WO IST KARAJAN? – EINE SPURENSUCHE
Ich stecke in der Klemme, je tiefer ich in die Materie eintauche, desto weniger gefällt sie mir. Eine Zusammenfassung.
Der TO ist seit Gründung unter der Mimikri von Gemeinnützigkeit zutiefst undemokratisch strukturiert, der Machterhalt ist nur mit List und Tricks möglich, der Souverän von der Willensbildung und Entscheidung weitestgehend ausgeschlossen. Offenbar galt und gilt es, Demokratie mit allen Mittel zu verhindern, um die Verfügungsgewalt über eine Vereinskasse und Richtlinien zu erhalten, die die Maßgaben von Gemeinnützigkeit offenbar wenig konform erfüllen, zudem wenn oder weil dies wenig reguliert oder kontrolliert wird.
Der Machtzugriff und Erhalt in einer weit verbreitet lebenden Vereinsgemeinschaft ist komplex. Die Strukturen sind bekannt und nachlesbar. Der Souverän soll draussen bleiben. Eine einfache Zielvorgabe.
Der Versuch, dem Souverän durch Online Wahl eine Mitbestimmung zu ermöglichen oder zu erzwingen, wurde 15 Jahre verunmöglicht. Interessant, dass Marcus Warnke sich in der Lebenspraxis als Experte im Bereich der IT bezeichnet. Vermutlich Feigenblätter! Der Ocean Cruising Club ( OCC ) in England ist diesbezüglich perfekt organisiert, die dortigen Segler sämtlich online erreichbar und integriert.
Bemerkenswert und infam, dass der TO einen Mediapartner an der Seite hat, der unter vermeintlicher journalistischer Expertise jede Kritik unterbindet und durch gewogene Berichterstattung den Zulauf neuer Mitglieder – und Leser – garantiert, was wiederum eigene Umsätze im Kielwasser mit sich bringt. So wird der TO zur Aussenstelle eines Verlags, der den eigenen Mitglieder weitestgehend die Mitsprache vorenthält, verweigert bzw entwunden hat und zeitgleich den Zugang zu Autoren sichert, deren Büpcher sodann zu kaufen sind. Ein Win-Win Erfolgsmodell für TO und DK, derweil man den zahlenden Seglern das nackte Hinterteil entgegen hältbzw. sie mit kleinen Aufmerksamkeiten bei Laune hält. Vielleicht hätte man dies Paradoxon stillschweigend gewähren lassen, selbst wenn man unzählige kritischen Ansätze hätte formulieren müssen oder können.
TO und Delius Klasing ( DK ) haben es m.E. zu weit getrieben. Der DRIFTER Skandal hat die wahren Intentionen, Strukturen und Interessen offenbart. Der Kassenschrank wurde einzig wichtig, Moral und Anstand ausgeschlagen. Ich habe mich deutlich positioniert, die Nerven bei TO und DK strapaziert und wurde in der Folge mit allen Mittel stigmatisiert. Darum habe ich diesen Blog initiiert, um meine Kritik zu artikulieren und zu verbreiten. Die anfängliche Resonanz war nicht gegeben, es hat Jahre gedauert, um Wirkung zu erzielen, derweil die Übergriffe in aller Offenheit und Öffentlichkeit in einer beleidigenden Art und Weise, konsequent und verheerend gegen einen seriösen Hersteller von Windsteueranlagen ausgerichtet wurde. Einen Mann, der es gewagt hatte, todesmutig zwei vermeintlich unantastbare Repräsentanten im Blauen Marktsegment anzugreifen, ganz ohne darüber nachzudenken, dass mit meinen Heckverzierungen ein Grossteil deutscher Blauwassersegler unterwegs gewesen sind und zur wichtigsten Ausrüstung für weite Reisen avancierten. Egal, man war sich einig … und zog mich vor Gericht bzw. verglich mich mit einem isla ..Hassprediger. Die Leute haben allesamt den Respekt und ihr Gesicht verloren. Seriöse Mitglieder haben die Flucht ergriffen. So kann es gehen, wenn man die Regeln respektvollen Miteinanders beiseite schiebt und statt dessen mit der großen Bazooka um sich schiesst. Ein Unverein samt Pressestelle, die grenzenlos übergriffig agiert, derweil immer mehr Mitglieder und Leser das Spiel durchschauten … und das Weite suchen. Sind denn diese Leute verrückt geworden?

