TO kompakt

WO IST KARAJAN? – EINE SPURENSUCHE
Ich stecke in der Klemme, je tiefer ich in die Materie eintauche, desto weniger gefällt sie mir. Eine Zusammenfassung.
Der TO ist seit Gründung unter der Mimikri von Gemeinnützigkeit zutiefst undemokratisch strukturiert, der Machterhalt war und ist nur mit List und Tricks möglich, wenn der Souverän von der Willensbildung und Entscheidung weitestgehend ausgeschlossen werden kann, damit fortan die ganze Macht samt der Kasse zur eigenen freien Verwendung gestaltet. Die Strukturen sind bekannt und nachlesbar. Der Souverän muss draussen bleiben. Eine einfache Zielvorgabe.
Bei dauerhaften „bemühten Versuchen“, dem Souverän u.U. durch Online Wahl ein Zipfelchen von Mitbestimmung doch noch zu ermöglichen, wurden 15 schweisstreibende Jahre verplempert, leider leider allerdings hat es immer noch nicht geklappt. Schon interessant, dass Marcus Warnke in seinem richtigen Leben als Experte im IT Bereich über Spezialwissen verfügt, an diesem komplizierte Ding mit einer Online Wahl ebenfalls gescheitert ist. Nicht wahr, eine Online Wahl ist ja keine Raketentechnologie! Vermutlich bereitet der bloße Gedanke, den Mitgliedern Zugang zu Mitbestimmung zu überlassen, allseits Schweissausbrüche. Worst Case für einen Verein, der mit seiner besonderen Architektur und Machtverständnis immerhin bald 60 Jahre sein besonderes Marketing Konstrukt gerettet hat. Sollte man TO-DK gratulieren? Der Ocean Cruising Club ( OCC ) in England ist diesbezüglich im richtigen Jahrhundert angekommen, er ist perfekt organisiert, die dortigen Segler sind sämtlich in Dialog und Wahlen eingeschlossen, integriert.
Bemerkenswert und infam, dass der TO einen Mediapartner an der Seite hat, der unter vermeintlicher journalistischer Expertise jede Kritik subito unterbindet und durch zuverlässig gewogene Berichterstattung den Zulauf neuer Mitglieder – und Leser – garantiert, was wiederum erfreuliche Verlags Umsätze als Beifang im Kielwasser mit sich bringt. So wird der TO zur Aussenstelle eines Verlags, der den eigenen Mitgliedern weitestgehend die Mitsprache vorenthält, verweigert bzw entwunden hat und zeitgleich den Zugang ausgelesener Autoren garantiert, deren Bücher sodann zu kaufen sind. Der besondere Clou dieses Win-Win Erfolgsmodells, dass die Gesamtkosten einer Vertriebsaussenstelle namens TO von den Mitgliedern getragen werde, derweil man ihnen das nackte Hinterteil entgegen hält bzw. sie mit kleinen Leckerbissen und gravierten Aufmerksamkeiten bei Laune hält, ein Foto auf der Jahresversammlung kann zum Anfang von Treue zum Verein gereichen. Vielleicht hätte man dies Paradoxon stillschweigend weiter gewähren lassen können, selbst wenn man unzählige kritische Ansätze hätte formulieren sollen oder können. Drifter hat hier Weichen gestellt. Eine Zeitenwende geht nun zuende, weil die unschönen Fakten ohne Hemd und Hose auf offener Bühne zu besichtigen sind.
TO und Delius Klasing ( DK ) haben es m.E. zu weit getrieben. Der DRIFTER Skandal hat die wahren Intentionen, Strukturen und Interessen offenbart. Der Kassenschrank war und ist einzig wichtig, Moral und Anstand ausgeschlagen. Ich habe mich deutlich positioniert, die Nerven bei TO und DK strapaziert und wurde in der Folge mit allen Mittel attackiert, sogar stigmatisiert. Ich habe diesen Blog 2011 initiiert, um meiner Meinung Flügel an zu schrauben. Es hat zwar gedauert, war aber erfolgreich, derweil die Übergriffe in aller Offenheit und Öffentlichkeit auch in einer beleidigenden Art und Weise, konsequent und verheerend gegen einen seriösen Hersteller von Windsteueranlagen ausgerichtet wurden. Ich habe mich nicht unterworfen, vermutlich ungewöhnlich im heimischen Wasserzirkus, wo man eher eine Hackordnung im Kopfe hat, der alle Mitspieler besser freiwillig zu folgen haben. Einen Singlehander der es gewagt hatte, todesmutig zwei vermeintlich unantastbare Repräsentanten im heiligen Blauen Marktsegment zu kritisieren, ganz ohne zuvor vielleicht darüber nachzudenken, dass dieser freche Segelbengel mit seinen Heckverzierungen einen veritablen Anteil aller weltweiten Blauwassersegler ausgestattet hat, zudem diese Geräte zur wichtigsten Ausrüstung für weite Reisen avancierten. Egal Karl, man war sich einig und zog mich vor Gericht bzw. verglich mich mit einem Hassprediger und empfahl gar irritierten Lesern und Seglern, dass Windsteuersysteme nun nicht mehr nötig sind. Die Leute haben vermutlich allesamt den Respekt ( oder ihr Gesicht? ) verloren. Seriöse Vereinsmitglieder ( ich habe sie mit Tafelsilber betitelt ) haben im Verlauf der Tumulte, die Flucht ergriffen. So kann es gehen, wenn man die Regeln respektvollen Miteinanders beiseite schiebt und statt dessen mit der großen Bazooka um sich schiesst. Ein Unverein samt Pressestelle, die grenzenlos übergriffig agieren, derweil immer mehr Mitglieder und Leser das Spiel durchschauten … und sodann das Weite suchen. Sind wir hier in einem Kindergarten, oder fühlen sich einige Leute derart gestört, dass ihnen der klare Gedanke verloren gegangen ist? Oder ist das Verhalten Folge von Übermut, der selten Gutes tut?

