Windpilot – Mikro – Weltmarktführer für Windfahnen

Prof. Dr.Bernd Venohr, München-Berlin Institute of Management at the Berlin School of Economics

Was Weltmarktführer auszeichnet

Bei Weltmarktführern ist Deutschland Spitze, wie das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ zeigt, das heute vorgestellt wird. Mitherausgeber Bernd Venohr spricht im Interview über die Vielfältigkeit der Spitzenunternehmen, die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind, und darüber, wie schnell China den historischen Rückstand aufholt.

Das Handelsblatt in einem Interview mit Prof. Bernd Venohr, Mitherausgeber des „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ anlässlich der Buchvorstellung.

Zitat:
Handelsblatt: Herr Venohr, wie groß ist das Spektrum der deutschen Weltmarktführer?

Bernd Venohr: In meiner Datenbank sind 1500 Unternehmen erfasst, über die Hälfte davon hat es ins „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ geschafft, die meisten stammen aus dem industriellen Mittelstand. Die Bandbreite reicht vom Zwei-Mann-Betrieb Windpilot, der Windsteueranlagen für Segelboote herstellt, bis zu Volkswagen, Europas größtem Autobauer. Ich vermute, dass es zusätzlich mehr als 1000 Mikro-Weltmarktführer gibt. Weil sie oft Kleinstnischen bedienen, ist das ganz schwer zu erfassen.
Zitat Ende

Das ganze Interview lesen Sie hier

Anlässlich eines Vortrags bei SAP:

Nimmt die IT auch andere elementare Rollen im Mittelstand ein?

Ja, natürlich. Eine tragende Rolle spielt die IT auch im Vertrieb und Service. So können selbst kleinste Unternehmen weltweit über das Internet vertreiben. Darauf setzt zum Beispiel die Firma Windpilot. Das Hamburger Unternehmen vertreibt ausschließlich über das Internet und hat eine Homepage in sieben Sprachen. Im Mikro-Markt für Windsteueranlagen für Segelboote ist Windpilot mit 60 Prozent Marktanteil führend. Und das mit zwei Personen!

Hier der Link

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SV Wadda, Margaret + Moe from North Dakota US

Current Location: Las Brisas, Panama City
Greetings to all our readers and visitors.
We travelled to Gamboa then boarded a canopied panga (long thin dinghy with large outboard), were soon under the old Gamboa bridge and out in the Panama Canal. We briefly stopped to meet some of the local inhabitants and watched some of the canal traffic. After a trip through a very narrow overgrown side channel we stopped for lunch on a houseboat in a protected side lagoon. We met some more residents of the Canal and rainforest ecosystem.

Some folk went kayaking, some snoozed in hammocks, some went fishing. I was very thrifty with my bait fish and at the end of an hour still had the same fish on the end of my hook. We zoomed back across the Canal to Gamboa and had just enough time for a trip to one of the artisan bazaars for some Panamanian handcrafts. Yet another Grand Day Out.

Please have a look to the spectacular pictures of Panama and the surrounding djungle and follow the adventures of this US couple

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SV Bika, Nina+Henrik Nor Hansen NOR

Norwegian couple, sailing Bika, a Contessa 26, around the world. We left Norway in 2005, and are currently sailing down the Mexican coast.

Nihilism and Photography. Most places aren’t really that interesting. I’m stating this as a fact: it’s mainstream living and nothing more. But here’s where photography makes a twist: it opens up a place. What used to be boring could suddenly become the only thing worth shooting.
I guess this is the main reason why photography has taken such a hold on me, although I sense something way darker underneath this enthusiasm, a kind of sadness, or nihilism, when an idea empties out and the photographs stops radiating.

Nina and Henrik are professional writers having published many articles about their journey in different magazins. Here is the link to many of their articles.

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SV Yovo, Bruno Daguzan FRA

Jeanneau Sun Legende 41 autour du monde. Started at her homeport in France 2007 passed Gibraltar towards the Canaries later the year to go West in the same winter.
Visiting the Antilles, Curacao, Trinidad, Venezuele, La Tortuga and Les Roques 2008 to cross Panama Canal in march 2009. Guatemala, Galapagos, Marquesa, French Polynesia, Raiatea and Bora Bora were the following places. To follow their route please read their blog in French language

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SV Nada, Stine + Andreas SWE

Laurin 31 ketch rigged built in 1968 needed some careful upgrade and restauration before the start for her Atlantic circle some time in summer 2010.
The boat is being performed by a Windpilot Atlantic auxiliary rudder system of 1973.
The boat and her owners passed Germany, went through Nederlands waters to go South. They did the traditional way for the Canaries,
where they arrived in november2010, visited the Cape Verdies to head West for Grenada where the arivved just some days ago.
The idea is to do the Atlantic circle and return to their home country in 2011. If Swedish is your language, you may join them here

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SV Felicia, Tomas Larsson SWE

Laurin 32 started from her homeport in Stockholm in summer 2010 and excaped to the South. Passed Guernsey late october to pass the Bay of Biscay late season. Arrived in the Canaries mid of november to head West in december. They arrived safely in Barbados last week to stay for the European winter in warm waters – at least. Here is the way to join them

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SV Ballerina, Gesa+Onno Hurdelbrink GER


Baltic 51 mit Windpilot Pacific, die über die Notpinne steuert.

Sehr geehrter Herr Förthmann,

sind gut auf den kapverden angekommen. Nach unserem start sollte nun auch der windpilot zum einsatz kommen. Nach wenigen vergeblichen Versuchen klappte es und wir waren uns einig: GENIAL!!. Es macht riesig Spaß und die Anlage steuerte bei halben bis vor dem wind sauber ohne große ausschläge – wir hatten zu keiner Zeit die Befürchtung einer Patenthalse. An der Feineinstellung beim Kurswechsel müssen wir noch üben aber dies kriegen wir sicherlich hin. Die Pinne machte nur ganz geringe ausschläge, obwohl wir bis ca 25 kn Wind und ca. 4 m achterliche Welle hatten. Unterwegs mußten wir die Knoten der steuerseile an dem Augbolzen erneuern und einmal löste sich der augbolzen selbsttätig von der Anlage – zum Glück klebte die Schraube durch das fett und ging nicht verloren. Kurz vorm Ziel bemerkten wir einen Steuerfehler und stellten fest, daß unsere Niro-Ruderpinne am Ansatzstück- wo das schräg nach oben ging- gebrochen war. Dies war offensichtlich nicht gut gearbeitet und wir lassen es hier reparieren und verstärken. Auch die Pinnenhalterung für die Kette hatte sich losgerappelt – man sollte doch immer mal kontrollieren und nachzuziehen.
Alles in allem – großes Kompliment für Ihre Anlage und wir bedanken uns nochmal für Ihren Besuch bei uns an Bord.
Mit freundlichen Grüßen Gesa und Onno Hurdelbrink SY Ballerina z.zt. Mindelo Kapverden

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Fishing boat in rough sea at Icelands coast

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JESTER CHALLENGE #2 – Die Teilnehmer

Segelregatta – ein magisches Wort, das Segler zum Nachdenken bringt. Ein Blick in die eigene Seele – ein Abschätzen eigenen Mutes – ein Blick auf die Chancen des segelnden Untersatzes – und es entsteht eine Entscheidung, sich in eine Regatta zu wagen – oder eben nicht. Dies gilt im Grossen, wie im Kleinen, denn erst im Vergleich eigener Leistung und den Möglichkeiten von Schiff und Crew wird deutlich, wie es um eigenen Mut und Zähigkeit bestellt ist. Grenzen kann man hier schnell erfahren – besser jedenfalls, als an Land.
In aller Regel werden bei Segelregatten die Kämpfe auch an der Kasse ausgetragen, denn mit Geld kann man schnelle Schiffe, schlanke Segel und elektronische Helferlein kaufen, die den Ausgang einer Veranstaltung sehr wohl beeinflussen können. Der Kolateraleffekt strahlt dann auf den Skipper ab, überstrahlt ihn vielleicht sogar – denn am Ende ist es der Mensch, der Medaillen am Hals oder Pokale in die Vitrinen stellt – das Schiff liegt da schon längst im Hafen.
Regatten sind heute zu Materialschlachten mutiert, in denen Geld und finanzielle Potenz die Regeln bestimmen und mehr Geld nahezu zwangsläufig zu einer Vergrösserung der Chancen führt.