Dieser Beitrag wurde mit Sorgfalt formuliertEr gilt heute noch. Im internen TO-Forum herrscht zunehmend bleierne Totenstille. Umso erschütternder der vermutlich einzige Beitrag in 2018:
Inzwischen wurde das Strafverfahren gegen Luetgebrune u.a. nach § 154 StPO eingestellt. Für Nicht-Juristen: es liegt inzwischen eine rechtskräftige Verurteilung des Angeklagten in einer anderen Strafsache vor, der gegenüber die im aktuellen Verfahren zu erwartende Verurteilung strafrechtlich nicht mehr ins Gewicht fällt. Was das andere Strafverfahren war, konnte ich noch nicht herausfinden – vermute aber Insolvenzstraftaten.
Damit ist das Thema Krankenversicherung / Drifter / Luetgebrune straf- und zivilrechtlich abschliessend aufgearbeitet.
Mit diesem Abschluss ist auch mein Engagement in dieser Sache und in TO nach >30 Jahren Mitgliedschaft beendet.
Mir zugetragen von einem langjährigen Weltumsegler mit den Worten:
Der Verein TO ist aus unserer Gedankenwelt verschwunden.
Die ausserordentliche Mitglieder Versammlung ( AO MV ) in Februar 2012 war turbulent, die Struktur gegenseitiger Verabredungen wurde sichtbar, ein Plan gezielt umgesetzt, Vorstandsämter waren vorab abgesprochen, zugewiesen und verteilt, die anwesende eingeschworene Mitgliederschaft hat Demokratie gespielt, der Plan: das Verhältnis zur Gesamtzahl der Mitglieder, wie gewohnt, war klein gehalten, die Chiffre aller TO Mitgliederversammlungen. Ich wurde am Ende der Versammlung von Martin Birkhoff zur Verschwiegenheit verdonnert.
Der Drifter Skandal hat eine Welle der Empörung bei tausenden Seglern ausgelöst, die ihre Solidarität lautstark bekundet haben. Der TO Vorstand samt Pressestelle YACHT, haben mit der Löschtaste und verzweifelten Statements versucht, Informationen zu unterdrücken, bzw. eigene Rechtsauffassungen mittels Nebelkerzen durchzusetzen. Zeitgleich ist der Vorstand gerichtlich gegen den eigenen Souverän vorgegangen, derweil Unterschlagung bereits gerichtlich dokumentiert worden ist. Der letzte Beweis einer offenen Kumpanei wurde erbracht, indem die YACHT den Skandal der eigenen Leserschaft bis heute unter Vorsatz vorenthalten hat. Spätestens hier hätte der Verleger auf seinem Stuhl unruhig werden sollen und seiner Aufsichtspflicht nachkommen müssen. Hat er aber nicht! Und nun kennt ein jeder die Gründe.