Dieser Beitrag wurde mit Sorgfalt formuliertEr gilt heute noch. Im internen TO-Forum herrscht bleierne Totenstille. Umso erschütternder der vermutlich einzige Beitrag in 2018:

Inzwischen wurde das Strafverfahren gegen Luetgebrune u.a. nach § 154 StPO eingestellt. Für Nicht-Juristen: es liegt inzwischen eine rechtskräftige Verurteilung des Angeklagten in einer anderen Strafsache vor, der gegenüber die im aktuellen Verfahren zu erwartende Verurteilung strafrechtlich nicht mehr ins Gewicht fällt. Was das andere Strafverfahren war, konnte ich noch nicht herausfinden – vermute aber Insolvenzstraftaten.
Damit ist das Thema Krankenversicherung / Drifter / Luetgebrune straf- und zivilrechtlich abschliessend aufgearbeitet.
Mit diesem Abschluss ist auch mein Engagement in dieser Sache und in TO nach >30 Jahren Mitgliedschaft beendet.

Mir zugetragen von einem langjährigen Weltumsegler mit den Worten:

Der Verein TO ist aus unserer Gedankenwelt verschwunden.

Die ausserordentliche Mitglieder Versammlung ( AO MV ) in Februar 2012 war turbulent, die Struktur gegenseitiger Verabredungen wurde sichtbar, ein Plan gezielt umgesetzt, Vorstandsämter waren vorab abgesprochen, zugewiesen und verteilt, die anwesende eingeschworene Mitgliederschaft hat Demokratie gespielt, der Plan: das Verhältnis zur Gesamtzahl der Mitglieder, wie gewohnt, war klein gehalten, die Chiffre aller TO Mitgliederversammlungen. Ich wurde am Ende der Versammlung von Martin Birkhoff zur Verschwiegenheit verdonnert, beliebter Schachzug, wenn man etwas zu verbergen trachtet.
Der Drifter Skandal hat eine Welle der Empörung bei tausenden Seglern ausgelöst, die ihre Solidarität lautstark bekundet haben. Der TO Vorstand samt Pressestelle YACHT, haben mit der Löschtaste und verzweifelten Statements versucht, Informationen zu unterdrücken, bzw. eigene Rechtsauffassungen mittels Nebelkerzen durchzusetzen. Zeitgleich ist der Vorstand gerichtlich gegen den eigenen Souverän vorgegangen, derweil Unterschlagung bereits gerichtlich dokumentiert worden war. Der letzte Beweis einer offenen Kumpanei wurde erbracht, indem die YACHT den Skandal der eigenen Leserschaft fünfzehn Jahre unter Vorsatz vorenthalten hat. Spätestens hier hätte der Verleger auf seinem Stuhl unruhig werden sollen und seiner Aufsichtspflicht nachkommen müssen. Hat er aber nicht! Und nun kennt ein jeder die Gründe. Ich frage mich neuerlich, ob dieser Mann Mitwwisser im Komplott gegen seine eigene Leserschaft informiert und als Zuschauer auf der Tribüne sitzt? Oder ob dieser Mann unwissend über die Abläufe in im eigenen Laden ist? Denn dann hätte er nun einen Job, um sein Gesicht zu wahren und sich finanziell auf die Folgen einzustellen.
All diese Aktionen wurden aus einer prall gefüllten Vereinskasse von ca