Über Sponsoring wollen wir an dieser Stelle nicht reden, denn die wechselseitigen Abhängigkeiten sind allseits bekannt. Das Thema wurde hier abgehandelt.

Weniger bekannt ist, dass bei einer der ältesten Regatten der Welt, der OSTAR – heute JESTER CHALLENGE – auch nach 50 Jahren der Gedanke einer reinen Amateur Regatta immer noch lebendig ist, wie am ersten Tag.

Wenn in den Köpfen einer allseits belesenen Segler Gemeinde als Mindestgrösse für eine hochseetaugliche Yacht eine Grössenordnung von 37 – 40 Fuss als Selbstverständlichkeit angenommen wird, entsteht schnell der Verdacht, dass eine Hochsee Regatta für Schiffe von 20 – 30 Fuss sicher eine leichtsinnige Veranstaltung verrückter Segelenthusiasten sei!

Dies ist mitnichten der Fall, handelt es sich doch nahezu ausnahmslos um erfahrene Segler, die mit ihren kleinen Schiffen auch grosse Reisen – sogar Weltumsegelungen absolvieren – danach heil und unversehrt wieder nach Hause kommen.

In loser Folge werden hier Segler vorgestellt, die bei der JESTER CHALLENGE 2010 teilgenommen haben.

Heute der Bericht von
Thomas Jucker, Schweiz, SV Marta einem Bristol Channel Cutter 28

Als ich in Plymouth vor dem Start mit anderen Jester-Seglern sprach, merkte ich schnell, dass es vielen von ihnen gleich ergangen war wie mir. Wir hatten einen winzigen Artikel in einem englischen Seglermagazin gelesen und schon nach den ersten paar Zeilen gewusst: Da will ich dabei sein!
Die Idee war bestechend. Eine quasi anarchistische Regatta: Kein Startgeld, keine Preise, keine Sicherheits-Checks, keine Qualifikationsmeilen. Nur eine simple Abmachung: „Wer kommt mit am 23. Mai 2010? Wir starten um 13:00 Uhr beim Breakwater vor Plymouth und segeln so schnell es geht nach Newport in Amerika.“ Eine Regatta, wie sie in den 60er-Jahren gesegelt wurde, ins Leben gerufen von Blondie Hasler mit seinem Schiff „Jester“. Blondie, der auch die Pendel-Windfahnensteuerung erfunden hat, begründete damit das heute weltberühmte OSTAR-Rennen. Zu seinen Ehren wollten wir also 50 Jahre später im Geiste des Erfinders erneut starten. Nicht zufällig war die treibende Kraft hinter unserer kleinen Regatta der Hasler-Biograph Ewen Southby-Tailyour. Und nicht zufällig heisst das Rennen, das übrigens schon 2006 gesegelt worden war, Jester Challenge (2006 kamen drei von 10 Startern in den USA an).

Doch vom sehnlichen Wunsch dabei zu sein, bis zur wirklichen Teilnahme, ist es ein einigermassen mühsamer Weg. Und so erstaunt es nicht, dass sich am Ende nur 24 Schiffe tatsächlich in Plymouth einfanden – eine ganze Reihe von ihnen übrigens mit einer Windpilot am Heck.
Wer nun aber denkt, hier seien lauter Dilettanten zu einer lebensgefährlichen Schnapsidee angetreten, der irrt. Der Segler der auf dem zweiten Platz landete, nota bene mit einem 6,1 Meter kurzen Sperrholz-Katamaran, stand schon vor dem Start im Guinnesbook der Rekorde, denn er hatte mit diesen selbstgebauten Schiff die Welt umrunden. Zudem waren zwei weitere Weltumsegler unter den Startern, und der am Ende Viertplazierte trat zu seiner 17 Atlantik-Überquerung an, der Fünftplazierte zu seiner 13. Natürlich hatte es auch Segler mit weniger Erfahrung: Einer von ihnen beispielsweise hatte über 20 Jahre nicht mehr gesegelt – trotzdem, und trotz schwerer Rigg-Probleme, kam seine Dehler 29 als drittes Schiff in in den USA an.
Am Ende erreichten neun Schiffe den Newport Yacht Club. Ein Schiff, eine ältere Mini-Transat-Yacht, sank nachdem der Mast über Bord gegangen war und ein Loch in den Rumpf geschlagen hatte. Der Segler wurde von einem Frachter gerettet. Ein anderes Schiff kenterte im Sturm, wobei sich der Skipper ein paar Rippen brach – er segelte aber mit seinem nur 6,1 Meter langen Boot zurück nach Plymouth, das er eineinhalb Monate nach dem Start mit schon fast verheilter Rippe erreichte. Die übrigen Teilnehmer, die es nicht nach Newport schafften, segelten zurück nach England oder stoppten auf den Azoren, nachdem ihre Schiffe in einem der zum Teil heftigen Tiefs Schäden erlitten hatten.
Die nächste Jester Challenge findet 2012 statt. Sie wird – wie schon die Jester von 2008 – von Plymouth auf die Azoren führen. Die nächste grosse Jester Challenge, von Plymouth nach Newport, startet 2014.
Thomas Jucker ist 58 Jahre alt und wohnt in Zürich. In den 80er-Jahren lebte er auf einer Stahl-Ketch und machte während neun Jahren Charterfahrten für einen Studentenreise-Veranstalter im englischen Kanal, im Mittelmeer und in der Karibik. 1992/93 baute er zusammen mit seiner Frau Irene in einem Schuppen in Frankreich eine radikale Rennmaschine aus Holz und Epoxy. Das Schiff ist mit Ballasttanks, asymmetrischen Schwertern und zwei Rudern ausgerüstet und hat Ähnlichkeit mit den heutigen Open-40-Yachten. Thomas und Irene segelten ihren Eigenbau in den Jahren 1997 bis 2001 um die Welt. Der Grund, dass „Marta“, das heutige Schiff des Paares, ein schwerer Langkieler ist, ist in dieser Reise zu suchen. Thomas erklärt dies so: „Mit einem solchen Leichtbau nach Neuseeland und rund Südafrika zu segeln ist eigentlich nicht besonders schwierig – aber auch nicht besonders lustig“.

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SV Swan of Tuonela, Judy+Anthony Gifford CAN

Bruce Roberts 45 started from her homeport in Ontario, Canada sometime in 2007, slowly sailed down the Eastcoast of the United States, entering warmer waters quite a time later, went snorkelling in the Bahamas and entered the Carribbean waters afterwards. If you never thought that the silent world below the surface of the oceans might be able to attract you – just follow to admire the attached pictures here – perhaps you will change your mind – visitng Judies blog please follow the road here….

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50 Jahre OSTAR 1960 – JESTER CHALLENGE 2010 – Gedanken über die Wurzeln aller Hochsee Regatten!°

50 Jahre – ein halbes Jahrhundert – ein halbes Leben – eine Zeitspanne, die unterschiedlicher in Bedeutung nicht empfunden werden könnte.

Als Mann im besten Mannesalter, als Oldtimer sorgsam gehütetes Blech, als Technik ein alter Hut, als Schiff eine segelnde Schönheit, die nicht nur im Hafen die Blicke und Herzen verzaubert.

Als Regatta aber eine immer noch junge Veranstaltung, die damals Jahrzehnte Entwicklungen beeinflusst hat und Menschen zu einer Herausforderung gefordert hat, die sich – eigentlich – bis heute nicht geändert hat:

Ein Mann, ein kleines Schiff und ein grosser Ozean!

OSTAR hiess die grosse Herausforderung im Jahre 1960, oder OBSERVER SINGELHANDED TRANS ATLANTIC RACE, veranstaltet von der Zeitung THE OBSERVER. the first Single handed race 1960

Zeitgleich mit dem Startschuss am 11.Juni 1960, begann die Ära der Windsteueranlagen. Keiner der 5 Teilnehmer – Francis Chichester, Blondie Hasler, Valentine Howells, David Lewis und Jean Lacombe – hätte das Ziel erreicht, ohne irgendeine Form von Windsteuersystem.

