GEFÄHRLICHE GEZEITEN – BUCHREZENSION
30 mm, 350 Seiten, das ganze mal drei, also nahezu 10 cm / 1000 Seiten Pensum zum Lesen befanden sich in meiner Lebenswarteschleife seit dem Tage, an dem Detlef mir drei Romane in die Hand gedrückt, mich angelegentlich um meine Meinung gebeten hat. Das Pensum erschien mir erdrückend, erzeugte Druck in der Magengegend, zumal mein Leben keine Langeweile kennt.
Worum es geht? Die Geschichten hätten Grundlage für eine Hollywood Verfilmung sein können, allerdings wurde mir schnell klar, dass ich den Mann, der hier harte Fakten aus seiner eigenen Berufserfahrung beigetragen hat, aus gemeinsamen Zeiten im Gross und Aussenhandel in der Hamburger Mönckebergstraße im Jahre 1970 kannte. Michael Kurtz´ Fahndungs Aufrufe nach gestohlenen Schiffen unter der Marke MCS, nach denen er im Auftrag von Harald Baum und seiner Assekuradeure Musketiere rund um den Globus suchte, gehörten zu meinem Leben, wie der Schluckauf, der nicht vorüber geht.


Une vie dans le lit du vent est un titre approprié pour un livre racontant une vie passée à utiliser le vent, qui décrit de manière humoristique et divertissante la façon dont l’auteur navigateur a organisé sa vie, lui a donné un sens, a dû faire face à d’innombrables combats et n’a pourtant jamais dévié de sa trace de vie. Une trace qui se confond avec l’horizon et au-delà, là où les rêves de navigation deviennent réalité, du moins pour ceux qui ont le bon ornement de poupe qui fonctionne pendant le sommeil.
23.01.2023 – SUPPORT REQUESTED via Garmin in Reach 
Hallo Herr Foerthmann,
Bonjour Peter, Nous sommes depuis trois semaines à Lanzarote et le wind pilote a trouvé sa place sur la jupe de Yukatapa.


Fast kann man ahnen, worum es hier geht! Wollen wir trotzdem raten? Schon daneben! Denn dies Buch handelt nur sekundär vom Segeln, zeigt hingegen an erster Stelle einen Mann, der schon früh im Leben einen Plan entwickelt hat. 



Ihr kennt das ja. Kommt man in ein gewisses Alter – auch wenn ich mich doch eigentlich noch ganz jung fühle – beginnt es einem da und dort im Körper zu zwicken. Man steht morgens auf und schon schmerzt einem der Rücken, es zuckt kurz im Unterarm. Meist nehme ich das ganz sportlich hin. Schließlich bin ich ja nicht mehr im Windel–Alter und man soll zu seiner Vergangenheit stehen.
Die Beschwerden haben ihren Grund. In den letzten Jahren bin ich bloß rumgestanden, unbeweglich. Ein misslicher Zustand für eine schnittige Segelyacht wie mich. An Land! Abgestellt an einem artfremden Ort. Fühle ich doch gerne das kühlende Wasser meinen Bauch streicheln, höre dem leise Plätschern entlang dem Rumpf zu, geniesse das sanfte Balancieren in der Welle. Doch drei Jahre lang stand ich nun stock und steif auf meinem Kiel auf hartem Boden, ein paar stählerne, wacklige Krücken haben mich vor dem seitlichen Umfallen geschützt. Oft befürchtend, ob ich nicht doch plötzlich hinfalle. 

Bonjour Peter,
Beim Verfassen meines Berichtes über den 


Moin Herr Foerthmann, wir haben 16 Monate gebraucht und das Boot ist seit Oktober wieder in der Halle in Grödersby auf dem alten Platz. 