€ 300.000 bezahlt, wohingegen eine Erstattung in Not geratenen Mitglieder – Coby und Arnold Lelijveld mit allen Tricks konsequent verweigert wurde, die um Kostenertattung von $ 110,000 aus einer jahrelang bezahlten Krankenversicherung gefleht haben. Mein Grund, mich zu engagieren. Offensichtlich hat man die Dynamik der Katastrophe unterschätzt, statt dessen auf Vergesslichkeit gesetzt. Eine gewaltige Zäsur in einer sensiblen und anspruchsvollen Mitgliederschaft, die mit einem Holzhammer nicht zu überzeugen war. Zudem ein besonderer „Holzhammer bzw Vollstrecker“, als Schattenmann hinter dem Elbdeich in Oberndorf vermutlich erhebliche Mitschuld an der Malaise trifft, weil er offenbar ein krudes Verständnis von Vereinsleben entwickelt und durchzusetzen geholfen hat. Vermutlich ein Mann, der von einem demokratischen Vereinsgebilde ungewöhnliche und vor allem ganz eigene Vorstellungen besass, der vermutlich die Geschicke des Vereins in besonderem Masse am liebsten selber lenken wollte, wozu er allerdings am liebsten im Schatten an den Fäden zu ziehen liebte, derweil er in seiner Aussendarstellung den bemühten Freund des Vereins darstellte. Ein Mann, der Kritikern auf der MV schon mal bedeutet hat, dass ihre Anwesenheit in diesem Verein unerwünscht sei. Durchaus vorstellbar, dass dieser Mann die zeitgenauen Toilettengänge auf den MV zu dokumentieren, ausgedacht und vollzogen hat. Stets galt es, Kritik zu behindern oder zu verunmöglichen. Mir wurde von einem anderen Schwergewicht sogar einmal Prügel angedroht. All das ist das wahre Gesicht des TO. Man fühlte sich unverletzbar und konnte auf den Mediapartner vertrauen, der jegliche Verbreitung unschöner Wahrheiten zuverlässig unterband. Journalisten als Tatortreiniger, wer hätte das gedacht?
Ich wurde von TO und DK fokussiert und stigmatisiert. Man hat die Bazooka rausgeholt, ganz offensichtlich lag ich also richtig. Eine Herausforderung für viele Segler, die sich sodann vermutlich zu entscheiden hatten, wem sie hier, angesichts meiner Kritik an ihrem Herzens Verein, folgen wollten. Viele von ihnen haben wunderbare Reisen mit meinen Heckverzierungen erledigt und darob dann eine Belohnung in Form eines Preises samt Presse Aufmerksamkeiten erfahren, Balsam für jede Lebenslegende, zeitgleich Irritation je nach Gefühls, Interessen und Seelenlage. Ich hatte zu lernen, dass der Spagat persönlicher Interessen hier und dort zu Gunsten einer Solidarität für eine gebende Hand gefallen ist, die ihr Gegenüber immerhin vor laufender Kamera mit einer Anerkennung bedachte. Ich habe das akzeptiert. Der Hunger nach Anerkennung ist unser aller Lebenselixier, fast so stark wie ein finanzieller Vorteil oder gar bare Münze. Vermutlich wurden hier etliche Kämpfe gegen innere Schweinehunde gefochten.
Der Exodus tausender Segler wurde zur Drehtür von Mitgliederzufriedenheit: Neumitglieder werden bejubelt, die Zahl der Austritte verschämt unterschlagen. Es müssen viele tausend Austritte gewesen sein!