MIRANDA, so nannte FRANCIS CHICHESTER seine erste Windsteueranlage, bestand aus einer riesigen Windfahne von fast 4qm, die von einem 12 kg schweren Gegengewicht balaciert wurde und über Leinen und Umlenkblöcke direkt mit der Pinne verbunden war. Die riesige Windfahne führte allerdings recht häufig ein Eigenleben und Chichester veränderte bereits wenig später die Proportionen von Windfahne und Rudergröße.

Die JESTER, das legendäre dschunken-geriggte Folkeboot von BLONDIE HASLER, hatte das erste Servo Pendelrudersystem mit Differentialgetriebe am Heck.

DAVID LEWIS und VALENTINE HOWELL benutzten einfache Trim-Tab Systeme und JEAN LACOMBE ein gemeinsam mit MARCEL GIANOLI entwickeltes Trim-Tab System mit variabler Kraftübertragung.

HASLER und GIANOLI, ein Engländer und ein Franzose waren die beiden Schlüsselfiguren in der Entwicklung der Windsteuersysteme. Die Grundsätze der von diesen Männern entwickelten Systeme haben heute noch ihre Gültigkeit, wie wir nachfolgend feststellen werden.
Das zweite OSTAR fand 1964 statt, widerum wurde jedes Schiff von einem Windsteuersystem gesteuert. SechsTeilnehmer hatten sich für ein Pendelrudersystem von HASLER entschieden, der bereits eine kleine Produktion aufgebaut hatte. In den ROUND BRITTAIN RACES 1966 und 1970 gehörten Windsteuersysteme zur Standard Ausrüstung sämtlicher Schiffe. Elektrische Autopiloten waren verboten.

Das OSTAR fand alle 4 Jahre statt. 1972 war das Teilnehmerfeld so gewaltig angewachsen, dass die Veranstalter für das darauf folgende Race im Jahre 1976 bereits eine Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 100 Schiffe beschloss. Nun waren auch elektrische Autopiloten erlaubt, Einbaumotoren und Generatoren hingegen blieben weiterhin verboten. In dieser Regatta nutzten viele Teilnehmer nun professionell gebaute Windsteuersystem. 12 Hasler, 10 Atoms, 6 Aries, 4 Gunning. 2 QME, 2 elektrische Autopiloten, 2 Hilfssrudersysteme, 2 Quartermaster, 1 Hasler Trimtab. Keine der grossen Einhand Regatten wäre denkbar gewesen ohne Windsteuersysteme. Diese Regatten galten als die Initial Zündung für ein neues Marktsegment, der professionellen Entwicklung und Produktion von Windsteuersystemen. Die Namen der Pioniere der frühen Jahre in England, Frankreich, Italien und Deutschland sind heute noch bekannt: Atoms, Aries, Gunning, Hydrovane, QME und Windpilot.
Das Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre, der Wechsel von Holzboots Einzelbau zum Grosserienbau von Kunststoff Schiffen, beschleunigte naturgemäß auch die Verbreitung der Windsteuersysteme. Segeln war nicht länger ein Sport nur für Eliten, sondern wuchs zum populären Freizeit Vergnügen für Jedermann. Der Traum von der Freiheit auf See wurde bald ein Massenphänomen.
Hier die Liste der Unternehmen, die sich zuerst mit der Entwicklung und dem Serienbau von Windsteuersystemen beschäftigt haben, in chronologischer Reihe entsprechend ihrer Markteinführung:
1962: Blondie Hasler, HASLER
1962: Marcel Gianoli, MNOP
1965: H.K.Wilkes , QUARTERMASTER
1968: John Adam, WINDPILOT
1968: Pete Beard, QME
1968: Nick Franklin, ARIES
1970: Henri Brun, ATOMS
1970: Derek Daniels, HYDROVANE
1972: Charron / Wache, NAVIK
1976: Boström / Knööss / Zettergren, SAILOMAT

Das enorme Interesse vieler Sponsoren an dieser Veranstaltung führte hingegen schnell zu einer Professionalisierung des Races. führte zu striktem Flotten Management mit Ausrüstungs Anforderungen und verhinderte zeitgleich den Zugang vieler Segler, fuer die diese Regatta eigentlich „erfunden“ worden war: Segler mit seetüchtigen kleinen Schiffen <30 Fuss wie den TWISTER28, CONTESSA 26, FOLKBOATS oder der legendären CORRIBEE 21. Segler, die mit Ihren Schiffen umgehen konnten, die aus eigener Kraft ohne finanzstarke Sponsoren, ohne Formeln, nur der eigenen Fairness verpflichtet, einen Ozean bezwingen wollten. Segler, die nicht einmal ein Eintrittgeld zu bezahlen hatten, weil man dies Geld lieber in die Ausrüstung investieren sollte – wie Blondie Hasler es einst formulierte. Für diese Segler wurde das OSTAR schnell unerreichbar, vor allem, weil ihre Schiffe sämtlich unter 3oft – und damit nach den neuen Regeln der ROYAL WESTERN YACHT CLUB, nicht mehr zugelassen wurden.

Amateur Regatten in reinster Form – abseits grosser Veranstaltungen in denen Sponsoren die Regeln diktieren und für weltweite Aufmerksamkeit sorgen um damit eigenen Ruhm und Marke zu verbreiten – das ist die JESTER CHALLENGE auch heute wieder, ganz im Sinne von Blondie Hasler, dem legendären Seemann, dessen Vorgaben für derartige Regatten nicht einfacher hätten sein können:
– ein kleines seetüchtiges Schiff
– ein erfahrener Skipper, der sein Boot kennt und eigene Grenzen kennt
– ein Hochseetörn im Atlantic

Hier die Spielregeln!

Es ist das moderne Experiment einer Regatta, die abseits bereits bestehender Profi – Veranstaltungen wie der OSTAR – vom ROYAL WESTERN YACHT CLUB – und einer skeptischen Yachtpresse – ungeheuer schnell an Popularität gewinnt. Die JESTER CHALLENGE 2008 zu den Azoren und JESTER CHALLENGE 2010 nach Newport Rhode Island haben gezeigt, wie lebendig Blondie Haslers Geist geblieben ist und wie wenig Aufwand notwendig ist, um eine internationale Seglerschaft zu veranlassen, ihre kleinen Schiffe an einer Startlinie zu versammeln, die eigentlich garkeine Linie ist.

Anforderungen an die Schiffe und ihre Skipper waren enorm, denn Wetter und Material forderten Tribut. Hier ein Bericht von Elaine Bunting von der YACHTING WORLD im Sommer 2010

24 Schiffe waren am Start – angekommen in Newport sind davon lediglich 9 Schiffe, 1 Totalverlust – Mastbruch, Loch im Schiff aber Skipper gerettet – 13 Schiffe haben mit Materialschäden Nothäfen angelaufen.

Hier ist die JESTER CHALLENGE ENTRY LIST 2010, die auch benennt, welche Schiffe angekommen sind und welche mit Schäden die Regatta abgebrochen haben.

Interessant, dass unter den 9 Schiffen im Ziel der Sieger IGOR ZARETSKIY, MICHAIL SOLDATOV und ALEXEI FEDORUK unter russischer Flagge gesegelt sind, desweiteren 4 Schiffe unter englischer Flagge, ein Australier und ein Schweizer mit Schiffen in einer Grösse von 21 ( ein Wharram Cat ) – 29 Fuss. In der europäischen Presse fand diese Regatte nur in England, Frankreich, Polen und Russland statt, was angesichts der 3 russischen Segler, darunter dem Sieger, wenig verwunderlich ist. Erstaunlich, dass das russische Pendent der deutschen YACHT die Segler unterstützt hat, in ihrer deutschen Ausgabe hingegen von der JESTER CHALLENGE 2010 nicht berichtet wurde.

Hier der Bericht in YACHTING MONTHLY über die ersten Drei.
Von 24 Yachten am Start waren 7 mit einer Windpilot PACIFIC LIGHT ausgerüstet, 5 davon haben es bis ins Ziel geschafft. Interessanterweise waren es meine ersten Geschäfte nach Russland und es waren die Freunde der russischen Segler, die mich über den Verlauf und Ausgang der Regatta stets informiert gehalten haben– schon praktisch, mit einer Frau verheiratet zu sein, die die russische Sprache in Wort und Schrift beherrscht!

