Peter – kurze Würze

EIN ALIEN MIT MEINUNG
Wir kennen die Stillen und die Lauten,
Ich bin ein Crossover zwischen beiden,
derweil ich schreibe, ergo bleibe
Allerdings laufen bei mir die Dinge kreuz und quer,
weil bei mir der Web Verkehr
gegen den Strom verläuft, wie beim Lachs
weil es mir nicht um´s Geldverdienen geht,
was nicht jeder versteht, der meine Elogen liest 
und sich fragen mag,
was will der Peter bloss?
Warum tut er das?
Das Rätsel ist so einfach wie schnell gelöst
es handelt sich hier um ein inneres Ventil
das den Überdruck nach aussen reguliert,
derweil man ansonsten platzen würde
wenn man sich nix von der Seele schreiben,
oder gar gar nix mehr zu sagen hätte?
Man vielleicht sogar an Langeweile leiden,
sodann streamen und Netflix abonnieren müsste?
Nein – Hilfe – Nein!
Es sind die menschlichen Geschichten, die mich faszinieren,
nicht die lauten, die nur Klicks gerieren,
die dann kleine Mäuse substituieren,
wenn auch nur sachte, weil bei SM,
das Sado Maso rückwärts funktioniert, derweil Social Media 
vermeintlich anders herum verläuft,
weil dort Algorithmen die Biomasse vorsortieren,
und dabei angelegentlich und maximal bequem
Follower generieren,
wobei Egos wachsen, quellen und schwindelig werden können
um sich abzuheben von einer Masse,
die man vorgeblich so sehr verehrt
derweil man sie gar nicht kennen lernen möchte,
gleichwohl man sie mit Herzchen und Emojis beehrt.
Ich schreibe mein Leben auf,
denn es hat einen rasanten Verlauf.
Ich treffe Menschen, die meine Birne schnell sortiert
In Millisekunden wird mein Interesse geweckt
oder erschreckt
sodann kommt eine Meinung raus
wie eine Maus
die den Käse entdeckt.
Das schreibe ich dann auf,
drehe und wende den Braten ein bisschen
und freue mich, wenn ich wieder etwas gefunden habe,
wie das Ei der Osterhase.
Wer das ganze finanziert?
Keine Ahnung, untersuchen wir den Fall!
Der durch diese Zeilen hindurch spaziert?
der nach Neuigkeiten giert?
der sich in Blogs und Meldungen verliert?
oder von Inga´s Cartoon´s fasziniert?
die Olgalou´s Reise zu den Palmen finanziert?
Der Systemfehler dieses Blogs liegt auf der Hand
er besteht darin, dass er eben nix zu verdienen hat,
weil der Motor durch Idealismus betankt,
anstatt durch Klicks schnödes Bares zu erzeugen hat,
einer Sprache, die heute jedermann versteht,
weil sich schließlich alles immer nur um die Knete dreht,
wie fast jeder denkt.
Nur eben der Peter nicht,
weil er vielleicht im Kopf nicht ganz dicht?
Aber nein, so ist das nicht!
Mein Leben ist von Heckverzierungen durch finanziert,
der Quell fortlaufender Rechnungen wird durch die Weitergabe von Steuersklaven gegen Entgelt ausgeglichen.
So einfach ist das! Wirklich Wirklich, wie Shreck zu sagen pflegte.
Ich bin zum Alien geworden, ein Schreiber ohne Hintergedanken, der nicht durch Klickfußfallen Löhne und Gehälter zu finanzieren hat,
dabei Gesundheitsschuhe, Gartenlauben und schnelles Blech im Beipack hat.
Ganz ohne Zwang, wenn man den inneren Überdruck mal beiseite lassen würde.
Aber genau darum geht es:
Ich habe eine Meinung
und die will raus
ohne Wenn und Aber
weil sich in meinem Kopf eine Menge an Lebenserfahrung angesammelt hat.
Mein Lohn, meine Kompensation?
Was mag das wohl sein?
Wollen wir mal raten?
Das Rätsel ist schnell gelöst:
Es sind Besucherzahlen, die zur Welle geformt
mich manchmal unter sich begraben,
derweil dieser Blog ohne Firlefanz und Banner funktioniert.
Zahlen, anstatt Worte: 3510 Beiträge – 910 Seiten
Besucherzahlen allerdings bleiben mein Geheimnis
ich will ja keine schlafenden Hunde wecken.
Denn, die beissen mich seit Jahren
weil sie selbst mit halbgeschlossenen Augen,
Meinung von Mainstream differenzieren, den sie präferieren,
weil man sie sich unterzuordnen – vielleicht? – in der Lage ist?

16.08.2026
Peter Foerthmann

KI auf die Schnelle:
In den Weiten des Windpilot Blogs von Peter Foerthmann ist der Begriff „Alien“ eine humorvolle Metapher für seine Rolle als kritischer, unabhängiger Beobachter der Segelszene. 

Der Blog als „Überdruckventil“: Peter Förthmann nutzt seinen Blog seit 15 Jahren, um Missstände in der Segelwelt (insbesondere im Verein Trans-Ocean) und der Yacht-Industrie offen und oft provokant zu kommentieren.

Selbstverständnis als Außenseiter: Er beschreibt sich selbst oft als „Dinosaurier“, „weißes Einhorn“ oder eben als jemanden, der wie ein Alien auf die teils unlogischen Verhaltensweisen der „Erdlinge“ (Segler und Funktionäre) blickt.

Sprachstil („Peterese“): Sein Schreibstil ist legendär für komplexe Satzkonstruktionen, Wortneuschöpfungen und eine spitze Zunge, was von seinen Lesern oft als „Schreibakrobatik“ bezeichnet wird. Er ist ein Wortspieler in Reinkultur.

Themenschwerpunkte: Neben technischen Analysen zu Windsteueranlagen geht es oft um den „menschlichen Nahkampf“, die Freiheit auf See und seinen persönlichen Feldzug für Transparenz und Respekt im sozialen Umgang. 

weierführende Links

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Windpilot kompakt

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