Ich lebe Offenheit, Taktik ist nicht meine Welt. Das haben die Segler weltweit honoriert und mein Leben durchgängig finanziert. Ich bin mit dieser Lebensgrundausstattung zufrieden, habe akzeptiert, warum wieso weshalb es Menschen gibt, die damit nicht klarkommen und sodann meinee Erfahrung resiliert. Meine Lebens Kämpfe sind aufgeschrieben, womit ich mir meine Freiheit imm Kopf wiederhole. Bin ich dadurch verletzbar geworden? Nein, das ist mein Lebenstrick, fröhlich weiterleben zu können. Meine Meinung steht.
Mein Kontakt zu den Seglern und Lesern, Käufern meiner Systeme erfolgt im direkten Austausch, ich betreibe keine Werbung bei den üblichen Verdächtigen, die überall von Kassenschränken umgeben sind, ich informiere, schreibe Bücher, denen Charles Gray, ehrwürdiger Judge am High Court London das Prädikat der Ausgewogenheit durch klaren STRIKE OUT bestätigt hat. Die Weltpresse hat interessiert zugeschaut, ich hatte keinerlei Helfer, alle hatten die Hosen voll, weil sie fürchteten, selbst qua Berichterstattung in einen Libl Case verwickelt zu werden, der mich mehr als drei Jahre Zeit, Nerven und Ressourcen gekostet hat. Ich habe den Prozess im Alleingang gewonnen und erkämpft. Interessant, dass Jochen Rieker (JR), einen Bericht gewagt hat, allerdings konnte er sich nicht verkneifen, als Überschrift eine WINDIGE BRANCHE zu adressieren. Nein, begeistert war ich nicht.
Der Umgang mit der Presse entwickelte sich unvorhergesehen, denn sie wurde zunehmend übergriffig. Ich begann, mich zu wehren, meine Sensoren wurden sensibilisiert. Darum habe ich mich für Marketing durch Mund-zu-Mund Propaganda entschieden. Eine Presse, die ihre Pflichten und Aufgaben unter Vorsatz missachtet, ist im Marktgefüge störend und überflüssig, was von klugen Seglern natürlich nicht unbemerkt verbleibt, zumindest, wenn sie sich für die Lektüre eines Special Interest Verlages entscheiden. So gehen Leser verloren. Ist die Not der Verlage derart gross, dass sie die Grundlagen ihrer Arbeit vergessen? Vielleicht ist die Übergabe an Klambt Media die logische Folge eines Niedergangs. Weiss man ja alles nicht, zumal die Angesprochenen Herren Verleger einen Kontakt vermeiden.
Der TO Skandal wurde zu einem Wendepunkt in der Vereinsgeschichte und in meinem Leben. Menschlichkeit ist mein Lebenstreibstoff, momit mein Einsatz für Coby und Arnold unausweichlich wurde und der Aufwand nebensächlich geriet.