Roger Taylor, Skipper der SV MingMing, einer CORRIBEE 21 hatte vor Grönland abgedreht und aufgegeben, weil er durch überkommende Brecher und eine Beinahe Kenterung einen Rippenbruch erlitten hatte. Roger ist life-time yachtsmen und heute wahrscheinlich einer der erfahrensten Segler mit Kleinkreuzern weltweit. Zahlreiche Bücher und Berichte in Magazinen zeugen von seiner grossen Erfahrung – seine Video Sammlung ist beeindruckend und über seine Website erreichbar

Dies ist ein Video von der SV Just Right, einer selbstgebauten GOLANT GAFFER, mit der Gus Davidson bei der JESTER CHALLENGE 2010 gestartet ist, allerdings wg. technischer Probleme nicht hat beenden können. Weitere Informationen auf Gus´eigener Website

UK Challenge + Adventure:

Literatur über Small Boat Sailing:

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SV Forty Two, Mercedes+Carsten Borchardt GER

Mercedes and Carsten first met in 2000 at the Baltic Germany during sailing .
It just took some months to realize that they were destined to walk together.
Soon afterwards they decided to have a plan, the idea of a circumnavigation arose,
a Westerly Fulmar 32 has been purchased in Guernsey Channel Islands,
headed for a Round Brittain circle soon afterwards. The years passed by, the boat has
been upgraded with useful equipment, the appartment got emptied, the car was sold and
the Fairwell Pary in Hamburg City Marina was quickly done: 18.5.2009 this was
the day of departure. Todays we got some pictures of their adventures during some weeks,
just some of the many impressions they have published via their own blog. They just passed the Panama Canal to head for Galapagos soon – and the open Pacific with direction West. Please follow their trip here – in German language

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SV Mingming, Roger Taylor UK during JESTER CHALLENGE 2010


Roger Taylor is an experiences yachtsman undertaking extended cruises in Northern waters.His tiny Corribee 21 fitted with Pacific Light has taken part to the JESTER CHALLENGE 2010, however retired and ended with broken rib at Greenlands coast. Follow Rogers adventures here please

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SV Civetta, Vlado Porvaznik, Palo Prepiak, Alan Böhm Slovakia


Slovenian Reja 35 on her Atlantic crossing in summer 2010, starting in Guadeloupe, passing the Azores towards Gibraltar and her homeport in Slovakia. A carefully cut video showing life above and below water…

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SV Silver Cloud – Protokoll eines Hurrikans

Dies ist die Geschichte eines amerikanisch – gualtemaltekischen Pärchens Gory und Ovi Sacasan, die sich vor 5 Jahren entschlossen hatten, ihren Träume ein Zuhause zu verschaffen. Sie kauften ein solides älteres Schiff, eine PEARSON 40 Kompositbau und machten sich an die Arbeit, das Schiff für die Reise vorzubereiten. Das Geld dafür haben sie vor Ort in Texas verdient: Gory, ehemals Lehrerin in Guatelama arbeitete als Persenningmacherin und Lackiererin, Ovi als Bootsbauer, machte Rigging – gemeinsam arbeiteten sie als Profi Skipper und überführten Schiffe.
Drei Jahre Arbeit in Texas – das Schiff war zu einem wohnliches Zuhause geworden – eigentlich klar für die Reise zu den Träumen.

Hurrikane gehören im Golf von Mexiko zum Leben wie Ebbe und Flut, ein ausgeklügeltes Warnsystem versetzt jeden Skipper in die Lage, sich und sein Schiff entsprechend vorzubereiten – oder der Gefahr aus dem Weg zu gehen. Gory und Ovi haben viele Hurrikans erlebt und Schäden stets vermeiden können.

Dann stand IKE vor der Tür – am 13. Dezember 2008 wurde es ernst.

Payco Marina in Galveston Texas schien der wohl sicherste und am besten geschützte Hafen zu sein, perfekt geschützt – bis auf exakt westliche WInd Richtung – hätte alles klappen können! Der Hafen hatte zuvor viele Hurrikans nahezu unbeschädigt überstanden.

Das schwimmende Zuhause wurde sturmfest gemacht, Rigg und Decks Ausrüstung erleichtert, demontiert und an Land gebracht, das Schiff mit insgesamt 15 Leinen sicher vertäut, an den Dalben oben Quereisen angebracht, damit bei steigendem Wasserstand die Leinen nicht nach oben wegrutschen konnten. Last not least wurden sämtliche Leinen grossflächig gegen Schamfielen geschützt, Feuerlöschschläuche zerschnitten und überall eingepasst.

Fast alle Bootseigner hatten sich entschlossen, ihre Schiffe an Land zu verholen und zu sichern – in der Marina war also genuegend Platz, sich einen sicheren Liegeplatz ohne Nachbarschiffe zu suchen.

Der Pick-Up wurde in Sicherheit gebracht, auf einer Strassenbrücke geparkt – man entschloss sich, den Sturm an Bord zu verbringen – wie sich herausstellte, die richtige Entscheidung.
Ike brachte 95+ knots – volle 12 Beaufort über einen Zeitraum von 20 Stunden – das Wasser stieg schnell, hingegen war der Hafen gegen brechende See immer noch gut schützt. Dann im Auge plötzliche Stille – und die Hoffnung, dass sich auf der anderen Seite des Sturms, der Wind zur noch sichereren Seite drehen würde.
Das Gegenteil war der Fall: der Wind drehte direkt auf West – der einzig ungeschützten Richtung – und legte auf 107 knots zu. Schnell bauten sich 4 m brechende Seen auf, die im Hafen Chaos anrichteten, einen benachbarten Schoner zum Sinken brachten. Ovi und Cory waren atemlos beschäftigt, durchgescheuerte Leinen erneut gegen Schamfilen schützen – am Ende halfen nur noch 2 zusätzlicher Anker – und das Slippen aller Landleinen um den Bug in den Wind zu bringen und den Druck auf das Schiff zu verringern.
Zum Glück hielten die Anker, sie hatten am Grund an Betonklötzen Halt gefunden.
Der wilde Ritt am Anker hingegen hatte zur Folge, dass SILVER CLOUD nun von treibenden Yachten gerammt wurde – die nun den groessten Schaden anrichteten – nachdem bislang das Schiff nahezu unbeschädigt geblieben war. Der Druck auf den Kettenstopper wurde zu gross – zum Glück hatte Ovi gerade rechtzeitig genug die Winsch entlastet, bevor die Ketten Nuss brach und die Winsch sich in ihre Einzelteile zerlegte.
Das Schiff wurde langsam Richtung Strasse vertrieben und landete am Ende in einem Haufen Treibgut, dass sich auf der Strasse an einer Stelle angesammelt hatte. Zum Glück befanden sich an dieser Stelle keine Dalben oder Stahlpfeiler, die das Schiff hätten durchlöchern können.
Glück gehabt – das Schiff war vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Ein Lock in der Bordwand, erhebliche Schäden im Rigg und der Decksausrüstung – das war´s.

Tragisch, dass die meisten an Land abgeparkten Schiffe bis auf den Interstate Highway vertrieben wurden, wo sie sich fast alle nahezu unbeschädigt zur Seite gelegt hatten. Diese Schiffe wurden sämtlich komplett zerstört als die Bergungs Bagger der Strassen Räumkommandos sie brutal zur Seite schoben, bevor Bergungskräne sie haben sichern können.
Good Luck – Bad Luck – Cory und Ovi hatten keinerlei Versicherung, was in den USA nicht sehr ungewöhnlich ist. Und so begannen die beiden, ihr geliebtes Schiff und Zuhause ein weiteres Mal zu restaurieren, eine Arbeit, die Zwei volle Jahre gedauert hat. Das notwendige Kleingeld haben sie sich verdient, indem sie für andere Yachties deren Schiffe repariert und wieder schwimmfähig gemacht haben.
Das Leben nach IKE war beschwerlich, der Hafen war ohne Strom und Wasser, Leben und Arbeiten aus einem Container in der Sommerhitze eine Herausforderung.
Nun ist die SV Silver Cloud wieder fertig und klar für das Abenteuer einer Weltumsegelung, von der zwei Menschen nun bereits seit 15 Jahren geträumt haben…..

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SV Riddle, Egenolf van Stein Callenfels NL

Atlantic 43 and his owner made interesting trips in European waters. Egenolf is writer for the Dutch Online Magazine ZILTMAGAZINE and just recently published his trip to the Lofoten in 2010. „Het Licht van de Lofoten lonkt“. De stilte, de puurheid, de ongerepte natur… je bent er echt op jezelf“
Here is the direct link to Egenolfs article

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Part artwork, part boat – literally!

