SV Drifter – Coby + Arnold Lelyveld

UPDATE AUS DER HERZKAMMER DER BLAUWASSERSEGELEI
Auch 15 Jahre später haben die hier verantwortlichen Damen und Herrn im Trans-Ocean Verein sowie Delius Klasing Verlag nicht agiert DER DRIFTER SKANDAL wurde zum Fanal und Menetekel in Blauen Segment. Für mich sowie tausende langjährige TO Mitglieder Anlass zum Vereinsaustritt und die Geburt des Windpilot Blogs, als Spiegel meiner Meinung, der bis heute in 113 Blogs die ganze Bandbreite eines fulminanten Skandals in der deutschen Seglergemeinschaft dokumentiert und lebendig hält, dem ich hier ein weiteres Kapitel hinzufüge.

Der Trans-Ocean Verein und Delius Klasing Verlag haben sich m.M. blamiert. Vermutlich wurden Absprachen getroffen, um in gewagter Symbiose zwischen Martin Birkhoff und Jochen Rieker, die Interessen sowohl der Mitglieder als auch der Leser zu missachten, sie sogar zu unterlaufen? Der Schuss ging falsch und hinterlässt bis heute überall Verlierer. Langjährige Vereinsmitglieder und Leser haben sich still verabschiedet. Ein Aderlass, wie ich es empfinde.

Der TO hat die holländische Familie Coby & Arnold Lelijveld SV Drifter, offenbar unter Vorsatz, schändlich hintergangen, sich geweigert, für eine Krankenversicherung zu leisten, deren Prämien Inkasso er selbst betrieben hat, derweil Coby in Panama im Koma lag und die Kinder zum Abschied eingeflogen sind. Die Zäsur dieses Skandals zieht ungute Kreise bis ins heute, sie wurde weder seitens DK noch TO aufgearbeitet.

Hier wurde vermutlich auch gegen eherne Regeln von Journalisten verstoßen, um ganz eigene Interessen durchzusetzen. Zudem wurden zeitgleich die Interessen der wichtigsten Leser übergangen, Gift für einen Special Interest Verlag, dem die Zielgruppe über alles geht.

Mein Einsatz fuer Moral und Anstand war und ist vehement und nachlesbar.

Hier ein Bericht von Arnold Lelijveld, den ich kürzlich von Sönke Haupthoff, dem neuen Eigner der DRIFTER, erhalten habe:

Lieber Soenke, wie bereits erwähnt habe befindet sich Coby derzeit in Krebs Behandlung und wir befinden uns somit in einer Art Achterbahnfahrt. Vor mehr als zwei Jahren wurde bei ihr eine seltene Form von Lymphkrebs diagnostiziert, die nicht geheilt, sondern allenfalls verlangsamt werden kann. Sie erhält jetzt eine Immuntherapie und leidet an schwerwiegenden Nebenwirkungen.

Wir leben jetzt in Frankreich. Wir hatten ein Wohnmobil in den Niederlanden und durften dort nicht dauerhaft wohnen. Das brachte zu viele Unsicherheiten mit sich, also mussten wir etwas anders machen. Auf dem verrückten Wohnungsmarkt in den Niederlanden konnten wir uns absolut nichts leisten und hatten nach all den Jahren auf dem Wasser nicht mehr das Geld eine Wohnung zu mieten. Also schauten wir über unsere Landesgrenzen hinaus und fanden eine preiswerte Scheune in Zentralfrankreich, ein DIY-Projekt, bei dem Fenster, Heizung, WC und Wasseranschluß fehlten. Genug Herausforderung für uns, es auszuprobieren.

Sie haben geschrieben, dass Sie mit Peter Foerthmann in Kontakt stehen, schön zu hören. Bei ihm seid ihr in guter Gesellschaft. Wir haben ihm (und vielen anderen) viel zu verdanken.

Coby und Arnold
Langlard, Bujaleuf
Frankreich
20. November 2025

Dies ist mein APPELL an Segler von Herz zu Herz, ein überaus unschönes Kapitel rund um die Kernzelle der Segelei – einer funktionierenden Sozialgemeinschaft – nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Coby und Arnold sind 78 Jahre alt und ich bin mir sicher, dass Segler, nicht nur in Holland und Deutschland, erleichtert sein werden, wenn sie die ganze Wahrheit über die Geschichte ihres Dramas erfahren. Eine Schönheit der Geste, um eine klaffende Wunde zu schliessen.

Es wäre an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und einen inhaltslosen Sinnspruch „DIE SEE IM HERZEN“ mit Leben zu füllen.

Hamburg 31.12.2026

Peter Foerthmann