Wenn Verleger nicht bereit und willig sind, ihre Mitarbeiter zu kontrollieren und den Laden im Griff zu halten, wenn sodann das Personal journalistische Grundregeln nicht befolgen mag, sodann in einer unheilvollen Liaison, zum Beispiel mittels Vereinsvorständen und eigener Autoren, die sich allesamt für unangreifbar erachten, Kamikaze Kapriolen im turbulenten Blauwasser zu fliegen oder zu fahren sich entscheiden, sodann in gemeinsamer Aktion im geschäftlichen Umgang moralische Spielregeln über Bord werfen, um einen mißliebigen Teilnehmer im maritimen Wasserzirkus zu schädigen, zu verleumden oder gar zu vernichten, dann hielte ich es für vorteilhafter, wenn den Seglern, deren Wünsche Träume und Einkommen man hier frech zu kapern trachtete, zuruft: BITTE BILDET EINEN NEUEN TO, DEN IHR MIT MORAL UND ANSTAND SELBST AUF DIE BEINE STELLT … und lasst ihn Euch niemals wieder aus den Händen nehmen! Es gibt Besipiele genug, wo Vorstände die Regeln von Sitte und Anstand vergessen haben, weil die Gier nach Geld und Macht zu verführerisch den Verstand gefressen hat.. Ich habe einen NEW TRANS-OCEAN inm Jahre 2013 skizziert. Alles ganz einfach, wenn erst im den richtigen Köpfen die Weichen gestellt werden.

Ich würde gern Verantwortliche zur Verantwortung ziehen, es bedeutete für mich eine Ehrensache, denn es ist eine Blamage der Sonderklasse in unserer kleinen Wasser Welt… deren Auswirkungen in der Seglerschaft noch gar nicht abzusehen sind. Kaum will ich glauben, dass dies ohne Folgen für die Auflage und Imago bleiben kann. Ich habe viel Lebenserfahrung mit Beton, aber der Beton in Köpfen, besitzt eine besondere Qualität, wenn oder weil er Klugheit vermissen läßt. Ich hoffe auf den Anstand unter Seglern, von denen ich tausende rund um den Globus kenne, betreue und schätze, die mir Achtung und Vertrauen entgegen bringen, mit denen ich in gegenseitigem Respekt mein Leben verbracht und dabei glücklich und zufrieden geworden bin. Denn, nicht wahr, sonst hätte ich es in meiner kleinen Marktnische wohl kaum 50 Jahre ausgehalten. Habe ich aber, sogar mit Freuden. Wenn Moral und Anstand durch Gier nach Macht und Geld ersetzt wird, gerät ein wertvoller Mikrokosmos, den wir Segler schätzen, lieben und besegeln in Gefahr. Das Ergebnis ist auf offener Bühne vor den deutschen Seglern zu besichtigen. Ein Morast der besonderen Art, undurchdringlich durch finanzielles Geschacher um Gewinne und Einfluß, derweil die Schönheit des Segelns drüber die Jungfräulichkeit verloren hat. Alles als Caveman Show auf offener Bühne zelebriert und nachzulesen. Ca 125 Blogs legen erschreckend offen, was Geld und Gier aus einem schönen Sport machen konnte.