French artist Julien Berthier has designed a fully functional boat to look as if it is sinking. The 6.5m (21ft) yacht was cut in half with a new keel and motor added so it remains in the sinking position while being fully functional. He describes it as „the permanent and mobile image of a wrecked ship that has become a functional and safe leisure object.“
The designer and artist designed and built the floating installation in 2007. He named his creation Love Love.
All images and video courtesy of Julien Berthier.

Love Love from julien berthier on Vimeo.

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SV Athos, Marie Ange+Raoul Boisrame FRA

Caroff 12m Ile Disko autour du monde, a ce moment en Senegal, equipee avec un Windpilot Pacific. Raoul est auteur pour le site de la Grand Croisiere, visitez SVP ici

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X-Mas Greetings, the snow courier driver


This is Herbert, 76 year old and still far away from retirement which is why he is using 4 rather than just 2 hands – to get ready with the work – of manufacturing Windpilot pushrods – to drive his oldtimer motorcycles summer and winter back again. Beside of working for Windpilot, Herbert is a professional in metal of any kind and one of the rare persons in Germany capable and able to repair oldtimer motorcycles engines on any kind, mainly BMW toys.

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SV Mira, Marion+Rene Jenss GER

German built aluminium Reinke 13m started from her homeport in 2008, sailed South to West Afrika, crossed the South Atlantic ocean in 2009 and is cruising in Brasilian waters at this time.
Continue their adventures in German language here please

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SV Calafell, Humberto el Holandès Errante

Halycon 27 travelling around the ball with 70.000 nm behind her keel

Singlehander Humberto and his dog on her way for new adventures, now since many years




Lunes 8 Noviembre 2010.
Nou,graag natuurlijk. Na het K.R.O. programma van 7 november, DE REUNIE, zijn er natuurlijk mensen ( jullie dit nu lezen) die een kijkje verder nemen, en dus nu hier zijn aangekomen. Weet je, veel mensen verzinnen de mooiste ‚projecten‘, de meesten om de wereld te verbeteren of zelfs te redden.
Vele bedrijven worden aangeschreven met de hoop dat er ‚iets los komt‘.
Soms gebeurt dat ook, al denk ik dat vele bedrijven wel wat moe zijn geworden van al die ‚wereldprojecten‘.
Mijn ‚project ‚ is super genieten van het varen en het leven onderweg.
Een erg mooi streven natuurlijk, vooral voor mezelf.
Als de wereld daar beter van word, nou, mooi natuurlijk. (soms heb ik het idee dat in mijn kielzog toch de wereld een klein beetje beter is geworden).
De laatste 10 jaar zijn er ongeveer 70.000 fotos en filmpjes gemaakt, een deel is te lezen en te zien op de web-page
www.nuriadevilanova.com en met you-tube click el holandes errante de calafell.
Leuk voor iedereen die heeft mee kunnen genieten van een afstandje, en uit de stapels mail blijkt dat er erg vriendelijke waarderingen voor mijn reizen zijn.
Op mijn reizen ontmoet je een enorme variatie van culturen, rassen, religies en alles wat er maar tegen word gekomen onderweg.
Iedereen met goede bedoelingen is altijd welkom geweest tot nu toe aan boord. Discriminatie in welke vorm dan ook bestaat niet op de „el holandes errante de Calafell“. Het is een enorm plezier om je een te mogen voelen met alle soorten variaties van mensen die er op onze wereldbol mee rondjes draaien.

Nu nog even wat practisch geschrijf ook natuurlijk. Nou, de boot moet nadat die is opgeknapt nog enkele dingetjes erbij hebben, zoals minder doorzichtige zeilen, een ankerkketting een autopilot, maar niet zoveel meer
o ja, nog wat muntjes om weer in de Pacific te geraken en jullie op nog erg veel meer belevenissen en fotos mee te laten delen.

Dus…… , je hoeft echt geen groot bedrijf te zijn om een stukje mee te doen om me weer zo een mooie reis te kunnen laten maken. Elke privee persoon die een muntje bij kan dragen is er 1 ,ervoor in de plaats heb je af en toe mijn filosofieen en belevenissen,en saaiheid ken ik eigenlijk niet.
Jullie, de lezers van deze web blog en de web page ga ik niet voor de gek houden met „wereldverbeterende“ ideeen. Waar het er bij iedereen om gaat die gesponsoord wil worden is om te kunnen genieten van een reis zo mooi mogelijk.
Heel mijn reis deel ik alles met iedereen, en iedereen op mijn weg deelt met mij. Heb je ilusie om mee te doen met de komende avonturenreizen dan zou het erg fijn zijn als je met die DONATE knop TE VINDEN OP DE bLOG-PAGE www.elholandeserrantedecalafell.com in de weer gaat,dan komen we er wel weer.
Een logische reactie die ik soms hoor is, ja, mooi hoor,die gaat de hele wereld rond, en wij betalen de reis!!!!!
Ja, zo is het ongeveer wel Geen discussie daarover helemaal gelijk.
Dankjewel voor de interesse in mijn reizen. Hoop dat er enkelen van jullie, virtueel en practisch, mee kunnen en willen doen met een beetje hulp voor DE TERUGREIS NAAR DE ZUID-PACIFIC

Dan heb je zoiets als een venster, waardoorheen je wanneer gewenst ,even een blik kan werpen om ook mee te reizen.Even mee onderweg wanneer je wilt!

Dan krijgen we nog een hoop meer nieuws van EL HOLANDES ERRANTE DE CALAFELL, nieuws uit de mooiste plekjes die ik maar kan vinden. hee, DONATE is de knop hè. SALUDOS meedevaarders, waar jullie ook zijn.

Hoop dat er velen van jullie zich zullen registreren op de blog-page,dan horen we nog eens van elkaar, waar je ook bent , ook gemakkelijk om je kennis van de Spaanse taal een beetje bij te spijkeren.
You want to see more of the 10.000 pictures within 9 years of worldwide cruising, please continue to read this blog in spanish language

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SV Pjotter, Rhiannon Davies+Sebastiaan Ambtman NL

Breehorn 37 and her owners left her homeport in Den Helder for a two year Atlantic circle. Rhiannon Davies was born in Cambridge, Massachusstes, USA, Sebastiaan Ambtman was born in Den Helder, Netherlands to a Dutch father and Indonesian mother. He studied Banking and Finance at the Vrije Universiteit in Amsterdam and has been working until recently at eBay Inc.
Emma Davies Ambtman was born in June 2006 in Amsterdam. She sailed more than 1000 nautical miles on the Pjotter before her second birthday.
Macsen Davies Ambtman was born in June 2008 in Amsterdam. He has been sailing on the Pjotter since he was 10 days old and spent his first night on the boat when he was 3 weeks old. Continue reading their blog with perfect pictures.

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SV Club, Martin Iut Argentina

BIENVENIDOS, BENVINGUTS

Mi nombre es Martin Iut, nací en Buenos Aires, Argentina. Soy tecnico de sonido y en estos momentos estoy viviendo en Barcelona. En este blog encontraras un dia mis pensamientos, otro dia una narracion de un viaje y otros dias cosas que me apetezca contar, como asi tambien fotos de los periplos. Espero que les guste.

Martin Iut built his 12 m boat in steel for several years, came to Hamburg to get the Windpilot.