All diese Aktionen wurden aus einer gut gefüllten Vereinskasse von ca
€ 300.000 bezahlt, wohingegen eine Erstattung in Not geratenen Mitglieder – Coby und Arnold Lelijveld mit allen Tricks konsequent verweigert wurde, die um Kostenertattung von $ 110,000 aus einer jahrelang bezahlten Krankenversicherung gefleht haben. Mein Grund, mich zu engagieren. Offensichtlich hat man die Dynamik der Katastrophe unterschätzt, statt dessen auf Vergesslichkeit gesetzt. Eine gewaltige Zäsur in einer sensiblen und anspruchsvollen Mitgliederschaft, die mit einem Holzhammer nicht zu überzeugen war. Zudem ein besonderer „Holzhammer bzw Vollstrecker“, als Schattenmann hinter dem Elbdeich in Oberndorf vermutlich erhebliche Mitschuld an der Malaise trifft, weil er offenbar ein krudes Verständnis von Vereinsleben entwickelt und durchzusetzen geholfen hat. Vermutlich ein Mann, der von einem demokratischen Vereinsgebilde ungewöhnliche und vor allem ganz eigene Vorstellungen besass, der vermutlich die Geschicke des Vereins in besonderem Masse am liebsten selber lenken wollte, wozu er allerdings am liebsten im Schatten an den Fäden zu ziehen liebte, derweil er in seeiner Aussendarstellung den bemühten Freund des Vereins darstellte, Ein Mann, der Kritikern auf der MV schon mal bedeutet hat, dass ihre Anwesenheit in diesem Verein unerwünscht sei. Durchaus vorstellbar, dass dieser Mann die zeitgenauen Toilettengänge auf den MV zu dokumentieren, ausgedacht und vollzogen hat. Stets galt es, Kritik zu behindern oder zu verunmöglichen. Mir wurde von einem anderen Schwergewicht sogar einmal Prügel angedroht. All das ist das wahre Gesicht des TO. Man fühlte sich unverletzbar und konnte auf den Mediapartner vertrauen, der jegliche Verbreitung unschöner Wahrheiten zuverlässig unterband. Journalisten als Tatortreiniger, wer hättee das gedacht?
Ich wurde von TO und DK fokussiert und stigmatisiert. Man hat die Bazooka rausgeholt, ganz offensichtlich lag ich also richtig. Eine Herausforderung für viele Segler, die sich sodann vermutlich zu entscheiden hatten, wem sie hier, angesichts meiner Kritik an ihrem Herzens Verein, folgen wollten. Viele von ihnen haben wunderbare Reisen mit meinen Heckverzierungen erledigt und darob dann eine Belohnung in Form eines Preises samt Presse Aufmerksamkeiten erfahren, Balsam für jede Lebenslegende, zeitgleich Irritation je nach Gefühls, Interessen und Seelenlage. Ich hatte zu lernen, dass der Spagat persönlicher Interessen hier und dort zu Gunsten einer Solidarität für eine gebende Hand gefallen ist, die ihr Gegenüber immerhin vor laufender Kamera mit einer Anerkennung bedachte. Ich habe das akzeptiert. Der Hunger nach Anerkennung ist unser aller Lebenselixier, fast so stark wie ein finanzieller Vorteil oder gar bare Münze. Vermutlich wurden hier etliche Kämpfe gegen innere Schweinehunde gefochten.
Der Exodus tausender Segler wurde zur Drehtür von Mitgliederzufriedenheit: Neumitglieder werden bejubelt, die Zahl der Austritte unterschlagen. Es müssen viele tausend Austritte gewesen sein!
Ich lebe Offenheit, Taktik ist nicht meine Welt. Das haben die Segler weltweit honoriert und mein Leben durchgängig finanziert. Ich bin mit dieser Lebensgrundausstattung zufrieden, habe akzeptiert, warum wieso weshalb es Menschen gibt, die damit nicht klarkommen und diese Erfahrung resiliert. Meine Lebens Kämpfe sind aufgeschrieben. Bin ich dadurch verletzbar geworden? Meine Meinung steht.
Mein Kontakt zu den Seglern und Lesern, Käufern meiner Systeme erfolgt im direkten Austausch, ich betreibe keine Werbung, ich informiere, schreibe Bücher, denen Charles Gray, ehrwürdige Judge am High Court London das Prädikat der Ausgewogenheit bestätigt hat. Die Weltpresse hat zugeschaut, alle hatten die Hosen voll, weil sie fürchtete, selbst qua Berichterstattung in einen Libl Case verwickelt zu werden, der mich mehr als 3 Jahre Zeit gekostet hat. Ich habe den Prozess im Alleingang gewonnen und erkämpft. Interessant, dass Jochen Rieker Yacht, einen Bericht gewagt hat, allerdings konnte er sich nicht verkneifen, als Überschrift eine WINDIGE BRANCHE zu adressieren. Nein, begeistert war ich nicht.
