Macht nix, der Vorstand weiss es besser, basta…..

    Ist das nicht herrlich, endlich ein Verein, dessen Vorstand einem mal so richtig schön erklären kann, wofür man eigentlich gestimmt hat, und warum, obwohl man gar nicht abgestimmt hat, äh, also doch, äh, also bewusst entschieden, äh,
    also bewusst dagegen entschieden, äh, egal, die Satzung bleibt wie sie ist, das wolltet ihr so, basta.

    Willkommen in Absurdistan, dem Land der unbegrenzt Entmündigten

  2. Willi sagt:

    Die Faktenlage kritischer Segler, die hier ihren Niederschlag gefunden haben:
    – 108 kritische Kommentare bis Ende Januar 2013
    – 23 Kommentare pending wg. Authorisierung
    – 83 kritische Kommentare auf TO – als BEUTE
    – 6 kritische Kommentare dito, pending wg.Authorisierung
    – 72 Befürworter einer ao MV, Stichtag 19.2.2013
    – 71 Spender für ein Darlehen für DRIFTER
    – 63 ausgetretene TO Mitglieder
    – eine Unzahl von weiteren Kommentaren von Nicht TO Seglern

    veranlasst mich denn doch dazu an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Referenzgröße für diese Zahlen nicht die 5.000 (sind es die überhaupt noch der ehemals 6.500 geclaimten?) Mitglieder sind, sondern ins Verhältnis gesetzt gehört zur Anzahl der bei einer Versammlung in Cuxhaven normalerweise anwesenden Rollatorenschubser – und das dürften bis auf die beiden letzten Veranstaltungen dann eher 30 sein.

    Ich stelle daher fest, dass die Anzahl der Hurrahsager in Cux’dorf deutlich geringer ist als die Anzahl der Gegner des marodierenden Vorstands.

  3. @Willi:
    „Rollatorenschubser“ find‘ ich herrlich ausgedrückt!!
    Warum sollte auch dies Thema nicht erheitern, ist eh zum Lachen, was da in Cux passiert………………………..

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