Hi Peter, long time ago that I would write to thank the treatment you gave us in Germany. I do it for today to thank you for selling a product so wonderful. The wind pilot works so well, yet I do not think that that is true. I still need to learn how to calibrate it perfectly and troubleshoot a small movement that got between the emergency Rudder and the main shaft of my Rudder, but it is working perfectly. In fact we brought from Punta del Este in Uruguay, to Rio Grande do Sul, Brazil about 270 miles with portant wind and strong (25-28 knots) and the pilot did not touch even once. Amazing. I have to do to you a few questions, but that will be later on. At the moment I leave my congratulations and promise in the future to send more pictures and some more detailed video. He sent a cordial greeting.
indeed, our most loyal crew is called Peter, I hope it does not offend you… jajaja.
Bye Martin

please continue reading on his blog in Spanish language

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SV Lida, Ruben Lehmann GER on her way to the Canaries

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SV Mon Amie, Christa Scheidegg+Simon Züger CH

Schweizer Pärchen, beide professionell im Bereich Charter und Brokerage international tätig, fassen einen Entschluss in 2003:
Das unaufhörlich brodelnde Abenteuer Weltumsegelung im Bauch ist stärker. Die Gier nach seglerischen Erkenntnissen und Erlebnissen ungebremst.
Also: kurz bevor die Karriere verbindliche Formen annimmt ist der Zeitpunkt da. Schluss mit nur darüber reden – Christa und ich segeln um die Welt – tun etwas,
was seit bald 500 Jahren Abenteuer ist und werden unsere Erde hautnah in ihren Ausmassen erfahren.
Ich will mich noch steigern, seglerisch nochmals einen grossen Schub dazulernen.
Segeln mit Substanz, auf dem Meer und in der Natur leben – jetzt wo wir uns stark genug dafür fühlen.
Auf unserem eigenen Schiff. Längere Zeit unterwegs zu sein und auch exotischere Länder zu besuchen, anspruchsvollere Routen zu segeln.
So wurde in allen Häfen der prüfende Blick nach ‚meiner Wunschyacht‘ zur Gewohnheit.
Nun haben wir sie gefunden, sie heisst MON AMIE, und ich habe sie bereits in mein Herz geschlossen. Viele Meilen und Ozeane, fremde Länder und Menschen liegen vor uns – eigentlich ein ganzes Leben. Ich freue mich auf jeden Tag!

Lesen die von den Abenteuern dieser Familie

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SV Proximity, Elisabeth Lehmberg, Rod Lambert US

Swan 41 originally built for a German owner moved her way West over the years. Her todays owner wants to show her the way back to European waters, where Elisabeth once has been born.

So the plan?? We leave San Francisco on September 15, 2009, bound for a winter in Mexico. In the spring 2010, we depart Mexico for the Marquesas, French Polynesia. We intend to traverse westward until the end of the sailing season. At that point, we plan to head south to New Zealand for the winter. In New Zealand, we will re-asess. Do we want another season in the Pacific? Is it time to push further westward? Do we hate cruising and want to buy a home in Kansas? We still have Europe on our minds, but it feels a bit arrogant to call it a circumnavigation……yet. Let’s watch, shall we?
Dear Peter, Thank you for such a great machine. Maybe you remember a couple of years ago, we were in San Francisco, and had you send us a Pacific Plus for our Swan 41. We are now in New Zealand, and your Windpilot has happily steered us across the many miles of the Pacific Ocean. We
have attached a foto taken in Fiji.
By the way, we saw on the Blog the story of Weird and family aboard Tangaroa. We know them, and spent time together in Bora Bora and Niue! They are a very nice family, and we regard them highly.

Best Always,
Rod Lambert, Elisabeth Lehmberg continue reading her please

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SV Cariad, Tony Meakin UK

Sadler 34 sailing with his singlehand skipper around the world alone, supported by a Windpilot Pacific shouldering quite a bit of the steering job. Tony wrote this message just recently after starting for new adventures:
Dear Peter

Am in Jacere yacht village, Brazil. The locals are having a hard time with my English but are lerning fast. The trip over was wing on wing all the way even into the Paraeboe river, 1800 miles 2 litres of fuel.
The wind was 15 – 20 all the way but the sea was big 3M at one time so it was very rolly. The wind pilot played a staring roll working 16 days none stop dead down wind. Agreat bit of kit.

Tony Meakin yacht CARIAD read more

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SV King of Bavaria, Wolfgang-Gangerl-Clemens GER

SY King of Bavaria I was a German steelyacht selfbuilt by Wolfgang Clemens during 12 years starting 1975 – 1987 crossing the seven oceans during 20 years, shouldering about 100.000nm before she got lost in the Seychelles in 2007 due to material failure in the anchor tackle. He rescued himself ashore, disassembled nearly any kind of equipment whilst the boat laid high and dry on the coast. Since 2008 Wolfgang is continuing his way from Madagaskar towards Thailand in 2010 on his new boat, a Dufour 37, taking guest on board to show the highlights of the World above and underwater, since he is a very experienced diver. If you want to share his adventure of life, just continue to read here.

Wie es weiter gegangen ist – keine Weihnachtsgeschichte:

