SV Falkor – Sherrie McCarthy, Steffen Kalisch UK-GER

EIN SCHIFF ALS DEJA VU? – IST MIR GERADE PASSIERT

Im Verlauf der vielen Jahre, die ich meinen Stuhl vor dem MAC durchsitze, mir die Pfoten an der Tastatur durchschwitze, bei An- oder Verkauf von Schiffen, ob gefragt oder nicht, schon mal gern meinen Senf dazu gebe, gibt es immer mal wieder deja vu Erlebnisse, die mich erheitern, die meinen Horizont erweitern, mich realisieren lassen, dass in meinem Mikrokosmos ungewöhnlich viele Segler leben, die sich noch nicht als Beratungs resistent verschlossen haben. Gestern war wieder so ein Tag:

Hallo lieber Herr Peter Förthmann,
Ich schreibe Ihnen von Bord er SY Falkor (Ex. Heavy Metal von Uwe Berger). Wir liegen in der Marina Santa Cruz auf Teneriffa und starten demnächst Richtung Kapverden, um dann nach Barbardos zu segeln.
Vielleicht können Sie mir bei der Beurteilung der Windpilotanlage helfen. Anbei sende ich Ihnen ein Video wo die Servoruderaufnahme zu sehen ist. Diese hat ein bisschen Spiel. Können Sie mir sagen ob das Normal ist?
Ganz liebe Grüße
Steffen und die gesamte Falkor Crew

Die Bandwurm Geschichte dahinter ist schnell erzählt: Die HEAVY METAL, ein Schiff, dessen Name die Bauart ohne Worte spiegelt, hatte ihrem Voreigner Uwe Berger viele Jahre treu gedient, hat ihn ohne Beulen an Leib oder Seele weltweit transportiert, hat ihn dabei auch auf See stets ruhig schlafen lassen, derweil der Gustaf am Heck jahrzehntelang den Sklavenjob still erledigt.

Es kam der Tag, dass Uwe seinen Lebens Kurs verändern wollte, und er mich in Hamburg unter meinem Dach besuchte. Schnacken und Kaffeetrinken lässt Stunden schnell verfliessen … Uwe jedenfalls wollte die Scheidung … von seinem Schiff … und da dieser Blog als TINDER für Schiffe seit Jahren bewährt ist – jedenfalls für bestimmte Schiffe – ergab sich der Rest fasts wie von selbst. Denn auch Steffen Kalisch hatte in der TINDER DATEI FÜR SCHIFFE bereits seinen Fingerprint in meiner Datenbank hinterlassen: er hatte dort eine CONTEST 33 jagen wollen, ist allerdings bei der Witwe des Eigners in Holland, nicht in offene Türen reingekommen … zumal dort noch andere Segler Schlange gestanden hatten.

Kurz: es wurde ein Dreier draus … ein DREIFACH TREFFER, Uwe, Steffen haben sich gefunden … und auch für mich hat sich ein BINGO daraus ergeben, dass ich nämlich seit jenen Tagen wundervolle Handbücher in die Hände bekommen habe … denn wie Uwe anfangs so trocken bemerkte: „Deine Handbücher könnten auch mal ein Refit vertragen“ – nach immerhin ca 25 Jahren … woraufhin Uwe sich dann in die Materie vertiefte, in der er beruflich sein Geld zuvor verdiente: Herstellung von Druckerzeugnissen. Quid pro quo – Schiffs Tinder ebenso!

Steffen samt Familie werden diesen Winter den Atlantik in Angriff nehmen. WEITERLESEN

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