Der Umgang mit der Presse entwickelte sich unvorhergesehen, denn sie wurde zunehmend übergriffig. Ich begann, mich zu wehren, meine Sensoren wurden sensibilisiert. Darum habe ich mich für Marketing durch Mund-zu-Mund Propaganda entschieden. Eine Presse, die ihre Pflichten und Aufgaben unter Vorsatz missachtet, ist im Marktgefüge störend, was von klugen Seglern natürlich nicht unbemerkt verbleibt, zumindest, wenn sie sich für die Lektüre eines Special Interest Verlages entscheiden. So gehen Leser verloren. Ist die Not der Verlage derart gross, dass sie die Grundlagen ihrer Arbeit vergessen? Vielleicht ist die Übergabe an Klambt Media die Folge eines Niedergangs. Weiss man ja alles nicht, zumal die Angesprochenen Herren Verleger einen Kontakt vermeiden.
Der TO Skandal wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben. Menschlichkeit ist mir überaus wichtig, darum wurde mein Einsatz für Coby und Arnold unumgänglich, der Aufwand geriet nebensächlich. Ich würde gern Verantwortliche zur Verantwortung ziehen, es bedeutete für mich eine Ehrensache, denn es ist eine Blamage der Sonderklasse in unserer kleinen Wasser Welt… deren Auswirkungen in der Seglerschaft noch gar nicht abzusehen sind. Kaum will ich glauben, dass dies ohne Folgen für die Auflage bleiben kann. Ich habe viel Lebenserfahrung mit Beton, aber der Beton in Köpfen, besitzt eine besondere Qualität, wenn er Klugheit vermissen läßt. Ich hoffe auf den Anstand unter Seglern, von denen ich tausende rund um den Globus kenne, betreue und schätze, die mir Achtung und Vertrauen entgegen bringen, mit denen ich in gegenseitigem Respekt mein Leben verbracht und dabei glücklich und zufrieden geworden bin. Denn, nicht wahr, sonst hätte ich es in keiner Marktnische wohl kaum 50 Jahre ausgehalten. Habe ich aber, sogar mit Freuden.
Jochen Rieker steht in meinem Fadenkreuz, ich halte den Mann für den Karajan, dem der Taktstock allerdings aus der Hand entglitten ist, vermutlich weil sein Kompass die Weisung verloren hat. Der Komplott ist nun durchgängig dokumentiert, Martin Birkhoff halte ich für einen Copy – Karajan, der mit stoischer Stringenz nur mit sich selbst im Reinen ist, derweil er scheinbar bis heute nicht akzeptiert, was er den hoffnungvollen Blauwasser Aspiranten im Lande hier angetan hat.
Die Verhaltensweise eines Bert Frisch verdient Öffentlichkeit, aber wer wollte sich hier ins Feuer werfen?
Wir erleben ringsum Arroganz von Menschen, die das Leben nicht verstehen wollen, weil der Kassenschrank ihnen den Blick auf die Realität versperrt, derweil sie darüber vollständig Ehre und Anstand vergessen. Das gilt es zu bereinigen.
Ja, ich hätte mir sehr gewünscht, dass hier ein paar Leute den Rücken gerade machten, denn Unterstützung von allen Seiten wäre hilfreich … aber ich anerkenne, dass Partikularinteressen in jeder Hose zuhause sind … die im Ernstfall für wichtiger befunden werden, als die Not einer ganzen Segler Familie, sowie tausender kritischer ExMitglieder, die man allesamt somnambul in die Vergessenheit verschiebt.
Das ist wirklich nicht meine Welt. Ich habe unterschätzt, was Geld und Gier mit Menschen machen kann, habe Reaktionen und Vorgehensweisen falsch bewertet, und miterlebt, dass Gier die Grundregeln auch seglerischen Zusammenlebens leichter Hands über Bord gehen lassen.
Nun lege ich mich auf die Mauer auf die Lauer und hoffe auf das Aufwachen von ehrbaren Seglern, denen ich hier die Zusammenhalte gern verdeutlicht habe.
Vielleicht gibt es ein deja vu und eine Zukunft in einer besseren Konstellation für deutsche Segler, denn das hätten sie verdient.
Hamburg 11.01.2026
eine Meinung von
Peter Foerthmann