Hiermit möchte der Gangerl allen Menschen Glück und Segen, vor allem das Wichtigste, „Gesundheit“ zum Jahreswechsel wünschen. Vor Allem aber möchte ich diesen Menschen Mut zu sprechen, die gerade ein Wellental durchschreiten, in dem sie glauben nicht mehr hoch zu kommen.
In meinen 23 Jahren Weltumseglung, bin ich oft an meine Grenzen gegangen, war bis zum Hals in der Scheiße gesteckt und hatte Minuten weise meinen Mut verloren. Aber Freunde glaubt es mir, Gott, Buddha, Shifa, Ahla oder wie sie alle heißen mögen die Götter an die wir glauben, dem Mutigen wird immer geholfen, denn er hilft sich selbst.
Den Schwachen werden die Götter zu sich holen, denn sie sind kein Vorbild für die Menschheit.
Wie es Jedem bekannt sein dürfte, macht jeder in seinem Leben Höhen und Tiefen durch. Der Eine mehr, der Andere weniger. Manche wiederum trifft es so hart, dass sie daran zerbrechen. Der Starke kämpft gegen Schicksalsschläge, bis ins Übermenschliche, der Schwache gibt auf und zerbricht.
Ich hatte in meinem Leben viele Höhen und Tiefen, aber das Jahr 2007, sollte mich durch die Hölle führen.
Nach 10 Jahren Abenteuer, war ich segelmüde und glaubte in einem armen Land, wo der Lebensunterhalt erträglich ist, mein Standbein zu finden. Ich hatte, zumindest glaubte ich das, ein nettes Mädchen in Kenia gefunden. Bald wurde sie schwanger, weil sie zufällig die Pille vergaß und sie gebar einen süßen Sohn. Ich mietete ein Haus, baute es auf meine Kosten um, hatte einen schönen Garten voller Blumen und an Allem meine reinste Freude. Bald wandelte sich meine Blume zu einer Distel, die mir das Leben unerträglich machte. Die Nase echt voll von den Eskapaden meiner Kenianischen Strandschnepfe, verabschiedete ich mich schweren Herzens von meinem kleinen, süßen Sohn und nahm Kurs auf die Seychellen. Nachdem mich meine Freunde Heinz und Günter dort besuchten, kamen Chartergäste aus Berlin an Bord. Nach einer Woche ankerten wir vor der Insel Marianne bei heftigem Wind und durch einen Anker-Schäckelbruch, strandete dort auf dem Riff meine Bavaria, die mein Leben bedeuete.
Alle Versuche das Schiff zu retten, welches ich in mühseliger Freizeitarbeit, in 12 Jahren gebaut hatte schlugen Fehl. Der Wunschtraum der Weltumseglung, war in Sekundenschnelle geplatzt. Ich saß im tiefen Wellen-Tal. Aber jedes Tal endet irgendwann und es geht wieder nach Oben, indem mir ein kleineres Schiff zum Kauf angeboten wurde. Ich schlug zu und segelte damit zurück nach Kenia. Um meine finanzielle Krise zu überwinden, flog ich nach Deutschland und hielt Vorträge ab. Im Dezember hatte ich dann einen Bandscheibenvorfall und musste operiert werden. Anschließend ließ ich mich an den Krampfadern operieren, die mir bei meinen Gewalttouren oft zusetzten. Durch einen Ärztepfusch war ich dann nahe dran mein Rechtes Bein zu verlieren. Nur der Uniklinik Regensburg habe ich es zu verdanken, die mit mehreren Operationen mein Bein retteten, dass ich heut kein Krüppel bin.
Gequält mit ständigen Schmerzen, Stütz-Strumpf und Tabletten, die bis zu Magenblutungen führten, flog ich nach 10 Monaten zurück zu meinem Schiff. Da ich kaum gehen konnte, da die Vene durchtrennt war und die Durchblutung nur wenig funktionierte, war mit Charter auf dem Schiff nichts mehr zu machen.
Romantic-Hotells, für die ich seit 8 Jahren arbeitete, kündigten mir den Chartervertrag, da ich ja schwer behindert war.
Meine Fee war inzwischen im leichten Gewerbe gelandet und mein einziger Lichtblick war mein Sohn. Da meine Nachtschwalbe ständig betrunken und unterwegs war, floh ich 2008 mit meinem Sonnyboy zurück nach Deutschland. Mein Drachen hatte inzwischen mit meiner Kreditkarte, mein Konto um 2500 Euro überzogen, doch ich war mit Seppi glücklich, endlich den Bastart los zu sein. Doch das Glück nahm spontan ein Ende, als plötzlich mein Schwarzer Alptraum vor der Tür stand. Obwohl ich die Deutsche Botschaft in Nairobi angerufen hatte, ihr ja kein Visum zu erteilen, war sie plötzlich da. Sie nahm mir Seppi und zog mit ihr nach Norddeutschland, wo ihre Schwester schon als Nutte tätig war. Alle Versuche um Seppi zu bekommen schlugen fehl, obwohl ich ihnen den Beweis brachte, dass sie auf den Strich geht und Seppi vernachlässigt.
Tief enttäuscht flog ich zurück auf mein Schiff nach Kenia. Als ich in mein Haus kam, konnte ich es einfach nicht glauben, meine Alte hatte das Haus mit all meinen Sachen verkauft. Kurze Zeit später saß ich wegen Waffenbesitz im Gefängnis, obwohl es nur eine Leuchtpistole war, die auf Seegehenden Yachten ja Pflicht ist. Nach 1000 Euro Schmiergeld Bezahlung, kam ich am Heilig-Abend wieder frei. Danach kam der Zoll und wollte mein Schiff auf Drogen untersuchen, die sie dann auch gefunden hätten, denn das Spiel ist bekannt. Sie kommen zu Viert auf das Schiff und Einer schiebt heimlich ein Päckchen Drogen unter ein Kissen, welches dann gefunden wird. Ein Trick der schon manchen Segler ins Gefängnis brachte und das Schiff wahr verloren. Ich verweigerte die Durchsuchung, denn sie hatten keinen Durchsuchungsbefehl. Noch in der Selben Nacht verließ ich für immer Kenia, denn diese ganze Scheiße hatte meine Holde angezettelt, die mit etlichen Polizisten ein Verhältnis hatten und ihre ledige Tochter bei einer Polizistin in Kilifi zurück gelassen hatte.
Meine neue Heimat wurde dann Tanga in Tansania, wo alles korrekter zugeht, wie im benachbarten, korrupten Kenia.
Das Schicksal meinte es die letzten Jahre wirklich nicht gut mit mir, denn auch Onkel und Tante starben. Manchmal dachte ich, mir die Kugel zu geben. Aber das wäre Feigheit vor dem Feind. Pech und Unglück sind meine Feinde.
Umso tiefer der Gang in der Scheiße sitzt, umso mehr Überlebenswille kommt frei.
Das Jahr 2009 diente dann nur meiner eigenen Genesung und der Verbesserung meines Schiffes. Ich schwamm jeden Tag mehrere Kilometer und war im ständigen Training um mein Bein in Schwung zu halten. Von Monat zu Monat stellte sich eine leichtere Besserung ein und ich konnte mich des Nachts des lästigen Kompressions-Strumpfes entledigen.
Da ich in Afrika keine Zukunft mehr sah, startete ich 2010 zu neuen Horizonten.
Im März setze ich die Segel und segelte die Afrikanische Ostküste runter nach Mosambik.
Obwohl gegen den Wind und starken Strom, durch Gewitter, die einem Weltuntergang gleich kamen, war ich glücklich, denn ich war frei.
Als ich wieder zu den Komoren kam, wollte man mich zwingen, wieder die Insel Moheli anzulaufen, wo man mich schon Mal unkorrekter Weise eingelocht hatte. Als sie aber merkten dass der Bayer eine harte Nuss ist, drehten sie ab und ließen mich in Ruhe weiterziehen.
In Mayotte wurde dann mein Schiff auf Droge gefilzt, aber mit so was hab ich nichts am Hut, nur schwache Charakteren brauchen dieses Zeug. Hier auf die Französische Insel kamen dann Freunde aus Ingolstadt an Bord und gemeinsam segelten wir zu meiner Lieblingsinsel Madagaskar. Schon 2 Mal war ich hier und war auch dieses Mal restlos begeistert. Die Multikulturelle Insel mit ihrer atemberaubenden Tierwelt, die äußerst netten Menschen und lustigen, hübsche Mädchen, die nach temperamentvoller Musik ihre Hüften wiegen, lassen die Idee aufkommen, hier zu bleiben. Meistens hielt ich mich auf der Insel Nosy Komba auf, denn hier hatte ich den Eindruck, zurück in die Südsee versetzt zu sein. Palmenhütten mit davor sitzenden, ewig ratschenden Frauen und Mädchen, die ständig am Nähen sticken und häkeln waren. Ihre Handarbeiten an Leinen im leichten Wind flatternd, in den Bäumen putzige Lemuren sitzend, die so zahm sind, das sie Menschen auf die Schultern springen, lassen die stressige Heimat vergessen.
Nach 2 Monaten klarierte ich aus, da mich im August, meine Nachbarin besuchen wollte.
Allen Warnungen zum Trotz, segelte ich rauf nach Cap Ambre, der Nordspitze Madagaskars.
4 Tage verkroch ich mich in einer kleinen Bucht, um schwächere Winde abzuwarten. Eine Atempaus lockte mich raus aufs Meer. Der Wind sang mir sein Lied, bis er mir den Marsch blies. Bald hatte ich Windstärke 8-9 und 10 Meter hohe Wellen versuchten die Bavaria zu verschlingen. Als nach 2 Tagen Kampf Segel, Autopilot, Computer und Einiges mehr kaputt war, musste ich aufgeben und segelte wieder nach Dar Es Salam in Tansania. Der Kreis hatte sich geschlossen mit 2500 gesegelten Seemeilen.
Nach 2 Wochen hatte ich meine Schäden beseitigt, der Wind ließ nach und ich klarierte am Freitag den 13.8. aus nach Malaysia, obwohl der Schwarze Freitag und mir von gekaperten Yachten der Somalia-Piraten, von allen Seiten berichtet wurde. Aber auf Aberglauben und Ratschläge von anderen Yachten, habe ich noch nie Wert gelegt. Am 2. Tag auf See, zeigte mir Rassmus, der Gott der Winde, wer der Herr im Haus ist. 10 Tage hatte ich Starkwind und die Bavaria lief nur unter gerefften Segeln. Ich kreuzte schon vor den Seychellen den Äquator, denn auf direktem Kurs zu den Seychellen, da warteten die Piraten. Der Piratenkontakt auf den Philippinen, der hatte mir gereicht.
Nun machte das Segeln wieder Spaß. Leichte Winde mit angenehmen Segelverhalten, azurblauer Himmel, traumhaft, unwirklich, kitschige Sonnenuntergänge, den frisch gefangenen Fisch verzehren, mit anschließendem Sundowner, „ o mein Herz was willst du mehr“!
Am 2.9. Laufe ich in das North Nilandhe Atoll ein. In Himithi erhole ich mich von den 3 Wochen auf See. Die nächsten Tage ist nur Tauchen angesagt und dem Gang wachsen wieder Mal Kiemen und Flossen. Da Tauchen meine liebste Sportart ist und ich die Bavaria mit einem neuen Bauerkompressor ausgerüstet habe, bin ich unabhängig und brauche mir um Flaschenfüllung keine Probleme machen. Über das South Ari Atoll, South Male Atoll segle ich nach Male. Total enttäuscht von den Malediven, die jetzt jede kleine Insel mit Wasserbungalows überschwemmt haben, mache ich mich aus dem Staub. Als ich hier 1979 war, war alles nochparadiesisch, jetzt wurde es ein Alptraum für mich.
Unter Spinacker segle ich nach Sri Lanka. Hier angekommen bin ich auch schon mit einem Mietwagen unterwegs und fahre kreuz und quer zu allen schönen kulturellen Stätten. Wieder bin ich von der Paradiesischen Insel begeistert. Die Landschaft mit seinen bergigen Regionen, in denen fleißige Teepflücker ihrer Arbeit nachgehen, drückt dem Land eine besondere Note auf. Hier könnte ich mir vorstellen meine alten Beine zu verwurzeln.
Am 1.10. klariere ich in Galle aus und nehme Kurs zur Südspitze. Die Nacht wurde zum Horror. Tausende Fischer unter der Küste und weiter Draußen läuft in Viererreihen die Großschifffahrt. Durch einen Gewittersturm, der eine Winddrehung von 180 Grad brachte, hatte ich dann eine Beinahkollision mit einem Frachter. Am 2. Tag des Nachts wieder Gewittersturm, das Boot treibt ohne Segel, ich leg mich schlafen. Als ich erwache liegt ein Rostdampfer neben mir. Ich schalte den Motor an und stürme ohne Positionslampen in die Nacht hinaus. Noch zwei Mal werde ich von so einer Rostlaube am nächsten Tag verfolgt und ich begebe mich in die Schifffahrts-Linie, da wo die Dicken wie an einer Perlenkette in beide Richtungen laufen. Ich halte mich in der Mitte des Schiffs-Verkehr und werde nicht mehr belästigt. Aber ich muss aufpassen wie ein Hund, damit mich nicht so ein Dicker frisst. Es herrscht viel Wind und ich habe sehr hohe See. Die letzten 3 Tage, läuft die Bavaria mit Treibanker, damit sie auf Kurs bleibt.
Nach 10 Tagen komme ich an die Südspitze von Sumatra und so ein Vollidiot fahrt mich fast in Grund und Boden. An der Nordspitze, habe ich dann durch den Düsen-Effekt, Windstärke 9 Mit starken Wirbeln in der See. Der Autopilot macht es nicht mehr mit und ich steuere von Hand. Plötzlich wird mir das Steuer aus der Hand gerissen, die acht schlagt Quer und ich bringe sie nur noch mit Maschinenhilfe auf Kurst. Bei dieser Aktion habe ich einen Ruderbruch und ich montiere mein Notruder.
Die nächsten Tage werde ich auf jedem Ankerplatz von jugendlichen Fischern belästigt, die Alkohol wollen. 2 Mal besteigen sie uneingeladen mein Boot und ich muss sie mit Gewallt vertreiben. Nach 4 Tagen habe ich genug und nehme Kurs auf Lankawi in Malaysia. Auf See kommt wieder ein Fischerkahn Längsseits und will Alkol. Ich vertreibe ihn mit der Leuchtpistole. Am vorletzten Tag bricht in einem Gewittersturm der Großbaum und ich verfluche wieder Mal alle Götter dieser Erde.
In Lankawie, einer wunderschönen Insel, kommt dann die Yacht für 3 Wochen an Land um neuen Antifouling anzubringen und die Schäden meiner Vierzigtägigen Reise zu beseitigen.
Um 3000 Euro erleichtert, aber wieder mit einem Seetüchtigen Untersatz, segle ich am 20. 10. Richtung Thailand. Verwundert betrachte ich die faszinierende Küste, die meines Erachtens, die schönste Küste der Welt ist. Wie schlafende Riesenungeheuer liegen steil aufragende Felsen in der See. Dann wieder Inseln mit Traumstränden auf denen sich unter Palmen die Fischerhütten ducken. In Tropfstein-Höhlen, die man mit dem Dingi erforscht, erwartet man jeden Augenblick, den Berggeist mit seinen Feen. Die Unterwasserwelt der wahre Traum, der jedes Schnorchler und Taucherherz höher schlagen lässt.
In Chalong auf Phuket klariere ich und schlage mir so einige Nächte mit den hübschen Thaimädchen um die Ohren.
Vom Barleben satt gefressen, lasse ich meine Bavaria in Stich und gehe auf Landreise.
14 Tage reise ich mit Bussen bis rauf ins Goldene Dreieck (Burma-Laos-Thailand) Der Gang ist total in seinem Element was filmen und fotografieren betrifft. Jede Nacht bin ich in einem anderen Ort und lege auf Fotosafari 4500 Km zurück. Thailand ist ein Land führ Rucksack-Touristen und das Reisen ist einfach und bequem. Mit meiner Behinderung, wäre eine große Belastung auch nicht möglich.
Nun bin ich 1 Monat in Thailand und bin von diesem Land restlos begeistert. Die Menschen sind freundlich und das Land hat soviel Kultur zu bieten. Das Leben ist günstig und was den Charter betrifft, habe auch ich meine Preise gesenkt. Die nächsten Jahre, werde ich mir hier wohl Wurzeln wachsen lassen.