Reference links


Jochen Rieker steht in meinem Fadenkreuz, ich halte den Mann für einen traurigen Karajan, dem vermutlich der Taktstock aus der Hand geglitten ist, in dessen Folge ein eingebauter Kompass den Mann vermutlich in die Steine gesteuert hat. Der Komplott ist nun durchgängig dokumentiert,
Martin Birkhoff halte ich für einen Copycat – Karajan, der mit stoischer Stringenz nur mit sich selbst im Reinen ist, derweil er scheinbar bis heute nicht akzeptiert, was er den hoffnungvollen Blauwasser Aspiranten im Lande hier angetan hat, unter Vorsatz wohlgemerkt, sebst wenn eine verwegene Stimme, ihn als Opfer in Schutz zu nehmen sucht.
Carsten Matthias habe ich als OVNI Karajane verortet, der unter dem Label eines vermeintlich einzigrtigen Segelvereins, auf sanften Pfoten und in Lee seines ehrenamtlichen Nebenverdienstes, vermutlich als Beifang seinen Hauptverdienst optimiert.
Sven Messner als Kassen-Karajan wird, dank seiner besonderen Lebenserfahrung rund um bedruckes Papier, genau dieses zuverlässig in Ordnung bringen. Ich grinse bereits wenn ich nur an Suzuki denke.
Guido Marx als Marcus Warnke Copycat-Karajane hat mich als Playmobil Segler im freundlichen Sinne korrumpiert, weil er subito mit der Technik einer Windpilot Anlage klargekommen ist.
Bert Frisch verdient öffentliche Beleuchtung und Betrachtung, um seine verschwiegene Rolle als Copilot-Karajane final einen Verein zu unterlaufen, zu bestimmen und dafür Lorbeern zu bekommen. Ein Schattenmann mit Sonderbegabungen, dessen Aussenwirkung vermutlich viele Segler in die Flucht geschlagen hat. Aber wer wollte sich hier ins Feuer werfen?
Ja, ich hätte mir sehr gewünscht, dass hier ein paar Segler mit klarem Blick, stabilem Rücken, mit guter Hoffnung diesen TO Spuk schon früher ein Kurzes Ende bereitet hätten, aber ich anerkenne, dass Partikularinteressen in zu vielen Köpfen zuhause sind … die hier und dort im Ernstfall für wichtiger befunden werden. Ich kann nur hoffen, das nun endlich das Schicksal von Coby und Arnold würdige Beachtung erfährt, damit nun endlich die Segler Gemeinde, von jeglicher Schuld entlastet, wichtige Lebensgrundlagen wie Moral und Ehre wiederherstellt und zu ihrer Verantwortung zurückfindet, die der Seglergemeinschaft inne wohnt. Für Coby und Arnold ersehne ich eine Geste der Wiedergutmachung, die wir alle als elementar wichtig und notwendig empfinden.
Das ist wirklich alles nicht meine Welt. Ich habe unterschätzt, was Geld und Gier mit Menschen machen kann, habe Reaktionen und Vorgehensweisen falsch bewertet und miterlebt, dass Gier die Grundregeln auch seglerischen Zusammenlebens leichter Hands über Bord werfen läßt, wenn erst eigene Interessen hier auf Kollisionskurs liegen.
Bedenklich: alle schauen zu, beklatschten Heroen für ihre Segelreisen, bei denen vorzugsweise die Anzahl gesegelter Meilen oder eine Umsegelung unserer heissumkämpften Welt, gern auch unter verschärften Voraussetzungen, oder gar rückwärts, zur Alleinstellung und Wertigkeit einer Lebensleistung umverwendet wird. Ich sehe überall einzigartige Menschen, die Phantome jagen, in der Hoffnung, damit eine Wertschöpfung zu erzielen. Dabei wird vorzugsweie vergessen, wie wunderschön unser Leben abseits und unbeachtet von Pressefritzen ist, weil die Jagd nach Einzigartigkeit zur Lebensoptimierung schon mal Kurzatmigkeit zur Folge haben kann. Dies ist der Grund, warum ich meinen Fokus auf unzählige Segler ausserhalb dieser ruhelosen Zone „einzigartiger“ Seglermenschen gerichtet und lebe, wo wundervolle Menschen zu finden sind, die ich tausendfach abgebildet habe. Denn, nicht wahr, wenn erst eine Münze in die Luft geworfen wird … werden viele verrückt, vergessen ihre Grundsätze und Erziehung, weil der Kompass MISSWEIST (kein Schreibfehler ) derweil sie erst am Ende hoffentlich zur Vernunft zurückkehren … und darob ruhiger wieder weiterleben können.
Nun lege ich mich auf die Mauer auf die Lauer und hoffe auf das Aufwachen von ehrbaren Seglern, denen ich hier einige Zusammenhänge hoffentlich habe verdeutlichen können. Immerhin habe ich das hier versucht, wissend, dass Seglermenschen meist ganz individuell anders funktionieren. Womit ich am kurzen Ende einer langen Eloge angekommen bin.

Vielleicht gibt es ein deja vu und eine Zukunft in einer besseren Konstellation für deutsche Segler, denn das hätten sie verdient.

Hamburg 11.01.2026
eine Meinung von

Peter Foerthmann

Eine Antwort zu TO kompakt

  1. Bin gespannt, ob es auf der BOOT 2026 auf dem TO-Stand unter den Besuchern jemanden geben wird, der den Mut aufbringt, vor versammelter Zuhörerschaft die Frage zu stellen, ob das Eintreten des TO für die Interessen seiner Mitglieder heutzutage besser ist als zu Zeiten des DRIFTER Skandals vor etwa 15 Jahren.
    ???

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