Nutzen sie die Möglichkeit und kommen sie an Bord. Ich zeige Ihnen die schönste Küste der Welt. Denn nur vom Schiff aus, kann man dieses Naturwunder richtig genießen.

Gangerl
www.sy-bavaria.de

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SV Shalom, Bernard Hoekendijk NL

cruising report for Peter Foerthmann:

Dutch Victoire 933 sails to Spitsbergen (Svalbard)
The Dutch author of many books on sailing Ben Hoekendijk celebrated his 70th birtday and boarded his Koopmans designed Shalom IV, a Victoire 933, to sail single handed to the Lofoten and Spitsbergen. He writes:

The Lofoten are named ‘the Norwegian crown jewels’. They are situated 150 kilometers above the Polar Circle and consist a string of steep islands. I sailed single Handed to this sailors paradise and from there on with my son and later another friend as crew over the Barentszzee to Spitsbergen and back to Holland. The whole three month trip covered 3926 seamiles. My boat is 30 years old and sails like a baby. On my solotrip to the Caribbean some years ago my motor broke down mid Atlantic (without electricity for 850 mile), so I installed a new Yanmar three cylinder diesel for this arctic adventure. And I needed it, because the winds were north from the south of Norway all the way until Spitsbergen. Only on the Northsea and the Barentszzee I could sail wonderfull, while my cherished Windpilot steered. A narrow escape when I slept and almost ran into a tanker made me unsure about crossing long distances within Europa single handed.

Norway is a wonderfull sailing ground, with fantastic nature and nice people. In the Lofoten a cameracrew from a Dutch television station boarded Shalom IV and produced a breathtaking film. We caught enormous fish and enjoyed the islands. In Tromsö we rented a gun as the Sesselman demands and headed due north. The pilot says the island of Bornoya halfway to Spitsbergen is a blessing for sailors. We could ancher there and get sleep and warmth as the average temperature was 6 degrees. We spotted many whales and dolphins and visited a whaling station from 1908. By the way: The Dutch explorer Wilem Barentsz gave the name to Spitsbergen (steep mountains) in 1596, while the Norwegians speak of Svalbard (cold coasts).

One of the problems of this sea are the trees that float around and you cannot see them from afar. They drift from the rivers of Siberia and keep you wide awake! Ed Meegens, a Dutch solosailer, got caught in the ice close to the Sörkap and was saved by the coastguard. He warned us, so we took a big detour around Sörkapp and headed for Lonyearbyen, the only ‘town’. From there we visited Billfjorden where we approached the wall of snow and ice very close. The deserted Russian minetown Pyramiden where twothousand people lived before 1998 was an unforgettable stop, also because we found a sauna, where my son and I sweated while it was just above zero outside.

The trip back was heavy. Gribfiles are here, 500 miles from the Nortpole, unsecure. We got force 7 while 4 was predicted. But the boat behaved greatly. Of the long trip back I only mention the last day. We approached the Friesian coast, with just twenty miles to go to Vlieland when the (new) motor stopped. As tacking in the shipping lane is probibited we asked advise from the Dutch coastguard. They sent the Terschelling lifeboat who approached us in the middle of the night with 50 knots (!) and brought us safe in the harbour. The problem: bacteries in the dieseltank. Since that time this problem haunts me in spite of all the precautions. But this ‘arctic adventure’ with my son was unforgettable.

Bernard Hoekendijk

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SV Honningpupp, Thomas Witso-Bjolmer NOR

Norwegian built Confort 32 with young family and son left Norway in summer 2010 for a sabbatical year, participating the ARC 2010 a Windpilot Pacific at her transom. Please read about their adventures in their blog here

Incoming message from Rodney Bay Marina on 19th dec. 2010:

Hi Peter!
Just to share the arc expirience with you – the pilot worked perfect – and was steering about 95% of the trip! We came in on 13.th best time (corrected time), and part of the sucsess is „Kjell Aksel“ (the wind pilot). We are so happy for your extra service in Las Palmas, and will recommand your pilot to everyone.
Thanks again!
Thomas, Hege & Storm

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